Mehr Grenzkontrollen, ja oder nein? Für mich ist die Antwort eindeutig ja. Denn wenn wir so weitermachen wie bisher, strömen Menschen ins Land, die nicht nur Schutz suchen, sondern auch schwere Verbrechen begehen und uns unseren Schutz nehmen. Und sind sie erst einmal hier, ist es zu spät, denn dann verlieren wir alle.
Die meisten in Deutschland haben genug davon. Ich finde, wir hätten sehr viel zu tun, wenn die wenn wir diese Leute die äh Gewalt ausüben, ob das jetzt ausländ, dass wir die psychologisch betreuen. Wer soll denn das tun? Die Kommunen sind doch ohnehin schon überlastet. Und wenn jemand ihr Kind absticht oder ihrer Frau was tut, dann wollen sie auch nicht, dass der Mensch z psychologisch betreut wird.
Dann ist es schlichtwg ein Verbrecher für meine Begriffe oder nicht? Diese Dame hat so sehr recht. Ihre Aussage war für mich das Highlight der Runde Gefängnis statt Psychiatrie. So einfach ist es. Es ist schon auffällig. Diese Männer landen nie im Knast, sondern bekommen gefühlt einen Tag nach der Tat direkt ein Gutachten und Schwups, keine Haft, keine Konsequenzen.
Ich finde das für mich persönlich so erschreckend, dass es überhaupt Diskussionen um so ein Thema geben muss. Ja, das ist frag mich manchmal, wo ich gelandet bin. Also, es ist nicht mehr nicht mehr dieses Land, wo ich mal groß geworden bin. Und genau das ist der Punkt. Wenn Sie erst einmal im Land sind, sind wir ihnen ausgeliefert und machtlos.
Das Problem beginnt an den Grenzen. Dort muss gehandelt werden. Doch wer blockiert das? Natürlich die Grünen, wie immer und ausgerechnet eine grüne Polizeibeamtin, die es eigentlich besser wissen müsste. Frau Wittmann, Sie fordern dauerhafte Grenzkontrollen an den Außengrenzen in Deutschland.
Wie genau stellen Sie sich das vor? Also zunächst würde ich gerne eine Korrektur anbringen. Ich fordere nicht dauerhafte auf Außengrenzen dauerhafte Grenzkontrollen, sondern ich fordere die stationären Grenzkontrollen so lange beizubehalten, bis die EU-Außengrenzen geschützt sind, ausreichend geschützt sind, damit wir eben unseren Schengenraum und die Errungenschaft des freien Personenverkehrs dann auch wirklich wieder vollziehen können.
Aber wie genau soll der Schutz aussehen? Ich denke, so wie wir es während der Europameisterschaft praktiziert haben, war es schon ein ganz gutes Vorbild. Ich selbst habe einen Wahlkreis, der eine lange Außengrenze hat, in erster Linie zu Österreich und dann direkt angrenzend die Schweiz.
Ähm und da hat das sehr gut funktioniert. Es ist ja nicht so, dass da ein Schlagbaum aufgestellt wird und jedes Auto einzeln kontrolliert wird, sondern die Polizei hat übrigens ähnlich wie es eine mobile Grenzstation wäre dort eine Art Zelt hat dort Container, dort hat sie ihre Computerausrüstung und staut immer mal wieder den Verkehr kurz auf, kontrolliert, hat da eine sehr sehr gutes Empfinden auch für Personen und lässt den Verkehr dann aber auch wieder fließen.
Also es wird nicht 247 jedes Auto durchsucht. Frau Michalit, halten Sie das so für umsetzbar? Man muss dazu sagen, sie sind nicht nur Bundestagsabgeordnete, waren früher Polizistin. Also, wie realistisch ist das? Also, Frau Witmann, ich halte das nicht für besonders realistisch, die Grenzkontrollen in der Intensität, so wie wir sie jetzt in der Vergangenheit gehabt haben, auch tatsächlich fortzusetzen.
Wir sehen es ja heute schon, dass es wahnsinnig viel Personal bindet, was natürlich auch woanders auch gebraucht wird, also auch eingesetzt werden muss. Die Bundespolizei ist ja nicht nur für den Grenzschutz zuständig, sondern auch für die Sicherheit an Bahnhöfen und Flughäfen. Wir erleben es, dass gerade Bahnhöfe besondere Kriminalitätsschwerpunkte sind.
Die Brutalität nimmt zu und die Kräfte, die heute am Bahnhof eingesetzt werden, müssen auch die Beamtinnen und Beamten im Grenzeinsatz unterstützen. Das heißt, sie fehlen an anderer Stelle. Deswegen halten wir es für effektiver und vor allen Dingen auch personalschonender, wenn wir die Kontrollen flexibilisieren.
Ich glaube, wir sind uns im Ziel einig, dass wir natürlich auch etwas für den Grenzschutz tun müssen, selbstverständlich. Aber ich glaube, es gibt intelligentere Methoden, die ressourcenschonend sind und die vor allen Dingen das Personal nicht an anderer Stelle binden, wo es sozusagen im Inland auch dringend gebraucht wird.
Und genau da drehen wir uns im Kreis. Wenn die Verbrecher an den Bahnhöfen, so wie es die grüne Polizeibeamtin selbst beschrieben hat, schon an den Grenzen kontrolliert und abgewiesen würden, kämen sie erst gar nicht ins Land und würden die Bahnhöfe nicht mit Kriminalität überschwemmen. Natürlich können wir nicht alle aufhalten, aber wir müssen endlich anfangen, damit es immer weniger werden, die überhaupt ins Land kommen.
Und ich muss Ihnen eines sagen, mir geht eines absolut fort. Die Sicherheit der Menschen in unserem Lande. Im übrigen, egal woher sie kommen. und diese müssen wir schützen und dafür müssen wir unsere Polizei so aufstellen und es ist bedauerlich genug, dass wir immer mehr Polizei brauchen, um eine Sicherheit herzustellen, die leider sagt polizeiriche Kriminalstatistik halt nun nicht unmittelbar nur von uns selbst, weil unter den Moma Caffe Gästen gibt es nämlich auch Pro und Kontrastimmen und ich habe zwei gefunden. Eine Pro Stimme zu den Grenzkontrollen kommt von Oliver Neunarst aus Ölzen. Schön, dass Sie bei uns sind. Ja, gerne. Und sie sind aber gar nicht so klar für Abschottung oder so, sondern sie wollen tatsächlich einfach nur geordnetere Verhältnisse. Richtig. Genau. Es geht um kontrollierte Zuwanderung, ne? Wir müssen auch bestimmen können, wen wir bei uns haben möchten und wen nicht, ne? Und das ist halt unser Recht. Ist ist ja unser Land, ne? Und da brauchen wir kontrollierte Zuwanderung. Also, aber trotzdem, sie sind gar nicht so weit entfernt von Maximilian Schwan, ein Schüler aus Warms, den ich hier gefunden habe, der sagt tatsächlich, okay, also
Grenzkontrollen, ich bin dagegen, aber tatsächlich auch sozusagen aus so einem freiheitlich europäischen Gedanken heraus. Genau. Also, ich denke persönlich ähm unsere Vorväter haben die Eur die Europäische Union aus Gründen erschaffen und einer dieser Gründe war eben ein freies Europa, ein demokratisches Europa.
Und ähm ganz lustig ist, wir als Stufe waren vor ein paar Tagen erst im DDRMuseum und dann sieht man eben gerade, wie das auch ist, wenn man eingespert ist, wenn anders ist. Ja und manchmal ist es auch schön aus Worms einfach ein Croon drüben in Frankreich essen zu gehen. Erstens diese sogenannten Gründerväter haben über die Köpfe der Bevölkerung hinweg entschieden.
Wir wurden nie gefragt, ob wir das überhaupt wollen. Und ich bin mir sicher, viele Deutsche haben heute keinen Bock mehr auf Frau von der Leines Politik. Und wir müssen doch natürlich aufpassen, dass wir mit nationalen Alleingängen nicht dafür sorgen, dass wir am Ende europäische Errungenschaften, die ja auch sozusagen auf den Gründern äh also des der europäischen ein Einigung fußen, dass wir die nicht gefährden.
Let Wort noch von Frau Witmann dazu, weil Ungarn hat das ja manchmal probiert, der europäische Gerichtshof hat das immer zurückgewiesen. Wenn jetzt in Europa jeder macht, was er will, Herrsch Chaos. Also ganz so einfach ist es nicht, weil den nationalen Alleingang haben wir schon deswegen, weil es uns viele Nachbarländer vorwerfen, weil die Art und Weise, wie wir tatsächlich zu einem Attraktionspunkt für Flucht und Migration gekommen sind, hat die anderen europäischen Länder nicht glücklich gemacht, die davon dann auch von diesem Zustrom betroffen waren. Ja, unsere Gründerväter wollten Rechtslage und Freiheit und sie wollten Sicherheit. Das erste Argument für Europa war Sicherheit und die ist in unserem Land gefährdet. Europa speziell Deutschland befindet sich derzeit in der zweithöchsten Gefährdungsstufe, die es überhaupt gibt, Sicherheitsgefährdungsstufe. Das allein begründet eine Notlage, wenn man sie denn so explizit aussprechen muss. Davon spricht Artikel 72 aber bisher nicht. Ich hatte bisher nicht ganz so viel Redezeit, glaube ich. Und deswegen ist es mir ganz wichtig, wir wollen es nicht brechen, sondern wir wollen auch die Teile des EU-Rechts zur Anwendung bringen, die uns die
Möglichkeit geben, Sicherheit und Ordnung wiederherzustellen. Und das ist 72. Nur ein Satz. Wir haben 8 Jahre lang über das gemeinsame europäische Asylsystem verhandelt und wir sollten alles dafür tun, das auch in Kraft zu setzen und auch durchzusetzen und nicht durch nationale Alleingänge zu gefährden.
Ich glaube, daran ich würde vorschlagen, sie können gerne noch ein bisschen bleiben, sie kriegen Kaffee bei uns und hinter den Kulissen weiter streiten. Deutsche blicken kritischer auf die EU. Darf es ein bisschen mehr sein? Nein, sagen vier von zehn Deutschen und wünschen sich, dass die EU-Staaten stärker allein handeln.
Ein ARD Deutschlandtrend extra zeigt, der Blick der Deutschen auf die EU ist kritischer geworden. Ja, diese Statistik ist 2 Jahre alt und damals wollten nur 14% aus der EU raus. Aber ich bin mir sicher, inzwischen sind es deutlich mehr Deutsche.
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