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Mord in Oberbayern… | Der Fall Hinterkaifeck T – Part 2

 Diese Hinweise bestärken die Theorie, dass es bei dem Angriff noch nicht allzu spät gewesen sein kann. Auch der Umgang der Polizei mit den Zeugenaussagen wird kritisiert. Der Zimmermann berichtet ihn von seinen Beobachtung. Dabei berichtet er nicht nur davon, dass Rauch aus dem Backhaus gekommen sei, sondern auch, dass dieser widerlich gestunken habe.

 Sehr wahrscheinlich hat der Täter dort also kein Brot gebacken. Wäre man seine Aussage direkt nachgegangen, hätte man vielleicht herausfinden können, was in den Tagen nach der Zah im Backhaus verbrannt worden ist. Stattdessen wird dieser und den meisten anderen Zeugenaussagen keine Beachtung geschenkt und nicht weiter nachgegangen.

 Die Aussagen vom Monteur legen zudem nah, dass sich der Täter noch am 4. April auf dem Hof aufgehalten hat und vermutlich erst nach dem Aufbruch von ihm geflüchtet ist. Aber auch dieser Theorie wird nicht weiter nachgegangen. Generell wird auch das persönliche Umfeld der Opfer kaum näher beleuchtet, obwohl viele Hinweise auf ein persönliches Mordmotiv hindeuten.

 Es wird vermutet, dass die Tat eventuell irgendetwas mit der Markt Maria zu tun haben könnte, da sie genau an diesem Tag auf dem Hof angefangen hat. Man hätte vielleicht etwas Licht ins Dunkle bringen können, wenn man ihr Umfeld mehr befragt hätte, aber das ist nie passiert. Die Polizei hält auch sehr lange an einem Raubmord als Motiv fest, obwohl sehr viel gegen diese Theorie spricht.

Es sind keine wesentlichen Wertgegenstände aus dem Haus entwendet worden. In einem Schrank hat die Familie einen hohen Geldbetrag aufbewahrt und die Spuren deuten darauf hin, dass der oder die Täter, als sie nach der Zah noch im Haus verweilt sind, den Schrank geöffnet und durchwühlt haben. Dem Geld haben sie dabei aber keine Beachtung geschenkt.

Außerdem deutet der sehr gewaltvolle Mord eher auf ein persönliches Motiv und auf eine Beziehung zwischen den Opfern und dem oder den Täter. 2007 gibt es ein Projekt in Bayern, bei dem 15 Polizeischüler den Fall für eine Studienarbeit erneut anschauen. Dabei wurde folgendes festgestellt: “Die Opfer waren alle abgedeckt.

 Das spricht dafür, dass der Täter die Opfer kannte und so eine Art wieder Gutmachung wollte. Im Mai 1927 soll ein Mann gegen Mitternacht einen Anwohner von Weithofen angehalten haben. Er soll ihm zunächst Fragen zu der Tat gestellt und anschließend gebrüllt haben, dass er der Mörder sei. Danach sei er in den Wald gerannt.

 Der Mann konnte nie ausfindig gemacht werden. Es bleibt unklar, ob er tatsächlich etwas mit der Tat zu tun hatte oder ob es sich dabei einfach um einen morbiden Scherz gehandelt hat. In den 70er Jahren wird die Sakristi der St. Vitoskirche in Hagelstadt abgerissen. Dabei findet man in einem Kirchenbuch ein Sterbebild der Familie.

 Diese Tradition besteht seit dem 17. Jahrhundert. Ein Sterbebild oder Totenzettel ist üblicherweise eine Karte oder ein gefalteter Zettel, der an die Verstorbenen erinnern soll und auf Beerdigungen verteilt wird. Auf dem Sterbebild der Familie Gabriel Gruber, das in der St. Vitos Kirche gefunden wurde, befinden sich neben einem Bild der Familie und einigen Daten noch weitere handschriftliche Vermerke.

 Neidisch, wucherisch, in ganzer Umgebung verachtet wegen Sittlichkeit ein Jahr, Blutschande und Strafe Gottes steht darauf. Man geht davon aus, dass das Sterbebild bereits im Jahr 1920 beschriftet worden ist. Es bleibt aber unklar von wem und wie es in die etwa 85 km entfernte St. Vitos Kirche nach Hagelstadt gelangt ist.

 Der aktuelle Besitzer des Sterbebilds hat dazu viel recherchiert, aber konnte nie herausfinden, wie es dorthinelangt ist. Allerdings hat er erfahren, dass die handschriftlichen Notizen höchstwahrscheinlich in Gabelsberger Kurzschrift verfasst worden sind. einer Schriftart, die damals nur von Gelehrten, geistlichen oder Lehrern beherrscht wurde.

 Ein weiteres seltsames Ereignis, das mit einer Kirchenverbindung steht, betrifft ein Pfarrer von Weithofen. Er gibt an, dass er zwei Wochen vor der Zah einen Beutel mit 700 Goldmark in einem der Beichtstühle gefunden habe. Dieser Betrag war zu dieser Zeit sehr hoch und überstieg den Besitz der meisten Familien. Der Pfarrer hat angegeben, daß ihm direkt klar gewesen sei, daß nur eine Familie im Umfeld so viel Geld besitzt, die Gabriel Grubers.

Er spricht Victorias Tochter Zecilia da in der Schule an und bittet sie darum, daß Victoria zu ihm in die Kirche kommt. Als sie das tut, fragte sie nach dem Geld und sie habe laut seiner Aussage nach einigen Zögern zugegeben, dass das Geld von ihr stamme und eine Spende für die Missionszwecke der Kirche sei.

 Ob mehr hinter dieser Spende steckt und ob sie wirklich zweifelsfrei von Victoria Gabriel stammt, ist unklar. Man weiß allerdings, dass Victoria vor der Tat einige Sparken aufgelöst hat. Ob und wofür sie das Geld ausgegeben hat, hat sich nie klären lassen. Aber aufgrund dieser Umstände vermuten einige Leute, dass Victoria irgendetwas gewusst haben muss, was nie an die Öffentlichkeit gelangt ist.

Der Pfarrer hat auch auf der Beerdigung der Familie eine Predigt vor über 1000 Gästen gehalten. Man muss bedenken, dass 1922 Religion und Glaube einen viel größeren Stellenwerten der Gesellschaft hatte, als es heutzutage der Fall ist. Damals hat es nur sehr wenig Leute gegeben, die nicht an Gott geglaubt oder es zumindest öffentlich gemacht haben.

Wenn der Mörder der Familie aus der Nähe kommt, ist die Wahrscheinlichkeit also recht hoch, dass auch er die Kirche Weitofen besucht hat. Diese Vermutung scheint auch der Pfarrer zu teilen, denn er äußert, dass man nach dem Mörder unter den Gästen auf der Beerdigung suchen sollte.

 Und 1931 fügte er hinzu, dass der Mörder nicht mehr am Leben sei. Konkreter wird er allerdings nie und bezieht sich auf Nachfrage auf das Beichtgeheimnis. Zwischenzeitlich ist zwar ein Brief vom Vatikan im Gespräch, mit dem der Pfarrer von dem Weichtgeheimnis befreit werden soll, aber dazu kommt es nie. Aber seine Aussage impliziert, dass der Täter sein Vergehen angeblich bei ihm gebeichtet haben soll.

Den Kreis der Täter schränkt das erstmals nur bedingt ein, da wie bereits erwähnt fast alle Menschen zu dieser Zeit in die Kirche gegangen sind und auch auf der Beerdigung mehr als 1000 Gäste anwesend waren. Dass der Mörder 1931 jedoch bereits nicht mehr am Leben gewesen sein soll, schränkt die Anzahl der Verdächtigen stark ein.

 Natürlich könnte aber auch die Aussage des Pfarrers gelogen sein oder jemand hat bei ihm eine Tat gestanden, die er nie wirklich begangen hat. Dennoch können wir seine Aussagen im Hinterkopf behalten, wenn wir uns im nächsten Kapitel mit den Verdächtigen befassen. Die Ermittlung der Polizei verlaufen irgendwann im Sande und die Hoffnung, den oder die Mörder der sechs Hofbewohner noch ausfindig machen zu können, sinkt mit jedem Jahr.

 Im Laufe der Zeit sind etwa 100 Verdächtige aufgetaucht, die für den Mord in Frage kommen könnten. Die hohe Belohnung, die für Hinweise ausgeschrieben gewesen ist, hat dazu geführt, dass zahlreiche Leute ihre eigenen Freunde oder Familienmitglieder bei der Polizei gemeldet haben, um das Geld zu erhalten.

 Andere geste stehen auf ihrem Sterbebett die Tat in der Hoffnung, dass ihre Angehörigen die Belohnung bekommen würden. Für die Polizei ist es äußerst schwierig, zwischen den vielen gelogenen Geständnissen und Hinweisen echte Spuren zu finden, den man wirklich Glauben schenken kann. Offiziell kann nie jemand für den Sechsfachmord angeklagt und verurteilt werden.

 Es gibt jedoch Personen, die verdächtigt sind und nicht als Täter ausgeschlossen werden können. Einige von ihnen wurden im Laufe der Jahre von der Polizei selbst verdächtigt. während andere von den Anwohnern oder durch Literatur und das Internet in den Kreis der Verdächtigen gerückt sind. Im folgenden möchte ich euch einige von ihnen vorstellen.

 Bildet euch selbst eine Meinung darüber, wer von ihnen für euch als Täter in Frage kommen könnte. Chrzens Riger, die ehemalige Mark der Familie, hält zwei Varianten für möglich, was den Mord an der Familie betrifft. Zum einen verdächtigt sie die Gebrüder Bichler und Georg Siegel und zum anderen die Gebrüder Zaler, auf die ich im Anschluss eingehen werde.

 Anton Bichler hatte bei der Kartoffelernte geholfen und kannte sich daher auf dem Hof aus. In Christens Gegenwart äußerte er sich oft über die unfreundliche Art der Grubers. Später erfuhr sie von einer alten Frau, dass Anton Bichler gesagt haben soll, dass die Hinterkaifecke alle erschlagen gehören.

 In ihrer Aussage betont Krzens außerdem, dass der Hofund der Familie alle Fremden angebellt und angegriffen habe. Alle außer Anton. Sie ist überzeugt, daß sich der Hund nur von einer ihm bekannten Person ohne Gebell und Widerstand hätte anleihen lassen. Des weiteren berichtet sie von einer Nacht, in der ein Unbekannter vor ihrem Fenster gestanden und nach einem kurzen Wortwechsel das Grundstück wieder verlassen habe.

 Chres Sens glaubt, dass es sich bei dem Mann um Karl Bler, den Bruder von Anton, gehandelt haben könnte. Sie gibt außerdem an, daß sie sich vorstellen könne, daß die beiden Brüder den Mord gemeinsam mit Georg Siegel, einem ehemaligen Knecht der Familie, begangen haben könnten. Georg kannte die Hofgebäude gut und soll laut Kreszens am Geld der Familie interessiert gewesen sein.

 Im November 1920 soll er bereits einmal auf dem Hof gestohlen haben. Trotz dieser Vorwürfe arbeitet er im September 1921 nochmals einige Tage als Knecht auf Hinterkaifek. Georg Siegel selbst bestreitet sowohl den Diebstahl als auch den Mord und es kommt zu keiner Verhaftung von ihm oder den Gebrüdern Bler. Die anderen Brüder, die Kresens verdächtigt, sind die Gebrüder Zahler.

Ihre Aussage nach hätten die Brüder bereits mehrere Einbrüche in der Umgebung begnen. Im Jahr 1921 soll Josef Taler nachts mehrmals vor ihrem Fenster gestanden und versucht haben, sie über die Familie auszuhorchen. Sie habe ihm aber nie Auskunft erteilt. An einem Abend, als er wieder gegangen sei, habe sie in der Nähe eine zweite Person gesehen.

 Chrzens vermutet, dass es sich dabei um seinen Bruder Andreas gehandelt haben könnte. Als die beiden gegangen sind, haben sie dabei laut Kreszens das Maschinenhaus betrachtet und nach oben geschaut, möglicherweise in Richtung des Dachbodens. Josef soll gewusst haben, dass die Familie viel Geld besitzt und wer in welchem Zimmer schläft.

Aber auch diesen Verdächtigen wurde nicht weiter nachgegangen. Da ein Raubmord aber mittlerweile als recht unrealistisch gilt, sind auch Chrestzens Theorien mit der Zeit immer unwahrscheinlicher geworden. Die Brüder Karl und Andreas Schreier sind zum Zeitpunkt der Tat 23 und 31 Jahre alt und stammen aus Sattelberg.

 Sie sind in der Umgebung für ihre Gewalttätigkeit und Aggressivität gefürchtet. Andreas als Tagelöhner tätig arbeitet häufig an verschiedenen Orten. Um die Tatzeit herum sind die Brüder mit dem Abfahren von Holz aus einem nahgelegenen Wald beschäftigt. Da ihre Strecke am Hof hinter Kaifek vorbeiführt, hätten sie die Familie leicht ausspionieren können.

 Dieser Fakt führt dazu, dass sie unter Verdacht geraten und am 3. August 1922 verhaftet werden. Da sie aber ein Alibi für die Tatzeit vorweisen können, werden sie kurze Zeit später freigelassen und die Ermittlungen gegen sie werden eingestellt. Im Jahr 1971 geraten sie erneut in Verdacht, nachdem eine Frau namens Theresa C. einen Brief verfasst.

indem sie ein Ereignis aus ihrer Jugend schildert. Ihre Aussage zufolge habe die Mutter von Karl und Andreas, ihrer Mutter, damals erzählt, dass ihre Söhne den Mord begangen hätten. Dabei soll der Satz gefallen sein, dass einer ihrer Söhne sein Taschenmesser verloren hat und das würde zu dem Taschenmesser passen, welches beim Abriss von hinter Kaifck auf dem Dachboden gefunden wurde.

Damals wussten nur wenige Menschen von dem Fund des Messers, was es zu einer sehr wichtigen Bemerkung macht. Wie bereits erwähnt, hat auch Andreas Grube ein Taschenmesser besessen, das einige Zeit vor der Tat verloren gegangen ist. Du könntest dich bei dem gefundenen Messer natürlich auch um Seins gehandelt haben.

 Karl und Andreas Schreier sind mittlerweile verstorben und die Ermittlung gegen sie sind wegen ihres Alibis nicht noch einmal aufgenommen [Musik] worden. Karl Gabriel, Victorias Ehemann, der im ersten Weltkrieg gefallen sein soll, wird ebenfalls immer wieder als möglicher Verdächtiger aufgeführt. Mutmaß, dass er gar nicht wirklich im Krieg verstorben ist, sondern seine Identität mit einem anderen gefallenen Soldaten getauscht hat.

 Die Ehe zwischen ihm und Victoria soll bereits vor dem Krieg unglücklich gewesen sein. Die Theorie besagt, dass er zurück auf den Hof kam, entdeckte, dass Victoria mit einem anderen Mann möglicherweise sogar ihrem eigenen Vater ein weiteres Kind bekommen hatte und in seinem Zorn die ganze Familie erschlug. Das könnte auch die zusätzlichen Würgemalern Victorias Hals erklären.

 Diese Theorie wird durch Berichte gestützt, wonach einige Leute in den Jahren nach dem Mord Karl Gabriel irgendwo begegnet sein wollen. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs haben sich unabhängige Berichte von Kriegsheimkehrern gehäuft, die geschildert haben, dass sie einen bayerisch sprechenden sowjetischen Offizier getroffen hätten, der behauptete, der Mörder von hinter Kaifek zu sein.

 Einige zogen später ihre Aussagen zurück, aber selbst wenn einige davon wahr wären, bedeutet das noch lange nicht, dass es sich bei dem Offizier tatsächlich um Karl Gabriel gehandelt hat. Diese Theorie wirkt recht unwahrscheinlich, da mehrere Zeugen, die Karl Gabriel jahrelang kannten und mit ihm im Krieg waren, seinen Tod bezeugen konnten.

 Ein Schulfreund hat außerdem später seine Leiche zweifelsfrei identifizieren können, weswegen eigentlich keine realistischen Zweifel an seinem Tod bestehen sollten. Lorenz Schlittenbauer hat im ersten Weltkrieg gedient und litt seitdem unter den Folgen davon. Er hat Kopfschmerzen und Asthma, was ihn in seiner Arbeit als Landwirt einschreckt.

Mit seinem schwarzen Schneuzer und seinem kantigen Gesicht sticht er oft aus der Masse hervor. Schon damals wird er schnell zu einem der Hauptverdächtigen. Dadurch, dass er nur 350 m von hinter Kaifek entfernt wohnt und sowohl die Bewohner als auch den Hof sehr gut kennt, hätte er leicht ihre Gewohnheiten in Erfahrung bringen können und gewusst, wie er sich Zugang zum Haus verschaffen kann.

Da eines seiner Feldern hinter Kaifek angrenzt, hätte es auch niemanden verwundert, ihn oft in der Nähe des Hofes zu sehen. Als Schlittenbauer sich gemeinsam mit den beiden anderen Männern auf den Weg nach hinter Kai macht, um nach dem Rechten zu sehen, sagt er, da rührt sich nichts mehr.

 Entweder die haben sich alle aufgehängt oder sind erschlagen worden. Ein Satz, der ihn später in den Augen vieler Leute sehr verdächtig macht. Während die beiden anderen Männer den Stall schockiert verlassen, nachdem sie dort gemeinsam mit Laurence Schlittenbauer die Leichen der Familie gefunden haben, geht dieser zielstrebig ins Wohnhaus weiter.

 Dadurch hat er die Möglichkeit bekommen, dort ungesehen Spuren zu verwischen oder neue Spuren zu legen. Besonders sonderbar wird es, als Lorenz die Haustür mit einem Schlüssel aufschließt, um die beiden anderen Männer hereinzulassen. Bei dem Schlüssel handelt es sich nämlich um Andreas Grubers Schlüssel, der seit einigen Tagen spurlos verschwunden ist.

Lorenz behauptet, dass der Schlüssel schon in der Tür gesteckt habe. Da die Familie aber den Tagen vor ihrem Zot den ganzen Hof auf der Suche nach dem Schlüssel abgesucht hat, ist es sehr unwahrscheinlich, dass Sie übersehen haben, dass er in der Haustür steckt. Es gibt daher zwei Möglichkeiten, die für mich in Frage kommen.

 Entweder hat Lorenz Schlittenbauer den Schlüssel in seiner Tasche gehabt, da er die Tat begangen und vergessen hat, dass niemand bemerken darf, dass er im Besitz des Schlüssels ist. Oder ein fremder Zäter hat Andreas Gruber in den Tagen vor der Tat den Schlüssel gestohlen, um sich damit in der nächsten Zeit unbemerkt Zugang zum Haus verschaffen zu können.

 Als der Täter dann durch den Monteur überrascht wurde und daraufhin den Hof eilig verlassen hat, hat er den Schlüssel im Türschloss stecken lassen, da er ihn entweder dort vergessen hat oder schlichtwg nicht mehr gebraucht hat und später nicht mit dem Schlüssel erwischt werden wollte. Diese Information allein genügt meiner Meinung nach nicht, um Lorenz Schlittenbauers Schuld zu beweisen.

 Im Laufe der Jahre ist es aber noch zu mehr sonderbaren Vorkommnissen gekommen, die dafür sprechen, dass er etwas mit der Tat zu tun haben könnte. Die Verdachtsmomente gegen Lorenz Schlittenbauer verstärken sich durch zwei weitere Vorfälle. Zum einen wird berichtet, dass er nach den Morden am örtlichen Stammtisch häufig in der Ichform über den Täter spricht.

 Das könnte darauf hindeuten, dass er Insiderwissen über die Tat hat und vielleicht selbst der Täter ist. Zum anderen kommt es 1925 zu einer merkwürdigen Begegnung zwischen Lorenz Schlittenbauer und dem damaligen Hoflehrer Hans Iblager auf dem Gelände von Hinterkaifek, nachdem der Hof bereits abgerissen wurde.

 Hans Iblager sieht Lorenz Schlittenbau über den Kellereingang gebeugt stehen und spricht ihn an. Lorenz reagiert erschrocken und erzählt von einem angeblichen Versuch des Täters die Leichen zu vergraben, was jedoch nicht gelungen sei. Diese Information wurde zuvor von niemanden berichtet und könnte als Täterwissen interpretiert werden.

 Denn wenn seine Aussage der Wahrheit entspricht, hätte Lorenz Schlittenbauer diese Details vermutlich nur wissen können, wenn er selbst der Mörder ist. Im Jahr 1926 ereignet sich ein weiteres sonderbares Ereignis. Ein Brand bricht auf dem Anwesen der Familie Schlittenbauer aus, bei dem einige Dokumente, darunter auch welche, die mit Hinterkaif in Verbindung stehen, vernichtet werden.

 Darunter befinden sich auch Papiere, in den Victoria festgehalten hat, dass sie auf den Unterhalt für ihren Sohn Josef verzichtet. Bei Lorenz Schlittenbauers Vernehmung sagt er folgendes aus: “Die Familie Gruba von Hinterkaif kannte ich seit meiner Geburt. Die Eheleute Gruba hatten mehrere Kinder, von denen aber nur eine Tochter, die Victoria am Leben geblieben ist.

Die Kinder sind wohl alle gestorben, weil sie keine Pflege hatten und auch nicht genügend ernährt wurden. Ich selbst und auch mein Vater hatten öfter erlebt, dass die Kleinkinder tagelang im Keller bleiben mussten und wenn man vorbeiging, hörte man die Kinder im Keller weinen. Ich sag’s ganz offen, die Leute waren nicht gut.

 Da hat der Herrgt Gott schon die rechte Hand am rechten Platz gehabt. Die Victoria Gruber, die später den Karl Gabriel geheiratet hat, war 13 Jahre jünger als ich. Ich habe sie natürlich auch schon seit ihrer Kindheit gekannt, aber in näherer Beziehung bin ich erst mit ihr getreten, als sie bereits Witwe war. Es war ja auch allgemein bekannt, dass der alte Gruber mit seiner Tochter im Geschlechtsverkehr stand.

 Die alte Gruberin hat es ja zwar nicht erzählt, aber ihre Tochter, die Victoria, diese war damals 16 Jahre alt. Sie hat meiner ersten Frau erzählt, dass sie sich von ihrem Vater nicht mehr halten könnte, weil er immer Geschlechtsverkehr haben wollte. Die Victoria war überhaupt für den Geschlechtsverkehr leicht zu haben.

Schon bald nach dem Tod ihres Mannes habe ich einmal mit ihr einen Schrank transportiert. Wir fuhren mit meinem Fuhrwerk und da hat sie sich mir direkt angeboten. Sie sagte, du könntest mich jetzt leicht anpacken. Ich ging aber damals nicht darauf ein, denn ich war damals noch verheiratet. Nach dem Tod meiner Frau kam eines Tages die Victoria zu mir in den Heustadel, paßte mich dort ab und machte mir den Vorschlag, ich sollle sie heiraten.

Meine Frau war damals etwa 14 Tage tot. Ich sagte aber nicht nein, weil ich mir dachte, ich brauche für mein Anwesen doch wieder eine Frau. Sie bot sich mir auch gleich an zum Geschlechtsverkehr, ohne dass ich überhaupt einen diesbezüglichen Wunsch geäußert hätte. Indem sie mich packte, warf sie mich aufs Heu und so habe ich damals zum ersten Mal mit ihr verkehrt.

 Mir ist sowas bis dahin noch nie vorgekommen, dass ein Weib sich selbst so anbietet. Insgesamt werde ich mit ihr höchstens fünf mal Verkehr gehabt haben. Sie macht mir dann auch den Vorschlag, ich sollle mit ihrem Vater wegen einer Heirat sprechen. Ich nahm wirklich an, ich könnte sie heiraten und so ging ich einmal zum alten Gruba und machte ihm den Vorschlag, dass ich seine Tochter heiraten werde.

 Er war damit einverstanden, ebenso wie seine Tochter. Ich sagte ihm dennoch, dass ich natürlich eine Bedingung mache und das sei, dass er den Geschlechtsverkehr mit seiner Tochter aufhören müsse. Er solle sich bekehren von seinen Sünden und seine Tochter werde ich dann schon auf die rechten Wege führen. Ich sagte ihm auch, dass ich ein guter Christ sei und solche Sachen nicht leiden könne.

 Er sagte darauf, wir werden dann schon sehen. Wie ich dann kurz darauf seine Tochter wiederraf, sagte mir dieselbe, dass sie in der Hoffnung sei. Sie sagte auch, dass ich der Vater sei. Ich protestierte dagegen und sagte ihr: “Aber da ist doch auch dein Vater noch dabei.” Und sie erwiderte daraufhin, das ist eben das Bessere und dass ich sagen kann: Vater, du bist auch dabei, sonst hätte er mich erschlagen.

 Sie sagte mir auch, dass es dem Vater nicht mehr recht sei mit der Heirat, aber den Vater für den Jungen müsste ich doch machen. Ich kam darauf auch mit dem alten Gruber zu sprechen, als ich von der Wiese heimging. Und da fragte ich ihn, ob das ein Ernst sei, dass ich jetzt den Vater machen müsste. Er blieb darauf bestehen, und ich fing gleich mit Himmel Herr Gott an.

 Und als ich ihm sagte, dass ich ihn anzeige, erwiderte er, das sei ihm gleich. Er rannte mir dann mit der Sense nach und ich lief davon. Ich ging aber dann noch ins Haus zu seiner Frau und seiner Tochter, währenddem er noch auf der Wiese war und fragte sie, ob das wirklich so sei. Die beiden Frauen blieben darauf bestehen, dass ich den Vater machen müsse und erklärten mir auch, dass ich zahlen müsse.

 Weil der Alter Andreas Gruba aber dann so grob war und außerdem Geld verlangte, erklärte ich, ich mache den Vater nicht und ich zeigte ihn dann auch noch wegen Blutschande an. Das Verfahren wurde eingeleitet und inzwischen kam dann noch das Kind zur Welt. Am dritten Tag nach der Geburt kam dann die Victoria zu mir, bot, sie zahle das ganze Geld, was die Vaterschaft ausmacht, wenn ich diese Vaterschaft übernehmen würde.

 Da sie auch dazu setzte, dass wir trotzdem noch heiraten könnten, war ich schließlich damit einverstanden. Sie brachte mir dann auch noch 2000 Mark, damit ich dann bei der Formundschaft die Abfindung bezahlen konnte. Zu der Hochzeit kommt es aber nie, da Andreas Gruber dagegen ist. Lorenz, der seine erste Anzeige zurückgezogen hat, zeigt Andreas und Victoria erneut an.

 Den wird allerdings nicht mehr nachgegangen. Es wird vermutet, dass Lorenz die Morde begangen haben könnte, da er wütend gewesen ist, dass seine Anzeige nicht nachgegangen wurde und er nicht gewollt hat, dass Victoria jem ein Kind unterjubelt. Allerdings sind zwischen den Anschuldigungen und dem Mord viele Monate vergangen und Andreas Gruber und Lorenz Schlittenbauer hatten vor der Zah wieder ein normales Verhältnis zueinander.

 Auffällig ist aber, dass Lorenz zu Cecilia Gruba und Victoria Gabriel weiterhin den Kontakt vermieden hat und scheinbar auf die beiden noch wütend gewesen ist. Dazu würde auch passen, dass genau die beiden am brutalsten ermordet und vor ihrem Tod noch gewirkt worden sind. Am 30. März 1931 wird Lorenz in München erneut verhört.

 Dabei kommt zur Sprache, dass er kein Alibi hat, da in der Zatncht Heuwache gehalten und im Heu geschlafen habe. Das hat sogar seine eigene Frau bestätigt. Damit konfrontiert wird Lorenz wütend und besteht darauf sehr wohl zu Hause bei seiner Frau geschlafen zu haben. Es gibt aber niemanden, der das beweisen kann.

 Gegen Lorenz Schlittenbauer wird dennoch nicht weiter ermittelt. Die Staatsanwaltschaft bezeichnet ihn als sonderbar, sagt aber auch, dass er harmlos und hilfsbereit sei und die Ermittlung gegen ihn fallen gelassen werden. Gegen ihn als Täter spricht, dass Herr Andreas Gruber vor der Tat sein Gewehr angeboten und ihm empfohlen hat, die Polizei wegen der seltsamen Vorkommnisse auf dem Hof zu alarmieren.

 Ein eher ungewöhnliches Verhalten, wenn er vorgehabt hätte, die Familie zu ermorden. Lorenz verstirbt am 22. Mai 1941. In den Jahren zuvor hat er mehrmals Leute verklagt, die ihn als Mörder bezeichnet haben und jede dieser Klagen gewonnen. Mit seinem Tod enden die Anschuldigung gegen ihn aber noch lange nicht.

 Seine Nachkommen werden noch viele Jahre lang ausgestoßen und beleidigt. Keiner möchte etwas mit den Kindern des Kaifekmörders zu tun haben. Bis heute glauben zahlreiche Leute an seine Schuld. Sein Sohn berichtet, dass Lorenz viel geweint habe, weil seine Kinder wegen ihm verstoßen wurde. Er ist von der Unschuld seines Vaters überzeugt.

 Er war vom Krieg 30% beschädigt, hatte keine Zähne mehr und schweres Asthma. Wegen der Schnauferei hat er keine schwere Arbeit mehr machen können. Wie soll der sechs Leute erschlagen? Eine ganz andere Theorie, die gerade in den letzten Jahren immer mehr Anklang findet, ist die, dass Andreas Gruber selbst seine gesamte Familie und seine Markt getötet hat.

Um diese Theorie genauer zu beleuchten, müssen wir uns erst einmal genauer mit der Reuthaue beschäftigen. Ursprünglich gehörte die Tatwaffe nämlich Lorenz Schlittenbau. Andreas Gruber soll sie Jahre vor der Tat gestohlen und umgebaut haben. Auffällig ist eine lange Schraube, die er angebracht hat, die mit Muttern am oberen Ende des Griffes befestigt worden ist.

Zunächst wirkt es so, als wäre sie nur dafür da, um die Spitze am Griff zu befestigen. Tatsächlich kann man aber mit Hilfe der Muttern einstellen, wie weit die Schraube herausstehen soll, was sie bei Andreas Gruber zu einem beliebten Objekt gemacht hat, um damit seine Schweine zu töten.

 Die dünne, aber unnachgiebige Schraube wurd sich bereits bei einem leichten Schlag zieh genau in den Kopf der Schwein. Und auch die Obduktionsergebnisse der Opfer zeigen, dass sie mehrfach mit der Schraube am Kopf getroffen wurden. Ein fremder Mörder, der unbewaffnet auf den Hof gekommen ist, hätte erst einmal Mühe gehabt, überhaupt eine passende Tatwaffe zu finden.

 Und dann ist es wie bereits erwähnt, nicht leicht in der Dunkelheit mit der Reutaue gezielt, jemanden auf den Kopf zu treffen. Ein Unbekannter würde vermutlich auch versuchen, mit der Spitze der Reuthaue zuzuschlagen und nicht mit der unscheinbaren Schraube. Andreas Gruber hingegen kannte seine eigene Konstruktion perfekt und hatte genug Übung, um seine Opfer mit gezielten Schlägen zu töten.

 An den Leichen hat es kaum Abwehrverletzung gegeben, obwohl zumindest Cecilia und Victoria zunächst gewirkt worden sind. Dass sie sich nicht wirklich gewährt haben, deutet darauf hin, daß sie ihren Angreifer gekannt haben. Und die brutale Art, auf die sie gestorben sind, deutet auf ein persönliches Motiv des Täters hin. Beides trifft auf Andreas Grubals Täter zu.

 Um von sich abzulenken, könnte er die seltsame Ereignisse, die vor der Tat geschehen sind, inszeniert haben. Andreas Gruber galt schon immer als aggressiv und jezornig. Glaubt man den Schilderung von Lorenz Schlittenbauer, dann sind mehrere seiner Kinder gestorben, nachdem er sie im Keller eingesperrt und sich kaum um sie gekümmert hat.

 Auch sein Umgang mit seiner Frau Zezilia galt als grob und brutal. Keine Markt und kein Knecht haben es lange auf hinter Kaifek ausgehalten, da die Bezahlung schlecht gewesen ist und die Grubas als unhöflich und aggressiv galten. Als Victoria Lorenz Schlittenbauer heiraten wollte, wurde Andreas wütend und sagte, dass seine Tochter außer ihn keinen anderen Mann bräuchte.

Möglicherweise ist das später zu seinem Motiv geworden, um seine eigene Familie hinzurichten. Vielleicht wollte Victoria endgültig das Verhältnis beenden oder hatte vor, den Hof zu verlassen. Gegenüber Lorenz hatte Victoria auch geäußert, dass es besser sei, wenn sie von ihrem Vater schwanger sei, da er sie sonst erschlagen würde.

 Als Lorenz mit ihm sprechen möchte, verfolgt Andreas Gruber ihn mit einer Sense. In der Vergangenheit ist er bereits mehrfach mit Gewehren oder Sensen auf Leute losgegangen, was zeigt, dass er durchaus dazu in der Lage ist, Gewalt auszuüben. Dass ein Taschenmesser als zweite Mordwaffe in Betracht gezogen wird, passt dazu, dass Andreas ein solches besessen hat.

Sollte Andreas Gruber selbst die Tat begangen haben, würde das auch erklären, warum der Hofhund nicht Alarm geschlagen hat und sich scheinbar vom Täter hat anketten lassen. Außerdem hätte Andreas gewusst, dass er die Reuthauer auf dem Dachboden unter den Holzbrettern verstecken kann. Ein fremder Zäter wäre vielleicht nie auf dieses Versteck gekommen und hätte den Griff der Waffe stattdessen im Backhaus verbrannt oder die Waffe gewaschen und zurückgestellt.

 Dass die Tiere nach der Tat noch tagelang gefüttert und getränkt wurden, würde auch dazu passen, dass Andreas Gruber sein eigenes Vieh nicht sterben lassen wollte. Ein fremder Z hätte dafür kaum einen Grund gehabt. Andreas könnte nach der Tat auf Hinterkäck geblieben sein, da er nicht gewusst hat, wohin er gehen sollte und da er vorgehabt hat, die Leichen zu vergraben.

 Aber wie passt es zu dieser Theorie, dass Andreas Grubers eigene Leiche später auch im Stall gefunden wird? Man mut maß, dass Lorenz Schlittenbauer sich bereits früher allein auf den Weg nach hinter Kaifek gemacht hat, um nach dem Rechten zu sehen. Als er dort ankommt, trifft er Andreas Gruber und sieht die Leichen, die dieser vergraben möchte. Lorenz ist außer sich verwut.

Der alte Grube hat seinen Sohn Josef geziktoria, in die er vielleicht immer noch verliebt gewesen ist. Es kommt zu einem Kampf zwischen Lorenz Schlittenbauer und Andreas Grube, an dessen Ende Lorenz Andreas tötet. Lorenz weiß allerdings, dass ihm niemand glauben würde, dass er nur diesen einen Mord begangen hat.

 Alle Anwohner wissen, dass er und die Grubas Streit hatten und dass er ein Motiv hätte, die Familie auszulöschen. Er möchte keinesfalls ins Gefängnis und seine Kinder im Stich lassen. Es ist für ihn also keine Option, die Polizei zu alarmieren. Stattdessen geht er zurück nach Hause und kehrt später mit Michael Pöll und Jakob Siegel zurück.

Er hofft sich dadurch ein Alibi verschaffen zu können. Das würde auch erklären, warum sich Lorenz Schlittenbauer nach der Tat teilweise merkwürdig verhalten hat und warum er Jahre später davon berichtet, dass der Täter vorhatte, die Leichen zu vergraben. Adolf Jakob Köppel hat zu dieser Theorie ein Buch geschrieben.

 In der Gruba war schildert er seine Theorie des Tathergangs. Er hat die Tatwaffe nachgebaut und zeigt sich überzeugt davon, dass nur jemand, der die Reutaue gut gekannt hat, damit so präzise zugeschlagen haben kann, wie es bei dem Mord der Fall gewesen ist. Nachdem er sich ausführlich mit dem Fall und all seinen Hinweisen beschäftigt hat, gibt es für ihn keinen Zweifel daran, dass Andreas Gruber selbst für die Tat verantwortlich ist und dass der Täter, nachdem man all die Jahre gesucht hat, neben seinen Opfern im Familiengrab

liegt. Ein Großteil der Infos zu dieser Theorie habe ich aus Adolf Köppels Buch. Sie noch ausführlicher auszuführen würde jedoch den Rahmen dieses Videos sprengen. Falls euch das aber interessieren sollte, findet ihr den Link zu dem Buch in der Infobox. Die Morde auf Hinterkaifek bleiben trotz der vielen Verdächtigen bis heute ungelöst.

Es ranken sich zahlreiche Theorien und Mysterien um den grausamen Sechsfachmord und es gibt vermutlich keinen zweiten deutschen Fall, der solch eine große Aufmerksamkeit erlangt hat. In den letzten Jahren haben sich viele Studenten, Ermittler oder Mediziner mit dem Fall befasst und versucht neue Hinweise oder sogar eine Lösung zu finden.

 Alle Versuche bleiben allerdings bis heute erfolglos. Dennoch gibt es online sowie auch in der Literatur zahlreiche Berichte und niedergeschriebene Theorien zu diesem Fall. euch hier noch mehr Theorien und Tatverdächtige zu präsentieren, würde aber den Rahmen dieses Videos sprengen und es irgendwann zu unübersichtlich machen. Ich bin aber sehr gespannt darauf, eure Theorien in den Kommentaren zu lesen.

 Durch den aufkommenden zweiten Weltkrieg sind die Ermittlung im Fall hinter Kai irgendwann voll entstagniert und einige Spuren und Berichte sind verloren gegangen, was eine Wiederaufnahme des Falles schon immer schwierig gemacht hat. An der Stelle, an der eins der Hofhinter Kaifek stand, wurde nach seinem Abriss nie ein neues Anwesen errichtet.

 Heute erinnert nur noch ein Gedenkstein in der Nähe an die grausamen Taten. Auf ihm steht neben den Namen der Familie geschrieben: “Gottloser Mörderhand”, fiel am 31. März 1922 die Familie Gabriel Gruber von hier zum Opfer. Und damit sind wir am Ende des heutigen Videos angelangt. Wie eingangs erwähnt, gibt es glaube ich keinen Fall, der sich von euch häufiger gewünscht wurde als Hinterk.

 Ich hoffe, dass ich euch mit diesem Video, obwohl der Fall so bekannt ist, noch die ein oder andere neue Information mitzeihen konnte. Ich glaube nicht, dass man diesen Fall noch mal irgendwann lösen kann, aber es würde mich interessieren, wen ihr für den Täter haltet. Glaubt ihr, es war Andreas Gruber oder Schlittenbauer oder denkt ihr, es war vielleicht jemand ganz anderes? Ich habe ja auch ein paar andere Tatverdächtige vorgestellt.

 Ich bin wirklich extrem gespannt auf eure Kommentare und darauf, ob ihr vielleicht sogar eine ganz andere Idee habt als die, die ich in diesem Video vorgestellt habe. Schreibt mir also gerne eure Meinung dazu in die Kommentare. Damit unterstützt ihr auch gleichzeitig diesen Kanal. Wenn ein Video kurz nach dem Upload viel Interaktion erhält, ist die Wahrscheinlichkeit erhöht, dass das Video auch Leuten vorgeschlagen wird, die in Solito noch nicht abonniert haben.

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 Die Links dazu findet ihr ebenfalls in der Videobeschreibung. Ansonsten bleibt nicht mehr viel zu sagen. Ich bedanke mich fürs Zuschauen und wünsche euch noch einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem wann ihr das Video schaut. Ich hoffe, wir sehen uns im nächsten Video wieder. Bis dahin, ciao Leute.  

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