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Wahre Verbrechen I Mord im Fahrstuhl I True Crime Dokumentation T – Part 2

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By sonds1
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Lange Zeit war die Identität des Täters unbekannt. Bis im Juli 2023 Rex Heuerman, einjähriger Architekt aus New York als Hauptverdächtiger verhaftet und angeklagt wurde. Hallo, ich bin Max Spalleck und das hier ist Serienkiller Mörder und ihre Geschichten. und mein Name ist Diane Helscher.

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 Ihr könnt den Podcast kostenlos auf allen Plattformen wie Spotify, Apple oder Amazon Music hören. Serienkiller, Mörder und ihre Geschichten ist ein Podcast von Wosepark Productions nach einem Spotify Original. Eine neue Folge erscheint jeden Donnerstag. Der Fall des Long Island Killers war lange Zeit ungelöst.

Entlang des Ocean Parkway wurden die Leichen mehrerer Menschen gefunden, einige in Jutesäcken. Die Polizei stellte fest, dass die Opfer vermutlich an einem anderen Ort getötet und dann dort abgelegt wurden. Besonders Frauen oft Sexarbeiterin, die ihre Dienste über die Online Kleinanzeigen Webseite Craigslist anboten, wurden zu opfern.

Das gezielte Vorgehen gegen Sexarbeiterin kommt leider häufiger vor, als man glaubt. Laut einer 2004 veröffentlichten Studie im American Journal of Epidemiology werden aktive Sexarbeiterinnen 18 mal häufiger ermordet als andere Frauen. Jack Levin, Professor für Kriminologie sagte: “Sexarbeiterinnen sein besonders gefährdet.

 Sie steigen zu Fremden ins Auto, werden oft erst spät als vermisst gemeldet und auf die Polizei wird nur wenig Druck ausgeübt, solche Fälle zu klären. Noch immer gibt es viele Fragen darüber, wie, wen und aus welchen Motiven Rex Heuerman mordete. Das FBI schätzt, dass zu jederzeit 25 bis 50 Serienmörder in den USA unterwegs sind.

Eine besonders verstörende Tatsache. Diese Woche schauen wir genau hin, wie wurde die Öffentlichkeit erstmals auf den Gilgo Killer aka Craiglist Ripper aufmerksam und was verbannt die Opfer. Nächste Woche dann schauen wir auf die mutmaßlichen Opfer und die Verdächtigen, die es gab, bis schließlich Rex Heuerman als der wahrscheinliche Craiglist Ripper enttarnt wurde.

Die Öffentlichkeit hörte erstmals vom sogenannten Long Island Killer durch das Verschwinden der 24-jährigen Shannon Gilbert. Sie lebte in Jersey City in New Jersey und arbeitete als Sexarbeiterin, nachdem sie mit ihren früheren Jobs kaum zurecht gekommen war. Gilbert schloss die Highchool mit 16 ab und begann dann eine Krankenpflegeausbildung.

Nach einem Jahr brach sie diese jedoch ab und versuchte sich mit anderen verschiedenen Jobs, unter anderem im Restaurant, im Seniorenheim oder in Büros. Im Jahr 2010 entschied sich Shannon als Escort über Crackslist zu arbeiten, um mehr Geld zu verdienen. Am 1. Mai desselben Jahres besuchte sie einen Kunden namens Joseph Brewer.

Brewer war ein ehemaliger Finanzberater, der in einer abgesicherten Wohnanlage in Oak Beach lebte. Sie hoffte mit dem verdienten Geld ihrer Mutter ein Geschenk zu machen. Zwischen den beiden bestand immer ein enges, aber oft auch schwieriges Verhältnis. Während ihrer Kindheit war Shannons Beziehung zu ihrer Mutter Mary von Spannung geprägt.

 Auf lebte sie in Pflegefamilien im Norden des Bundesstaats New York, da Mary mit ihrer rebellischen Art und mit gesundheitlichen Problemen schwer zurecht kam. Schon mit 12 Jahren wurde bei ihr eine bipolare Störung diagnostiziert. Jedoch nahm sie ihre Medikamente nur unregelmäßig und entwickelte darauf eine Essstörung.

Freunden zufolge gab Mary ihre Tochter in Pflege, nachdem es Konflikte mit ihrem Freund gab. Shannon und ihre Mutter waren sich selten einig, besonders was die Arbeit über Crackslist anging. Obwohl Mary dagegen war, gefiel es ihr teure Geschenke kaufen zu können. Am 1.

 Mai 2010 diente der Job hauptsächlich diesen Zweck. An diesem Abend wurde Shannon gegen 2 Uhr morgens von ihrem Fahrer Michael Pack zum Haus von Brewer gebracht. Pack hatte sie schon früher zu Termin begleitet. Er blieb im Auto, während Shannon zum Kunden ging und beschäftigte sich in dieser Zeit mit seinem Handy. Über die weiteren Abläufe des Abends gibt es unterschiedliche Aussagen.

Manche sagen, Brewer veranstaltete Party, andere behaupten aber, sie war mit ihm allein. Das nächste, was gesichert bekannt ist, gegen 5 Uhr morgens rief Shannon verzweifelt den Notruf an. Dominik Verone, ehemaliger Leiter der Mordkommission des Suffle County, berichtete später, sie rief: “Jemand verfolgt mich.

” Während des Notrufs hörte man zwei männliche Stimmen im Hintergrund, Bruer und Park. Brewer wurde dabei gehört, wie er Gilbert aufforderte, das Haus zu verlassen. Verone sagte weiter, dass entweder Brewer auf sie zukam oder sie anfasste, woraufhin sie zu schreien begann. Während des minütigen Notrufs blieb Shannon weiter am Telefon.

 Schließlich floh sie aus dem Haus. Immer wieder rief sie nach Hilfe und lief zum nahegelegenden Haus eines Nachbarn, Gas Coletti. Auch Coletti alarmierte daraufhin die Polizei. Shannon rannte jedoch weiter weg, klopfte an verschiedene Haustüren in der Umgebung und wirkte panisch. Pack folgte ihr, um sie zurückzubringen, was ihm aber nicht gelang.

 Während des Anrufs sagte sie nie, warum oder vor wem sie weglief. Schließlich brach der Notruf nach 23 Minuten ab. Als die Polizei eintraf, war Shannon verschwunden. Die Polizei sah Joseph Brewer, Shannons Kunden, zeitweise als Verdächtigen. Brewer hatte häufiger Sexarbeiterin über Craigs List kontaktiert. Auch Shannon Gilbert gehörte dazu. Am 9.

 April 2011 gab Brewer gegenüber der New York Daily News an. Er glaube weiterhin, dass Gilbert lebe und könne nicht nachvollziehen, was mit ihr geschehen sein sollte. Er sagte: “Ich bin überzeugt, dass sie lebt. Ist sie einfach so tot umgefallen?” C. Monate später wurde Shannons Leiche gefunden. Letztlich [räuspern] entlastete die Polizei Brewer nach der Vernehmung und Durchsuchung seines Hauses, da keinerlei Beweise gegen ihn gefunden wurden.

Zwei Tage, nachdem Shannon Gilbert verschwunden war, sagte ihre Mutter Mary, ein Nachbar von Brewer, Dr. Peter Hacket habe sie angerufen. Hacket, bekannt als jemand, der nach Aufmerksamkeit suchte und sich gern in große Ereignisse einmischte, erklärte am Telefon, er habe eine Einrichtung für verlorene Mädchen und habe Shannon am Tag ihres Verschwindens gegen ihren Willen sediert.

 Hacket war zuvor Polizeichirurg im Suffle County gewesen und hatte auch behauptet, beim Absturz des TVA Flug 800 1996 eine Rolle gespielt zu haben, worüber sich seine Kollegen jedoch nur wunderten. Später wurde Hacket entlassen, da er sein Diensthändy privat nutzte und falsche Angaben zur Arbeitszeit machte. Es bleibt unverständlich, weshalb er einen solch seltsamen Anruf machte.

 Doch anfangs bestritt Hacket jemals mit Mary Gilbert telefoniert oder derartige Behauptung aufgestellt zu haben. Erst nachdem Telefonaufzeichnung zwei Anrufe belegten, bestätigte er den Kontakt. Das machte ihn während der Ermittlung verdächtig. Hacket bestritt in mehreren Schreiben an die TV-Sendung 48 Hours weiterhin etwas mit dem Verschwinden zu tun zu haben.

 Die Polizei durchsuchte sein Haus, Boot und sein Auto. Sie stellte dabei fest, dass Hacks Familie zum fraglichen Zeitpunkt im Haus war, also auch als Hacket laut eigener Aussage Shannon beruhigte. Dominic Verone, der frühere Leiter der Mordkommission im Suford County, bestätigte gegenüber 48 hours, dass Hacket zwar oft in Erscheinung trat, aber nicht als glaubwürdig galt und als verdächtiger Ausschied.

 Verone sagte, er mischt sich überall ein. Einige [räuspern] nennen ihn ein Aufschneider. Dennoch blieb das Misstrauen gegenüber Hacket lange bestehen. Spekulationen um Shannons Verschwinden sorgten 2010 für große Aufmerksamkeit in New Yorks Medien. Mary Gilbert trat öffentlich auf und kritisierte die Polizeiungen rund um ihre vermisste Tochter.

 Die Suche nach Shannon Gilbert stand plötzlich im Mittelpunkt. Doch bald änderte sich der gesamte Verlauf der Ermittlungen. Die Suche nach der vermissten 24-jährigen Shan Gilbert zog sich bis in den Sommer 2010. Im Juni wandte sich die vermissten Stelle der Saford County Police an den erfahrenen Polizisten John Mia. Malia hatte den Ruf, selbst schwer auffindbare Opfer und entlaufene Gefangene zu ordnen.

 Unterstützt wurde er von seinem deutschen Schäferhund Blue. Mia war zuversichtlich, dass Gilberts Leiche gefunden werden konnte. Er sagte der New York Times 2011: “Ich rechnete damit, dass wir sie finden würden. Ich ging davon aus, dass sie tot war. Niemand wusste irgendetwas.” Den Sommerüber durch Campten Malia und Blue, die private Wohngegend in Oak Beach, dem letzten bekannten Aufenthaltsort von Shannon.

 Inspektor Stuart Cameron von der Suok Abteilung sagte, er hat eine Spur. Er bleibt dran. Er arbeitet bis er am Ziel ist. Mia setzte die Suche oft auch in seiner Freizeit fort. Obwohl der Sommer in den Herbst überging und Meria sein Gebiet auf den Ocean Parkway und potenzielle Fluchtwege ausweitete, blieb die Suche zunächst erfolglos.

 Doch er ließ nicht locker und suchte weiter unermüdlich. Am 10. Dezember 2010 kam dann der entscheidende Tag. Mia und Blue machten westlich der Siedlung eine Entdeckung. die alles verändern sollte. Sie blieben nah am Straßenrand und folgten der Theorie, dass Mordopfer oft in einem Abstand von etwa 9 m zur Straße abgelegt werden. Die Vegetation am Ocean Parkway war dicht, was die Suche erschwerte.

 Bei früheren Einsätzen hatte Blue bereits Kratzer abbekommen und Mia hatte sich mit Giftfeu vergiftet. Dennoch arbeiteten sie konzentriert weiter. Gegen 15 Uhr bemerkte Maria Blues wedelnden Schwanz. Blue hatte sich fest auf etwas fokussiert und Witterung aufgenommen. Malia näherte sich und entdeckte, was Blue gefunden hatte, einen großen Jutesack.

Als er hineinsah, sah er das Skelett eines Menschen. Am Morgen des 13. Dezembers 2010 betrat Mordermittler Gilgo Beach, um ein Skelett zu untersuchen, das Officer John Mia und sein Polizeihund Blue entdeckt hatten. Polizeihunde wie Blue sind speziell dafür ausgebildet, den Geruch von Tod und Verwesung wahrzunehmen.

 Sie erkennen verwesene Überreste wie Fleisch, Blut und Knochen. Laut The Guardian werden Leichenspürhunde sogar darauf trainiert, den Geruch des Todes mit Hilfe ihrer eigenen Spielzeuge zu identifizieren. Als die Polizei das Gelände durchkämte, kehrte Meria zurück, um zu helfen. Er ließ Blue zunächst im Auto und suchte einen Teil des Areals allein ab.

 Das Wetter war stürmisch und kalt, typisch für einen New Yorker Winter. Doch Meria sagte der New York Times, dass ihn das nicht gestört habe, weil das Adrenalin alles überlagert habe. Einige Stunden später entdeckte Malia einen weiteren Jutesack, etwa 150 m vom ersten Fundort entfernt. Auch darin lag eine Leiche.

 Kurz darauf gegen 13 Uhr fanden Malia und Blue zwei weitere Leichen, die ebenfalls in Jutesäcke gewickelt waren. Damit stieg die Zahl auf vier Leichen, die am Gilgo Beach entdeckt wurden. Diese vier Opfer wurden später als die Gilgo 4 bekannt. Die Polizei war zunächst überzeugt, dass eine der toten Frauen Shannon Gilbert sein musste.

 Doch nach weiteren Untersuchung wurde klar, dass sie nicht darunter war und weiterhin vermisst wurde. Die Ermittlere untersuchten das Gebiet monatelang bis am 29. März 2011 weitere menschliche Überreste im Gebüsch entlang des Ocean Parkway gefunden wurden. Damit stieg die Gesamtzahl der gefundenen Leichen auf fünf.

 Doch diese Zahlen sollten noch weiter steigen. Am 4. April 2011 fand die Polizei drei weitere Opfer in Jutesäcken entlang des Ocean Parkway. Damit wurden insgesamt acht Opfer gezählt, aber keine der identifizierten Leichen war Shannon Gilbert. Die Ermittler rätselten weiter und hatten kaum Anhaltspunkte, wer für die Taten verantwortlich war.

 Brad Garret, ehemaliger FBI-Agent, sagte damals gegenüber ABC News, dass er davon ausgehe, dass die acht Opfer wahrscheinlich von einem einzigen Täter getötet wurden. Bei so vielen Leichen an einem Ort vermutete er, dass der Täter sich ganz gut in diesem Gebiet auskennen musste. Laut Gareth könnte der Täter dort aufgewachsen sein, dort arbeiten oder leben oder aus anderen Gründen regelmäßig an diesen Ort gekommen sein.

Garret betonte außerdem, daß die in Jutes Säcke gewickelten Leichen Hinweise auf den Beruf des Mörders geben könnten. Er riet nicht davon auszugehen, dass der Täter ein herumreisender Arbeiter sei. Er hatte die Vermutung, dass der Täter mitten in der Gesellschaft lebt, vermutlich verheiratet ist und unter Umständen Kinder hat.

 Ein Mensch mit einer dunklen, verborgenen Seite. Nach dem Fund der acht Leichen weitete die Polizei ihre Suche auf Nessau County aus. Wenige Tage später, am 11. April 2011, entdeckten die Ermittler in der Nähe des Wasserturms von Jones Beach Knochen und Schmuck einer Frau. Außerdem wurde westlich von Toby Beach der Schädel, einer weiteren Frau entdeckt.

Nun war die Zahl der Leichen auf Zeh. gestiegen. Doch auch diese Opfer waren nicht Gilbert. Zum damaligen Zeitpunkt erklärten anonyme Polizisten gegenüber ABC News, dass möglicherweise mehrere Täter verantwortlich sein könnten. Gleichzeitig hielt Richard Dormer, Policecommissioner von Sufordk County, es für denkbar, dass Shannon Gilberts Schicksal nicht mit den übrigen Opfern zusammenhing.

Dormer vermutete, dass Shannon möglicherweise unter Drogeneinfluss stand. in Panik geriet, sich im Sump verirrte und dann versehentlich ertrank, als sie versuchte, sich durch das dichte Gebüsch zu schlagen. Die Polizei von Saf County suchte weiterhin nach Shannon Gilbert. Am 7. Dezember 2011, etwa anderthalb Jahre nach ihrem Verschwinden wurden in den Sympfen nördlich von Oak Beach persönliche Gegenstände von ihr gefunden.

 Handtasche, Ausweis, Jeans und ihr Handy. Diese Entdeckung intensivierte die Suche im Mogebiet. Einige Tage später, am 13. Dezember, fand die Polizei menschliche Überreste in der Nähe von Oak Beach. Diesmal handelte es sich um Shannon. Der damalige Kommissioner Dormer erklärte in einer Pressekonferenz, dass die Polizei davon ausgehe, sie sei ertrunken.

Er sagte, falls sie es ist, würde das die Theorie untermauern, dass sie versuchte zum Parkway zu gelangen. Wir bleiben bei der Annahme, dass sie ertrunken ist. Am 15. Dezember 2011, also zwei Tage nach dem Fund von Gilberts Leiche, nahm sich James Bisset, der Besitzer des Long Island Aquariums, offenbar das Leben.

 In der Öffentlichkeit wurde spekuliert, ob Bisser im Fall Shannon eine wichtige Rolle gespielt haben könnte. Man vermutete, Bisset könne Zugang zu Jute gehabt haben, doch Ermittler bestätigten später, dass es keinen Zusammenhang zu einem der Todesfälle gab. Am 30. November 2011 äußerte Dorma gegenüber dem Sender NBC die Polizei im Suffall County gehe davon aus, dass eine einzige Person alle zehn Opfer entlang des Ocean Parkway getötet habe.

 Nach dem Fund der zehn Leichen im Jahr 2011 waren einige der Opfer bereits identifiziert worden. Informationen über ihre Hintergründe lieferten der Polizei neue Hinweise zum Gilgo Beach Fall. Bei der Identifizierung der sogenannten Gilgo wurde deutlich, dass sie Gemeinsamkeiten mit Shannon Gilbert hatten. Alle vier Frauen waren Sexarbeiterinnen, die ihre Kunden über Crackslist anwarben.

  Im folgenden werden wir über die Opfer in der Reihenfolge, in der sie von der Polizei gefunden worden sind, sprechen. Beginnen wir mit der 25-jährigen Maurine Brainet Barnz. Sie gehörte zu den sogenannten Gilgo und war eines der ersten Mordopfer, das im Dezember 2010 am Gilgo Beach entdeckt wurde.

 Sie wurde zuletzt am 9. Juli 2007 lebend gesehen, nachdem sie von Norwich Connecticut nach New York City gereist war. Im Alter von 16 bekam sie ihr erstes Kind, Caitlyn. Sie heiratete9 Jason Brainard Barns, den Vater ihrer Tochter. Die Ehe hielt nicht lange. 2001 folgte die Scheidung. Anschließend zog sie mit ihrer jüngeren Schwester Miss Groton Connecticut.

Marine hatte unterschiedliche Gelegenheitsjobs, darunter Kartenhändlerin im Foxwoods Casino sowie als Pizzalieferantin und Supermarktkassiererin. Aber die kurzfristigen Jobs langweilten sie, weshalb sie 2003 entschied, Rapperin zu werden. Ihre Musik bewarb sie dann auf MySpace. Dort stieß sie auf Modelanzeigen und legte sich auf modelmham.

com eine Seite zu. Sie ließ sich von einer Freundin Portraitfotos anfertigen und stellte diese auf die Seite. Schon bald wurde ihr Profil von zahlreichen Agenturen für Nacktmodelle und Escortdienste kontaktiert. Damals fand sie besonders die guten Verdienstmöglichkeiten faszinierend. Über Google fand sie heraus, wie lukrativ Webcam oder Escortjobs sein konnten.

Jedoch wollte sie niemanden ein Teil ihres hart verdienten Geldes abgeben. Dann entdeckte sie Craiglist. Dort boten viele Sexarbeiterinnen ihre Dienste an und konnten so ihre gesamten Einnahmen behalten. Maine begann unter dem Namen Mary auf Craig’s List als Sexarbeiterin zu arbeiten. 2006 wurde sie erneut Mutter.

 Wer der Vater ist, blieb unbekannt, aber er zahlte die Miete für Maourine und ihre Kinder. Im Dezember 2006 begann Maine einen Job als saisonale Vertriebsmitarbeiterin bei Atlantic Security in Groton. Doch im Januar 2007 nach den Feiertagen verlor sie ihre Arbeitsstelle und nahm wieder freier über Crackslist an.

 Auch ihre Kollegin Sarah Carns wurde entlassen. Maine engagierte sie danach als Fahrerin für einen Auftrag. Sarah Carnes war die letzte Person, die sie am 9. Juli 2007 lebend sah. Maine checkte im Superid Motel ein und verschwand bald darauf. Es gibt Berichte, sie habe das Motel wieder verlassen, aber die Beweise dafür fehlen.

Einige Tage nach dem Verschwinden erhielt Sarah einen verdächtigen Anruf von einer unterdrückten Nummer. Das People Magazine berichtete, daß die männliche Stimme behauptete, Maurine sei in einem Bordell in Queens. Sarah sagte, ich sagte ihm, das wäre nichts für sie, weil sie unabhängig war. Er sagte: “Nun, ich habe sie gesehen.

” Und er beschrieb sie mir genau. Im selben Interview erklärte Sarah, dass die Stimme keinen typischen Akzent der Gegend hatte. Es klang für sie weder nach New York, Boston noch nach Main. Ihre Erinnerung nach sprach der Anrufer auffällig deutlich, besonders das S und das T. Sie sagte, er sprach sehr korrekt.

 Ob es sich nun um einen makaberen Scherz handelte oder eine Nachricht vom Mörder, blieb ungeklärt. Es wirkt bizarr, warum sollte der Mörder Kontakt aufnehmen und das Risiko eingehen, entlarft zu werden? Doch es kommt erstaunlich oft vor, daß Serienmörder, Polizei oder Angehörige anrufen. Manche verspüren dadurch einen Nervenkitzel, wenn sie mit Ermittlern spielen oder die Polizei verspotten können.

Viele Serienmörder nehmen das Risiko bewusst auf sich und wollen mit Medien oder Angehörigen in Kontakt treten. Einer Studie vom Jahr 2002 im Journal of Criminal Justice und Popular Culture zufolge, sehnen sich einige Mörder regelrecht nach Aufmerksamkeit und Macht. Die Kommunikation mit der Öffentlichkeit kann Hinweise zur Ergreifung hinterlassen, aber sie kann auch in die Irre führen.

Im Fall Maurine Brainard Barns wirft der Verdächtige Anruf bis heute viele Fragen auf. Bis heute konnten die Ermittler nicht klären, wer sich hinter dem mysteriösen Anrufer verbarg oder ob er in die Tat verwickelt war. Marines verschwinden und die Anrufe bleiben ein entscheidendes Rätsel innerhalb der Ermittlungen.

Die nächste Ermittlung im Long Island Killer Fall betraf Melissa Bar Family. Sie war 24 Jahre und verschwand am 10. Juli 2009. Zuletzt wurde sie gesehen, während sie auf dem Bordstein vor ihrer Kellerwohnung in der Bronx saß, in der sie mit ihren fünf Katzen lebte. Melissa suchte 2009 auf Crackslist nach Kunden.

Sie wuchs in Buffalo auf, besuchte dort die Continental Beauty School und hatte einen kurzen Job bei Supercuts. 2006 mit 21 zog sie mit ihrem Freund Jordan in die Bronxe. Ein Bekannter Johnny Terry, auch Blaze genannt, bot ihr einen Friseurjob in New York an und organisierte die Unterkunft. Nach der Trennung von Jordan begann Melissa eine Beziehung mit Terry.

Die Beziehung zwischen Terry und Melissa war wechselhaft. Es gab Gerüchte, dass Terry ihr Zuhälter war. Sie bot ihre Dienste über Crackslist und über einen Escort James Bond Entertainment an, wo sie den Namen Chloe verwendete. Am Abend des 10. Juli 2009 traf Melissa einen Kunden. Später zahlte sie rund 900$ auf ihr Konto ein und verschwand anschließend spurlos.

Ihr Körper wurde später in einem Jutesack am Ocean Parkway entdeckt. Nach ihrem Verschwinden versuchte Terry sie anzurufen, doch erreichte nur die Mailbox. Er machte sich Sorgen um Melissa und wollte den Kontakt trotz der Trennung aufrechterhalten. Terry versuchte Melissa als vermisst zu melden, doch wurde angeblich von der Polizei abgewiesen.

 Ihr Verschwinden rückte ihn in den Fokus der Ermittlung. Er wurde sogar als Hauptverdächtiger betrachtet und berichtete später, dass die Polizei ihn überwachte. Eine Woche nach Melissas Verschwinden erhielt ihre Schwester Amanda einen Anruf von Melissas Handy. Amanda beschrieb die Stimme als die eines älteren weißen Mannes. Der Anrufer fragte Amanda zunächst, ob sie die kleine Schwester von Melissa sei und beschimpfte beide dann mit vulgären Ausdrücken.

Das Telefonat dauerte weniger als 3 Minuten. Solche Anrufe meist kurz hielten etwa einen Monat lang an und kam einmal wöchentlich. Die Polizei konnte sie Handymasten in belebten Gegenden wie Times Square oder Madison Square Garden zuordnen. Weiter kamen sie jedoch nicht. Der letzte Anruf kam am 26. August 2009.

Der Mann sagte Amanda, dass er Melissa getötet habe. Kurz darauf erhielt auch Johnny Terry solche bedrohlichen Anrufe. Terry berichtete, dass der Unbekannte ihn 30 mal in 8 Monaten anrief und ihm mit dem Tod drohte. Seiner Aussage nach klang der Anrufermeist betrunken, kannte Details über Terry Tätowierungen und offenbarte eigenartiges Wissen über Melissas Umfeld.

 Terry vermutete, der Täter habe Sexarbeiterin als Opfer ausgewählt, weil er überzeugt war, sie hätten sich falsch verhalten und wollte das Recht selbst in die Hand nehmen. Diese Täterperspektive gab dem Fall eine besonders beängstigende Wendung. Es blieb unklar, was mit der 22-jährigen Sexarbeiterin Megan Waterman passiert war. Sie verschwand am 5.

 Juni 2010, nachdem sie über Craiges List einen Kunden in Long Island traf. Zu dieser Zeit wohnte sie mit ihrem Freund Akim Cru im Holiday In Express in Horge. Die Überwachungskameras zeigten sie zum letzten Mal lebend, als sie gegen 1:30 Uhr nachts das Hotelzimmer verließ, um sich mit einem Kunden zu treffen. Wenige Monate später wurde sie als eines der Opfer identifiziert, deren Körper im Dezember 2010 am Ocean Parkway entdeckt wurden.

 Megan wuchs in Scowborrow, Maine bei ihrer Großmutter Miriel auf. Das Verhältnis zu ihrer Mutter Lorraine war schwierig. Miriel meldete Lorraine wiederholt beim Jugendamt, weil sie sich nicht ausreichend um Megan und ihre Geschwister kümmerte. Mir stellte Lorrain ein Ultimatum. Sie müsse das Sorgerecht abtreten und könne so das Besuchsrecht behalten.

 Lorraine stimmte zu, obwohl ihr Anwalt ihr davon abriet. Megan verließ während der Teenagerjahre die Schule und kam mehrmals mit dem Gesetz in Konflikt. Mit 17 wurde sie wegen Besitzes einer Marihuana Pfeife von der Polizei festgenommen und in eine Rehainrichtung eingewiesen. Weitere kleinere Delikte wie Nachstellung, Trunkenheit und Ladendiebstahl folgten.

 [räuspern] Bei einem One Nightight Stand mit einem DJ in einem Club wurde sie schwanger. Während der Schwangerschaft lebte sie für einige Wochen wieder bei ihrer Mutter Lorraine. Ihre Tochter Liliana kam 2006 zur Welt. Nach der Geburt von Liliana spürte Megan bald den finanziellen Druck, den ein Kind verursachen kann.

 Sie erhielt monatlich 400$ Sozialhilfe, doch das reichte kaum für sie und ihr Kind. Während dieser Zeit warnte Lorrain sie mehrfach davor, in die Prostitution einzusteigen. Doch Megan wollte unbedingt genug Geld haben, um sich und ihrer Tochter mehr leisten zu können. Sie entschied sich schließlich als Sexarbeiterin zu arbeiten.

2010 sagte ihre Mutter der Daily Maale, es war schnelles und gutes Geld. Sie sagte, sie hätte Ärzte, Polizisten und prominente Leute als Kunden. Waterman und Lorraine hatten geplant, an Lorrains Geburtstag Zeit miteinander zu verbringen, aber es kam nie dazu. Waterman verschwand spurlos. Im Gegensatz zu anderen Opfern ist nicht bekannt, ob Watermans Familie oder ihr Freund nach dem Verschwinden verdächtige Anrufe erhielten.

Schon kurz darauf sollte in Long Island ein weiteres Opfer auftauchen, das einen scheinbar attraktiven Anruf erhalten hatte. ein Angebot, das viel zu gut klang, um es abzulehnen, doch dessen Folgen tödlich waren. Am Z. September 2010 erhielt die 27-jährige Amberlin Costello ein unerwartet hohes Angebot auf ihrer Craigelist Anzeige.

 Ein Fremder meldete sich auf dem Handy ihres Mitbewohners David Schall über die Treffen aus Sicherheitsgründen vereinbart wurden. Normalerweise half Shella dabei die Kunden einzuschätzen, doch diesmal blieb das aus. Der Kunde botol, deutlich mehr als Costellos üblicher Tarif von etwa 250$. Nach mehreren Telefonaten besprach sie die Einzelheiten ohne die Identität ausreichend zu überprüfen.

 Sie wollte unbedingt das Geld verdienen und ignorierte das Risiko. Amber verdiente ihren Lebensunterhalt mit Prostitution und war heroinabhängig. Um 10:30 Uhr an diesem Tag verließ sie nach einem letzten Anruf die Wohnung. um den Fremden zu treffen, ohne zu ahnen, dass sie vermutlich dem Long Island Killer begegnen würde.

Oft arbeitete Amber Lyn unter dem Pseudonym Carolina, inspiriert von ihrem Heimatstaat North Carolina. Geboren als Amber Lyn Overstreet wuchs sie in Wilmington auf einer Küstenstadt, die von vielen als ruhig beschrieben wird. Für Ember jedoch war die Kindheit geprägt von schweren Schicksalsschlägen. Schon im Kindesalter erlebte sie traumatisches.

 Mit sechs Jahren wurde Amber von einem Nachbarn missbraucht, was zu einem Zusammenbruch ihrer Mutter führte. Ihre Schwester Kimberly Overstreet erinnerte sich: “Wir hatten keine unbeschwerte Kindheit. Unsere Familie kämpfte mit Alkoholsucht und Krankheit.” Im Jahr 1996 begann Kimberly für die Escortagentur Code Confidential zu arbeiten, geführt von einer Zuhälterin namens Theresa.

 3 Jahre später mit 16 entschied sich Amber selbst in die Prostitution einzusteigen, zunächst auf eigene Faust. Ihren ersten Kunden aus der Nachbarschaft nahm sie für 75$ an. Später stieß Amber zu ihrer Schwester Kimberly und Code Confidential. Dort wurden die Sexarbeiterin auf den Parys von Theresa mit Drogen wie Crack, Ecstasy und Heroin versorgt.

 Während Kimberly Kokain nahm, wurde Amber immer abhängiger von Heroin. Gemeinsam zogen die Schwestern mehrmals an die Ostküste, unter anderem nach Hilton Hat, Florida, New Orleans sowie nach Suffold County. 2007 entschloss sich Amber, ihr unstätes Leben zu beenden und sesshaft zu werden.

 Sie heiratete Don Costello in Dondon, Florida, nahm dessen Nachnamen an und zog in seine Eigentumswohnung, wurde Mitglied seiner Kirche. Amber fand eine Anstellung in der Kinderbetreuung der Gemeinde und schien sich eine ruhigere Existenz aufzubauen. Das Paar versuchte eine Familie zu gründen, erlitt jedoch eine Fehlgeburt. 2008 unterstützte Amber mit ihrem Mann eine Familie aus der Kirche, die vorübergehend ihr Baby Gabriel nicht behalten konnte.

  Die Costellos nahmen sich des Babys an, während das Jugendamt die Umstände prüfte. Amber kümmerte sich liebevoll um Gabriel, brachte ihn sogar zu ihrem Vater nach Wilmrington. Doch der Plan, das Kind zu adoptieren, diesen Plan musste sie aufgeben. Kurz darauf zerbrach Ambers Ehe. Don Costello sah sie zuletzt, als sie im Dezember 2008 Weihnachtsdekoration aus seiner Wohnung holte.

 Imselben Monat wurde Amber beim Ladendiebstahl von Zahnpasta in einer Publixfiliale erwischt. Nach nur 15 Monaten ließen sich Don und Amber im März 2009 scheiden. Don äußerte, Amber sei während der Ehe nicht immer ehrlich gewesen, wurde dabei aber nicht konkret. Ein Gerichtstermin wegen Ladendiebstahls war für Februar 2010 angesetzt, aber Ember entschied sich stattdessen nach New York zurückzukehren, um von den Drogen loszukommen.

 Kimberly zahlte ihr das Flugticket und brachte Ember in eine Entgiftungseinrichtung in das Nassau University Medical Center. Nach Abschluss der Therapie bezog zunächst eine Entzugseinrichtung, dann eine Wohnung in North Babylon, Long Island. Doch schon bald stieg sie wieder in die Prostitution ein. Laut Kimberly wurde Ember dadurch rückfällig und griff erneut zu Heroin.

 Sie bot erneut sexuelle Dienste auf Craig’s List an unter dem Pseudonym Carolina. Am nächsten Morgen, am 3. September 2010 bemerkte ihr Mitbewohner David Schall, dass sie nicht nach Hause zurückgekehrt war. Schala kontaktierte Kimberly, die zunächst keinen Anlass zur Sorge sah, und glaubte, Ember habe einfach jemanden zum Feiern gefunden und würde bald wieder auftauchen.

 Doch Amber blieb verschwunden. Erst im Januar 2011 konnten die Behörden aus Suffer County mit einem DNA Abstrich von Kimberly Overstreets Ambers Leiche identifizieren. Sie gehörte zu den sogenannten Gilgo den 4.eren. Gemeinsam an Long Islands stren aufgefundenen Frauen. Im Jahr 2012 sorgte Kimberly für Schlagzeilen, weil sie versuchte den Mörder ihrer Schwester selbst anzulocken.

 In einer Channel 4 Dokumentation schilderte sie, dass sie über Crackslist ebenfalls sexuelle Dienste anbot, um so den Täter anzulocken. Mit Kimberly Overstreets Engagement gerieten die sogenannten Gilgo Beach vor wieder ins Licht der Öffentlichkeit. Berlin Costello, Marine Brain Barns, Megan Waterman und Melissa Bart Family wurden schließlich identifiziert.

Doch in der Nähe von Gilgo Beach gab es noch sechs weitere damals nicht identifizierte Leichen. Damit wurde der Fall nicht nur komplizierter, sondern auch immer rätselhafter. Bevor wir auf die noch nicht identifizierten Leichen eingehen, rücken wir zunächst andere Opfer ins Zentrum unserer Geschichte. Fast 10 Jahre bevor die sogenannten Gilgo entdeckt wurden, wurde in der Nähe von Gilgo Beach und im Nessau County weitere Leichen gefunden.

 Sie sind Teil des über Jahre ungelösten Falles. Am 29. März 2011 wurden Schädelhände und ein rechter Unterarm entlang des Ocean Parkway entdeckt. Die Polizei ordnete die Teile einer Frau namens Jessica Taylor zu. Ihr Rumpf war bereits Jahre zuvor, also im Juli 2003, eine Stunde östlich von Marville, New York gefunden worden.

Die Polizei war schockiert. Wer hatte Jessicas Körper zerstückelt und ihre Leichenteile nacheinander an unterschiedlichen Orten abgelegt? 5 Tage nach dem Fund von Jessica Taylors Überresten am 4. April 2011, entdeckte die Polizei erneut Körperteile einer zweiten Frau ganz in der Nähe. Kopf, Hände und ein rechter Fuß.

 Forensische Untersuchung bestätigen, dass diese Teile zu einer Frau gehören, die in den Unterlagen als Jane D number geführt wurde. Ihr Rumpf war bereits vor 11 Jahren im Jahr 2000 in Mannerville entdeckt worden. Bei der Opfer waren schon viele Jahre vor dem Fund ihrer restlichen Körperteile getötet und zerstückelt worden.

Die Polizei verfügte damit über zwei Sätze zerstückelter Leichen, die offenbar jahrelang verstreut und nun in Verbindung gebracht wurden. Nach wie vor ist die Identität von Jane D. Number 6 unbekannt. Die Ermittler glauben, dass sie etwa 1,60 m groß und zwischen 18 und 35 Jahre alt war. Der damalige Leiter der Suford County Polizei, Richard Dormer, vermutete, dass Jane D number vermutlich als Sexarbeiterin arbeitete.

Er stützte sich vor allen Dingen auf das Profil von Jessica Taylor. Jessica war der Polizei als Sexarbeiterin bekannt und in mehreren Städten darunter Washington DC, New York City und Atlantic City bereits festgenommen worden. Das letzte Mal wurde Jessica Taylor zwischen dem 18. und 21. Juli 2003 gesehen.

 Sie war in der Nähe des Manhattan Port Authority Bus Terminals unterwegs und wartete dort auf Kunden. Die Indizien deuten darauf hin, dass sowohl Jessica Taylor als auch Jane D numberfer des Gilgo Beach Killers geworden sind. Trotz Parallelen unterscheidet sich Jessica Taylors Profil leicht von dem der bekannten Gilgo for. Z.B.

 suchte sie ihre Kundschaft nicht über Craiglist und verlangte deutlich niedrigere Preise. Sie verlangte etwa 50$ pro Stunde, also weniger als die Frauen, die über Crackslist annonzierten. Jessica Taylor wurde zudem Jahre vor den Gilgo ermordet. Der Täter, wie wir seit neuestem Wissen, Rex Heruerman, hat sein Vorgehen im Laufe der Jahre verändert.

Die pensionierte FBI Profilerin Dr. Mary Allen Otel erklärt: Serienmörder bevorzugen meist bestimmte Opfer, doch ihre Vorlieben können sich im Laufe der Zeit verändern. Laut Otool ergibt sich die Auswahl der Opfer aus einer Mischung von Zugänglichkeit, Risiko und persönlicher Präferenz. Während die Polizei versuchte Parallelen zwischen den Opfern zu erkennen, tauchten bei den nächsten Funden noch weitere Besonderheiten auf.

Weitere Überreste, die am 4. April 2011 entdeckt wurden, stachen besonders hervor. Die Ermittler vom Suffold County identifizierten eines der Opfer als einen Mann, bekannt als John Do. Sie nahmen an, der Mann sei asiatische Herkunft etwa 1,68 m groß. zwischen 17 und 23 Jahre alt. John Doe galt als gesundheitlich beeinträchtigt.

Mehrere Zähne, darunter zwei Schneidezähne und zwei Backenzähne fehlten im Schädel. Er wurde vermutlich um 2001 getötet. Die Untersuchung der Überreste ergab Auffälligkeiten, die auf stumpfe Gewalteinwirkung hinwiesen. Zunächst ging die Polizei davon aus, dass John Doe einem anderen Täter zum Opfer gefallen war, da das Vorgehen abwich.

 Doch dann gab die Polizei bekannt, [räuspern] dass John Do zum Zeitpunkt seines Todes Frauenkleidung trug. Das ließ eine neue Theorie entstehen. John D könnte transgender gewesen sein und als Sexarbeiterin gearbeitet haben. Das stimmte wiederum mit dem generellen Profil vieler anderen Opfer überein. Das wohl überraschendste Opfer war ein kleines Mädchen, das am 4.

 April 2011 nah Jones Beach gefunden wurde. Sie trug kleine Kreolen und eine Halskette. Die Ermittlung ergaben, dass ihre Mutter mit einer Frau identisch war, die als Jane Dough Number 3 bekannt und deren Skelettreste am 11. April 2011 etwa 16 km entfernt entdeckt wurden. Unklar blieb, weshalb die Überreste von Jane D.

Number 3 s weit von dem Fundort ihres Babys entfernt lagen. Die Überreste waren weder Kopf noch Rumpf. Auffällig war jedoch der Schmuck. Die Polizei bemerkte, dass beide denselben goldfarbenen Modeschmuck trugen. Babyd trug goldene Kriolen und eine Halskette etwa 40 cm lang. Bei Jane Dough Number 3 wurden zwei goldfarbene Armbänder gefunden.

 Eins mit X and O Motiven, das andere mit falschen Diamanten besetzt. Ein DNA-Test bewies schließlich eindeutig, dass die beiden Mutter und Tochter waren. Im Dezember 2016 konnte die Polizei die Identität von Jane D. Number 3 weiter eingrenzen. Sie vermuteten, dass es sich um eine Frau handelte, die Peaches genannt wurde.

 Ihr zerstückelter Rumpf war bereits 1997 aufgefunden worden. Den Namen erhielt sie wegen des Pfirsicht Tattoos am Oberkörper. Die Art, “Wie Peaches 1997 entsorgt wurde, unterschied sich von den anderen Opfern. Am 28. Juni 1997 fand ein Wanderer eine grüne Plastikbox an einer Straße im Hamsteed Lake Park Nassau County.

 Darin ein blumiger Kissenbezug, der den Rumpf von Peaches enthielt.” Die Ermittler stellten fest, daß Peaches eine schwarze Frau zwischen 20 und 30ßig Jahren war. Der Torso wies eine deutliche Kaiserschnittnabe auf. Die Identifizierung von Peaches führte zu der Frage, ob der Gilgo Beach Killer schon seit 1997 oder eher noch früher aktiv war.

Bis zu dieser Entdeckung nahm man an, der Täter habe hauptsächlich in den 2000ern gemordet. Das letzte in der Nähe von Gilgo Beach gefundene Opfer blieb Jane D number 7. Über sie ist wenig bekannt. Am 11. April 2011 wurden am Tobay Beach lediglich ihr Schädel und Zähne entdeckt. Die Überreste brachten Ermittler mit einem Müllsack voller Beine in Verbindung, der bereits 1996 auf Fire Island entdeckt worden war.

Damit konnte man vor dem Auffinden des Rumpfes von Peaches wenig anfangen. Sonst wusste man zu dem Zeitpunkt kaum mehr über sie. Wie schon früher mal gesagt, für Serienkiller ist so eine Abkühlungsperiode typisch. Wochen oder sogar Jahre, Pause zwischen den Morden sind normal. In dieser Zeit führen sie dann scheinbar ein normales Leben und gliern sich in die Gesellschaft ein.

 Nach dieser Logik könnte der Gilgo Beach Killer schon viel früher getötet haben, etwa im Jahr 1982. Damals verschwand Tina Fogle nur 19 Jahre alt, nach einem Rockkonzert auf Long Island spurlos. Sie wurde nie gefunden. Sollten sich diese Verbindung bestätigen, hätte der Girgo Beach Killer fast 30 Jahre lang unentdeckt gemordet.

 Die Zeiträume, Tatorte und Opferprofile deuten auf einen Täter hin, der seine Methoden über die Jahre verändert und angepasst hat. Zusammengefasst handelt es sich bei den in dieser Folge besprochenen Opfern um die Gilgo Beach vor, um Marine Brain Barns, Megan Waterman, Melissa Barthelemy und Amber Lyn Costello. Außerdem wurden Jessica Taylor, Jane D number 6, Jane D number 7, Peaches, Baby Dough und John D gefunden.

 Die Polizei entdeckte im Jahr 2011 die Überreste dieser Opfer in der Nähe von Gilgo Beach und im Nassau County. Dies sind die zehn Opfer, die mit dem Long Island Killer in Verbindung gebracht werden. Senon Gilbert zählt jedoch nicht dazu. Die Polizei geht weiterhin davon aus, dass ihr Tod ein separates Verbrechen war. 2016 ergab eine unabhängige Autopsie, dass die Spuren an Shannons Körper auf eine tödliche Strangulation hindeuten.

Dennoch führten sowohl die unabhängige Autopsie als auch das Suffice in The Medical Examiner, ihre Todesursache und die genaue Todesart weiterhin als ungeklärt auf. Obwohl der Mord an Gilbert immer noch ungelöst ist, führte ihr Tod dazu, daß der Fall des sogenannten Long Island Killers neu untersucht wurde und den Familienwissheit über ihre vermissten Angehörigen gab, die sie über 10 Jahre lang gesucht hatten.

Vielen Dank, dass ihr auch in dieser Folge wieder dabei wart. In der nächsten Episode geht es weiter mit weiteren Enthüllungen zum Long Island Gilgo Beach Serial Killer. Wir werden fünf weitere mutmaßliche Opfer beleuchten. Ihr erfahrt, wie das FBI 2016 die Ermittlungen übernimmt und dabei überraschend ein korrupter Polizeikommissar ins Visiergerät.

Falls ihr Serienkiller noch nicht abonniert habt, ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür, damit ihr garantiert keine Folge mehr verpasst. Serienkiller Mörder und ihre Geschichten erscheint jeden Donnerstag mit einer neuen Folge. Ihr könnt unseren Podcast überall kostenlos hören und abonnieren, so dass ihr keine Episode verpasst.

Wenn euch unser Podcast gefällt, würden wir uns riesig über eine nette Bewertung freuen. Mein Name ist Diane Helcher. Mein Name ist Max Spallik. Bis zum nächsten Mal hier bei Serienkiller. Dieser Podcast ist werbefinanziert und kann deswegen kostenlos auf allen Plattformen angeboten werden.

 Wenn Sie in diesem Podcast Werbung schalten wollen, schreiben Sie uns gerne an [email protected]. Serienkiller Mörder und ihre Geschichten ist ein Podcast von Bosepark Productions basierend auf einem Spotify Original. Diese Folge wurde im amerikanischen Original geschrieben von Mara, deutsche Produktion und Redaktion, Mickey Sitch, Fabio Lautenschläger, Amira Mustafa, Alexander von Bagen, Julia Ilan, Zuholder und Chris Guse.

Achtung, in diesem Podcast werden Themen wie Mont, Folter, Sexualverbrechen und extreme Gewalt auch gegenüber Minderjährigen behandelt. Der Inhalt kann deswegen vor allem auf Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen retraumatisierend wirken. Dieser Podcast ist nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet.

Jugendliche sollten von ihren Eltern begleitet werden. Am 16. April 1989 ging Tammy Irwin eine Straße in Palm Springs, Kalifornien entlang. Es war sonnig. Jedes Mal, wenn die 18-Jährige ein Auto hinter sich hörte, drehte sie sich um und zwinkerte dem Fahrer zu, um auf sich aufmerksam zu machen.

 Sie brauchte Geld und zwar schnell. Eine Weile hatte Tammy kein Glück, doch schließlich hielt ein helles Fahrzeug neben ihr an. Der Fahrer, ein schmaler junger Mann mit Bürstenhaarschnitt, kurbelte das Fenster herunter und fragte, ob sie Kundschaft suche. Tmy ließ ihren Blick über den Mann wandern, um ihn einzuschätzen. Er wirkte schüchtern und angespannt.

 Sie vermutete, dass er beim Militär war, denn immer wieder kam Marines aus der nah gelegenen Basis in die Stadt. Marines hatten normalerweise mehr Geld als Zeit, was ihr gerade recht kam. Sie lächelte und stieg in den Wagen. Tommy hatte mit einigen Dingen recht gehabt. Ihr Kunde Andrewdi war tatsächlich ein Marine und er war merkwürdig steif.

 Während sie Sex hatten, blieb er nahezu regslos. Aber sie lag falsch, was seine vermeintliche Schüchternheit anging. Als Tmy nach ihrem Geld fragte, drehte er völlig durch. Blitzschnell zogels eine Waffe und schoss Tammy in den Kopf. Sie war sein viertes Opfer und bei weitem nicht sein letztes. Hallo, ich bin Max Spallik und das hier ist Serienkiller Mörder und ihre Geschichten.

 Ein Podcast von Bose Park Productions nach einem Spotify Original. In jeder Folge tauchen wir in die Gedankenwelt und den Wahnsinn von Serienmördern ein. Und mein Name ist Diane Hilcher. Heute beschäftigen wir uns mit Andrews, einem furchteinflößenden Täter, der junge Frauen in Südkalifornien und der Gegend um Chicago ermordete.

 Bevor wir anfangen, wir bedanken uns natürlich bei euch für die ganzen Kommentare, die ihr jede Woche bei Spotify und Instagram hinterlasst und mit denen ihr auch die Fälle vorgeschlagen habt, die wir ab jetzt jeden Sonntag bis Jahresende behandeln werden. Falls ihr den Podcast noch nicht abonniert habt, dann macht das doch am besten jetzt gleich.

Außerdem findet ihr auf unserem Instagram Account Serienkiller_Podcast. jede Woche die Ankündigung mit Bild zur neuen Folge. Den Podcast könnt ihr auf allen Plattformen wie Spotify, Apple oder Amazon Music kostenlos hören. Andrewdi war ein brutaler Mörder, der von 1986 bis 96 acht Frauen ermordete und bei dem später Schizophrenie diagnostiziert wurde.

 In dieser Folge werden wir euch erzählen, wie es extremen Kindesmissbrauch erlitt. bei den Marines diente und schließlich eine schreckliche Mordserie begann. Andrewdiels Leben war von Anfang an chaotisch. 1964 wurde er in einen turbulenten Chicagoa Haushalt geboren, als eines von sechs Kindern. Seine Mutter Margaret war von gewalttätigen Eltern großgezogen worden, einer alkoholkranken Mutter und einem untreuen Vater.

 Sie selbst litt ebenfalls unter starken Depressionen. Ihr ganzes Leben lang behauptete sie mit Geistern zu sprechen. Familienangehörige fanden sie regelmäßig im Gespräch mit Wesen, die sie nicht sehen konnten. Nach seiner späteren Festnahme wurde Andrewdi von dem Yelale Psychologen Charles Obstdale und der NYU Psychiaterin Dr.

Dorothy Lewis untersucht. Beide Experten verbrachten mehr als 40 Stunden mit der Begutachtung von Yales. Die Forscher interviewten auch seine Mutter Margaret. Sie kamen zu dem Schluss, daß ihre intensive Paranoia, gepart mit den vielen Familiengeschichten über ihre Psychose darauf hindeutete, dass sie möglicherweise an Schizophrenie litt.

Die Krankheit hat keine eindeutigen Diagnosekriterien und kann sich auf verschiedene psychische Profile beziehen. Laut American Psychiatric Association erleben schizophrene Patientinnen und Patienten Warnvorstellung, Halluzination und Desorganisation in Sprache und Verhalten. [räuspern] Die Erkrankung tritt auch gehäuft in Familien auf.

 Da bei Deals später ebenfalls Schizophrenie diagnostiziert wurde, ist es wahrscheinlich, dass er diese Veranlagung von seiner Mutter geerbt hat. Margaret Krankheit bereitete Yels in seinen frühen Jahren sicherlich Schwierigkeiten. Als kleiner Junge hatte er panische Angst vor dem Gürtel, den seine Mutter im Gefrierschrank aufbewahrte.

 Wann immer er nachts diese Tür aufgehen hörte, wusste er, dass Prügel bevorstanden, oft [räuspern] ohne erkennbaren Grund. Leider war Margaret nicht sein einziger kranker Elternteil. Sein Vater Alfred, ebenfalls ein Opfer eines gewalttätigen Elternhaus, misshandelte seine Kinder körperlich und seelisch. Zusätzlich zu den harten körperlichen Strafen bereitete es Alfred Vergnügen, seine Kinder mitten in der Nacht willkürlich zu wecken.

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