Frau von der Lein hat sich bis auf die   Knochen blamiert. In der Talrunde wird   sie gnadenlos zerlegt, ratlos ohne   Antworten. Doch dann kommt der Knall.   Ein Anrufer sprengt mit seinen Worten   die gesamte Runde. Und was Eva Hermann   und Andreas Poppen, erfährst du am Ende   des Videos.

 

 dieser Verhandlung, denn es   war ja so, dass da auch eine falsche   Erwartungshaltung geschaffen worden ist   aus meiner Sicht bei den Bürgerinnen und   Bürgern, weil als Trump 2. April mit   dieser Zolltabelle kam, hieß es dann ja   ja Brüssel hat was vorbereitet. Wir   haben hier Maßnahmen in der Schublade,   da schlottern den Amerikanern die Knie.

 

  So ähm   die gab es vielleicht, vielleicht aber   auch nicht. Zumindest wurden sie jetzt   überhaupt nicht wieder herausgeholt oder   Trump Trump hat sich nicht davon   beeindrucken lassen und deshalb ist aber   glaube ich, weil diese falsche   Erwartungshaltung ja geschürt worden   ist, auch die Enttäuschung so groß und   aus meiner Sicht müsste das eigentlich   viel mehr erklärt werden, weil der   Bundeskanzler Friedrich März sagt   einerseits, dieser Zollal wird einen   erheblichen Schaden für die deutsche   Wirtschaft bedeuten. Zugleich sagt er   aber eben auch, das ist das Beste, was   in dieser Situation überhaupt möglich   war. Und das muss sowohl von Frau vonin   als auch von ihm noch mal besser erklärt   werden, damit man auch dann die   Reaktionen, die daraus jetzt erfolgen,   muss, noch mal besser ja erläutern und   rechtfertigen. März März hat er sogar   noch versucht der deutschen   Autoindustrie der Flankenschutz zu   geben, als er nämlich seinen   Antrittsbesuch in Washington bei Trump   absolviert hat. Da hat er ihm ja   erzählt, dass er privat ein BMW X3   fährt, der eigentlich gar nicht made in   Germany sei, nämlich made in the US,   weil der nämlich aus dem weltweit

 

  größten Werk von BMW in Baternberg kommt   und wollte ihm eben noch mal deutlich   machen, die deutsche Autoindustrie schon   hervorragend vertreten eben in den USA,   aber auch das, obwohl er ja das ganze   ein bisschen dargestellt hat, als wenn   das jetzt die neue Bromance ist zwischen   ihm und Trump, hat das offensichtlich   nicht gereicht.

 

 Aber auch noch dazu   sagen, wir sagen jetzt immer Auto, aber   eigentlich müssten wir auch mal Stahl   sagen. Wir brauchen die Stahlindustrie,   das sind immer hier noch 90.000   Arbeitsplätze so Roundabout und die   müssen 50% Zoll zahlen. Das heißt,   wer denkt denn an diese Industrie und an   die Arbeitsplätze, die da drin stehen?   Pharma ist noch das nächste Kapitel, was   auch noch nicht geschlossen ist, aber   auch um all die zusammenzubinden, hätte   man ja als EU vielleicht auch sagen   können, Gegenzölle, wir machen es im   teuer. Es waren Gegenzölle zwischendurch   auch schon im Gespräch, die dann   ausgesetzt worden sind. Wer mag   antworten auf die Frage, warum haben hat   die EU keine Gegenzölle?   Ich glaube aus Angst. Ich glaube   tatsächlich, weil sie das harte   Verhandeln nicht gewöhnt ist und weil   sie auch nicht wirklich strategisch   auftritt. Man hätte ja auch   beispielsweise überlegen können, man   schließt sich mal mit den anderen   Demokratien dieser Welt zusammen, die   ähnliche Probleme haben. Man schließt,   man redet mal mit den Kanadiern, man   redet mit den Japanern und tritt dann   gemeinsam den Amerikanern gegenüber und   sagt, ihr könnt es machen, aber dann   machen wir alle mindestens genauso viel   Ärger. Das hätte dann vielleicht schon   anders ausgesehen.   Dazu haben wir eine, ich habe noch eine

 

  Frage, die klingt vielleicht erstmal   philosophisch, aber da ist ja harte   Wirtschaftspolitik dahinter. Also was   macht das eigentlich mit   Volkswirtschaften oder auch mit   Gemeinschaften wie der Europäischen   Union, wenn diese Politik der Stärke,   dieses ähm Agieren von Donald Trump,   wenn das Schule macht und wenn man damit   nur weiterkommt und was sie gesagt   haben, wir haben vorhin die Kompromisse,   wir haben uns zu kompromissbereit   gegeben, weil wir immer auf Verhandlung   setzen und auf Ausgleich. Ähm, wie kann   man auf dieser Basis, dass das jetzt   anscheinend vielleicht nicht mehr das   Fund ist, mit dem man Wucheran kann,   überhaupt Politik machen, Europapolitik   machen. Christian FG,   na ja, das Recht des Stärkeren hat halt   da gewonnen bei Trump. Da kann man   einfach nur überlegen, gibt’s   irgendwelche anderen Sportstätdten, wo   wo nach einem anderen Spiel nach anderen   Spielregeln gespielt wird? Weil ich   glaube, äh Trumps System werden wir   nicht verändern, werden wir nicht   brechen. Da können wir nur das machen,   was irgendwie so gerade noch geht. und   dann andere Plätze suchen.   Friedrich Merärz hat sich Trump   gegenüber nicht besser verhalten als

 

  Frau von der Lein, unterwürfig, ohne   Rückrad. Statt Stärke zu zeigen, pralt   er im Weißen Haus damit, dass sein BMW,   eine deutsche Firma, in den USA gekauft   wurde. Ernsthaft, was ist mit   Deutschland los? Wann haben wir endlich   wieder Staatsmänner, die echte Männer   sind und dieses Land verteidigen   zu dieser Industriepolitik? Schönen   guten Tag. Hallo zusammen.

 

 Also ich hab   bloß eine Frag eigentlich, ich habe so   das Gefühl, dass der Herr Trump auf   diese Art, wie er jetzt gerade reagiert   mit Drohungen, Unterpressungen, die   gesamte Industrie in Europa kaputt   machen will.   Na ja, wenn Trump 1 immer wieder sagt,   dann da würde ich ihn völlig zustimmen,   dass er Arbeitsplätze nach Amerika   zurückholen will und zwar aus der ganzen   Welt.

 

 Da hat er Vorredner gesagt, das   versucht jedes Land natürlich   Arbeitsplätze bei sich zu schaffen und   nicht unbedingt im Ausland. Die Frage   ist nur, wie fair sind die Mittel? Und   da würde ich sagen, sind die Mittel von   Trump nicht fair und natürlich sollten   wir drauf achten, dass in Europa viel   investiert wird. Eine Frage.   Okay, dann als letzten Zuhörer haben wir   noch Gert Michler aus Nieder   Seifersdorf. Schönen guten Tag.

 

 Ja,   schönen guten Tag in die Runde. Ganz   einfache Frage.   Wir hätten doch mit den Zelt überhaupt   kein Problem, wenn wir mehr Produkte in   die USA exportieren würden, wo wir   Preisszungsmacht haben, also wo wir   wirklich wettbewahsfähig sind. Es ist   doch Quatsch auf der Welt, wenn jeder   Würstchenbuden baut und Würstchen hin   und her verkauft werden.

 

 Wo ist unsere   Zukunft? Das ist es doch. Alles andere   ist Kleinkram. Wo haben wir   Wettbewerbsfähigkeit, wo wir den   Amerikanern die Zölle, die sie uns   berechnen, preismäßig aufdrücken können   und zwar nach marktwirtschaftlichen   Grundsätzen, nach wettbewerblichen   Grundsätzen, ohne dass der Staat dort   viel dazu tun muss.

 

 Wo sind diese   Zweige? Wo sind diese Produkte? Wie   kommen wir dorthin? Das ist meine Frage,   Herr Michler, super, danke für die   Frage, weil da mache ich eine ganz   schnelle Endrunde, da kann jeder Malin   Produkt nennen, das uns weiterbringt und   bei dem wir wirklich Preissetzungs   gebend sind.   Also ganz eindeutig eine ganze Reihe an   Pharmaprodukten, da sind wir wirklich   gut.

 Nur es gibt natürlich prohibitive   Zölle, also Stahl 50%, da kann man dann   irgendwann nicht mehr konkurrenzfähig   sein. Aber es stimmt schon, wir sollten   versuchen in vielen Produkten so gut zu   sein, dass die ganze Welt die kaufen   wird   und da stärker auftreten. Herrliching,   ich glaube das das sind Sachen, von   denen wir überhaupt keine Ahnung haben.

 

  Das sind irgendwie total spezielle   Maschinen, die nur von irgendeinem   Mittelständler, von dem wir alle noch   nicht gehört haben, gebaut werden und wo   er eben genau diese Preisszung macht,   die Herr Michler anspricht, hat, weil   das gibt’s nirgendwo anders auf der Welt   und darauf müssen wir uns in der   deutschen Wirtschaft konzentrieren.

 

  Die sogenannten Hidden Champions Hidden   Champions. Genau.   Genau. Richtig gute Frage. Vielen Dank   dafür. Und Sie haben recht. Es macht   überhaupt keinen Sinn, wenn alle   sozusagen anfangen jetzt Würstchen zu   produzieren, sondern das ist ja gerade   der Sinn dieses global verfochtenen   Handels.

 

 Und wir haben exzellente   Weltmarktführer hier in Deutschland. Wir   sind das Land der Weltmarktführer, aber   wir sehen eben auch, dass sie einerseits   womöglich eine Preissetzungsmacht haben,   aber andererseits eben auch zunehmend in   die USA gehen und dort aus den in den   USA für die USA produzieren, wodurch   dann eben hier Arbeitsplätze verloren   gehen.

 

  Christian Feld, was ist unser   Hoffnungsschimmer?   Also, ich möchte jetzt nicht doppeln,   was in der Runde schon gesagt wurde,   aber weil Sie das Wort   Wettbewerbsfähigkeit genannt haben, das   kann ich Ihnen versichern, in Brüssel   kommen Sie an keiner Veranstaltung   vorbei, wo nicht mindestens 100 mal   Wettbewerbsfähigkeit und die muss   gesteigert werden, gesagt wird.

 

 Es muss   nur klappen.   Genau.   Dieser Anrufer hat die Runde komplett   gecrasht im besten Sinne, denn er hat   einen starken Vorschlag gebracht. Wir   sind das Land der Dichter und Denker,   das Land von Audi, Mercedes, Bosch und   Co. Und wir werden es wieder schaffen,   eine neue Errungenschaft auf die Beine   zu stellen, die die Welt von uns   abhängig macht, damit wir uns endlich   von solchen Zolldeals befreien können.

 

  Und dann habe ich noch etwas auf Ex   gefunden von Andreas Popp, dem Mann von   Eva Hermann. Ich zitiere: “Wir wissen   aus der Erfahrung, dass die EU ein   Moloch der Korruption ist und auch Frau   von der Lein steht im Fokus. Denken wir   allein an die SMS Deals, die Sie mit der   Pharmerlobby in Person dem   Pfeiservorstand hinter dem Rücken der   Bürger abgezogen haben soll.

 

 Nun ist   bekannt, dass der US-Geheimdienst NSA   quasi alle Daten und Telefonate in   Europa mitschneidet und archiviert. Es   wäre also durchaus vorstellbar, dass   hier eine typische Erpressung im   Hintergrund steht. Das ist natürlich   eine Verschwörungstheorie.   Wie gesagt, ich betone, das Ganze ist   nur Verschwörungstheorie.

 

  Alles Gute und schreib gerne in die   Kommentare, was du darüber denkst. M.