Zwielichtige Geschäfte? | Wo ist Paul Burdach? T
Zwielichtige Geschäfte? | Wo ist Paul Burdach?

Bei einer Sache scheinen sich alle einig zu sein. Der 23 Jahre alte Paul Burch ist ein richtig guter Typ. Er hat einen großen Freundeskreis, in dem er sehr beliebt ist und eine enge Bindung zu seiner Mutter. Auch mit seiner Schwester kommt er sehr gut aus. Vielleicht ist paradoxerweise genau das der Grund, warum die Polizei nach Angaben von Pauls Familie erstmal nichts unternimmt, als er spurlos verschwindet.
Vielleicht wirkt Paul einfach nicht wie ein Kerl, um dem man sich Sorgen machen müsste, sondern eher wie ein junger Mann, der bestens in der Lage ist, selbst für sich zu entscheiden, was er wann machen wir. Doch Pauls Umfeld hat sofort nach seinem Verschwinden im April 2024 eine ganz andere Befürchtung.
Und auch die Polizei geht inzwischen davon aus, dass Paul Burdach einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist. Was dem Jungen Mann zugestoßen ist, weiß man aber bis heute nicht und genauso wenig, wer dafür verantwortlich ist. Ich habe mir als Aufgabe gestellt, zeichnen zu lernen und dabei kann man gut nebenher etwas hören und da kommt Bunkbed ins Spiel.
Mittlerweile gibt es da mehr als eine Million Titel und da ist eigentlich immer was Gutes dabei. Ich l mir die Hörbücher auch immer runter, dann kann ich das Handy auf Flugmodus stellen und werde nicht von Nachrichten, E-Mails oder was auch immer gestört. Und gleichzeitig spart man natürlich auch noch Datenvolumen. Und immer wenn ich euch Bookbeat vorstelle, habe ich einen Buchtipp für euch.
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Von 2017 bis 2020 absolviert Paul eine Ausbildung zum Metallarbeiter. Allerdings ist er zuletzt auf Jobsuche und lebt 2024 dementsprechend vom Amt. Seine Mutter steckt ihm immer mal wieder etwas zu und unterstützt ihn auch sonst so gut sie kann. Die beiden haben eine enge Beziehung zueinander. Eigentlich haben der 23-jährige und seine Mutter zäglich Kontakt. So auch am 16. April.
Die beiden machen ab, dass Sabina am nächsten Tag bei Paul vorbeikommen wird. Sie möchte ihm eine Portion von seinem Lieblingsessen vorbeibringen. Paul freut sich, hat an diesem 16. April aber offenbar erstmal noch etwas anderes vor. Und damit steigen wir direkt in einen der mysteriösesten Punkte des heutigen Falls ein.
An diesem Tag möchte er nämlich aus einem Obimarkt in Ratsnau ein bestelltes Paket abholen. Es ist allerdings denkbar unhandlich und nicht nur groß, sondern auch ziemlich schwer, denn darin befindet sich ein Hubwagen. Pauls bester Kumpel hat ihn für ihn bestellt. Er hat aber keine Zeit, um ihn bei der Abholung zu helfen.
Paul selbst hat keinen Führerschein und braucht also dringend spontane Hilfe beim Transport. Die findet er auch. Jemand fährt mit Paul zu Obi am Schwedendamm und holt mit ihm gemeinsam das Paket ab. Das weiß man, weil ein Mitarbeiter den beiden Männern noch beim Einladen ins Auto hilft. Das Problem ist hierbei aber, man weiß bis heute nicht, wer der Mann war, der Paul geholfen hat.
Nicht einmal mit was für einem Auto der Mann unterwegs war. Klar ist nur, dass Paul und der Unbekannte Helfer das Paket in seine Wohnung bringen und sich der Unbekannte dann irgendwann verabschiedet. Am darauf folgenden Tag, dem 17. April geht Pauls Mutter morgens bei ihrem Sohn vorbei und bringt ihm eine Portion seiner Lieblingssuppe.
Das macht sie öfter, denn sie kommt auf ihrem Weg zur Arbeit eh bei ihrem Sohn vorbei. Weil sie eben auf dem Weg zur Arbeit ist, ist es aber auch noch recht früh. Um 8:15 Uhr liegt Paul noch im Bett. Deshalb sprechen die beiden auch nicht miteinander. Sabina hat einen Schlüssel für die Wohnung, geht nur kurz rein und stellt das Essen ab.
Dann muss sie auch schon weiter. Später bedankt sich Paul via WhatsApp. Den Rest des Tages kann man nur aufgrund von Chatverläufen rekonstruieren. Um 14 Uhr 9 Uhr meldet sich Paul bei einem Kumpel. In einer Nachricht erzählt er, dass sein Fernseher kaputt sei und fragt, ob der Kumpel vielleicht von jemanden wüsse, der gerade einen loswerden möchte.
Die beiden chatten ein bisschen hin und her, weil der Freund da tatsächlich jemanden kennt. Er schickt Paul ein Foto von dem schon etwas in die Jahre gekommenen Gerät, woraufhin Paul dankend ablehnt. Um 15:30 Uhr ruft Pauls Mutter auf seinem Handy an. Allerdings nimmt er das Gespräch nicht entgegen. Soweit so normal.
Kann ja durchaus sein, dass man das Handy mal nicht in der Nähe hat oder vielleicht unterwegs ist. Tatsächlich hat Paul an diesem Tag eigentlich Pläne. Um 17 Uhr ist er mit einem Kumpel verabredet. Allerdings lässt er das Treffen über WhatsApp platzen. Wann er dem Kumpel geschrieben hat, ist nicht bekannt. Am Abend schickt Sabine Paul noch eine Nachricht, aber die kommt nicht durch.
Auf WhatsApp wird nur ein grauer Haken angezeigt. Am nächsten Morgen schreibt sie also noch ein paar Nachrichten. 7:15 Uhr Paul, bitte melde dich. Ich mache mir große Sorgen. Um 7:40 Uhr, ich bin heute den ganzen Tag auf Arbeit. Bitte melde dich. Aber auch als Sabine nach der Arbeit wieder aufs Handy schauen kann, sind die Nachrichten noch immer nicht zugestellt worden.
Sie weiß, dass Paul zum damaligen Zeitpunkt nur über ein WLANetzwerk mit dem Handy online sein kann. Es gibt wohl ein Problem mit seiner SIM-Karte. Es sieht also danach aus, als sei Paul seit dem Vorabend nicht nach Hause gekommen. Der besorgten Mutter bleibt nichts anderes übrig, als dorthinzufahren und sich vor umzusehen.
Sie hat ja einen Wohnungsschlüssel. Von ihrem Sohn ist dort jedoch wie befürchtet nichts zu sehen. Das Essen, das sie ihm am Vortag vorbeigebracht hat, wurde nicht angerührt. Pauls Katze Cynthia ist da, wurde aber offenbar nicht gefüttert und das, obwohl er sich immer sehr liebevoll um die Katze gekümmert hat.
Sowieso sieht es für Sabine eigentlich eher so aus, als habe Paul seine Wohnung nur kurz verlassen wollen. Das Essen steht bereit und Notizzette mit anstehenden Erledigung liegen herum. Die wahrscheinlich letzte Person, die Paul gesehen hat, ist eine Nachbarin. Sie erzählt, sie habe ihn am 17. April noch um die Mittagszeit gesehen.
Dann verliert sich die Spur des jungen Mannes. Schon am 18. April geht Sabine deshalb zur Polizei, um eine vermissten Anzeige aufzugeben. Laut eigenen Angaben wird dort aber abgewunken. Ihr kennt das ja vielleicht schon von anderen vermissten Fällen. Jede erwachsene Person hat das Recht über ihren Aufenthaltsort frei zu bestimmen.
Und wenn keine konkreten Gründe oder Anzeichen dafür vorliegen, dass sich eine Person in einer hilflosen Lage befindet, dann gibt es für die Polizei aus rein juristischer Sicht keinen Grund Ermittlung anzustellen. Genauso ordnet die Polizei zunächst wohl auch den Fall Paul Burch ein, als den eines jungen Mannes, der eben mal einfach irgendwo anders ist, wo und warum auch immer.
Also kümmert sich Pauls Mutter in den folgenden Tagen selbst. Sie telefoniert Krankenhäuser ab, hängt Suchplakate auf, verzeiht Buttons mit Pauls Foto und erkundigt sich auch bei Polizeistationen in umliegenden Städten. Es dauert ein paar Wochen, bis doch die Kriminalpolizei eingeschaltet wird. Diese leitet nach ersten Untersuchung Ermittlung gegen Unbekannt ein.
wegen des Verdachts des Totschlags. Für die Angehörigen von Paul erfolgt dieser Schritt jedoch zu spät. Laut Angaben der Familie konnten etwa die Kameraaufnahmen aus dem Baumarkt nicht mehr gesichtet werden. Und das ist eben besonders ärgerlich, denn Paul war ja just am Tag vor seinem Verschwinden dort mit einem Mann, dessen Identität bis heute unbekannt ist.

Auch zu seinem 24. Geburtstag am 10. Mai 2024 kommt Paul nicht nach Hause. Einen kleinen Kumquadbaum, den seine Mutter als Geschenk für ihn besorgt hat, kann Paul nicht entgegennehmen. Stattdessen kümmert sich Sabine selbst um den Baum und sucht verzweifelt nach Antworten. Pauls Katze kommt mit zu Sabine nach Hause.
Trotzdem versucht sie Pauls Wohnung Ratenau zu halten, auch wenn das in jeder Hinsicht schwierig ist, denn es vergeht mehr und mehr Zeit und Paul bleibt verschwunden. Was genau die Polizei dazu veranlasst hat, nun doch von einem Verbrechen auszugehen, ist nur bruchstückhaft bekannt. Auch sonst hält man sich mit Infos zu den Ermittlung zurück.
Die Polizei stellt allerdings fest, dass Paul nicht nur ein Handy besitzt, sondern gleich mehrere. Der Grund dafür ist bis heute unklar. Es lädt aber natürlich zu Mutmaßung ein, die ihr jetzt auch schon im Kopf habt. Darauf gehen wir gleich aber noch mal genauer ein. Erst im Dezember 2024 geht die Polizei mit Fotos von Paul an die Öffentlichkeit, um nach ihm zu suchen.
Zu diesem Zeitpunkt ist der junge Mann schon seit 8 Monaten spullos verschwunden. Parallel zu den Fotos gibt die Polizei bekannt, dass die Mordkommission nun die Ermittlung übernommen habe. Vor allem stellt die Polizei mit der Fahnung folgende Fragen an mögliche Zeugen. Erstens, wer hat den vermissten Paul Burch nach Mittwoch den 17.
April 2024 noch persönlich gesehen? Zweitens, wer kann Hinweise zu den Umständen des Verschwindens oder seinem aktuellen Aufenthaltsort machen? Drittens, wer hat Paul Bodoch am Dienstag, den 16. April 2024 im oder am Obimarkt in Ratenau gesehen? Oder kann Angaben zu seinem männlichen Begleiter oder dessen Fahrzeug machen? Eine Frage, die die Polizei nicht stellt, ich mir aber schon, wozu hat Paul überhaupt den Hubwagen gebraucht, den er bei Obi abgeholt hat? Er hatte soweit bekannt, keine Heimwerkstatt, keine Garage und kein Garten, wo er schwere Gegenstände von A nach B bringen
musste. So ein sperriges Teil eignet sich ja eigentlich nur, wenn man damit regelmäßig wirklich richtig schwere Sachen transportieren will, zumal so ein Teil ein paar hundert Euro kosten kann, was für einen jungen Mann wie Paul eine echt große Investition ist, auch wenn sein bester Freund die Bestellung wohl für ihn gezätigt hat.
Erst im Januar 2025 gibt es eine groß angelegte Suchaaktion von Seiten der Polizei am Wolzense. Danach gibt es ein bisschen Bewegung. Laut Polizei gehen im Zuge der Suchmaßnahmen neue Hinweise aus der Bürgerschaft ein. Die Polizei stellten einem nahgelegenen Waldstück einige Fundstücke sicher. Was das für Stücke sind und was die anschließenden Untersuchung ergeben, wurde leider nicht bekannt gegeben.
Im März gibt es einen weiteren Einsatz bei dem Taucher und Leichenspürhundern an der Havel nach Paul suchen. Zudem wird das Gebiet zwischen Schollne in Sachsen Anhalt und Par in Brandenburg genauer unter die Lupe genommen. Zu dem Zeitpunkt dieser Aktion ist Paul schon 9 bzw. 11 Monate verschwunden. Erst da soll die Polizei laut einer Sprecherin aber Hinweise bekommen haben, die zu einer Suchaktion in diesem Gebiet geführt haben.
Im April, ein Jahr nach seinem Verschwinden, wird der Fall Paul Burch bei Aktenzeichen XY dargestellt. Allerdings ist nicht bekannt, ob es nach der Ausstrahlung zu nennenswerten Tipps gekommen ist. Pauls Mutter kritisiert die Arbeit der Polizei in den Medien ganz offen. Sie berichtet, dass vor Januar 2025 weder Hunde noch Drohnen oder Hubschrauber im Einsatz waren, um Paul aufzuspüren.
Das kann sie nicht nachvollziehen. Das ist ja auch verständlich. Wenn das eigene Kind verschwindet, würde man wahrscheinlich selbst am liebsten jeden einzelnen Stein umdrehen. Aber da das eben nicht geht, ist man auf die Hilfe von den Ermittlern angewiesen. Dazu kommen dann von ihrer Seite auch noch die öffentlichen Auftritte und Gespräche mit Medien, die sie wahrscheinlich sehr viel Kraft kosten, zumal die Sorge um die Polizeiarbeit sie schon von Beginn anbegleitet.
Denn Laut Sabine wurde nicht einmal die Wohnung von Paul durchsucht, auch sein keine Fingerabdrücke von dem Baumarktpaket genommen wurden, das in seiner Wohnung gefunden wurde. Etwas konträr dazu heißt es in einem Artikel der Frankfurter Rundschau, die Polizei habe aus Pauls Besitz viel Bargeld und auffällig teure Accessoires gesichert.
Die Polizei selbst hat sich zu diesen Punkten nicht geäußert. Die Familie selbst hat eine Belohnungssumme in Höhe von 2000 € für Hinweise ausgelobt. Von den Behörden selbst hat es keine gegeben. Stattdessen sind die Verwandten an ihre Ersparnisse gegangen, um eine Belohnung zu ermöglichen. Zudem haben die Angehörigen kurz nach dem Verschwinden in Eigeninitiative ein Privatdetektiv engagiert, der mit einer Suchhundestaffel in Ratenau unterwegs war.
Die Hunde sollen wohl auch eine Spur von Paul aufgenommen haben, die jedoch an einer Straße abbrach. Auch von dem Aktenzeichen XY Beitrag zeigt sich Sabine enttäuscht. Mit dem Film habe die Polizei nicht viel Preis gegeben, so die Mutter. Tatsächlich entstehen die Einspieler für die ZDF Sendung immer in enger Absprache mit den Ermittlungsbehörden.
Das ist ja auch total wichtig, damit nicht etwa Zetawissen einfach zur Primetime gesendet wird. Die Polizei kann und muss manche Infos in diesen Einspielern also aus ermittlungstaktischen Gründen zurückhalten. In dem Film ist es so, dass thematisiert wird, dass Paul oft mal weg ist für eine unbestimmte Zeit. In dem einen Spieler wird es so gezeigt, dass Paul angegeben habe, manchmal eben einfach rauszumüssen.
Es gibt auch Szenen, in denen er Anrufe entgegennimmt, in denen ihm wohl irgendwelche Anweisungen oder ähnliches mitgeteilt werden. Leider, und da hat Pauls Mutter durchaus recht, ist der Beitrag echt eher oberflächlich gehalten. Ganz bestimmt haben die Behörden dafür auch gute Gründe, aber irgendwie macht es das alles auch ein Stück mysteriöser als ohnehin schon.
Leider geht die Polizei mittlerweile, wie gesagt, von einem Tötungsdelikt aus. Das wird auch in der ZDF Sendung ganz offen ausgesprochen. Ebenso wie die Tatsache, dass die Polizei einen Zusammenhang mit Drogengeschäften für möglich hält. Dafür, dass Paul sein Leben freiwillig hinter sich gelassen haben könnte, spricht eigentlich gar nichts.
Er hat seine geliebte Katze ein Superverhältnis zu seiner Mama und viele gute Freunde, die alle in besten Tönen vom damals 23-jährigen sprechen. In der XY Sendung sagt die zuständige Ermittlerin, es gee mittlerweile stattdessen mehrere Hinweise darauf, dass Paul Opfer einer Gewaltsart geworden ist und auch Gewalt im Spiel war.
Genauer kann sie darauf wohl nicht eingehen. Eventuell hängt das mit Erkenntnissen aus Ermittlung wegen anderer Drogendelikte in der Region zusammen. Auch Sabine sagt in einem Interview mit RTL, es gebe in Ratenau eine große Drogenszene. Dementsprechend sei es möglich, dass ihr Sohn dort hineingeraten sei, unbemerkt von seinem nächsten Umfeld.
Das würde zumindest einiges erklären. Das Bargeld und die teuren Accessoires, die die Polizei bei ihm gefunden haben soll, obwohl Paul zuletzt keinen Job hatte, das zwischendurch Abtauchen und der Hubwagen von Obi. Und dann ist da noch eine andere Sache. In Pauls Wohnung standen wohl einer oder mehrere Säcke mit Hundefutter.
Paul hatte ja aber nur eine Katze. Es könnte sein, dass das Hundefutter mit Drogendelikten in Verbindung steht. Ohne hier jetzt jemanden Ideen geben zu wollen, es ist wohl so, dass Hundefutterpackung öfters mal genutzt werden, um Drogen zu schmuggeln. Die Drogen werden dabei in Säcken oder Beuteln verpackt, sodass sie äußerlich wie normales Tierfutter wirken.
Diese Methode soll die Entdeckung durch Rönkenkontrollen oder Spürhunde erschweren. Laut den Ermittlern gibt es Kontakte von Paul, die selbst Pauls nahstehenden Freunden und seiner Familie nicht bekannt waren, womöglich aus einem einschlägigen Milieu. Gerade von diesen Kontakten wären jegliche Hinweise extrem wertvoll. Einer von diesen Kontakten könnte eben auch die Person sein, die am 16.
April mit Paul bei Obi war. Leider gibt es keine Beschreibung des Mannes oder des Autos. Ein Suchaufruf gestaltet sich also als schwierig. Aber irgendjemand war mit Paul da. Diese Person könnte ein wichtiger Zeuge sein. Auch wenn jemand weiß, wer der Typ gewesen ist und einen entsprechenden Tipp zu ihm oder seinem Auto geben kann, wäre das für die Ermittlung sicherlich schon eine große Hilfe.
Leider gibt es da nach aktuellem Informationsstand aber noch keine Erkenntnisse. Genauso wenig wie dazu, wo Paul sich nach der Mittagszeit am 17. April 2024 aufgehalten hat. Paul ist 1,86 m groß, hat eine schlanke sportliche Figur und blonde zuletzt kurz geschnittene Haare. An seinem Hinterkopf hat er einen auffälligen Leberfleck. Zuletzt hat er vermutlich eine grüne Trainingsjacke von Ral Lauren und eine blaue Jeans getragen.
Außerdem fehlen seit Pauls Verschwinden ein paar weitere Sachen, die er dementsprechend wahrscheinlich ebenfalls zuletzt getragen hat. Einmal eine schwarze Umhängetasche von Louis Vitton und eine silberne Uhr von Tag heuer mit grünem Zifferblatt. Wehin fehlen sein Schlüssel Etui und sein Portemonnaie, dementsprechend auch Papiere wie Perse oder Krankenkassenkarte.
Wenn eines von diesen Dokumenten gefunden würde, wäre auch das schon hilfreich. Am Tag von Pauls Verschwinden im Mai 2024 war ein Ratenau Markttag und Paul hat durchaus zentral gewohnt, wo dementsprechend viele Menschen unterwegs waren. Es kann gut sein, dass jemand an diesem Mittwoch irgendetwas gesehen oder mitbekommen hat.
Ich sag’s ja immer wieder, aber es ist bei so etwas wirklich nie zu spät, sich bei der Polizei zu melden. Ich denke nicht, dass irgendwer jemanden böse sein würde, wenn man sich jetzt erst meldet. Hauptsache, man macht es. Jeder noch so kleine Hinweis könnte erheblich helfen. Wenn man sich mal eines der Interviews mit Pauls Mama anschaut, sieht man, wie sehr sie leidet.
Sie gibt wirklich alles, um Paul zu finden. Sabine berichtet gegenüber einer Zeitung auch, dass sie Kontakt zur Familie eines anderen vermissten Mannes habe. Von Sven S aus Rino fehlt seit dem 15. März 2024 jede Spur. Der 47-jährige verschwand also etwa ein Monat vor Paul in einer nur etwa 19 km entfernten Stadt. Im Fall Sven S geht man auch von einem Tötungsdelikt aus, weshalb ist nicht bekannt.
Sabine bemerkt gegenüber der Zeitung Matze. Es sei doch merkwürdig, dass innerhalb von so kurzer Zeit zwei Männer aus der Region spurlos verschwinden, obwohl in der Gegend sonst eigentlich nicht viel passiert. Die Polizei selbst hat auf Anfrage der Matz dazu gesagt, Anhaltspunkte dafür, daß ein Zusammenhang zwischen beiden Geschehen besteht, liegen derzeit nicht vor.
Auch in der XY Folge wurde der Fall Sven S nicht in einem potenziellen Zusammenhang erwähnt. Die Schwägerin von Sven sagt in einem anderen Interview ebenfalls, ihr komme die kurze Abfolge der beiden vermissten Fälle komisch vor. Allerdings glaube sie nicht an einen Zusammenhang. Immerhin gibt es einen erheblichen Altersunterschied zwischen Paul und Sven.
Noch dazu habe Sven wenig Bezugspunkte zu Ratenu, wo Paul lebt. Vielleicht ist es also wirklich nur ein extrem unschöner Zufall. Auch wenn man nicht viel weiß, klingt die angestoßene Theorie der Polizei mit den Drogengeschäften leider recht plausibel. Das bedeutet aber auch, jemand muss wissen, was mit Paul geschehen ist. In letzter Zeit waren immer wieder Fällen den Nachrichten, in den Drogenringe in der erweiterten Umgebung von Pauls Wohnort ausgehoben wurden.
Dass ein Verschwinden etwas damit zu tun hat, ist immer noch nur Spekulation. Aber falls ja, könnte die Polizei näher an einer heißen Spur sein, als wir erahnen können. Vielleicht gibt es sogar eine oder mehrere Personen, die bescheid wissen. Vielleicht auch jemand, der nicht mal direkt beteiligt war. Und gerade dann wäre es so viel wert, sein Gewissen zu erleichtern, sowohl für einen möglichen Zeugen selbst als auch für die Ermittler und am allermeisten für Pauls Umfeld, das ihn bis zum heutigen Tag schmerzlich vermisst.
An dieser Stelle möchte ich der Familie und den Freunden von Paul noch mal viel Kraft wünschen, vor allem seiner Mutter. Ich habe einen riesen Respekt davor, wie sie darum kämpft, endlich Antworten zu bekommen. Ich wünsche ihr, dass man diesen Fall so bald wie möglich lösen wird.
Wenn ihr aus Brandenburg kommt, zeilt das Video doch gern, oder? Lasst ein Like oder einen Kommentar da. So wird das Video im Algorithmus etwas nach oben gepusht und mehr Leuten vorgeschlagen. Gerade bei aktuellen vermissten Fällen ist es umso wichtiger, dass viele Leute die Videos sehen. Ich hoffe euch irgendwann ein Update zu diesem Fall geben zu können.
Bis dahin bedanke ich mich für eure Unterstützung und fürs zusehen. Solltet ihr die Videos 24 Stunden früher sehen wollen und ohne Zensur und Werbung, abonniert mich gerne bei Patreon. Den Link dazu findet ihr in der Infobox. Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich wünsche euch einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen.