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„DIE HYMNE IST SCHIKANE!“ – Was Weidel dann macht, ist UNGLAUBLICH!

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By sonds5
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DIE HYMNE IST SCHIKANE!“ – Was Weidel dann macht, ist UNGLAUBLICH!

Dann hat man einen Einbürgerungstest. Am Ende muss man die dritte Strophe von einem Lied, ich weiß gerade nicht mehr wie der Titel war, möglicherweise die Nationalhymne. Ja, das kann sein, das haben sie in jedem Land, aber gutchen, also wer die Antwort eigentlich nein. Plötzlich glaubt eine junge Soziologiestudentin, sie könne Alice Weidel in einer eins gegen eins Debatte bloßstellen.

 Was dann passiert ist unfassbar. Sie kommt voller Selbstvertrauen herein, wirft der AfD Rassismus vor, redet von Klimahysterie und greift die Partei wegen der doppelten Staatsbürgerschaft an. Mein Gott, die hat wahrscheinlich zu viel Heidi Reichinek geschaut. Doch dann stellt Weidel ihr eine einzige einfache Frage zur deutschen Nationalhymne und plötzlich weiß die Studentin nicht einmal mehr, wie das Lied heißt.

 Wie Weidel die gesamte Debatte dreht, müsst ihr sehen. Los geht’s. So, Diana Demisai, sie haben jetzt hier die Bühne. Ich gehe zurück. Ihre Fragen an Alice Weidel, 6 Minuten für Ihre Stimme. Ja, danke Herr Strempel. Danke auch an Frau Weidel, dass Sie sich auf das Gespräch mit mir einlassen. Ich fass es jetzt noch mal kurz.

 Also, ich habe einen Migrationshintergrund. Meine Familie hat albanische Wurzeln und ich fühle mich als Deutsche und als Albanerin. Können Sie das so akzeptieren? Natürlich kann ich das so akzeptieren. Warum sollte ich nicht? Sie sind ähm sie haben einen hervorragenden äh Background. Sie haben sehr tollen Lebensrauch.

 Das haben wir gerade auch gesehen. Ich habe mir das auch sehr genau durchgelesen und äh es ist toll, dass sie hier sind und dass sie sich wohlfühlen. Warum also nicht? Ja, aber in ihrem Wahlprogramm steht doch z.B. das bzw. Also ihre Partei ist gegen die doppelte Staatsbürgerschaft, die soll abgeschaffen werden. Ich habe eine doppelte Staatsbürgerschaft, die deutsche und die Mazedonische und demnach wäre doch die Frage danach, ob sie das so wie ich jetzt hier lebe akzeptieren können.

 Eigentlich nein, weil sie das nicht akzeptieren, dass ich die doppelte Staatsbürgerschaft habe. Na, also die Grundidee, die ist ja, dass man ab einem gewissen Punkt ein Bekenntnis ähm abgeben sollte, ne? ähm, dass dort, wo man auch lebt, dass man sich da auch zugehörig fühlt. Das ist der Grundgedanke. Natürlich und natürlich äh haben wir nichts gegen eine Doppel Staatsbürgerschaft.

 Ich sag jetzt mal, wenn sie in den USA geboren sind oder in ihrem Fall dann eben in Mazedonien und dann nach Deutschland wechseln, dass sie natürlich eine doppelte Staatsbürgerschaft haben, wenn sie wenn sie voll integriert sind. Eben nicht. Also in ihre Partei sagt, sie möchte die doppelte Staatsbürgerschaft abschaffen. Das bedeutet, ich dürfte hier als, es steht schwarz auf weiß gedruckt Deutsch macedzedonig, ich fühle mich als deutsche und Albanerin.

 Demnach dürfte ich so wie ich jetzt hier lebe, das könnten Sie auf Grundbasis Ihrer Partei und das, was sie vertreten und durchsetzen wollen, das könnten Sie dann ja nicht akzeptieren. Also wäre die Antwort eigentlich nein. Und genau das ist das eigentliche Problem mit dieser Art von Kleinkindpolitik. Statt sich darauf zu konzentrieren, was dem Land hilft und was eine funktionierende Gesellschaft schafft, wird alles zu einer moralischen Inszenierung und Opferrolle gemacht.

Wenn man selbst grundlegende Erwartungen wie Integration oder das Erlernen der Sprache anspricht, wird man sofort als der Böse dargestellt. Aber eine Gesellschaft funktioniert nur, wenn die Menschen, die in ein Land kommen, sich an dieses Land anpassen und nicht, wenn ständig erwartet wird, dass sich das Land an alle anderen anpasst.

 Doch Weidels nächster Konter ist genial. Weiter geht’s. Nee, ich habe es Ihnen ja gerade erklärt, was der Hintergrund ist. Und der Hintergrund ist auch, wenn Sie beispielsweise ähm die ähm die türkische Gemeinde hier haben, dass ein Bekenntnis vorderrangig zu Erdogan, dass das dazu auch führen kann, äh dass sie die deutsche Staatsbürgerschaft eben nicht erhalten.

Okay, apropos Bekenntnis, wir schließen jetzt einfach mal mit mir ab. Ich würde gerne mit meinen Eltern weitermachen, die haben nämlich nicht die deutsche Staatsbürgerschaft, die haben keinen deutschen Pass. Die leben und arbeiten in Deutschland seit knapp 30 Jahren. Und in ihrem Wahlprogramm äh steht irgendwie ja, man muss dann irgendwie 60 Pflichtstunden machen, man sinkt ein Volkslicht und dann kriegt man irgendwie eine Urkunde, dass man jetzt Deutsch ist. Hurra.

 Dürfen meine Eltern hier leben machen? Müssen sie sich Sorgen machen, dass wenn sie irgendwie in den nächsten 10 Jahren an die Macht kommen, dass sie dann wieder zurückgeschickt werden, weil sie keinen deutschen Pass haben? Also ähm, dass da drin steht, man müsste ein Volkslied singen oder sonst irgendwas, das stimmt ja so nicht.

 Also, sie sollten schon bei der Sache bleiben. Es ist natürlich, wenn ich bitte ausreden darf, was genau da drin steht, weil plakativ äh sollten wir nicht werden in solchen entscheidenden Fragen. Diese Diskussion müssen wir sachlich führen. Wir haben Probleme in unserem Land und natürlich ist es so, wenn Menschen hier arbeiten, sich positiv, also ausländische Staatsbürger, über die wir jetzt ja auch gerade sprechen, sich positiv in unsere Gesellschaft jahrzehntelang einbringen, dann haben Sie natürlich auch ein Recht auf die

deutsche Staatsbürgerschaft. Das gilt natürlich nicht für Menschen, die unsere Sprache nicht sprechen, sich im Parallelgesellschaften aufhalten. Ich rede gerade von ähm islamischen Parallelgesellschaften, sich nicht integrieren wollen, die Sprache nicht sprechen und da gilt natürlich etwas anderes, da gelten andere Regeln und da stehe ich auch voll dahinter, dass diesen Leuten die deutsche Staatsbürgerschaft nicht zusteht.

 Okay, also in ihrem Wahlprogramm steht, man muss 60 Pflichtstunden machen, dann hat man einen Einbürgerungstest, am Ende muss man die dritte Strophe von einem Lied, ich weiß gerade nicht mehr, wie der Titel war, möglicherweise die Nationalhymne. Ja, das äh das haben sie in jedem Land, aber gut, sagen Sie weiter. Genau.

 Und dann und dann kriegt man diese Urkunde und man ist Deutsch. Das kann man sich wirklich nicht ausdenken. Sie will Deutschland etwas über Staatsbürgerschaft und Integration erzählen und kennt nicht einmal den Namen der deutschen Nationalhymne. An diesem Punkt sieht selbst der Moderator so aus, als würde er ihr am liebsten das Mikrofon wegnehmen.

 Was Weidel als nächstes sagt, macht sie komplett sprachlos. Und die Frage war, müssten meine Eltern sich Sorgen machen und da das Potenzial da ist, dass meine Eltern wegen irgendeinem Test, dass diese letzten 20, 30 Jahre Leben und arbeiten hier in Deutschland dadurch verloren gehen, dass sie potenziell so einen Test äh der Ihnen äh auf ihre Basis entworfen wurde, dass die den nicht bestehen.

 Demnach er lat die Antwort: Ja, sie müssten sich eventuell Sorgen machen. Das Potenzial ist da, dass sie dann abgeschoben werden. Das ist das ist meine konkrete Frage, Frau Weidel. Ja, äh ich würde auch gerne darauf antworten. Sie rekurrieren ja gerade auf den Einbürgerungstest. Den Einbürgerungstest gibt es in jedem Land.

 Wenn Sie sich einbürgern lassen, müssen Sie einen Test ablegen schriftlich und mündlich. So, das ist überhaupt nichts Neues. Das ist keine Sonderregelung in Deutschland. Und natürlich beinhaltet so einen Test Fragen zu unserer Geografie, zu der Sprache, zu unserer Verfassung. Und wenn sie Menschen haben aus einem anderen Kontext, dann wird man ja wohl erwarten dürfen, dass sie ein Bekenntnis ablegen, sich mit unserer Verfassung, mit unserem politischen System auseinandergesetzt haben und das, was Sie gerade beschreiben, das ist typisch für jede

Einbürgerung in jedem Land auf dieser Welt. Es tut mir leid, unterbrechen zu mich, aber wir haben nicht mehr so viel Zeit. Ich würde gerne noch ein Thema ansprechen. Ich hab es eben schon mal gesagt. Genau. Ganz kurz, Klima ist mir ganz wichtig. Es gibt 25 Millionen Klimamigranten im Jahr. Tendenz steigend, weil es mehr Naturkatastrophen gibt aufgrund des menschengemachten Klimawandel. Es wird beschleunigt.

 Wir müssen jetzt auch gar nicht darüber reden, ob die menschenengemachte Klimawandel ob es den gibt oder nicht. Aber wie wollen Sie mit so mit solchen Klimamigranten umgehen? Also, sie sagen bei der Migrationspolitik, wir setzen bei der Ursache an, setzen Sie bei Klimamigranten auch beim Klimawandel an. Also ä wir müssen uns alle Mühe geben, alle Länder müssen sich Mühe geben äh im Umweltschutz und Naturschutz und ja natürlich habe gesagt alle und das schließt uns ja mit ein Frau und äh das schließt natürlich ein, dass

wir internationale Abkommen ähm abschließen, die auch funktionieren. Es geht natürlich nicht, dass Deutschland einen Sonderweg geht. Als einziges Industrieland werden wir keinen Effekt sein. Ähm niemand kopiert die Energiewende. Ich verstehe schon ihr Anliegen, dass wir Vorreiter Moment darf ich Nein, aber wir werden wir werden keine Vorreiterrolle spielen, wenn wir diesen Sonderweg weiter beschreiten und unseren industriellen Kern schleiterrolle.

Nein, das müssen wir nicht. An dem Punkt muss ich ganz klar sagen, es entsteht eine lebendige Diskussion. Sie beide dürfen die jetzt auch noch fortführen, aber wir müssen uns natürlich an den Rahmen halten. Die 6 Minuten sind rum. Ich glaube, es sind zumindest unterschiedliche Ansätze und deutlich geworden, aber vielen Dank, dass Sie beide mitgemacht haben.

Und selbst der Moderator hatte an diesem Punkt genug. Aber ganz ehrlich, hier muss ich Weidel zustimmen. Ein Land kann nicht funktionieren, wenn jede Diskussion über Integration sofort zu einer Schuldzuweisung wird. Zu erwarten, dass Menschen die Sprache lernen, das Land kennen und sich an die Gesellschaft anpassen, in der sie leben wollen, ist nicht radikal.

 Das ist gesunder Menschenverstand. Jedes Land der Welt macht das, außer Deutschland und ein paar anderen westlichen Ländern. Stellen Sie sich vor, Sie würden nach Serbien gehen und den Leuten erzählen, Sie müssten das akzeptieren. Die würden Sie wahrscheinlich direkt wieder rausschmeißen. Das eigentliche Problem ist, dass diese Leute nie darüber reden wollen, was gut für Deutschland oder für die Menschen ist, die bereits hier leben.

 Was denken Sie also? Hat die Studentin Weidel hier komplett unterschätzt oder hatte sie Ihrer Meinung nach einen Punkt? Schreiben Sie Ihre Meinung unten in die Kommentare und wenn Sie solche Debatten mögen, in denen das Mediennarrativ komplett zusammenbricht, abonnieren Sie den Kanal und lassen Sie ein Like da. Bis zum nächsten Mal. M.

 

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