Es gibt Neuigkeiten in 12 Fällen ! Große Update-Folge T – Part 2
Klaus hatte dann an diesem Tag um 12 Uhr Feierabend und blieb bis 15 Uhr zu Hause. Und er fuhr dann mit einem Freund zusammen los. Beide hatten ihre eigenen Mofas und sie haben eine Spritztour gemacht zum Freitagskeller, eine Einrichtung der Kirche, wo Jugendliche z.B. kickern konnten oder Spiele spielen konnten, wie auch immer.
Und um kurz vor 16 Uhr zog es Klaus dann ohne seinen Kumpel weiter zum Nachtfalterp und sein Vater fuhr gerade dort mit dem Auto vorbei und sieht seinen Sohn noch einmal vor dem PU stehen, unwissentlich, dass es das letzte Mal sein wird. Im PA war Klaus eigentlich mit Thomas verabredet, den Bäckergesellen. Die wollten da Billiard spielen, aber der Freund mit dem Klaus zuvor unterwegs war, wollte eigentlich auch noch nachkommen.
Thomas kam aber nicht in den PUA. Er soll wohl irgendwo anders sich aufgehalten haben und es verlief da irgendwie ganz anders wohl wie gedacht. Und ich meine mich zu erinnern, dass in dem Beitrag sogar auch gesagt wurde, dass er sich mit Kemal in dem PAU treffen wollte. Ja, auf jeden Fall alles so ein bisschen durcheinander damals.
Ähm ja, laut dem Aktenzeichn Bericht. Und ewig wollte Klaus im Pap auch nicht bleiben, wo er viele Leute kannte, denn um 18 Uhr gab es zu Hause Abendessen, Fischfrikadellen, auf die sich Klaus schon so gefreut hatte, aber er erscheint nicht beim Abendessen. Um 19:30 Uhr wird seine Mutter unruhig und sucht ihren Sohn.
Sie sieht auch das Mofa am Papp Nachtfalter stehen, aber Klaus befand sich nicht im PUA und die Angst, was mit ihrem Sohn passiert sein könnte, war natürlich einfach nur schrecklich für die Mutter und auch für die ganze Familie. Und Klaus kam nicht wieder nach Hause. Am 23. Dezember 1990 finden zwei Reiter die Leiche von Klaus am sogenannten Schneesberg 3 km vom Papp entfernt.
Klaus hatte schwerste Verletzungen an der Kehle, also ein Kehlschnitt wohl erlitten und hatte viele Messerstiche abbekommen. Auch Abwehrverletzungen an der Hand stellte man fest, ähm wie viel Messerstiche es waren, hat man nicht veröffentlicht. Auch wurde ihm wohl Geld aus seiner Jackentasche gestohlen, weil die Innentasche war nach vorne gestülbt und er hatte an diesem Tag sogar auch in dem PAU von manchen Leuten, den er mal Geld geliehen hatte, das Geld zurückgefordert.
Das waren aber wohl nur kleinere Summen. Ob das jetzt überhaupt mit dieser Tat in Verbindung steht, das weiß man nicht. Diese Tat war auf jeden Fall von heftiger Gewalt geprägt und man geht bis heute von einer Beziehungstat aus. Also Opfer und Täter müssen sich gekannt haben und Klaus wurde sehr wahrscheinlich mit einem PKW, in den er so vermutet man freiwillig eingestiegen ist, auf den Schnesberg gebracht.
Und die Krip Schaffenburg ermittelte damals und befragte unter anderem auch den Bäcker Lehrling Kemal oder Gesellen. Er äußerte, dass er nach der Arbeit damals zu Hause gewesen sei und gegen 17:30 Uhr sich draußen auffelt, Bummeln ging und am PUA vorbeigekommen ist und auch Klaus dort vor dem PU getroffen hat.
Klaus wollte wohl unbedingt zu seiner Aussage mit ihm Billard spielen, aber er hat das abgelehnt. Auch soll es eine spätere Zeugenaussage gegeben haben, wonach Klaus um 18:15 Uhr in Begleitung eines Mannes gesehen worden sein soll an der Odenwaldstraße. Wer der Mann gewesen ist, das steht wohl nicht fest. Hier fragt die Polizei aber bis heute nach weiteren Zeugen, die Klaus eventuell damals in Begleitung gesehen haben könnten.
Ja, nun zu dem Update in diesem Fall. Im Sommer letzten Jahres, genauer gesagt Ende Juli 2025, wurde ein heute 58-jähriger Mann zu einer Freiheitsstrafe von 11 Monaten auf Bewährung und einer Geldauflage von 600 € verurteilt. Der Mann hatte nämlich im Juni 2023, als der Fallklaus Berninger bei Aktenzeichni lief, in der Sendung mit unterdrückter Nummer angerufen und habe laut Staatsanwaltschaft die Polizei bei ihren Ermittlungen zum Mord erheblich in die Irre geführt und umfangreiche Ermittlungen dadurch ausgelöst.
Er habeet, das Verbrechen an Klaus Berninger beobachtet zu haben. Die Polizei ermittelte sogar zeitweise wegen Mordverdacht gegen diesen Mann. Inzwischen gehen die Ermittler aber nicht mehr davon aus, dass er an der Tat beteiligt gewesen ist. Zum Prozess erschien der Mann auch gar nicht erst. Er hatte bereits im Vorfeld schon versucht als reiseunfähig zu gelten.
Dokumente dazu wurden aber nicht eingereicht. Er fehlte also unentschuldigt. ob der Mann Klaus Berninger überhaupt persönlich kannte oder was er mit dieser Aktion bezwecken wollte, das ist ungeklärt geblieben. Ich finde die Verurteilung nur ähm sehr richtig. Sowas sollte es meiner Meinung nach viel viel häufiger geben, denn wer Ermittlungen ja wissentlich in die Irreibt, der hat es meiner Meinung nach auch nicht anders verdient.
Ja, weitere Neuigkeiten zum Fall von Klaus gibt es leider keine. Ich fand das aber doch sehr ähm erwähnenswert mal euch das zu erzählen, was es da manchmal für Spinner gibt, die dann da die Kripo ähm Nerven kosten. Ähm den ganzen Fall, wie gesagt, könnt ihr aber gerne auch auf meinem Kanal euch noch mal anhören.
Der nächste Fall, über den ich jetzt berichte, ist der Fall von Maria Köhler. Das ist auch der vorletzte Fall für diese Folge. Diesmal gibt es ein Ja. positives Update, wenn man es denn so nennen kann. Einen Menschen kann man leider nicht mehr ähm lebendig machen. Ähm, ich hatte schon mal kurz über dieses Update berichtet im Juli 2025.
Maria Köhler war eine 19-jährige Schwesternchülerin aus Aschaffenburg. Sie machte im städtischen Krankenhaus, ehemaligen städtischen Krankenhaus, dort ihre Ausbildung und lebte auch auf dem Gelände in einem Schwesternwohnheim. 1984 hatte Maria einen Freund, den viele wohl Ahmed nannten. Sein richtiger Name war aber Naschmi G.
Und die Beziehung zu dem gebürtigen Türken, der damals 25 Jahre alt gewesen ist, wurde nach einem Jahr wohl immer schlechter. Maria gefiel nicht, wie Nashmi sie und besonders auch im allgemeinen Frauen behandelt haben soll. Auch soll er wohl auf eine Aufenthaltserlaubnis ausgewesen sein. Er wollte also somit Maria unbedingt heiraten.
Da die Beziehung aber schon sehr am Kriseln war, hat Maria das nicht gewollt. Sie überlegte auch sich zu trennen und ging auf Abstand. Und in der Zeit ging sie auch mit Freundinnen aus und lernte dort einen US-Amerikaner kennen und lieben. Sie trennte sich dann von Nashmi. Dieser traf sich aber trotzdem immer wieder mit Maria und wollte sie zurückgewinnen. Am 30.
Juli 1984 ist der letzte Tag in Marias so jungen Leben. Gegen 12 Uhr trifft sie noch eine Kollegin und gibt an um 12:30 Uhr zum Dienst zu erscheinen. Auch wurde sie davor mit Nashmi in der Stadt gesehen laut einem späteren Zeugen. Am Mittag jedoch, w Maria allein kurz vor Dienst beginnen dann im Schwesternwohnheim und je später es aber wurde, machten sich die Kollegen irgendwie Sorgen um Maria, weil sie nicht pünktlich erschienen und klopften auch an ihrer Zimmertür und ja Maria öffnete aber nicht.
Und zwei Tage später, am 1. August 1984, entschließ sich ihre Vorgesetzte, die einen Schlüssel für ihr Zimmer hatte, dafür mit einer weiteren Kollegin die Tür jetzt einfach mal aufzuschließen. Und ja, das Bild werden die beiden wohl ihr ganzes Leben nicht mehr vergessen. Maria Köhler lag tot im Bett, ein Netzschal über ihrem Gesicht und die beiden Frauen riefen sofort die Polizei.
sah außer der Situation im Bett überhaupt nichts nach einem Verbrechen aus. Das Teservie stand noch auf dem Tisch. Maria muss also Besuch gehabt haben. Es war nichts durchwühlt, keine Anzeichen für einen vorherigen Kampf. Auch die Kleidung war intakt und Maria war komplett bekleidet. Es gab nicht mal einen Anhalt auf einen Sexualdelikt, aber trotzdem wird festgestellt eben, dass Maria mit diesem Schal erdrosselt worden ist.
Ihr Freund, der US-Soldat hatte ein Alibi und schied relativ schnell als möglicher Täter aus. Die Kripo in der Schaffenburg bekommt mit, dass es Probleme zwischen Nashmi und Maria gegeben hat, dass ihr Ex-Freund eifersüchtig gewesen sein soll. Die Kripo war nach den Aussagen nun heißt darauf, den Exfreund Marias zu befragen. An seiner Wohnanschrift aber angekommen, fehlt von ihm und seinem Fahrzeug jede Spur.
Zeugen berichten davon, dass er mit Koffern abgereist sein soll. Später wird sein Fahrzeug am Flughafen Frankfurt am Main gefunden und die Kripo kann ermitteln, dass er sich ein Oneway Ticket nach Istanbul gekauft hat, also ein Ticket ohne Rückreise. Die Ermittlungen in der Türkei verlaufen leider im Sande und der Fall Maria Köhler wird zum Coldcase.
Bis 2021 die AG Altfälle der Kripo in Schaffenburg sich dem Fall wieder annimmt. Die damaligen Aerwate wurden neu untersucht und anseskriminalamt geschickt. Es wurde eine männliche DNA am Schal, mit dem Maria erdrosselt wurde, gefunden. Und im März 2025 stellte man diese Ergebnisse auch in der Sondersendung Cold Cases Aktenzeichen XY ungelöst vor und zeigte eben den Mordfall Maria Köhler dort als umfangreichen Filmfall in der Sendung und es wurden auch Bilder von Nashmir gezeigt.
wie er 1978 bis 1984 aussah und man bat da dringend um Hinweise. Auch ein internationaler Haftbefehl war ausgestellt worden eine Belohnung in Höhe von 10.000 € ausgelobt und dann nach über 40 Jahren hatte die Kripo tatsächlich Erfolg. Im Juli 2025 wurde Nashmieg in der Türkei gefunden nach so vielen Jahren und auch festgenommen, der heute 66-Jährige wurde im September 2025 dann nach Deutschland überstellt und wie die Ermittler dann erfuhren, lebte er 16 Jahre lang, das müsst ihr euch jetzt mal vorstellen, unter falscher Identität in der Schaffenburg, also in genau der
Stadt, in der er mit hoher Wahrscheinlichkeit seine Ex-Freundin ermordet haben soll. und es hat niemand gemerkt. 16 Jahre lang. Ab 1998 soll er zurück nach Deutschland gekehrt sein und als Handwerker gearbeitet haben. Zudem soll er eine deutsche Frau in der Türkei geheiratet haben und alles ohne dass man ihm auf die Schliche gekommen ist.
Eine Aufenthaltserlaubnis in Deutschland hat er nämlich auch noch erhalten. Ende 2014 soll Nashmig dann aber wieder in die Türkei ausgereist sein. Er habe keine Staatsangehörigkeit, hieß es zusätzlich noch ausgereist sei er wohl nur aus Angst doch noch festgenommen zu werden. Ob das jetzt stimmt, da war man sich auch nicht so ganz sicher.
Weitere 10 Jahre später nach 2014 bei seiner Vernehmung in Deutschland gab er dann das Geständnis ab, er habe gesagt, dass er Maria getötet hat. Das war natürlich ein Gänsehautmoment für die Polizei, denn diese erlebt sowas auch nicht so häufig nach so vielen Jahrzehnten und der große Durchbruch und die Verhaftung hat die Kripo Aschaffenburg definitiv auch der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY zu verdanken.
Man wollte mit der Ausstrahlung auch verwandte und bekannte Naschmis damit weich kochen und die wussten vielleicht auch, wo er sich aufhielt. Trotzdem suchen die Ermittler bis heute noch zusätzlich nach Infos zum Leben von Nashm zwischen 1998 bis 2014, insbesondere zum Verhältnis zu seiner Ehefrau und anderen Familienmitgliedern.
Dass Nashchmieg den Mord an Maria noch vor einem Prozess bereits gestanden hat, war für die Schwester und die Mutter Marias wirklich eine Erlösung nach so vielen Jahren. Marias Mutter sei mittlerweile dement, aber ihre Schwester hat ihr das wohl trotzdem diese Nachricht überbracht und die Mutter soll Tränen in den Augen gehabt haben.
Also sie hat das dann wohl doch verstanden, dass der Fall jetzt aufgeklärt wurde. Die Familie hofft natürlich trotzdem, der Prozess läuft ja noch nicht auf Gerechtigkeit. Im Februar wurde Mordanklage von der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg gegen den 66-jährigen Mann erhoben, Nashmier. Diese geht davon aus, daß der Angeklagte damals heimtükisch gehandelt hat und die Tat aus Eifersucht und Rache begangen habe.
Und Heimtücke ist ja eben ein Mordmerkmal, denn alle anderen Straftaten außer einem Mord wären heute verjrt. Das Landgericht muss nun die Anklage zulassen. Und wann es zu einem Prozess kommt, wurde noch nicht berichtet. Da der Tatverdächtige ja aber ein uhhaft sitzt und die Beweise auf der Hand liegen, zu dem ein Geständnis vorliegt, dürfte das wohl jetzt nicht mehr allzu lange dauern.
Man spricht da teilweise, glaube ich, auch von einer Zeit, die nicht länger als 6 Monate sein darf, wobei in bestimmten Fällen das auch überschritten werden darf, diese Zeit in der Uhaft. Und ähm ja, der Fall von Maria Köhler, der zeigt also deutlich, finde ich, dass auch nach so vielen Jahrzehnten ein ungeklärter Mord durch Verbissenheit der Ermittler und durch die Unterstützung ja auch eines breiten Fernsehpublikums wahrscheinlich so etwas doch noch gut ausgehen kann.
Und Maria Köhler wäre heute 61 Jahre alt. Ihr wurden aber 42 Jahre ihres Lebens genommen, die ihr Exfreund ja als freier Mann erleben durfte. Somit ist der Ausgang zwar gut, dass jetzt da jemand sehr wahrscheinlich verurteilt werden wird und es zum Prozess jetzt auch sehr wahrscheinlich kommt. Ähm ja, aber Maria wird das leider nie wieder zurückbringen und ähm ja, das ist eben das Traurige in diesem Fall, aber es tut trotzdem gut, dass auch ein Fall nach über 40 Jahren noch aufgeklärt werden kann. Ja, jetzt kommen wir zum letzten
Update für euch heute in dieser doch recht langen Folge mittlerweile. Das ist auch wieder ein erfreuliches Update. Erfreulich in dem Sinne, dass es einen Fahnungserfolg gegeben hat und gerade in Berlin auch der Gerichtsprozess zu diesem Fall läuft. Das endgültige Urteil werde ich dann separat noch mal posten.
Oft veröffentliche ich sowas übrigens auch als Real auf Facebook oder Instagram. hatte ich ja glaube ich zu Anfang schon erzählt. Also es lohnt sich mich da auch zu abonnieren. Da würde ich mich sehr drüber freuen, wenn ihr mir da folgt. Das ist vollkommen kostenlos. Aber jetzt noch mal eine kurze Zusammenfassung ähm des Falles für euch von Edgar O, ein Mordfall.
Edgar O war damals Jahre alt, frisch verlobt gewesen und plante seine damalige Freundin bald zu heiraten. Er lebte in Berlin Spanda und arbeitete in einem Bekleidungsgeschäft am Alexanderplatz in Berlin. Edgar war gebürtiger Litauer und kam mit 10 Jahren nach Deutschland. Zu seinen getrennt lebenden Eltern hatte er ein superverhältnis, besonders zu seinem Vater, der in der Baubranche gearbeitet hat.
Dieser erzählte Edkadan, dass er jemanden 60.000 1000 € geliehen habe. Die Summe vor Gericht wird eine andere sein, wie ihr gleich hört und diese aber nicht zurückbekommen würde. Edgar versuchte für seinen Vater eine Lösung zu finden, wie er das Geld zurückerhalten könnte, aber nicht etwa durch ein Anwalt oder ähnliches, sondern eher durch, ich sag jetzt mal Geldeintreiber.
Er erzählt die Situation einem Bekannten und dieser hat Edgar dann geraten, sich an Leute aus Tchenien zu wenden, aber mit Vorsicht. Mit diesen Leuten sei nicht zu spaßen und sie wollen auch einen erheblichen Teil der Summe dann selbst behalten. Edgar muss dann aber wohl trotzdem diesen Auftrag erteilt haben.
Wie die Sache weiterging, darüber wurde öffentlich jetzt nichts berichtet bisher, aber am 18. März 2019, wir kommen jetzt zum Tattag, hatte Edgar Spätschicht und wollte dann vom Alexanderplatz zu seinem Auto und er wollte nachher noch seine Mutter besuchen. Er ging die Karl Marxalli entlang und schieß dann dabei auf zwei Männer.
Ein Mann soll ihm laut Zeugenaussagen sehr nah an ihm dran gestanden haben, ihn verfolgt haben und ein anderer hielt sich weiter hinten auf und einer der beiden Männer hat dann aber auf Edgar eingestochen und der hat dann noch mit letzter Kraft den Notruf gewählt, starb aber kurze Zeit später noch am Tatort, also die Verletzungen müssen heftig gewesen sein und die beiden tatverdächtigen Männer haben die Flucht ergriffen und am 1.
Juli 2020 wird dann auch über den Mord an Edgar bei Aktenzeichen XY berichtet und da hat man auch Fotos veröffentlicht der Polizei unter anderem des Haupttäters. So ist man damals davon ausgegangen. Später konnte die Polizei sogar herausfinden, dass dieser noch zwei andere Männer nach der Tat kontaktierte oder ansprach in der U-Bahn.
Auf jeden Fall hatte man dann drei Männer auf einmal auf dem Schirm und man schloss auch nicht aus, dass ähm ja an dem Tatort drei Männer gewesen sein können und der Dritte Mann auch noch irgendwie in diesem Mord verwickelt gewesen sein könnte, vielleicht Schmiere gestanden hat, wie auch immer, obwohl es natürlich wirklich sehr belebt gewesen ist an dem Ort, wo Edgar getötet worden ist.
Schon damals habe ich euch berichtet, dass ich mir gut vorstellen konnte, dass die Männer möglicherweise nur für den Mord nach Deutschland gereist sein könnten. Und trotz des eigentlich sehr belebten Bereichs in Berlin gab es nur wenige Zeugen, die etwas zu der Tat sagen konnten. Und ich bin ehrlich, ich habe nicht daran geglaubt, dass diese Tat aufgeklärt werden wird.
Erfreulicherweise hatte ich in diesem Fall Unrecht. Im Juli 2025 hatte es nämlich einen Ermittlungserfolg gegeben. In Rumänien und Lettland wurden ähm ja drei Männer festgenommen, 58, 57 und 44 Jahre alt. Sie seien wegen Mordes aus Habg sowie Anstiftung verhaftet worden. Der älteste Täter von allen, derährige, sei der Haupttäter gewesen, sei eigens für die Tat an KO aus Moldau eingereist und habe ihn vor seinem Arbeitsplatz schon aufgelauert, ihn verfolgt und dann eben auf ihn eingestochen. Nach der Tat habe er dann
Deutschland wieder verlassen. Die beiden weiteren Verdächtigen sollen den Tötungsauftrag erteilt haben bzw. weitergeleitet haben. Die beiden anderen Männer wurden in Riger und Bukarest festgenommen und im Anschluss daran wurden dann hier in Deutschland in Berlin mehrere Wohn und Geschäftsadressen in Schöneberg und Mitte sowie auch in Falkensee in Brandenburg durchsucht und dabei wurden diverse Waffen gefunden, mehrere Handfeuerwaffen, Stichwaffen und eine Schrotflinte.
Und mit Unterstützung von Europol gelang es die Männer festzunehmen und zu identifizieren, die eben mit dem Mord an Edgar in Verbindung gestanden haben und sie warteten im Sommer dann letzten Jahres auf ihre Auslieferung nach Deutschland, genauer gesagt nach Berlin und das erfolgte dann auch Ed selbst soll laut Medienberichten mit gewaltbereiten Banden in Kontakt gestanden haben, hat sich da also einem erheblichen Risiko ausgesetzt, wenn das denn so stimmt.
In Justizkreisen wurde von organisierter Kriminalität berichtet. Den Eindruck hatte ich jetzt bei der Aktenzeichen XY Folge nicht, aber es kann sich natürlich alles noch ganz anders weiterentwickelt haben oder einfach es wurde darüber nichts berichtet. Ja. Und nun seit 24. Februar 2026, also erst vor ein paar Tagen, wird jetzt vor dem Berliner Landgericht ein Auftragsmord verhandelt.
Drei Männer sitzen auf der Anklagebank. So berichtet ist die BZ und einmal der Auftraggeber, ein Mann mit den Kontakten, also ein Vermittler und der letztendliche Mörder von Edoo oder vermeintliche Mörder. Die Anklage lautet auf Mord aus Heimtücke und Anstiftung zum Mord, wie schon bei der Festnahme auch.
Und allen drei Männern werden Verbindungen zur organisierten Kriminalität nachgesagt. Die Berliner Staatsanwaltschaft ist davon überzeugt, dass der Deutschrusse Andrej C. 44 Jahre alt seinen Mann fürs Grobe Oleg M 58 Jahre alt losgeschickt haben soll, um einen Auftragsmörder zu finden. Den fand er offenbar in Alexander Z heute 58 Jahre alt in Moldau.
Für nur 1000 € müsst ihr euch mal reinziehen. Anzahlung sollte er nach Berlin fahren, um Edgar, den Sohn eines damaligen Geschäftspartners, also Edgars Vater, an dem wollte man sich rechen, den Sohn dann eben zu töten in Berlin. Edgars Vater soll Andrej C beim Eintreiben der Schulden in Höhe von nun sogar 80.000 € zu hart angefasst haben, heißt es in einem Artikel, was man jetzt auch immer darunter verstehen mag.
Ich verstehe das so, dass Edgars Vater Andre C. vermutlich nicht gut behandelt hat und dieser sich jetzt rchen wollte, da ging es um Geld und vielleicht auch um Gewalt, so höre ich das raus und er hat sich da vermutlich ziemlich auf den Schlips getreten gefühlt. Ähm ja, aber wie das jetzt genau alles von Statten gegangen ist, das werde ich euch bestimmt noch mal in einer Update Folge dazu erzählen, wenn dann auch jemand verurteilt worden ist oder vielleicht auch im besten Fall alle drei Männer verurteilt worden sind. Schrecklich
finde ich nur, dass man jemanden dafür töten muss. Eine Warnung hätte doch auch ausgereicht, ohne irgendjemanden zu töten. Und dann auch noch den Sohn, der sich da ja zwar wohl scheinbar eingemischt hat, aber im Endeffekt ja nicht wirklich was mit den Schulden zu tun gehabt hat. Ich finde das wirklich boah, mich schüttelt, wenn ich da nur dran denke.
Aber wem sage ich das? Wir haben so oft schon von solchen Geschichten gehört, das ist nicht das erste Mal und wie gesagt, mehr kann ich auch über den Prozess noch gar nicht berichten. Da wurde noch nicht so viel in der Presse drüber bekannt gegeben, da der Prozess ja auch gerade erst gestartet ist und jetzt diese Woche auch weiterlaufen wird.
Ich wollte euch aber trotzdem dieses Update noch mit in die Folge packen, damit ihr auch hier wieder mal sehen könnt. Auch nach einigen Jahren lässt sich hier auch wieder ein Fall klären, mit dem ich zumindest nicht mehr gerechnet hätte, dass dieser sich noch mal aufklären würde. Ich werde aber, wie gesagt, euch definitiv über den Fallko dann noch aufklären und wie der Prozess zu Ende gegangen ist.
Ähm ja, leider gab es in der heutigen Folge nicht ganz so oft gute Nachrichten im Sinne von einer Verurteilung oder Festnahme, aber ich finde schon alleine der Fall Maria Köhler, der ist so gut jetzt ausgegangen nach so vielen Jahrzehnten. Also da kann die Kripo sich auch wirklich mal auf die Schultern klopfen, aber mit Sicherheit haben dann noch sehr viele andere Behörden mitgewirkt, auch die türkischen Behörden in diesem Fall muss man sagen.
Ja, wie fandet ihr jetzt die Folge mit diesen vielen Updates? Ihr habt ja dafür abgestimmt. Für mich war es auch mal ganz neu. Ich fand es ehrlich gesagt jetzt auch gar nicht so schlecht, mal alles in eine längere Folge zu packen. So haben auch die, die mal gerne längere Folgen hören, mal etwas mehr heute davon gehabt.
Und ähm ja, jetzt haben wir vielen Fällen noch mal Gehör geschenkt und kleine Updates dazu auch mal gepostet, wie ähm jetzt z.B. oder auch im Fall Klaus Berninger, wo ja jemand dann ähm ja, die Kripo auf eine falsche Spur führen wollte. Sowas gibt es ja leider auch. Mit manchen Updates lag ich ehrlicherweise auch schon weit zurück. Muss aber dazu sagen, dass ich auch nicht täglich all meine Fälle google, dafür sind es mittlerweile zu viele.
Oft macht ihr mich dann auch auf Updates aufmerksam. Vielen, vielen Dank an der Stelle. Und ähm ja, dann würde ich sagen, wir beenden die heutige Folge. Das sind jetzt auch ungefähr eine Stunde 20, nicht ganz, ich muss es ja noch ein bisschen kürzen, aber heute war es auf jeden Fall meine einmal eine sehr lange Folge.
Ich hoffe, euch hat dieses Format in der Form gefallen und ich freue mich wie immer über ein Abo, über ein Like genau und über Kommentare zu den ganzen Fällen. Lasst uns gerne diskutieren in der Kommentarspalte bei YouTube oder auch auf den Podcast Portalen. Ja, ihr Lieben, bis dahin bis zum nächsten Fall. Bleibt sicher, bleibt gesund, kommt gut in die Nacht oder gut in den Tag.
Bis dahin, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen.
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