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Wurde Annika Hutter Opfer eines Verbrechens? Der Cold Case ist seit 1981 ungeklärt T

Wurde Annika Hutter Opfer eines Verbrechens? Der Cold Case ist seit 1981 ungeklärt 

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, damit ihr Lieben, herzlich willkommen auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crime Time. Ich freue mich, dass ihr alle wieder mit dabei seid. Ja, ich glaube, es ist schon einige Zeit her, als wir unseren letzten Fall aus der Schweiz gehabt haben.

 Es geht sogar um einen ungeklärten, vermissten Fall, wobei man hier allerdings klar von einem Verbrechen ausgeht. Und ja, das Traurige hier ist auch, der Mord wird in der Schweiz nie mehr gesühnt werden, denn in der Schweiz ist Mord nach 30 Jahren verjrt. Es wäre ja aber trotzdem sehr wichtig für die Angehörigen und Freunde von Annika zu wissen, was ist eigentlich wirklich mit ihr passiert.

 Genauer gesagt geht es heute um den Fall Annika Hutter. Vielleicht haben die ein oder anderen von diesem Fall schon mal gehört. Annika war 1981 18 Jahre alt erst und besuchte zur damaligen Zeit ein Gymnasium und stand kurz vor dem Matura. Das Abitur wird in der Schweiz als Matura bezeichnet. Später hatte sie vor, Agronomie zu studieren.

 Sie lebte mit ihrer Mutter Eva, eine geborene Schwedin, ihrem Vater Josef sowie ihrer Schwester zusammen in Nyrensdorf, eine Gemeinde des Bezirks Bühlach, im Kanton Zürich in der Schweiz. Und Annika wurde beschrieben als eine sehr zielstrebige junge Frau, ehrgeizig, zuverlässig, in der Schule, wohl auch durchaus beliebt. Sie hatte einige Freunde und auch zu ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester pflegte sie ein sehr gutes Verhältnis.

 Und für alle, die mir jetzt gerade nur lauschen, versuche ich euch Annika mal ein bisschen optisch zu beschreiben. Sie hatte dunkle lange Haare, trug so einen Pony und war von recht schlanker Statur. Ich habe leider auch keine Bilder von ihr in Farbe gefunden, fast alle sind nur auf schwarz-weiß. Deswegen kann ich auch gar nichts zur Augenfarbe oder ähnlichen sagen.

 Aber sie war eine sehr hübsche junge Frau. Am Samstag, dem 11. Juli 1981, also vor fast 45 Jahren, verließ die 18-jährige das Wohnhaus ihrer Eltern in Nürrensdorf und wollte mit ihrem Moped zu einem Klassentreffen nach Wintertour fahren. Und Wintertour liegt nordöstlich von Zürich. Annika hätte ca. eine Strecke von 10 km mit dem Mofa vor sich gehabt.

 Doch beim Klassentreffen ist Annika nicht angekommen. Als sie auch zu Hause langsam fehlt und sonst immer zuverlässig gewesen ist, sorgen sich natürlich auch ihre Eltern. Annikas Mutter Eva war allein zu Hause, ihr Vater noch am Arbeiten und die Mutter telefonierte dann erstmal rum. Vielleicht war sie ja auch bei einer Freundin oder schon unterwegs nach Hause.

 Man wusste ja eben nicht, was passiert ist. Es hätte ja auch ein Unfall geschehen sein können, aber leider erreicht ihre Mutter nirgendswo etwas und als es immer später wurde und Annika nirgendswo aufgeschlagen ist, entschlossen sich die Ermittler zu einer vermissten Anzeige bei der Polizei in Wintertour. Annikas Familie suchte nach ihr und dem Mofa.

 Auch ihre Klassenkameraden suchten mit und man ging davon aus, dass sie wie gesagt einen Unfall mit diesem Mofa gehabt haben könnte. Und bei der späteren Absuche einen Tag nach Annikas Verschwinden fand man das Mofa tatsächlich am späten Nachmittag. Es stand in Kemptal in der Gemeinde Lindau ca.

 6 km von ihrem Elternhaus entfernt und das Mofer, das stand im Wald so 50 m von der Straße entfernt und es sah so aus, als ob es dort so abgestellt worden ist, um es eine kurze Zeit zu verstecken, damit es niemand klaut. Und später stellte man aber fest, dass das Mofa einen technischen Defekt gehabt hat und somit Annika auch da ja nicht mehr mit weiterfahren konnte.

 Es war also kein Unfall, sondern ein technischer Defekt. Und leider war es ja damals noch nicht möglich mit einem Handy nach Hilfe zu rufen, s dass Annika vermutlich auf jemand gestoßen sein wird, der ihr vielleicht Hilfe angeboten hat, aber diese Hilfe vielleicht nach hinten losging. In den Tagen darauf durchkämpten auch Polizisten das Gebiet, wo man das Mofa fand.

 Auch Freiwillige aus Kemptal und Lindau suchten mit. Von Sonntag auf Montag, zwei Tage nach Annikas Verschwinden, regnete es so stark in dem Gebiet, dass es für eine Spurensicherung keine gute Möglichkeit gewesen ist. Der Regen hat einfach sehr viel reingewaschen, sage ich mal. Aber auch zuvor am Samstag fanden sich keine Spuren von Annika.

 Auch ihr Vater hat da damals mitgesucht und die Medien wurden auch mit eingeschaltet, das Radio, Zeitungen und ein Blickjournalist war auch eng. in den Fall eingebunden. In der Zwischenzeit riss die Suche aber nicht ab. Flüsse wurden durchsucht, weitere Wälder in Lindau und Umgebung. Auch die Kanalisation wurde durchsucht sowie leerstehende Gebäude.

 Auch mit Hunden wurde nach Annika gesucht, aber alles ohne Erfolg. Mitschüler und Freunde sowie die Familie Hutter organisierten auch private Suchaktionen. Sie druckten Plakate und hingen diese überall auf. Durch die Medienberichte meldeten sich auch mehrere Zeugen, die am Tag des Verschwindens gegen 1920 Uhr bei Kemptal eine, ja, ich sage mal, merkwürdige Szene beobachtet haben wollen.

 Ein Mann mittleren Alters fuhr ebenfalls ein Mofa mit einem Anhänger aus Holz, der einer Kiste ähneltte und in diesem Anhänger transportierte er wohl eine Frau, die Annika gewesen sein könnte. Manche gaben an, die Frau habe geweint und es wurde da an eine Entführung gedacht. Zwischen Dübendorf und Kemptal auf der Kantonstraße wurden die beiden wohl gesehen und ähm vielleicht auch noch anderswo, aber Kemtal spielt ja in dem Fall auch eine große Rolle.

 Der Anhänger wurde mit Sicherheit von jemanden zu Hause selbst angefertigt. So gehen auch die Ermittler davon aus, er soll ca. 140 hoch gewesen sein und solch ein Modell wurde oft damals zum Transport von Laub oder Abfällen benutzt und der Fahrer des Mofas wurde auf ca. 30 Jahre geschätzt. schlankbraune kurze Haare.

 Ein insgesamt ungepflegtes Erscheinungsbild soll er gehabt haben. Auch Aktenzeichen XY berichtete über Annika kurze Zeit nach ihrem Verschwinden. Die Polizei erhielt viele Infos und Hinweise aus der Bevölkerung. Auch wurde eine Belohnung von 10.000 Franken ausgelobt und auch bei Familie Hutter stand ja, als die Medienberichte alle so anfingen, das Telefon nicht mehr still.

 Genauso auch bei der eingerichteten Hotline der Zeitung Blick, die sich dem Fall eben auch angenommen hatte und da sehr engagiert gewesen sein soll. Die Öffentlichkeit wurde aber für Familie Hutter zum Albtraum. Es riefen da Wahrsager an, Trittbrettfahrer, anonyme Menschen, die die Familie belästigt haben, auch nachts.

 Und Annikas Schwester und Mutter mussten damals sogar Medikamente nehmen, um diese Situation zu ertragen. Also da kann man sich mal vorstellen, ja, was für Idioten, sage ich jetzt mal, da angerufen haben müssen. Sogar erpresseranrufe hatte es gegeben und eine Unterstützung z.B. durch einen Psychologen oder sowas hat die Familie damals nicht erhalten.

 Da gab es ja auch noch wenig Anlaufstellen. Also das sieht heute schon ein wenig anders aus, zum Glück. Aber ich glaube auch da würde man vielleicht nicht sofort Hilfe erhalten. Je mehr Zeit verging und durch die Zeugenhinweise stufte die Polizei den Fall von Annika als Mordfall ein, auch ohne Leichnah.

 Es gab im Laufe der Zeit trotzdem ein paar mögliche Verdächtige im Fall von Annika Hutter, darunter einzigjähriger Mann. Er wurde beschuldigt, ein Mädchen aus St. Gallen getötet zu haben. Bei einem seiner Verhöre gab der Mann dann zu, auch Annika Hutter getötet zu haben. Später aber wieder rief er seine Aussage wieder.

 Der Mann wurde später auch nicht verurteilt. Auch der Mord des Mädchens aus St. Gallen, dass man ihm anlastete, wurde mangelsbeweisend dann fallen gelassen. Ein Freispruch. Sieben Jahre nach dem Mord 1988 gestand ein bereits inftierter Zweifachmörder Annika ermordet zu haben. Er habe sie als Anhalterin mitgenommen, missbraucht, getötet und verschart, so seine Aussage.

 Aber auch er hat das Geständnis wiederrufen am nächsten Tag. Und der damalige Sonderstaatsanwalt, der sich aber intensiv mit dem Fall Hutter beschäftigte und auch ein forensischer Psychiater stufte das Geständnis dieses Mannes aber als glaubhaft ein. Also die beiden gehen fest davon aus, er ist der Mörder von Annika gewesen.

 Darauf eröffneten die Justizbehörden auch wohl mehrere Verfahren gegen den Mann, aber mangelsbeweisen wurden diese immer wieder eingestellt, weil er hatte ja auch nicht gesagt, wo man z.B. den Leichnamen finden könnte. Auch wurde der Mann als nicht therapierbar eingestuft und zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe in den anderen Delikten verurteilt.

 15 Jahre, nachdem Annika verschwunden ist, wurde sie als verschollen erklärt. Im Jahr 2001, 20 Jahre nach Annikas Verschwinden, gründete man in Lindau einen Verein namens die Interessengemeinschaft für ungelöste Fälle und diese sammelte und veröffentlichte Infos zu vermissten Personen in der Schweiz.

 Und auch um den Fall Annika Hutter kümmerte man sich dann und diese Gemeinschaft suchte Zeugen und hat Infos gesammelt. 2010 ergriff der Verein die Initiative noch mal nach Annika zu suchen. 2011 wäre der Mord dann nach 30 Jahren in der Schweiz verjährt. Der Verein forderte also auf, dass Zeugen sich noch mal melden sollen.

 Diese würden auch anonym bleiben und die Resonanz war damals recht groß. Einige Monate später meldete sich auch eine Frau bei der Interessengemeinschaft und sie gab an, der Entführer von Annika könnte der damalige Partner ihrer Freundin gewesen sein. Die Frau konnte auch den Anhänger relativ gut beschreiben, aber eine offizielle Aussage verweigerte sie.

 Ob da jetzt was dran war, ist eine gute Frage, aber durch die Infos konnte sich die Interessengemeinschaft das Umfeld des möglichen Verdächtigen ansehen, der im Kanton Agao lebt. Und die vom damaligen Zeugen gemachten Aussagen zu dem Anhänger deckten sich mit den Angaben der Frau. Auch wollte ein Zeuge, der die vermeintliche Annika damals im Anhänger gesehen haben wollte, auch auf den Fotos den möglichen Verdächtigen erkannt haben.

 so wie er damals ausgesehen hat. Und der Verein fand heraus, dass der Mann in den 80er Jahren kleine Landhäuser und Scheunen gemietet hatte, die sich auf Bauernhöfen befanden und viele davon auch in der Nähe von Kindern und Jugendlichen, die vermisst wurden. Hört sich für mich schon ziemlich schrecklich an, wenn man äh das jetzt so liest, wenn denn da was dran ist.

 Auch erfuhren sie, dass die Ehefrau bereits 1988 ihren Mann beschuldigt haben soll, Annika getötet zu haben. Aber es fehlt eben ja bis heute ein Leichnam und befragen konnte man diesen Verdächtigen nicht. Das hat er verweigert und für einen Privatdetektiv und einen ehemaligen Polizisten ist aber noch immer der Täter, auch der Mann, der den Mord schon gestand und seine Aussage später zurückzog.

Und ja, diesen Mann aus Agau konnte man wohl nichts nachweisen bzw. Dann war das wahrscheinlich auch schon verjährt, bis man dann vielleicht mal hätte mit den Ermittlungen starten können. Und ob die Frau da wirklich die Wahrheit gesagt hat, das werden wir vielleicht nie so wirklich erfahren. Und der Privatdetektiv und der ehemalige Polizist hielten es auch für möglich, dass zwei Täter im Fall von Annika in Frage kommen.

 Dieser Moferfahrer war für die beiden nur ein Zeuge des Verbrechens. Er wollte Annika helfen und transportierte sie dann ab. Und sie starb aber dann an den Folgen der Tat von einem anderen Mann in seinem Anhänger und er wollte eben nicht mit der Tat in Verbindung gebracht werden und er hat es deswegen nie der Polizei gemeldet, so gehen sie irgendwie davon aus, was dann aber nicht zu den beiden möglichen anderen Tätern passt, denn diese gaben ja zu Annika eben umgebracht zu haben.

 Der eine hat ja sogar gesagt, sie da auch noch verschart zu haben. Das würde ja nicht passen. auch soll es Ermittlungsfehler gegeben haben im Fall Hutter, was natürlich dann auch ja mehr als ärgerlich ist. In den 30 Jahren bis zur Verjährung des Mordes gelang es ja eben nicht, den Fall von Annika zu lösen.

 Selbst wenn man nun einen Täter ausfindig machen könnte, würde dieser auch bei einem Geständnis nicht mehr verurteilt werden können. Trotzdem könnten natürlich Zeugen über den Täter berichten und veröffentlichen, wer Annika getötet hat. Oder wenn der Täter jetzt sagen würde, ich bin es gewesen, weil er genau weiß, er geht ja strahlfrei aus der Sache raus.

 Dürfte man natürlich aber trotzdem darüber berichten, aber anklagen könnte man ihn in der Schweiz nicht mehr. Ja, für Familie Hutter war nach dem Verschwinden von Annika auch nichts mehr, wie es mal war. Eva Hutter, die Mutter wurde sehr, sehr krank. Sie hat das Haus kaum noch verlassen. Sie hatte keine sozialen Kontakte mehr.

 Und in vielen Männern, so sagt Josef Futter, hat sie immer ja den Mörder ihrer Tochter gesehen. Das war fast schon wie so ein Warn für sie. Und ja, er hingegen ging aber arbeiten, hat Freunde und Bekannte getroffen, versuchte sich abzulenken, um das Ganze irgendwie zu überstehen. Er hat trotzdem aber genauso gelitten, aber eben anders wie seine Frau und daran soll die Ehe aber letztendlich zerbrochen sein.

 Auch Annikas Schwester l und leidet vielleicht noch heute unter der Situation und der Verlust ihrer geliebten Schwester hat ihr sehr, sehr zugesetzt. Eva Hutha verstarb übrigens schon vor 20 Jahren an ihrer Erkrankung. Also da hat die Schwester auch die Mutter schon recht früh verloren und ja, sie wird nie mehr erfahren, was mit ihrer Tochter geschehen ist.

 Aber Annikas Vater Josef, der ist fest davon überzeugt, dass Mutter und Tochter heute wieder vereint sind. Er und auch Annika Schwester kämpfen beharlich darum, dass der Fall noch aufgeklärt wird. Leider aber ist es sehr still um den Fall geworden und da von der Polizei und Staatsanwaltschaft aus ja nicht mehr ermittelt wird, ist es natürlich sehr sehr schwer hier noch irgendwas zu erreichen.

 Einzig, wenn natürlich Knochen gefunden werden würden, werden diese mit der DNA von Annika abgeglichen. So wäre es für die Familie irgendwann eventuell noch möglich, Annika wenigstens zu bestatten. Ja, ich wollte mit dieser Folge auch einfach an Annika erinnern, auch wenn man den Täter dafür nicht mehr verurteilen kann und gleichzeitig eben darauf aufmerksam machen, wie traurig das ist, dass in der Schweiz ein Mord bereits nach 30 Jahren verjrt.

 Weil wie viele Fälle in den letzten Jahren hatten wir hier in Deutschland, die nach 30, 40 Jahren manchmal noch aufgeklärt wurden, das waren doch schon einige in den letzten Jahren. Daher kann ich sowas einfach nicht nachvollziehen. Und für die Familien ist das einfach unsagbar traurig, die schon genug Leid zu ertragen haben.

 Dass manche Straftaten irgendwann verjehren. Das finde ich völlig richtig, weil die Justiz muss sich irgendwann ja auch immer wieder mit gewissen Delikten befassen. Aber ein Mord sollte meiner Meinung nach niemals verjehren. Die Familien, die tragen ja sowieso schon so eine enorme Last auf sich und dann nicht mal den Täter irgendwann verurteilt zu sehen, wenn das vielleicht auch noch 40 Jahren noch passiert.

 Das ist schon wirklich wirklich bitter. Ich persönlich denke, dass Annika nach dieser Moferpanne auf einen Mann gestoßen sein wird, der vielleicht vorgab, ihr helfen zu wollen. Vielleicht saß sie auch wirklich in diesem Holzanhänger, weil er vielleicht sagte, ich bringe dich jetzt nach Hause oder weiß was weiß ich zur nächsten Telefonzelle oder sowas.

 Aber dann ging es ganz woanders hin und sie wurde vielleicht von ihm ermordet oder es waren wirklich zwei Täter und der eine wollte nur helfen und die Verletzungen von Annika waren vielleicht zu schwer und sie starb dann wirklich in seinem Anhänger. Manche der Zeugen hatten sogar angegeben, dass das Mädchen, das in diesem Anhänger gesessen sein soll, ähm nackt gewesen sein sollte, was ja wieder zu einem Sexualverbrechen passen würde.

Aber ich glaube, das haben nicht alle so einheitlich ausgesagt. Oder aber es ist eben so, wie der Polizist z.B. schon vermutet hatte, dass eben der verurteilte zweifachmörder, der den Mord kurzzeitig zugab und ja auch noch ein anderer Mann, ähm beide haben es ja im Nachhinein wiederrufen, die Mörder von Annika gewesen sein können und vielleicht wurde sie auch in einem Auto entführt und später ermordet.

Auch das ist möglich. Ob nämlich wirklich Annika in diesem Holzanhänger saß, das weiß man ja bis heute auch nicht zu 100%. Vielleicht hat auch einfach der Fahrer dieses Anhängers damals, der eine Frau transportierte, sich nicht gemeldet, weil er Angst gehabt hat, dass es Konsequenzen für ihn geben könnte, obwohl er gar nichts mit der Sache zu tun gehabt hat, ne? Das muss man ja auch immer ähm ja noch mal dran denken.

 Heute würde man wahrscheinlich aus dem Auto raus schnell ein Foto machen, aber damals war das eben nicht so möglich. Ja, es ist sehr verworren im Fall von Annika. Ich gehe hier aber ganz klar davon aus, dass Annika wirklich Opfer eines Verbrechens geworden ist. Dann ein Suizid oder ein Absetzen wie in manch anderen vermissten Fällen, glaube ich hier so gar nicht.

Sie hatte ja noch was vor und das Mover hatte nachweislich einen Defekt. Sie konnte nicht weiterfahren und ich denke dann ist leider eins zum anderen gekommen und diese Moferpanne hat ihr dann leider leider ihren Tod gebracht. Ja, ihr Lieben, ihr dürft mir aber gerne mal schreiben, was ihr denkt, was ist mit Annika passiert.

 Da würde ich mich sehr drüber freuen, wenn wir uns da in den Kommentaren austauschen würden, auch ob ihr den Fall gekannt habt, würde mich interessieren. Der ist ja auch schon einige Jahre jetzt her und in der Schweiz passiert. Manche beschäftigen sich ja vielleicht gar nicht mit Fällen aus der Schweiz, das kann ja auch durchaus sein.

 Aber ich dachte, ich erinnere heute mal an Annika, die leider nur 18 Jahre alt vermutlich geworden ist. Ja, jetzt beende ich die heutige Folge, ihr Lieben. Bleibt sicher, bleibt gesund, kommt gut in den Tag oder in die Nacht und wir hören uns zu einer nächsten Folge. Bis dahin, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast.

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