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Wahre Verbrechen I Die Tote aus dem Nachtclub T

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By sonds1
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Wahre Verbrechen I Die Tote aus dem Nachtclub 

 

Sandra wohnt ca. 1 km entfernt in dem in dem Dorf Schülb und hat dann ungefähr gegen Mitternacht das Schulgelände dann dort verlassen. 6 Wochen später haben Landvermessungsarbeiter an einem Regenrückhaltebecken nah der Bundesstraße den Leichennam von ihr gefunden. Ebenfalls in dem Ort Wesselburen wurde dort am Fahrbahnrand ein PKW Mazda aufgefunden.

 Nachts kurz nach 0 Uhr. Direkt vor Ort konnte man schon feststellen, dass er vermutlich durch mehrere Schüsse in den Kopf bzw. in den Halsbereich getötet worden ist. Insgesamt war mir schon klar, dass er es war. Es ging jetzt nur darum, würde er es mir erzählen oder eben nicht. Und dann habe ich mein Arm umgelegt und so gedrückt, so nach hinten.

Ich habe so ich habe s so geschüttelt. Lebst noch? Lebst noch? Eine tote Schülerin abgelegt an einem Regenrückhaltebecken in Oldenswort in Norddeutschland und ein toter Erntehelfer erschossen in seinem Wagen auf einer Landstraße. Zwei Verbrechen, die offenbar nichts miteinander zu tun haben. Doch die Ermittlungen der Polizei werden Erstaunliches ans Licht bringen.

Alles beginnt auf dem Hof eines Schulzentrums in Wesselburen. Es ist ein beliebter Treffpunkt bei den Jugendlichen aus der Region. Hier wird die 15-jährige Sandra C am Abend des 4. August zum letzten Mal lebend gesehen. Marco Klein ist Leiter der Mordkommission Itzehoh. Er rekonstruiert die letzten Stunden im Leben der Schülerin.

 Auf dem Schulhof hat sie mit Freunden gefeiert, bis das Telefon klingelt. Später gegen 23 Uhr, soweit wir wissen, hat die Mutter sie telefonisch erreicht und hat sie gebeten nach Hause zu kommen. Sandra wohnt ca. für 1 km entfernt in dem in dem Dorf Schülb ähm und hat dann ungefähr gegen Mitternacht das Schulgelände dann dort verlassen.

Die Schülerin macht sich zu Fuß auf den Weg in das nur einen Kilometer entfernte Schild, doch dort kommt sie nie an. Sechs Wochen lang gibt es kein Lebenszeichen von ihr. Dann wird im 25 km entfernten Oldensword am Rande eines Regenrückhaltebeckens die Leiche einer jungen Frau gefunden. Offenbar wurde sie umgebracht. Spuren werden gesichert.

Taucher suchen nach Hinweisen auf den Täter. Nach der Obduktion der Leiche ist klar, es handelt sich tatsächlich um Sandra C. Doch alle Ermittlungen führen ins Leere. Der Mörder des Mädchens kann nicht gefunden werden. Zwei Jahre vergehen, da gibt es ganz in der Nähe ein weiteres Verbrechen. In der Nacht vom 21. auf den 22.

 August 2006 wird der 41-jährige Erntehelfer Dirk Weh erschossen in seinem Auto gefunden. Es steht mitten auf der Landstraße kurz hinter dem Ortsausgang von Wesselbohren. Auf dem Fahrersitz saß der Geweh. Ähm und direkt vor Ort konnte man schon feststellen, dass er vermutlich durch mehrere Schüsse ähm in den Kopf bzw.

 in den Halsbereich äh getötet worden ist. Der Täter ist äußerst brutal vorgegangen. Viermal schießt er mit der 9mpistole aus nächster Nähe auf Dirke. Drei Schüsse treffen den Mann in den Kopf. Auf der Beifahrerseite werden die Projektile in der Seitenverkleidung des Autos entdeckt. Eigentlich müssten vor der Fahrrertür auch die Hülsen liegen.

Tatsächlich werden sie aber ein paar Meter hinter dem Auto gefunden. Die Ermittler suchen nach einer Erklärung. Eine Hypothese von uns war, dass nach der Schussabgabe das Fahr ähm das Fahrzeug sich nach vorne bewegte, weil der das Opfer nicht mehr in der Lage war, dem Druck der Kupplung standzuhalten, so dass das Fahrzeug ja leicht nach vorne sprang.

Ist das Auto des Opfers dort mit dem Fahrzeug des Mörders zusammengestoßen? Tatsächlich finden sich an der Stoßstange entsprechende Spuren, Kratzer, Lackanhaftungen. Es muss einen Unfall gegeben haben. Mitten auf der Straße finden die Ermittler ein Plastikteil. Die Spurensicherung packt es ein.

 Könnte es zum Wagen des Täters gehören? Im Bereich der Fahrbahn haben wir auch ein kleines Kunststoffteil festgestellt, dass wir natürlich wie alles dort an einem Tatort sicher gestellt haben. Jedoch zu diesem Zeitpunkt noch nicht wussten, ob es tatrelevant wäre. Wie sie später raufstellen sollte, war es doch tatrelevant, weil es zu dem Fahrzeug des Täters gehört.

Die brutale Tat spricht sich in der Region schnell herum. Nur zwei Tage später gibt es dann zur Überraschung der Ermittler einen Hinweis auf den Täter aus dem eigenen Haus. Die Tochter eines Kollegen gab den entscheidenden Hinweis. Sie gab an, dass es jemanden in ihrem Umfeld geben würde bzw.

 in Heide, der damit gepralt hätte, eine 9 mm Pistole zu haben. Darüber hinaus soll er auch geäußert haben, dass sie den Wunsch hätte, jemanden zu töten. Es ist der 21-jährige Stefan B. aus Wesselbohren, ebenfalls ein Erntehelfer. Stefan B. Polizei vernommen, doch zunächst streitet er alles ab. Hier auf der Polizeistation hat er zunächst abgestritten, etwas mit der Tat zu tun zu haben.

 Er selber gab an, dass er mit seinem Fahrzeug in Heide gewesen wäre und dort auf dem Markt plötzlich mit Freunden getroffen hätte. Sein Fahrzeug sei durch ein anderes Fahrzeug beschädigt worden und dieses Fahrzeug wäre wiederum geflüchtet. Während der Vernehmung wird auf dem Parkplatz vor der Polizeistation das Auto von Stefan B unter die Lupe genommen.

 Am hinteren Kennzeichen machen die Beamten die entscheidende Entdeckung. An der Umrandung des Nummernschildes ist ein Plastikteil abgebrochen. Es ist das Plastikteil, das am Tatort gefunden wurde. Stefan B. knickt ein. Nachdem er mit dem Beweismittel konfrontiert wurde, hat Stefan Bedern seine Angaben geändert.

 Er räumte ein, den Erntehelfer Dirk auf der Landstraße erschossen zu haben. Er gab an, dass er zuvor von ihm mehrfach genötigt und abgedrängt worden wäre im Straßenverkehr. Stefan B hat also tatsächlich den 41-jährigen Erntehelfer getötet. Doch Marco Klein hat Zweifel, dass sich die Tat so abgespielt hat. Das Opfer Dirk ist als ruhig, friedlich und zurückhaltend bekannt.

 Außerdem hat Klein ein Überwachungsvideo, dass die Straße am Ortsausgang kurz vor dem Mord zeigt. Im Rahmen der Ermittlung haben wir auch ein Video einer in der Nähe gelegenen Tankstelle ausgewertet und haben hierbei festgestellt, dass man zum Teil die vorbeifahrenden Fahrzeuge in der Nacht erkennen konnte.

 Bei dieser Auswertung war klar, dass sich die Tat so wie Stefan B es angab nicht hat abspielen können. Das Fahrzeug von Stefan B ist bereits fast 15 Minuten vor dem Fahrzeug des Opfers an dieser Stelle vorbeigefahren. Aus diesem Grund war die Möglichkeit, dass zuvor ein Drängeln überholen oder sonstige Nötigungshandlung des Opfers vorgenommen wurden. Unwahrscheinlich.

Jetzt sagt Stefan B. endlich die Wahrheit. Er erzählt, dass er vor dem Mord in einen Nachbarort gefahren ist. um sich dort mit Freunden zu treffen. Hierbei hätte einer von den Beteiligten sich abfällig über sein Fahrzeug geäußert. Das löste bei ihm. So gab er es an. Wut, große Wut. Er schnürt sein Hals zu.

 Ähm und diese Wut muss raus und hat den Entschluss gefasst und gesagt, jetzt will er jemanden töten. Hierfür fuhr er dann an den Ortsausgang von Wesselburen, also tatsächlich vor dem Opfer und wartete dort am Ortsausgang, wartete auf ein Fahrzeug und sagte, der nächste, der jetzt kommt, dem schieße ich eine Kugel im Kopf. Dirk W ist zu dieser Zeit auf dem nach Hauseweg.

 Stefan B verfolgt ihn mit seinem Auto, überholt ihn und bremst ihn aus. Das Opfer hielt hinter ihm an und öffnete die Scheibe der Fahrertür. Er selber stieg aus und sagte, er hätte die Waffe versteckt, getragen. Daraufon habe ich ihn gefragt, warum versteckst du die Waffe? Ähm, wenn du ihn eh töten willst. Ähm, daraufhin gab er an.

 Er wusste nicht, wer in dem Fahrzeug sitzt und er gab an, wenn er wenn es allen bekannter gewesen wäre, den er kennen würde oder auch eine Frau mit Kindern, denn hätte er von der Tat Abstand genommen. Dir We aber sitzt alleine im Auto. Stefan B. zögert nicht und schießt ihm in den Kopf. In seiner Wohnung findet die Polizei die Tatwaffe. Stefan B.

Doch Ermittler Marco Klein erinnert sich jetzt. Der 21-Jährige hatte schon einmal mit der Polizei zu tun. Im Fall Sandra C wurde er als wichtiger Zeuge vernommen. Die 15-jährige war zwei Jahre zuvor ganz in der Nähe umgebracht worden. Stefan B. feierte kurz vor ihrem Verschwinden mit ihr.

 Hat er auch etwas mit ihrem Tod zu tun? aufgrund seines Verhaltens insgesamt war mir schon klar, dass er es war. Es ging jetzt nur darum, würde er es mir erzählen oder eben nicht. Er selber stritt zunächst ab, aber man merkte in dieser Gesprächssituation schon, dass er ab und zu kurz davor war, vielleicht doch darüber zu reden, aber er fing sich immer wieder, bis er irgendwann dann doch anfing zu weinen und schrie, er hätte sie erwirkt.

Jetzt erzählt Stefan B, was damals genau passiert ist. In der Mordnacht fährt er einen Freund nach Schülb. Auf dem Nachhauseweg begegnet er Sandra, die wohl gerade auf dem Weg nach Hause ist. Stefan B. berichtet, dass er sich seit Wochen von dem Mädchen, wie er es ausdrückt, schlecht behandelt fühlt. Er fuhr an ihr vorbei, hielt dann am Auseingang Wesselburen an und wartete.

Und überlegte, so sagte er es. Ich fragte ihn, was hast du überlegt? Ja, ob ich ihr das Heim zahlen soll. fragte, was meinst du mit Heimzahlen? Ja, töten und wegschmeißen. Und dann hat er es gemacht. Stefan B. Sandra unter einem Vorwand in sein Auto und fährt auf einen Feldweg. Was dann geschah, rekonstruiert Kommissar Klein mit dem Mörder auf dem Hof des Präsidiums.

 Stefan gab auf dem Feldweg vor, austreten zu müssen. Als er zum Wagen zurückkehrt, setzt er sich auf die Rückbank hinter Sandra, die hier von einem Polizisten gespielt wird. Darauf habe ich gar nichts gesagt. Ich habe sie gleich angefangen zu streicheln. Darauf hat sie gesagt, was wird das normal? Darauf habe ich gesagt, lass dich überraschen.

 Und dann habe ich mein Arm umgelegt und so gedrückt so nach hinten. Danach setzt er sich nach vorne und vergewissert sich, dass Sandra wirklich tot ist. Habe ich das am Arm gemacht? Und ich habe nichts gespürt. Darauf bin ich hinausgegangen, dass sie höchstwahrscheinlich tot ist. Stefan B. fährt mit der Toten Schülerin durch die Nacht auf der Suche nach einer geeigneten Stelle, an der er Sandras Leiche verstecken kann.

Dabei habe ich bin ich über eine Brücke gefahren und habe hohen Gras gesehen. Dabei bin ich angehalten und zurückgefahren. Es ist das Regenrückhaltebecken in Oldenswort. Hier wird man die Leiche von Sandra C rund 6 Wochen später finden. Nach zwei Jahren hat Marco Klein auch den Mörder von Sandra C überführt.

 Aus Wut hat der 21-jährige Erntehelfer zwei Menschen getötet und die Region um Wesselburen in Angst und Schrecken versetzt. Nachdem Stefan B festgenommen wurde und die Taten geklärt waren, waren wir natürlich froh, dass wir der Region wieder Frieden geben konnte. Er selber hatte mir gegenüber in der Vernehmung geäußert.

 Auf die Frage, ob er weitere Taten begehen würde, gab er an, er weiß es nicht. Aber die Wut, wer will stimmt wiedergekommen und es wäre vielleicht weitergegangen. Der 21-jährige Stefan B. wird vom Landgericht Itho zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Das Gericht ordnet außerdem die Unterbringung in einer Psychiatrie an.

 Der Mörder von Wesselburen sitzt bis heute hinter Gittern. Wir hatten hier so dermaßen Verletzungsbilder. Also das war ein absolutes Übertöten, kann man schon quasi sagen. Also der ist wirklich auf Nummer sicher gegangen und hat so lang durchgeführt, bis das Opfer sich nicht mehr bewegt hat. Ich habe hier einen Toten, der eine Beziehung zu einer verheirateten Frau hat.

Man hat bei der ersten Befragung hat man schon rausgehört, das ist alles erwähnt komisch. Das hat sich schon merkwürdig angehört, dass er eigentlich da in so einer Hündchenrolle ist, der auf den nächsten Befehl seines Frauchens wartet. Was haben wir jetzt? Und in dem Moment bietet sie ein Schauspiel.

 Fängt das Weinen an? Sie hat nur immer vor sich hin geschluchzt und gestammelt. Ich habe ihn doch geliebt. Was hätte ich denn davon? Ich habe doch nichts gemacht. 14. Juli 2019. In den frühen Morgenstunden findet in diesem Waldstück in Mittelfranken ein Pilzsammler eine Leiche. Die beiden Kommissare Mario Köhler und Andreas Doktorowski werden von ihren Kollegen informiert und machen sich umgehend auf den Weg zum Leichenfundort in den Schönberger Forst bei Pegnitz.

Wir wussten nur, männliche Leiche mit schweren Verletzungen liegt im Wald. Die Ermittlungen hätten noch in alle Richtungen gehen können. Die Ermittler müssen sich selbst ein Bild machen, um das Schicksal des Toten aufklären zu können. Noch einmal gehen sie mit uns zurück an den Ort des Geschehens. Es war also wirklich so, dass es den Anschein gemacht, als wäre einfach diese kleine Böschung runtergerollt worden, als wä von vorne nach hinten hergeschleift worden und dann hier nach unten gekippt. Lag auch so leicht in

sich gedreht auf der linken Körperseite und es war da eben schon zu erkennen, dass ziemlich viel Blut im Spiel ist. Es gibt jetzt viele Fragen zu klären. Wie ist der Mann zu Tode gekommen? Ist der Fundort auch der Tatort? Und vor allem, wer ist der Tote? Ein ganzes Team von Spezialisten ist jetzt mit den Ermittlern vor Ort.

Die ersten Maßnahmen vor Ort hat Erkennungsdienst durchgeführt. Bilder Spurensicherung hier vor Ort und wie erst wie das erledigt war, ist der Leichnum von hier geborgen worden und nach vorne transportiert worden und da hat man den dann erstmal abgesucht und da haben wir dann festgestellt, dass er den Geldbeutel und die Handys eben noch einstegen hat.

Im Geldbeutel befindet sich ein Personalausweis. Bei dem Toten handelt es sich um den 27-jährigen Christian B. Er ist hier in Lauf an der Pegnitz gemeldet, wohnt mit seiner Mutter zusammen. Die Ermittler nehmen als erstes Kontakt zu der Frau auf und befragen sie. Die Mutter von Chris hat uns gesagt, dass er wohl am Vorabend nur kurz nach Hause gekommen ist im Bereich 23:30 Uhr bis 0 Uhr.

 und dann aber kurz vor 1 Uhr die Wohnung wieder verlassen hat. Allerdings wortlos, er hat sich nicht bei ihr verabschiedet oder so. Sie hat nur gehört, dass er die Wohnung verlassen hat, die Tür geschlossen hat und nach unten gegangen ist. Warum Christian B mitten in der Nacht das Haus verlässt, ist unklar. Erste Ermittlungen ergeben.

 Der 27-Jährige ist für die Polizei kein Unbekannter. Er ist unter anderem wegen illegaler Autorennen auffällig geworden. Hat das etwas mit seinem Tod zu tun? Einen Tag nach dem Auffinden seiner Leiche erhalten die Ermittler das Obduktionsergebnis und das ist sehr außergewöhnlich. Es lässt Schlüsse auf den oder die Täter zu.

Das Obduktionsergebnis hat ergeben, dass multiple Stichverletzungen in einem ganzen Körper vorhanden waren, dass schwerste Gewalteinwirkung auf den Kopf stattgefunden hat, eine Strangulation hatte stattgefunden. Wir hatten hier so dermaßen Verletzungsbilder. Also das war ein absolutes Übertöten, kann man schon quasi sagen.

 Also der ist wirklich auf Nummer sicher gegangen und hat so lang durchgeführt, bis das Opfer sich nicht mehr bewegt hat, bis er auf gar nichts mehr reagiert hat. Da muss meines Erachtens nach Hass mit dem Spiel gewesen sein. Um mehr über Christian B. Seine Social Media Profile von der Polizei ausgewertet. Sein Beziehungsstatus führt die Ermittler zu Sarah D.

 Sie ist laut seiner Facebookseite seine Lebensgefährtin. Doch die Ermittler finden heraus, Sarah D ist verheiratet und lebt gemeinsam mit ihrem Ehemann hier. Als sie die Frau sprechen wollen, treffen sie lediglich ihren Mann Horst an. Der hat uns dann erzählt, dass er mit seiner Frau eine völlig normale Beziehung führt und äh es natürlich immer wieder mal zur Reibere reinkommt, wie in jeder anderen Beziehung auch.

Die mit dem Namen Chris B konnte er was anfangen. Er hat gesagt, der wäre ihm bekannt als Bekannter seiner Frau, mit dem sie hin und wieder mal weggeht. Eine Frau und zwei Männer. So normal wie Hos D seine Ehe schildert, ist sie allerdings nicht. Hat hier ein betrogener Ehemann seinen Nebenbuler aus dem Weg geräumt? Von daher hat es sich ja bereits von Anfang an eigentlich abgezeichnet, dass hier irgendeine Beziehungstat im Raum stehen könnte.

Ähm wobei wir allerdings erstmal natürlich sich überlegt uns überlegt hatten, ob da net der eifersüchtige Ehemann irgendwo dahinter steht, der ja unter Umständen auch von dieser außereichen Beziehung der Sarad wusste. Die Ermittler vernehmen den Ehemann. Noch währenddessen kommt auch Sar auf die Dienststelle in Begleitung eines Bekannten.

Man hat bei der bei der ersten Befragung hat man schon rausgehört, das ist alles wen komisch. Das hat sich schon merkwürdig angehört und mit dem Wissen im Hintergrund, sie ist verheiratet. Gleichzeitig hat sie noch jemand jemand anders Beziehung. Das noch während der Befragung kommt heraus, Sar hatte auch eine Beziehung mit diesem Bekannten Michael M.

Es war da schon ganz klar zu erkennen, dass die Beziehung zwischen Sarah und Michael alles andere als gesund war, dass er eigentlich da in so einer [räuspern] Hündchenrolle ist, der auf den nächsten Befehl seines Frauchens wartet. Bei Mario Köhler und seinem Kollegen Andreas Doktorowski läuten alle Alarmglocken.

 Es wird jetzt im Umfeld von Sarah D und Michael M ermittelt. Michael M gibt während der Befragung an, den getöteten Christian B. Noch in der Nacht zum 14. Juli getroffen zu haben. Angeblich hätte er sich am Abend dann noch mal mit ihm getroffen. Also so gegen eins, als Chris die Wohnung verlassen hat, hat er sich mit ihm noch mal getroffen, um ihm Beziehungstipps zu geben.

 Nachdem er ja schon 5 Jahre mit Sarah zusammen war, weiß er, wie man mit ihr umzugehen hat, wie man sie auf Händen zu tragen hat und da wollte er ihn dran teilhaben lassen. Und nachdem sie darüber gesprochen hatten, ist er dann weggefahren und konnte im Rückspiegel noch erkennen, wie ein schwarzer BMW auf den Chris zufährt und der sich dort der Seitenscheibe nähert.

Doch es ist Michael M. Selbst, der jetzt im Fokus der Ermittlungen steht. Erste Ergebnisse liefert die Begutachtung seines Autos. Bereits bei der ersten Begutachtung von außen hat man bereits gesehen, dass in dem Fahrzeug Spuren vorhanden sind, die ganz klar darauf hinwiesen, dass hier in diesem Fahrzeug ein Teil der Tötung stattfand und deswegen ist die Vernehmung dann auch sofort unterbrochen worden und dem Michael Emm dann auch sofort der Tatvorwurf und beschuldigten Status eröffnen außerdem können die Ermittler diese

Fotos einer Überwachungskamera sichern. Sie zeigen Michael M am 14. Juli 2019. Es ist der Tag, an dem die Leiche gefunden wurde. Er fährt seinen Wagen in eine Waschanlage und reinigt ihn. Zwischenzeitlich werden auch Michael M. Handys ausgewertet und das bringt ungeheuerliches über ihn und seine Geliebte zutage.

Und auf diesem Gerät wurden Massen an Nachrichten zwischen Zara D und Michael M festgestellt in WhatsApp wie auch in Facebook und die sind dann ausgewählt worden. Die Bedingung für ein offizielles Zusammenleben war: Bring den Chris und meinen Mann ums Eck, dann kommst du zu mir ins Haus. Diese Nachricht gab es im Chat tatsächlich.

 Beide weg und du kommst zu mir ins Haus. Es sieht so aus, als sei Sarah D die Traierin hinter dem Mord. Sie macht sich die Hörigkeit ihres Geliebten zu Nutze und wollte offenbar auch noch ihren Ehemann töten lassen. Sie wird festgenommen und in dem Moment bietet sie ein Schauspiel. Fängt das Weinen an? Sie hat nur immer vor sich hin geschluchzt und gestammelt.

 Ich habe ihn doch geliebt. Was hätte ich denn davon? Ich habe doch nichts gemacht. Und dann habe ich da auf der Straße zu ihr gesagt, wir haben den kompletten Facebook Chat. Sie waren zu langsam mitm Löschen. In dem Moment sind die Tränen versiegt, Gesicht versteinert. Im September 2020 wird Sarah D wegen Anstiftung zur Mord, Michael M.

 wegen Mordes angeklagt. Beide werden zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt. Das hatte eine Abgrundtiefe, die mir bislang so noch nicht überm Weg gelaufen ist. Es ist auf jeden Fall wichtig für uns, dass man auch für die Angehörigen hier Arbeit leisten kann, um ihnen zu sagen, heuch, pass auf, wir haben ermitteln können, wer deinen Söhnen oder deinen Sohn das angetan hat.

Warum sich Sarad nicht einfach getrennt hat, können die Ermittler Köhler und Dr. Rowski bis heute nicht verstehen. Die Beamten sind aber stolz, diesen aufsehenregereen Mordfall so schnell geklärt zu haben. Natürlich hat man gleich beim beim Betrachten des Tatortes aufgrund der Vielzahl der Messersteche ist natürlich schon so, dass die Wahrscheinlichkeit nah liegt, dass ich hierbei um ein ja emotional ähm geladenes Motiv handeln könnte.

Es ist schon so, dass wir in der Regel es so hand haben, dass derjenige von uns, der die Hauptverantwortung für den Tatortbereich hat, für die Tatortermittlung, dass der auch die Sektion des Leichnahmes begleitet. Es geht um Kapitalverbrechen, geht ja in der Regel um Mord oder Totschlag und wichtig für die Angehörigen, aber auch gesellschaftlich, dass die Taten eben bestmöglich aufgeklärt werden und da müssen wir natürlich alles versuchen und da versuchen wir natürlich auch mal Wege und Mittel, die vielleicht vorher noch

nicht probiert worden sind. Als eiskalt würde ich nicht nicht bezeichnen, das nicht, aber aber in der in der Folge natürlich auch berechn, weil er weiß oder wusste, was für ihn auf dem Spiel steht. 3. August 2010 hornisch im Kreis Pinneberg in Norddeutschland. Die damals 39-jährige Regina B. ist plötzlich verschwunden.

 Die Mutter von drei kleinen Kindern betreibt am Bahnhof des kleinen Orts einen Quelleshop. Doch an diesem Morgen bleibt ihr Geschäft offenbar ohne Grund geschlossen. Marco Klein von der Kriminalpolizei Elms Horn übernimmt die Ermittlungen. Er kann sich noch gut erinnern, dass eine Freundin von Regina B.

 auf das Verschwinden der Frau aufmerksam wurde. Die Bekannte bzw. Also Freundin des Opfers, die mit ihr am Mittag verabredet war, machte sich große Sorgen, hatte ja auch schon ähm ihr Geschäft am Bahnhof und Taunche überprüft und festgestellt, dass sie überhaupt nicht da gewesen ist an dem Vormittag und ist dann hier zu ihrem Haus gefahren und hat festgestellt, dass das Fahrzeug da steht von hier, aber die Rolleen unten sind und auf Klingeln klopfen wurde nicht geöffnet.

 Sie hätte mehrfach versucht auch an die Scheiben zu klopfen zu rufen, aber es öffnete niemand und sie machte sich große Sorgen. Ist dann zur Polizeistation und hat den Vorfall dort gemeldet. Die Polizei nimmt das Verschwinden sehr ernst. Die Beamten besorgen sich einen Zweitschlüssel und fahren zum Haus der 39-jährigen. Als sie das Schlafzimmer der dreifachen Mutter betreten, bietet sich ihnen ein fürchterliches Bild.

Regina B. liegt leblos auf ihrem Bett. An den Wänden und auf dem Boden sind Blutspritzer zu sehen. Im Schlafzimmer quer über dem Bett liegend befand sich das Opfer ähm mit ja, wie sich später genau feststellen ließ, 33 Stich Schnittflussetzung. Ähm ja, das Messer befand sich noch im Brustkorb, wie wir später festgestellt haben, steckt es in der Wirbelsäule fest, war dann verbogen worden.

Im Bett finden sich außerdem Patronenhülsen einer Schreckschusswaffe, für die es zu diesem Zeitpunkt keine Erklärung gibt. Im Haus von Regina B. verschafft sich Klein einen ersten Überblick. Die 39-jährige lebt hier gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten. An Türen oder Fenstern gibt es keine Aufbruchspuren. Alles deutet darauf hin, dass Regina B.

den Täter kannte. Dafür spricht auch die Auffindesituation der Toten, die leicht bekleidet in ihrem Bett liegt. Ja, insgesamt die Auffindesituation deutete schon drauf hin, dass es sich hierbei um einen Täter handelt, der ja emotionsgeladen handelte. ähm so dass er eher im engeren Umfeld des Opfers zu suchen war.

 Ähm wir hatten eine Vielzahl von Messerstichen und auch die offene Situation mit der Bekleidung, mit der Schlafsituation im Schlafzimmer deutete drauf hin, dass hier möglicherweise auch der Lebensgefährte als Täter in Betracht kommt. Der Lebensgefährte war nicht vor Ort. Ähm er war arbeiten. Ähm so sagten das auch Nachbarn bzw.

 Zeugen, die wir befragt hatten, dass er regelmäßig sehr früh das Haus verlässt und gegen 17 Uhr wieder nach Hause kommt. Zu dem Zeitpunkt war aber nicht da. Ähm es war ca. 18 18:30 Uhr so dass wir davon ausging, dass er möglicherweise als Täter dann vielleicht die Flucht ergriffen hat oder möglicherweise sich auch selbst das Leben genommen haben könnte.

Nach dem Lebensgefährten suchen muss die Polizei nicht. Wie aus dem Nichts taucht Günther K wenig später mit seinem Fahrrad am Tatort auf. Der Mann gibt sich unwissend. Es war vielleicht 19 Uhr. Ähm, da war plötzlich der Lebensgefährte vor Ort. Er erschien dort mit seinem Fahrrad und ja und zeigte sich sehr erstaunt und fragte sich, was hier denn los sei.

 Ähm, ja, da wurde ihm eröffnet, dass ähm seine Lebensgefährtin verstorben sei und möglicherweise am Gewaltverbrechen zum Opfer fiel. Und aufgrund der Gesamtumstände wurde ihm auch der Tatverdacht ausgesprochen. Er wurde als Beschuldigter entsprechend belehrt. Klein hört auf sein Bauchgefühl und lässt Günther K von Kollegen auf die Wache bringen, um ihn dort später befragen zu können.

 Gerichtsmediziner kommen an den Tatort. Die Kriminalpolizei will wissen, wann das Verbrechen in etwa stattgefunden hat. Also für die Todeszeitbestimmung ähm werden natürlich verschiedene Verfahren benutzt. Unter anderem werden die Leichenerscheinung wie Leichenstarre, Leichenflecke, Ausprägungsformen, Wegdrückbarkeit dokumentiert, ähm aber auch Muskelkontraktion, elektrische Reizung von Muskulatur und insbesondere natürlich die Körpertemperatur.

Bei diesen Untersuchungen hat der Rechtsmediziner festgestellt, dass ja ungefähr gegen 1 Uhr nachts äh plus- viereinhalb Stunden ähm der Tod eingetreten sein dürfte. Es bleibt ein Zeitraum, der von etwa 19 Uhr am Vorabend bis in die frühen Morgenstunden des Volketags reicht. Die Suche am Tatort liefert dem Kommissar erste Hinweise auf das, was sich vor dem brutalen Verbrechen im Haus ereignet hat.

Wir haben uns den gesamten Tatort eben intensiv betrachtet ähm und ja erste Rückschlüsse gezogen. Wir haben dann eben unter anderem festgestellt in der Küche, dass dort eben noch Geschirr stand ähm oder auch vorbereitetes Geschirr fürs Frühstück. Ähm aber eben auch ähm benutztes Geschirr, was zum Teil in der Geschirrspülmaschine stand, aber unter anderem auch eine Pfanne, die sich in der Spüle befand, in der sich eben ja noch leichte Essensreste befanden, die gerade zum Einweichen dort zurückgelassen worden sind. Aus diesem

Grund gingen wir davon aus, dass eben hier am Vorabend eine entsprechende Mahlzeit eingenommen worden ist, wobei wir natürlich noch nicht wussten, wer hat dieses Mahlzeit zu sich genommen und wann, zu welchem Zeitpunkt. Die Befragung von Günther K bringt Licht ins Dunkel. Er will am Vorabend für sich und Regina B. gekocht haben.

Gegen 19 Uhr habe man gemeinsam gegessen. Anschließend sei man schlafen gegangen. Am nächsten Morgen will Günther K. das Haus morgens um 5 Uhr verlassen haben. Zu diesem Zeitpunkt soll Regina B noch am Leben gewesen sein. Liegt klein falsch? Ist Günther Kart doch nicht der Täter? Die weiteren Ermittlungen ergeben, dass es in der Beziehung zwischen Regina B.

 Günther K grieselte. Ja, es gab äh diverse Ermittlungen bzw. auch Vernehmungen. Das heißt, das Umfeld des Opfers und auch des Tatverdächtigen wird natürlich eng beleuchtet. Ähm, es werden alle Bekannten, Verwandten, ähm Freunde befragt, hinterfragt, also auch wie reagiert ein Opfer, wie reagiert ein Tatverdächtiger in verschiedensten Situationen und es war schon so, dass es gewisse Spannung zwischen dem Opfer und ihrem Lebensgefährten gab.

 Ähm, tatsächlich war es so, dass Zeugen dann auch berichteten verschiedene, dass sie sich möglicherweise von ihm trennen wollte und mit ihm auch eine Aussprache suchte und die durchführen wollte, wenn die Kinder mal nicht zu Hause sind. Und das war an diesem Abend eben der Fall, dass die Kinder eben bei dem leiblichen Vater in den Ferien zu Besuch waren.

Günther K aber bestreitet während der Vernehmung auf dem Revierwehement irgendetwas mit dem Verbrechen zu tun zu haben. Und die Indizien, die Klein bisher zusammengetragen hat, die Beziehungsprobleme, die fehlenden Einbruchsspuren, die Auffindesituation der Leiche und die Brutalität des Verbrechens dürften kaum für eine Verurteilung ausreichen.

Klein steht vor einem Rätsel. Die Leiche der 39-jährigen soll jetzt in der Gerichtsmedizin obduziert werden. Klein will dabei sein. Routine war der Kripo Elmshorn. Es ist schon so, dass wir in der Regel es so hand haben, dass derjenige von uns, der die Hauptverantwortung für den Tatortbereich hat, für die Tatorttermittlung, dass der auch die Sektion des Leichnamens begleitet.

Ähm, das hat gute Gründe, weil bei einer Sektion gerade Verletzungsmuster, die eben nicht gleich offenbar sind. Das heißt, Einblutung unterhautgewebe oder so, dann vielleicht eine gewissen Interpretation oder Erklärung bedürfen und das natürlich manchmal wichtig, dass man dann eben erkennt, dass dieses Hematom natürlich möglicherweise durch ein Umstand am Tatort ein Gegenstand, der dort liegt oder so verursacht worden sein könnte.

Als der Gerichtsmediziner dann den Mageninhalt der Toten untersucht, fällt Klein plötzlich ein winziges Detail auf. Der Mageninhalt ähnelt Essensresten, die klein in der Küche des Hauses gesehen hatte. Mir war dann aufgefallen, da ich ja gerade zu vor den Tatort ähm bearbeitet hatte, dass eben dieser Speisebrei ähm optisch ähnlich war wie der Bereich, den ich dort in der Pfanne in der Spüle gesehen habe, der dort eingeweicht war.

Und wir haben daraufhin dann in der Folge entsprechend eine Mageninhaltsanalyse durchgeführt, eine vergleichende Analyse des Speisepreis Magen mit den Inhalten bzw. den Resten, die noch in der Pfande vorgefunden werden konnten. Ja, es ist natürlich so, dass man natürlich diese ganzen Faktoren oder Fakten im Hinterkopf hat, die jetzt in diesem Fall eine Rolle spielen.

 Und bei der Sektion war es natürlich schon so, dass ich natürlich diesen Speiserrest gesehen habe im Magen und gesagt, Moment, das ist doch das, was wir dort hatten. Und wir wussten ja nun, dass er es am Abend gegessen hat. Und um die Todeszeit einzugrenzen, ging ich davon aus, da es eben noch nicht vollständig hier oder gerade erst in Beginnen waren in Z Fingerdamen überzugehen, dass die Todeszeit also nicht sehr weit von der von der Essenseinnahme entfernt sein kann.

 So wie ich sagte zwei bis dre Stunden. Ähm und das würde ja bedeuten, dass es keinen anderen Täter geben kann, weil er ja auch einräumte alleine mit ihr die Nacht verbracht zu haben in dem in dem Haus und morgens hätte sie ja noch gelebt, als er gegangen ist und die Todeszeit würde damit sich irgendwann dann ja so noch vor Mitternacht ereignet haben.

Günther K sagt nichts zu diesen neuen Ermittlungsergebnissen. Für Marco Klein steht nun aber fest, der 53-jährige muss der Täter sein. Immerhin hat er zugegeben, mit Regina B. Abend allein gegessen zu haben und Klein hat sogar eine Theorie, was ich nach dem Abendessen im Haus abgespielt haben könnte. Ja, davon auszugehen, dass sie gemeinsam tatsächlich gegessen haben, dass es dann zu einer Aussprache kam, in dessen Verlauf ähm ja sie ihm wohl klar gemacht hat, dass sie sich möglicherweise von dem trennen will. Er selber ähm war

relativ eifersüchtig. Ähm es gab dort auch eine Schwärmerei von ihr. Ähm entsprechend gab es dort an dem PC, den wir untersucht haben, auch ja den Umstand, dass das Opfer sich versucht hat, dreimal in ihren E-Mail Account einzulocken. Dreimal hat sie ein falsches Passwort verwendet und erst beim vierten Mal hat sie das richtige Passwort genommen.

 Das ist ungewöhnlich gewesen. Wir haben ähm die Jahre zurückverfolgt. Bislang war ihr noch niemals ein Fehler bei der Passworteingabe unterlaufen. Möglicherweise wurde sie auch unter Druck von ihm dazu genötigt, ihren E-Mail Account zu öffnen, in der sich auch ähm E-Mails befanden, ja, die für diese Schwärmereisprachen bzw.

 dort entsprechende Sachen zu finden waren, die ihn möglicherweise dann so zur Wut reißten, so dass er dann eben möglicherweise ja die Tat deshalb begangen hat. Klein vermutet, dass Regina B. unter Vorhalt einer Schreckschusswaffe zum Öffnen ihrer E-Mails gezwungen wurde. Dafür sprechen die Patronenhülsen, die im Bett neben der Leiche gefunden worden waren.

Essensreste in der Bratpfanne klären das Verbrechen. Durch die akribische Tatortarbeit des Mordermittlers können die Aussagen des Lebensgefährten widerlegt werden. Günther K wird angeklackt und auch die Richter sind überzeugt davon, dass der 53-jährige seine Lebensgefährtin mit 33 Messerstichen getötet hat, vermutlich aus Eifersucht.

 Günther K wird wegen Totschlags zu 10 Jahren Haft verurteilt. Sie war manchmal auch sehr dickköpfig und stur, aber sie konnte äh auch anders sein. Sie konnte auch liebevoll sein, oder? wollte zu einer Freundin nach Großburg-Wedel und da hatte vorher eigentlich auch gesagt, dass sie dann abends wieder zu Hause sei und das war dann aber das letzte Mal, dass Ulla und ihre Mutter sich dann gesehen haben.

Man hat es eigentlich nicht so richtig geglaubt. Also mein Vater, der war total fertig. Das war ein 16-Jähriger und der soll laut Zeugenangaben diesen roten Pullover von Ola getragen haben. Interessant war halt, dass man diese Person mit diesem Pullover gesehen hat, als Ola schon als vermisst galt. 23. Januar 1985.

An diesem Abend kommt die fünfzehnjährige Ola Lilienal aus Isannh nicht nach Hause. Knapp zwei Wochen später finden Spaziergängerinnen ihre Leiche in einem Waldstück. Olla wurde umgebracht. 39 Jahre sind seit dem vergangen. Bis heute ist ihr Schicksal ungeklärt. Polizeikommissarin Annabelle Vater von der Cold Case Einheit Hannover ist seit 2022 zuständig für den Fall und rollt ihn noch einmal auf.

Also es war ja dann an dem 23. Januar, als quasi Ulla gemeinsam mit ihrer Mutter auch das Haus verlassen hat. Ulla wollte zu einer Freundin nach Großburg Wedel. Ja, es war so, dass sie gemeinsam noch zur Bushaltestelle gegangen sind. Die war auch unweit von dem Wohnhaus. Man hat sich dann verabschiedet. Und Ulla hatte vor eigentlich auch gesagt, dass sie dann abends wieder zu Hause sei.

 Und das war dann aber das letzte Mal, dass Ulla und ihre Mutter sich dann gesehen haben. Die 15-jährige lebt mit ihrer Familie im kleinen Ort Isanhagen bei Hannover. Sie ist das sechste von insgesamt acht Kindern und besucht eine Berufsschule. Berbel Schfler, ihre ältere Schwester, ist damals 21 Jahre alt und wohnt nicht mehr zu Hause.

 Mit ihr versteht sich die Teenagerin besonders gut. Ulla war sehr eigenwillig. Sie hatten auch ja ihren eigenen Kopf gehabt. Sie war manchmal auch sehr dickköpfig und stur, aber sie konnte auch anders sein. Sie konnte auch liebevoll sein und äh von daher muss ich sagen, ja, sie wollte halt eigenen Weg gehen, ne? Mit dem Bus fährt die Schülerin in den Nachbarort Großburg Wedel.

 Dort hat sie einen großen bekannten Kreis und will eine Freundin besuchen. Die wohnt in einer Stiftung der Kinder und Jugendhilfe. Heute ist in dem Gebäude unter anderem eine Werkstatt für Menschen mit Behinderung untergebracht. Dort ist man dann aufs Zimmer gegangen, hat Musik gehört, hat Kleidung anprobiert, hat dann auch noch zusammen zu Armbrot gegessen und von dort aus ist Ol dann weitergezogen.

Wo sie hin will, erzählt sie nicht. Hatte die Jugendliche noch andere Pläne für diesen Abend? Mit wem hat sie sich möglicherweise getroffen? Bis heute kann die Polizei diese Fragen nicht eindeutig beantworten. Freund hat ausgesagt, dass sie oder noch mal in der Stadt gesehen haben möchte in der Fußgängerzone von Großburg Wedel, aber eher aus der Entfernung, also von der gegenüberliegenden Straßenseite.

 Und deshalb ist für uns der letzte gesicherte Aufenthaltsort von Ulla auch die Stiftung. Danach verliert sich ihre Spur. Dass die Schülerin für einige Tage durch die Gegend zieht, war durchaus typisch. Deshalb sucht Berbelschäfler ihre Schwester zunächst auf eigene Faust. Aber Olla bleibt verschwunden. Am 2.

 Februar, etwa eine Woche später, wendet sich die Familie schließlich an die Polizei. Am gleichen Tag machen Spaziergänger in einem Waldstück nah Großburg-Wedel eine merkwürdige Entdeckung. Im Gebüsch finden sie verschiedene Kleidungsstücke und hat sich halt gewundert, ist näher rangegangen, hat dann gesehen, dass da diverse Kleidungsstücke lagen, also eine Hose, einen Pullover, so ein bisschen verstreut, jetzt nicht versteckt, relativ offen.

 Man hat diesen Fund dann dokumentiert, da man den aber noch nicht in irgendeiner Art und Weise zuordnen kann, hat man es dann einfach dabei belassen. Tage später. Nach dem Fundort der Kleidung finden Spaziergängerinnen die Leiche eines jungen Mädchens. Es ist Ola Liliental. Man kann nicht sagen, dass da irgendeiner äh nicht geweint hat.

 Man hat es eigentlich nicht so richtig geglaubt. Also, mein Vater hat sich dann gleich zurückgezogen ins Schlafzimmer. Der war total fertig. Umgehend beginnt die Polizei mit der Spurensicherung. Mit Hilfe der alten Akten rekonstruiert Annabell Vater Jahre später die damaligen Ermittlungen. Das sogenannte Sprillgehege, ein Waldstück bei Großburgwedel, ist ein beliebtes Ausflugsziel.

Die Leiche wurde in der Nähe eines Parkplatzes abgelegt und man hat sie dann ähm so ein bisschen abseits vom Weg in einem Graben liegend gefunden. Ähm unbekleidet und dann konnte man auch recht schnell feststellen, dass sie erdrosselt wurde. Die Tatwaffe, ein roter Netzstrumpf. Kriminaltechniker stellen ihn am Leichenfundort sicher.

 Weil das Mädchen entkleidet ist, kann ein mögliches Sexualdelikt bis heute nicht ausgeschlossen werden. Konkrete Spuren, die darauf hindeuten, finden sich aber nicht. 1985 gab es in Deutschland noch keine Analyseverfahren, die mögliche DNA Spuren feststellen konnten. Die Obduktion der Leiche lässt dennoch wichtige Schlüsse zu.

Es war so, dass Ola tatsächlich an dem Tag ihres Verschwinds, an dem Abend auch noch äh verstorben ist. Und dadurch, dass dieser Zeitrahmen relativ klein gefasst werden konnte, war das für uns natürlich ganz wichtig. Kurz nach dem Besuch bei ihrer Freundin muss die Schülerin auf den Täter getroffen sein.

 Schnell steht außerdem fest, die Kleidung, die im Wald gefunden wurde, gehört zweifelsfrei Ola. Am Abend ihres Verschwindens trug sie ein rotes Sweatshirt und genau das bringt knapp einen Monat nach dem Mord einen möglichen Tatverdächtigen ins Spiel. Das war ein 16-jähriger auch Bewohner, einer dieser Stiftung, wo sich Ulla sehr viel aufgehalten hat und der soll laut Zeugenangaben diesen roten Pullover von Ola getragen haben.

 Interessant war halt, dass man diese Person mit diesem Pullover gesehen hat, als Ola schon als vermisst galt und wahrscheinlich auch schon verstorben war. Der Ermittlungsdruck in diesem Fall ist besonders hoch. Ein Kind wurde getötet. Die Polizei nimmt den Jugendlichen vorläufig fest und befragt ihn zu den Vorwürfen. Die Person hat im Rahmen der Vernehmungen dann verschiedene Versionen genannt, wie er an den Pullover gekommen sein könnte.

 Hat dann eine Zeit lang auch abgestritten, dass überhaupt im Besitz dieses Pullovers war und ja, hat sich so ein bisschen Widersprüche verstrickt und ähm deswegen war es für uns auch ganz schwierig zu sagen, welche dieser Version jetzt dann tatsächlich der Wahrheit entsprochen hat. Die Zeugenaussagen allein reichen nicht aus, um den Anfangsverdacht zu erhärten.

Der Teenager aus der Stiftung wird freigelassen. Aus heutiger Sicht bewertet die Polizei den Jungen nur noch als Zeugen und nicht als möglichen Täter. Olas Oberteil allerdings gibt immer noch Rätsel auf. Das Problem mit dem Pullover ist halt, dass es verschiedene Zeugenaussagen gibt, wo, wann und wie dieser Pullover letztendlich noch mal gesehen wurde nach dem Verschwinden von Ulla und er wurde dann letztendlich auch unweit des Leichenfundortes dann auch entdeckt und das hat für uns natürlich die Ermittlung auch erschwert, weil wir nicht sagen

konnten, wann war dieser Pullover wo. Die Medien berichten ausführlich über den Fall. Nicht alles, was gedruckt wird, entspricht der Wahrheit. Dennoch entsteht so ein neuer Ermittlungsansatz. Aufgrund eines Zeitungsartikels hat sich dann damals ein Zeuge bei der Polizei gemeldet, der ausgesagt hat, dass er einen Jugendlichen vor dem Mord an Ulla mit einem roten Netzstrumpf gesehen haben will.

 Und das war für uns natürlich interessant, weil Ulla mit einem roten Netzstrumpf erdrosselt wurde. Auch dieser Teenager lebte in der Wohneinrichtung in Großburgwedel. Die Polizei vernimmt ihn letztlich ohne Ergebnis. Problem war halt, dass wir quasi nur diese Zeugenaussage hatten und wir auch nicht belegen konnten, dass es wirklich der Netzstrumpf war, mit dem Ulla erdrosselt wurde.

Ob dieser Jugendliche mit der Tat in Verbindung stehen könnte, lässt sich nicht abschließend klären. Viele Fragen zu Olas Tötung bleiben unbeantwortet. Eine Vermutung zum möglichen Tatablauf gibt es allerdings. Dadurch, dass dieses Waldstück hier doch etwas außerhalb gelegen ist, ist es für uns recht wahrscheinlich, dass der Täter ein PKW besessen haben muss.

 Es ist natürlich auch nicht ganz klar, ob per Anhalter gefahren ist und dann quasi bei ihrem Täter ins Auto gestiegen ist oder ob es sich einfach um jemand aus ihrem Umfeld gehandelt hat, der ein PKW besessen hat. Der Täter hätte sich auch ein Auto leihen und ohne Führerschein fahren können, aber damals sind alle Ermittlungsansätze ausgeschöpft.

 Der Fall Ola Liliental bleibt ungeklärt, ganze 35 Jahre lang. Doch Mord verjrt nicht. 2020 rollt die Coldase Einheit der Polizei Hannover den Fall noch einmal neu auf. Seit 2022 ist auch Annabelle Vater im Team. Der wichtigste Anhaltspunkt für die Ermittler, die Aerwate von damals. Mit neuen Analysetechniken werden Olas Kleidung und die Tatwaffe, der rote Netzstrumpf erneut auf mögliche DNA Spuren untersucht.

An Aerwaten, die damals gesichert wurden, konnten jetzt tatsächlich auch noch DNA Spuren nachgewiesen werden. Inwi weit die aber natürlich mit der Tat in Verbindung gebracht werden können, ist bislang noch nicht klar. Aktuell gibt es tatsächlich neue Ansätze, die überprüft werden. Dazu will sich die Kommissarin aber noch nicht äußern.

 Auf der Suche nach weiteren Zeugen wendet sie sich auch an die Öffentlichkeit. So wurden im Dezember Plakate in Großburg-Wedel aufgehängt und Flyer an mehr als 11000 Haushalte verteilt. Für relevante Hinweise ist eine Belohnung von 5000 € ausgeschrieben. Auch wenn es noch so unwichtig erscheint, kann das für uns halt dieses eine Puzzleteil sein.

 Und deshalb appelliere ich halt an die Leute, die vielleicht wirklich noch irgendwas wissen, sich einfach bei uns zu melden. Und jede Straftat bis auf den Mord ist auch verhrt. Also da braucht man keine Sorgen haben, dass da noch irgendwas auf ein zukommt. Dass nach 39 Jahren so viele Fragen unbeantwortet bleiben, ist für Olas Familie nur schwer zu ertragen.

Der Wunsch, dass die aktuellen Ermittlungen endlich Licht ins Dunkel bringen, ist groß. Ich hoffe, dass sie den kriegen. Also äh gut, es bringt natürlich unsere Rolla nicht wieder, aber äh man hatten halt eben die Gewissheit auch nach so vielen Jahren, dass denn doch noch Gerechtigkeit geschieht, ne? Für Annabell Vater ist der Fall Ulla Lilienal auch deshalb eine Herzensangelegenheit.

Für mich persönlich ist der Fall auch sehr wichtig, ähm dadurch, dass Ulla ja damals auch noch sehr jung war, die hatte eigentlich ihr ganzes Leben noch vor sich und da ich auch im sehr engen Austausch mit der Familie stehe und da ja auch sehe, was sowas mit einer Familie oder mit Person anrichten kann, wäre es mir ein großes Anliegen, diesen Fall noch irgendwie zu klären.

Am 23. August 1981 wird in neuen Kirchen im Landkreis Kuckshafen die damals 21-jährige Swan s, Opfer eines brutalen Verbrechens. Ihre Leiche wird in einem Wassergraben nahe einer Landstraße entdeckt. Die junge Frau wurde erstochen. Damals laufen die Ermittlungen der Polizei ins Leere. Das Verbrechen wird zu einem sogenannten Coldase.

 Doch Mord verjrt nicht. Und so kommt es, daß ich Reiner Brenner von der Mordkommission Kuckshafen und Arne Wieben von der Staatsanwaltschaft den Fall 27 Jahre später wieder vornehmen. Ich war auch selber noch ein junger Ermittler in Anführungsstrichen. Also das war eigentlich so mein erster größerer Fall, der mit einer Tötung eines Menschens zu tun hat.

 Also beim Akten Studium ist mir schon aufgefallen, wie grausam eigentlich diese Tat abgelaufen ist. Also, eine junge Frau mit 21 Jahren, ist in neuen Kirchen ähm ganz normal morgens zur Arbeit gegangen, hat dort in einem Blumenladen bis 17 Uhr gearbeitet. Er kommt dann irgendwann wieder nach Hause, hat damals noch bei der Mutter gelebt, duscht noch, trifft sich mit einem Freund, geht auch mit dem noch zusammen spazieren ähm und entscheidet sich aber gegen 23:15 Uhr an dem 23.08.

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