Wahre Verbrechen I Mord unter Freunden I True Crim...

Wahre Verbrechen I Mord unter Freunden I True Crime Dokumentation T – Part 3

 Zu allem Überfluss begann er Schizophrenie zu entwickeln, eine psychische Krankheit, die beeinflusst, wie eine Person denkt und fühlt und in extremen Fällen zu akustischen oder visuellen Halluzinationen führen kann. Im Alter von 13 Jahren begann Davids Stimmen zu hören, ein Symptom seiner Schizophrenie. Diese Stimmen schienen eine Erweiterung seiner dunkleren Begierden zu sein und sagten ihm, er solle Feuer legen und Menschen verletzen, um sich besser zu fühlen.

 Während er sie zunächst ignorierte, begann David im Alter von 14 auf das zu hören, was die Stimmen sagten. Ob es darum ging, kleine Feuer in ganz New York zu legen oder kleine Tiere zu quälen. David nutzte diese Stimmen, um seine Frustration über seine Familie, seine Unfähigkeit mit Menschen in Kontakt zu treten und seine Misserfolge bei Frauen zu äußern.

In den nächsten 10 Jahren trieben diese Stimmen David immer weiter an und ermöglichten ihm allmählich, seine Gewalt zu eskalieren. Dann um Weihnachten 1975 spitzten sich die Dinge zu. David stach am Weihnachtsabend 1975 auf zwei junge Mädchen ein. Beide überlebten. Nach den Messerangriffen begann David nachts dunkelhaarige Frauen zu stalken.

 Diese dunklen Ausflüge wurden zu seinem Lebensinhalt. Für jedes Mädchen, das er stalkte, fantasierte er neue und ausgeklügelte Wege, sie zu töten. Diese Handlungen wurden nicht von seinen schizophrenen Halluzinationen getrieben, sondern von seinen verdrehten Begierden nach Rache und Kontrolle über die Frauen, die ihn in seinem früheren Leben abgelehnt hatten.

Ihre Leben lagen in seiner Hand. Trotz dieser Fantasien und Triebe griff David nach Weihnachten 1975 niemanden sofort an. Es war nun Januar 1976 und die Situation in New York sollte sich verschlimmern. Der Winter hatte sich über New York City gelegt. David war kalt und er war allein.

 Obwohl er seine leibliche Mutter und Schwester gefunden hatte, fühlte sich David verlassen. Er hatte niemanden, an den er sich wenden konnte. In völliger Isolation wuchs Davids Verlangen, Frauen zu stalken und zu töten immer stärker. Zu allem Überfluss begann sich seine Wahrnehmung der Realität zu verbiegen. David wurde zunehm paranoid.

 Bald schon fühlte er sich, als wären alle hinter ihm her. In einem seiner letzten Telefonate mit seiner Schwester sagte David: “Mir geht es nicht gut. Sie sind da draußen, die Leute. Sie werden versuchen, mich zu töten. [räuspern] Ich kenne sie nicht, aber sie sind da draußen. Es wird aber alles in Ordnung sein. Mir wird schon nichts passieren.

Sie werden mich nicht kriegen, denn ich weiß Bescheid. Hier sehen wir eines der Symptome der Schizophrenie. Leider können diejenigen, die an Schizophrenie leiden, auch an Paranoia leiden. Dies wird durch die Loslösung von der Realität und die akustischen und visuellen Halluzinationen verursacht. Ende Januar 1976 zog David aus seiner winzigen Wohnung aus und mietete ein Zimmer in einem kleinen Zweifamilienhaus bei John und Nan Cassara.

Die Casseras schienen nett zu sein. Sie sorgten dafür, daß David alles hatte, was er brauchte und dass sein Aufenthalt angenehm war. Doch in den nächsten drei Monaten änderte sich Davids Verhalten. Er wurde immer gereizter. Es schien als hätte er Angst vor ihn und zog sich immer mehr zurück. Im April 1976 zog David aus dem Haus der Cassiras aus.

 Er hat es so eilig, dass er seine 200$ Kaution zurückließ. Die Kassyas wussten nicht, was sie davon halten sollten. David behauptete später, einer der Gründe für seinen Auszug sei der deutsche Schäferhund in der Nachbarschaft gewesen. Der Hund bellte offenbar spät in der Nacht und hörte nie auf. Und wenn er einmal anfing, taten es auch andere Hunde in der Nachbarschaft.

Er sagte: “Ich kam nach Hause und das Gebell begann. Es hörte nie auf. Ich lag nachts wach und schrie: “Flehte, dass das Geräusch aufhören sollte. Es tat es nie. Die Dämonen hörten nie auf. Ich konnte nicht schlafen. Ich hatte keine Kraft zum Kämpfen. Ich konnte kaum fahren. Eines Nachts, als ich von der Arbeit nach Hause fuhr, wäre ich fast gestorben, weil ich am Steuer eingeschlafen bin.

Wiederum später behauptete David, der Grund für seinen Auszug aus dem Haus der Kasseras sei, dass sie Dämonen waren, die ihn quälten. Als ich einzog, schien die Kasseras sehr nett und ruhig zu sein, aber sie haben mich reingelegt. Sie haben gelogen. Ich dachte, sie wären Menschen. Das waren sie aber nicht.

 Plötzlich begannen die Kassaras mit den Dämonen aufzutauchen. Sie begannen zu heulen und zu schreien, Blut und Tod. Sie riefen die Namen ihrer Meister, das Blutmonster John Weat und General Jack Cosmo. Zu dieser Zeit kämpfte David immer noch mit den paranoiden Gefühlen, die durch seine Schizophrenie hervorgerufen wurden.

 Er brauchte einen Weg, um diese Gefühle zu rationalisieren. Also schuf David eine Bewältigungsfantasie, in der die Kassaras Dämonen waren. In seinem Kopf machte dies den Umgang mit seiner Verwirrung und Schizophrenie einfacher. David hatte schon immer okkulte Bilder und Dämonen geliebt und jetzt konnten sie ihm helfen mit seiner Verwirrung umzugehen.

 So erhielt John Cassara in dieser Bewältigungsfantasie einen neuen Namen. General Jack Cosmo. Jack Cosmo war der Kommandeur einer Gruppe von Teufelshunden, die durch die Straßen von New York streiften. Diejenigen, die ständig bellten und David tag und nach plagten. Das Bällen war eine Qual, mit der David ständig umgehen musste.

 Für uns mag das Bellen nur eine geringfügige Belästigung sein, aber für den Schizophrenen David war es so wie das Quietschen von Fingernägeln auf einer Tafel. Er hatte keine Ahnung, wie er damit umgehen sollte. Mit der Zeit wurde das Bällen der Hunde Teil seiner Dämonenfantasie. Auf diese Weise konnte er besser mit der ständigen Belästigung umgehen, indem er ihr eine Rolle zuwies.

Das Problem war, dass diese Dämonenfantasie auch seine psychotischen Begierden anheizte. Das Bellen wurde mit den Stimmen in seinem Kopf verbunden, den gleichen Stimmen, die ihn zum Töten drängten. Jetzt gab ihm das Bällen der Hunde einen Grund, seinen mörderischen Begierden nachzugeben. Aber selbst diese Dämonenfantasie war nur eine weitere Ausrede, um die wahre Motivation für Davids Morde zu verschleiern, seine Wut auf Frauen.

Deshalb ist es so wichtig, dass Menschen, die an psychischen Krankheiten leiden, so früh wie möglich professionelle Hilfe bekommen. Aber vergessen wir nicht, dass seine Schizophrenie der Grund war, warum er ein Mörder wurde. Schizophrenie, obwohl sie eine Loslösung von der Realität verursachen kann, führt nicht automatisch zu antisozialem oder psychotischem Verhalten.

 Davids Drang zu töten war etwas ganz anderes. David zog in eine neue Wohnung in der Pin Street 35 in Yonkes, New York. Aber in Davids Kopf schien es, dass die Qualen von Mr. Cassara oder General Jack Cosmo noch nicht vorbei waren. David glaubte, dass sein Nachbar, der 63-jährige Sam Car und seine Familie ebenfalls Teil dieser dämonischen Allianz mit Jack Cosmo waren, die darauf aus war, Davids Seele in Besitz zu nehmen.

Sam hatte auch einen Labrador namens Harvey, der unaufhörlich bellte, wenn David in der Nähe war. In Davids Kopf waren Sam und sein Hund Harvey die stärksten Dämonen unter General Jack Cosmo. Einmal versuchte David sogar Harvey den Hund mit einem Molotof Cocktail zu töten, als Sam nicht zu Hause war. Zum Glück verfehlte der Cocktail nicht nur sein Ziel, sondern zündete auch nicht. Sams Hund war in Sicherheit.

David flüchtete zurück in seine Wohnung. Die Stimmen Davids Kopf ließen ihm keine Ruhe. Er brauchte etwas Luft von New York City Trubel. Also beschloss David seinen Freund Billy Parker in Houston, Texas zu besuchen. Während er dort war, botly David die Möglichkeit, seine alte 44er Charter Arms Pistole zu kaufen.

David betrachtete die Pistole mit dunkler Begierde. Die Stimmen in seinem Kopf befahlen ihm sie zu kaufen. Schreckliche Dinge standen bevor. schreckliche Dinge. David kehrte nach New York zurück und setzte seine Jagd auf Frauen fort, diesmal bewaffnet. Am 29. Juli 1976 kehrten Donna Loria und Jod Valenti spät zu Donners Haus in der Bronx zurück.

 Die Frauen waren 18 und 19 Jahre alt. Es war gegen 1 Uhr morgens und die Jungen Frauen plauderten noch im Auto. Sie lachten über ihre Missgeschicke an diesem Abend. Da kam ein Mann aus der Dunkelheit, David Berkitz. David nährte sich langsam dem Auto mit einer Papiertüte in der Hand. In der Tüte war seine 44er Charter Armspistole. Die Frauen sahen ihn nicht kommen.

 Als er nah genug war, eröffnete er das Feuer. Kugeln durchschlugen das Auto und trafen die Mädchen. Donner wurde in den Hals getroffen. David feuerte weiter, selbst als er keine Kugeln mehr hatte. Danach rannte er schnell in eine dunkle Gasse und entkam mit seinem Auto. Jod hubte und begann zu schreien. Der Lärm weckte die Nachbarschaft einschließlich Donners Vater, der die Treppe hinunter zum Tatort rannte.

 Er war entsetzt. Er brachte die Teenager schnell ins Krankenhaus in der Hoffnung, sie retten zu können, aber leider war es zu spät. Seine Tochter Donna Laoria verblutete und starb. Glücklicherweise überlebte Jod. Die Polizei traf im Krankenhaus ein, in das die Frauen gebracht worden waren. Jod versuchte eine Beschreibung ihres Angreifers zu geben, war aber noch zu sehr unter Schock.

 Sie konnte sich nicht wirklich an ihn erinnern. Am Tatort fand die Polizei Hülsen der 44er Charter Armspistole. eine seltsame Mordwaffe für eine so zufällige Schießerei. Es war eine zu dieser Zeit bei Gangstern und Mafiatypen beliebte Waffe, die normalerweise nicht bei zufälligen Tötungen verwendet wurde. Die Polizei fand keine weiteren Beweise und stufte es einfach als Fall von Verwechslung oder fehlgeschlagener Mafia Hinrichtung ein.

 In der Zwischenzeit ging David Bkowitz glücklich nach Hause. Berkowitz sagte später: “Ich sang buchstlich auf dem Heimweg nach dem Mord vor mich hin. Die Spannung, der Wunsch eine Frau zu töten, hatte sich so explosiv aufgebaut, dass ich, als ich endlich den Abzug drückte, all der Druck, all die Spannungen, all der Hass, alles verschwand, löste sich auf, aber nur für kurze Zeit.

Ein Geständnis der Wut. Hier können wir sehen, dass David seine wahre Motivation Preis gibt. Der Wunsch Frauen zu töten, all der Hass, wie der Druck in ihm verschwand, nachdem er sie getötet hatte. All dies deutet auf seinen Wunsch hin, Frauen zu kontrollieren und zu bestrafen. Er wollte Frauen töten, weil sie ihn in seiner Jugend ständig abgelehnt hatten und wegen der Schuldgefühle, die er aufgrund der Verlassenheit durch seine leibliche Mutter hatte.

Dieser frauenfeindliche Hass war wohl seine mörderische Triebkraft. Trotz seines Geständnisses, die Frauen aus Hass getötet zu haben, setzte David seine Studien zu okkulten Bildern und Dämonologie fort. Er zeigte besonderes Interesse an einer angeblichen keltischen Gottheit, Samhein. Samhein oder Samha oder Sam wurde zum Mittelpunkt von Davids dämonischer Fantasie.

 Er las so viel er konnte über den Dämon. um seine Dämonenfantasiegeschichte zu nähren. Er kaufte Bücher über schwarze Magie, Okkultismus und sogar Satanismus. Für ihn boten diese Bücher und Bilder eine weitere Möglichkeit, seine finsteren Triebe auszuleben. Bald wurde Sam zu einem Symbol seiner dunkleren, bösartigeren Impulse und seines Hasses auf Frauen.

 Durch Sam betete er für mehr Gelegenheiten, Frauen zu verletzen. Es gibt verschiedene Interpretationen, wer oder was Sam Ha ist. Während einige Leute argumentieren mögen, dass Sam Ha eine alte keltische Gottheit ist, betrachten die meisten Historiker Sam Hack. Der Vorläufer zu allerheiligen, dem Tag der Toten oder sogar Halloween.

 Es ist ein Fest, das Ende der Ernte Saison und den Beginn des Winters darstellt. Normalerweise um den 31. Oktober gefeiert. In alten Zeiten verkleideten sich die Menschen, zündeten Lagerfeuer an und feierten das Ende der Ernte mit einem großen Fest. In einigen Fällen schnitzten die Leute sogar Gesichter in Kürbisse und verkleideten sich als Geister, um von Tür zu Tür zu gehen und Essen zu sammeln.

Burkowitz kam von einem Feiertag auf einen Dämon, weil er wahrscheinlich während seiner Besessenheit mit dem Okkulten ein Buch gefunden hat, dass Samhachen Gott des Todes erwähnte, was jetzt als Missverständnis des Feiertags und seiner Bedeutung erkannt wird. Falsch oder nicht? David begann zu beten und sogar Opfergaben an Sam Ha zu machen, um seine Kontrollfantasien weiterzufüttern.

Wie in seiner vorherigen Wohnung begann er seltsame und beunruhigende Sätze an die Wand zu kritzeln. Er fing sogar an Gedichte zu schreiben, wobei eines seiner Lieblingsstücke The Mother of Satan war. David baute eine neue Persona, um seine Faszination für das Okkulte und diesen fiktiven Charakter Sam auf, eine Persona, die andere kontrolliert.

Und schon bald würde David ganz New York in seine Kontrollfantasie hineinziehen. Trotz der Tötung im Juli schlug David erst Ende Oktober 1976 wieder zu. In der Nacht vom 23. Oktober 1976 verließen Carl de Narrow und seine Freundin Rosemary Keenen eine College Party gegen 2:30 Uhr morgens. Carl bot an, Rosemaryie nach Hause nach Queens zu fahren.

 Als sie ankam, parkten die beiden draußen und unterhielten sich eine Weile. Wieder näherte sich David dem Auto. Allerdings ging er diesmal gezielt auf das Beifahrerfenster zu, um Rosemaryes Seite anzugreifen. David feuerte fünf Schüsse in das Auto, bevor er zu Fuß floh. Glücklicherweise blieb Rosemaryie unverletzt, aber Karl wurde am Kopf getroffen.

 Panisch fuhr Rosemaryie ihn ins Krankenhaus, wo Karl eine Notoperation erhielt. Glücklicherweise überlebte er den Angriff und bekam eine Metallplatte eingesetzt. Wiedersehen wir, dass David gezielt Frauenangriff, selbst wenn ein Mann anwesend war. Er ging bewusst auf das Beifahrerfenster zu und zielte auf Rosemary. Ein Monat später schlug David erneut zu.

Die zwei Teenager Donna de Masi und Joanne Lomino, gingen nach einem späten Film in Queens nach Hause. Sie waren in der Nähe einer Bushaltestelle, als sie bemerkten, dass ein Mann sie von der anderen Straßenseite aus anstarrte. Verängstigt beschleunigten die Mädchen ihren Schritt, aber der Mann folgte ihn. Der Mann war natürlich David.

 Er holte die Mädchen schließlich ein. Er entschuldigte sich dafür, sie erschreckt zu haben und sagte, er habe verirrt und brauche eine Wegbeschreibung. Während die Mädchen ihm den Weg erklärten, zog David eine Pistole aus seiner Jacke und schoss auf beide Mädchen. Begeistert davon, zwei Volltreffer erzielt zu haben, feuerte er den Rest seiner Munition in ein nahe gelegenes Haus ab und rannte davon.

 Eine Art Siegestanz, wenn man so will. Dieses Lehren der Pistole ist auffällig. Es hatte wahrscheinlich mit seiner eigenen verdrehten Freude daran zu tun, zwei weitere Mädchen zu töten. Er hasste Frauen und wollte nichts mehr als sie zu töten. Außerdem wollte er sicherlich auf irgendeiner Ebene Aufmerksamkeit für das, was er gerade getan hatte.

Glücklicherweise lebte Joanns Familie in der Nähe und hörte die Schüsse. Als sie den Lärm untersuchten, fanden sie die Mädchen und brachten sie ins Krankenhaus. Beide Mädchen überlebten, aber Joann war von der Tal abwärts gelernt. Die Polizei untersuchte den Tatort. Erneut fanden sie 44 Kaliberhülsen, aber es wurde keine Verbindung zu den vorherigen Morden hergestellt.

 Es wurde angenommen, dass es ein weiterer viel geschlagener Raubüberfall war. Keines der Mädchen konnte eine gute Beschreibung von David geben und tatsächlich dauerte es bis zum 30. Januar 1977, bis die Polizei begann, die Zusammenhänge zu erkennen. In den frühen Morgenstunden des 30. Januar 1977 erhielten die Ermittler Sergeant Joe Coffee und Captain Joe Borelli einen weiteren Anruf über einen Mann und seine Verlobte, die angeschossen wurden.

Der Mann war John Deal und die Frau Christine Freund. Das Paar wurde in Flusing, New York nach einem Besuch in einer Weingalerie gegen Mitternacht angeschossen. Als sie in ihr Auto stiegen, durchschlugen Kugeln die Windschutzscheibe und trafen Christine zweimal. John versuchte Autos anzuhalten, um Hilfe zu bekommen, aber niemand hielt an.

 Anwohner riefen schließlich einen Krankenwagen, aber Christine starb Stunden später an ihren Verletzungen. Als Detective Coffee und Captain Borelli den Tatort untersuchten, fanden sie weitere Patronenhülsen. Coffee erinnerte sich an die früheren Schießereien und begann zu vermuten, dass sie es mit einem Psychopathen zu tun hatten, der nicht nur mit einer 44er Magnum tötete, sondern auch junge Frauen ins Visier nahm.

Captain Burelli ließ die Hülsen zur ballistischen Untersuchung schicken und die Untersuchung bestätigte, dass die Kugeln aus derselben Waffe wie die vorherigen Schüsse stammten, einer 44 Scharter Arms. Dies bestätigte Koffees Verdacht. Das Problem war, dass weder Coffee noch Borelli die vorherigen Opfer miteinander in Verbindung bringen konnten, außer dass es sich um junge Frauen mit dunklen Haaren handelte.

 Dies ließ sie das Schlimmste befürchten, daß sie es mit einem Mörder zu tun hatten, der zufällig zuschlug. Die Polizei begann still und leise mit einer Untersuchung der Person, den sie den Fort Killer nannten. [räuspern] Ihr einziger Anhaltspunkt war jedoch, dass der Mörder ein Mann war, der eine 44er Charterpistole benutzte.

 Sie begann also schnell alle registrierten 44er Pistolenbesitzer in New York zu überprüfen. Niemand passte zur Beschreibung des Angreifers und niemand hatte eine Verbindung zu den Opfern oder den Orden, an denen sie getötet wurden. Die Aussichten für die Polizei sahen nicht gut aus. Am 8. März 1977 ging Virginia Woskerich von einem späten Abendkurs nach Hause.

 Sie war nur einen Block von dem Ort entfernt, in dem Christine Fre ermordet wurde. David schoss Virginia aus nächster Nähe ins Gesicht. Sie hob ein Buch vor ihr Gesicht, um sich zu schützen, aber die Kugel ging glatt durch. Sie starb sofort. Diesmal wurde David jedoch von mehreren Personen gesehen, als er vom Tatort in einem gelben Volkswagenkäfer flüchtete.

Ein Streifenwagen bemerkte David ebenfalls, entschied sich jedoch zu bleiben und zu versuchen, das verletzte Mädchen wiederzubeleben ohne Erfolg. Joe Borelli sprach später über die grausame Angelegenheit und sagte: “Wenn man Ermittler bei einem Mord beobachtet, wird man bemerken, dass sie ihre Arbeit unemotional erledigen.

 Sie wollten sie nicht ansehen. Sie wussten, dass es sinnlos war. Sie war jemand Schönes und sie lag unter dem Laken. Eine Kugel in ihrem Gesicht hatte sie zerstört. Es begann ihnen auf den Magen zu schlagen und sie drehten sich einfach weg. Das waren Veteranen und sie konnten es nicht ertragen. 11 Tage später am 19.

 März hielt die Polizei eine Pressekonferenz ab. Die Polizei kündigte an, dass sie einen Serienmörder verfolgten, der Frauen mit einer 44er Magnum tötete und einen gelben Volkswagen fuhr. Zeitungen gingen mit der Geschichte wild um. Die Straßen waren nicht mehr sicher, Frauen waren in Gefahr. Es war sensationell.

 Und niemand liebte es mehr als David. Er begann Zeitungsausschnitte über die Morde zu sammeln. Er bekam Aufmerksamkeit für seine Verbrechen. Er wollte, dass die Nachrichten so weitergingen, wusste aber nicht genau, wie er die Aufmerksamkeit auf sich ziehen konnte. Gleichzeitig wurde David weiterhin vom Lärm bellender Hunde geplagt.

 Er schrieb einen anonymen Brief an seinen Nachbarn Sam K und bat ihn sein Labrador HW besser zu kontrollieren. Der Brief war seltsam und voller Rechtsschreibfehler. Sam dachte nicht viel darüber nach und warf den Brief weg. Das Schreiben dieses Briefes inspirierte David. Er beschloß für sein nächstes Verbrechen die Dinge mit einem Brief an die Polizei zu eskalieren.

Um 3 Uhr morgens am 17. April 1977 parkten die jungen liebenden Valentina Syriana und Alexander Isau am Hutchingson River Parkway, als plötzlich ein gelber Volkswagen neben ihn hielt. David feuerte zweimal und traf sowohl Valentina als auch Alexander. Die Polizei traf schnell am Tatort ein. Leider starb Valentina sofort und Alexander starb später im Krankenhaus.

Noch beunruhigender war, dass David einen Brief hinterließ, der speziell an die Polizei gerichtet war. In seinem Brief sagte David: “Ich bin zutiefst verletzt, dass Sie mich ein Frauenhasser nennen. Das bin ich nicht. Aber ich bin ein Monster. Ich bin der Son.” Sein Brief wirkte manisch, sogar wahnsinnig.

 Er widersprach oft mit Dingen wie: “Ich will nicht töten, ich liebe es zu jagen.” Durch die Straßen zu streifen und nach fairer Beute zu suchen. Schmackhaftes Fleisch. Ich lebe für die Jagd, mein Leben. Der Brief erwähnte auch mehrere Dämonen darunter Bezelbub. Er warnte auch davor, dass David wieder töten würde. Ich werde zurückkommen mit mörderischen Grüßen, Son.

Dies war das erste Mal, dass David sich selbst als Son of Sam bezeichnete. Obwohl viele annahmen, dass dies eine Anspielung auf Sam Car war, bezog es sich tatsächlich auf seine druidische Gottheit Samne. Dennoch wurden in dem Brief weder Sam noch die Hunde erwähnt. Ein weiterer interessanter Hinweis ist ein ständiges Erwähnen von Liebe und Hass gegenüber Frauen in diesem Brief.

Er bezieht sich ständig darauf, wie hübsch sie sind. Aber er muß ihr Blut trinken und will, dass sie Seins trinken. Er erwähnt auch, dass er bald wieder mit seiner Prinzessin vereint sein wird. Ich vermisse meine Prinzessin, aber ich werde sie bald wiedersehen. Sie ruht im Haus unserer Dame, aber ich werde sie bald wiedersehen. Ich bin das Monster.

Diese Prinzessin, auf die er sich bezog, war Donna Laurier, eines von Davids ersten Opfern. David sagte der Polizei später, dass ihm die keltische Gottheit Samha in seinem Kopf sagte: “Wenn er mehr Menschen tötete, würde Donner mit seiner Königin im nächsten Leben vereint sein.” All dies geht zurück auf seine Kontrollfantasie über Frauen.

 Wenn er genug tötete, würde er mit Donner belohnt. Natürlich bedeutete das, dass er mehr Frauen töten musste, um sie zu bekommen. In jedem Fall bedeutete es, dass David über das Schicksal der Frauen um ihn herum entscheiden konnte und dass sie selbst im Tod für immer ihm gehören würden. Huh. Lasst uns eine kleine Pause machen.

Gleich geht’s hier weiter. Der Bürgermeister von New York City, Abraham Beam, berief eine Pressekonferenz ein, in der Hoffnung, die Ängste der Bürger zu lindern. Aber es war zu spät. Die Nachrichtensender hatten sich auf den Brief gestürzt und ihn veröffentlicht. Bald beherrschte die Angst vor of Sam, die gesamte Stadt.

 Frauen weigerten sich auszugehen. Perücken und Haarfärbemittelverkäufe stiegen, als Frauen versuchten ihre Haare blond zu färben, um nicht das nächste Opfer zu werden. Eltern hielten ihre Kinder im Haus. Die Leute fingen an, jeden alles zu melden, von dem sie dachten, dass es der Mörder sein könnte. Das Nachtleben der Bronx, Queens und Brooklyn kam zum Erliegen. Niemand ging mehr aus.

 New York war zu einem Pulverfass geworden. Um David zu fassen, schuf die Polizei eine Task Force namens Omega Task Force. Omega bedeutete das Ende, da sie hofften, das Ende der Morde herbeizuführen. Über 300 Beamte schlossen sich an und der erfahrene Deputy Timothy J. Daud hatte das Sagen. Da vermutete, dass David oder Son of Sam einen Groll gegen Frauen hegte.

Forensische Psychiater untersuchten den Brief, um zu bestimmen, mit wem sie es zu tun hatten. Sie kamen zu dem gleichen Schluss und stellten auch fest, dass der Mörder möglicherweise an Schizophrenie leidet. Die Polizei begann nach kürzlich entlassenen Patienten aus psychiatrischen Anstalten zu suchen. In der Zwischenzeit erhielt Sam K zwei Tage nach den Morden einen weiteren anonymen Brief in seiner Post.

 Dieser Brief beschwerte sich erneut über sein Labrador Harvey. Ich habe sie freundlich gebeten, diesen Hund vom Heulen abzuhalten. Dennoch t er es weiterhin. Ich habe sie angefleht. Ich habe ihn gesagt, wie dies meine Familie zerstört. Wir haben keinen Frieden, keine Ruhe. Jetzt weiß ich, was für ein Mensch Sie sind und was für eine Familie Sie sind.

 Sie haben keine Liebe für andere Menschen. Sie sind egoistisch. Mr. Carl, mein Leben ist jetzt zerstört. Ich habe nichts mehr zu verlieren. Ich sehe, dass es keinen Frieden in meinem Leben geben wird. Es klingt, als würde David sein Schicksal als Mörder akzeptieren und diesen Brief mehr oder weniger nur nutzen, um seine eigene Verrücktheit zu rechtfertigen.

Sam Car war entsetzt. Er informierte den Rest seiner Familie, die ebenfalls besorgt waren. Sie übergaben den Brief der Polizei. Die Polizei hielt ihn für irrelevant und riet Sam Carl ihn als Versuch eines Verrückten ihn zu erschrecken abzutun. 10 Tage später am 29. April 1977 hörte K einen Schuss aus seinem Hinterhof.

 Als er nachschaute, sah er, dass sein schwarzer Labrador HW angeschossen worden war. Er brachte HW schnell ins Krankenhaus. wo sein Hund gerettet wurde. Erneut rief K die Polizei und beschwerte sich. Die Polizei nahm einen Bericht auf, verfolgte die Angelegenheit jedoch nicht weiter. Dazu muss man verstehen, dass die Polizei zu dieser Zeit ständig mit Anrufen überflutet wurde, in denen es um die Identität von Son of Sam ging.

 Jeder und jede dachte, dass ihr seltsamer Nachbar, ihr Lehrer oder sogar ihr Postbote der Mörder sein könnte. Die Polizei arbeitete rund um die Uhr, doch niemand hatte eine brauchbare Spur. Alle waren angespannt, alle außer David. Der wurde mutiger. Er liebte die Aufmerksamkeit, die er durch das Schreiben von Briefen an die Polizei erhielt.

 Er beschloss, einen weiteren Brief zu schreiben. Diesmal schickte er ihn an den Kolumnisten Jimmy Brlin von der New York Daily Post. Brlin war einer von Davids Lieblingskolumnisten und David dankte ihm persönlich in dem Brief für seine Arbeit. JB, ich möchte dir sagen, dass ich deine Kolumne lese und sie sehr informativ finde. Was hast du für den 29.

 Juli geplant? Der 29. Juli war der Jahrestag von Davids erste Mord. Er erwähnte erneut, Donna Lauria, nannte sie eine Prinzessin und gestand, dass er derjenige war, der sie erschossen hatte. Er verspottete auch die Polizei und wünschte Ihnen viel Glück, ihn zu fassen. Bitte informiere alle Ermittler, die an dem Fall arbeiten, dass ich Ihnen viel Glück wünsche.

 Bleib dran, denk positiv, steht auf, klopft auf Särge und so weiter. Bei meiner Festnahme verspreche ich allen, die in dem Fall arbeiten, ein neues Paar Schuhe zu kaufen, wenn ich das Geld zusammen kriege. Son of Sam. Brlin schickte den Brief an die Polizei, die einige Fingerabdrücke daraus extrahieren konnten. Leider konnten sie nicht identifizieren, wessen Abdrücke es waren.

Am 6. Juni 1977 veröffentlichte die New York Daily den Brief von David mit einigen geringfügigen Streichung satanischer Namen und grausamer Beschreibung des Erdrossels von Frauen. Brlin forderte den Mörder auf, sich zu stellen und die Gewalt zu beenden. David tat dies natürlich nicht. David liebte das Rampenlicht.

 Es war die meiste Aufmerksamkeit, die er je bekommen hatte, ganz zu schweigen von der Kontrolle. die er über ganz New York hatte. Die Angst, die er in allen hervorrief. Es war die ultimative Kontrollfantasie, die Wirklichkeit geworden war. Bald begann David weitere anonyme Briefe als Son of Sam zu schicken.

 Er schickte sie an die Kasseras, Sam K und sein Nachbarn im Erdgeschoss Craig Glassman. In seinem anonymen Brief an Glassman erzählte David ihm, daß er töten würde, um Glassman zu besänftigen. In dem geheimnisvollen Brief wurde Glassman gesagt, dass er ein Sklave unter dem Kommando von Son of Sam sei. Und wenn er versuchte, diesen Brief der Polizei zu melden, würde er getötet werden.

 [räuspern] Entsetzt behielt Glassman die Briefe für sich. In der Zwischenzeit erhielten Jack Sarah und seine Familie einen Brief von David und erschrieben als Sam Car. In diesem Brief fragte er, ob es Jack gut gehe, nachdem er von seinem Dach gefallen war. Jack war nicht von seinem Dach gefallen. Er war verwirrt und beschloss Sam Car zu schreiben.

Sam Car sagte, er habe den Brief nicht geschrieben und verglich seine eigenen seltsamen Briefe mit denen der Kasseras. Die Casseras und Car stellten fest, daß ihre geheimnisvollen Briefe ähnlich waren und dass beide Familien seltsame Begegnungen mit einem Mann namens David Bkowitz gehabt hatten.

 Daher beschlossen die Cars und die Casseras, ihre Situation gemeinsam der Polizei von Jonkers zu melden. Die Beamten Intervaler und Chamberlin befragten die Kasseras. Sie notierten ihre Aussagen und kehrten dann zur Polizeistation zurück. Als Chamberlin Berkovitz Hintergrund überprüfte, erzählte ihm Intervello, dass ein ehrenamtlicher Polizeischreiber namens Craig Glassman mehrere seltsame Briefe erhalten hatte, in denen behauptet wurde, dass Glassman, die Cars und die Geseras alle Teil eines satanischen Kults sein. Chamberlin und Intervallowo

beschlossen David Berkitz genauer zu untersuchen und bemerkten, dass er denselben gelben Volkswagen besaß, der an mehreren Tatorten der Sun of Sam Morde gesehen worden war. In der Zwischenzeit um 3 Uhr morgens am 26. Juni 1977 saßen Cell Lupo und Judy Placido in ihrem Auto vor dem Alpha Disco Theater in Queens. Als David auf sie schoss.

Beide wurden dreimal getroffen. Doch keiner wurde ernsthaft verletzt. Keiner sah David. Der Juni ging in den Juli über und jeder fürchtete einen weiteren Mord am 29. Juli, dem Jahrestag des ersten bekannten Son of Samm Mordes. Zeitung veröffentlicten Geschichten, die weitere Todesfälle voraussagten.

 [räuspern] Die Stadt war angespannt, die Polizei war verzweifelt. Niemand hatte eine Spur. Sie überlegten sogar, Schaufensterpuppen in Autos zu platzieren, um den Mörder anzulocken. Doch als der 29. Juli kam, geschah nichts. Die Stadt war erleichtert, aber nicht lange. Am 31. Juli 1977 schlug David erneut zu. Diesmal schoss er auf Stacy Moskowitz und Bobby Violanti.

 Es war ihr erstes Date. Die beiden waren in einem Park in Brooklyn. Sie hatten von den Gerüchten über Son of Sam gehört, dachten aber nicht, dass es ihnen passieren würde. Sam näherte sich dem Paar und eröffnete das Feuer, schoss Bobby zweimal ins Gesicht und Stacy einmal in den Kopf. Anwohner riefen erneut die Polizei, die dann am Tatort auch erschien.

 Bobby überlebte, verlor jedoch ein Auge und behielt nur 20% seines Seevermögens im anderen Auge. Stacy starb 38 Stunden später im King County Hospital. Niemand wusste, dass dies der letzte Angriff von Son of Sam war. Nach dem jüngsten Angriff am 31. Juli forderte die Öffentlichkeit Maßnahmen. Die Angst hatte die Stadt nun schon zu lange im Griff.

 Die Polizei verstärkte ihre Bemühung. Sie grenzten den Ort der Morde auf Brooklyn, Queens und die Bronx ein. Und bald begann ein massives Verhandlungsgitter in diesen Gebieten. Am 3. August 1977 wurde auch ein Phantombild des Mörders veröffentlicht. Am selben Tag setzten Chamberlin und Intervallow ihre Ermittlungen zu David Bckerwitz Fort.

 Sie wussten, dass er die Größe und das Gewicht des Verdächtigen hatte und auch dasselbe Auto fuhr. Chamberlin und Intervallowo interviewten Davids Vermieter. Der sagte, David bezahle seine Rechnung pünktlich und arbeitete früher bei IBI Security, bevor er kündigte. Die Polizisten riefen also IBI Security an und begannen seine Arbeitsgeschichte zu überprüfen.

 Sie fanden heraus, dass im Juli 1976 als Taxifahrer mit einem gelben Volkswagen zu arbeiten begann, zur gleichen Zeit wie die ersten Morde. Mit diesen Beweisen wandten sie sich an die Omega Task Force. In der Zwischenzeit meldete sich eine Zeugin in der Nacht des Angriffs auf Stacy und Bobby am 31. Juli.

 [schnauben] Ihr Name war Cecilia Davis. Sie ging mit ihrem Hund spazieren, als sie einen Mann bemerkte, der hinter den Bäumen des Parks herumschlich. Er nahm einen Strafzettel von seinem gelben Auto und warf ihn weg. Das war ihr großer Durchbruch. Die Omega Task Force begann sofort die Strafzettel zu überprüfen. Am 6.

 August 1977 erhielten Chamberlin und Intervallowo einen Notruf von Craig Glassman. Glasmann sagte, jemand habe ein kleines Feuer vor seiner Wohnung gelegt und eine Handvoll Kaliber 22 Kugeln in das Feuer geworfen, in der Hoffnung, dass sie losgehen würden. Zum Glück war das Feuer bereits gelöscht, als Glassman zur Tür kamen. Glassman zeigte Chamberlin und Intervallowo auch die Briefe, die er erhalten hatte.

 Die Briefe schienen denjenigen, die Cars einen Monat zuvor an die Omega Taskforce übergeben hatten, unheimlich ähnlich zu sein. Intervaler und Chamberlin erzählten ihrem vorgesetzten Detective Cell Wesen von ihren Funden. Dieser übermittelte die Information an die Omega Taskforce. Die Taskforce schenkte den Informationen jedoch keine Beachtung, da sie die Strafzettel verfolgt hatten, die Cecilia Davis erwähnt hatte.

 Der Strafzettel war für David Berkovitz. Detectiv Jimmy Justice überprüfte David Bkerwitz und fand heraus, dass die Cars ihn als Verdächtigen für son of Sam gemeldet hatten. Justice führte zwei separate Folgeinterviews mit den Cars und Cassaras durch. Beide bestätigten ihre Geschichten über die Briefe und Davids seltsames Verhalten.

 Justice erkannte, dass David wirklich ihr Mörder sein könnte. Justice nahm Kontakt zu seinen Vorgesetzten auf, die David bis zu seinem Zuhause in Jonkas New York zurückverfolgten. Justice kontaktierte auch die Polizei von Jonkers und die Omega Taskforce wurde schließlich mit Chamberlin und Intervello in Kontakt gebracht.

 Die beiden Polizeikräfte verglichen ihren Notizen und stellten fest, dass David Bkowitz ihr Hauptverdächtiger war. Alles, was sie tun mussten war ihn festzunehmen. Am 10. August 1977 richtete die Polizei eine Überwachung vor Bkowits Wohnung ein. Jeder Polizist in New York wollte bei der Verhaftung dabei sein. Die Omega Task Force und die Jonkers Polizei trafen am Tatort ein.

 Sie entdeckten Davids Auto und gingen in Position, um es zu untersuchen. Sie bemerkten ein Gewehr auf dem Rücksitz. zusammen mit einem Brief, der an Sergeant Daud adressiert war. Jetzt war es klar, dass dies ihr Mann war. Die Polizei wartete stundenlang, bis BK Witz aus seiner Wohnung kam. In seiner Hand trug er eine braune Papiertüte.

Als David in sein Auto stieg, umzingelte ihn die Polizei. Sie forderte ihn auf, langsam aus dem Auto zu steigen. David gehorchte ihren Befehlen und stieg mit erhobenen Händen aus. Er legte sich auf den Boden. Als die Polizei fragte, wer er sei, sagte er: “Ich bin Sam, David Bkowitz.” Und damit wurde David Bkovitz im Alter von 24 Jahren wegen des Mordes an sechs Menschen und der Verletzung von acht weiteren verhaftet.

 Er wurde ins Bezirksfängnis gebracht, um auf seine Vernehmung zu warten. Zwei Tage später wurde er von Detective Coffee verhört. David gestand sofort seine Morde und behauptete, er sei von Dämonen getrieben worden, die durch Hunde sprachen. Detectiv [räuspern] Coffee konnte es nicht glauben. Dieser Mann war völlig verrückt.

Wie wir bereits besprochen haben, suchte David nach Kontrolle über Frauen und die Welt um ihn herum. Indem er der Polizei erzählte, dass er von Dämonen kontrolliert wurde, kontrollierte er die Wahrheit. Er machte seine Morde fantastischer, als sie wirklich waren. Er wollte die Aufmerksamkeit, das Rampenlicht.

 Indem er diese Dinge sagte, konnte er die Medien weiter auf sich ziehen und steuern, wie sie ihn sahen. Natürlich war er nicht wirklich von Dämonen kontrolliert, doch hatte er mit ihnen kommuniziert. David hatte einfach eine ausgeklügelte Fantasiegeschichte für sich selbst geschaffen. in der die schizophrenen Stimmen in seinem Kopf zu dämonischen Charakteren wurden und seine Begierden zu töten in Ordnung waren, solange er im Auftrag einer finsteren Gottheit tötete.

Sein ganzes Leben lang hatte er mit Schizophrenie und seinen eigenen psychotischen Begierden gekämpft, aber mit dieser Dämonengeschichte konnte er diese Begierden kontrollieren, Frauen kontrollieren und die Aufmerksamkeit kontrollieren, die er bekam. Während David verhört wurde, durchsuchte die Polizei sein Zuhause.

 Sie fanden sein Tagebuch, das Geständnis zu fast 1500 Bränden enthielt, zusammen mit seinen verrückten Kritzeleien an den Wänden. “Mein Name ist Mr. Williams und ich lebe in diesem Loch. Ich habe mehrere Kinder und ich mache aus ihnen Mörder. wartet, bis ich groß bin. Meine Nachbarn habe ich nicht respektiert und ich behandle sie wie Dreck.

 Mit freundlichen Grüßen Williams. Vieles davon bestätigte die frühen Vorhersagen der Kriminalpsychologen, dass David an Schizophrenie und antisozialem Verhalten litt. David wurde am 24. August 1977 weiter psychologisch untersucht. Er wurde als verrückt, aber zurechnungsfähig diagnostiziert, was bedeutet, dass er zwar an einer psychischen Krankheit litt, aber dennoch in der Lage war, vor Gericht zu stehen.

Am 10. Mai 1978 stand David wegen sechsfachen Mordes und 1500 Bränden vor Gericht. Während des Prozesses rief David ständig: “Stacy ist eine Hure!” und verunglimpfte eins seiner Opfer Stacy Moskowitz. Dies verursachte ein Aufruhr im Gerichtssaal und es wurde eine kurze Pause eingelegt. Wieder einmal versuchte er Aufruh zu verursachen.

 Er wollte die Leute nervös machen. Für ihn war dies nicht anders als ein Feuer zu legen. Es war dieser Drang, Kontrolle auszuüben und Chaos zu verursachen. Davids Chaos nahm bald ein Ende. Am 12. Juni 1978 erhielt David sechs aufeinander folgende lebenslange Haftstrafen. Beim Verlesen des Urteils versuchte David aus dem siebten Stock des Gerichtssaals zu springen und musste zurückgehalten werden.

 David wurde in die Osing Correctional Facility besser als Sing Prison gebracht, bevor er 1978 in die Clinton Correctional Facility in der Nähe von Denamora New York und später ins Attica Prison verlegt wurde. David sorgte auch im Gefängnis weiterhin für Ärger. Er schickte ein Buch über Hexerei an die Polizei von North Dakota und deutete an, dass er über den Tod von Alice Perry Bescheid wusste, einem 19-jährigen Mädchen, das 1974 unter mysteriösen Umständen an der Stanford University ermordet wurde.

 Die Polizei verhörte ihn, stellte jedoch fest, dass er nichts wusste. David behauptete auch, dass er nicht der einzige Son Mörder sei und dass er Teil eines geheimen Kules war, wobei er erneut die Cars, Kassaras und Glassman als seine Komplizen nannte. Wegen des offensichtlichen Mangels an Beweisen hielt nichts davon stand.

 Als David sich an das Gefängnisleben gewöhnte, wurde er bald von den Insassen und Wärtern gleichermaßen gehänselt und verspottet. Sie machten Witze darüber, daß er mit Hunden und Dämonen sprach. 1979 hatte David es satt, Son of Sam zu sein. In einer schockierenden Wendung der Ereignisse wieder rief David Bkovkitz im Februar 1979 während eines Interviews mit dem FBI Veteran Robert Wrestler seine Geschichte von der dämonischen Besessenheit.

David gestand schließlich, dass er durch seinen eigenen Hass auf Frauen und seine eigenen Selbsthas und die Schuldgefühle, die ihn sein ganzes Leben lang begleitet hatten, motiviert war. Viel von der Dämonengeschichte war eine Kontrollfantasie, die er sich selbst ausgedacht hatte. Einerseits liebte David die Aufmerksamkeit und sehnte sich nach jeder Gelegenheit über sich selbst zu sprechen.

 Doch Wrestler weigerte sich mit David zu sprechen. Es sei denn, er war absolut ehrlich zu ihm. David hatte es wohl satt, im Gefängnis als Son of Sam gehänselt zu werden. Es ist ironisch, daß die Aufmerksamkeit, die er suchte, das war, was seine wahren Motive aufdecken würde. Er gestand Wrestler, dass er unzählige Male Frauen gestalkt und daraus sexuelle Befriedigung gezogen hatte.

 Er ging sogar zurück zu den Tatorten, um über die Morde zu fantasieren, die er begangen hatte. Es war ein erotisches Erlebnis für mich, die Überreste von Blutflecken auf dem Boden und ein oder zwei Polizei Kreidezeichnung zu sehen. In meinem Auto sitzend betrachtete ich diese grausigen Andenken und masturbierte. Es ging immer um Kontrolle und Hass auf sich selbst und Frauen.

 Doch im Laufe der Jahre, als David nicht mehr handeln konnte, verfiel er wieder in seine Depression. 1987, 10 Jahre nach seiner Verhaftung erreichte David einen Tiefpunkt. Er dachte erneut an Selbstmord. Doch angeblich fand David Frieden im evangelikalen Christentum. Ich war so niedergeschlagen und eines Tages begann ich einfach zu beten und siehe da, ich fühlte, wie eine Last von mir abfiel und ich begann zu weinen. Ich konnte es nicht glauben.

 Ich ließ einfach alles raus. David begann regelmäßig die Gefängniskapelle und den Kaplan zu besuchen. Er gründete sogar Gebetsgruppen. Bald nannte er sich nicht mehr Son of Sam, sondern Son of Hope, einen Namen, den er jetzt bevorzugt. Was mich betrifft, das war nicht ich. Sogar den Namen hasse ich. Ich verabscheue den Namen.

 Dieser Name Son of Sam war ein Dämon. David hat sich seitdem vielfach für seine Verbrechen entschuldigt und sogar auf Bewährung verzichtet, weil er der Meinung ist, dass er für seine Verbrechen noch nicht genug gesühnt hat. Er begann auch eine Korrespondenz mit einigen der Familien seiner Opfer wie Nissa Moscowitz, der Mutter von Stacy Moscowitz, seinem letzten Opfer.

 Während einige ihm vergeben haben, sehen andere ihn immer noch als das Monster, das ihren Lieben das Leben nahm. 2006 veröffentlichte David ein Buch namens Sun of Hope, The Prison Journals of David Berkovitz, das von seiner evangelikalen Wandlung erzählt. Er hat auch eine Website, auf der er seine Geschichte und seinen Weg zur spirituellen Erlösung erzählt.

 David lebt bis heute in der Sean Nanock Correctional Facility in Wallkill, New York. Danke, dass ihr wieder Serienkiller eingeschaltet habt. Ja, und nächste Woche geht’s weiter. Da tauchen wir tief in das Leben von Autis Tool ein, manchmal auch als der Kannibalenjunge bekannt. Serienkiller Mörder und ihre Geschichten ist ein Podcast von Bosepark Productions basierend auf einem Spotify Original.

Diese Folge wurde im amerikanischen Original geschrieben von Michael Pindes, deutsche Produktion und Redaktion Mickey Sitch, Fabio Lautenschläger, Julia Ilan, Suholder und Chris Guse.

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