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Wahre Verbrechen I Die Tote im Schnee T – Part 3

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By sonds1
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 Als Danny wegrannte, folgten sie ihm in den Wald. Er konnte zweiten kommen, aber führte die Streifenpolizisten direkt zu seinem Lager. Dort fanden sie all seine Harbseligkeiten, inklusive einer Tasche voller Geld, das mit pinker Signalfarbe überzogen war. Da wussten die Beamten, dass sie den Mann gefunden hatten, der vor kurzem eine Bank in der Innenstadt überfallen hatte.

 Dass sie um ein Haar den Gainsv Ripper gefasst hätten, ahnten sie dagegen nicht. Danny wußte der Wall ganz genau, wie knapp er einer Entdeckung entgangen war. Er musste Gainsville verlassen. Er brach in ein Haus ein und machte sich mit ein paar Wertsachen und einem neuen Fluchtwagen davon. Sein nächstes Ziel war Tamper. Doch er wurde nachlässig.

 Nachdem er eine Weile gefahren war, hielt er immer wieder an, um weitere Einbrüche zu begehen. Besonders viel konnte er dabei nicht erbeuten, aber er hinterließ so viele Spuren, dass die Polizei schnell wusste, wo er hin wollte. Nachdem die ersten Einbrüche nichts gebracht hatten, entschied er sich, es noch ein letztes Mal zu wagen und überfiel ein Lebensmittelgeschäft.

Wieder einmal entging Danny nur knapp einer Festnahme und floh in den nahe gelegenen Wald. Doch egal wie hoch das Risiko auch sein mochte, nichts schien ihn von seinem Vorhaben abbringen zu können. Am 8. September 1990 überführ er einen Win Dixie Supermarkt in Okala. Das war mitten am Tag an einem Samstag und der Laden war voller Leute.

Inmitten des Chaos konnte ein Mitarbeiter den Alarm auslösen und ein paar Minuten später holte die Polizei Danny ein, als er in einem gestohlenen Auto davon raste. Die Verfolgungsjagd endete, als Danny auf einen Parkplatz fuhr und versuchte zu Fuß zu entkommen. Sein Glück hatte ihn endgültig verlassen.

 Danny Rowling wurde festgenommen und wegen mehrerer Einbrüche und Raubüberfälle angeklagt. Ein Jahr später wurde Danny wegen der Überfälle zu mehreren lebenslangen Haftstrafen verurteilt. Er war hinter Gittern. Die Polizei in Gainsville wusste aber immer noch nicht, dass er für die Morde verantwortlich war. die ihre Stadt 1990 in Angst und Schrecken versetzt hatten.

Nachdem sie monatelang keine Fortschritte gemacht hatten, verglichen Detectives die Morde des Rippers mit ähnlichen Verbrechen in anderen Staaten. Dabei stießen sie auf den Mord der Grissam Familie von 1989. Die Ähnlichkeit zwischen den Opfern und Tatorten war verblüffend. Die Polizei von Schreefport hatte noch niemanden verhaftet, aber sie hatten den starken Verdacht, dass Danny Rowling hinter den Morden steckte.

 Als sich die Beamten aus Gainswell seine Akte anschauten, sahen sie, dass er ein Fable für Raubüberfälle hatte. Sie benutzten die neuen Informationen, um seine Spur von seiner Verhaftung in Okerla zurück zu seinem Zeltlager in Gainsville zurückzuverfolgen. Als sie die Sachen aus Danis Zelt noch einmal untersuchten, fanden sie die Beweise, die sie so dringend brauchten.

Manny Tabo das Blut war auf einer von Danny Hosen. In seinem Schlafsack fanden sie DNA Spuren von Christer Heut und an einem Schraubenzieher waren Kratzspuren, die darauf hin deuteten, dass er benutzt worden war, um Türschlösser aufzubrechen. Nach einjähriger Suche und hunderten Verhören hatten die Beamten endlich eine Spur.

 Die Ermittleren und der Mittlerinnen legten Überstunden ein, um zu beweisen, dass Danny der Gainsville Ripper war. Als sie eine DNA-Prebe von ihm haben wollten, ließ er seine Hosen herunter und riss sich ein großes Büschel Schamhaare aus. Als der Laborbefund da war, hatte die Polizei die Antwort, nach der sie gesucht hatte. Danny Rowling war ohne Zweifel der Gainsville Ripper.

Er gestand die fünf Morde in Gainsville und sagte, dass er nach seinem Prozess in Florida auch die Morde in Schreefport aufklären würde. Während des Verhörs machte Danny immer wieder Gemini für die Morde verantwortlich, den Dämon, der angeblich von ihm Besitz ergriffen hatte. Er behauptete keine Kontrolle über die andere dunkle Seite seiner Persönlichkeit zu haben.

Dabei schien Danny jedoch nicht zu bedenken, dass auch andere Leute der Exorzist 3 im Kino gesehen haben könnten. Im dritten Teil der Exorzistreihe von 1990 gibt es einen Serienkiller namens Gemini, der seine weiblichen Opfer auf ähnlich brutale Weise tötet, wie der Gainsville Rapper. In seinem Buch schreibt Danny ausführlich über sein Gemini, alter Ego und gibt ihm weiter die Schuld an den Morden.

 Doch seine Erklärungen und Ausreden überzeugten niemanden. Er ist recht, nicht die Polizei. Danny schrieb später ein Geständnis auf und gab es eineem Mitgefangenen. In dieser Version seiner Geschichte gab er zu, dass er sich schon vor Jahren während einer früheren Haftstrafe bewusst dazu entschieden hatte, ein Mörder zu werden. Dennis Vorlieber für das Umschreiben der eigenen Geschichte passte zur Borderline Persönlichkeitsstörung, die im Vorfeld des Prozesses bei ihm diagnostiziert wurde.

 Zu den Symptomen dieser psychischen Erkrankung gehören Impulsivität, intensive und unangemessene Wut und starke dissoziative Erlebnisse. Auch Gewalttätigkeit und Aggression können mit einer Borderline Persönlichkeitsstörung zusammenhängen. 2016 veröffentlichte das Journal of Clinical Psychology Forschungsergebnisse, laut denen es einen Zusammenhang zwischen Kindesmissbrauch und Borderline Persönlichkeitsstörungen im Erwachsenenalter gibt.

 Es ist also durchaus möglich, dass die Gewalt, die Danny Rowling durch seinen Vater erlitten hat, später im Leben zu seinen psychischen Problemen führte. Dieselben psychischen Probleme könnten auch der Grund dafür gewesen sein, daß er mit seinen Morden zuerst eine breite Öffentlichkeit erreichen wollte, die er dann aber wieder zurückwies bzw.

ausschloss. Als er vor Gericht stand, schockierte er den Saal, als er sich plötzlich schuldig bekannte. Er behauptete, daß er nicht wolle, dass irgendjemand Fotos von den Opfern und den Tatorten zu Gesicht bekomme. Damit mussten sich die Geschworenen nur noch über das Urteil einig werden. Sie brauchten nicht lange, um zu einem Ergebnis zu kommen.

 Danny Rowing sollte hingerichtet werden. Im Todestrakt schrieb Danny Rowling zusammen mit der Kriminalautorin Sandra London eine Autobiografie. The making of a serial killer. The real story of the gains will murders in the killers own words erschien 1996. Darin beschreibt Rolling auch die Vergewaltigung von Janet Frake, der Frau, die ihn nach der Tat dazu brachte, ihre Wohnung zu verlassen.

Janet hatte Danny schon lange in Verdacht gehabt, der Täter zu sein, nachdem sie sein Gesicht zum ersten Mal im Fernsehen gesehen hatte. Irgendetwas an ihm habe sie bis ins Mark erschaudern lassen. Und nachdem sie sein Buch gelesen hatte, wusste sie, dass er es war. Als sie sich daraufhin an die Polizei wandte, untersuchten sie das Handtuch und andere Gegenstände aus der Tatnacht.

 Und kurz darauf war klar, dass es sich bei den DNA Spuren um Danny Rowlings DNA handelte. Wenige Stunden vor seiner Hinrichtung gestand Danny Rowing auch die Morde an Julie Grisam. und ihrer Familie. Kurz bevor er in die Hinrichtungskammer geführt wurde, gab er seinem Pastor eine Notiz. Am 25. Oktober 2006 wurde Danny Rowling in Florida mit der Giftspritze hingerichtet.

12 Jahre zuvor, im Jahr 1994, inspirierten die Gainsville Morde den Hollywood Autor Kevin Williamson zum Drehbuch für Scream, der 1996 zum Kinoblockbuster wurde. Bis heute sind Rowlings schreckliche Taten in Gainswill und Reevport in schmerzhafte Erinnerung. Dabei stehen inzwischen aber vor allem die Opfer der Morde im Mittelpunkt.

 Über Danny Rowing und den sogenannten Gainsville Ripper spricht heute kaum noch jemand. Vielen Dank fürs Zuhören. Mein Name ist Diane Helscher und ich bin Mark Augestat. Du kannst jetzt eine Bewertung für den Podcast daassen und die Glocke aktivieren, um keine Folge zu verpassen. Serienkiller ist ein Spotify Original von Parcast.

 Produziert in Zusammenarbeit mit Bose Park Productions. Adaptiert von dem amerikanischen von Max Cutler kreierten Original Serial Killers. Deutsche Produktion Wieb Geachterwinter Chris Guse, Suholder Klii Köhler, Fabio Lautenschläger, Simon Uta Kirschei und Daniel Nicolau. Das Originalskript wurde ins Deutsche übersetzt von Klaus Schwartau.

 Vielen Dank an Julien Boire.

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