Es gibt Neuigkeiten in 12 Fällen ! Große Update-Folge T
Es gibt Neuigkeiten in 12 Fällen ! Große Update-Folge
Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, zu dieser diesmal speziellen Folge, einer längeren Update Folge, die ihr euch gewünscht habt. Ich hatte das bei Instagram abstimmen lassen, ob ihr lieber einzelne kurze Updates haben wollt oder eine längere Folge mit vielen Fällen und ihr habt euch dann für die längere Folge entschieden.
Ich möchte aber an dieser Stelle sagen, dass ich ein paar Fälle ausgelassen habe, z.B. den Fall Steffen Braun und noch zwei, drei weitere Fälle, die werde ich gesondert behandeln, weil das sonst den Rahmen sprengen würde für so eine Update Folge. Wer mir noch nicht bei Instagram folgt, darf das da auch gerne tun. Da poste ich auch zu einigen Fällen immer mal wieder Updates oder Erinnerungen in kleinen Reels, also so kurz vor Videos und ähm habe mir auch fest vorgenommen, diese Reels jetzt auch zukünftig immer auf meine Facebookseite zu stellen.
Also, da dürft ihr mir auch gerne folgen. Ich habe auch eine Facebookseite. Ja, jetzt würde ich sagen, starten wir einfach mal mit der langen Update Folge und den ersten Fall, den ich euch hier vorstellen möchte, wo es ein Update gegeben hat, erfreulicherweise ist ein Fall, den ich euch ja wirklich ganz ganz ganz zu Anfang meiner Kanalgründung vorgestellt habe.
Das ist der Fall Debora Sassen bzw. quasi das Verschwinden von Debora Sassen genannt Debby. So haben sie ihre Eltern immer genannt und Debby verschwand im Alter von 8 Jahren in Düsseldorf Wersten am 13. Februar 1996, also wirklich schon ewig lange her. Und Debby besuchte an diesem Tag so wie immer die Grundschule am Rheindorfer Weg auch in Düsseldorf Wsten.
Und sie wollte an diesem Februarg noch mal ihre Schwimmsachen holen, die sie vergessen hatte. Und auf diesen wenigen Metern von der Schule und Debbys Zuhause hat sich dann die Spur verloren. Und die Suche nach Debby war einer der größten Sucheinsätze, die es jemals in Düsseldorf gegeben hat. Aber wo man auch nach ihr gesucht hat, eine heiße Spur fand sich nicht.
Man hatte damals sogar auch in pädophilen Netzwerken ermittelt, aber auch dort ist man nicht weitergekommen. Es wurden sogar Privatermittler eingesetzt und einer dieser Privatermittler oder ein Aktivist für Kinderschutz sollte das sogar sein, ähm der in pädophilen Netzwerken ermitteln sollte, wurde später selbst verurteilt wegen sexuellen Missbrauch an Minderjährigen.
Mittlerweile ist der Mann verstorben. Für die Familie von Debby war das Ganze natürlich nur noch einziger Albtraum und es reichte ja nicht, dass dieser Mann sich um den Fall kümmerte, der später selbst Kinder missbrauchte. Nein, die große Schwester von Debby hat sich damals das Leben genommen. Ihre Mutter Dagma, die lebt heute an der Ostsee und wenn man Interviews von ihr sieht, die noch nicht allzu alt sind, dann sieht man eine ja doch recht gebrochene Frau, die gleich zwei Kinder verloren hat.
Ja, das Schicksal der Familie ist unsagbar traurig und der Fall Debby stand ganz viele Jahre still. Es gab keine aktiven Ermittlungen, zumindest nichts, was man in der Presse lesen konnte. Umso verwunderter war ich jetzt Ende Januar diesen Jahres, als es große Neuigkeiten in Medien gab. Es wurden im Fall Deborasen neue Durchsuchungen durchgeführt.
Neben einem Grundstück in unmittelbarer Nähe zum damaligen Schulweg von Debora durchsuchten Ermittler auch mehrere Häuser und Wohnungen. Im Fokus stand aber das Grundstück nahe der Schule. Unter anderem wurde dort eine Sickergrube gelehrt und untersucht. Spezialkräfte der Polizei und Forensiker suchten das Areal akribisch nach ja menschlichen Überresten ab, natürlich eigentlich nach Debora ab oder auch persönlichen Gegenständen.
Laut Angaben der Staatsanwaltschaft konnten bei der Aktion potentielle Beweismittel sichergestellt werden, deren Relevanz aber nun im kriminaltechnischen Labor geprüft werden würde. Aber man hat sich auch ganz klar geäußert, Deboras Leichnam hat man nicht gefunden. Details übrigens, wie es zu dieser Suchaktion kam oder was man gefunden hat, damit hielt man sich sehr bedeckt.
Kurzzeit später, ich glaube einen Tag später gab es dann die Info, dass man nicht nur nach Beweismitteln oder derby Leiche suchte, sondern man hat auch noch einen konkreten Verdächtigen im Visier. Also, es gibt da wirklich jemand, der aktuell im Fokus steht. Ob dieser aber aus Düsseldorf kommt oder früher dort gelebt hat, dazu hat man sich nicht geäußert.
Man hat eigentlich überhaupt keine Informationen zu diesem Mann rausgegeben, der aktuell ja auch nur ein Verdächtiger ist. Ähm, dazu kann ich also leider jetzt nichts erzählen. Nun ist die Untersuchung schon so gut einen Monat her, aber kriminaltechnische Untersuchungen brauchen manchmal schon eine lange Zeit.
Man sieht das ja auch im Fall von Rebecca Reusch und auch wenn man Debby jetzt nicht gefunden hat, so hoffe ich, dass die Ermittler vielleicht doch irgendetwas von ihr sichern konnten und somit immer näher ins Visier der Ermittler vielleicht jemand drückt, der da wirklich jetzt schon auf dem Radar steht und man vielleicht dadurch doch Debys Leichnam finden kann, weil ich persönlich, ich weiß nicht, wie es euch da geht, glaube, dass Debora noch lebt oder Deby, so sehr ich mir das auch wünsche.
Sie wäre heute 38 Jahre alt, da hätte sie jemand eventuell 30 Jahre verstecken müssen, was ich mir kaum über so einen langen Zeitraum ehrlich gesagt vorstellen kann. Aber das ist überhaupt nach so langer Zeit noch mal zu einer neuen so intensiven Suche gekommen ist, das halte ich für ein gutes Zeichen. Ich mag mir nur nicht vorstellen, was jetzt die Eltern von Debby ähm fühlen, was das alles in denen auslöst.
nach so vielen Jahrzehnten vielleicht doch mal vor einem Durchbruch stehen zu können. Ich wünsche Ihnen wirklich so sehr, dass Sie da Gewissheit bekommen, dass wir noch mehr erfahren werden und hoffentlich ähm ja, das Ganze mal aufgeklärt wird. Sobald es dann Neuigkeiten gibt, werde ich wieder ein kleines einzelnes Update dazu posten.
Auch im Fall der vermissten Miriam und Silvia Schulze gab es zeitweise im Oktober 2025 ein bisschen ja Aufruh, nenne ich das jetzt mal. Miriam und Silvia Schulze, Mutter und Tochter, damals 43 und 12 Jahre alt, sind bereits seit dem 23. Juli 2015 verschwunden, während Vater Marco tot mit einem Betonklotz beschwert aus der Elbe gezogen wurde, ja, fehlt von Mutter und Tochter wirklich jede Spur.
Und hier geht man bis heute stark davon aus, dass Markus Schulze seine Frau und seine Tochter ermordet haben könnte. Spaziergänger haben rund Kilometer vom damaligen Wohnort der Familie am alten E-werg in Linsenludorf letztes Jahr menschliche Knochen gefunden. Und dabei kam es dann dort zum Großeinsatz der Polizei. auch Taucher und ein Sonarboot kam zum Einsatz und im Dezember 2025 dann aber die Mitteilung, dass im Oktober 25 eben dieses Schädelfragment, was man da gefunden hat, leider keinen Zusammenhang mit Miriam oder Silvia Schulze hatte.
Das konnte per DNA-Analyse ausgeschlossen werden. Also wieder Ernüchterung in dem Fall, der so voller Rätsel ist. Ich hatte vor zwei Jahren ungefähr auch mal mit ähm der Tochter von Silvia Schulze, mit der erwachsenen Tochter kurz mal Kontakt. Ähm, sie möchte sich aber öffentlich nicht mehr zu dem Fall äußern.
Ähm, es geht ja alles viel zu nah und ja, für Interviews ist sie leider auch nicht mehr bereit. Das hätte ich gern mal gemacht, aber ich habe da natürlich wirklich Verständnis für und wünsche ihr an dieser Stelle auch wirklich ähm ja, alles Gute. Und schreibt mir doch gerne mal ähm in die Kommentare, was eure Meinung zu dem Fall ist.
Leben Mutter und Tochter noch oder sind sie längst tot? Der nächste Fall, wo es ein kleines Update gegeben hat, der Fall aber nach wie vor auch ungelöst geblieben ist, ist der vermissten Fall Anette Lindemann, die ja seit Mai 2010 verschwunden ist. Man muss aber hier ganz klar sagen, dass man stark von einem Tötungsdelikt ausgeht.
Annette Lindemann, Mutter von damals vier Söhnen. Einer von ihnen starb bereits an Krebs und Ehefrau. Sie lebte mit ihrem Mann in Gelsenkirchenbur. Anette und ihr Mann haben beide für die Polizei gearbeitet. Annette zum damaligen Zeitpunkt allerdings nicht oder nicht mehr. Wie nach dem Verschwinden von ihr bekannt wurde, hatte ihr Ehemann auch zahlreiche Affären und eine Geliebte, die auch schwanger von ihm geworden ist.
Das Kind ist auch zur Welt gekommen und ja, da ist sehr viel im Hintergrund passiert und auf einer Müllhalde fand man damals verbrannte Matratzen aus dem Ehebett der Lindemanns. Den Kauf neuer Matratzen konnte man dem Ehemann auch nachweisen. Zudem fanden Ermittler den Wagen von Anette ausgebrannt am Rande eines Waldgebiets in Mal.
Aber von ihr fehlt bis heute jede Spur. Akte erstmal geschlossen, aber wieder geöffnet und eine Sondereinheit der Kripo kümmerte sich nun um diesen Coldase, was unter anderem dazu führte, dass der vermissten Fall im Mai 2024 bei Aktenzeichen XY vorgestellt wurde. Und leider hat das aber auch wieder nichts zum Auffinden an Nettes oder zum Auffinden ihres Leichnamens geführt.
Im Oktober 2024 wurde an einem Mehrfilienhaus mal ein nenntes Schwiegervater gehörte, zu dessen Grundstück natürlich auch ihr Ehemann Zugang hatte. in der Pastor Franke Straße in Gelsekirchenbur ein 4 x 4 m großes Stück ähm umgegraben. Ein Gartenstück, also war hinter dem Haus wurde da ähm umgegraben und gefunden hat man aber leider nichts.
Man ist da mit schwerem Gerät, glaube ich, sogar äh mit Baggern und sowas ähm aufgelaufen. Aber man hat natürlich vermutet oder gedacht, vielleicht könnte irgendwas von Anette gefunden werden, vielleicht ihr Leichtnamen, vielleicht irgendwelche Sachen von ihr, wie auch immer, aber man hat dort leider nichts gefunden.
Dennoch steht der Ehemann noch immer im Fokus, der Ermittler. Er ist unter anderem auch wegen schwerer Brandstiftung in einem anderen Fall verurteilt worden. Hört euch dazu gerne mal die alte Folge von mir dazu an. Wie gesagt, jede Folge ist in der Beschreibung verlinkt. Dazu verlinke ich aber zusätzlich noch einen recht neuen Podcast, der sich nur um den Fall Anette Lindemann dreht, um nichts anderes von der WAZ.
Ähm, da gibt es auch noch mal einige Details, die ich zwar alle schon kannte, aber vielleicht ist es für euch noch mal ganz interessant. Ja, ich wünsche mir aber, dass es irgendwann noch mal auch in diesem Fall Gerechtigkeit gibt und die Kinder, die tun mir so schrecklich leid. besonders ihr Sohn, der zum Zeitpunkt, wie ich ja gerade erwähnte, krebskrank gewesen ist und dann seine Mutter verschwunden ist und er starb, ohne sie zuvor noch einmal gesehen zu haben.
Also, das sind Geschichten, die denke ich auch niemand kalt lassen können. Ja, jetzt kommen wir aber zum nächsten Fall, wo es ein kleines Update gibt, wo die Ermittler auch dringend darum bitten, dass sich diese Person noch einmal meldet bei der Polizei. ist im Fall von Katrin Konat.
Über diesen Fall habe ich vor ganz langer Zeit mal berichtet. Ein Podcast Kollege von mir allerdings, den ich sehr schätze, Mike Mattis hat aber vor kurzem eine mehrteilige Reihe zum Fall Katrin Kon veröffentlicht. Hört da gern mal rein. Ich verlinke euch das auch in der Beschreibung. Katrin Konat verschwand im Alter von 15 Jahren am 1.
Januar 2001. Katrin war zum Zeitpunkt bei ihrem Freund in Bergen Dumme an diesem 1. Januar im Landkreis Lycho Dannenberg und ihre Eltern wussten damals nichts von ihrem Freund. Das hat sie den Eltern verheimlicht, denn der war doppelt so alt wie Katrin und am 1. Januar 2001 möchte Katrin dann auch am Abend nach Hause, aber ihr Freund hatte kein Auto, konnte sie also nicht fahren.
Und Katrin lebte mit ihrer Familie in Großgadau 13 km entfernt von Bergen Dumme. Und an dem Abend, wo Katrin zurück wollte, war extrem schlechtes Wetter. Es war Blitzeis auf den Straßen und das machte es eben sehr gefährlich zu fahren. Katrin versuchte dann auch noch einige Leute zu erreichen, die sie nach Hause fahren sollten, doch die meisten haben abgelehnt oder wollten zu einer früheren Uhrzeit fahren.
Da wollte Katrin aber noch nicht nach Hause. Und Katrin stellte sich an diesem Abend dann auch vor die Bushaltestelle, neue Straße Heckenweg und wird dort auch noch von ihr bekannten Personen gesehen. Und ihrer Schwester schreibt sie sogar eine SMS. Sie seit zwischen 18:30 Uhr und 19 Uhr zu Hause, aber dort kommt Katrin niemals an und die Eltern wendeten sich direkt am nächsten Tag an die Polizei und diese ging schon sehr schnell von einem Verbrechen aus, da es nicht zu Katrin passte, einfach zu verschwinden.
folgten umfangreiche Succhaaktionen. Auch bei Aktenzeichen XY, wo ist mein Kind wurde der Fall 2011 behandelt und zuvor wurde auch mal 2002 darüber berichtet. Leider führte aber auch dies nicht näher zu einer Spur, wo Katrin sein könnte. Manche Zuschauer wollten sie sogar im Ausland gesehen haben. Im Herbst 2017 geht der Ermittler im Fall Katrin Konat Andreas Rusche in Ruhestand und über 70 Ordner füllt der Fall Katrin Konat.
2018 wird der Fall dann noch mal neu aufgerollt und Kriminalhauptkommissarin Anegret Daurödel übernimmt den Fall nun von ihrem Kollegen und eine achtköpfige Ermittlungsgruppe soll alles noch mal komplett durchgehen, quasi auf null gestellt und dabei setzte man dann auch auf das anonyme Hinweisgeberportal BKMS, wo man wirklich komplett geschützt anonym Hinweise abgeben konnte und den Jahrestag 2026 26 nutzte man jetzt dafür, um noch mal gezielt auf bisher unveröffentlichte Details hinzuweisen, denn über dieses anonyme System hat sich
jemand gemeldet, der angab mit Katrin am Abend des Verschwindens auch gesprochen zu haben. Diese Person wollte Katrin damals nach eigenen Angaben nach Hause fahren, sie habe dies aber abgelehnt. Trotz vieler Kontaktversuche sei mit dem anonymen Hinweisgeber aber kein Kontakt mehr zustande gekommen.
Er wird bis heute drin gebeten, sich zu melden. Und für die Beamten ist derjenige, der für das Verschwinden von Katrin verantwortlich ist, auch so sagen sie kein großer Unbekannter. Sie gehen davon aus, dass die Person, die mit dem Verschwinden zu tun hat, bereits in den Akten steht und es Menschen gibt, die in diesem vermissten Fall noch nicht alles gesagt haben.
Und mein persönliches Gefühl ist auch, dass derjenige, der für das Verschwinden von Katrin verantwortlich ist, schon in den Akten steht. Mittlerweile gibt’s auch eine Belohnung im Fall von Katrin Konard in Höhe von 10.000 €. Und ich empfinde Frau Drödel auch als sehr kompetent und vor allem ehrgeizig. Ich hoffe sehr, dass wir da bald noch weitere Neuigkeiten im Fall von Katrin bekommen werden.
Und wie gesagt, den Podcast von Mike kann ich da sehr empfehlen, denn der Podcast Täter unbekannt vom NDR zum Fall von Katrin, der ist ja schon etwas älter. Also hört da gerne mal rein, ich verlinke es. Der nächste Fall und das nächste Update dazu hatte ich mal kurz schon mal über Instagram informiert.
Das ist aber auch schon länger her. schafft es jetzt auch in dieser Update Folge. Es ist aber ein trauriges Update, muss man sagen, bzw. ein ernüchterndes Update. Über den Fall Oxana Romberg hatte ich euch damals am 9. August 2022 berichtet. Oxana Romberg starb mit 50 Jahren in ihrer Wohnung am Kudam in Berlin und Oxana war eine bekannte Promy Kosmetikerin, die sich mit einem ja Kundenstamm einen guten Namen aufgebaut hatte in Berlin und einen eigenen Kosmetiksalon am Walter Benjaminplatz in Berlin führte und nicht wenig Geld verdiente. Am 1. April 2021
fand man sie allerdings leider tot in ihrer Wohnung. Oxana wurde mit einem Kieselstein mehrfach erheblich ja Kopfverletzungen zugefügt und anschließend wurde sie auch noch gewürkt bzw. erstickte schlussendlich und der Täter nahm dann Oxanas Handy mit und auch ihren Wohnungsschlüssel. Die Wohnung hat er auch noch abgeschlossen.
Auch wurde festgestellt, dass er ca. 200.000 1000 € entwendete, die Oxana für eine Immobilie gespart hatte, plus die Tageseinnahmen in Höhe von ca. 2300 €. Wenig später fand man ihren Leichnamen dann in der Wohnung und die Ermittlungen begannen. Und auch wurden Überwachungskameraufnahmen damals veröffentlicht, die einen Mann zeigten, der am 31.
März 2021 in einem Innenhof gefilmt wurde des Walter Benjamin Platzes und er trug eine Cappy und hatte auch einen Rucksack dabei. War relativ ähm schmal auch der Mann. Passt dann zum späteren ähm Täter auch ganz gut. Nach diesem Mann wurde gefandet. Allerdings waren die Aufnahmen eher schlechter Qualität. Im Mai 2023 berichtet auch Aktenzeichen XY über den Mord an Oxana und fast ein Jahr später, im April 2024 wurde dann ein Mann an seiner Geschäftsanschrift festgenommen.
Die in Spuren in der Wohnung von Oxana haben ihn überführt. Er wurde dann in die JVA Berlin Moabit in uh Haft überstellt. Am 19. November 2024 hätte am Landgericht Berlin der Prozess gegen den 54-jährigen beginnen sollen. Dem Mann wurde Raub mit Todesfolge und Mord aus Habgier vorgeworfen. Das Motiv seien finanzielle Schwierigkeiten gewesen.
Am 20. Oktober 2024 wurde der 54-jährige allerdings dann leider tot in seiner Zelle aufgefunden. Man hat fremdverschulden ausgeschlossen, er soll sich erhängt haben. Ob er bei ihm bereits Suizidgedanken oder Depressionen eine Rolle gespielt haben könnten oder ob dieser eventuell besser hätte beobachtet werden müssen, das ist nicht bekannt gegeben worden.
dagegen Tote in Deutschland nicht ermittelt wird, ist der Fall von Oxana Romberg wohl für die Justiz jetzt aufgeklärt, wenn auch leider niemand mehr dafür zur Verantwortung ja gezogen werden kann. Vielleicht ist der Mann in der Uhaft ja doch so manches bewusst geworden. Vielleicht bereute er seine Tat ja sogar, dass er damit schlussendlich nicht mehr leben wollte oder konnte oder er konnte nicht mit dem Gedanken zurechtken, einen sehr langen Teil seines Lebens vermutlich hinter Gittern verbringen zu müssen.
Die Tat soll er offiziell aber immer bestritten haben. rausfinden werden wir das wohl nicht mehr, aber manchmal enden Fälle eben leider auch so wie dieser und dass Roxana wegen finanziellen Schwierigkeiten eines anderen Menschen sterben musste. Das finde ich immer so traurig, tragisch, ich kann das gar nicht in Worte fassen.
Ich werde das nie verstehen, weshalb man einen Menschen töten muss, um ihn zu berauben. Wenn es nur ums Geld gegangen wäre, dann kann man ja auch da ja jemanden überfallen und und berauben, wie gesagt. Aber dann muss man jemanden doch nicht auch noch töten. Ich finde es so schrecklich. Ähm ja, aber man kann das Ganze nicht ungeschehen machen.
Roxana ist leider verstorben, ja, weil jemand anderes finanzielle Schwierigkeiten hatte oder vielleicht gab es auch noch Schwierigkeiten zwischen den beiden. Man weiß es nicht. Aber es tut mir für sie einfach wirklich unsagbar leid. Ja, den nächsten Fall, zu dem wir jetzt kommen, ist ein Fall, der einigen unbekannt sein dürfte. So denke ich.
Allerdings wurde er vor kurzem bei Mordorte auf YouTube gezeigt. Daher könnten ihn jetzt einige von euch vielleicht doch kennen. Da aber doch so manches in der Folge ausgelassen wurde, lohnt es sich meine damalige Folge sich dazu einmal anzuhören. Es geht um den Mordfall Liselotte H bzw. Liselotte Holmann mit vollem Namen. Liselotte starb vermutlich am 27.
August 1997. Sie wurde 78 Jahre alt und lebte in ihrer Villa in der Charlottenstraße in Essenburg Altendorf. Liselotte war nicht unvermögend, hatte aber kaum wirklich viel Sozialkontakte. Kinder gab es keine. Sie hatte auch eine Haushälterin. Zu dieser pflegte sie auch ein enges Verhältnis. Im Tatzeitraum hatte die aber Urlaub, die Haushälterin und eine Bekannte kümmerte sich um Liselotte, denn ihr Bein musste täglich gewickelt werden und sie ist auch schon öfter gestürzt und hat eben im Alltag schon Hilfe benötigt. Und die 78-jährige
war ein Mensch mit großer Vorsicht. Auf dem Grundstück lief immer ein Hund herum, das Tor war immer verschlossen. Und dass sie jemand fremden die Tür einfach so geöffnet hätte, das ist sehr unwahrscheinlich. Man geht davon aus, daß sie ihren Mörder gekannt haben könnte oder dass jemand einen günstigen Moment gefunden hat und so ins Haus gelangen konnte.
Es gab in der Zeit auch einen Autofahrer, der Anwohner ansprach und äußerte, er sei ein alter Bekannter von Liselotte. Ja, sie starb an massiven Verletzungen am Kopf unter anderem. Diese wurden, so ist es zu vermuten, mit einem G-stock zugefügt, der einen Pferdekopf aus Messing als Griff gehabt hat, denn dieser G-stock fehlte und vor dem Haus fand man auch Holzsplitter sehr wahrscheinlich von diesem Gstock.
Die Täter rührten auch den Safe der alten Dame nicht an komischerweise oder der Täter. Wohl aber ihr Portmane, darin waren mehrere tausend Mark. Viel Bargeld hatte sie für gewöhnlich wohl sowieso immer dabei. Sie hat davon z.B. auch Handwerker bezahlt. Was noch fehlte aber war eine Brosche und ein Armband und das Wichtigste ihr Notizbuch.
In diesem Buch schrieb Liselotte immer, wer an welchem Tag bei ihr war, was welche Dinge gekostet haben, was sie teils für Handwerker bezahlt hat, all solche Dinge, also eine Art Tagebuch. Und dass dieses Buch fehlt, das ist kein Zufall. Laut den Ermittlern. Das ist jetzt so die Kurzversion des Falls. Seit der Sendung Ungeklärte Morde habe ich persönlich nie wieder etwas von diesem Fall gehört, bis nun eben Mordorte darüber berichtet hat vor kurzem.
Und es gibt in der Form nun Neuigkeiten, die es 1997 und die Jahre danach noch nicht gegeben hatte. Die Aerwate aus der Zeit wurden erneut untersucht. In der Nähe der Leiche fanden sich drei DNA Spuren. Zwei konnten davon aber bekannten Personen zugeordnet werden. Eine DNA Spur aber nicht.
Leider ist diese aber auch nicht in der DNA Datenbank registriert. Die Ermittler aber hoffen, daß ich das noch ändern wird und äußerten, wenn ich der Mörder wäre, dann würde ich jetzt nervös werden. Vielleicht lästt sich dann doch noch mal durch einen Mitwisser oder eine Mitwisserin und auch durch die DNA Spur natürlich der Mörder von Liselotte H.
finden. Ich gehe davon aus, dass sie ihren Mörder kannte, genau wie enge Vertraute von Liselotte und auch die Ermittler das Glauben. Ich persönlich könnte mir aber auch einen Auftragsmord in diesem Fall gut vorstellen, denn sie hatte auch ja einen Erben gehabt, bzw. sie wollte schon ähm diese ganzen Verhältnisse vor ihrem Tod geklärt wissen und ähm ja, ich könnte mir vorstellen, dass das vielleicht auch damit in Zusammenhang stehen könnte.
schreibt mir doch gerne mal, ob ihr den Fall gekannt habt. Vielleicht kommt ihr ja auch aus Essen oder Umgebung und habt vielleicht damals sogar von dem Mord mitbekommen in den 90er Jahren. Ja, der nächste Fall, wo es auch eine kleine Bewegung gegeben hat, aber leider auch keinen Durchbruch bisher, ist der Fall von Simone De Venta.
Simone starbereits vor 23 Jahren im Alter von nur 30 Jahren. Simone war gehörlos und hatte wahrlich kein einfaches Leben. Bit 14 starb ihre Mutter und sie lebte überwiegend von Sozialhilfe. Sie bewohnte eine WG mit ihrem damaligen Partner und einem weiteren Mann, dessen Freundin auch oft zu Besuch in der WG gewesen ist und die haben sich sehr, sehr gut verstanden.
Alle vier waren übrigens gehörlos und in der WG in Köln Kalk lebte auch noch ein Hund, den Simone sehr geliebt haben soll. Ihr Geld verwaltete allerdings ein gesetzlicher Betreuer, der Simone auch Taschengeld gab. Zur damaligen Zeit hatte sie Schulden, sodass er ihr noch weniger, wie sie ohnehin nur bekam aushändigen konnte.
Und aufgrund dieser ja finanziell schwierigen Situation prostituierte sich Simone mit ihrer Freundin zusammen. Auch diese Freundin war gehörlos. Sie fuhren zusammen immer nach Bonn. Aufgrund früherer Revierkämpfe haben sie nämlich dann nicht mehr in Köln angeschafft. Auch am 29. Dezember 2002 fuhren die beiden wieder mit dem Auto nach Bonn.
Was am Tag eine Straße voller Bürogebäude und ähm Gewerbeflächen war, verwandelte sich in den Abendstunden für Prostituierte und ihre Freier zum Stammplatz am Probsthof. Normalerweise war Simone und auch die anderen Frauen immer nach 20 bis dreig Minuten zurück. Die meisten Freier suchten sich so schnell eine anfahrbare ruhige Ecke.
Aber am damaligen Sonntag war das anders. Simone ist nicht nach kurzer Zeit zurückgekehrt. Eigentlich gab es auch eine Vereinbarung zwischen den beiden Frauen, dass sie um 22 Uhr immer nach Hause fahren wollten. Das war wohl so üblich, bei den beiden nur wenige Stunden sich da am Probsthof aufzuhalten. Ja, und deswegen sorgte sich die Freundin von Simone ja immer mehr, als es immer später wurde und sie einfach nicht zurückgekehrt ist.
Und um 1:30 Uhr fährt auch eine Polizeistreife durch die Straße und Simones Freundin äußerte der Polizei die Angst, aber die konnten natürlich nicht viel tun. Wo sollten die jetzt nach Simone suchen? Irgendwann ist sie dann gezwungen, nach Hause zu fahren. Am 1. Januar 2003 fährt ein Mann dann an den Parkplatz Azert an der L14 in der Nähe von Trier bei Schweich.
50 km sind das von Bonn weit weg. Er wollte eigentlich im Gebüsch auch nur kurz austreten, aber stößt dann auf eine kaum bekleidete Frauenleiche und ruf die Polizei. Die Tote hatte auch keinerlei persönliche Dinge bei sich und galt erstmal als unbekannte Tote. Es fiel aber ihr Kochella Implantat auf. ein sehr besonderes Hörgerät, dass die Frau also gehörlos gewesen ist, wurde ganz schnell klar und genauso kommunizierte man das dann auch in der Öffentlichkeit.
Hat das so in Zeitung unter anderem abgedruckt und Simones Freunde haben auch Zeitung gelesen und dann eben dort von der unbekannten Toten mit dem Hörgerät erfahren. Ja, und dann klärte sich das schnell auf, dass die tod aufgefundene Frau Simone de Venta gewesen ist. Und Simones Freundin, die schilderte der Polizei auch den letzten Abend und dass sie gesehen hat, wie Simone in einen kleinen LKW oder ein Transporter eingestiegen ist in weiß und sogar gelächelt haben soll.
Es soll vertraut gewirkt haben zwischen ihr und dem Mann. Ob Simone aber den Fahrer wirklich kannte, das ist ungewiss. Der Täter fuhr aber mit Simone ja wirklich 150 km Richtung Trier. Vermutlich wollte Simone das auch gar nicht. und war vielleicht zu dem Zeitpunkt, als sie an diesem Parkplatz angekommen ist, schon tot.
Genauso geber auch Hinweise darauf, dass Simone am Parkplatz getötet worden sein könnte. Ganz sicher lässt sich das bis heute leider nicht sagen. Ich hatte euch auch über den Fall bereits im April 2023 berichtet und Aktenzeichen XY berichtete im Januar 2004 erstmalig über den Mord an Simone. Neuigkeiten gab es dann 2025.
Da berichtete nämlich die Sondersendung von Aktenzeichen XY ungelöst über den Fall erneut in der Cold Case Ausgabe. 34 Hinweise sind damals nach der Sendung eingegangen und aus ermittlungstaktischen Gründen konnte die Polizei aber nicht viel zu den Hinweisen sagen. viele der Hinweise so das ZDF sein aber auch zu dem weißen Fahrzeug eingegangen, von dem man bis heute sich nicht sicher ist, ob es ein kleiner LKW oder Transporter war.
Und das Wichtigste in dem Fall ist aber, diese Info gab es damals noch nicht. Es wurde auch eine Täter DNA Spur gefunden. Somit ist es also sehr schnell möglich, Verdächtige auszuschließen. Sollte also letztes Jahr nach der Sendung ein Verdacht auf jemand aufgekommen sein, konnte die Kripo jetzt diesen Verdacht schnell ausräumen.
Das heißt aber leider auch, dass der so traurige Fall von Simone de Venta bis heute nicht geklärt worden ist. Die Ermittler sind diesen Schritt in die Öffentlichkeit aber ganz bewusst noch mal gegangen. Schließlich war die damalige erste Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY über 20 Jahre her. Und für die Ermittler ist es eine Verantwortung, so sagen sie sich selbst gegenüber sowie auch den Angehörigen diesen Fall aufzuklären.
Ja, und der Mord an Simone ist auch so ein Fall, den ich aufgrund der Tatsache noch schlimmer finde, dass sie sich ja auch akustisch nicht so wehren konnte wie eine gesunde Person, weil sie konnte durch diese Gehörlosigkeit nur sehr schlecht sprechen, hören ja auch sehr schlecht und das machte es halt alles so tragisch und ich könnte mir leider auch gut vorstellen, dass manche Männer gerade diese Behinderung vielleicht sogar noch angezogen haben könnte.
Hoffen wir also, dass hier irgendwann es noch mal zu einem Durchbruch kommt. Auch prüfte man weitere Morde an Prostituierten und den möglichen Zusammenhang zum Fall von Simone De Venta. Der nächste Fall, wo es ein kleines Update seit meiner Veröffentlichung im Juni 2023 gegeben hat, ist im Fall von Kerstin Lee Langley.
Auch diesen Fall möchte ich mal kurz noch mal für euch zusammenfassen. Erst verschwand im Alter von 39 Jahren im Jahr 2007, also auch schon fast 20 Jahre her das Ganze. Sie war Mutter eines Sohnes, den sie wirklich sehr geliebt hat und zum Zeitpunkt ihres Verschwindens jedoch war dieser fast schon erwachsen. Kerstins Leben war sehr wechselhaft.
Ihre Kindheit soll keine so leichte gewesen sein. So berichtet es zumindest ihr Bruder Jörg aufgrund des Stiefvaters damals. Die Familie ist in der DDR aufgewachsen. 1989 heiratete Kerstin das erste Mal mit 21 Jahren und 1989 kommt ihr Sohn zur Welt. Ihr Bruder zog in dieser Zeit auch zu Kerstin, die mittlerweile in Hessen lebte.
Die erste Ehe von Kerstin endete 1991 bereits. Sieben Jahre später heiratete sie einen in Deutschland stationierten US-Soldaten. Zwei Jahre lebte sie mit ihm sogar in Texas mit ihrem Sohn zusammen. Und 2003 endte auch diese Ehe mit der Scheidung. Der Kontakt zu Bruder Jörg aber blieb sehr, sehr eng. 2006 zog ihr Sohn mit seiner Partnerin zusammen und der Kontakt zwischen Kerstin und ihrem einzigen Kind blieb aber sehr eng.
2006 war es auch, als Kerstin wieder einen neuen Mann kennengelernt hatte. Auch zu diesem Mann zog sie im Jahr 2007 nach Regensburg in seine Wohnung und ihr neuer Partner, aber ja, wo sie ja noch gar nicht so lange lebte, bis sie verschwand, behandelte sie wohl nicht besonders gut. Christin erzählte auch ihrem Bruder Jörg davon, der ihr sofort anbot, daß sie erst einmal bei ihm unterkommen könne, wenn sie sich denn trennen wollte, was Kerstin in dem Moment wohl sehr begrüßt haben soll.
Zuletzt haben sich die Geschwister im Juni 2007 getroffen. Dort erzählte Kerstin auch ihrem Bruder davon, dass ihre alte Simkarte von ihrem Partner zerstört worden ist und die Geschwister konnten nur Kontakt halten, wenn Ker Kersttin mal eine Möglichkeit hatte, ihn z.B. anzurufen. Auch fühlte sie sich damals psychisch wohl sehr schlecht und soll häufiger Alkohol konsumiert haben.
Als Bruder Jörg Kerstin vor dem geplanten Umzug nicht mehr erreichen konnte, meldete er sie bei der Polizei im Juli 2007 als vermisst, aber diese ging nicht direkt von einem Verbrechen zum damaligen Zeitpunkt aus, obwohl bei der Suche in der Wohnung des Partners von Kerstin ihr Ausweis und viele ihrer persönlichen Dinge gefunden wurden.
Komisch, dass sie diese wichtigen Sachen nicht mitgenommen hat. Nach wenigen Wochen hatte Kerstins Partner bereits auch eine neue Freundin und es wurde ruhig in dem Fall. Kerstins Sohn berichtete nur von einer SMS an ihn im September 2007. Diese konnte man aber im Nachhinein nicht zurückverfolgen. Detailliert habe ich das auch in der Folge ähm, die ich euch über Kerst mal vorgestellt habe, ähm noch mal besprochen. Hört da gerne noch mal rein.
Und einige Jahre vergingen, als auf einer Faschingsfeier dann im Februar 2012, also 5 Jahre später, dann eine Frau erzählte: “Ihr Exfreund habe zwei Frauen ermordet, erschossen. Eine davon sei Kerstin gewesen und eine der Frauen wird allerdings lebend angetroffen, von dem diese Frau von der Faschingsfeier erzählte und sie war wohl auch sehr angetrunken.
Aber aufgrund der Aussage dieser Frau wird 2012 die sogenannte Märchenwiese in Neumark in der Oberfalz durchsucht und auch weiter nach Kerstin gesucht im Waldstück ohne Ergebnis. Und die Aussage der Frau geschah, wie ich ja gerade schon sagte, unter Alkohol. Deswegen hat man das wohl nicht ganz so für voll genommen im Nachhinein.
Aber die Kripo Regensburg überprüfte noch mal sämtliche Aussagen. Dann auch befragte sie den damaligen Freund von Kerstin erneut, der nur angab, er habe damals aus dem Balkon ähm ja gesehen, wie Kerstin in einen dunklen PKW eine Limousine eingestiegen ist mit Deckendorfer Kennzeichen und dann habe er nichts mehr von ihr gehört.
sei wohl ein alter Bekannter von Kerstin gewesen, der dann eben mit ihr weggefahren sei. Ja, es war auch ein damaliges Verfahren gegen den Partner von Kerstin eingeleitet worden. Das wurde aber dann eingestellt, das Verfahren, dann war es sehr lange Zeit ruhig im Fall von Kerstin Lengle. In der Sonderausgabe Aktenzeichen XY vermisst vom Juli 2024 wurde der Fall dann aber behandelt vor dem breiten Fernsehpublikum.
Auch 2013 wurde schon mal berichtet, wobei auch da einige Hinweise eingegangen waren, auch jetzt 2024. Den Ermittlern gelang es aber nicht, den Fahrer mit dem Deckendorfer Kennzeichen ausfindig zu machen, sollte es den überhaupt jemals gegeben haben. Er wurde aber trotzdem in der Sendung gebeten, sich dringend bei der Polizei zu melden.
Für die Kripo in Regensburg sei nicht nur ein Verbrechen im Fall von Kerstin denkbar, sondern auch ein Unfall oder ein freiwilliges Verschwinden. Gins Bruder Jörg denkt aber nicht daran, dass seine Schwester sich nie wieder bei ihm oder ihrem Sohn gemeldet hätte. Ende Juli 2024 wird aufgrund eines Hinweises von einem Hellseher ein Waldgebiet zwischen Regensburg und Kehlheim abgesucht.

Auch solchen Hinweisen ist man nachgegangen. Gefunden wurden dort sogar Knochen, Kieferknochen. Aber jetzt kann ich euch gleich leider wieder enttäuschen. Diese Kieferknochen, die man dort gefunden hat, dieser Hinweis von diesem Seer, ähm ja, gehört in einem Tier, wie man später dann festgestellt hat. Ja, jetzt ist es seither wieder ruhig geworden im Fall von Kerstin.
Auch die Sendung brachte nicht den Durchbruch. Immerhin gibt es noch immer eine Belohnung in Höhe von 10.000 1000 € für sachdienliche Hinweise. Gstin wäre heute übrigens fast 60 Jahre alt, sollte sie noch leben. Ihr Sohn ist mittlerweile selbstvater und pflegt auch noch Kontakt zu seinem Onkel, einem Halbbruder von Kerstin.
Ja, ich hoffe, dass Kerstin noch Gerechtigkeit erfahren wird, denn wenn man die Details des Falls so hört, denke ich nicht daran, dass sie noch lebt. Ich würde es mir natürlich aber sehr wünschen. Allerhöchstens könnte ich mir vorstellen, dass sie vielleicht aus Angst schnell ihre Zelte abgebrochen hat, aber das ohne sich bei ihrem Sohn zu melden seit 19 Jahren.
Schreibt mir da gerne mal eure Gedanken in die Kommentare. Nun kommen wir zu einem Fall, der laut der Hagener Polizei glücklicherweise aufgeklärt worden ist. Einige scheinen aber daran bis heute zu zweifeln, zumindest so viele Kommentare, die man online dazu lesen kann. Da ich mich aber an den Polizeibericht halte, ist dieser Fall für mich abgeschlossen.
Aber um welchen Fall geht es eigentlich? Ich denke, fast jeder treue Aktenzeichen XY Zuschauer wird diesen Fall wohl kennen, den sogenannten Jochze Fall, der Fall des Günther Stoll. Auch diesen möchte ich für euch jetzt einmal kurz zusammenfassen. Am Abend des 25. Oktober 1984 verlässt Günther Stoll, 34 Jahre alt, zum damaligen Zeitpunkt arbeitslos, früher Lebensmitteltechniker aus Anzhausen im Kreis Siegen Witkenstein, die gemeinsame Wohnung am Abend, wo er mit Frau und kleiner Tochter gelebt hat.
Kurze Zeit später wird Günther in einer Gaststätte gesehen und soll dort ohne Grund zu Boden gefallen sein. Danach fährt er mit seinem PKW zu einer Bekannten. Es war schon mitten in der Nacht, aber die hat ihn nicht in die Wohnung gelassen, weil er wohl ganz komisch gewirkt haben soll. Dann 26. Oktober 1984, einige Stunden später mitten in der Nacht und 100 km von seinem Wohnort entfernt nahe der Ausfahrt Hagensüd in Nordreinwestfalen ca.
3 Uhr am frühen Morgen, sehen zwei LKW-Fahrer einen verunfalten VW Golf neben dem Seitenstreifen schwer beschädigt. Es ist der Wagen von Günther Stoll. Er ist unbekleidet in diesem Autofrack, kann man schon fast sagen und hat schwerste Verletzungen. Er konnte noch sprechen und soll angegeben haben, dass vier Männer da gewesen sein. Einer der LKW-Fahrer holt sofort Hilfe an einer Notrufsäule, aber für Günther kommt jede Hilfe zu spät.
Er stirbt wenig später in einem Krankenhaus. Zuvor war Günthers Leben aber alles andere als normal. Er äußerte sehr häufig. Er fühlte sich verfolgt. Er wirkte nervös und ängstlich. Und am Abend, bevor Günther starb, äußerte er wohl zu Hause bei seiner Frau auch, dass er das alles nicht mehr aushalten würde.
Alle seien gegen ihn und habe Angst, dass ihm etwas angetan werden würde. Er soll dann laut seiner Frau das berühmte Wort Jochze auf einen Zettel geschrieben haben, aber das wohl dann wieder zerknüllt haben, den Zettel oder auch zerrissen haben und dann die Wohnung verlassen haben. Und die damaligen Untersuchungen am Unfallort ergaben durch einen Kfzgutachten unter anderem, dass Günther Stoll sich diese Verletzungen nicht durch den Autounfall zugefügt haben konnte, sondern dass er zuvor überrollt worden sein musste. Also klar ein
Verbrechen und da die LKW-Fahrer ja auch die Aussage tätigten, dass vier Männer beteiligt gewesen sein sollten laut Günther, führte es die Kripo dann unter Totschlag oder sogar Mord und ja, man ging so dann damals erstmal davon aus. Und da Günther sich ja ohnehin verfolgt fühlte, passte das ja ganz gut ins Bild, auch dass er unbekleidet gewesen ist.
Machte damals dann irgendwie wohl Sinn. Wie hätte er auch sich sonst in diesem Zustand selbst entkleiden können? Das hätte er dann ja irgendwie vorher tun müssen. So gehe ich jetzt mal davon aus. Ein Arm sei auch fast abgerissen gewesen. Am 12. April 1985, damals noch unter dem Moderator und Gründer von Aktenzeichen XY ungelöst, wurde der Fall des Günther Stoll dort vorgestellt und unvergessen gemacht, kann man sagen.
Viele Anrufe gingen damals zu dem Wort Jockze ein. Man brachte die Mafia mit ins Spiel, Drogen und sogar die Ehefrau und viele, viele Jahrzehnte weiterhin gab es immer wieder Hinweise zu dem Fall, der aber ungelöst blieb, bis es im April 2025 plötzlich die Neuigkeit gab, mit der wohl niemand mehr wirklich gerechnet hätte.
Der Fall sei nun gelöst, aber es gibt keinen Täter. Man rollte den Cultase bei der Kripo in Hagen noch mal neu auf und die damaligen Akten landeten in den Händen einer Ermittlerin, die diese noch nie zuvor bearbeitet hatte und einen völlig neuen Blick darauf nehmen konnte. Dies also alles durchgegangen und las sich auch das damalige Kfz Gutachten über diesen Unfall durch.
Und darin stand, wie ich ja eben schon erwähnt habe, Günther könnte sich die Verletzungen nicht durch einen Unfall, den er allein verursachte, zugezogen haben. Und da über 40 Jahre vergangen waren, fragt die im Mittleren jetzt mal bei der Staatsanwaltschaft nach, ob es möglich wäre, ein aktuelles Kfzgutachten nach Aktenlage erstellen zu lassen.
Also eine ganz neue Bewertung so viele Jahre später. Und die Staatsanwaltschaft hat zugestimmt und im April 2025 wird alles noch mal neu unter die Lupe genommen und das jetzige Kfzgutachten vor ungefähr einem Jahr eines Sachverständigen gab an, dass Günther mit 60 bis 80 km/h von der Fahrbahn abgekommen ist und mit einem Baum kollidierte.
Auch die Rechtsmedizin wurde mit einen bezogen, ein Gutachten zu erstellen, ob die Verletzungen, wie sie Günther Stoll damals erlitt, mit dem Unfall zu vereinbaren sind und ob er wirklich ja von jemand anders auch noch überrollt worden ist. Das Gutachten aus der Rechtsmedizin gab aber hier ganz klar an, dass Günther Stoll damals nicht von einem PKW oder einem anderen Fahrzeug überrollt worden ist.
Auch die schwere Verletzung am Arm war mit dem Unfall wohl irgendwie vereinbar, denn hätte ihn jemand z.B. am Arm diese Verletzungen extra zugefügt, hätte man dort irgendwelche Spuren von Gewalt erkennen können oder auch müssen. Diese gab es nicht, z.B. Schnittverletzungen. Auch ist Günter Stolljahr, als man ihn aufhand, sogar noch aus dem Auto geklettert und teilweise wohl vor den Rettungskräften weggelaufen.
Dies ließ sich durch diese hohe Adrenalinausschüttung erklären, die es trotz der schweren Verletzungen möglich machte, noch kurz aktiv zu sein. Kurz um Rechtsmedizin und auch das neue Kfz Gutachten eines Sachverständigen haben ganz klar angegeben über 40 Jahre später, dass Günther Stoll sehr schnell ja auch dann am Unfallort verstorben ist, an diesem Unfall gestorben ist, vermutlich, weil er nicht mehr leben wollte.
Er hat diesen Unfall selbst provoziert, wobei kein anderer Mensch glücklicherweise zu Schaden gekommen ist. Und diesen Zettel mit der Aufschrift Jockze, um den sich das ja immer gedreht hat, hat die Polizei, so sagt es die Ermittlerin im Interview, äh nie im Original bekommen, nicht einmal den, den Günthers Ehefrau nachträglich geschrieben haben soll.
Es ist nicht mal sicher, ob dort wirklich ganz genau das Wort Jock zustand. Niemand hat diesen Zettel jemals gesehen. Bereits 1981 soll Günther schon zu einer ehemaligen Mitschülerin gesagt haben, dass er sich verfolgt fühle und so zog es ja sich später immer weiter und heute geht man davon aus, dass er eben Depressionen und Warnvorstellungen gehabt hat und diese Depressionen ihn eben dazu gebracht haben, diesen schweren Unfall einzuleiten, ja, wo er dann ja wie gesagt dran verstorben ist.
Und viele Medienberichte schrieben übrigens nur davon, dass Günther damals Depressionen gehabt haben könnte. Für mich war der Mann, sollten die Aussagen so stimmen, aber ganz klar auch schizophren oder l definitiv an einer Psychose. Den eine reine Depression hat oft ja nicht wirklich was mit einem Verfolgungswahn zu tun, ohne dass ich jetzt hier eine Ärztin bin.
Aber ich denke, das liegt auf der Hand, dass da noch irgendetwas anderes mit im Spiel gewesen sein muss. Er hätte damals einfach Hilfe gebraucht, die er scheinbar leider nicht bekommen hat. Vielleicht ähm wäre dann alles anders gekommen und weshalb dieser Kfz Gutachter damals diese Situation so komplett falsch eingeschätzt hat, das kann ich euch leider nicht sagen.
Es hat auch die Ermittlerin äh nicht ähm geäußert, wie es dazu gekommen ist, dass dieses Gutachten so dermaßen an Haaren herbeigezogen gewesen ist. Ja, die Möglichkeiten waren natürlich damals mit Sicherheit auch andere, aber dass man das so einschätzt, so sehr sehr falsch eingeschätzt hat oder angenommen hat vielleicht, das kann ich mir wirklich nicht erklären.
Ja, die Frau von Günther Stoll, die hat das Ganze jetzt auch nicht mehr mitbekommen, dass der Fall eine ganz andere Wendung genommen hat und aufgeklärt wurde. Sie ist mittlerweile nämlich auch schon verstorben. Ja, was sagt ihr zu dem Fall, Joke. Ist der für euch aufgeklärt oder glaubt ihr ähm, dass da irgendwas vielleicht unter den Teppich gekehrt werden sollte, so wie es auch einige in den Kommentaren im Netz schreiben.
Das würde mich mal sehr interessieren, was ihr dazu meint, denn der Fall ja ist durchaus, glaube ich, dazu da, um zu diskutieren. Das nächste Update gibt es im Fall von Klaus Berninger. Auch hier möchte ich noch mal eine kurze Zusammenfassung des Falles für euch machen. Klaus Berninger war ein 16-jähriger Bäckerlehrling aus WT am Main.
50 km von Frankfurt am Main entfernt liegt das ungefähr. Und sein Vater führte damals eine Bäckerei. Es war ein kompletter Familienbetrieb mit zusätzlich zwei Gesellen, die man in der Aktenzeichen XY Sendung Kemal und Thomas nannte. Und Klaus verstand sich mit den Angestellten gut und auch in der Firma gab es eigentlich keine Probleme in der Bäckerei und die Familie wohnte auch über der Bäckerei, in der es im Mai 1990 einen Einbruch gab.
Der Täter oder die Täter, die müssen die Örtlichkeiten aber gut gekannt haben, denn der Tresor wurde nicht aufgebrochen, sondern mit einem Schlüssel geöffnet. Also, da muss irgendjemand eingebrochen sein, der ja die Verhältnisse vor Ort sehr, sehr gut gekannt haben muss. Und wer dort eingebrochen ist in die Bäckerei, das steht bis heute nicht fest.
Das konnte man also nie wirklich ähm sagen, wer das denn gewesen ist. Am 20. Dezember 1990. Da arbeitet Klaus auch in der Bäckerei. Eigentlich hatte er frei, aber es war so viel zu tun vor Weihnachten und er half seinem Vater, obwohl er eigentlich an diesem Tag mit seiner Schwester wegfahren wollte. Und ein kleiner Vorfall findet dann am 20.
Dezember auch in der Bäckerei statt, denn Kemal hat da laut Aktenzeichen XY Bericht so ein paar Hefezöpfe verunstaltet und diese Aktion fand der Vater von Klaus überhaupt nicht gut und die Stimmung eskalierte aber nicht, aber ja, es war einfach eine blöde Situation, soll sich aber wohl relativ schnell wieder beruhigt haben.
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