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Der vermisste Professor | Der Fall Boris Weisfeiler T – Part 2

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By sonds1
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Außerdem gibt es wie schon gesagt so gute ausführliche Dokus und Podcasts, wo Zeitzeugen berichten, Menschen, die heute immer noch auf dem Gebiet leben, das sich seit den 90ern in bayerisches Dorf umbenannt hat. Wem Dokus zu trocken sind. Es gibt auch einen Kinofilm dazu mit Daniel Brül und Emma Watson in den Hauptrollen, den ich mir angeschaut habe.

 Ich kann mich auch dran erinnern, dass der Film damals beworben wurde. Konnte mir unter dem Titel The Colony aber so gar nichts vorstellen. Ich bin immer noch platt davon, dass ich von alledem nichts wusste, zumal sich mein Studium ja zu 70% um Südamerika gedreht hat und somit auch um die Militärdiktatoren in Chile, Argentinien und so weiter.

Und dann ist mir eingefallen, stimmt, in einem Kurs gab es mal einen Text über die Kolonia Dignidad, aber die Tragweite ist da überhaupt nicht rüber gekommen für mich. Wahrscheinlich hätte ich das Thema sogar als Diplomarbeit gewählt, wäre mir das damals alles schon so bewusst gewesen. Aber egal, wer bis jetzt ebenso wenig darüber wusste wie ich, dem sei noch gesagt, dass es letztendlich chilenische Jungen waren, die Paul Schäfer zu Fall gebracht haben.

Er konnte aber noch vor seiner Festnahme 1997 nach Argentinien fliehen und hat dann dort gemütlich unter falschem Namen weitergelebt. Eine Geheimoperation im Jahr 2005 spürt ihn letztendlich auf und liefert ihn nach Chile aus. Dort kommt er ins Gefängnis und stirbt 2010 im Alter von Jahren an Herzversagen. Was ich bei sowas immer unbegreiflich finde, wir wissen ja, dass es schlimme Menschen gibt, die so teuflisch sind wie Paul Schäfer, aber es muss ja auch Menschen geben, die seine Befehle umsetzen.

Und das verstehe ich dann immer nicht. Genauso wie bei Charles Menson. Wenn keiner darauf hört, haben sie auch keine Macht. Und es waren ja genug Männer in der Kolonie, die offensichtlich auch von ihren Frauen und Kindern getrennt wurden und dass dann 40 Jahre lang so mitgemacht haben und richtig fanden. Bitte was? und absolut nichts in Frage zu stellen.

Paul Schäfer war alles andere als gläubig und trotzdem lief alles unter dem Deckmantel der Religion, obwohl er die Bibel verboten hat. Spätestens da muss sich doch jeder Christ fragen, was das noch mit Religion zu tun hat. Und überhaupt, sobald es merkwürdige Regeln gibt, wie bei Flutlicht schlafen und nur auf dem Rücken liegen, sich nicht bewegen dürfen, was soll das alles mit Gott und Gottesfraheit zu tun haben? Ich verstehe es nicht.

Und klar gab es auch einzelne, die das alles bezweifelt haben, aber offensichtlich nie genug, um gemeinsam einfach nicht mehr darauf zu hören, was er sagt. Die Kinder, die dorthin verschleppt wurden oder mit ihren Eltern dorthinereist sind, können am wenigsten dafür, denn die haben nie was anderes kennengelernt und sind so aufgewachsen.

 Für die war das normal. Letztendlich geht es wahrscheinlich immer um Macht. Ein paar Pappnasen, aus denen sonst nie etwas geworden wäre, fühlten sich als Führungsriege von Schäfer stark und mächtig. Das Schlimme daran ist, viele davon sind, nachdem Paul Schäfer geflohen ist, einfach nach Deutschland zurückgekommen, ohne irgendwelche Strafen zu befürchten.

Der Arzt, der alle mit Medikamenten vollgestopft hat, lebt heute unbescholten in, ich glaube, in Krefeld. Ich will auch gar nicht wissen, was z.B. alles in Nordkorea vor sich geht oder anderen Ländern, Regionen, von denen wir wenig wissen. Und nicht mal nur da. Es wird ja immer mehr bekannt darüber, was bestimmte Personen sich für kleine Imperien aufgebaut haben, um andere Menschen zu missbrauchen.

Das ist wirklich für mich eine Parallelwelt, als ob man unter einem Stein lebt. Und was Boris Weißfeiler betrifft, der war einfach nur wie die meisten Opfer auf meinem Kanal zur falschen Zeit am falschen Ort. Es gibt weitere Personen, von denen vermutet wird, dass sie in die Kolonie gebracht und getötet wurden.

Eine Familie aus Rotterdam vermisst ihren Sohn seit Dezember 1985. Der damals 18-jährige Martin Wisser war auf dem Vulkan Ossorno in Chile unterwegs, als er verschwand. Die Familie glaubt, dass er wie Boris in die Colonia Dignidad verschleppt worden sein könnte. Dazu gibt es aber keine Aufzeichnungen und Dokumente wie bei Boris.

Und wenn man sich das Gebiet anschaut, ist es schon deutlich entfernt von der Kolonie. Boris war ja tatsächlich unmittelbar in der Nähe des Grundstücks, also 40 km entfernt, aber Martin war mehr als 700 km entfernt. Trotzdem gibt es immer wieder Artikel, in denen beide genannt werden. Boris und Martin. Das hat natürlich auch was mit der zeitlichen Nähe zu tun.

 Boris ist im Januar verschwunden. Martin am z. Dezember. Seine Eltern reisen seitdem jedes Jahr am 12. Dezember nach Chile, um nach Martin zu suchen. Sie haben auch die ehemalige Kolonia Dignidad besucht, um die noch dortlebenden Bewohner zu fragen, ob sie Marten je gesehen haben, aber nie eine Antwort erhalten. Und das ist ja das, was man immer wieder von Angehörigen hört, dass es das Schlimmste für sie ist, nicht zu wissen, was passiert ist.

Daß sie sich zwar damit abgefunden haben, daß ihr geliebter Angehöriger wahrscheinlich tot ist, aber nicht zu wissen, was wie und warum es passiert ist, ist für sie das Schlimmste. Und wenn man sich überlegt, dass die Eltern von Martin und auch Olga Boris Schwester alle über 80 sind und immer noch nach Chile reisen, um Antworten zu finden, dann kann man sich vielleicht annähernd vorstellen, was es für eine Belastung ist.

 Ich könnte noch so viel dazu sagen, weil ich so viel konsumiert habe darüber, dass es auch das, was eigentlich die ganze Zeit frisst. Ich muss ein bisschen schmunzeln, wenn Leute schreiben, ich rede zu ausführlich, weil ich immer denke, jain, je nachdem, wie man es betrachtet, weil wenn ihr wüsstet, was ich alles weglasse, damit es eben nicht zu lang wird oder weil es dann für die Sache irrelevant ist.

Ich mache einfach so, wie ich denke, wenn ich auf 10.000 1000 Personen hören würde, wie sie es machen würden, würde nie ein Video fertig werden. Wem es gefällt, der bleibt da und wem nicht, der zieht weiter. Ich gehe auch nicht zum Italiener und sag, warum hast du kein Gyros? Ihr Lieben, das war’s für heute.

 Wir sehen uns beim nächsten Mal. Bleibt gesund, gerade jetzt, wo so viel Wetterumschwung ist und man sich leicht in Erkältung einfängt, so wie ich die letzte Zeit. Wir sehen uns beim nächsten Mal. Macht’s gut. Chile oder Chile? Chile, Chile, Chile, Bchatta. Chile, Chile, Chille. Und jetzt lass uns anfangen.

 Der dreijen Olga, der dreij [ __ ] der dre Jahre jünger. Der drei Jahre jüngeren Jahre jünger Olga. [ __ ] Der drei Jahre jüngeren. Es gibt’s ja nicht. Der der dre Jahre jüngeren Olga wiederfährt eine Woche später das gleiche Schicksal. Moris Boris meidet den Kontakt und wird zum Einzelgänger. Und so reist Boris Ende März 1975 zu Fuß über Sibirien und so reist Boris Ende März 1975 zu Fuß über Sibirien aus der Sowjetunion der Sibirien Sowjetunion.

 Und so reißt Boris Ende März 197 zu Fuß über Sibirien aus der Sowjet Sowjetunion aus. Das gibt es nicht. Und so reißt Boris Ende März 1975 zu Fuß über Sibirien aus der Sowjetunion aus. Mit Olga hat er abgesprochen, dass er sich meldet, sobald er zurück in der Zivil Mit Olga hat er abgesprochen, dass er sich meldet, sobald er zurück in der Zivilisation.

 Mit Olga hat er abgesprochen, daß er sich meldet. Sobald er zurück in der [gelächter] Civililiiva Filiva Siliva mit Olga hat er abgesprochen, dass er sich meldet, sobald er zurück in der Zivilisation ist und Zugang zu einem Telefon hat. Also nicht angespült, sondern der Rucksack steht wie platziert am am Straßenrand, am Rand des Flusses.

 Um den Rucksack herum liegen Boris Habseligkeiten verteilt. Habseligkeiten. Habseligkeiten. Um den Rucksack herum liegen Boris Habseligkeiten verteilt. Das ist im Prinzip genauso lange wie die DD Das ist im Prinzip genauso lange wie die DDR Bestand hatte. M.

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