Wahre Verbrechen I Er schlief neben dem Opfer T – Part 2
Er sah ein Abgesandter des Vatikan und hat sich auf den weiten Weg gemacht, um mit ihr zu sprechen. “Wie bibelfest sind Sie denn, Dawuska Ivanova?”, fragt der geheimnisvolle Mann, während er sich an Katjas Küchentisch setzt. Etwas verlegen gibt sie zu, ein wenig. Dann spricht er von der Offenbarung des Johannes, der Ankunft der apokalyptischen Reiter und erzählt von Amagedon, dem Ort der letzten Schlacht zwischen Gott und dem Teufel, dem finalen Kampf zwischen gut und Böse.
Die junge Krankenschwester ist verwirrt. Entschuldigen Sie, Eure Exzellenz, aber was hat das alles mit mir zu tun? Warum erzählen Sie mir das? Der Mann aus dem Vatikan hält einen Moment inne. In der apokalyptischen Theologie existiert der Begriff Providenziadei, der Gedanke der Vorsehung Gottes.
Dieser besagt: “Gott selbst habe den plötzlichen Abbruch der von ihm bis dahin geduldeten Weltgeschichte im Voraus festgelegt. Ein katastrophaler Abbruch. Wann dieser Tag kommen wird, ist uns nicht vergönnt zu wissen. Aber Gott wird uns Hinweise geben. Er wird Unglücke und Plagen über die Welt bringen und aus ihn werden sich sehende Menschen erheben.
Der meine Köre hört und meinen Zorn am Himmel sieht, der wird einer der zwölf Propheten sein. Diese Worte soll Jesus Christus nur wenige Stunden vor seinem Tod niedergeschrieben haben, eingegeben durch den Allmächtigen selbst. Und wenn der zwölfte Prophet erschienen ist und sie sich einig sind, dann ist der letzte Tag der Menschen nah.
Katja stockt der Atem. Sie möchte wissen, wo diese Worte in der Bibel zu finden sind. Nicht in der Bibel. Hinter den Mauern des Vatikans lagern viele Schriften, die Gott nicht für die Augen aller Menschen bestimmt hat. Der Mann rückt ein Stück näher an den Tisch, stürzt sich auf seine Ellbogen und schaut tief in Katjas Augen.
Seit Sie die Himmelsposaun vernommen haben, haben sie da eine bestimmte Zahlenreihe im Kopf, eine bestimmte Abfolge von Ziffern. Katja denkt nach, versucht sich zu erinnern, aber es kommt ihr keine Zahlenreihe oder dergleichen in den Sinn. Katja verneint. Er sieht sie noch einen Moment prüfend an, bedankt sich für den Kaffee und steht auf.
Als die junge Frau ihn zur Tür begleitet, hält sie einen Moment inne. Es gibt da allerdings etwas. Seit sie die Klänge aus dem Himmel gehört hat, geistern ihr ganz bestimmte Worte durch den Kopf aus der Bibel. Dazu wird der Herr dein Gott Dazu wird der Herr dein Gott Angst und Schrecken unter sie senden.
Angst und Schrecken unter sie senden, bis umgebracht sein wird, was übrig ist. bis umgebracht sein wird, was übrig ist und sich verbirgt vor dir und sich verbirgt vor dir. Der Geistliche wird fahl im Gesicht. Eilig greift er in seine Manteltasche, zieht die heilige Schrift hervor und blättert aufgeregt in dem Buch umher. Katjas Bibelzitat steht geschrieben im fünften Buch Mose, Kapitel 7, Vers 20 bis 21.
5 7 20 21. Das ist es. Ist was? Fragt Katja aufgeregt. Unser Datum: 5. Juli im Jahre des Herrn 2021. Der Tag des jüngsten Gerichts. Katjas Eingebung deckt sich mit den Daten der bereits erschienenen Propheten, die der Vatikan innerhalb der letzten 500 Jahre gewissenhaft aufgespürt, zusammengetragen und archiviert hat.
Und wenn der zwölfte Prophet erschienen ist und sich einig sind, dann ist der letzte Tag der Menschen nah. Und der wie vielte Prophet bin ich? Der Geistliche sieht sie mit wässrigen Augen an. Der Z. Was denken Sie? Sind das nichts weiter als Grudeutopien bibeltreuer Religionsfanatiker? Oder kann man den Himmelsposaunen tatsächlich eine prophetische Bedeutung zuordnen? will uns eine höhere Macht durch irritierende Klänge auf große Katastrophen vorbereiten.
Klänge, die unser Bewusstsein erweitern und die uns so befremdlich erscheinen, dass wir darüber verzweifeln. Seit einigen Jahren kursieren viele Aufnahmen der angsteinflößenden Himmelsposaunen im Internet. Wie immer bei rätselhaften Phänomen finden sich darunter viele Fälschungen oder Nachbildungen.
Andere Tondokumente sind eindeutig natürlichen Ursprungs. Ein beträchtlicher Anteil der Aufnahmen wird von Forschern als paranormal, also nicht auf natürliche Weise erklärbar eingestuft. Sollten Sie also noch etwas dringendes zu erledigen haben, schieben Sie es nicht allzu lange auf. Ihr Götzotto Stranger Sounds, eine Podcast Serie über unerklärliche Tondokumente.
Text Nick Sentenzer. Bearbeitung Henrik Efert. Produktion Johannes Kunst. Es sprachen Gött Achtung. Diese Serie enthält Tonmaterial, das von manchen Menschen als erschreckend oder sogar verstörend empfunden werden kann. Wir erzählen alle Umstände nach bestem Wissen und Gewissen nach. Dennoch ist dies keine Informationssendung.
Nicht alles, was hier erzählt wird, entspricht der Wahrheit, aber vieles. ich fich zei heide zwei gf g dir dir dir de dirf dir ein heinde ein fein gfg heim heim derde heim feim niss n de niss fnis verstanden nicht das ist die geheime Räubersprache wie sie schon die Mitglieder der weißen Rose um die Widerstandskämpferin so viel Scholl sprachen.
Durch einfaches Muster wird die Sprache für den unwissenden Hörer so verfremdet, dass er die Nachricht nicht mehr versteht. Die Kenner der Räubersprache aber wissen, dass jedes Wort einfach Silbe für Silbe auseinandergenommen wird. Nach der ersten Silbe folgt ein H. Die Silbe wird wiederholt. Ein DE folgt. Die Silbe wird wiederholt und am Ende wird noch ein F eingefügt, gefolgt von der Silbe.
Die ganze Nachricht lautet entschlüsselt: “Ich zeige dir ein Geheimnis. Stranger Sound präsentiert von Götz Otto. Jede Sprache ist doch am Ende ein Geheimcode, der entschlüsselt werden muss, nicht wahr? Unsere Muttersprache dekodiert unser Gehirn automatisch. Fremdsprachen kann man erlernen.
Aber was ist, wenn unser Gehirn auf eine Nachricht stößt, auf einen geheimen Code, den es nicht versteht, der nicht verstanden werden soll? Dann mutmaßen wir, füllen die Lücken mit Erklärungen, um uns die Mitteilung irgendwie verständlich zu machen. Mit unter geht die Fantasie mit uns durch. Manchmal aber haben wir bestimmt auch recht.
Ja. UVB7608 Brumal 74 279 14. Verstehen Sie diese geheime Botschaft? Amateurfunker kennen Sie vielleicht. Sie empfangen manchmal Töne und Nachrichten, die geheim gehalten sind und nicht mitgehört werden sollen von Polizei, Militär oder sogar Geheimdiensten. Und ja, es gibt sie noch, die großen unentschlüsselten Botschaften von Geisterhand.
Glauben Sie nicht? Dann entdecken Sie mit mir die wohl sagen umwobenste Geheimbotschaft, die jemals aufgezeichnet wurde. Herzlich willkommen zu The Buzz. Es ist noch nicht lange her, da war Europa zweigeteilt. Der eiserne Vorhang trennte die kapitalistischen Westmächte vom sozialistischen Osten.
Zwischen beiden Seiten gibt es ein gewaltiges Misstrauen. Wilde Theorien darüber, welchen Schritt die gegnerische Seite als nächstes geht, stehen an der Tagesordnung. Es geht so weit, dass beide Seiten ein Wettrüsten beginnen, welches den Menschen beider Systeme große Angst macht. enorm große Angst. West und Ost versuchen durch ausgeklügelte Spionagetechnik herauszufinden, was der Gegner für weitere Schritte plant.
Geheime Nachrichten werden ausgetauscht. Es war die große Zeit der Spione. Die Geheimdienste versuchten auch die Funksignale der Gegner abzufangen und zu entschlüsseln, meist ohne Erfolg. Ein Funksignal, das in dieser Zeit zum ersten Mal entdeckt wurde und das vielen Menschen große Rätsel aufgegeben hat und immer noch aufgibt, kann jeder empfangen, der ein kurzwellenfähiges Radio hat.
Sogar im Internet gibt es das mysteriöse Signal im Livestream zu hören, das Funksignal UVB76 oder auch The Buzz. Doch fangen wir von vorne an. Überall um uns herum wabern unsichtbare Wellen, sogenannte Radiowellen. Entdeckt hat sie der kluge schottische Wissenschaftler James Clerk Maxwell. Sein Kollege, der berühmte deutsche Physiker Heinrich Herz, konnte die Existenz dieser Wellen sogar zum ersten Mal experimentell feststellen.
Elektromagnetische Wellen, die sich als unsichtbare Schwingungen wellenförmig ausbreiten. Diese Wellen können von Empfängern registriert und für uns hörbar und lesbar gemacht werden. Die erste Funkverbindung überhaupt gelang dem Italiener Giulienelmoconi. Der 1895 ein Signal über eine Entfernung von ganzen 5 km senden und empfangen konnte, obwohl ihm anfangs keiner glauben wollte.
Quasi ein Tsunami unsichtbarer Wellen. Und das klang ungefähr so. Seit dieser Zeit hat sich aber einiges getan. wurden Nachrichten anfänglich mit Hilfe von Morsezeichen gesendet? wurden bald schon Mikrofone und Lautsprecher mit den Funkmaschinen kombiniert und man konnte menschliche Stimmen und Musik senden. Das Radio war erfunden.
Die erste Sprachnachricht, die über Funk gesendet wurde, ist vor mehr als 100 Jahren aufgenommen worden und konnte im Umkreis von ganzen 500 m gehört werden. Der Kanadier Reginald Fazenden las zu Weihnachten im Jahr 1906 aus der Bibel vor. Und das habt zum Zeichen. Ihr werdet finden das Kind in Windelnen gewickelt und in an einer Krippelle liegen.
[räuspern] Und als bald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Herscharen. Wenige Jahre später schon war die Funktechnik nicht mehr aus dieser Welt wegzudenken. Menschen konnten mit einem Mal über die ganze Welt miteinander Kontakt aufnehmen. Heutzutage erscheint ein Anruf mit dem Handy für uns selbstverständlich.
Aber damals glich es eine Revolution nicht einen Monat lang auf einen Brief warten zu müssen, sondern Nachrichten in Sekundenchnelle, um die ganze Welt senden zu können. Diese wichtige alles verändernde Technologie wurde wie die meisten großen Erfindungen als erstes vom Militär genutzt.
So nutzten die damaligen Machthaber die neue Technologie vor allem, um politische Entscheidungen in ihren Kolonien zu fällen, zu denen sie ansonsten oft monatelang hätten reisen müssen. Anfänglich bestanden die Sender aus riesigen komplexen Funkgeräten, die mit der Zeit immer handlicher und kleiner wurden und später von sogenannten Amateurfunkern in Betrieb genommen werden konnten.
Amateurfunker bilden Freundschaften. Ähnlich wie Brieffreunde und noch heute wird aus heimischen Kellern oder Dachböden gefunkt. Die Faszination des Menschen für die Kommunikation über weite Strecken hinweg bleibt vor allem der Drang, Neues zu entdecken und wie zufällig mit Menschen an weit entfernten Orten Kontakt aufzunehmen.
Immer wieder überschneiden sich Frequenzen und Funker verirren sich auf der Suche nach neuen Kontakten in Frequenzen und Gesprächen anderer. Militär und Polizeifunk sollten eigentlich nicht mitgehört werden [räuspern] und doch lauschen Amateurfunker immer wieder diesen geheimen Gesprächen und Informationen. So kam es, dass Funker in den 1970er Jahren ein seltsames Signal entdeckten, das scheinbar geheime Informationen enthält, ohne dass diesechiffriert werden konnten.
Die Amateurfunker empfingen auf der Frequenz von 4625 kHz ein Signal, dass sie sich nicht erklären konnten. Die Funker fanden anhand der Sendererkennung heraus, dass der Name des Signals UVB76 lautet. Die Frequenz mit dem mysteriösen Inhalt hat aber über die Jahrzehnte viele Spitznamen bekommen. The Buzz oder Vulkan. Ihr kann einfach nicht entschlüsselt werden, aber sie sendet.
jeden Tag exakt von 7 Uhr morgens bis 6:10 Uhr des Folgetags. Dann macht sie 50 Minuten Pause, um Punkt 7 Uhr weiterzusenden. Zu hören ist ein sich stets wiederholendes Rauschen und Brummen mit wiederkehrenden Piepsern. Es wird jeden Tag und ohne Unterbrechung kontinuierlich gesendet. Meistens ist es ein Piepsen, abgewechselt von Brummtönen, die zwischen 21 und 34 mal pro Minute zu hören sind.
Es klingt wie eine historische Maschine, deren Stromleitungen vibrieren oder wie ein ersticktes Horn, dann Schleifgeräusche oder eben wie ein B, der betätigt wird. Alles scheint einem Muster zu folgen. [räuspern] Irgendwie das Piepsen hat seinen Klang leicht verändert. Ansonsten sendet das Signal dieselben Klänge wie E und je.
Aber warum und zu welchem Zweck? Über eine Triangulation, also einer Dreipunktbestimmung, konnte man herausfinden, dass das Signal bis ins Jahr 2010 aus einem entlegenen Waldgebiet in Russland gesendet wurde, von einem kleinen Militärstützpunkt aus in der Nähe eines Dorfes namens Povarovo, ca.
40 km nordwestlich von Moskau. Der abenteuerlustige und renommierte US-amerikanische Journalist Peter Savodnick forscht seit Jahren um das geheimnisvolle Signal. 2010 begibt er sich von seiner Heimatstadt Los Angeles auf eine Forschungsreise, um den Ursprung des geheimnis umwobenen Signals ausfindig zu machen und dem Mysterium auf den Grund zu gehen.
Als er in Russland ankommt und von Moskau in die Provinz fährt, aus der angeblich gesendet wird, findet er nichts. Der Ort scheint verlassen. Alte sozialistische Plattenbauten, ein paar wenige einfache Bauern leben noch hier. Er fragt die Bewohner nach einem Sendemast, den es hier geben muss.
Und nach etwas Suchen findet er tatsächlich einen alten Mast im Waldgebiet. Die Baracken auf dem kleinen Gebiet drumherum sind verlassen und von Moos überwachsen. Savotnik macht Fotos, aber von hier sendet keiner mehr. Der Sender, sein Signal und die Maschine, die es erzeugt, müssen mittlerweile woanders hingezogen sein. Aber weshalb der Standortwechsel nach 40 Jahren betrieb? Savotnik packt seine Sachen und bricht die Forschungsreise ab.
Wer auch immer hier war und was auch immer eran hat, er hat keine Spuren hinterlassen. Ah. Das Signal sendet nun von einem Ort namens Narominsk in der Nähe von St. Petersburg. wie russische Funker mittlerweile feststellen konnten. [räuspern] Und immer noch fragen sich die Menschen, die das Signal empfangen und ihm lauschen, was das Ganze soll.
Jeden Tag von 7 Uhr bis 6:10 Uhr. Irgendein Geheimnis verbirgt sich hinter diesem Signal. Warum sollte man sonst seit fast einem halben Jahrhundert senden, wenn man nicht irgendjemanden irgendetwas mitteilen wollte? Die mysteriöse Frequenz liegt außerhalb der festgelegten Bereiche für Amateurfunker, See Flugfunk.
In Europa ist wegen der Sendebedingungen das Signal nach 8 Uhr nur noch schlecht zu hören und doch sendet es kontinuierlich weiter. Es muss eine Bedeutung haben, eine enorme Wichtigkeit für diejenigen, die es senden und für die, die es empfangen sollen. Es besteht auch eine Chance, dass die vermeintlichen Empfänger gar keine Menschen sind.
Vielleicht dient diese Nachricht womöglich der Kontaktaufnahme mit extraterrestrischem Leben. Während des kalten Krieges und dem gegenseitigen Wettrüsten steigt vor allem die Angst vor einem Atomkrieg. Nukleare Kriegsführung war eine bis datu noch nie dagewesene unbekannte Bedrohung, die berechtigterweise große Angst auslöste.
So wird zu jener Zeit vermutet, das Signal könnte mit der Atomeinheit der UDSSR in Verbindung stehen. Bricht das Signal ab, wäre das ein Zeichen für die Militäreinheiten, den Westen anzugreifen. So vermuten zumindest manche Leute. Ein Mechanismus würde bei Abbruch des Signals den Abschuss nuklearer Raketen verursachen. Gilt das auch noch heute? Weshalb sonst müsste ein und dasselbe Signal Jahr für Jahr, tag für Tag rund um die Uhr senden? Dagegen spricht das russische Militär hat in seiner jüngsten Geschichte einige Umwälzungen
erlebt. OdSR, Gorbtschow, das Ende der Sowjetunion. verschiedene Kriege und Konflikte, politische Führer wechselten. Nichts hat das Signal davon abgehalten, weiter zu senden. So wichtig scheint sein Sinn und Zweck zu sein. So unabhängig ist es aber wohl vom roten Knopf. Auch ein wissenschaftlicher Nutzen des Signals wurde zwischenzeitlich vermutet.
Oder ganz anders verstecken sich hinter dem Signal vielleicht Drogenschmuckler. So haben auch in den lateinamerikanischen Urwäldern in den vergangenen Jahrzehnten Drogenbarone mit geheimen Codes kommuniziert, um vor den lokalen Behörden unentdeckt zu bleiben. Kann es sich bei The Buzz auch um ein solches geheimes Signal zur Planung krimineller Aktivitäten handeln? Gehen wir doch einmal die erstaunlichsten Ereignisse auf der Frequenz durch und bilden Sie sich danach selbst eine Meinung.
Alles, was ich Ihnen nun präsentiere, ereignete sich jedes Mal urplötzlich. Es ist der 24. Dezember 1997, Weltzeit 21 Uhr. Stellen Sie sich vor, wie das auf einen Amateurfunker wirken muss, der allein in seinem Zimmer hockt, vielleicht ein Kellerraum oder ein Dachboden, den Kopfhörer eng auf den Ohren sitzend, draußen die Dunkelheit und zunächst nur das Bekannte.
Und dann auf einmal 1808 pro mal auf der Frequenz 999. Boris Roman Michael Anna Larissa 74 27 90 14. Wer sind die Männer und Frauen, von denen der Mann dort spricht? Und was bedeuten die Zahlen? Koordinaten. Dann wieder das bekannte Signal. 4 Jahre lang. Bis zum 3. November 2001. Auf einmal wieder stimmen.
Nur diesmal ein Gespräch auf Russisch. Hier 140. Ich empfahle den Generator nicht. Das Ende der Betriebsraum. Am 5. Juni 2010 stopptummen des UVB76 Signals plötzlich. Absolute andauernde Stille. Das Ende des Signals. Nein, am nächsten Tag nimmt die Frequenz die Sendung wieder auf, als ob nichts gewesen wäre. Gut zwei Monate später, am 25.
August 2010 um 10:13 Uhr spielt die Frequenz mit einemm völlig verrückt. Das Brummen und Piepsen ist weiterhin zu hören, aber es kommt noch etwas dazu. Jemand scheint sich in dem Raum zu befinden, von dem aus das Signal gesendet wird. Gibt sich hier jemand zu erkennen? Was hat das Klappern und Rauschen zu bedeuten? Doch dann passiert wieder lange nichts.
Erst 5 Jahre später werden die treuen Hörer erneut belohnt. Am 2. September 2015 passiert etwas Unfassbares. Zunächst eine Stimme. Sie sollten funktionieren, sind aber schwach. Und dann nach Jahren der sich wiederholenden Signalreihenfolge ertönt aus den Lautsprechern der Wissenschaftler und Amateurfunker plötzlich Potro Ils Cikowskis Stück Schwanensee.
Die Menschen, die dem Signal über Jahre aufmerksam folgen, trauen ihren Ohren nicht. Taikowski. 40 Jahre lang nur Piepen und brummen und mit einem Malikowski. Die Amateurfunker sind hellwach. So etwas ist noch nie passiert. Was geht hier vor sich? Zwei Tage später ein neues Lied. Das berühmte russische Stück Zavle, das Lied der Kraniche von Mark Naumovic Bernes.
Ertönt aus den Empfängern, der das Lied einst zu einem Gedenkbesuch in der Stadt Hiroshima schrieb. Selbst offizielle Medien berichten nun darüber, teilweise überzeugt von der Theorie, mit dem Signal könnte ein ehemaliges russisches Atomprogramm gesteuert werden, aber wenn dem so wäre, hätte es in der stattgefundenen Sendeunterbrechung nicht zu einer Reaktion kommen müssen.
Die Hintergrundgeräusche und Gespräche lassen vermuten, dass das Geräusch von einer Maschine analog erzeugt wird, deren Ton von einem Mikrofon aufgenommen und dann gesendet wird. Denn wie sonst sollten sich die russischen Stimmen und die Musikstücke unter das wiederkehrende Signal mischen? 31 2 4 10 Für viele Funker und Wissenschaftler steht fest, dass das Signal aus einem Raum oder einer Anlage gesendet wird, in dem sich Menschen aufhalten.
Es ist also nicht einfach nur eine Art Testsignal. Jemand bezweckt etwas mit dem Senden von UVB76. Aber was? Heute wird vermutet, dass das Signal dazu dienen könnte, darauf hinzuweisen, dass ein bestimmter Ort oder eine bestimmte Einheit wie gewohnt existiert und funktionstüchtig ist. Eine Art Lebensanzeige oder übergroßer Peilsender eines militärischen Kommandopostens.
Wird dieser Kommandoposten im Zuge eines nuklearen Angriffs vernichtet, dann bricht das Signal ab und ruft damit zum Gegenschlag auf. Auch die britischen Atom-Boote sollen der Erzählung nach davon ausgehen, dass wenn der britische Nachrichtensender BBC einige Tage ausfällt, das vereinigte Königreich durch einen nuklearen Anschlag vernichtet wurde.
Ob diese Theorie in unserem digitalen Zeitalter noch bestand hat, ist zu bezweifeln. Aber eines bleibt gewiss. Das Signal hat für irgendjemanden eine enorme Wichtigkeit. Wer auch immer der bestimmte Empfänger ist und was auch immer die geheimnisvolle Botschaft von UVB76 The Buzzer ist. Und so werden wir vermutlich noch viele Jahre den geheimnisvollen Klängen auf der Frequenz von 4625 kHz lauschen können.
Vielleicht haben Sie beim Telefonieren schon mal ein Knacken in der Leitung gehört, als würde jemand mithören. oder ein Babyphone macht Geräusche, die eindeutig nicht aus dem Kinderzimmer kommen können. Werden Sie bitte nicht paranoid, aber klar ist, Menschen kommunizieren miteinander und manchmal wollen sie nicht das Dritte den Inhalt erfahren.
Ich hte ich fich zei heide zwei gf g dir dir dir de dir ein Hein ein fein gfg heim heim derde heim feim niss niss de niss fnis umso spannender ist natürlich der Versuch Botschaften zu entschlüsseln aber manchmal wollen wir ihren Inhalt vielleicht auch gar nicht kennen. Bleiben Sie entspannt.
Ihr Götz Otto. Stranger Sounds, eine Podcastserie über unerklärliche Tondokumente. Text: Max Benjo. Bearbeitung Hendrik Eert. Produktion Johannes Kunst. Es sprachen: Götz Otto, Bettina Konradi, Gordon Piedesack. Idee und Redaktion Hendrik Efert Gesamtleitung FO Benjamin Riesom, Luca Hirschfeld und Tristan Lehmann. Wir danken denen, die uns Tonmaterial zur Verfügung gestellt haben.
Stranger Sounds ist ein Fio Original produziert von 4000 Herz Studio. 4000 Herz Studio. Achtung, diese Serie enthält Tonmaterial, das von manchen Menschen als erschreckend oder sogar verstörend empfunden werden kann. Wir erzählen alle Umstände nach bestem Wissen und Gewissen nach. Dennoch ist dies keine Informationssendung.
Nicht alles, was hier erzählt wird, entspricht der Wahrheit, aber vieles. Heute möchte ich Ihnen aus den Tiefen unserer Meere erzählen. Unsere Ozeane, unendliche Weiten, [räuspern] unglaubliche Superlative. 70% der Erdoberfläche sind mit Wasser bedeckt. Allein der pazifische Ozean hat eine Fläche, die größer ist als alle Kontinente zusammen.
Bedenkt man dazu, dass unsere Ozeane oft bis zu 5000 am Mariannengraben sogar 11000 m tief sind, ist das ein enormes Volumen an Lebensraum. Was glauben Sie, wie viel Prozent von diesem Universum bisher erforscht sind? nur 5%. Stellen Sie sich vor, Sie verfolgen ein Fußballspiel, können dabei etwa nur etwas mehr als den Mittelkreis sehen.
Was wirklich in diesem Spiel passiert, bleibt ihnen verborgen. Was befindet sich also in den dunklen Tiefen der Meere? Eine Frage, die die Menschheit seit Beginn der Seefahrt beschäftigt. Sind die Berichte über Ungeheuer vielleicht doch mehr als Angebereien und Warnvorstellungen der Abenteurer, Entdecker und Seefahrer? Oder sind vor allem die historischen Berichte auf Dehydration und Wahnsinn der Seeleute zurückzuführen? Um dieser Frage auf den Grund zu gehen, sozusagen auf den Meeresgrund, möchte ich Ihnen heute eine Tonaufnahme
vorstellen, die so geheimnisvoll wie ungeklärt ist. Stranger Sound. präsentiert von Götz Otto. Seit jeher kursieren Gerüchte über sogenannte Seemonster, über monstruöse Seeschlangen, Riesenkraken und Schiffe zerbärstende Ungeheuer. Von tausenden Seefahrern gibt es Berichte über angriffslostige Seeungeheuer, die ganze Schiffe in die Tiefe reißen können.
Vor allem der Südpazifik ist seit Jahrhunderten sagen umwoben. Was also verbirgt sich in der Dunkelheit der 95% der unerforschten Meere? Herzlich willkommen zu den Schreien aus der Tiefsee. Wer Südpazifik, riesig und seit jeher Sehnsuchtsort vieler Abenteurer und Seefahrer. zwischen Australien, Südamerika, der Antarktis und dem Nordpazifik ist dieser Teil des Ozeans noch immer Grund für Spekulationen und Gerüchte.
Bis in das später 18. Jahrhundert wurde dort sogar ein kompletter Kontinent vermutet. Terraostralis Incognita oder auch das große Südland genannt, wurde von vielen Forschungsreisenden gesucht. Lange Zeit war man von seiner Existenz wirklich überzeugt. Der Kartograf, Seefahrer und Entdecker James Cook machte dem Phantomkontinent zwar 1772 bei seiner Umrundung der Antarktis den Gar aus.
Was aber blieb und bis heute nicht vollständig geklärt ist, sind Berichte und Erzählungen von Inseln im Südpazifik, die nicht kartografiert sind. Viele Seeleute berichteten sogar von sich bewegenden Inseln. Noch bevor James Cook 1772 auf seiner zweiten Südseereise den Südpazifik bereiste, hatte das wilde Gewässer schon viele Schiffe und Entdecker erlebt und auch verschlungen und wurde somit zu einem sagenumwobenen Teil unserer Erde.
So hat z.B. Spiel die Besatzung der HMS Squirrel Unterkapitän Humfrey Gilbert 1583 auf ihrer Rückreise nach England ein löwenähnliches Ungeheuer mit grellen Augen gesichtet. Dieses Tier soll so groß gewesen sein, dass die Mannschaft es nicht vermochte, klare Aussagen zur Länge zu treffen. Die Schätzungen gingen von mehreren hundert Mern bis zu über einem Kilometer.
Solche Berichte gibt es natürlich zu hauf. Jedoch ist bei der HMS Squirrel besonders, dass alle Besatzungsmitglieder das Ungeheuer detailliert gleich beschreiben und es keine Abweichungen außer zur Größe des Wesens in der Geschichte der Seeleute gab. Im 17. Jahrhundert gibt es weitere Lockbucheinträge, die im Südpazifik von Brandungen an sich bewegenden Inseln berichten.
Und selbst James Cook, der als Mann der Fakten galt, schreibt in seinen Südseebüchern von unerklärlichen Ereignissen und scheinbar schwimmenden Inseln. Natürlich sind diese Berichte schon Jahrhunderte alt. Allerdings wird auch heute noch auf Globen und Seekarten eine Insel in der Südsee kartografiert, deren Existenz noch immer ungeklärt ist.
Die Maria Theresia Insel, die in manchen Berichten auch nur als RIF bezeichnet wurde, entdeckte erstmals der US-amerikanische Wahlfänger Maria Theresia unter Kapitän Asaf P. Taber am 16. November 1843. Von der Phantominsel wird auch in den folgenden Jahren immer wieder von verschiedenen Seeleuten berichtet.
Die Koordinaten, die die Seefahrer angeben, variieren allerdings. Könnte es sein, dass sie keine Inseln, sondern den Rücken eines riesigen Meeresbewohners sahen? Die Koordinaten, die die Seeleute festhielten, befinden sich in einem recht kleinen Radius von etwa 2inhalb Kilometern. In den 70ern des 20.
Jahrhunderts installierte die NOAA, National Oceanic and Atmospheric Administration, zu Deutsch, Nationale Ozean- und Atmosphärenbehörde im gesamten Pazifik Hydropone, um russische U-Boote orden zu können. Seit 1991 werden die Unterwassermikrofone für wissenschaftliche Zwecke genutzt. Prompt wird ein Geräusch aufgenommen, das so laut ist, dass es im gesamten pazifischen Ozean zu hören ist.
Ist es Zufall, dass genau aus demselben Gebiet ein Geräusch kommt, das einem den Schauer über den Rücken laufen lässt? Die Rede ist vom sogenannten Absweep. Hören wir hier vielleicht die Rufe eines unbekannten Tiefseewesens? lässt uns moderne Technik nun beweisen, wovon jahrhundertelang berechtet wurde. Spitzen Sie jetzt mal die Ohren.
الله Wer oder was den sogenannten Absweep verursacht, ist bis heute ungeklärt, zumindest offiziell. Dieses unglaublich laute Geräusch kommt genau aus dem Gebiet, in dem bewegende Inseln gesichtet, angeblich Seeungeheuer gefangen wurden und aus dem Berichte stammen wie dieser des spanischen Kapitäns Fernando de Alascon von 1576.
Als ich des nachts noch einmal aus meiner Kajüte entdeckt trat, war die am Abend entdeckte Insel, auf welcher wir für den morgigen Tag Expeditionsgänge geplant hatten, verschwunden. Zuerst dachte ich, die Nacht würde sie mir verbergen. Doch der Mond schien hell und die See war ruhig.
Keinerlei Brandung, keinerlei Landmasse, wo noch vor Sonnenuntergang eine kleine Insel zu sehen war. Spiel mir meine Seele einen Streich. Nein, ich war bei vollen Sinn. Ich habe der Besatzung befohlen, die entdeckte Insel niemals zu erwähnen. Unter keinen Umständen. Man würde uns für verrückt oder gar besessen halten und in den Kerker werfen.
Was mir noch in derselben Nacht geschah, wird dieses Buch niemals verlassen. Da ich das Verschwinden der Insel nicht glauben konnte. starrte ich lange auf die Stelle, an der sie hätte sein sollen. Im Dunkel des Pazifik meinte ich etwas blitzen zu sehen. Noch immer kann ich nicht einschätzen, ob mich die Anstrengung der letzten Monate sehen ließ, was ich sah.
Doch ich strich diese Gedanken späte genauer und sah ein Auge. Dann weit entfernt erkannte ich ein zweites Auge an einem Wesen, dem Teufel gleich und so groß, dass es nicht in den gesamten Hafen Palos gepasst hätte. Als ich nach meinem Bootsmann rief, bewegte sich der Teufel fast majestätisch und verschwand mit einem dumpfen Ton im Dunkel der Tiefe.
Die NOA, die mit ihren Hydrophonen den Pazifik aushorcht, hat samt ihren Meeresbiologen, Ingenieuren und Tiefseeforschern keine offizielle Erklärung für den Absweep. Somit wurden auch alte Berichte und Lockbücher aus diesem Teil des Südpazifiks zur Rate gezogen. James Cook schrieb von scheinbar schwimmenden Landmassen und Riffen, vertiefte dieses Thema aber nie.
Vielleicht war es dem Wissenschaftler und Kartograph zu mystisch, als dass er sich auf solch eine Gespensterei, wie er es in einer seiner Schriften nannte, hätte einlassen können. Vielleicht war aber auch der Druck der Royal Society, die ihn beauftragte, den Südpazifik zu kartografieren, zu groß, als dass er sich auf diese Ungereimtheiten hätte einlassen können.
Die offizielle Begründung war nämlich, dass die Vorkommnisse nicht klar definiert werden konnten, [räuspern] nur kurz auftraten und somit auch von Wahlen oder im wassertreibenden Gegenständen verursacht sein konnten. Mit dieser vor der Royal Society getätigten Aussage widersprach er sich jedoch selbst, beachtet man einen Brief, den er während seiner zweiten Südseexpedition an seine Frau Elizabeth schrieb.
Als wir am frühen Morgen aber gen, dass wir am Vortag in weiter Ferne erspähten, Segel setzen wollten, staunten wir nicht schlecht, als dieses Riff nicht mehr zu finden war. Ich musste gestehen, mein Herz. Für einen Moment zweifelte ich an meinem Verstand. Soll man nun einem Brief an die vertrauteste Person oder einer unter Druck und Auftragslast entstandenen Aussage vor einem Komitee glauben schenken? An dieser Stelle sei noch einmal erwähnt, dass 95% der Weltmeere noch immer unerforscht sind und jährlich ca.
2000 neue Lebensformen entdeckt werden. Könnte das schrecklich laute Geräusch aus dem Südpazifik also vielleicht doch von einem sogenannten Seeungeheuer stammen, einem Wesen, so alt wie die Meere selbst? Ein riesiges Überbleibsel aus der Zeit der Dinosaurier, kommend aus einer Tiefe, die so dunkel ist, dass man die Hand vor Augen nicht sieht.
Das Lockbuch Fernando de Alascons, dem Kapitän, der von einem Wesen, dem Teufel gleich schrieb, lag jahrhundertelang unbeachtet in den Archiven der königlichen Schiffswerften in Barcelona, die noch heute intakt sind und als Museum dienen. Den Kapitän ließ die Begegnung mit dem, wie er es nannte, Teufel nicht los.
Und so liest man weiter in seinem Lockbuch. Nachdem ich drei furchtbar lange Tage versucht habe, meine Teufelsbegegnung für mich zu behalten, ließ ich die Mannschaft versammeln, berichtete von den Geschehnissen und befahl Kurs zurück auf 54° Süd, 140° West. Aufgrund eigener Unsicherheit meinen Verstand betreffend, bat ich meinen Leutnand ein Auge auf mich und mein Verhalten zu haben.
Sollte ich ihm wahnsinnig erscheinen oder wir es Zeug reden? So geht das Kommando an ihn. Nach zwei weiteren furchtbar langen Tagen erreichten wir die Stelle, an der ich vor fünf Tagen ein grausames Monster sah. Man mag mich leichtsinnig schimpfen, die Crew und mich selbst in solche Gefahr zu manövrieren. Doch meine Gedanken kreisten um nichts anderes mehr als um dieses teuflische Ungeheuer.
Er hielten das Schiff auf Position und kreisten in einem Radius von etwa einer Viertel Seemeile um die von mir verzeichnete Stelle. Ich selbst verbrachte viele Stunden im Mastkorb in 12 m Höhe, um einen weiten Blick zu haben. Nach vier ereignislosen Tagen beeugte mich mein Leutnand genau und das fiel mir auf.
Einen Tag später nickte ich ihm zu und verkroch mich in meiner Kajüte. An Schlaf war nicht zu denken und so kam es, dass ich am ersten Tag des Septembers einen dumpfen Ton vernahm. Ich setzte mich auf. Spielen mir meine Sinne einen Streich. Ich lauschte. Nein, da war es wieder. Ich sprang sofort auf und eilte an Deck. Mein Blick ging sofort zum Konstabel, der für die Nacht der Ausguck war.
Er starrte mit weit geöffneten Augen auf die nächtliche See. Auf meine flüsternden Rufe reagierte er nicht. Vorsichtig, fast ehrfürchtig, schlich an die Reling, beugte mich vorsichtig darüber und blickte in die schwarze See. Ich konnte nichts ungewöhnliches erkennen und wandte meinen Blick zum Konstble.
Dieser starrte noch immer regungslos vor sich hin. Als ich wieder auf die See sah, bewegte sich das Wasser auf einmal. Der Bruchteil eines dunklen, mächtigen Körpers. brach für einen kurzen Moment durch die Wasseroberfläche, um auch gleich wieder unter einem hallenden Dröhnen in der Tiefe zu verschwinden. Für die nächste Stunde vermochte ich nicht, meinen Blick vom Wasser zu wenden.
Dann rief ich nach meinem Leutnand. Er soll die Mannschaft versammeln und ringsherum an der Reling verteilen. Keinem war erlaubt, seinen Blick von der dunklen See zu wenden. Wer es dennoch vermochte, wäre mit vier Peitschenhieben bestraft worden. Ich sah es nun zum zweiten Mal und auch der Konstable, der völlig außer sich war, hatte es gesehen.
Ich fantasierte also nicht. Der Teufel brauchte so viele Augenzeugen wie nur möglich. Sich mit ihm anzulegen und einen Beweis seiner Existenz zu ergattern wäre purbord gewesen. Was ich bisher zu sehen bekam, könnte eine gute Seemeile lang und so kräftig sein, dass eine ganze Flotte es nicht damit hätte aufnehmen können. Das Wetter war auf unserer Seite.
kl auf und so schenkte uns der Sternenhimmel und der fast volle Mond viel Licht, um ein wenig mehr vom dunklen Tief, das unter uns ruhte sehen zu können. Das kalte Licht offenbarte uns kleinere Fischwärme, aber noch immer nicht den Teufel. Plötzlich rief der Smutie, der an derselben Reling stand wie ich selbst. Seht die Fische. Seht nur.
Blitzartig schwammen sie alle in eine Richtung. Sie fliehen!”, rief ich instinktiv. Mein Herz rasste. Ich konzentrierte meinen Blick noch mehr. Die Spannung auf Deck war kaum auszuhalten. Da schrie einer neben mir. Er schrie einfach nur. Es kam kein Wort aus seinem Mund, nur ein verzweifelter Laut.
“Wo?”, rief ich, wo? Und verstümmte dann gleich wieder. Da war er, der Teufel in [räuspern] Person. Er schien uns genauso anzusterarren wie wir ihn. Wie lange beobachtete er uns schon? Die gesamte Besatzung hing nun über der Backboard Rreling und starrte dem Ungeheuer in die Augen. Der Leutnand rief noch etwa 220 Fuß Entfernung, Kapitän.
Auf einmal schoss die Schwanzflosse in die Höhe. Sie war so weit entfernt und so gigantisch, ich wollte es nicht glauben. Mit wildem Getöse schlug sie auf die Wasseroberfläche und das Monstrum setzte sich in Bewegung. Ich erstarrte. Welches Kommando hätte ich auch geben sollen? Wir waren verloren.
Mit einem Schrei, einem Wahlgesang ähnlich, schwamm es direkt auf uns zu, tauchte unter uns und hob mit seinem Rücken die gesamte Noah Victoria aus der See. Die Mannschaft flog nur so über Deck. Für einen Moment lang ritten wir ohne jegliche Kontrolle auf das Teufelsrücken. Als wir wieder auf dem Wasser aufprallten, erschütterte dies das Schiff so, dass unser Fogmast brach und drei meiner Männer über Bord gingen.
Wir warfen noch Seile hinterher, doch vergebens. Der Sorg des Ungeheuers war so stark, dass ihr die Männer blitzschnell in die Tiefe zog. Dann stille. Niemand vermochte zu sprechen. Erst Minuten später, als die leblosen Körper unserer drei Seeleute wieder an die Wasseroberfläche trieben, bekam ich einen Ton heraus.
Ich befall die Leichen an Bord zu holen, um sie für ihre Bestattung in Tücher zu hüllen. Mein Befehl wurde verweigert. Niemand traute sich auch nur in die Nähe des Wassers. Niemand regte sich. Auch nachdem ich zwei von ihnen auspeitschen ließ, regte sich keiner. Der Teufel hatte alle in ihren Grundfesten erschüttert.
Das war eine Machtdemonstration mit klarer Nachricht. Ich gab auf und ließ die Segel setzen. Die Noah Victoria machte sich ohne Umwege auf den Weg in den Heimathafen Barcelona. Vor der königlichen Seefahrtsvereinigung trug der Kapitän im Beiwohnen seines Leutn die Geschichte vom teuflischen Wesen vor.
Nach und nach wurde die gesamte Mannschaft zum Vorsprechen gerufen. Wer nicht offiziell von der Geschichte zurücktrat, wurde von der spanischen Inquisition der Heresie, also einer Lehre, die dem christlichen Glauben widerspricht, bezichtigt und hingerichtet. Keiner der Crew wich ab von seiner Geschichte. Die Koordinaten, die Kapitän Fernando de Alas Gon festhielt, entsprechen den Upsweep Koordinaten der NOA.
Nun gibt es bisher, zumindest offiziell kein Forschungsschiff, das seit Beginn der Tonaufzeichnung des Absweeps jemals in diesen Gewässern war und das, obwohl das laute Warn täglich für mehrere Sekunden zu hören ist. Im Frühjahr und Herbst wird es sogar etwas häufiger aufgezeichnet. Da stellt sich doch die Frage, warum untersucht man diese Quelle nicht eingehender? Oder aber wird sie untersucht und werden die Ergebnisse geheim gehalten? Bekannt ist, daß zwischen 1992 und 2004 acht verschiedene amerikanische Wissenschaftler und Meeresbiologen
Einsicht in die Lockbücher James Cooks und Fernando de Alascons beantragt und diese genau studiert hatten. Über 12 Jahre wurden also acht Wissenschaftler zur Rate gezogen. Das lässt vermuten, dass die Forscher ausgetauscht wurden. Entweder um nicht die gesamte Einsicht in die Daten zu haben oder weil sie eventuell an die Öffentlichkeit gehen wollten und dies verhindert wurde.
Sucht man nämlich nach den Namen, die sich angeblich in den Seefahrtsarchiven eintrougen, um Einsicht in die Lockbücher zu bekommen, führen diese ins Lehre. Keiner der Namen gehört zu einem Wissenschaftler oder Meeresbiologen. Es gab auch Berichte von privaten Hochseeseglern, die von US-Mitärschiffen zum Wenden gezwungen wurden, als sie in die Nähe des Absweepgebietes kamen, um sich dort selbst umzusehen.
Den Seglern wurde kein ernstzunehmender Grund genannt. Es gab keinerlei Verhandlungen. Über Lautsprecher wurde von einem Sperrgebiet gesprochen und mit Übernahme des Schiffes gedroht würde man nicht wenden. Nun, was meinen Sie? Was hören wir da aus der Tiefe der See? Sind es die Schreie eines unvorstellbar großen Meeresbewohners? machte Kapitän Fernando de Alesgon vor über 440 Jahren eine der größten Entdeckungen der Menschheit.
Letztlich kann der Absweep alles mögliche sein. Bedenken Sie, dass unsere Meere unglaublich groß und kaum erforscht sind. Es kann vieles in ihnen schlummern, wovon wir keine Ahnung haben. Denken Sie bei Ihrem nächsten Purlaub daran. Ihr Götz Stranger Sounds, eine Podcastserie über unerklärliche Tondokumente. Text Johannes Kitzler.
Bearbeitung Henrik Efert. Produktion Christian Konradi Studio
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