Jeder zweite in Deutschland denkt mittlerweile ernsthaft darüber nach, auszuwandern. Damals in der DDR waren es 4 Millionen Menschen, die aus einem Land mit 26 Millionen Einwohnern geflohen sind. Die Antwort darauf war die Mauer heute. Die Schweiz wird ab einem gewissen Punkt einfach niemanden mehr aufnehmen.
So ernst wie jetzt war die Lage noch nie. Das spürt auch Professor Dr. Krone Schwalz, sei es auf ihren Vorträgen oder im direkten Gespräch mit Menschen auf der Straße. Die Verunsicherung ist überall greifbar. Kannst du mit ruhigen Gewissen Nachrichten gucken oder ist das schon Herausforderung? Was heißt mit ruhigem Gewissen? Ich leide.
Ich leide oftmals, weil ich offensichtlich noch eine andere Vorstellung von Journalismus habe, als manche, die das heute machen. Und ich denke, da ist so eine schleichende Entwicklung hat da stattgefunden von Berichterstattung zu Haltungsjournalismus. Vielleicht äh also ich bin sehr für Haltung, wenn Haltung was mit Rückrad zu tun hat oder wenn Haltung was damit zu tun hat, dass man nicht jeden Tag sein Fähnchen in den Wind hängt.
Aber wenn Haltungsjournalismus darauf hinausläuft, dass man sich als Journalist in einem Meinungsstreit auf eine Seite stellt, da bin ich dagegen, weil das hat mit Journalismus nichts mehr zu tun. Und ich finde, dann mussen müssen wir ganz schnell wieder runter, hoffe ich. Ähm, weil wir sind weder die besseren noch die klügeren Menschen, wir sind einfach Dienstleister und äh das äh das vermisse ich sehr oft.
Es ist mir zu einseitig und ich finde auch die Welt ist nicht nur gut und böse, sie ist sowohl als auch. Die Guten sind auch böse und die Bösen sind auch gut. Und vor allen Dingen, wenn man denn sagt, man braucht eine wertegeleitete Außenpolitik, dann sollte man vielleicht mal darauf achten, was den Menschen wirklich hilft.
Ich sag immer so, ich habe in in meiner Arbeit mich eigentlich nicht geändert, so denke ich. Äh ich habe nur in bestimmten Zeiten mit meiner Arbeit mehr Erfolg gehabt als jetzt, also mehr Zuspruch gehabt als jetzt, weil sich das Drum irgendwie geändert hat. Und das finde ich, das finde ich schade, wenn wir doch in einer Demokratie leben und so viel Wert völlig zurecht auf Meinungsfreiheit und die ganzen Freiheiten, die wir ja verfassungsrechtlich garantiert haben, legen, dann muss auch eine Auseinandersetzung möglich sein. Also anständig zu streiten, im doppelten Sinne anständig zu streiten. Und das scheint mir zu kurz zu kommen. Und das Schlimme finde ich, sowohl Politik als auch Journalismus ist ja auf Glaubwürdigkeit angewiesen, sonst machst du ja nichts. Wenn die Leute dir nichts glauben, dann kannst du alles lassen als Politiker und auch als Journalist. Und die riskiert man, wenn man die ganze Bankbreite nicht zulässt. Ich bin viel unterwegs und ich stelle fest, dass der Unterschied zwischen öffentlicher und
veröffentlicher Meinung riesig ist. Und ich bin noch nie so vielen Menschen begegnet, die sagen, sie wollen auswandern aus den unterschiedlichsten Generationen. Ich finde das abenteuerlich. Sie hat in vielem Recht. Wir verlernen zunehmend andere Meinung überhaupt noch zuzulassen. Und dass immer mehr Deutsche auswandern wollen, das ist längst kein Randthema mehr.
Gerade jetzt, wo Union und SPD keine echten Verbesserungen bringen, niemand spürt hier eine Veränderung zum Positiven. Es herrscht eher Stillstand und genau das treibt die Leute innerlich weg oder direkt aus dem Land. Was mir ein bisschen Hoffnung macht, gerade in den öffentlichrechtlichen gibt es ja eine ganze Reihe von Kollegen, denen das auch auf die Nerven geht und die versuchen daran was zu ändern.
Ich hoffe, die haben Erfolg. Das hoffe ich auch. Gib uns doch mal bitte einen kurzen Einblick deiner Gefühlslage zum Thema Friedrich März als neuer Bundeskanzler und der Umgang bezüglich Russland. Oh Gott, wo fange ich an und wo höre ich da auf? Das muss man gar nicht nur auf Friedrich März kaprizieren.
Es gibt ja eine ganze Reihe von politischen Entscheidungsträgern, die offensichtlich, ich versuche das sehr höflich, unter Realitätsverlust leiten. Wie kann man glauben in der heutigen Zeit, dass Europa in dem Krieg zwischen Russland und Ukraine, also Europa im Sinne von EU noch irgendwas zu melden hat? Es ist so, dass wenn Trump und Putin sich nicht in irgendeiner Form einigen, dann läuft da nichts.
Das ist ganz schlimm und das hätte vielleicht auch gar nicht so kommen müssen, aber so ist es nur mal. Mich treibt um, dass das, was jetzt ausgerechnet Donald Trump anfängt, dass das eigentlich die Aufgabe der Europäer, sprich EU gewesen wäre die ganzen letzten drei Jahre, denn wenn hier was aus dem Ruder läuft, dann sind wir am nächsten dran.
Aber Friedensinitiativen kamen eben nicht aus Brüssel oder aus Berlin oder aus Paris, sondern die kamen aus Brasilien oder aus China oder von afrikanischen Staaten. Und auch diese logischen Brüche, die es da so gibt, die letzten Jahre war Diplomatie fast sowas wie äh ja Verrat am Start, so ungefähr. Und jetzt ist auf einmal Diplomatie gefragt, aber natürlich nur zu unseren Bedingungen.
Auch erst hieß es mit Putin kann man nicht reden, der Verbrecher, jetzt wirft man ihm vor, ja, der kommt ja nicht mal in die Türkei. Äh ja, es sind viele Dinge, worüber man ähm sich anständig streiten können sollte. Ich würde gerne etwas wiederholen, was Margot Friedländer gesagt hat, die jetzt gerade gestorben ist.
Sie hat gesagt, seid Menschen. Das ist die Basis und darauf kann man fast alle Probleme lösen. Sie hat sich meiner Meinung nach, in dem Interview noch ziemlich zurückgehalten, denn wenn man ehrlich hinschaut, erinnert das alles inzwischen an eine riesige Zirkusveranstaltung. Niemand darf mehr mit Putin reden. Stattdessen wird er weiter öffentlich beschimpft, nur weil er nicht das macht, was sie von ihm verlangen oder wollen.
Aber er ist keine Marionette, nicht so wie manch anderer Politiker. Und wer das immer noch nicht begreift, wird es spätestens in ein paar Jahren verstehen. Denn all die Sanktionen, all die Strafen in Anführungszeichen, sie haben Russland nicht geschwächt. Eher im Gegenteil, dem Land geht es inzwischen besser als uns.
Und genau dazu passt auch ein Beitrag von Florian Hom, der den Ernst der Lage ebenfalls erkennt. Er warnt ganz klar, jeder zweite überlegt Deutschland zu verlassen. Und wenn man sich umschaut, wundert das noch irgendwen? Und jeder zweite Deutsche denkt darüber nach auszuwanden. Das ist ungefähr doppelt so viel wie der Zuspruch zur AfD.

Das bedeutet linke, grüne christ christlich soziale demokratische und freidemokraten und bin besarcht auch die wollen aus gerade in einer mal gerade eine Woche erlebt, wo die ich in dieser Form nicht äh erlebt habe, seitdem ich auf YouTube bin seit 7 8 Jahren. sind ganz klare Zeichen und den Vergleich darf man ja eigentlich nicht ziehen, aber ich muss fach darauf hinweisen, dass die Brandmauer Deutschland nicht eigentlich gegen die AfD ist, sondern gegen die Bürger.
Man könn auch mal kurz anschneiden, dass ich 2015 bis 2025 der Anteil der deutschen Bevölkerung äh von Ausländern mehr als verdoppelt hat. Gleichzeitig ist der an ist die Ausland der Kriminalität am an der Gesamtkriminalität hat sich auch äh verdoppelt und äh in derselben Zeit ist die Auswandung von Leistungsträger hat sich auch verdoppelt.
Was ist hier los? Okay, ist doch klar. Sobald sich Kriminalität steigert oder ein Land weniger lebenswert wird, werden die, die klar denken und die es können, die werden die Frontrunner sein, die werden sich verlagern. Ja, wenn meine Bedingungen als Unternehmer so verheerend sind, dass ich durch EU-Regularin aus Brüssel und alle möglichen Lieferkettengesetze und dass ich hier äh eine Wärmepumpe in meiner Firma brauche und äh Solardcher aufstellen soll, ich meine, ich übertreibe vielleicht jetzt etwas leicht, wenn das so beengend wird, dann muss ich raus. Also, man darf ja das nicht mehr sagen. Man darf auch keine DDR Vergleiche mehr ziehen. Also muss bei der Wortwahl schon äußerst vorsichtig sein. Ich meine, das ist crazy. Wenn ich jetzt nicht gendern würde, äh äh dann wäre ich wahrscheinlich auch ein Staatsfrein. Ich mache ein DDR Vergleich, da bin ich äh rechtsextrem populistisch. Ich äh möchte zu einem Kongress fahren nach äh
Mailand, um mich mit Gleichgesinden über eine intelligente Migrationspolitik zu halten. Da werde ich am Flughafen arrestiert. Ähm ich mache einen Beitrag, der nicht staatsfreundlich ist. Äh und ich werde ähm dann da auf eine EU-Sanktionsliste oder werde demonetarisiert, das ist ja ein Best Case oder ich nen jemanden Wohlkopf äh und krieg acht ja 8 Jahre jetzt übertreibe ich das ist ja auch noch möglich, dass hier nach oben dehnbar äh bin vorbestraft.
Liebe Leute, wacht auf. Wach bitte auf. Ich sag das jetzt nicht anmaßend wie irgend so ein Schullehrer, die jemand zusammen jemand zusammenscheißt in der Klasse. Ich sag das aus wirklich aus tiefster Überzeugung aus auch aus dem Herzen. Ich kann euch nicht garantieren, dass die Schweiz noch für deutsche Migranten offen ist 2026 im nächsten Jahr.
Also die Dringlichkeit und ich ziehe jetzt äh einfach sachkundig äh einige Vergleiche zur ehemaligen DDR, das war eine ähnliche Situation, aber es natürlich anders ist. ja nich viel viel brutaler gewesen, einfach eine Mauer zu bauen, als eine eine wirtschaftliche Mauer zu bauen, eine Abhängigkeit zu schaffen und so weiter äh oder medial eine Mauer zu schaffen und so weiter.
Ähm in der DDR Geschichte von 1945 bis 1989 sind 4 Millionen von 26 Millionen ausgewandert. Und dann muss man auch noch mal festhalten, dass die Mauer 1962 eigentlich nicht mehr durchlässig war. Also jeder sechste genauer gesagt, das sind die Warnzeichen, die wir haben. Und die Mauer Deutschland, die manifestiert sich ja so eindeutig durch äh eine eine Behinderungsstrategie, dass die Leistungstragenden, also die Geldesel der Nation überhaupt nicht mehr sich bewegen können.
Nicht nur die Goldesel der Nation sind heute in ihrer Freiheit eingeschränkt, sondern jeder, der eine Meinung hat, die vom linken Mainstream abweicht. Ich sage immer: Erkenne die Zeichen der Zeit und handle. Du allein bist für dein Lebensglück verantwortlich. Die Muster sind längst sichtbar. Also verschließ nicht die Augen, sondern kümmere dich um dein Leben, deine Zukunft.
Denn eines ist sicher, vieles, wenn nicht sogar alles, beginnt schleichend. M.
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