Wahre Verbrechen I Das Geheimnis der Mitbewohnerin T – Part 3
Vergesst nicht unseren Podcast zu abonnieren, damit ihr keine neue Folge verpasst. Ihr findet uns kostenlos auf allen Podcast Plattformen. Vielen Dank für eure vielen Kommentare und eure Unterstützung. In der letzten Folge haben wir über Engelmans erste beiden Morde gesprochen. In beiden Fällen tötete er die Ehemänner seiner Geliebten, um die Lebensversicherung zu kassieren.
Heute sehen wir, wie seine Machenschaften immer raffinierter und zerstörerischer werden. Und obwohl er jahrelang keinen Verdacht erregt hat, wird ihm sein unbändiges Ego letztendlich zum Verhängnis werden. 1965 stand der 38-jährige Glennon Engelmann vor seiner nächsten Scheidung. Er und seine Frau Ida lebten in einer ruhigen Wohngegend, aber ihr Leben war alles andere als idyillisch.
Ida hatte allen Grund, verärgert zu sein. Engelman hatte eine Affäre mit ihrer minderjährigen Nichte Sandy. Die Beziehung wurde aufgedeckt, als Sandy schwanger wurde und behauptete, Engelman sei der Vater. Noch schlimmer war, dass er sein gesamtes Vermögen und Idas Ersparnisse in eine Rennstrecke am Stadtrand investiert hatte.
In seiner finanziellen Not ermordete er Sandys neuen Ehemann, um die Lebensversicherung zu kassieren. Das Geschäft scheiterte trotzdem. Sandy verließ St. Louis schließlich mit dem Baby. Zu diesem Zeitpunkt war die Ehe von Ida und Angelman bereits gescheitert. Obwohl er weiterhin als Zahnarzt praktizierte, häuften sich ihre Schulden und sie stritten sich jeden Abend.
Nach einem besonders heftigen Streit im Jahr 1965 warf er seine Frau gewaltsam aus dem Haus. Da sie sich an niemanden sonst wenden konnte, Flo Ida zu ihrer Familie nach North Carolina und behauptete, Engelman habe versucht, sie mit einer Überdosis Barbieurate umzubringen. Diese Geschichte klang absolut plausibel.
Zu diesem Zeitpunkt hatte ihr Mann bereits zwei Männer getötet und wenn sie auch nicht alles über seine Taten wußte, war sie sich seiner Gefährlichkeit bewusst. Wenn Engelman ihren Tod wollte, konnte er ihn herbeiführen. Trotz dieser unterschwelligen Angst bestand Ida auf der Scheidung. Zu ihrem Glück war Engelman zu abgelenkt, um sie zu verfolgen.
Er hatte seit Monaten eine Affäre mit einer seiner Patientinnen, Ruth Jolly. Engelman hatte Ruth kennengelernt, als sie gerade einmal einzig Jahre alt und pleite war. Sie brauchte eine Zahnbehandlung und er bot ihr an, diese zu einem reduzierten Preis für sie durchzuführen. Kurz nach diesem ersten Besuch begannen sie eine Affäre.
Da Ida aus dem Weg war, konnten die Liebenden ihre Beziehung offiziell machen. Kurz nach der Scheidung machte Engelman Ruth einen Heiratsantrag. Von außen betrachtet schien er eine gute Partie zu sein. Beide waren intelligente Plaudertaschen, die stundenlang reden konnten. Als zusätzlichen Bonus vertraute Engelman Ruth.
Er erzählte ihr sogar von den Verbrechen, die er begangen hatte. Zunächst schienen Ruth Engelman Geschichten nicht abzuschrecken. Vielleicht war sie von seiner blutigen Vergangenheit fasziniert und beschloss zu bleiben, um zu sehen, was als nächstes passieren würde. Im April 1967 gaben sich Engelman und Ruth das Jahr Wort.
Ihre Ehe war für kurze Zeit auch glücklich. Die Arbeit lief gut und Engelman genoss es mit seiner neuen Frau illegale Pläne zu schmieden. Ihre kriminellen Fantasien wurden jedoch auf Eis gelegt, als Ruth 1970 erfuhr, dass sie schwanger war. Sie brachte einen Jungen zur Welt, den wir Marcus nennen wollen.
Diese Veränderung hatte deutliche Auswirkungen auf Engelman. Nach Markus Geburt verspürte Engelmann nicht mehr die gleiche Begeisterung für seine mörderischen Pläne. Stattdessen genoss er es Zeit mit seinem Sohn zu verbringen. Die Vaterschaft schien Engelman verändert zu haben. Seine aggressiven Tendenzen verschwanden, zumindest vorübergehend.
Die ersten Jahre mit Marcus waren eine der wenigen Zeiten in Engelmans Erwachsenenleben, in denen er keinen Mord plante. Eine Studie aus dem Jahr 2011, die in den Proceedings of the National Academy of Sciences veröffentlicht wurde, untersuchte den Zusammenhang zwischen Vaterschaft und Testosteronspiegel bei Männern.
Die Studie ergab, dass Vaterschaft den Testosteronspiegel senkt. Da Testosteron in direktem Zusammenhang mit männlicher Aggression und Libido steht, könnte dieser Zusammenhang Engelmans neue Gelassenheit erklären. Dieser Testosteronabfall könnte auch seinen Sexualtrieb gedämpft haben, was zu seiner vorübergehenden Treue gegenüber Ruth führte.
Doch diese Phase relativer Ruhe währte nicht lange. Um 1975 kehrte der 48-jährige Angelman zu seinen alten Gewohnheiten zurück. Diesmal schmiedete er Pläne mit Hilfe seinerjährigen Zahnarzthelferin Carmen Mirander. Engelman hatte vor Jahren Carmens älteren Bruder Nick unter seine Fittiche genommen.
Er hatte oft für Engelman gearbeitet, die Zahnarztpraxis renoviert und bei seinen kriminellen Aktivitäten geholfen. Er war sogar dabei gewesen, als Engelman Eric Frey getötet hat. Engelman hatte Karmen durch Nick kennengelernt und sie war noch ein Kind, als sie sich zum allerersten Mal trafen. Engelmann begann schon früh ihr Vertrauen zu missbrauchen.
Laut einer Studie im Journal of Child Sexual Abuse gibt es mehrere psychologische und physische Phasen des Missbrauchs. Der Täter isoliert sein Opfer zunächst und baut Vertrauen auf, bevor der eigentliche Missbrauch beginnt. Anschließend behält er durch verschiedene Formen der Manipulation die Kontrolle über die Beziehung.
Als kamen vom Kind zur jungen Erwachsenen heranwuchs, schenkte Engelmann ihr immer mehr Aufmerksamkeit. Er gab ihr Geld und andere Geschenke. Sie und ihr Bruder kämpften ums Überleben und wurden schließlich finanziell von ihm abhängig. Obwohl Carmen nur einen Hauptschulabschluss hatte, bestand Engelman darauf, daß die 23-Jährige in seiner Praxis arbeitete.
So konnten sie ungestört sein. Mit der Zeit hatte er Carmen völlig unter seiner Kontrolle. Auch wenn Carmen wahrscheinlich Angst vor Engelmans Annährungsversuchen hatte, konnte sie sich eine Zurückweisung finanziell nicht leisten. Engelman war sich kamens finanzieller Lage durchaus bewusst und nach einer Weile weckte ihre missliche Lage in ihm ein vertrautes Verlangen.
Er vermisste den Nervenkitzel eines gut durchdachten Mordplans. Als Carmen ihm erzählte, dass sie ihren Ex-Freund Peter Halm auf einer Party kennengelernt hatte, überschlugen sich Engelmans Gedanken. Er wollte alles über Homes finanzielle Situation wissen. Carmen erzählte ihm, dass Har einen sicheren Job bei der Telefongesellschaft und sogar ein eigenes Haus hatte.
Engelman lächelte. Er war das perfekte Ziel für einen weiteren Versicherungsbetrug. Mit diesem Ziel vor Augen drängte er Carmen ihre Romanze mit Harm wieder aufleben zu lassen. Er gab ihr sogar Ratschläge für ihr Liebesleben. Engelmans Vorbereitung zahlte sich aus. Nach nur wenigen Monaten machte Hm Carmen einen Heiratsantrag.
Er war Engelman direkt in die Falle gegangen. Die beiden heirateten im Oktober 1975. Danach schloss Kamen auf Anweisung von Engelman eine große Lebensversicherung für ihren neuen Ehemann ab. Weniger als 12 Monate später war Engelman bereit zum Zuschlagen. Der Plan war einfach. Cmen sollte Halm an einen abgelegenen Ort locken, wo Engelman ihn erschießen würde.
Ken war von dem Plan nicht begeistert, aber sie konnte Engelman nicht widersprechen. Am 5. September 1976 spazierten Carmen und ihr Ehemann See in der Nähe von Pacific, Missouri entlang. Sie hatte ihn an diesem Morgen überrascht, indem sie darauf bestand, eine wunderschöne Grotte in der Gegend zu besuchen.
Sie sagte ihm, es wäre der perfekte Ort für einen romantischen Nachmittag. Er war ein bisschen überrascht, stimmte aber gerne zu. Als sie zu den malerischen Höhlen gingen, bemerkte Caren, daß sie allein waren, bis auf eine Familie, die in die entgegengesetzte Richtung ging. Engelman hatte den Ort anscheinend gut gewählt, ruhig und etwas abgelegen.
Als sie sich der Grotte näherten, begann Kens Herz zu rasen. Um die felsige Öffnung herum waren mehrere improvisierte Schießbuden aufgebaut worden. Sie wusste, dass Engelman in der Nähe war. Harm hatte kaum den ersten Schritt in die Kammer gemacht, als plötzlich ein Schuss fiel. Der Knall halte durch die Höhle und über den See.
Mit einer Kugel im Rücken brach Peter Holm zusammen. Nach Luftringend rief er nach Karmen, aber sie war außer sich. Die junge Frau schrie vor Entsetzen. Sie hatte gehofft, daß Engelmanns Plan scheitern würde und war nicht auf die Realität vorbereitet. Obwohl sie Har nicht wirklich liebte, konnte sie den Anblick seiner Qual nicht ertragen.
Hilflos musste sie zusehen, wie er vor ihren Augen starb. In diesem Moment tauchte Engelman aus einem nahe gelegenen Busch auf. Er hielt ein Gewehr in der Hand und hatte einen irren Ausdruck in seinen Augen. Er schrie kamen an, sie solle still sein und sie gehorchte aus Angst sein nächstes Opfer zu werden. [räuspern] Er erklärte, dass er gehen würde, bevor jemand die Polizei rufen würde.
Dann warf er seine Waffe auf einen Laubhaufen und floh. Sein Timing war perfekt. Die Familie, die vorbeigegangen war, hatte den Schuss gehört und die Behörden alarmiert. Die Beamten trafen kurz nach Engelms Flucht am Tatort ein. Die Polizeibeamten bemerkten die Zielscheiben in der Nähe der Leiche und nahmen an, dass eine Gruppe betrunkener Jugendlicher ihn versehentlich angeschossen und dann die Flucht ergriffen hatte.
Genau das hatte Engelman beabsichtigt. Während die Ermittler den Vorfall untersuchten, kehrte der Zahnarzt nach Hause zurück. Die Beamten führten zwar Ermittlungen durch, hatten aber keinen Verdacht gegen Ken und auch gegen ihn fanden sie keine Beweise. Während Engelman feierte, brach Carmen zusammen.
Sie wurde von Schuldgefühlen aufgefressen. Einige Tage nach Peters Tod erlitt sie einen Nervenzusammenbruch und wurde in eine Klinik eingewiesen. Vielleicht dachte sie, dass dies in diesem Moment der sicherste Ort für sie war. Nach ihrer Entlassung zogen zu ihrem Bruder nach Kalifornien. Er war kurz zuvor nach Los Angeles gezogen, um als Filmemacher zu arbeiten.
Sie wollte nichts mehr mit Angelman zu tun haben, aber er war noch nicht mit ihr fertig. Er bedrängte sie ständig wegen Harms Lebensversicherung. Der Mord an Peter Halm hatte Engelman daran erinnert, warum er Betrug und Zerstörung so sehr liebte. Er würde nie wieder zu dem ruhigen Leben zurückkehren, daß er nach der Geburt seines Sohnes geführt hatte.
Er war wieder kriminell geworden. Beim nächsten Mal wollte er eine noch höhere Auszahlung und es war ihm egal, wie viele Menschen dafür sterben mussten. Während seine Frau Ruth sich um ihren Sohn kümmerte, wandte sich Engelmann an Barbara Jean Boyle, die geschieden war. Barbara wohnte nicht weit von den Engelmans entfernt und besuchte Engelman oft.
Nach ihrer Scheidung war sie mittellos. Mit der Zeit begann sie ihnen um Geld zu bitten, dass er ihr bereitwillig gab. Trotz seiner finanziellen Unterstützung klagte sie weiterhin über ihre Geldsorgen. Schließlich schlug er einen weiteren Versicherungsbetrug vor. Normalerweise mußte Engelman Frauen manipulieren, um sie zu Komplizinen zu machen.
Barbara hingegen war sofort an Bord. Verbittert durch ihre Scheidung war sie offenbar bereit, einen leichtgläubigen Mann zu heiraten. Barbaras Motivation war einfach. Sie brauchte das Geld. Engelmans Gründe waren komplexer. Er behauptete, Steuerschulden begleichen zu müssen, aber das war nur die halbe Wahrheit. Seine Zahnarztpraxis hätte genug einbringen müssen.
Wahrscheinlich hatte er einfach Spaß am Töten. Mit einem motivierten Engelman an ihrer Seite machte sich Barbara auf die Suche nach einem geeigneten Opfer. 1976 entdeckte sie den 30-jährigen Ron Goally, der allein in einem Restaurant saß. Er sah einsam aus und sie vermutete, daß er sich über Gesellschaft freuen würde.
Also ging sie zu seinem Tisch und setzte ihren Charm ein. Barbara war eine attraktive Frau mit einer kurvenreichen Figur und langen blonden Haaren. Goally hatte sich sofort in sie verliebt. Sie kam also ins Gespräch und zu ihrer Freude erfuhr, dass er nicht nur Single war, sondern auch einen gut bezahlten Job bei einer Ölraffinerie hatte.
Er fragte Barbara prompt nach einem Date und sie nahm an. Nach nur sechs Wochen machte er ihr einen Antrag. Ihr Instinkt hatte sie nicht getäuscht. Goallyi war das perfekte Ziel für ihren Plan mit Engelman. Das Paar heiratete im Mai 1976. Noch bevor die Tinte auf der Heiratsurkunde getrocknet war, schloss Barbara eine große Lebensversicherung für ihren Ehemann ab.
Als Barbara jedoch seine Familie besser kennenlernte, entwickelte sich ein neuer Plan. Sie erfuhr, dass seine Eltern, die eine Farm in der Nähe von St. Louis besaßen, sehr wohlhabend waren. Mit diesem Wissen setzten sie und Engelman ihre Ziele noch höher. Sie wollte mehr als nur seine Lebensversicherung.
Sie wollte sein Erbe, das mit Sicherheit ein Vermögen wert war. Im Laufe des nächsten Jahres sammelte Barbara Informationen, während sie und Angelman den Tod der Goallyys planten. Zuerst würden sie seine Eltern töten. Sobald er sein Erbe erhalten hatte, würden sie auch ihn töten. Ende 1977 war Engelman bereit zum Zuschlagen.
Am 3. November fiel leichter Nieselregen auf die Farm der Gooswellies in Edwardsville, Illinois. Arthur 7 und seine Frau Vnita beobachteten, wie der Regen auf ihre Maisfelder fiel. Arthur und Venita lebten bescheiden und sparten jeden Cent. Dank ihrer umsichtigen Planung wurde ihr Vermögen auf über 500.000$ geschätzt, was heute mehr als 2 Millionen US-Dollar entsprechen würde.
Vernita räumte nach dem Abendessen auf, als ihr friedlicher Abend durch lautes Klopfen an der Tür unterbrochen wurde. Ohne zu zögern öffnete Arthur die Tür und sah Glennon Engelmann auf der Veranda stehen, der ihn freundlich anlächelte. Engelman erklärte, dass er vom Bauernverband sei und ein paar Fragen an die Goosewellies hätte.
Während Arthur ihn von oben bis unten musterte, warf Engelman einen Blick auf sein Auto. Sein Kumpel Bob Handy saß auf dem Beifahrersitz. Bob war ein Kleinkrimineller mit Vorstrafen, der ihm gelegentlich aushalf. Heute hielt er Ausschau. Arthur bat Engelman herein. [räuspern] Sobald er die Schwelle überschritten hatte, zog Engelman eine Waffe aus seiner Jacke und befahl Arthur und Vnite sich mit dem Gesicht nach unten auf den Boden zu legen, damit er ihnen die Hände fesseln konnte.
Vernita schrie, dass er sich alles nehmen könne, was er wolle. Sie dachte, es handle sich um einen Raubüberfall und war verzweifelt bemüht, all ihren Besitz gegen ihr Leben einzutauschen. Aber Engelman war nicht wegen ihrer Harbseligkeiten gekommen. Er wollte sie töten. Er setzte die Waffe an Venitas Schläfe und feuerte dreimal. Als er sah, dass Vernita regungslos auf dem Boden lag, drehte sich Engelmann zu Arthur um und schoss ihm einmal in den Hinterkopf.
Dann trat er zurück und betrachtete sein Werk. Engelman verwüstete daraufhin das Haus, riß Kissen von den Möbeln und schüttete den Inhalt des Gefrierschranks auf den Küchenboden. Die Morde sollten wie ein missglückter Raubüberfall aussehen. Nachdem der Ort ausreichend verwüstet worden war, stürmte Engelman zur Tür und sprang in das wartende Auto.
Sie fuhren davon in der Annahme, dass beide tot waren. Aber sie hatten sich geirrt. Arthur war noch am Leben. Obwohl er durch die Schusswunde erblindet war, schaffte er es zum Telefon zu kriechen und den Notruf zu wählen. Als die Rettungsdienste und die Polizei eintrafen, war Verita bereits tot. Arthur hielt noch ein wenig länger durch, starstarb aber innerhalb der nächsten Stunden.
Hier bei Serienkiller geht’s gleich weiter. Zunächst fielen die Ermittler auf Engelm Täuschung herein und vermuteten einen Raubmord. Bei näherer Betrachtung der Beweise ergab sich jedoch ein anderes Bild. Es gab keine Anzeichen für ein gewaltsames Eindringen und in Vernitas Handtasche befanden sich noch mehr als 70$.
Obwohl die Beamten vermuteten, dass hinter den Morden an den Guzwellis mehr steckte, als man auf den ersten Blick erkennen konnte, gelang es ihnen nicht, Verdächtige zu ermitteln. Engelman kam also mit seinem vierten und fünften Mord davon. Der erste Teil von Engelman und Barbaras Plan war reibungslos verlaufen.
Jetzt mussten sie nur noch warten, bis Ron Goally sein Erbe antrat. Dann konnten sie zur zweiten Phase übergehen. Nur noch ein Mord trennte sie von ihrer blutigen Beute. In der Zwischenzeit führten sie ihre Affäre fort. Sie mussten jedoch vorsichtiger sein als zuvor. Niemand durfte von ihrer Beziehung erfahren. Barbara verkleidete sich, wenn sie Engelmans Praxis besuchte.
Bei ihren intimen Treffen informierte sie ihn über den Stand der Erbschaft. Während Barbara und Engelman sich heimlich trafen, saß Ruth zu Hause fest. Sie führte nicht nur eine lieblose Ehe, sondern lebte auch in ständiger Angst vor ihrem Ehemann. Ruth verstand seine Stimmungsschwankung nicht.
Er war immer liebevoll zu Marcus, nahm ihn mit auf Ausflüge und leitete sogar seine Pfadfindergruppe, aber zu ihr konnte er extrem gemein sein. Er schrie sie an und beschimpfte sie. Wenn er besonders wütend war, fürchtete sie um ihr Leben. Sie hatte mehrmals erfolglos versucht, sich scheiden zu lassen. Engelman liebte seinen Sohn und schlief auch gerne mit Ruth, wenn ihm danach war.
Sie befand sich in einer auswegslosen Situation. Schließlich schlug Ruth einen Kompromiss vor. Sie würden weiterhin intim sein und Engelman könnte Markus sehen, wann immer er wollte. Sie wollte nur nicht mehr mit ihm verheiratet sein. Engelman stimmte schließlich irgendwann zu. Da er aufgrund des bevorstehenden Mordes an Guswell ohnehin eine große Summe Geld erhalten würde, garantierte diese Vereinbarung, dass er seine Beute nicht mit Ruth teilen musste.
Ende 1978 kam der Plan mit Goy in Schwung. Anfang 1979 hatte er über 200.000$ aus dem Erbe seiner Eltern erhalten. Die andere Hälfte ging an seinen Bruder. Plötzlich verfügten Barbara und er über beträchtliche Geldsummen, aber sie wollten nichts davon teilen. Als das Geld auf dem Konto ihres Mannes eingegangen war, informierte Barbara Engelman: “Jetzt, da ihr Plan konkreter wurde, konnten sie sich nicht mehr persönlich treffen.
Das wäre zu riskant gewesen.” Im Laufe des Jahres bereiteten sie den letzten Akt vor. Engelmann konnte es kaum erwarten. Doch ein Problem in der Praxis verdarb ihm die Stimmung. Engelman ließ seine Laboruntersuchungen von einem örtlichen Unternehmen durchführen, das von Sophie Marie Barrera geleitet wurde, einer Labortechnikerin mittleren Alters, die ihn ständig an seine überfälligen Zahlungen erinnerte.
Er ignorierte ihre Warnung und ging davon aus, daß sie es bei lästigen Erinnerungen belassen würde, aber er unterschätzte sie. Sie verklagte ihn auf fast 15 000$ ausstehende Gebühren. Engelman wehrte sich gegen die Klage, aber das reichte ihm nicht. Selbst wenn er das Geld gehabt hätte, hätte er es Sophie nicht gegeben.
Er dachte, sie wäre geldgierig. Eine ironische Einschätzung für jemanden, der Menschen für schnelles Geld tötete. Engelman schwor, dass er Sophie eine Lektion erteilen würde, aber dafür hatte er jetzt keine Zeit. Er musste die letzten Details seines Plans mit Barbara koordinieren, um Guswellis Erbe zu erhalten.
In der Nacht des 31. März 1979 war es dann soweit. Engelman fuhr durch die Dunkelheit zu Bob Handys Haus, um seinen treuen Komplizen abzuholen. Sobald Bob eingestiegen war, zeigte ihm Angelman stolz den Revolver vom Kaliber 38 in seiner Tasche. Vor Aufregung zitternd fuhren sie zu einem nah gelegenen Parkplatz, wo Barbara sie abholen und den Rest des Weges zu ihrem Haus in Illinois bringen würde.
Seine starke Erregung deutete darauf hin, dass er als Nervenkitzelkiller eingestuft werden sollte. Dr. Peter Ronky ist Experte für Strafrecht und Autor des Buches Serienkiller Methode und Wahnsinn von Monstern. Er erklärt, dass Serienmörder oft mehr Freude an der Vorbereitung eines Mordes haben als an der Tat selbst.
Nach dem Mord verlieren sie in der Regel das Interesse an ihrem Opfer. Dieses Profil passt genau zu Engelms Verhalten. Er schien die Ausarbeitung seiner Mordpläne zu genießen. Sobald das Opfer tot war, wandte er sich seinem nächsten ausgeklügelten Plan zu. Nachdem Barbara sie abgeholt hatte, wurde Engelman noch enthusiastischer. Als sie ankam, wies sie die beiden Männer an, in der Garage zu warten.
Goally würde bald von der Arbeit nach Hause kommen. Kurz nach 23 Uhr fuhr der 33-Jährige in seine Garage. Er parkte sein Auto und stieg aus, erschöpft von einem langen Tag in der Ölraffinerie. Als er sich der Eingangstür zuwandte, sah er zwei Gestalten im Schatten lauern. Ihm wurde übel. Das verhieß nichts Gutes.
Engelman trat ans Licht und hob seinen Revolver. Er sagte Goally, dass er Barbara nie wieder anfassen würde und schoss ihm in die Brust. Goally brach zusammen, aber Engelman ging auf Nummer sicher. Er griff sich einen Vorschlaghammer und zertrümmerte seinen Schädel. Jetzt war es Zeit für die Vertuschung. Engelman und Bob nahmen seine Uhr und Geldbörse und steckten ein Kondom in seine Tasche.
Sie schleppten seine Leiche zu seinem Auto und stopften ihn auf den Rücksitz. Dann bedeckten sie ihn mit Müllsäcken. Die beiden Männer stiegen ins Auto und fuhren zu einem Motel in einem von Kriminalität geprägten Viertel im Osten von St. Louis. Sie ließen das Auto auf dem Parkplatz stehen in der Hoffnung, dass die Polizei davon ausgehen würde, dass es sich um den Tatort eines Raubüberfalls mit tödlichem Ausgang handelte.
Fünf Tage später fanden die Behörden Guswellys Leiche. Sie vermuteten, dass er ermordet worden war, als er versuchte Sex zu erkaufen, hatten aber kaum Anhaltspunkte. Und so konnte Barbara fast eine halbe Million an Versicherungs und Erbschaftsgeldern eintreiben. Bei weitem die höchste Auszahlung von Engelmans zahlreichen Plänen.
war berauscht von seinem jüngsten Erfolg und dachte nicht an die Arbeit, aber schon bald würde ihn seine nachlässige Buchführung einholen und erkannte nur eine Möglichkeit mit Problemen umzugehen. Anfang des Monats hatte Sophie Marie Bera, eine Labortechnikerin aus der Gegend, ihn auf fast 15 000$ ausstehende Gebühren verklagt.
Engelman weigerte sich nachzugeben. Was als kleine Unannehmlichkeit begann, entwickelte sich zu einem größeren Problem. Er war wütend, dass Sophie ihn öffentlich so bloßgestellt hatte und beschloss, sie für ihre Arroganz büßen zu lassen. Er baute eine Bombe aus acht Stangen Dynamit.
Als sein Meisterwerk fertig war, legte er den Sprengkörper in eine Plastiktüte und stellte sie vor Sophies Garage. Er hatte vor, den Sprengsatz am Abend zur Detonation zu bringen, aber sein Plan scheiterte. In dieser Nacht regnete es in St. Louis stark. Das Dynamit war durch Nest und konnte nicht explodieren. Am [räuspern] nächsten Morgen entdeckte Sophie den selbstgebauten Sprengkörper vor ihrem Haus.
Sophie vermutete, daß Engelman hinter der Bombe steckte, aber obwohl sie Angst hatte, wollte sie die Klage nicht ganz fallen lassen. Sie kontaktierte ihre Anwälte und bat sie, eine Einigung anzustreben. Engelmann lehnte ab. Sein Stolz ließ es nicht zu, dass er nachgab. Engelmans Verhalten war von Ego und Exzessen geprägt.
Dies deckt sich mit seiner späteren Diagnose der Soziopathie, ein veralteter Begriff. Heute würde man wahrscheinlich von einer antisozialen Persönlichkeitsstörung sprechen. Laut DSM5 sind Menschen mit dieser Störung oft stolz und egozentrisch. Sie werden schon bei der geringsten Kränkung oder vermeintlichen Beleidigung wütend und Sinnen auf Rache.
Engelmans Plan Sofie in die Luft zu jagen war eine Überreaktion auf ihre Klage und natürlich völlig falsch. Aber Engelman war das egal. Sophie hatte ihn beleidigt und würde damit nicht davon kommen. Während Engelm Wut immer weiter kochte, wurde der Prozess für die Woche ab dem 21. Januar 1980 angesetzt.
Angelman gab es nicht zu, aber er wusste, dass seine Verteidigung schwach war. Er würde vor Gericht niemals gewinnen. Engelman wollte Sophie loswerden und zwar schnell. Also beschloss er eine weitere Bombe zu bauen. In letzter Zeit hatte es im Süden von St. Louis mehrere Autobombenanschläge im Zusammenhang mit Banden gegeben.
Er hoffte, dass die Polizei Sophis Tod als Kollateralschaden in der andauernden Fäde abtun könnte. Am 14. Januar 1980 fuhr Engelman auf dem Weg zu seiner Zahnarztpraxis an Sophies Arbeitsplatz vorbei. Er platzierte die Bombe komplett mit Druckplatten zur Selbstentzündung unter ihrem Auto. Dann fuhr er zu seiner Praxis, um sich ein Alibi zu verschaffen.
Am Abend verließ die 59-jährige Sophie ihr Dentallabor und ging zu ihrem Fort Pinto. Sie konnte es kaum erwarten, nach Hause zu kommen und abzuschalten. Der Stress bei der Arbeit gepaart mit dem andauernden Rechtsstreit mit Angelman hatte seinen Tribut gefordert. Plötzlich erschüttete gewaltige Explosion das Fahrzeug.
Die Detonation war so stark, dass die Fensterscheiben der umliegenden Geschäfte zersprangen. Das Auto wurde in Stücke gerissen und das Lenkrad flog bis auf das Dach eines sechsstöckigen Gebäudes. Sophie war sofort tot. Polizei und Rettungsdienste waren innerhalb weniger Minuten vor Ort. Zunächst vermuteten sie einen weiteren Fall von Bandenkriminalität.
Diese Theorie änderte sich jedoch, als das Bureau of Alkohol, Tobacco, Firearms and Explosives eintraf. Die ATF Beamten stellten fest, dass die Explosion weitaus stärker war als alle vorherigen Bombenanschläger. Der Sonderermittler William McGarve war einer der leitenden Ermittler der Behörde.
Zunächst konnte er sich die Explosion nicht erklären. Das einzige, was er mit Sicherheit wusste, war, dass der Mörder von Sophie sie zutiefst gehasst haben muss. Als Sophies erwachsener Sohn vom Tod seiner Mutter erfuhr, teilte er Agent McGarwy sofort mit, dass Engelman der Mann sei, den er sehen sollte. Er sagte, seine Mutter sei eine bescheidene Geschäftsfrau und eine liebevolle Großmutter gewesen.
Die einzige Person, die einen Grund gehabt hätte, sie zu töten, sei Glennon Engelman. Die Ermittler stimmten zu und luden den Zahnarzt noch am selben Tag zur Befragung vor. Engleman war jedoch nicht kooperativ und weigerte sich, einen Lügendetektortest zu machen oder seine Hände auf Sprengstoffrückstände untersuchen zu lassen. Als die Beamten ihn nach Sophies Beschwerde fragten, sagte Engelman: “Er mache sich keine Sorgen um das Ergebnis.
Er wsse, dass er gewinnen würde, aber er konnte sich nicht beherrschen.” Drei Stunden lang schimpfte Engelman über Sophie und über ihre angebliche Gier und Grausamkeit. Dabei beschimpfte er auch ihre Anwälte mit antisemitischen Beleidigung. Obwohl es also unklug erschien, Sophie auf diese Weise anzugreifen, konnte er sich nicht beherrschen.
Eine antisoziale Persönlichkeitsstörung geht oft mit erhöhter Feindseligkeit und mangelnder Selbstkontrolle einher. Studien deuten darauf hin, dass Menschen mit dieser Störung einen niedrigeren Serotoninspiegel haben. Eine pharmakologische Studie aus dem Jahr 1999 stützt diese Thesee. Sie zeigte, dass ein niedriger Serotoninspiegel zu erhöhter Aggressivität und Impulsivität führt.
Wenn Engelman einen niedrigen Serotoninspiegel hatte, könnte dies erklären, warum er Sophie weiterhin angriff, obwohl er als Mörder verdächtigt wurde. Obwohl Engelmans Verhalten verdächtig war, hatte er ein wasserdichtes Alibi. Er hatte schließlich den ganzen Tag über Patienten in seiner Praxis behandelt. Die Ermittler hatten also nicht genügend Beweise, um eine Verhaftung zu rechtfertigen.
Das hielt die Presse jedoch nicht davon ab, über mögliche Täter zu spekulieren. Zwei Tage nach dem Mord nannte der St. Louis Globe Democrat Engelman als potentiellen Verdächtigen. Als Engelmans Ex-Frau Ruth Jolly die Nachrichten sah, wurde ihr übel. Sie wußte sofort, daß Engelman für Sophis Tod verantwortlich war.
Jedes Mal, wenn er ihren Sohn Markus besuchen kam, hatte er sich über sie beschwert. Als die Ermittler an Ruths Tür klopften, um Fragen zu ihrem Ex-Mann zu stellen, zögerte sie zunächst. Engelman hatte ihr mehrfach mit dem Tod gedroht und ihr gesagt, dass sie ihm nichts nützen würde, sobald Marcus volljährig sei. Sie hatte Angst, dass er seine Drohungen wahr machen könnte.
In den darauffolgenden Tagen gelang es Special Agent McGavi jedoch Ruth Vertrauen zu gewinnen. Und als Ruth einmal angefangen hatte zu reden, hörte sie nicht bei Sophies Tod auf. Sie sprach über jeden Mord, den Engelman begangen hatte. Zu diesem Zeitpunkt bat Agent McAV sie gegen ihren Ex-Mann auszusagen. Ruth war unter einer Bedingung dazu bereit.
Sie wollte für sich und ihren Sohn in das Zeugenschutzprogramm aufgenommen werden, was Agent McGarvey gerne gewährte. Am nächsten Tag reichte Ruth eine 56 Erklärung ein, in der sie Engelms Verbrechen detailliert darlegte. Asian McGarvey und seine Kollegen waren schockiert. Sie hatten versucht, einen Mord aufzuklären.
Mit Ruth Hilfe konnten sie nun möglicherweise sieben Morde aufklären. Aber das meiste, was Ruth über Engelmans Morde wusste, hatte er ihr während ihrer Ehe erzählt. Als seine Exfrau könnte sie von einer Jury als Befangen angesehen werden. GW brauchte andere Zeugen, die Ruths Aussagen bestätigen und sie mussten Engelman zum Reden bringen.
Ruth wusste, dass er nur sprach, wenn er wütend war, aber wenn er aufgebracht war, redete Engelman Wirr und sagte Dinge, die er normalerweise eher für sich behielt. Also gab Agent McGarvy, der Presse einen Tipp. Am 14. Februar 1980 veröffentlichte der Globe Democrat einen verläubnerischen Artikel über Engelman.
Darin wurde angedeutet, dass er sich 1976 mit seiner Zahnarzthelferin Carmen Miranda zusammengetan hatte, um Peter Hm zu ermorden. Am selben Abend trug Ruth während eines Gesprächs mit Engelman ein Aufnahmegerät. Er war wütend. Er beschwerte sich über die Artikel und beleidigte Ken. Anscheinend schuldete sie ihm noch Geld für Harms Ermordung, ein Volltreffer.
Ruths Aussage und die Aufzeichnungen des Abends reichten Agent McGarvey aus, um einen Haftbefehl gegen Engelman auszustellen. Er erließ auch Haftbefehle gegen die drei Komplizen Carmen, ihren Bruder Nick und seinen Handlanger Bob Handy. Die Ermittler konnten es sich nicht leisten, dass einer der Verdächtigen flog.
Also verhaftete Agent McAV sie alle noch am selben Tag. Engelman leistete kaum Widerstand und schien unbesorgt zu sein. In seiner Arroganz ging er wahrscheinlich davon aus, dass seine Handlanger es nicht wagen würden, gegen ihn auszusagen. Er lag falsch. Carmen, Nick und Bob wandten sich alle gegen Engelman. Der in Ungnade gefallene Zahnarzt hatte niemanden mehr, den er einschüchtern konnte.
Nick weigerte sich zu reden, es sei denn, er seine Schwester würden Immunität erhalten. Schließlich gaben Agent McGavi und der US-Staatsanwalt nach. Selbst wenn Carmen direkt am Tod ihres Mannes beteiligt war, brauchten sie Engelman hinter Gittern dringender als Carmen. Nachdem Nick und Carmen Immunität zugesichert worden war, bestätigten sie, dass Engelman Peter Halm erschossen hatte.
Nick sprach auch über Engelmans Rolle beim Tod von Eric Frey und James Bullock. Engelmans erster Prozess wegen Postbetrugs begann am 4. August 1980. Er plauderte sofort aus dem Nähkästchen und beteuerte seine Unschuld. Er sagte, er habe Ruth die Mordgeschichten nur erzählt, um sie davon abzuhalten, ihm seinen Sohn wegzunehmen. Die Jury glaubte ihm nicht und befand Engelman des Betrugs für schuldig.
Er wurde zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt. Engelmans nächster Prozess wegen Mordes an Peter Harm fand im darauffolgenden Monat statt, aber während des Kreuzverhörs verlor er die Beherrschung. Er schrie, dass Ruth böse sei, bis der Richter ihn zur Ordnung rufen musste. Die zweite Jury befand Engelman ebenfalls für schuldig.
Er erhielt weitere fünfzig Jahre und die Prozesse gingen weiter. Am Ende erhielt er eine lebenslange Haftstrafe. Aber das war noch nicht alles. Um seine Haftstrafe zu verkürzen, erklärte Bob Handy der Polizei alles über die Guswell Morde. Er gab sogar zu, dass Barbara Boyle, Engemans ehemalige Geliebte darin verwickelt war.
Barbara hatte sich f Jahre lang bedeckt gehalten, aber nun war ihre Zeit abgelaufen. Sie wurde 1984 verhaftet. Engelman war bereits seit 4er Jahren im Gefängnis. Beide wurden wegen Mordes an Arthur, Vernita und Ron Guswell angeklagt. Engelman hatte keine Kraft mehr zu kämpfen. Er gestand alle drei Morde. Er erhielt drei weitere lebenslange Haftstrafen.
Barbara bekam 50 Jahre. Engelman verbrachte den Rest seines Lebens hinter Gittern. Der 72-jährige starb 199 an den Folgen von Diabetes. Glennon Engelman war ein Rätsel. Nach seiner Verhaftung brachte der Globe Democrat seine Verhaftung auf der Titelseite, aber es gab auch Artikel darüber, wie nett und großzügig Angelman auf alle gewirkt hatte, die ihn kannten.
Es ist eine bekannte Geschichte. Der Mörder versteckt sich in aller Öffentlichkeit. Vielleicht bleiben Menschen wie Engelman so lange unentdeckt, weil niemand hinter die Fassade schaut. Seine mörderischen Instinkte waren ebenso Teil seiner Persönlichkeit wie seine Großzügigkeit. Leider hat es 22 Jahre gedauert, bis die Welt die Wahrheit erkannte.
Vielen Dank, dass ihr auch in dieser Woche wieder dabei wart. In der nächsten Folge nehmen wir euch mit in die ukrainische Stadt Dinepro Petrovsk. Dort versetzt im Jahr 2007 ein junges Killerduo die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Victor Sayenko und Igor Suprunuk, beide erst 19 Jahre alt, stammen aus wohlhabenden Familien.
Doch innerhalb eines Monats werden sie zu brutalen Mördern, die über 20 Menschen auf bestialische Weise töten. Wenn ihr keine Folge von Serienkiller Mörder und ihre Geschichten verpassen wollt, abonniert uns doch am besten kostenlos. Neue Folgen gibt’s dann immer jeden Donnerstag und über eine Bewertung möglichst positiv würden wir uns natürlich sehr freuen.
Mein Name ist Max Spalleck und ich bin Diane Helscher. Bis zum nächsten Mal hier bei Serienkiller. Serienkiller Mörder und ihre Geschichten ist ein Podcast von Bose Park Productions basierend auf einem Spotify Original. Diese Folge wurde im amerikanischen Original geschrieben von Matt Hartman. Deutsche Produktion und Redaktion Micki Sitic, Fabi Lautenschläger, Luca Kaduk, Alexander von Bagen, Julia Ilan Suholder und Chris Guse. Ja.
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