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Wahre Verbrechen I Mord im Fahrstuhl I True Crime Dokumentation T – Part 3

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By sonds1
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 Er gab ihn dutzende unmögliche Hausarbeiten auf und verlangte, dass sie bis zum Sonnenaufgang daran arbeiteten. [räuspern] Alfred unternahm auch wenig dagegen, wenn andere seine Kinder missbrauchten, besonders ältere Schwestern. Irgendwann in Andrews Kindheit nahm die Familie Richard auf, den jugendlichen Neffen von Alfred, der zur Adoption freigegeben worden war.

 Richard missbrauchte seine Schwestern Cynthia und Monica sexuell. Als Alfred das herausfand, schlug er den Jungen fast zu Tode und warf ihn hinaus. Aber der Schaden war bereits angerichtet. Gewalt gegen Frauen war in Alfreds Haushalt die Norm und sie sollte dauerhafte Auswirkung auf seinen Sohn haben.

 Laut einigen Forschern zeigt sich sexuelle und körperliche Gewalt in der Kindheit häufig in den Verbrechen erwachsener Serienmörder. Alfred und Margaret setzten einen Kreislauf der Gewalt fort und ihre Kinder taten es ihnen gleich. Möglicherweise als Reaktion auf ihr eigenes Kindheitstrauma ging Monica schließlich eine incestuöse sexuelle Beziehung mit ihrem Bruder ein, als der noch vor der Pubertät stand.

Monica bestand darauf, dass die Vorfälle nie über intensives Petting hinausging. In seinen frühen Teenagerjahren entl sich seine Wut zum ersten Mal. Als der Familienhund nicht kam, nachdem er ihn gerufen hatte, geriet Irdiels außer sich. Er griff einen Baseballschläger und schlug den Hund zu Tode. Iels brauchte eindeutig Hilfe, aber er hatte niemanden, an den er sich wenden konnte.

 Seine Familie war gewalttätig und er hatte Schwierigkeiten, Freunde zu finden. In der Schule fiel es ihm schwer, sich anzupassen. Er war ein durchschnittlicher Schüler mit einer Sprachbehinderung, was es schwierig machte, Anschluss zu Gleichaltrigen zu finden. In jenen Tagen hatte er nur seinen Traum, endlich von zu Hause wegzukommen.

Er arbeitete hart daran, seine Lernschwäche zu überwinden und schaffte es 1982 die Highchool abzuschließen. Wie viele junge Männer, die den Halt verloren hatten, entschied auch zum Militär zu gehen. Die Aussicht, Teil von etwas Größerem zu werden, erfüllte ihn mit Entschlossenheit. Er sehnte sich verzweifelt, nach einer Gelegenheit von vorn anfangen zu können.

Beim Militär könnte er die Struktur bekommen, die in seiner Kindheit gefehlt hatte. Ja, vielleicht könnte er sogar seinen Platz in der Welt finden. [räuspern] Als der 19-Jährige also im Ausbildungslager in Pendleton, Kalifornien ankam, muss es sich wie das Paradies angefühlt haben. Das Wetter, die hübschen Mädchen im nahegelegenen San Diego und die Strände, das waren alles nette Extras, aber darauf freute sich nicht am meisten.

 Er suchte nach einem Ventil für die Wut, die in ihm brodelte. Dafür steckte er all seine Anstrengungen in sein Training. Nach allem, was man hört, warels ein vorbildlicher Marine. Die Grundausbildung fiel ihm leichter, da er es gewohnt war, den strengen Forderungen seines Vaters zu entsprechen. Während seiner gesamten Militärzeit bliebels scheinbar ein Mustersoldat mit absolut tadelloser Disziplin.

 Wenn ein Offizier ihm sagte, er solle springen, war die einzige Frage, die er stellte, wie hoch? Besonders beim Kampftraining zeichnete er sich aus. Er schien zum Töten geboren zu sein. Doch fand nicht das gewaltsame Ventil, nach dem er suchte. Die Mitte der 1980er Jahre war eine der friedlichsten Perioden in der jüngeren Geschichte des US-Militärs.

Da es wenige Gelegenheiten für Kampfeinsätze gab, verbrachte Ediels die meiste Zeit damit zwischen südkalifornischen Militärstützpunkten zu pendeln. Schließlich wurde er als Funker auf der Basis in 29 Palms, Californien ausgebildet. Nach einiger Zeit als einfacher Soldat wurde er um 198 für den Offiziersrang vorgeschlagen.

Aber fast sofort gab es Anzeichen dafür, dassels nicht für diese Aufgabe geeignet war. Als er seinen Untergebenen Befehle erteilen musste, hatte er Schwierigkeiten bei der Kommunikation. Er entwickelte ein ausgeprägtes Zucken und verlor oft den Faden, während er mit anderen sprach. Bald darauf begann die ihm unterstellten Urinelis zu nennen, eine Anspielung darauf, dass er auf Drogen getestet werden müsse.

 Nach nur einem Jahr als Unteroffizier wurde er degradiert. Das Zucken und die Kommunikationsprobleme könnten auf den brutalen Missbrauch zurückzuführen sein, den Kindheit erlitten hatte. Als er aufwuchs, hatte er nie enge Freunde oder eine langfristige Beziehung gehabt. Es gab niemanden, mit dem er sprechen konnte. Aber seine Probleme könnten auch die ersten Symptome seiner Schizophrenie gewesen sein.

 Bei Männern tritt die Erkrankung typischerweise zwischen dem 18. und dem 24. Lebensjahr auf. Der plötzliche Ausbruch einer psychischen Erkrankung könnte auch bereits vorhandene Neigung zur Gewalt verschlimmert haben. Dr. Elizabeth Walch vom London Institute for Psychiatry schreibt, dass schizophrene statistisch gesehen eher zu antisozialem und gewalttätigem Verhalten neigen.

 Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass die meisten Menschen mit dieser Krankheit eher Opfer diskriminierender Gewalt sind als Täter. Mit der richtigen Unterstützung führen viele Menschen mit dieser Erkrankung normale Leben. Hätte Yells zu dieser Zeit psychiatrische Betreuung erhalten, hätte er seine Erkrankung möglicherweise überwinden können.

Unglücklicherweise bekam er diese Chance nicht. Zum Töten ausgebildet und durch seine Degradierung beruflich gedemütigt wurde immer isolierter. Im Januar 1986 war derjährige müde davon, seine Wut nur in sich hineinzu frressen. Er war bereit zum Töten. In der Nacht des 18. Januar 1986 beschloss er, seine perversen Triebe auszuleben.

Dels spürte, wie ihm das Adrenalin in die Adern schoss, als er den Kampus des Saddleback College betrat. Er ging angespannt den Gehweg entlang und tat sein Bestes, um sich unter die wenigen Leute zu mischen. Hin und wieder griff er in seine Jacke und umklammerte den Griff des 15 cm langen Messers, das darin versteckt war.

Idiels behandelte seine kranke Fantasie fast wie eine Militäroperation. Zielausfindig machen, eliminieren. Er durchstreifte den Parkplatz vor dem dunklen Kampus, hielt sich im Schatten auf und suchte nach einem idealen Opfer. Schließlich bemerkte er die 23-jährige Studentin Robin Brandley, die zu ihrem Auto ging.

 Sie war ganz allein und sah seine Gelegenheit. Als Robin nach ihren Schlüsseln griff, griff er sie von hinten an. Er starch 41 mal mit seinem Jagdmesser auf sie ein, ließ ihren Körper zusammengesackt neben ihrem Auto zurück und floh vom Tatort. In diesem Moment geschah etwas mit Erdys. Bis dahin hatte er sich größtenteils selbst unter Kontrolle gehabt.

 Er hatte jeden seiner Schritte geplant und strenge militärische Disziplin aufrechterhalten. Aber sobald er Robin angriff, konnte er sich nicht länger zurückhalten. Es ist möglich, dass er, als er Robin tötete, bereits unter den Warnvorstellungen litt, die ihn jahrelang begleiten sollten. Obwohl bei ihm später Schizophrenie diagnostiziert wurde, wissen wir nicht sicher, wann seine Symptome zum ersten Mal auftraten.

Es ist unklar, obals in jener Nacht unter Halluzination litt l, aber leider war sein Mord nur zu real. Falls er tatsächlich unter Warnvorstellungen litt, während er das Verbrechen beging, reichten sie nicht aus, um Yells dazu zu bringen, sich psychiatrische Hilfe zu holen. Bei Tageslicht [räuspern] schwieg er über den Mord.

 Die örtliche Polizei untersuchte den schockierenden Tod, fand aber keine Spuren. Dels wusste, dass er Glück hatte, nicht gesehen worden zu sein. Nach seinem ersten Mord kämpfte er gegen seine gewalttätigen Triebe an, war aber entschlossen, unentdeckt zu bleiben. Er konzentrierte sich ganz auf seine Pflichten als Soldat.

 Ironischerweise könnte das, was er als Weg zur Besserung verstand, ihn über den Rand getrieben haben. Laut Analysen der Forschenden Christopher Hansley und Tammy Castle kann der Militärdienst den blutigen Fantasien vieler Serienmörder, Form und Technik verleihen. Natürlich macht aktiver Dienst wie jeder andere Risikofaktor auch allein niemanden zum Mörder.

 Dennoch schreiben Hansley und Castle, daß der Militärdienst die gewalttätigen Tendenzen für einige Serienmörder verschlimmerte. Das war sicherlich bei Yales der Fall. Nachdem er auf den Geschmack gekommen war, dachte er ständig ans Töten. Waffen und Kampftraining konnten ihn kaum davon ablenken. Zwei Jahre lang versuchte er seine mörderischen Impulse zu unterdrücken, während er gleichzeitig trainierte, ein effizienterer Killer auf dem Schlachtfeld zu werden.

1988 war der 23-jährige Irgils immer noch ein Marine, der in Südkalifornien stationiert war. Er blieb sozial isoliert und sprach selten mit anderen. Es sei denn, es war nötig. Wenn er Dienstfrei hatte, unternahmels lange Farben durch die Wüste und suchte oft Prostituierte auf, um sich abzulenken.

 Später sagte er, dass einige der Frauen ihn an seine Schwester Monika erinnerten, mit der er seine ersten sexuellen Erfahrung gemacht hatte. Prostituierte aufzusuchen halfels eine Weile dabei nicht zu töten, aber Mitte 1988 änderte sich etwas. Er war nicht länger mit Sex zufrieden. Die mörderische Wut, die er die vergangenen zwei Jahre bekämpft hatte, brach am 17.

 Juli wieder hervor. Sein Opfer war Julie McGee, eine 29-jährige Prostituierte, die oft zu Fuß entlang der Autobahn außerhalb von Palm Springs zu sehen war. Wir wissen nicht genau, was in jener Nacht geschah, aber machte Julie wahrscheinlich ein Angebot und fuhr sie zu einem abgelegenen Ort in der Wüste. Irgendwann nach dem Sex schossdiels Julie in den Kopf und ließ ihren Körper in einem Graben nah Cathedral City, Kalifornien zurück.

 Dieser wurde am nächsten Tag gefunden. Nahzu alles an seinem zweiten Mord war drastisch anders als bei seinem ersten. Zuvor hatte er sich eine vorstätische Collegestudentin an einem öffentlichen Ort ausgesucht und diesmal griff er Julie fernabon großen Menschenmengen und neugierigen Blicken an. Seine Vorsichtsmaßnahmen waren wirkungsvoll.

  Wie er wahrscheinlich gehofft hatte, erregte sein zweiter Mord weit weniger Medienaufmerksamkeit als sein erster. Es war eine Lektion, die er nicht vergessen sollte. Fortan konzentrierte er seine Wut auf Prostituierte. Es ist auch möglich, dass es einen anderen Grund gab, warum diese Frauen auswählte.

 Während seiner Morde könnte er unter Warnvorstellung gelitten haben. Laut der Psychiaterin Simone Ulrich leiden viele Personen mit Psychose unter Warnvorstellungen, die zu gewalttätigen Handlungen führen. Oft werden diese durch vertraute Bilder ausgelöst. In Andrewdiels Fall könnten seine Angriffe ausgelöst worden sein, wenn er eine Frau sah, die ihn an seine Schwester erinnerte.

Wie Forschungen nahlegen kann der Schizophrenie, sobald eine Warnvorstellung übernimmt, von ihrer Realität überzeugt werden und manchmal gewalttätige Maßnahmen als Reaktionen ergreifen. Es ist möglich, dass Yales in den Momenten, in denen er tötete, glaubte, seine Opfer sein seine eigenen Familienmitglieder.

Die Warnvorstellungen könnten dann nach den Morden verblasßt sein. Falls dem so war, würde es erklären, warum er rational handeln konnte, um seine Spuren zu verwischen und die Leichen zu beseitigen. Wäre er mitten in einer Warnvorstellung gewesen, wäre es schwieriger für ihn gewesen, solche praktischen Belange zu verarbeiten.

Und schließlich kehrte er immer zurück, um wieder zu jagen. Nach Julie McGees Ermordung warteteale nur zwei Monate, bevor er sein nächstes Opfer tötete. Ende September 1988 trafels die Prostituierte Mary Anns, als er durch San Diego fuhr. Ihr Körper wurde ein paar Tage später von der Polizei in einem leeren Lagerhaus gefunden.

 Wie Julie starb sie an einem einzigen Kopfschuss. Die örtlichen Behörden untersuchten den Tatort, aber es gab damals wenig Anhaltspunkte. IL ging äußerst diszipliniert vor, um nicht gefasst zu werden. Fast ein Jahr nach Mary Annordung beherrschte er sich. Doch diese Beherrschung verlor er, als er Tmy Irwin im April 1989 tötete. Sein Verlangen zu töten war in den Jahren nach 1989 offenbar gedämpft.

 Teilweise half ihm dabei die Verantwortung, die er bei seiner Arbeit hatte. 1990, nach sechs Jahren Dienst wurdeels während des Golfkriegs nach Kuweit entsandt. Das war genau das, wovon er geträumt hatte. Er hatte immer gehofft, das Militär würde ihm die Chance geben, seine Gewaltbereitschaft auszuleben. Letztendlich war er jedoch enttäuscht.

Der Golfkrieg entpuppte sich als kurzer Konflikt mit wenigen Verlusten und sah wahrscheinlich nie echte Kampfhandlung. Danach wurde der 27-Jährige ehrenvoll entlassen und zog wieder bei seinen Eltern in Chicago ein. Noch ein Jahr lang blieb er unauffällig und versuchte ein normales Leben aufzubauen.

 Er bekam eine Arbeit als Sicherheitskraft in einem Einkaufszentrum. Außerdem begann er Beratungstermine im Veteranenkrankenhaus wahrzunehmen, Teil der üblichen Nachbetreuung nach einer Entlassung. Unglücklicherweise bot die Beratung wenig Sinnvolles. Aus ihren Aufzeichnungen von damals ging nicht hervor, dass eine Ärztin und Ärzte dachten er leider unter Schizophrenie.

Es war ein fataler Fehler. Ende 1992 verfiel er in alte Muster. Er musste seine Begierden wieder befriedigen. Am Abend des 27. September war Ediels zurück in Südkalifornien. Er metete sich ein Auto und fuhr durch die Hochwüste auf der Suche nach einem Opfer. Kurz vor 22 Uhr fiel ihm eine junge Frau auf, die am Straßenrand entlang ging.

Die Frau hieß Jennifer Aspensinson. Nurzehn Jahre alt hatte sie gerade ihren Bus verpasst und mußte sich beeilen, um rechtzeitig vor Beginn ihrer Nachtschicht bei der Arbeit zu sein. Jennifer mussels wie einen Schutzengel empfunden haben, als er neben ihr anhielt. Aus Sorge, sie könnte gefeuert werden, falls sie zu spät käme, nahm sie dankbar die Mitfahrgelegenheit von dem Fremden an.

 [räuspern] Bedauerlicherweise für ihn war Jennifer Arbeitsplatz nur eine kurze Strecke entfernt. Er hatte gehofft, sie sei auf dem Weg zu einem abgelegen Ziel. Ideals entschied, dass er Jennifer nicht angreifen konnte und brachte sie stattdessen zu ihrer Arbeit. Aber als sie ausstieg, fragte er sie, ob er sie zum Frühstück einladen könne, wenn ihre Schicht vorbei ist.

 Jennifer zögerte. Sie stimmte wiederwig dem Frühstück zu, gab ihm aber eine falsche Telefonnummer. Danach fuhrel sofort zu einer Telefonzelle und rief die Nummer an, die sie ihm gegeben hatte. Die Nummer war nicht vergeben. Als er merkte, dass die junge Frau ihn angelogen hatte, wurde Yales wütend. Er fuhr zurück zu Jennifers Arbeitsplatz und wartete draußen knapp 8 Stunden, bis ich schließlich um 6 Uhr morgens Feierabend hatte.

Als sie herauskam und das vertraute helle Auto gegenüber geparkt sah, wusste Jennifer nicht, was sie tun sollte. Aber nach so einer langen Schicht wollte sie nicht wieder auf den Bus warten. Sie entschied sich erneut dafür in Irdiels Auto zu steigen und sich von ihm nach Hause bringen zu lassen. Während der Fahrt begann er wie aus dem Nichts plötzlich über diese falsche Telefonnummer zu reden.

 Er begann zu schreien, warum sie ihm diese gegeben hatte. Bevor Jennifer reagieren konnte, schluges ihr Gesicht gegen das Armaturenbrett. Er fuhr Jennifer dann tiefer in die Wüste und versuchte sie zu vergewaltigen. Als er versuchte sie festzuhalten, wand sich Jennifer aus seinem Griff heraus und schaffte es zu fliehen. Doch sie kam nicht weit.

 Als verfolgte sie, packte sie an den Haaren und warf sie zu Boden. Er fesselte ihre Hände mit einem Seil und sperrte sie in den Kofferraum seines Autos und dann fuhr er wieder los. Jennifer war völlig benommen, während sie im Kofferraum lag. Sie wusste, daß sie gleich getötet werden würde. Sie kämpfte gegen ihre Fesseln an, bis sie schließlich eine Hand befreien konnte.

 Dann tastete sie den Kofferraum ab, bis sie schließlich den Notentriegelungshebel fand. Aber raste über die Autobahn immer noch und wenn sie jetzt sofort heraussprang, könnte der Sturz sie töten. Also wartete sie. Nachdem, was wie eine Ewigkeit schien, kam die Limousine mit einem Ruck zum Stehen. Bevor Erdiels aus dem Auto ausstieg, öffnete Jennifer den Kofferraum und sprintete die Straße hinunter.

  Als sie rennen sah, griff er nach einer Machete und nahm die Verfolgung auf. Glücklicherweise schaffte es Jennifer, einen vorbeifahrenden Militärlastwagen mit zwei Marines darin anzuhalten. Sie brachten sie zu einer Tankstelle, wo sie dann die Polizei anrief. Deals gab die Verfolgung auf, als er den Militärlastwagen für Jennifer anhalten sah.

 Aus Angst gefasst zu werden, kehrte er zu seinem Auto zurück. Er gab das Fahrzeug sofort bei der Autovermietung zurück und flog zurück nach Chicago. Jennifer versuchte ihrerseits die Polizei zur Ermittlung zu bewegen, aber sie hatten zu wenig Anhaltspunkte. Alles was ihnen geben konnte, war die Beschreibung eines Mietwagens und eines kurzen, muskulösen, karlköpfigen Mannes.

Wieder einmal entkamels einer Festnahme, aber der Vorfall ängstigte ihn. Er nahm an, dass die Polizei ihn suchte und tötete fast drei Jahre lang nicht mehr, aber er konnte seine Begierden nicht für immer in Schach halten. Im März 1995 war Irdiels zuversichtlich, dass die Polizei nicht länger nach ihm suchte.

 In jenem Monat suchte er erneut seinen bevorzugten Tatort auf, die südkalifornische Wüste. Genau wie er es vor drei Jahren zuvor getan hatte, mietale ein Auto und fuhr nach Cathedral City. Nach stundenlangen Herumfahren botell der 32-jährigen Denise Many Sex an. Wie so viele andere vertraute Denise ihm.

 Sie stieg in sein Auto und fuhr mit ihm in die Wüste. Sie kehrte nie zurück. Als er Jahre später seinen Verbrechen beschrieb, sagte Edyales, er habe während des sexuellen Akts mit Denise nichts gespürt. Dann, sobald es vorbei war, packte ihn eine unerklärliche Wut. Er konnte nicht anders, als eine Waffe zu ziehen und ihr in den Kopf zu schießen.

Nachdem Denise zu Boden gesagt war, wurdeels plötzlich wieder klar. Er entkleidete ihren Körper und ließ sie zurück, damit die Aßfresser sie finden würden. Ihre Kleidung entsorgte er im nächsten Mülleimer, den er sah. Dann fuhr er zurück nach Chicago. Für ihn war die Sache erledigt. Nachdemales nach langer Zeit wieder getötet hatte, fühlte er sich wie befreit.

Neues Selbstvertrauen und eine unersättliche Blutgier erfüllte ihn, als er zurück nach Illinois flog. Die kalifornische Wüste hatte seine mörderische Wut fast ein Jahrzehnt lang genährt, aber seine Mordausflüge wurden zu einer Belastung. Schließlich hatte er ein Leben zurück in Chicago.

 Er hatte eine feste Arbeit als Sicherheitskraft in einem Einkaufszentrum gefunden und mußte gegenüber seinen Eltern den Schein wahren. Die Dinge wurden komplizierter, als er im Frühjahr 1996 anfing, sich mit der 25-jährigen Laura Ulaki zu treffen. Sie trafen sich mehrmals am Wolflake in Indiana, einem ruhigen Ort etwa 30 km von Chicago entfernt.

 Aber ihre Romanze war von Anfang an angespannt. Der 31-jährigeels war sicherlich nicht für Beziehungen geschaffen und hatte Schwierigkeiten zu Laura eine Verbindung aufzubauen. Jedes Mal, wenn sie sich am Wolflake trafen, herrschte Spannung. Aber nach ihrem dritten Treffen am See gerieten die Dinge außer Kontrolle. Mitten in einem heftigen Streit zog Erdiel seine Waffe.

 Sie reagierte, indem sie wild auf ihn einschlug und sie schaffte es ausschließlich, die Pistole aus seiner Hand zu schlagen und dabei brach sie ihm einen Finger. Als sich vor Schmerz krümmte, rannte Laura in die Wälder, aber er würde sie nicht gehen lassen. Er tastete nach seiner Waffe, zielte auf Laura zwischen den Bäumen und schoss zweimal auf sie.

Er traf sie tödlich. Er schleppte Lauras Körper zum Ufer und versenkte ihn im See. Laura war das erste von Ediels Opfern, das ihn mit Namen kannte. Er war also wahrscheinlich so besorgt wie noch nie in den nächsten Wochen gefasst zu werden. Aber mit der Zeit beruhigte er sich.

 Die Polizei fand Lauras Körper am 14. April, aber sie waren sich ihrer Beziehung zu nicht bewusst und befragten ihn deswegen nie. Das Selbstvertrauen des Mörders kehrte zurück und er wartete nur drei Monate, bevor er sein nächstes Opfer suchte. Sein neuestes Ziel war die 21-jährige Cassandra Korum, eine weitere Frau, die er zuvor gelegentlich gesehen hatte.

 Die beiden standen sich nicht besonders nahe, aber am 13. Juli 1996 trafen sie sich in einer Bar in Hammond, Indiana. Dann laut Idials fuhren sie zum Wolf Lake, um Sex zu haben. Dort spielte sich ein vertrautes Szenario ab. Genau wie mit Laura geriet Irdiels in einen heftigen Streit mit Cassandra. Auf dem Höhepunkt seiner Wut legte er ihr Handschellen an und klebte ihren Mund zu.

 Nach einer Fahrt von etwa Kilometern nach Süden stiegen die beiden aus seinem Lastwagen aus. Er schoss ihr in den Kopf, bevor er später ihre Leiche im Vermillen River ablete. Zu diesem Zeitpunkt muss sich unbesiegbar gefühlt haben. Er hatte keine Bedenken, sich wieder einmal eine Frau als Opfer auszusuchen, die ihn persönlich kannte.

 Als nächstes überfiel Edyes eine 22-jährige Prostituierte namens Lyn Huber. Edyes hatte Lyn bei zwei vorherigen Gelegenheiten für Sex bezahlt. Im August 1996 sah er sie dabei, wie sie einen riesigen Müllsack durch Chicagos Straßen schleppte. bot an, sie mitzunehmen und fuhr sie dann zu einer Gasse, wo sie zuvor Sex gehabt hatten.

 Zu diesem Zeitpunkt bat Lyn, die obdachlos war, um einen Ort zum Bleiben. Er weigerte sich, sie bei sich zu Hause übernachten zu lassen und die beiden begannen zu streiten. Schließlich versuchte Lyn wütend aus dem Auto zu springen. Sobald sie ihm den Rücken zuwandte, holteiles eine Waffe unter seinem Sitz hervor und schoss ihr in den Kopf.

 Er wickelte ihren Körper in eine Plane und warf sie auf die Pritsche seines Lastwagens. Ihren Körper entsorgte er wieder am Wolf Lake in Indiana, also am selben Ort, wo er Laura getötet hatte. Obwohl er die Körper zweier Frauen am exaktelben Ort entsorgte, gelang es unentdeckt zu bleiben. [räuspern] Aber er muss nervös gewesen sein.

 Fast ein Jahr nach Cassandras Tod griff er niemanden an. Dann im April 1997 wurde die Polizei zu einem häuslichen Streit in ein Motel in Indianer gerufen. Der 32-jährige hatte sich dort lautstark mit einer Prostituierten gestritten. Diese Prostituierte erklärte dann der Polizei, dass sie dazu bringen wollte, mit ihm zum Wolflake zu gehen und dort Sex zu haben.

 Der Beamte warnte sie davor und sagte, dass dort Mädchen gestorben sein. Schließlich ließen die Polizisten ihn vor Ort gehen, aber sie schickten eine Kopie der Aussage der Frau an die Chicago Polizei, die eine Untersuchung zu den Morden am Wilflake eröffnet hatte. Monate zuvor hatte die Polizei in einem nicht verwandten Vorfall Irdiels Waffe beschlagnahmt.

 Sie hatten nun einen Anlass, diese Waffe mit den Kugeln zu vergleichen, die aus den Leichen der am Wolf Lake und am Vermilion River gefundenen Frauen geborgen wurden. Tage später wurde der 32-jährige zur Vernehmung wieder auf die Wache gebracht. Sobald die Ermittlerinnen und Ermittler ihm Bilder der drei Frauen zeigten, die er nach ihrer Vermutung nach getötet hatte, brach er zusammen.

Er murmelte, dass er es nicht zur Arbeit schaffen würde und zog dann seine Krawatte aus. Von diesem Punkt an war er kooperativ. Er erzählte den Beamtinnen und Beamten alles, was er über die drei Morde wußte. Noch überraschender war, dass er auch vorschlug, seine Morde in Kalifornien zu untersuchen und jedes seiner Verbrechen detailliert beschrieb.

Durch den Vergleich seiner Aussage mit Jennifer Asbansens schien diese Beschreibung zu stimmen. Obwohl Idiales möglicherweise unter schizophrenen Warnvorstellung litt, war sein Gedächtnis erstaunlich scharf. Laut Jared Fans Nellenberg, Assistenzprofessor für klinische Psychologie am Columbia University Medical Center, haben Personen mit Schizophrenie typischerweise schlechte, kurz und Langzeitgedächtnisse.

Seine detaillierte Erinnerung war höchst ungewöhnlich. Für die Ermittler schien der Mörder aufgeregt zu sein, endlich ein Publikum zu haben, das seine abscheulichen Taten hören wollte. Obwohl Irdiels normalerweise ein schlechter Redner war, wurde er plötzlich eloquent, wenn er seine Morde beschrieb.

 Sie waren offenbar seine einzige Leidenschaft. Nach dem Genießen der Aufmerksamkeit wollte er sich als kaltblütigen emotionslosen Mörder darstellen. Er bestand darauf, dass er nichts für seine Opfer empfand und tat alles, um sie herabzusetzen. Er behauptete, dass er, weil die Marines ihm das Töten beigebracht hatten, einfach sein Training anwandte.

Sein Schauspiel überzeugte die Polizei nicht. Am 23. Mai 2002 wurde er der Morde an Lynh Huba und Laura Ulaki für schuldig befunden. Er wurde zum Tode verurteilt. Sein zweiter Prozess wegen des Mordes an Cassandra Korum fand statt, nachdem der Psychologe Charles Obstel und die Psychiaterin Dr.

 Dorothy Leis bei Schizophrenie diagnostiziert hatten und deswegen plädierte sein Anwalt auf Schuld Unfähigkeit. Jedoch war sie nicht besonders wirkungsvoll. Iels war ein funktionierender Erwachsener, der in seiner Aussage im Zeugenstand kohent erschien. Er konnte die Geschworen nicht davon überzeugen, dass er unfähig war, die Konsequenzen seiner Verbrechen zu verstehen. Am 24.

 April 2004 verurteilte das Gericht den 39-jährigen Irdiels wieder zum Tode. Jahrelang dachteils, sein Schicksal sei besiegelt. Aber dann 2011 verabschiedete Elino ein Gesetz und die Todesstrafe wurde abgeschafft. Aber kurz nachdem die Gesetzgebung unterzeichnet wurde, sorgten Staatsanwältinnen und Staatsanwälte aus Orange County, die Befürworter der Todesstrafe waren dafür, dass er wegen seiner kalifornischen Verbrechen vor Gericht gestellt wurde.

Im Oktober 2018 wurde Andrewdiels damals 54 zum dritten Mal zum Tode verurteilt. Zu diesem Zeitpunkt fühlte er sich hoffnungslos. Es schien eine passende Strafe für einen Mörder, der so viele Frauen das Leben genommen hatte, der so besessen davon war, selbst die Kontrolle zu behalten. Er konnte es offenbar nicht ertragen, sich machtlos zu fühlen. Dann, am 2.

November 2018, wurde er tot in seiner Zelle aufgefunden. Das Gefängnis erklärte es zu einem Suizid. Nach 54 langen Jahren hatten Andrewdiels Dämonen letztendlich die Oberhand gewonnen. Vielen Dank, dass ihr auch in dieser Folge wieder dabei wart. Serienkiller Mörder und ihre Geschichten gibt es jeden Donnerstag und bis zum Jahresende auch am Sonntag als neue Folge.

 Ihr könnt uns überall kostenlos hören und abonnieren bei Spotify, Apple Podcasts, Amazon Music oder wo auch immer ihr eure Podcasts hört. Wenn euch unser Podcast gefällt, freuen wir uns über eine Bewertung von euch. Im Spezial am Sonntag werden wir uns mit Joachim Kroll beschäftigen, der in die deutsche Kriminalgeschichte als der Menschenfresser von Duisburg einging.

Mein Name ist Mark Spall. Bis zum nächsten Mal hier bei Serienkiller und mein Name ist Diane Helscher. Dieser Podcast ist werbefinanziert und kann deswegen kostenlos auf allen Plattformen angeboten werden. Wenn Sie in diesem Podcast Werbung schalten wollen, dann schreiben Sie uns doch gerne an [email protected].

Serienkiller Mörder und ihre Geschichten ist ein Podcast von Bose Park Productions basierend auf einem Spotify original. Diese Folge wurde im amerikanischen geschrieben von Gareth Imperato. Deutsche Produktion und Redaktion Micki Sitic, Fabio Lautenschläger, Alexander von Bagen, Julia Ilan Suolder und Chris Guse.

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