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Die Epstein-Files: Warum wurde nichts unternommen? | Folge 2/8 T – Part 2

Neben mir sagt nur ein weiteres Mädchen aus. Sie sagt, dass sie mit 16 zum ersten Mal bei Ein war, insgesamt etwa zehn mal und dass er von Anfang an wusste, wie jung sie ist. Sie berichtet, dass die sexuellen Handlungen nach und nach eskaliert sind. Sie habe nicht mit ihm schlafen wollen, aber auch nicht nein gesagt.

 Auch dieses Mädchen wird von der Staatsanwälte darauf hingewiesen, dass das ein Akt der Prostitution sei. Diese Anmerkung der Jury spiegeln sich auch in ihrer Entscheidung wieder. Denn anstatt wegen ungesetzlicher sexueller Handlung mit Minderjährigen angeklagt zu werden, wird wegen schwerer Anstiftung zur Prostitution angeklagt.

 In einem einzigen Fall. Dass das Mädchen, das er zur vermeintlichen Prostitution angestiftet hat, erst 14 Jahre alt war, wird mit keiner Silbe erwähnt. Die Höchstrafe wäre bei gerade einmal 5 Jahren Gefängnis. Nach der Anklageerhebung wird Jeffreystein am 23. Juli 2006 in das Gefängnis von Porn Beach County überführt und nur ein paar Stunden später wieder freigelassen.

 Die Kautionszahlung Höhe von 3000$ dürfte für ihn quasi Kleingeld gewesen sein. Die leitenden Ermittler in Porn Beach entschuldigen sich öffentlich bei den Opfern. Zwei Jahre lang haben sie versucht ihn Gerechtigkeit zu verschaffen und sind damit an der Grand Jury gescheitert. Vielleicht erinnert ihr euch noch daran, dass sie nur drei Monate vor seiner Anzeige an genau dieses Polizeidzat 90 000$ gespendet hat.

 Davon haben sich die Polizisten im Porn Beach jedoch nicht beeinflussen lassen. Stattdessen gibt das Dezenat den gesamten Geldbetrag sogar zurück. Geld von einem mutmaßlichen Sexualstraftäter wollen sie nicht behalten. Alles, was die Polizei noch tun kann, ist den Fall in das FBI zu übergeben. Das FBI wurde schon Mitte der 90er über missbräuchliches Verhalten gegenüber Minderjährigen von Seiten Abstins informiert.

 Allerdings ging das FBI den Hinweisen den 90ern nicht nach. Mehr dazu könnt ihr ebenfalls in Episode 1 dieser Videoreihe hören. Nun liegt die Aktein wieder auf dem Tisch des Borrow. In den Unterlagen wird das mögliche Verbrechen als Kinderprostitution aufgeführt. Er wird außerdem verdächtigt mit minderjährigen Mädchen zu handeln, oft aus dem Ausland für Sexpys in seinen anderen Häusern in Manhattan, New Mexico und der Karibik.

Das FBI beginnt im November 2006 mit der Befragung potenzieller Zeugen und Opfer aus Florida, New York und New Mexico. Währenddessen kann sich Jeffreystein wieder frei bewegen und genau dort weitermachen, wo er aufgehört hat. Sowohl geschäftlich als auch privat. Und das, obwohl auf der anderen Seite der USA New York eine weitere Klage gegen ihn eingeht.

Im Oktober 2007, während die FBI Untersuchung noch im Gange ist, reicht Maximilia Cordero aus New York Klage gegen Epstin ein. Maximilia ist damals 23 und gibt an im Jahr 2000 von Jeffrey Abstin sexuell genötigt worden zu sein, also mit 16 Jahren. Sin soll ihr versprochen haben, ihre Modelkarriere voranzubringen, wenn sie im Gegenzug Sex mit ihm hat.

In der Klage heißt es, er habe die damals 16-jährige wiederholt in seinem Menschen in der Upper Eastzeit von Manhattan gelockt. Dabei habe sich Maximilie unter Druck von STIN auf Zitat bizarre und unnatürliche sexuelle Handlung eingelassen. Epstein soll unter anderem zu ihr gesagt haben: “Ich liebe es, wie jung du bist.

Du hast einen knackigen Hintern wie ein Baby. In der Klage wird übrigens auch Jeffrey STins guter Freund und Geschäftspartner L. Wexner von Victoria Secret erwähnt. In der Klage wird behauptet, Wexner habe wissentlich erlaubt, das Image von Victoria Secrets zu nutzen, um junge Models und Teenager Mädchen zu belästigen und zu sexuellen Handlung zu zwingen.

Das passt zu Berichten, die auch ebenfalls aus Folge 1 bekannt sein dürften. Schon früh haben Mädchen und junge Frauen berichtet, dass Epstein sich ihnen gegenüber als Modelagent für Victoria Secret ausgegeben hat. Es findet sich auch eine Parallele zu den Fällen aus Paul Beach. Auch Maximilia gibt an, dass Epstin sie aufgefordert habe, ihre jugendlichen Freundinnen mitzubringen.

 Dazu soll er gesagt haben, ich liebe Mädchen in deinem Alter. Weiß hat Maximilia zur Zeit der Geschehnisse psychische Probleme gehabt. Ähnlich wie die Opfer in Paul Beach war sie also in einer vulnerablen Situation, die SIN ausgenutzt hat. Epstens Anwalt Leevcot findet allerdings ziemlich abfällige Worte zu den neuen Vorwürfen.

 Es hat 7 Jahre lang gedauert, bis die Klage eingereicht wurde. Die Frau hat zugegeben, dass sie insane ist, aber sie wusste, wie man eine Zeitung liest und sie kannte das Wort reich. Er impliziert ja also a es kann keinen Missbrauch gegeben haben, weil Maximilia sich 7 Jahre lang nicht gemeldet hat und b sie würde es jetzt nur machen, weil sie sich Geld erhoffe.

Und die Presse New York ist auf Abstens Seite, denn anstatt dass das New York Magazine über die schweren Vorwürfe gegen Stein schreibt, landet ein großes, heimlich aufgenommenes Foto von Maximilia in der Zeitung. Darin wird sie als Transfrau geoutet. Der gesamte Artikel ist in einem spöttischen Ton geschrieben und verwendet durchgehend männliche Pronen.

Es bleibt nicht bei diesem Artikel. In einem weiteren zu dem Thema wird Anwalt Levkot zitiert. Er äußert sich nicht zu den schweren Vorwürfen gegen seinen Mandanten, sondern spottet über die Geschlechtsidentität der Kllegerin. Es würde mich nicht überraschen, wenn die nächste Behauptung vom Loch Nessmonster käme.

 In einem anderen heißt es Maximilia seine [ __ ] Lügnerin und Transvestitin, die Vorgab von Sstin sexuell missbraucht worden zu sein, um Geld zu erpressen. Passenderweise arbeitet Sins damaliger Pressesprecher Howard Rubenstein für die New York Post. Über einen Zusammenhang können wir hier nur mutmaßen, aber ich denke die Sache ist offensichtlich.

Auch für Maximilia Cordero, die nun nicht nur Jeffreystein verklagt, sondern auch die New York Post wegen Verläumdung. Die Journalisten sollen neben den geschmacklosen Artikeln auch noch Verwandte von Maximila kontaktiert haben und ihn fälschlicherweise erzählt haben, sie würde an Geschlechtskrankheiten leiden.

 Außerdem wirft Maximile dem Magazine vor, gegen Gesetze zum Schutz der medizinischen Privatsphäre und zum Schutz von Vergewaltigungsopfern verstoßen zu haben, um ihr Image zu zerstören. Maximilas Anwalt fasst das zusammen als bösartige Verläumlungskampagne, um ein jugendliches Opfer sexueller Gewalt ein zweites Mal zu vergewaltigen.

Er später wird sich mit der Veröffentlichung der Apps Fights klären, was als nächstes passiert ist. Man hat sich Maximilias Schweigen gekauft. Nachdem sie von der Presse deformiert und ihr Umfeld mutmaßlich von Steins Leuten drangsaliert wurde, werden Maximilia 28$ von Sin und L Wexner gezahlt.

 Im Gegenzug darflin nie wieder eine Zivilklage gegen STIN einreichen oder öffentlich Vorwürfe gegen ihn erhälten. Maximilia erklärt sich einverstanden, nachdem sie zu diesem Zeitpunkt bereits seit zwei Jahren dieser mutmaßlichen Hetzkampagne ausgesetzt war. Maximile ist seitdem von der Bildfläche rund um den Stein Komplex verschwunden. Ihr Beispiel zeigt noch mal, wie sich Leute eine Angriffsfläche in der Vita der Opfer gesucht haben und dann so lange drauf gehauen haben, bis der Ruf der Geschädigten zerstört war.

 Der Fall Maximilia Cordero ist mutmaßlich nur einer von vielen und zeigt nebenbei übrigens auch noch die Transphobie auf, die in der US-Gesellschaft herrschte und gerade wieder auf dem Vormarsch ist. Die deformierenden Artikel gegen Sie sind nämlich noch immer beim New York Magazine online. Während die Sache mit Maximilia Codero geregelt wird, sind Apps Anwälter auch noch immer in Sachen der FBI Ermittlung umtriebig.

Das FBI hat gerade erst angefangen ins Wespennest zu stechen, aber dass es noch tiefer geht, willst Anwaltsteam unbedingt verhindern und wird das vorerst auch schaffen. Im Mai 2007 wird bereits eine Verhandlung gegenstin durch eine Behörde des US-Justizministeriums vorbereitet auf Bundesebene. Eigentlich steht der Fallstin also schon 2007 kurz davor im größten möglichen Umfang behandelt zu werden, denn ebenfalls im Mai 2007 bittet das Team von Jeffreystein um einen persönlichen Termin. Die US-Staatsanwaltschaft

erstellt zwar eine 53 seitige Anklageschrift, doch gleichzeitig werden Verhandlung mit SS Anwaltsteam aufgenommen. Im Oktober 2007 trifft einer der Anwälte von Epstein J. Lefkitz sich mit einem Mann namens Alexander Coster. Vielleicht kennt ihr ihn noch als den 27. Arbeitsminister der Vereinigten Staaten während der ersten Amtszeit von Donald Trump.

2007 ist Akostos Ministerposten noch in weiter Ferne, wobei soweit dann auch nicht. Coster blickt schon damals auf mehrere Posten im Weißen Haus zurück. Damals ist der Republikan aber primär US Attorney in Miami, ernannt durch den damaligen Präsidenten George W. Bush. Sowohl Alexanden Costa als auch Sins Anwalt J.

 Levkitz haben ihre Karrieren in denselben juristischen Kreisen gestartet. Vielleicht fällt deshalb nicht großartig auf, dass die beiden sich nicht in einem Büro, sondern zu einem Frühstück in einem Hotel treffen. Das, was die beiden bei diesem Frühstück ausmachen, wird das Leben von Dutzenden, vielleicht hunderten, vielleicht sogar tausenden ehemaligen, gegenwärtigen und zukünftigen Betroffenen verändern.

Jeffrey Abstein wird sich schuldig bekennen und ins Gefängnis gehen, allerdings nur für 13 Monate und im Austausch von unglaublichen Bedingungen. Costa und Appsdienst Anwälter handeln einen Pedeal aus und damit das sogenannte Nonprosecution Agreement. Dieses Nonprosecution Agreement wird im Wesentlichen die damals noch laufende FBI Untersuchung darüber beenden, ob es weitere Opfer und andere mächtige Personen gab, die anstins Sexualverbrechen beteiligt waren.

 Im Gegenzug bekennt sich vor einem Gericht in zwei Fällen der Prostitution schuldig. Epstin und vier dem Agreement genannten Komplizen erhalten Immunität vor allen strafrechtlichen Anklagen auf Bundesebene. Noch dazu ist in der Vereinbarung eine Klausel, laut der alle potenziellen Mitverschwörer, die ebenfalls an Eps Verbrechen beteiligt waren, Immunität gewährt wird.

 Wer diese potenziellen Mitverschwörer sein könnten, wird nicht klargestellt, sodass es auch heute reichlich Spekulationen gibt, wer ausstens einflussreichen und berühmten Bekanntenkreis so ein Mitverschwörer gewesen sein könnte. Außerdem werden folgende Punkte vereinbart. Erstens, die Opfer werden nicht benachrichtigt. Zweitens, die Vereinbarung wird unter Verschluss gehalten.

 Und drittens, alle Vorladung vor die Grand Jury werden aufgehoben. Den Geschädigten wird erst einmal gesagt, die Ermittlung würden noch weitergehen. Stattdessen wird der Rest des Jahres 2007 mit dem Aushandeln von Feinheiten verbracht. Zu Epsdiens Gunsten versteht sich, denn der erste Entwurf der Vereinbarung sieht vor, dass ein Sonderbeauftragter einen Anwalt ernennen soll, der die Rechte der Epstinopfer auf zivilrechtliche Entschädigung vertritt.

 Aber Multimillionär Jeffrey Abstin möchte offenbar keine Entschädigung zahlen. Einer von Abstins Anwälten beantragt, dass die Vereinbarung ganz oben überprüft wird im US-Justizministerium in Washington. Ein weiterer Punkt, der dem Stein Team noch nicht gefällt, ist, dass die Vereinbarung vorsieht, dass er sich als Sexualstraftäter registrieren lassen muss.

 So zieht sich die Entscheidung über eine endgültige Vereinbarung dann doch immer weiter und das wiederum bedeutet, dass das FBI in der Zwischenzeit weitere Ermittlung anstellen kann. Noch im Frühjahr 2008 findet das FBI weitere Zeugen und Beweise. Diese sind offenbar so durchschlagend, dass wieder Vorbereitung für eine neue Anhörung auf Bundesebene getroffen werden.

 Die US-Staatsanwaltschaft stellt fest, dass einige der Geschädigten von Epstens Anwälten schikaniert werden. Etwas, von dem schon zwei Jahre zuvor von der Polizei aus Porn Beach berichtet wurde. Erst an diesem Punkt haben Anwälter offenbar Sorge, sich verzettelt zu haben. Im Juni 2008 nehmen sie wieder Verhandlung über ein Geständnis auf Basis des Agreements zwischen Costa und Leevcovitz.

 Und noch im selben Monat wird ein Gerichtstermin für SIN im Porm Beach organisiert. Obwohl er sich noch Anfang des Jahres dagegen hat, bekennt er sich nun schuldig. Einmal wegen Anstiftung zur Prostitution und einmal wegen Anstiftung zur Prostitution mit einer Minderjährigen unter 18 Jahr. Jeffrey Abstein wird zu 18 Monaten Haft verurteilt, gefolgt von einem Jahr gemeinnütziger Arbeit oder Hausarrest und er wird als verurteilter Sexualstraftäter eingestuft.

Von allem erfahren die Geschädigten erst einen Monat später. Die hatten keine Chance vor Gericht zu erscheinen, wo sie ihre Einwände hätten vorbringen können. Und vor allem werden Verbrechen ja auf schwere Prostitutionsdelikte reduziert. Somit kann er im Grunde von nun an argumentieren, die Mädchen seien gar keine Opfer gewesen, sondern Prostituierte.

 Dass es sich noch dazu um Minderjährige gehandelt hat, rückt immer weiter in den Hintergrund. Nach Ansicht der Geschädigten hat die Bundestaatsanwaltschaft gegen die Einhaltung des Bundesgesetzes über die Rechte von Verbrechensopfern verstoßen, den Crime Victims Rights Act. Dieses Recht schreibt bestimmte Rechte für die Geschädigten von Verbrechen vor.

 Unter anderem eben das Recht über Geständnisvereinbarung informiert zu werden und bei der Urteilsverkündung anwesend zu sein. Doch einen Monat später werden die Geschädigten darüber informiert, dass die Ermittlung der Bundesbehörde bereits abgeschlossen sind und SDin schon in ein Gefängnis gebracht wurde.

 Auch dagegen wollen die Geschädigten vorgehen. Aber die Bundestaatsanwaltschaft spricht sich dagegen aus, die Dokumente rund um Abstins P Deal freizugeben. Die Geschädigten wissen also gar nicht genau, was für Verbrechen an ihn jetzt gestanden hat. Sie wurden bei all dem vollkommen ignoriert, obwohl es ja eigentlich um sie und ihre Rechte gehen sollte.

Auch hinsichtlich der Haft bekommt Jeffre Abstin eine Sonnebehandlung. Er wird nicht in eine normale Strafvollzugsanstalt gebracht, sondern wird in einem privaten Track des Gefängnisses von Porn Beach County eingesperrt. Und das auch nicht 24 Stunden am Tag. Man gewährt ihm Arbeitsfreigangsprivilegien. So darf er das Gefängnis an ganzen sechs Tagen in der Woche für jeweils 12 Stunden verlassen, um in seinem Büro zu arbeiten.

 Arbeiten kann er praktischerweise für seine eigene Nonprofit Organisation, die Florida Science Foundation. Die hat er erst kurz vor seinem Haftantritt gegründet und Spoiler Alert, sie wird auch kurz nach dem Ende seiner Haft wieder aufgelöst. Für diese sogenannte Arbeit darfstin auch Gäste in seinem Büro empfangen. Darüber muss zwar Protokoll geführt werden, doch alle Unterlagen wurden inzwischen zerstört.

 Unter diesen Gästen sollen allerdings auch weibliche Besucherinnen sein. Es liegt nah, dass sich in Abstins Leben nicht viel geändert haben dürfte. Eigentlich haben Sexualstraftäter laut behördlicher Vorschriften ausdrücklich keinen Anspruch auf Arbeitsfreigang. Aber wenn dieser Fall eines zeigt, dann dass für eine wohlhabende und einflussreiche Person wie Epstein offenbar andere Regeln gelten.

 Im Gefängnis ist er in 7 Tagen der Woche nur zum Schlafen und auch dort geht es ihm nicht allzu schlecht. Ein Gefängnis aufseher hat anberaumt, dass die Tür zur Epszelle nicht abgeschlossen wird. Außerdem hat er freien Zugang zu einem Büroraum, in dem ein Fernseher für ihn angeschlossen wird und er darf natürlich auch Besuch bekommen.

 Allein sein französischer Modelagentenfreund Jean L Brünell kommt mehr als 70 mal umstin im Gefängnis zu sehen. Nach einiger Zeit muss er nicht mal in der Gefängniszelle bleiben. Praktischerweise steht der ehemalige Krankenflügel des Gefängnisses gerade leer. Hftlingstein zieht kurzerhand dort ein unter der Bedingung, dass er die Kosten für das Sicherheitspersonal übernimmt, das ihn dort beaufsichtigt.

Einer der Hilfshers, die Stin überwachen sollten, sagt ihm sei erklärt worden, seine Aufgabe sei es Zitat für STI Sicherheit zu sorgen. Die Beamten, die ihn überwacht haben, mussten Anzüge tragen und den Häftlingstein bei seiner Ankunft begrüßen, wie es weiter heißt. Im internen Bericht wird Jeffreypstin selten Häftling genannt, dafür sehr oft Kunde. Manchmal auch Mr. Sin.

 Zwei der Beamten nennen ihn bei seinem Vornamen und die Übernachtung im Gefängnis dauern auch gar nicht so lange, wie es eigentlich vereinbart war. Schon im Juli 2009 wird Jeffrey Sin aus seiner sogenannten Haft entlassen, 5 Monate vor dem vorgesehenen Datum. Im Gegenzug ist er ein Jahr auf Bewährung und hat Hausarrest.

 Er darf sich nur in seinem Haus im Porn Beach sowie in seinem Büro aufhalten. Aber auch das interessiert SDI nicht. Wie Flugprotokolle zeigen werden, macht er in dieser Zeit regelmäßig Reisen zu seiner Menschen in New York und seiner Privatinsel. Am schockierendsten bei den Recherchen zu dieser Folge fand ich eigentlich, wie viel davon schon lange vor den Appsenfalls bekannt war.

 Viele Infos kommen aus Artikeln aus den 2000ern, werden in den letzten Monaten aber noch mals neue Enthüllung herausgegeben. Es ist schockierend, wie das alles vor den Augen aller geschehen lassen wurde. Hier geht es nicht nur darum, dass Betroffenen nicht geglaubt wurde, sie wurden im Grunde genommen unsichtbar gemacht.

 Wir werden in den nächsten Folgen noch weiter darüber sprechen. Abonniert also gerne den Kanal, um auf dem Laufenden zu bleiben. Ihr könnt euch sicherlich vorstellen, wie aufwendig die Videos rund um diesen Fall sind. Umso mehr würde ich mich über einen Like oder einen Kommentar von euch freuen. Das kostet euch nur ein paar Sekunden und unterstützt unsere Arbeit sehr.

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 Bis dahin, ciao Leute.  

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