Wahre Verbrechen I Blutnacht in Berlin I True Crime Dokumentation T – Part 2
Die Indizienkette war so umfassend für mich, dass für mich feststand, dass er auch der Täter ist. Das Gericht folgt der Indizienkette. Im Februar 2011 wird Bernt S wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Zum Tathergang oder zum Verbleib der Leiche von Walter K äußert er sich nicht. 2017 meldet sich dann noch mal die Polizei aus Luxemburg Zeuge und Jäger hat sich wohl gemeldet und glaubte in Bereich erkannt zu haben, wo irgendwann was vergraben worden ist.
Wir haben uns dann mit diesem mit diesem Zeugen getroffen und sind dann später mit eigenen Hunden rübergefahren und haben mit dem Zeugen versucht diesen diesen Bereich einzugrenzen. Haben Leichensuch runter eingesetzt, haben Sparten dabei gehabt, hatten Kräfte auch zum Graben dabei, aber es war negativ. Daran sieht man, der Fall ist zwar juristisch abgeschlossen, der es ist ja verurteilt worden und trotzdem, wenn der Information kommt und wir die Gelegenheit hätten, die Leiche zu finden, werden wir den nachgehen. Es äh
ist immer ein Bestreben, dass man eine Leiche nicht im Wald oder wo auch immer lässt, sondern dass man sie wirklich entsprechend bestatten kann. Den Mörder von Waltaka konnten die Ermittler hinter Gitter bringen und sie werden auch weiter versuchen seine Leiche zu finden. Mark ist sehr gerne Fahrrad gefahren.
Das geht halt aus den ganzen Vernehmungen hervor und deswegen ist es halt auch durchaus denkbar, dass natürlich für ihn dieser Weg viel viel spannender und schöner war. Man hat Leute befragt, die hier sich im Umfeld aufgehalten haben, aber leider konnte auch durch diese Zeugenbefragung kein konkreter Tatverdacht erlangt werden.
Für mich ist auffällig ist diese diese Sinnlosigkeit, all diese diese, ich sag mal, üblichen Motivlagen, die sind hier ja gar nicht erkennbar. Bei der Untersuchung kam heraus, dass tatsächlich eine DNA Spur einer unbekannten Person gesichert werden konnte. Una Ende September 1986. Ein elfjähriger Schüler wird vermisst.
Mark Gutte verlässt gegen 15:30 Uhr sein Elternhaus im Industriegebiet. Er will zu einem Freund. Abends kehrt er nicht nach Hause zurück. Kriminaloberkommissarin Jana Hopper von der Kri Dortmund rekonstruiert den Nachmittag des Verschwindens. Er hat das Haus mit seinem grünen Rennrad verlassen und seiner Mutter gegenüber angegeben, dass er um ca.
18 Uhr wieder zu Hause sein will. Mark wurde durch seine Mutter als sehr zuverlässig beschrieben. Sie hat in ihrer Vernehmung gesagt, dass er in der Regel immer zu den verabredeten Zeiten wieder nach Hause gekommen ist, maximal ein paar Minuten später. Und als er dann um 18 Uhr nicht nach Hause gekommen ist, hat die Mutter um 20:30 Uhr am gleichen Tag noch die Polizeiwache in Ungesucht und vermissten Anzeige erstattet.
Von den Eltern bis zum Freund sind es knapp 2 Kilometer. Dazwischen liegt ein Feld. Ein groß Aufgebot der Polizei sucht intensiv nach dem Jungen in der näheren Umgebung. Bei seinem Kumpel war Mark nicht einmal angekommen. Hatte er seinen Plan geändert und sich mit jemand anderem getroffen. Unter anderem hat man dann auch diverse Freunde, von denen man wusste, dass die hier in der Nähe wohnen, aufgesucht.
Man hat die befragt, man war in der Schule von Mark und hat halt versucht, das Umfeld aufzuklären. Am nächsten Morgen wird die Suche im Hellen fortgesetzt. Polizisten durchkämmen das Feld zwischen Wohnort und dem Haus von Marx Freund noch mal intensiver. auch den schmalen Weg durch das Gelände und bald gibt es traurige Gewissheit.
Man hat Mark am nächsten Tag tot im Maisfeld gefunden in der Nähe des Trampelfades. Der Mais war an der Stelle runtergedrückt. Die Verletzungen stammten von massiver, stumpfer Gewalt gegen den Kopfbereich. Der Junge wurde erschlagen. Nicht weit vom Tatort findet man sein Fahrrad, abgestellt in 2 m hohem Mais.
Die Kripo sichert Fahrradreifenspuren, die aber nicht zu Marx Rad passen, doch sie können niemandem zugeordnet werden. Dazu kommt, es ist eine Tat ohne erkennbares Motiv. Da sie wohl am helligsten Tag bei schönem Sommerwetter passiert sein muss, hoffen die Ermittler nun auf Zeugen. Man hat Leute befragt, die hier sich aufgehalten haben, Spaziergänger, Fahrradfahrer, aber leider konnte auch durch diese Zeugenbefragung kein konkreter Tatverdacht erlangt werden.
Die Ermittler stellen sich auch die Frage, warum Mark nicht entlang der Straße zum Freund gefahren ist, sondern den engen Weg durch das damalige Maisfeld gewählt hat. Am Ende des Trampelfahrts hat sich damals 1986 noch eine Brücke befunden, die in das Wohngebiet geführt hat. Deswegen hätte er diesen Weg durchaus als Abkürzung nehmen können.
Mark ist aber auch sehr gerne Fahrrad gefahren. Das geht halt aus den ganzen Vernehmungen hervor und deswegen ist es halt auch durchaus denkbar, dass natürlich [räuspern] für ihn dieser Weg viel viel spannender und schöner war, als über die normale Straße zu fahren. Hat der Täter im Maisfeld auf Mark gelauert? Aufgrund der Auffindesituation steht lediglich fest, der Fundort war auch der Tatort.
Verdächtige Personen, aber Fehlanzeige. Die brutale Tat bleibt ungeklärt. Jetzt Jahrzehnte später nimmt sich Jana Hoppe den Cold Case vor. Sie ist Teil einer Ermittlungsgruppe der Polizei Dortmund, die alte ungelöste Mordfälle bearbeitet. Immer wieder wurde in der Vergangenheit auch die Akte Mark Gutte hervorgeholt, aber jetzt gibt es berechtigte Hoffnung, dass der oder die Täter vielleicht doch noch gefasst werden können.
Möglicher Schlüssel dazu die Kleidung des Opfers und Spuren, die 1986 darauf gesichert wurden. Die Leiche wurde halt damals mit Klebestreifen abgeklebt, um Fasern zu sichern. Diese Klebestreifen existieren heute noch und wir haben dann natürlich veranlasst, dass diese auf DNA untersucht werden. Bei der Untersuchung kam heraus, dass tatsächlich eine DNA Spur einer unbekannten Person gesichert werden konnte.
Hat der Täter so seinen genetischen Fingerabdruck hinterlassen? Fakt ist, in der Datenbank der Polizei finden die Ermittler keine Vergleichsdch bringt die Spur die Polizei weiter. Leute, die mit dem Fall zu tun hatten, können so z.B. als Täter definitiv ausgeschlossen werden. Man sucht die Personen raus, die damals beteiligt waren, dann wird geguckt, wo wohnen die heute, wo halten die sich auf und dann werden die in der Regel von uns aufgesucht.
Wir sprechen mit denen und wenn die einverstanden sind, wird ihnen eine Speichelprobe entnommen. Diese Speichelprobe kann bei Verdacht ein Richter auch anordnen. Ebenso im Fokus Zeugen, die damals befragt wurden. Könnte unter ihnen vielleicht der Täter sein? Unterstützung bei ihrer akribischen Arbeit bekommt Jana Hoppe von bereits pensionierten Ermittlern.
Kriminalhauptkommissar Ulrich Kaiser ist seit 3 Jahren im Ruhestand. Der 64-jährige arbeitet nun aus eigenen Stücken im Coldas Team mit. Beim Studium der Akte Mark ist ihm eine Sache besonders ins Auge gestochen. Für mich ist auffällig ist diese diese Sinnlosigkeit, ne? Bei den meisten Straftaten steckt ja irgendeine Motivation dahinter, entweder eine sexuelle oder es geht um Geld, Rache, all diese diese, ich sag mal, üblichen äh Motivlagen, die sind hier ja gar nicht erkennbar.
Das ist schon außergewöhnlich. Warum wurde das elfjährige Kind im Maisfeld erschlagen? Durch das erneute Aufrollen des Falls will die Kripo auch vor allem eins mögliche Mitwisser ansprechen, die sich jetzt nach so langer Zeit offenbaren könnten. Wir hoffen halt, dass der Täter möglicherweise irgendwann in den 38 Jahren mal mit jemanden über die Tat gesprochen hat oder dass sich vielleicht jemand von damals noch an eine Kleinigkeit erinnert, von der vielleicht damals gedacht hat, dass sie egal ist.
Aber für uns sind halt ist halt alles wichtig, auch jede Kleinigkeit. Wer hat Mark Gutter aus Una auf dem Gewissen? Den Mörder nach Jahrzehnten endlich zu ermitteln. Für Jana Hoppe und Ulrich Kaiser ist es eine Herzensangelegenheit. Ich habe einen Enkel in dem vergleichbaren Alter und wenn ich mir vorstelle, dass dem sowas passieren würde und das vergleiche mit diesem Fall, ist das noch mal ein besonderer Antrieb und von daher wäre es mir sehr sehr wichtig, diesen Fall zu klären und dann auch endgültig aufzuhören zu arbeiten.
Es wird aber auch zeigen, dass egal wie lange eine Tat her ist, man sich als Täter halt nie sicher sein kann, dass man nicht doch äh noch gefasst wird. Mord verjrt nie und die hinterbliebenen könnten dann außerdem hoffen, endlich die Antwort auf eine Frage zu bekommen, auf die, warum Mark sterben musste. Hallo, mein Name ist Diane Hilcher.
Bevor es losgeht, eine kurze Frage an euch. Wir haben ja neulich jeweils am Sonntag die Live Folgen als Specials hier gezeigt und so viele von euch haben uns darauf geschrieben, ob wir nicht immer zwei Folgen in der Woche machen können. Und jetzt folgende Überlegung. Wie wäre es, wenn wir bis zum Jahresende auch am Sonntag eine zusätzliche Folge Serienkiller veröffentlichen und zwar nur Folgen, die ihr uns hier bei Spotify oder bei Instagram in den letzten Monaten vorgeschlagen habt? Stimmt doch mal ab. Das geht hier auf Spotify.
Einfach runterscrollen, dann seht ihr die Umfrage. Habt ihr da Lust drauf? Könnt ihr überhaupt so viel hören? Die Umfrage läuft eine Woche. Wir geben nächste Woche Bescheid und dann könnte die erste Spezialfolge am Sonntag den 26. Oktober laufen. Aber wie gesagt, entscheidet ihr, ob ihr da Bock drauf habt. Wir sind gespannt.
Und jetzt geht’s los mit der neuen Folge von Serienkiller, um die tödliche Freundschaft von Dale Horsner und Sam Dietmann aus Phoenix, Arizona. Achtung, in diesem Podcast werden Themen wie Mont, Folter, Sexualverbrechen und extreme Gewalt auch gegenüber Minderjährigen behandelt. Der Inhalt kann deswegen vor allem auf Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen retraumatisierend wirken.
Dieser Podcast ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Jugendliche sollten von ihren Eltern begleitet werden. Phoenix, Arizona, 2005. Die Bewohner verriegelten ihre Türen und suchten schon vor Sonnenuntergang das schützende Haus auf, denn auf den stillen Wüstenstraßen tauchten Leichen auf. Der Sommer war so brutal heiß, daß Ende Juli bereits 30 Menschen durch Hitzschläge ums Leben gekommen waren.
Und doch sollten die Einwohner von Phoenix im nächsten Jahr einer weitaus größeren Bedrohung gegenüberstehen, als dem Wetter, einem im Schattenverborgenen Killer. Er ist es, der die einst ruhige Stadt mit tödlichen Angriffen aus dem fahrenden Auto herauslähmte. Als der heute als Serial Shooter bekannte Täter sein Unwesen in Arizona beendet hatte, belief sich die Opferzahl auf 19, darunter acht Menschen, die er auf der Stelle erschossen hatte.
Das mag wie sehr viel Schaden für einen einzigen Mann erscheinen und das war es auch. Später sollte sich herausstellen, dass nicht ein Mann, sondern zwei hinter diesen schrecklichen Verbrechen steckten. Sam Dedman war ein abgehärteter Krimineller mit zahlreichen Vorstrafen und Dale Hausner war ein Mann mit freundlichem Gesicht und einer dunklen Seele.
Durch die Manipulation ihrer Freundschaft und einer Vorliebe für Math lockte Hausener Dietann auf seinen sogenannten Pfad der Random Recreational Violence, einen Weg, der mit dem Blut unschuldiger gepflastert war. Hi, ich bin Max Schwallek und das hier ist Serienkiller Mörder und ihre Geschichten. Ein Podcast von Bose Park Productions nach einem Spotify Original.
Heute werden wir über die schrecklichen Taten von Dale Hausner und seinem Partner Sam Dedman sprechen, die zusammen als der Serial Shooter bekannt geworden sind. Und mein Name ist Diane Helscher. Vielen Dank für all die Kommentare, die ihr jede Woche bei Spotify und Instagram hinterlasst. Ihr könnt den Podcast kostenlos auf allen Plattformen wie Spotify, Apple oder Amazon Music hören.
Falls ihr den Podcast noch nicht abonniert habt, rufen wir euch jetzt hier dazu auf, das zu tun. Außerdem bekommt ihr jede Woche die Ankündigung der neuen Folge mit Bild auf unserem Instagram Account. Serienkiller Podcast. Von Mai 2005 bis August 2006 fuhren Dale Hausner und Sam Dietman durch die Straßen von Phoenix, Arizona und schossen aus einem unauffälligen Transporter wahllos auf Passanten.
In den 15 Monaten, in denen sie Phoenix terrorisierten, ließen sie acht Tote, 19 Verletzte und eine ganze Stadt voller Angst zurück. Sie ließen sich aufgrund der Zufälligkeit ihrer Angriffe und des Mangels an Zeugen schwer fassen. Der Wahnsinn endete abrupt im August 2006, als beide Männer festgenommen wurden.
Dale Hausner wuchs arm, aber glücklich auf. Als jüngster von fünf Brüdern wurde Dale am 4. Februar 1973 in Nebraska geboren. Dales Eltern Eugene und Rosemaryie zogen mit der Familie nach Arizona, als Dale etwa 5 Jahre alt war. Dales frühe Kindheit ist weitgehend undokumentiert. Er lebt in Nebraska außerhalb behördlicher Erfassung und erhielt erst eine Sozialversicherungsnummer, als er in Arizona ankam.
Die Familie Hausnah hielt zusammen, auch wenn Dales ältester Bruder Gregory in Nebraska blieb. Randy stand Dale altersmäßig am nächsten und blickte zu seinem jüngeren Bruder auf. Jeff schätzte seinen Bruder sehr, ebenso wie Christopher, der an einer Entwicklungsstörung l. Ihr Vater hatte einen Abschluss an der technischen Oberschule absolviert und obwohl Bildung im Hausner Haushalt keinen hohen Stellenwert hatte, erzogen Eugene und Rosemary ihre Kinder dazu, harte Arbeit, Religion und Loyalität wertzuschätzen.
Dale hatte eine größtenteils stabile Kindheit und entwickelte im Alter von 10 Jahren eine Leidenschaft für das Boxen. Randy erinnert sich an Dale als ein albernes Kind, das meistens glücklich war. Die beiden verstanden sich gut, obwohl Randy anmerkt, dass Dale sehr gerne für sich allein war.
Die Jungen boxten oft, das war ihr liebster Sport. Randy sah sie als die schwächsten der Gruppe an und in den Mittelstufenjahren nutzten die Brüder den Sport, um ihre schmächtigen Körper zu stärken. Unglücklicherweise offenbarte Dales liebster Zeitvertreib eine Dunkelheit in ihm. Dale übte regelmäßig am Bocksack der Familie und sprach dabei mit dem Sack, als wäre er eine Person.
Er spielte die Rolle eines Opfers, sagte dem Boxsack, er wolle keinen Ärger, bevor er schnelle Schläger als gespielten Akt der Vergeltung austeilte. Aber seine Aggression hörte dort nicht auf. Dale kam eines Tages von der Schule zurück und erzählte aufgeregt, dass er endlich Rache an einem Schläger genommen hatte, der ihn drangsaliert hatte.
Er hatte ihn auf dieselbe Weise angegriffen, wie er es zu Hause am Sack geübt hatte. Als er Randy erzählte, was passiert war, war Randy stolz auf ihn. Dale erzählte Randy auch, dass er etwas mehr gefühlt hatte. Als seine Hand das Gesicht des Schlägers traf und er das Blut an seinen Knöcheln sah, hatte Dale sich gut gefühlt.
Keine typische Reaktion auf das Blut eines anderen an den eigenen Händen. DS Reaktion ist besonders wichtig, da er dieses Gefühl sein ganzes Erwachsenenleben hindurch beibehalten sollte, diesen Nervenkitzel durch Gewalt. Laut dem Childm Institute kann Aggression wie diese eine Reihe von Ursachen zugeschrieben werden. Stimmungsstörung, Psychosen oder Frustration können alles Faktoren sein, die bei einem Kind zu manifestierter Aggression führen.
Leider scheint es nicht so, als hätten Dales Eltern ihn jemals testen lassen. Noch gibt es Aufzeichnungen über einen Psychologenbesuch. Wie viele Kinder wurde Dale gemobbt, aber er wehrte sich und fand schließlich gefallen an diesem Gefühl. Er wuchs damit auf, Boxer zu verehren und armte seine Helden auf dem Schulhof nach.
Frustration kann bei Kindern mit nicht diagnostizierten kognitiven Problemen, die heute als geistige Behinderung bezeichnet werden, häufig auftreten. Und auch Impulsivität kann dabei eine große Rolle spielen. Dales Drang, rücksichtslos Schäden anzurichten, sollte später zu einem wesentlichen Bestandteil seiner Verbrechen werden.
Einzigartig war auch, dass seine Opfer völlig willkürlich ausgewählt schienen. Wichtig ist auch das Machtgefühl, das Dale mit dieser Aggression verbannt. Das Journal of Psychiatric and Mental Health Nursing bemerkt, dass Beziehungen zu Gleichaltrigen eine starke Rolle bei aggressivem Verhalten spielen. Wird dieses Verhalten auch noch anerkannt, kann das Gefühl von Macht nähren.
Randys Bestätigung mag Dale in seinem Verhalten bestärkt haben. Brandy fand später das Tagebuch seines Bruders, indem dieser aggressive Vorfälle dokumentiert hatte und behauptete, bereits mit 9 Jahren mit dem Stehlen und Brandstiftung begonnen zu haben. Er beschrieb eine Leidenschaft für die Zerstörung, wie z.B. das Aufschlitzen von Reifen und das Besprühen der Wäsche der Nachbarn mit Bleichmittel.
Am verstörendsten war, dass Dale heimlich Tiere einfing und folterte. In seinem Tagebuch schrieb Dale: “Die Vögel, die ich schoss und die nicht sofort starben, wurden gefoltert. Andere wurden bis zum Hals im Garten eingegraben. Manchmal steckte ich sie in ein Schuhkarton und tat sie dann in die Mikrowelle.
Der Geruch war schrecklich, aber ich genoss das Endergebnis.” Dale fügte hinzu, dass er kein Bedauern, keine Reue empfand. Laut der Washington Post ist die Art der Grausamkeit, also direkter persönlicher Kontakt wie bei Dales Foltermethoden, ein starker Indikator für künftige Amockläufer. Laut the Forensic Examiner haben aggressive Kriminelle als Kinder häufiger Tiere misshandelt, bevor sie das dann später auch bei Menschen taten.
Dale misshandelte aber nicht nur in den 1970ern und 80ern heimlich Tiere, sondern setzte dies auch im Erwachsenenleben fort, quasi als Vorstufe für seine ernsten Verbrechen. Andere Kinder in der Nachbarschaft bemerkten, dass etwas nicht stimmte. Ein Kindheitsfreund. Jessie Sullivan erinnerte sich an einen seltsamen Vorfall während einer Übernachtung.
Er wachte auf und fand Dale schweigend über einem anderen Freund stehen, während er ihn einfach nur anstarrte. Es war auch Jessie, der Dale seine erste Chance dazu gab, mit einer Waffe zu schießen. Als Jugendliche saßen Dale, Randy und Jessie im selbstgebauten Clubhaus und schossen auf Telefonmasten oder Vögel.
Aber die anderen ahnten nicht, dass Dale irgendwann diesen kindlichen Spaß in Folter verwandeln würde, dass seine Methoden viel persönlicher werden würden. Dieses Verhalten deutet daraufhin, dass Dale ein Publikum wollte, ein gemeinsames Projekt in seinem Leben. Seine aggressiven Handlungen hatten ihn beflügelt, aber es war die Bestätigung seines Bruders, die ihm wirklich Freude machte.
Auch von seinen brutaleren Handlungen mußte Dale unbedingt jemandem erzählen. Er vertraute sie seinem privaten Tagebuch an, das erst Jahre später entdeckt werden sollte. Familie war schon immer wichtig für Dale und mit 18 heiratete er seine erste Frau Tracy Spiker. Tracy war 19 und schwanger mit dem Kind eines anderen Mannes, aber Dale nahm das Kind an.
1992 bekamen Tracy und Dale ein gemeinsames Kind und die Patchwork Familie lebte in Arizona. Während Dale Freude am Vater sein zeigte, führte er auf der anderen Seite eine unglückliche Ehe mit Tracy. Sie bezeichnete ihn als einen gemeinen Ehemann. Obwohl sie ungern Details Preis gab, erzählte Tracy Reportern später, daß sie nie gedacht hätte, die schlechten Erinnerungen an Dale noch einmal durchleben zu müssen.
Diese Erinnerungen verfolgten sie immer noch. Nach 18 Monaten voller Verzweiflung endete die Ehe mit der Scheidung. Dales Liebeskummer dauerte aber nicht lange an. Schon am nächsten Tag heiratete er im April 1994 seine zweite Frau Karen, mit der er schon bereits während den Scheidungsmonaten eine Beziehung geführt hatte. 1994 zogen Dale und Karen nach Pasina, Texas, wo sie ihr Glück finden wollten.
Dale brachte seinen Sohn Jeremiah und Tracys Sohn Donovan mit in die neue Ehe. Karen kümmerte sich um die Jungen wie um ihre eigenen Kinder. Im November 1994 auf einer Autofahrt nach Dallas ereignete sich eine Tragödie. Während Dale auf dem Beifahrersitz schlief und die Kinder auf der Rückbank saßen, schlief Karen am Steuer ein.
Das Auto kam von der I45 ab und stürzte 8 m tief in das eisige Wasser des Richland Creek. Dale versuchte verzweifelt beide Kinder zu retten, die in ihren Autositzen gefangen waren. Er tauchte immer wieder unter, bis er das Gefühl in seinen Gliedmaßen verlor. Karen und Dale kamen mit minimalen Verletzungen davon.
Donovan wurde erst am Nachmittag gefunden und Jeremia Leiche wurde drei Tage später an Land gespült. Beide Kinder waren tot. Obwohl körperlich unverletzt, zeichnete Dale dieser Schicksalschlag für den Rest seines Lebens. Er sprach über die Reue und Schuld, die er wegen des Unfalls empfand und nutzte sie später, um zu rechtfertigen, warum er unschuldig sei.
2001 ließen sich Dale und Karin schließlich scheiden. Sie litten immer noch unter dem Herzschmerz ihres Verlustes. Damit war Dales zweite Ehe gescheitert, noch bevor er 30 wurde. In einer E-Mail nach dem Tod seiner Kinder schrieb Dale: “Ich habe versucht, sie rauszuholen, aber die Strömung war schrecklich und das Wasser war eisig und ich wäre fast dabei gestorben, sie zu finden.
Das Leben ist kurz und euer Leben kann sich so schnell wandeln, wie meines sich verändert hat.” Dale wurde von dem heimgesucht, was geschehen war. Ein solcher Verlust kann jemanden ernsthaft beeinträchtigen, besonders jemanden, der bereits Anzeichen instabilen Verhaltens gezeigt hat. Im Gegensatz zu anderen Tätern begann und endete jeder von Dales Morden mit einem einzigen Schuss.
Der Adrenalinrausch hielt nur wenige Momente an. Leben wurden so plötzlich genommen, wie ihm seine Kinder genommen worden waren. Dell gab zu, dass er bereits eine dunkle Seite gehabt hatte, aber dieser Verlust stürzte ihn in Depression und mit dieser Depression kam die aufgestaute Wut. Er erzählte Randy, dass er mit dem Tod seiner Kinder selbst gestorben sei.
Er unterzog sich vor seiner Verhaftung 2006 nie einer psychologischen Behandlung. Das Journal of the American Medical Association betont die Notwendigkeit für Eltern, Hilfe von medizinischen Fachkräften nach dem Verlust eines Kindes in Anspruch zu nehmen. Aber Dale tat das nie. Es ist möglich, dass Dale nie vollständig verarbeitete, was passiert war.
Seine Nachbarn beschrieben ihn weiterhin als jemand mit einer fröhlichen Art, trotz seiner Depression. Trotz der netten Fassade wurde er nach der Trennung eifersüchtiger und offen gefährlich. Es gab einen besonders verstörenden Fall von Gewalt zwischen dem Paar. Karen behauptete, dass Dale herausfand, dass sie andere Menschen datete.
Wütend entführte er sie und fuhr sie in die Wüste, bedrohte sie dort mit einem Schrotgewehr. Er sagte Karen, daß er sie töten würde, doch er ließ von ihr ab, als vorbeifahrende Motorradfahrer dazu kamen. Karen bewirkte 2002 eine einstweilige Verfügung gegen ihn. Der war so unbeherrscht, dass er jemanden drohen konnte, ihn zu erschießen.
Und doch [räuspern] sorgte seine Fähigkeit, seine dunklen Seiten zu verbergen dafür, dass Nachbarn ihn für harmlos hielten. Aber Karen kannte die Wahrheit. Dale hegte weiterhin Wut auf Karen wegen ihrer Verantwortung für den Unfall. Karen war es, die das Fahrzeug fuhr, als es in den Abgrund stürzte und das sollte er nie vergessen.
Etwa ein Jahr nach der Trennung von Karen traf Dale seine dritte Partnerin, Linda Swanney. Sie lernten sich 2002 in einer Singlegruppe kennen und verliebten sich schnell. Ähnlich wie bei Dales anderen Beziehungen begann die Beziehung vielversprechend. Anfang 2004 bekamen sie eine Tochter und Dale zog in Lindas neues Haus.
Weniger als sechs Monate später war die Beziehung zerbrochen und er mußte seine dritte Trennung verkraften. Dale verkraftete die Trennung nicht gut und war wütend auf Linda. Linda hatte Angst vor Dales impulsivem Verhalten und seinen ständigen Racheakten. Sie sorgte sich, dass er ihren Swimmingpool zerstören könnte, nachdem er gesagt hatte, wie einfach es sei, einen Pool mit Öl zu ruinieren.
des Kindes willen versuchte Linda Dale bei Laune zu halten. Ihre Tochter war ein kränkliches Mädchen, das auf einem Magensonder angewiesen war und ständige Pflege brauchte. Sie war mehrfach wegen einer seltenen Krankheit im Zusammenhang mit Blutzucker ins Krankenhaus eingeliefert worden.
Dale erhielt einen Schlüssel zu Linders Haus für Notfälle, missbrauchte aber oft diese Vertrauensstellung und kam auch an Tagen vorbei, an denen er nicht eingeteilt war. Für seine Nachbarn schien er ein unglaublich aufmerksamer Vater zu sein. Viele behaupteten sogar, sie dachten, das kleine Mädchen hätte gar keine Mutter, weil Dale so oft bei ihr war.
Er spielte ihre Krankheit aus und schlüpfte in die Rolle des beschützenden Vaters, um in der Gemeinde gemocht zu werden. In Wirklichkeit schenkte er ihn nicht so viel Aufmerksamkeit, wie er vorgab. Obwohl er an manchen Wochenenden der alleinige Betreuer seiner Tochter war, ließ er sie oft unbeaufsichtigt. und brachte dadurch ihre Gesundheit in Gefahr.
Dale machte regelmäßig Versprechung, Linda zu helfen, hielt sie aber nicht ein. Als Linda sich den Fuß brach und zusätzliche Hilfe brauchte, stimmte Dale zu, bei ihr zu bleiben und sich um ihr Kind zu kümmern. Dann verschwand er jedoch stundenlang ohne Erklärung, oft mitten in der Nacht. Sein Mangel an elterlichen Fähigkeiten kombiniert mit seinem plötzlichen Verschwinden brachte Linda an ihre Grenzen.
Sie zog sich zurück und versuchte sich rechtlich vor Dale zu schützen. Aber Dale war nur eine Hälfte des brutalen Teams, das Angst und Schrecken in den Straßen von Phoenix verbreiten sollte. Auf der anderen Seite war Sam Deatman bereits tief in die Kriminalität abgerutscht. Sie beide sollten bald zu dem Serial Shooter werden.
Während der Hang zum Kriminellen bei dem jungen Dale Hausner unter der Oberfläche brodelte, brach Sam Dietans mit rücksichtsloser Hingabe offen hervor. Sam wurde am 17. Oktober 1975 geboren und verbrachte die frühen Jahre seines Lebens in Mancato, Minnesota, wo er ständig Ärger verursachte. Im Gegensatz zu Dale wuchs Sam nicht mit einer eng verbundenen Familie auf, sondern mit einem Vater, der seine Mutter schlug und einem insgesamt eher instabilen Wohnumfeld.
Sams Vaters Gott war bei den Hells Angels gewesen und hatte im Gefängnis gesessen. Eine Tatsache, die den Jungen Sam sehr aufbrachte. Als Jugendlicher zog er mit seiner Mutter mehrmals zwischen Arizona und Mancato hin und her. Es gibt wenige Aufzeichnungen über Dietanns frühes Leben als über Dale Hausners, aber bekannt ist, dass er schon früh mit Drogen und Alkohol in Berührung kam.
Dies führte zu einer Reihe von Verhaftungen, darunter Trunkenheit am Steuer, Marianabesitz, Sachschäden und Ladendiebstahl. Bereits während seiner Zeit in Mankato. Im Alter von 16 bekam Sam eine Tochter. Das Kind blieb bei der Mutter in Minnesota. Infolgedessen hatte Sam ein Haftbefehl wegen über 1500 Dollar unbezahlter Kindesunterhaltung am Hals.
In seinen frühen 20ern zog Sam endgültig von Mancartu nach Phoenix. Seine Mutter kam ebenfalls mit. Unglücklicherweise stand Sam keine hellere Zukunft bevor. Während er Gewerkschaftselektriker wurde und verschiedene Gelegenheitsjobs annahm, war er nie in der Lage, sich konsequent zu versorgen und schien überall nur einen Schritt von Problemen entfernt zu sein.
Er war geschieden und lebte mit seiner Mutter und einem neuen Stiefvater, zu dem er sehr angespanntes Verhältnis hatte. Schließlich nahm Sams Leben eine Wendung zum Besseren, während er als Barkeeper im Polix Joe arbeitete. Hier fand er einen Freund, der sein Leben für immer prägen würde. Sein Trinkkumpan namens Ron Horton. Als alleinerziehender Vater kämpfte Ron darum, seine drei Söhne großzuziehen, nachdem seine Frau ihn ohne Warnung verlassen hatte.
Ron arbeitete in der Baubranche und verbrachte seine wenige Freizeit damit, sich um die Jungen zu kümmern. Er war überfürsorglich und stellte seine eigenen Bedürfnisse zurück. Ende 2004 [räuspern] hatte Ron einen Schritt zurückgemacht, gab den Kindern etwas Luft zum Atem und sich selbst eine Chance auf ein Privatleben.
[räuspern] Ron begann regelmäßig mehrere Bars auf der Westside zu besuchen. Ein schließlich des Rip Shop und das Star Dust in. Während er im Polx Joe trank, wurden Ron und Sam schnell Freunde. Für Ron schien Sammy ein anständiger Kerl zu sein, der nie eine Gelegenheit verpasste, einen gefallen zurückzuzahlen. Zu der Zeit, als sie sich trafen, ging es Sam so gut wie nie.
Er arbeitete tagsüber für Honeywell als Elektriker und verbrachte die Nächte mit Trinken. Aber Anfang 2005 bemerkte Ron, dass Sams Leben berg ab ging. Sein Stiefvater warf ihn raus, obwohl Samhauptete, er sei freiwillig gegangen. Polic Joe schloss und Sam verlor seinen Job als Barkeeper. Er geriet in Streit mit einem Vorgesetzten bei Honeywell, wurde versetzt und ein zweiter Streit führte zur Kündigung.
Rons väterliche Instinkte schlugen Alarm, als er an Sams Kinder im mittleren Westen dachte. Er wusste, dass er dafür verantwortlich war, Geld zu schicken und schließlich war er ja sein Freund. Ron öffnete sein Haus für Deman und bot ihm einen Ort zum Bleiben an. Dafür sollte Sam die Elektroarbeiten übernehmen.
Sam war zunächst gerettet worden, doch diese Erschütterung in seiner Wohn und Arbeitssituation bedeutete einen tiefen Einschnitt. Das war ein schwerer Rückschlag für ihn. Beide Jobs zu verlieren und von der Familie vor die Tür gesetzt zu werden, muss sehr belastend gewesen sein. Zunächst passte er sich gut an seine neue Situation an.
Er war [räuspern] eine große Hilfe für Ron, arbeitete an der Verkablung und half bei der Betreuung von Rons Kindern. Hätte Ron gewußt, wozu Sam fähig war, wäre er nicht so vertrauensvoll gewesen. Mitte 2005 fiel jedoch alles auseinander. Da er kein Barkeeper mehr war, wurde Sam selbst zum Stammgast der Phoenix Kneipen, trankhäufiger und mehr, besonders im Amber in, einer örtlichen Kneipe, die seine damalige Freundin mochte.
Interessanterweise schaffte es Sam seinem Vater Scott vorzugaukeln, daß sein Leben gut laufe, als dieser zu seinem 30 Geburtstag kam. Scott [räuspern] hatte aufgrund seiner Zeit im Gefängnis und seiner häuslichen Gewalt nie eine enge Beziehung zu seinem Sohn gehabt. Er hatte ihn seit 10 Jahren nicht gesehen.
Während dieses Besuchs gelang es Sam Scott davon zu überzeugen, dass in Arizona alles großartig lief. Er hofft es, Gott würde das an den Rest der Familie in Mankato weitergeben. Sein Vater hatte keine Ahnung, wie sich das Leben seines Sohns entwickelt hatte. Angesichts dessen, wie schwierig Sams Situation geworden war, hätte es ihm eigentlich schwer fallen müssen, seine Probleme vor seinem Vater zu verbergen.
Und doch gab Sam sich als etwas aus, was er nicht war, schlüpfte in eine andere Person. Er überzeugte wahrscheinlich auch sich selbst davon, daß es ihm gut ging. Vielleicht liegt es daran, daß sein Vater nicht wirklich hinschaute. Sam war arbeitslos, obdachlos und verbrachte genauso viel Zeit in Bars wie auf Rons Couch.
Es ist wahrscheinlich, dass Sam unter der Angst vor dem Verlassen werden ld. Er hatte nie eine echte Beziehung zu seinem Vater und sein Leben drehte sich um ständige Probleme, die ihn von seiner Familie entfremdeten. Laut Mental Health America kann diese Angst ein Zeichen von Koabhängigkeit sein. Koabhängigkeit ist eine emotionale Störung, die die Fähigkeit einer Person beeinträchtigt, gesunde Beziehung zu haben.
Sie wird [räuspern] durch einseitige emotional zerstörerische Beziehung gebildet und kann ein erlerntes Verhalten von einem Familienmitglied sein. Sams Kindheit, geprägt von der Abwesenheit seines Vaters und missbräuchlichen Handlungen gegen seine Mutter führte dazu, dass Sam unter diesen traumatischen Erfahrungen litt. Seine Fähigkeit allein klarzukommen, wurde beeinträchtigt.
Bevor Ron ihn aufnahm, war Sam zwischen Minnesota und Arizona gependelt. hatte sich nach Stabilität gesehnt, sie aber nie erreicht. Die Idee, dass ihm jemand helfen würde, muss tröstlich gewesen sein. Jemand, der darauf angewiesen war, anderen zu gefallen, muss eine großartige Ergänzung für Dale Hauser gewesen sein.
Dale sehnte sich danach, seine Fantasien und Verbrechen mit jemandem zu teilen und suchte das Rampenlicht. Der Mangel an einer konsequenten Bezugsperson machte Sam empfänglicher für Manipulation. Das ist eine Erklärung dafür, warum Sam später als Opfer von Dale Hausner darstellte. Aber bevor er Dale traf und seine Entwicklung zum Serienmörder vollständig begann, lernte Sam einen anderen Hauser kennen, der ihn in die Dunkelheit führte. Dales älteren Bruder Jeff.
Dales älterer Bruder Jeff Hausner hatte lange Finger und eine zwielichtige Natur. Mitte 2005 machte der 42-jährige Jeff sein Haupteinkommen mit Ladendiebstahl, aber er hatte Bedürftigen geholfen und öffnete regelmäßig seine Türen für obdachlose Trinke. Als Sam Dman Jeff traf, war er am tiefsten Punkt seines Lebens und lebte in Ron Hortons Haus ohne Job.
Er verfiel Selbstmordgedanken. Ron sah immer weniger von Sam. Manchmal schlief er auf der Rückbank des Autos eines Barbesitzers und manchmal wusste niemand, wohin er gegangen war. Im November 2005 zog er endgültig aus Rons Haus aus. Er blieb bei verschiedenen Freunden oder schlief auf der Straße, bis Jeff ihm schließlich anbot, bei ihm zu wohnen.
Er zog ein im Januar 2006. Sie verstanden sich gut, tranken sich durch den Alkoholvorrat des Amber in und schliefen in einer Wohnung im Westwel. Obwohl Jeff Sam eingeladen hatte, hatte Jeff keine eigene Wohnung. Stattdessen lebte er bei Celest Vans, einer Frau mit Zerebralparese. Unter Zerebralparese versteht man eine Gruppe von Erkrankungen, die mit Bewegungsstörungen und Muskelsteif einhergehen.
Mit ihr war Jeff nur aus Bequemlichkeit zusammen. Celes stattete Jeff die uneingeschränkte Nutzung des Hauses und hatte kein Problem damit, dass ein Freund blieb. Sam verstand sich mit dem Paar, aber auch mit zulest jugendlichem Sohn und Jeffs Tochter. Es schien eine schöne Lösung zu sein für jemanden, der ansonsten obdachlos war. Mitte Januar 2006 entschied er sich, seinen arbeitslosen Mitbewohner vom Ladendiebstahl zu überzeugen.
Jeff hatte ein gutes System für das Stehlen von teurem Alkohol etabliert. Sie nahmen sich Walmarts, Fries und besonders Costos vor. Jeff war beeindruckt von Sams Fähigkeiten und begann bei seinem Bruder zu pralen. Für jemanden wie Sam, der nie viel positive Bestätigung erhalten hatte, war das Gefühl, dass ihm das Stehlen brachte, ein neuer Erfolg.
Es gab kein großes Risiko und die Auszahlung war überdurchschnittlich, weil Jeff einen Weg hatte, die gestohlenen Gegenstände zu verkaufen. Er sprach oft über seinen jüngeren Bruder Dale, der ihm Geld vorstreckte. Jeff blickte zu Dale auf, beeindruckt von seinem Job und seinen Zielen. Er pralte über Dales Fähigkeiten als Ladendieb und über seine sozialen Verbindungen.
So lernte Sam ihn bereits zu respektieren, noch bevor sich die beiden Männer begegneten. Sam wusste, dass Dale das Geld hereinbrachte und das Risiko übernahm, die Waren zu verkaufen. Sam war gespannt darauf, ihn kennenzulernen und Dale war gespannt auf den Ladendieb, der vielleicht sogar besser war als er selbst.
Dennoch sollten sich die beiden erst nach einiger Zeit begegnen. Sam genoss das Leben in Celests Wohnung. Er nutzte sogar oft ihr Auto, um Jeff zu seinen älteren Eltern zu fahren. Jeff behauptete schwächende Panikattacken zu haben, wenn er nüchtern fahren wollte. Sam genoss es Zeit, im Seniorenwohnheim bei den Hausnah Eltern zu verbringen, da er von seinen eigenen Eltern entfremdet war.
Eine Zeit lang war Sam dankbar für Jeffs Gastfreundschaft. Er wurde Sams bester Freund und er wusste nicht, was er ohne ihn getan hätte. Später sollte Sam Reportern erzählen, er wünschte, er hätte den Mann nie getroffen. Dale Hausner und Sam Detemann terrorisierten die Straßen von Phoenix, Arizona und die umliegenden Gebiete viele Monate lang.
Bevor Dale Sam treffen würde, intensivierte er seinen Abstieg in die Welt der Kriminellen. Obwohl er als Hausmeister am Flughafen und freiberuflich als Boxfotojournalist arbeitete, hatte er und Jeff ein erfolgreiches Ladendiebstahlbsiness begonnen. sah sich von Geldmengen umgeben, wer sie noch nie zuvor gehabt hatte. Mit einem stetigen Geldfluss und ohne die nötige Aufklärung über Drogen, die ihn hätte zurückhalten können, begann Dale Meth zu konsumieren.
Methsüchtig machendes gefährliches Stimulanz mit ähnlicher Wirkung wie Kokain, jedoch billiger und länger anhaltend. Es wird normalerweise geraucht, geschnüffelt oder initiiert und überflutet Konsumenten mit einer Dopinausschüttung jener Chemikalie im Gehirn, die Euphorie erzeugt. Übermäßiger Methbrauch frisst jedoch den Teil des Gehirns weg, der das Dopin produziert.
Laut der Männerklinik Destination Hope kann es psychologische Folgen wie Paranoia, Angst, Schlaflosigkeit und intensive Anzeichen von Aggression verursachen. Dales Methrauch beeinflusste sicherlich, wie er seine späteren Verbrechen beging. Obwohl 56% der Methkonsumenten angaben, dass die Droge zu gewalttätigem Verhalten führte, werden nicht alle Methsüchtigen gewalttätig.
Eine Studie im Journal of Drug Issues aus dem Jahr 2015 deutet daraufhin, dass meth bedingte Gewalt Teil eines komplexen Problemsets sein kann. Betrunken, high und geplagt von seiner tragischen Vergangenheit waren seine Probleme komplex. Noch bevor Dale und Sam sich zusammentun würden, sollte Dale eine tödliche Grenze überschreiten.
D Hausner führte stets sein, wie er es nannte, kleines 22er mit sich und schoss auf Menschen und Tiere scheinbar zum Spaß. Am 17. Mai 2005 wurde Dale vom Kleinkriminellen zum kaltblütigen Killer. Kurz nach 22 Uhr begann Dale in seinem silbernen Camry ziellos durch Phoenix zu fahren. Diese Nacht war anders.
Dale trug sein 22er Gewehr bei sich und wurde wahrscheinlich von seinem Bruder Jeff begleitet. Angetrieben von Math und Alkohol fuhr Dale ziellos durch die Stadt und behielt Menschen im Auge, die allein durch dunkle Straßen gingen. Dann gegen 23 Uhr entdeckte er jemanden, der sich für den Beginn seiner Random Recreational Violence zu eigenen entschieden.
Tony Mand, ein gutmütiger Mann, war mit seinem Fahrrad unterwegs, um einer Familie in Not zu helfen. Schon im Mai war es in Phoenix glühend heiß und Tony hatte von einer Familie gehört, die keinen Strom hatte und kein Strom bedeutete keine Klimaanlage. Tony besprach ihre Notlage mit seinem Mitbewohner Ricky.
Er war seit über einem Jahr von seiner Familie entfremdet und lebte mit seinem Mitbewohner, während er versuchte die Dinge zu klären. Die Männer waren zusammen aufgewachsen und Ricky betrachtete Tony als Bruder. Nachdem sie entschieden hatten, dass sie beim Klimaanlagenproblem nicht helfen konnten, beschlossen Ricky und Tony wenigstens Kerzen und Wasserflaschen zur Familie zu bringen.
Sie befestigten einen kleinen Anhänger an Tonys Fahrrad und obwohl sie geplant hatten zusammenzugehen, fuhr Tony mit den Kerzen vor, während Ricky das Wasser holte. Tony fuhr mit seinem Fahrrad einige Blocks lang, ohne zu bemerken, dass ihm jemand folgte. Falls er jemand hinter sich gespürt hätte, hätte er wahrscheinlich gedacht, dass es Ricky gewesen sei mit den Wasserflaschen.
Aber in einem Augenblick, höchstwahrscheinlich bevor er überhaupt wusste, was passierte, war er tot. Ihm wurde einmal in die Brust geschossen und er wurde auf der Straße liegen gelassen. Mindestens 15 Minuten später bemerkte ein Hausbesitzer, der draußen eine Zigarette rauchte, Tonys Körper, der über seinem Fahrrad zusammengebrochen war.
Da er dachte, Tony sei betrunken und angefahren worden, ging der Nachbar hinüber, um zu helfen. Erkannte aber schnell, dass der Mann tot war und rief die Polizei. Ricky hatte sein Haus noch nicht verlassen und war immer noch dabei zu entscheiden, ob er allein rausgehen sollte, um Tony einzuholen. Da erschienen Freunde aus der Nachbarschaft, sichtlich erschüttert.
Sie hatten gehört, dass ein Toter ein paar Blocks entfernt aufgetaucht war und waren besorgt, als sie Rickys Anhänger am Tatort gesehen hatten. Natürlich wusste Ricky dann, dass es Tony war. Er eilte zum Tatort und stellte fest, dass die Polizei bereits eingetroffen war. Die Polizei hielt den Tatort zunächst fälschlicherweise für einen Autounfall, bis sie den Körper umdrehten und die Schusswunde in seinem Rücken entdeckten, die direkt durch sein Herz gegangen war.
Die Polizei identifizierte die einzelne Schusswunde als Schuss aus einem 22er Gewehr. Eine 22er ist keine leicht zu versteckende Waffe. Es ist ein vollständiges Gewehr, dass man weder am Gürtel tragen noch so schnell aus der Tasche ziehen kann. Es läßt sich jedoch ganz gut in einem Auto verstecken. Genau das hatte Dale Hausner getan und er war zum Mörder geworden.
Tonys Tod markierte das erste Mal, an dem er zum Mond übergegangen war. Obwohl Dales erstes Verbrechen nicht sofort mit der Arbeit des Serial Shooters verbunden wurde, war es die örtliche Polizei, insbesondere der ermittelnde Beamte Cliff J, der davon überzeugt war, dass Dale etwas mit den Morden zu tun hatte. Die weitreichenden Auswirkungen von Dales Handlung sind in der Gemeinde heute noch zu spüren.
Dale hatte Tony nie zuvor getroffen und wusste nichts über sein Zuhause oder seine Persönlichkeit. Interessanterweise hatten die beiden Männer ähnliche Lebensgeschichten. Beide hatten Beziehungen hinter sich, die unerwartet in die Brüche gegangen waren und beide hatten Kinder, die ein wichtiger und komplizierter Bestandteil ihres Lebens waren.
Hätte Dell gewusst, dass Tony die ersten Schritte unternahm, um sich wieder mit seiner Frau zu versöhnen, hätte er anders gehandelt? Wenn er an seine eigenen verlorenen Kinder gedacht hätte, hätte er Tony trotzdem erschossen? Unglücklicherweise werden wir es nie erfahren. Aber was wir wissen, mit dem ersten Mal, an dem Dale gefallen am Morden gefunden hatte, war sicher, dass er nicht mehr aufhören konnte.
Bereits in der nächsten Woche tötete Dale wieder und wieder, bis er schließlich mit Sam Dietann zusammenarbeitete und eine so verheerende Mordserie losrat, wie Phoenix sie noch nie erlebt hatte. In der nächsten Folge tauchen wir noch tiefer in Dale Hausners Abstieg in die Gewalt ein. Wir verfolgen seinen Weg vom Einzeltäter zum Teil einer der verheerendsten Mörderpartnerschaften in der Geschichte von Phoenix.
Falls ihr noch nicht abonniert habt, macht das am besten jetzt, damit ihr keine Folge verpasst. Serienkiller Mörder und ihre Geschichten gibt es jeden Donnerstag mit einer neuen Folge. Ihr könnt uns überall kostenlos hören und natürlich abonnieren. Wenn euch der Podcast gefällt, würden wir uns sehr über eine nette Bewertung freuen.
Mein Name ist Diane Hilcher. Und mein Name ist Max Spall. Bis zum nächsten Mal hier bei Serienkiller. Dieser Podcast ist werbefinanziert und kann deswegen kostenlos auf allen Plattformen angeboten werden. Wenn Sie in diesem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gerne an. [email protected].
Serienkiller Mörder und ihre Geschichten ist ein Podcast von Bosepark Productions basierend auf einem Spotify original. Diese Folge wurde im amerikanischen Original geschrieben von Michael C. Rogers, Deutsche Produktion und Redaktion, Mickey Sitch, Fabio Lautenschläger, Alexander von Bagen, Julia Ilan, Zuholder und Chris Guse.
Hallo, mein Name ist Diane Hilcher. Gleich geht’s los mit dem zweiten Teil. der Serial Shooters aus Phoenix. Aber kurz vorne weg, ihr habt abgestimmt und entschieden, wir machen bis zum Jahresende, jeden Sonntag eine zusätzliche Folge Serienkiller. Wir freuen uns sehr, dass ihr uns tatsächlich auch zweimal in der Woche hören wollt. Vielen Dank.
Wir werden uns große Mühe geben, die Folgen, die ihr euch gewünscht habt, jeden Sonntag hier in gewohnter Serienkiller Qualität zu veröffentlichen. Unter anderem werden wir folgende Serienmörder und Serienmörderinnen behandeln. Joachim Kroll, der Kannibale von Duisburg, den Reheinruhper Frank Gust und Margarete Gottfried, die zu Beginn des 19.
Jahrhunderts in Bremen ihre gesamte Familie vergiftete. Ab jetzt also jeden Sonntag ein Spezial bis zum Jahresende und wenn ihr Lust habt, sehen wir uns dann live in Berlin am 18.12. im Kino Babylon. Das Jahr ist geplant und nun geht’s los mit dem zweiten Teil der Serial Shooters aus Phoenix. Achtung, in diesem Podcast werden Themen wie Mont, Folter, Sexualverbrechen und extreme Gewalt auch gegenüber Minderjährigen behandelt.
Der Inhalt kann deswegen vor allem auf Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen retraumatisierend wirken. Dieser Podcast ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet. Jugendliche sollten von ihren Eltern begleitet werden. Im Sommer 2005 wussten die Bewohner von Phoenix Arizona, dass es lebensgefährlich war, nach Sonnenuntergang das Haus zu verlassen.
Obwohl die Nachtluft die einzige Abkühlung während der Sommerhitze bot, lauerte nach Einbruch der Dämmerung etwas noch dunkleres auf den Straßen. etwas unberechenbares, erbarmungsloses und völlig willkürliches. Tatsächlich waren es nur zwei Männer, die sich nicht vor diesem Dunkel fürchteten, denn sie waren es, die gefürchtet wurden.
| Continue reading…. | ||
| « Prev | Part 1 of 3Part 2 of 3Part 3 of 3 | Next » |