Die Epstein-Files: Warum wurde nichts unternommen? | Folge 2/8 T
Die Epstein-Files: Warum wurde nichts unternommen? | Folge 2/8

Bevor wir ins Thema einsteigen, möchte ich kurz etwas sagen. Ich glaube, wir haben noch nie so viel Arbeit in irgendeine Dokumentation gesteckt, wie in dieser Reihe zu Jeffreypstein. Es werden acht Folgen mit jeweils mindestens 50 Minuten Laufzeit und wir versuchen jeden Donnerstag eine Folge zu veröffentlichen.
Leider ist jetzt schon die erste Folge nicht monetarisiert und das ist in Anführungszeichen die harmloseste, was bedeutet, dass wir wahrscheinlich mit keiner Folge Geld verdienen werden. Trotzdem finden wir das Thema so wichtig, dass wir es behandeln wollen, ohne es zu sehr zu zensieren. Deswegen wäre es wirklich cool, wenn ihr mal bei Patreon vorbeischaut und uns da vielleicht unterstützt.
Natürlich nur, wenn ihr die Folge gut findet und die finanzielle Möglichkeit habt. Dann bekommt ihr auch die anderen Videos ohne Werbung und sogar 24 Stunden früher. Vielen Dank schon einmal im voraus und jetzt steigen wir in die Thematik Jeffrey Abstin ein. Jeffstre Es ist Oktober 2007. In Westp Beach, Florida ist es warm.
Wie so oft scheint die Sonne. Palmen wiegen sich im Wind und man hört aus der Ferne das Meeresrausch. An diesem Oktobermgen treffen sich zwei Männer. Sie kennen sich schon lange. Dass die beiden hier einen Geschäftstermin haben und keine lockere Verabredung zum Frühstück, merkt man den beiden vielleicht gar nicht an. Man merkt ihn auch nicht an, worüber die beiden während ihres Frühstücks sprechen.
Die beiden Männer reden über eine 53 Seitenlange Anklageschrift, die gerade von Behörden vorbereitet wurde und darüber, wie der Angeklagte aus der Nummer wieder rauskommen kann. Dieser Angeklagte ist Jeffreypsti. Der eine Mann ist einer seiner Anwälte, der zweite ist der zukünftige Arbeitsminister der Vereinigten Staaten von Amerika.
Sie werden sich während des Frühstücks einig werden und damit unermesslichen Schaden anrichten. Derzeit arbeiten wir an einer längeren Videoreihe und solche Projekte werden ohne die Unterstützung von euch nicht möglich. Genauso hilft aber auch der Support von Partnern und zu diesen Partnern gehört jetzt auch schon seit längerem Holy.
Mittlerweile wisst ihr sicherlich Bescheid. Holy ist meine Go Adresse für erfrischende Getränke nach dem Sport oder zwischendurch bei der Recherche für euch. Umso mehr freue ich mich, dass inzwischen auch viele von euch sich dort mit Getränken eindecken. Falls ihr mal neue Flavor ausprobieren wollt, bietet sich jetzt die perfekte Gelegenheit.
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Das Ziel ist es, die Thematik App so aufzuarbeiten, dass jeder einen grundlegenden Wissenstand zu dem Thema haben kann, dass die Medien seit Monaten dominiert. Es ist gerade schwierig, einen Überblick über das Thema zu behalten, vor allem, wenn man auf Social Media unterwegs ist, wo neben vielen legitimen Ausschnitten aus den Akten auch viele Halbwahrheiten und KI Fakes herumschwirren.
Ein Anspruch auf Vollständigkeit kann ich hier nicht bieten, aber ich kann versuchen, objektiv für euch zu recherchieren und Informationen zusammenzufassen, die in diesen Tagen schnell untergehen. Leider scheint es in diesem Fall so zu sein, dass die Täter besser geschützt werden als die Opfer.
Unter anderem deshalb werden die Videos aus dieser Reihe etwas anders sein, als ihr es von Insolito gewohnt seid. Der Fokus wird sich zwangsläufig von den Geschädigten auf die Täter verschieben. Das passiert nicht, um den Geschädigten ihre Stimme zu nehmen oder von ihnen abzulenken. Im Gegenteil, es geht mir darum zu versuchen, die Thematik so aufzuarbeiten, dass verständlich ist, was überhaupt passiert ist und vor allem, wie das alles passieren konnte.
Dazu gehört in diesem speziellen Fall eben auch eine Beleuchtung des Täternetzwerks. Dennoch werden wir auch von Mädchen und Frauen hören, die unter Abstin und seinen Machenschaften leiden mussten und die bis heute für einen fairen Umgang und eine Aufarbeitung kämpfen. In diesem Zusammenhang gilt auch, in dieser Folge werden Dinge besprochen, die nicht einfach zu verdauen sind.
Es geht um explizite intime Gewalt. Eine allgemeine Triggerwarnung ist bei diesem Thema angebracht. Passt also beim Anhören und Anschauen der Videos auf euch auf. Jede der Folgen in dieser Videoreihe könnt ihr auch unabhängig von den vorangegangenen oder nachfolgenden anschauen oder ihr seht euch die Serie von Anfang an an.
Das hier ist Folge 2, die euch zeigen wird, wie lange eigentlich schon bekannt war, was bei Jeffrey Abstin vor sich geht und warum trotzdem kaum etwas unternommen wurde. Es ist Dezember 2001, als beim Porn Beach Police Department in Florida das Telefon klingelt in der Abteilung für organisierte Kriminalität und Drogenbekämpfung. Die Kollegen aus Westm Beach sind dran.
Sie haben einen Tipp für die Kollegen. Es gab Hinweise, wonach eine Frau namens Gelane Maxwille angeblich unter der Hand eine junge Frau vom Porn Beach State College angehört hat, damit sie zu ihr nach Hause kommt und dort Telefondienste übernimmt. Insgesamt sollen drei junge Frauen von diesem College direkt auf dem Campus von Gelane Maxwell angesprochen worden sein.
Sie soll gesagt haben, dass sie eine junge, hübsche, unverheiratete Frau brauche, die bei ihr zu Hause arbeitet und dort Büro und Telefonarbeiten übernimmt. Dieser Job soll sageweise funktioniert haben. Für jeden Tag soll es am Ende 200$ bar auf die Hand gegeben haben. Eine junge Frau berichtet die meisten Anrufe, die eingegen kam von Männern.
Diese hätten sich gemeldet, um anzukündigen, dass sie in Kürze bestimmte Mädchen an genau diesem Haus absetzen würden. Zwei der drei Collegestudentinnen geben an, in diesem Haus von einem Mann unangenehm angefasst worden zu sein. Sie berichten außerdem, dass es überall im Haus nacktfotos von Frauen gibt, dass Frauen oben ohne am Pool herumliefen und sie insgesamt einfach das Gefühl hatten, dass irgendetwas Seltsames in dem Haus vorgehen würde.
Etwas illegales hat aber niemand beobachtet, abgesehen eben von den beiden Frauen, die angeben, unsittlich berührt worden zu sein. Die ganze Sache klingt merkwürdig genug, dass das Polizeideat in Westp Beach die Adresse mal unter die Lupe nimmt. Das Haus, von dem die jungen Frauen berichtet haben, gehört nicht Gilane Maxwille, der Frau, die sie auf dem Campus angesprochen hat, sondern einem Mann namens Jeffreystein.
Man geht die Sache erst einmal diskret an. So wird unter anderem der Müll durchsucht, der aus dem Hausstin an die Straße gestellt wird. Darin findet die Polizei Nacktfotos von Frauen, Massage und eine Liste mit der Überschrift People I want to meet. Daraus sind Namen von jungen Frauen vermerkt, ebenso wie Telefonnummern, Alter und Tätigkeiten.
Das alles ist zwar irgendwie merkwürdig, Hinweise auf ein Verbrechen finden die Ermittler jedoch nicht. Also werden die Ermittlung im April 2002 ergebnislos abgeschlossen. Knapp zwei Jahre später, im März 2004, geht wieder ein Anruf bei der Polizei in Porn Beach ein. Wieder geht es um die Adresse von Jeffrey Abstin.
Eine Frau meldet sich und möchte eine Beschwerde gegen Abstin einreichen. Dieser habe sie bei einem Zusammentreffen mehrfach aufgefordert, sich auszuziehen. Die Frau hat sich jedoch geweigert. F Tage später ruft die Polizei bei der Frau zurück. Sie geht jedoch nicht dran. Die Polizei hinterlässt also eine Nachricht.
Aus Unterlagen geht nicht, Herr Frau, dass die Polizei danach noch einen weiteren Kontaktversuch gestartet hätte. Die Sache verläuft im Sande. F Monate später, im August 2004, ist es ein Polizeibeamter selbst, der ein Tipp einreicht. Er wurde während einer Streife von einem Taxifahrer herangewunken. Der Taxifahrer hat ihm erzählt, dass er gerade eine merkwürdige Fahrt hatte.
Er hat zwei Mädchen ganz allein vor dem Anwesen von Jeffrey Abstin abgesetzt. Er ist sicher, dass die Mädchen nicht älter gewesen sein könnten als 15 und 17. Auf der Fahrt hätten sich die beiden Mädchen darüber unterhalten, wie viel Geld sie in letzter Zeit damit gemacht hätten, in Porn Beach Männer zu daten. Wieder wird aber nichts unternommen.
Auch im November 2004 nicht, als die Polizei auf ein Fahrzeug aufmerksam gemacht wird, das vorstens anwesend parkt. Darin sitzt eine junge Frau. Sie sagt, sie würde darauf warten, dass jemand aus dem Haus kommt und einen Umschlag für sie vorbeibringt, den Jeffrey Abstin dort für sie hinterlegt habe. Darin sei Geld für Massagen, die sie gelegentlich gebe.
Das würden viele junge Mädchen in der Gegend machen. Noch während das Mädchen im Auto mit einem Polizisten sitzt, klingelt ihr Handy. Ihre Mutter ruft sie an und das Mädchen entschuldigt sich. Sie müsste los in die Schule. Man weiß nicht, ob es etwas mit all diesen Dingen zu tun hat. Doch im Dezember 2004 spendet Jeffreypstein der Mann im Mittelpunkt all dieser Merkwürdigkeiten Geld an das Polizeide im Porm Beach. Ganze 90 000$.
Doch dieses Geld wird dir mittlernach dem nächsten Vorwurft nicht davon abhalten, der Sache endgültig auf den Grund zu gehen und die Grundrisse von Machenschaften aufzudecken, die bis heute die ganze Welt bewegen. Es ist der 14. März 2005. Ein Ehepa erscheint bei der Polizei in Porn Beach, Florida.
Die beiden haben etwas schockierendes zu berichten und zwar von ihrer erst 14 Jahre alten Tochter. Damit ihr etwas besser folgen könnte, nenne ich das Mädchen im weiteren Verlauf mir. Das ist nicht ihr echter Name, sondern ein Platzhalter. Mir hat es nicht leicht. Sie geht auf eine Art Sonderschule für Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten und dort hatte sie mit Mitschülerinnen einen heftigen Streit.
Eine Mitschülerin hat mir dabei eine Prostituierte genannt, die ihre Eltern von der Mutter einer anderen involvierten Schülerin erfahren haben. Das hätten die Eltern vielleicht als einen ausufernden Streit unter Jugendlichen abgetan. Hätte Mia da nicht 300$ Bargeld in ihrer Tasche, von denen sie nicht erklären kann, woher sie das Geld hat? Also haben Mias Eltern die 14-jährige zur Rede gestellt und dabei hat das Mädchen ihn etwas anvertraut, das dafür sorgt, dass die Eltern sofort die Polizei aufsuchen.
Bei einem zweiten Termin kommt Mia mit und erzählt, was passiert ist. Mia wurde von einer älteren Bekannten namens Haly Robson angesprochen. HY hat ihr gesagt, sie würde eine Möglichkeit kennen, mit der sich Mia ein bisschen was dazu verdienen kann. Für die 14-jährige klang das vielversprechend. Hay meine, sie müsste nur einem älteren Typen Massagen geben.
Dafür könnte sie direkt mindestens $ bekommen. Bar auf die Hand. Mir und Hy haben also einen Tag vereinbart, an dem Hiley die 14-jährige mit dem Auto zu Hause abgeholt hat. Ihre Eltern hat mir gesagt, sie und Hiley würden zusammen shoppen gehen. Stattdessen sind sie zu einem noblen anwesend Porn Beach gefahren. Hay soll ihr noch eingeschärft haben.
Wenn irgendjemand fragt, wie alt sie sei, sollte sie einfach lügen und sagen, sie sei 18. Mir erzählt, dass draußen ein Security Mann gewesen sei, der gefragt hat, was die beiden am Haus wollen. Als Hy gesagt hat, die beiden wollen zu einem gewissen Jeff, wurden sie direkt reingelassen. Mir erinnert sich an alle Details aus dem Haus.
An die Treppe hoch ins Obergeschoss, an das Schlafzimmer, in dem eine Massagelieger aufgebaut war, an die vielen Lutionen und Öle, ebenso wie Seifenstücke in Form von Geschlechtsteil. Sie erinnert sich auch an das Bad direkt neben diesem Schlafzimmer mit einer riesigen Dusche und einem pinkgrün gemusterten Sofa und an den Mann, der nur in ein Handtuch gehüllten das Schlafzimmer gekommen ist.
Er wurde ihr als Jeff vorgestellt und hat mir unmittelbar gesagt, sie solle sich ausziehen und ihn massieren. Das habe sie dann auch gemacht. Dabei habe der Mann masturbiert und ihr ein Vibrator gegen ihre Unterwäsche gedrückt. Mia erzählt, dass sie dafür 300$ bekommen hat. Mia ist 14. Der Mann ist Anfang 50. Als sie das auf dem Polizeipräsidium von Pach erzählt, werden dieses Mal sofort Ermittlung eingeleitet.
Denn als mir mehrere Fotos von Männern vorgelegt werden und sie gefragt wird, ob einer von ihnen der Mann ist, bei dem sie zu Hause war, zeigt sie zielsicher auf ein Foto von Multimillionär Jeffrey Stey und sie wird nicht die einzige bleiben. Neben mir werden im Laufe der Ermittlung noch mehrere andere Mädchen befragt. Insgesamt 21 Betroffene erzählen eine ähnliche Geschichte.
Jemand hat sie zu Jeffreystein nach Hause eingeladen. Den vollen Namen von ihm kannten sie wohl nicht. Sie konnten STIN aber alle unabhängig voneinander auf Fotos identifizieren. Einige erzählen, sie sein mit einem Auto abgeholt und zuin gefahren worden. Dort hätten Angestellte von Stein Snacks für sie bereitgestellt oder für sie gekocht.
Sie sind alle gekommen, um sich ein bisschen Geld dazu zu verdienen. Ihn wurde gesagt, sie müssten den Mann nur massieren und schon könnten sie sich ein paar hundert Dollar dazu verdienen. Die Mädchen berichten alle, habe sie aufgefordert, sich dabei auszuziehen. Teilweise bis auf die Unterwäsche, teilweise komplett.
Im Gegenzug hätten die Jugendlichen Bargeld bekommen. Die meisten dieser Mädchen schildern außerdem, dass Sin sich während dieser Massagen selbst befriedigt habe. Einige sagen auch, dass Senin sie bei diesen Gelegenheiten vergewaltigt habe. Einige der Mädchen weinen bei den Befragungen, andere sind sichtlich ängstlich.
Sie schildern, dass sie sich bei Eden sehr unwohl gefühlt haben, sich aber nicht anstellen wollten. Ein Mädchen sagt, es würde gerne umfangreich aussagen, würde sich aber nicht trauen. Sie hat Angst, dass es sonst auf ihre Familie absehen würde. Ein anderes Mädchen sagt, sie habe während des Verkehrs mit Abstin fest die Augen geschlossen und versucht nur an das Geld zu denken.
Ein wieder anderes Mädchen erzählt, wie sie nach ihrem Alter gefragt hat. Als sie sagte, sie sei erst 16, habe ihr einfach geraten, niemanden davon zu erzählen. Sie wurde angesprochen, als sie in der Wellington Mall einen Aushilfsjob hatte, ob sie sich nicht etwas dazu verdienen möchte. Sie schildert weiter in habe ihr extra Geld dafür gegeben, Sex mit seiner damaligen Partnerin Nadja Makin Cover zu haben, wobei Partnerin hier nicht das richtige Wort ist.
An anderer Stelle soll Epstin die auch erst 19 Jahre alte Nadja als seine jugoslawische Sexsklaven bezeichnet haben. Habe sie von ihrer Familie in Osteuropa abgekauft. Epstin habe dann beim Geschlechtsverkehr zwischen Natia und der Jugendlichen zugeschaut. Bei einer Gelegenheit soll Epstin das Mädchen, das davon erzählt, runtergedrückt und sich an ihr vergangen haben, obwohl sie mehrfach gesagt hatte, dass sie das nicht wolle.
Danach sollin ihr statt dem üblichen dreistelligen Betrag ganze 1000$ gegeben haben, wahrscheinlich um sie zum Schweigen zu bringen. Die Aussagen der Mädchen sind für die Polizei sehr glaubwürdig, denn sie können die Einrichtung von Steins Haus ausführlich und genau beschreiben. Zudem decken sich die Angaben der Jugendlichen untereinander.
Die Ermittler kennen schnell das Muster, nachdem hier offenbar operiert wird. Gezieltes Ansprechen, einladen, Missbrauch. Die Polizei installiert eine Videokamera in der Nähe von App Stens Anwesen, um zu beobachten, wer bei ihm ein und ausgeht. Zudem wird ein Flughafen Hange auf Anzeichen für die Ankunft und den Abflug seines Privatjets überwacht.
Die Polizei veranlasst außerdem, dass die Müllabfuhr den Abfall von Appdienst Anwesen beiseite stellt, damit er untersucht werden kann. Dieses Mal findet man noch mehr Material als bei der ersten Durchsuchung 2001. Darunter Sexspielzeug und damygieneartikel und eine ausgedruckte Quizzung über einen Amazon Einkauf von drei Büchern.
SM11 realistic introduction slavecraft roadmaps for erotic servitude principles skills and tools training with Miss Abonethy workbook for erotic slaves and their owners außerdem Unterlagen mit Namen und Telefonnummern offenbar Papiere in den Appsdienst Massagen von Minderjährigen terminlich koordiniert wurden.
Auf einem Zettel steht z.B. Ein Mädchen können an einem Tag wegen Fußballtrainings nicht vorbeikommen. Auf einem anderen steht’s Montag nach der Schule. Und eine weitere Notiz enthält die Arbeitszeiten eines Mädchens mit dem Vermerkt, dass sie um 11:30 Uhr Schulschluss habe und am nächsten Tag vorbeikommen würde. Die Telefonnummern dieser Mädchen tauchen auch in den Telefondaten von Absin und seiner Assistenten Sarah Ken auf.
Sie haben viele der Mädchen angerufen, wie ein Abgleich mit Sins Flugprotokollen zeigt, immer dann, wenn sein Privatchat in Paul Beach war. Die Anzahl der Betroffenen, mit denen die Polizei gesprochen hat, ist inzwischen auf 35 gestiegen. Die Geschehnisse reichen mindestens bis 2001 zurück. Dieses Massage zum Missbrauchssystem scheint damals also schon seit mindestens 4er Jahren zu laufen und es finden sich immer mehr Betroffene.
Einer der Ermittler sagt dazu später: “Ich war überrascht, wie schnell sich das Ganze verselbständigt hat. Ich dachte, irgendwann würde es eine letzte Befragung geben, aber das nächste Opfer lieferte mir drei oder vier weitere Namen und das nächste hatte wieder drei oder vier Namen und so wurde der Fall immer größer und größer. Man kann sich das ein bisschen vorstellen wie ein klassisches Pyramidenschem, denn Abstin und seine Komplizen sorgen offenbar dafür, dass die Opfer teilweise selbst zu Täterin werden. Das trifft auch auf Haley Robson
zu, die junge Frau, die mir zu Elbenein gebracht hat. Sie wird als eine der ersten von der Polizei verhört. Sie ist selbst erst 18 Jahre alt und besucht ein College. Hay erklärt der Polizei, sie sei eine Art Heidi Flei für Stein. Die echte Heidi Fleis ist eine Prostituierte und Zuhälterin, die in den 90er Jahren mehrere Promis und Reiche mit Sexarbeiterinnen versorgt hat.
Und in dieser Tradition war Hly offenbar für Jeffreysteins tätig. Kennengelernt hat Hiley den Anfang 50-jährigen auf genau dieselbe Art wie die anderen Mädchen auch. Die Quellenlage ist sich nicht einig, aber Hely war da 16 oder 17. In jedem Fall ebenfalls minderjährig und noch an der Highschool. Eine Mitschülerin hat Hiley angesprochen und sie gefragt, ob sie Interesse an einem Nebenverdienst hätte.
Sie könnte ganz leicht etwas Geld machen. Dafür müsste sie nur einen Mann massieren in Unterwäsche und sie sollte wegen ihres Alters nichts genaues sagen. Dafür wurden Hayy 200$ in Aussicht gestellt und das ist eine Menge Geld, vor allem wenn man noch zur Highschool geht. Genau wie mir und die anderen Mädchen wurde Hayy zu Abstin nach Hause und in sein Schlafzimmer gebracht, wo die Massagelie aufgebaut war.
Hay erzählt, Ein habe darauf bestanden, dass sie sich komplett ausziehen würde. Das habe sie dann auch gemacht. Während der Massage habein angefangen, sie an intimen Stellen zu berühren und versucht sie zu vergewaltigen. HY hat seine Hand weggeschlagen. Laut ihr hatin auch sofort aufgehört. Er habe gesagt: “Okay, ich werde nichts mehr tun, aber ich möchte, dass du deine Freundin herbringst.
Ich werde dir $ Mädchen geben, dass du hier hinbringst. Je jünger, desto besser soll Hys Anweisung gewesen sein. HY sagt, sei danach immer nett zu ihr gewesen, wie ein Freund. Er sei für sie da gewesen, wenn sie jemanden gebraucht habe. Hte schon zuvor Erfahrung mit sexuellem Missbrauch und brauchte in dieser Zeit dementsprechend jemanden, der ihr das Gefühl gegeben hat, gehört und gesehen zu werden.
Auch wenn das wie bei Estin durch einen Deckmantel der Manipulation passiert ist. Hayys Geschichte zeigt sehr gut, wie berechnend gezielt junge Mädchen manipuliert hat. In einer Zeit, in der man vulnerabel ist und das Gefühl hat, dass einen niemand versteht, klammert man sich an jede Zuwendung, vor allem, wenn man es zu Hause nicht leicht hat.
Und noch dazu stellt Sidan Mädchen wie Hly Geld in Aussicht. Für den Multimillionär sind die niedrigen dreistelligen Summen nicht der Redewert, aber für Mädchen im Highschool Alter sind oder 300$ unfassbar viel Geld. Mit dem Geld, das Absenier gibt, kann Heli es sich endlich leisten an Schulausflügen teilzunehmen und sie kann Geld fürs College sparen.
Wie ihr wisst, ist weiterführende Bildungen den USA richtig teuer und deshalb für viele aus strukturschwachen Umfeldern gar nicht erst möglich. Aber Hay finanziert auch die Drogen, die sie seit ihrem eigenen Missbrauch immer wieder konsumiert. Hay ist selbst von einer Betroffenen zur Helferin geworden. Also bringt Hayy über zwei Jahre hinweg immer wieder Teenagerin für vermeintliche Massagetermine zu Jeffrey Abstin, aber er war nicht immer zufrieden.
Einmal habe Hy ihm eine 23-jährige vorgestellt, erzählt sie. Sin habe darauf hin gesagt, die junge Frau sei ihm zu alt. Hay ist nicht die einzige, die das so gemacht hat. Wie gesagt, es war ein Pyramidenschäm. Es geht mit einem Mädchen los, das wiederum ein paar anderen Mädchen erzählt, man könne bei Sin Geld verdienen, die es wiederum anderen erzählen und so weiter.
Die Rekrutierung wird dabei also vom Täter auch noch auf die Opfer übertragen und so sinkt natürlich die Wahrscheinlichkeit, dass irgendjemand mit Erwachsenen oder gar der Polizei darüber redet. Zumindest bis im März 2005 die Eltern von mir davon Wind bekommen haben und bei der Polizei aufgetaucht sind. Nach einigen Monaten Beobachtung wird die Villa in Porn Beach durchsucht.
Dabei findet man mehrere Fotos von nackten, jungaussehenden Mädchen. Zuvor hatten die Betroffenen den Befragung davon berichtet, fotografiert worden zu sein. Im Garagenbereich und in einer Uhr auf Appsienst Schreibtisch werden außerdem versteckte Kameras gefunden, genauso wie ein Zeugnis einer Highschool Schülerin.
Allerdings fehlen dem Haus mehrere Festplatten von Computern. Die Ermittler glauben, daß sich darauf möglicherweise Namen und Fotos von Opfern befinden. Auch einige Überwachungskameras fehlen. Stattdessen hängen nur noch lose Drähte von den Wänden und Decken. Ein Sprecher der Polizei vermutet, dass SIN vorher durch einen Maulwurf einen Hinweis auf die Durchsuchung erhalten hat und dass einer seiner Anwälte die Festplatten und Kameras fürin in einem Tresorraum versteckt hat.
Wie 2026 herauskommen wird, ist diese Vermutung nicht allzu weit von der Wahrheit entfernt. Im Februar 26 wird bekannt, dass Stein vor der Polizei Privatdetektive beauftragt hat, um Gegenstände aus seinem Anwesen in einem angemieteten Abstellraum zu verstecken. Darunter sind drei Computer, 29 Adressbücher und eine Liste von Masseurinnen in Florida.
Wobei wir vor dem Hintergrund des Falls davon ausgehen können, dass es sich hier wohl nicht um professionelle Masseurinnen handeln dürfte, sondern um Mädchen, die Stin als solche in sein Haus gelockt hat. Außerdem wurden mehrere intime Fotos gefunden, vermutlich von Steins Opfern, sowie Dutzende pornografischer Zeitschriften, VRS Kassetten und DVDs, die Teenager erotisieren.
Weiterhin eine Videokassette, die offenbar Aufnahmen von jemanden unter der Dusche und einer Frauen Desus enthielt, sowie ein Kalender aus dem Jahr 2005. Briefe und Laborergebnisse. Außerdem ließen die Privatdetektive Sexspielzeug, Massagegeräte und Damenunterwäsche mehr als 2000$ in Bar, ein Waffenschein und ein Harvard Ausweis verschwinden.
All das wird aber erst Jahre später gefunden. Als die Polizei 2005sdien ins Haus durchsucht, ist das alles nicht zu finden. Somit ist man noch mehr als zuvor auf Zeugenaussagen angewiesen, aber davon gibt es reichlich. Zwei ehemalige Angestellte von Sinon erzählen der Polizei, dass täglich zwei oder drei jung aussehende Mädchen vorbeigekommen wären.
Ein anderer Mitarbeiter erzählt, dass er angewiesen worden sei, einer Teenagerin nach einer Theateraufführung ihrer Highschool ein Dutzend Rosen zu schicken. Andere Mädchen bekamen Gratis Zugriff auf einen Mietwagen. Außerdem hat Stein versprochen, den Mädchen dabei zu helfen, Plätze an guten Colleges zu finden oder an einer Model oder Schauspielschule.
Mindestens zwei der Opfer erzählen der Polizei, dass sie in Stin verliebt war. Auch hier sehen wir also noch mal das Abhängigkeitsverhältnis, in das er die Kinder gebracht hat. Hier würde ich gerne auch noch mal an das erinnern, was ich euch am Anfang erzählt habe, dass die 14 Jahre alte mir, die den Fall ins Rollen gebracht hat, auf eine Art Sonderschule für Schüler mit Verhaltensauffälligkeiten ging.
Es ist nicht allzu abwegig zu Mutmaßen, dass genau solche Mädchen gezielt gesucht wurden, welche, die wie auch immer geartete persönliche Probleme haben. Einmal, weil sie einfacher Vertrauen fassen würden und außerdem, weil ihre Glaubwürdigkeit bei möglichen Ermittlungen leicht in Frage zu stellen wäre. Das glaubt auch Courtney White, die Epstein 2002 kennengelernt hat.
Damals war sie erst 14 Jahre alt und hatte gerade ihre Zahnspange bekommen. Cney sagt, dass auch sie dazu gebracht hat, mehr Mädchen in ihrem Alter in sein Haus zu holen. Ähnlich wie Hayy Robson. Cney schätzt, dass sie ihm zwischen 2002 und 2004 wohl etwa 70 oder 80 Mädchen vorgestellt hat, die alle erst 14 oder 15 Jahre alt war.
Der ehemalige Chefemittler erklärt das Pyramidenschema im Fall Epstin so. Das typische Gespräch mit einem Mädchen verlief etwa so. Ich wurde von so und so dorthinebracht. Ich habe mich mit dem, was passiert ist, nicht wohlgefühlt, aber ich wurde gut bezahlt. Und man sagte mir, wenn ich mich nicht wohlfühle, könnte ich jemand anderen mitbringen und würde trotzdem bezahlt werden.
Und die meisten dieser Mädchen kommen eben aus Umfeldern, in denen sie es schwer haben. Aus finanziell benachteiligten Familien, alleinerziehenden Haushalten oder Pflegefamilien. Einige hatten Eltern und Freunde, die Selbstmord begangen haben. Mützer, die von ihren Ehemännern und Freunden misshandelt wurden. Väter, die sie missbrauchten und schlugen.
Ein Mädchen soll Zeugin gewesen sein, wie Schiefatte ihren achtjährigen Stiefbruder umbrachte. Kurzum, es sind Mädchen, die dringend Halt und Großzügigkeit brauchten und die das leider offenbar nirgends bekommen haben, außer im Missbrauchsschema von Stein. Mehrere der Mädchen erzählen auch von Gleichaltrigen, die sie in Steins Haus gesehen hatten und von denen viele kein Englisch sprachen.
Dementsprechend vermutet die Polizei schon damals, dass SSD Machenschaften nicht nur auf Porn Beach beschränkt sind. In den Flugprotokollen von SS Privatchat findet man unter den Passagieren weibliche Namen sowie Namen einiger berühmter und mächtiger Personen, die ebenfalls mitgeflogen waren. Unter anderem den Namen Jean Lüg Brunell.
Er ist ein französischer Modelagent. Die Protokolle zeigen, dass Brunell zwischen 1998 und 2005 25 mal mit Apps ins Privatchat geflogen ist. Zudem haben beide regelmäßig miteinander telefoniert. Bei der Hausdurchsuchung 2005 wurden in Sdien Müll zwei Notizen gefunden, die SS Assistenten gemacht hatten. Es ging wohl um Dinge, die man Stein von seinem französischen Freund ausrichten sollte.
In der ersten Notiz teilte Brunell mit, dass er eine Lehrerin für dich hat, die dir russisch beibringen könnte. Sie ist zweimal 8 Jahre alt und nicht blond. Der Unterricht ist kostenlos und du kannst heute die erste Stunde nehmen, wenn du anrufst. zweimal 8 Jahre alt, also 16. In der anderen Notiz pralte er, dass er gerade eine gute erwischt habe.
18 Jahre alt. Sie sprach mich an und sagte, ich liebe Jeffrey. Die Ermittlung gegen Jeffreystein wegen des Massagemissbrauchskomplexes laufen 2005 schon, als Jeffrey Apstin seinem Freund Jean L brünell bei einer Unternehmensgründung hilft. In Teil 1 der Videoreihe haben wir schon darüber geredet, wie Appste sich sein Netzwerk aufgebaut hat und wie er Kontakte in alle möglichen Branchen gesucht hat.
Auch mit Jean Luk Brunell ist eine Freundschaft entstanden und das obwohl oder vielleicht auch gerade weil Brunel schon seit Ende der 80er keinen guten Ruf hat. Es gibt Vorwürfe der sexuellen Ausbeutung und Nötigung. Jeffreystein gibt Brunell 2005 finanzielle Staathilfe. So kann Brunell aus einer Zweigstelle einer französischen Firma in den USA seine eigene Modelagentur gründen. MC2.
Wie man vermutet, ist das eine bewusst gewählte Anspielung auf einsteins berühmte Formel E = MC zum Quadrat. E wie Epsti Brunell ist dafür bekannt gezielt Mols in strukturschwachen Regionen südamerikanischen oder osteuropäischen Ländern zu scouten. Die Freundschaft von Epsin und Brunell besteht über Jahrzehnte.
Noch während der Ermittlung fliegen sie 2006 gemeinsam nach Ecuador zu einem von MC2 gesponserten Nachwuchsmodel Contest. Teenagerin aus 47 Nationen sind dort. Die Gewinnerin, die danach unter Vertrag genommen wird, kommt aus Lettland und ist erst 14. Illegal ist das nicht, aber mindestens moralisch fragwürdig und vor dem Hintergrund der Anschuldigung gegen Epstin und Brünell beunruhigend.
Heute 20 Jahre später wird dem Verdacht nachgegangen, dass Brunell den Transport und die Unterkunft von jungen Mädchen oder jungen Frauen für Jeffrey Abstin organisiert haben könnte. Entsprechende Zeugenaussagen reichen lange zurück. Soll in Frankreich schon ähnliches abgezogen haben wie das was im Porn Beach mit den Mädchen aus strukturschwachen Umfeldern gemacht hat.
Eine Betroffene nennt Brünell einen widerwärtzigen kleinen Gartenzwerg, der sich den Mädchen aufzwang, die er eigentlich beschützen sollte. Eine andere findet es nur logisch, dass Elbin und Brunel einander gefunden und gemeinsame Sache gemacht haben sollen. Sie sagt, Brunell hatte Zugang zu einem Netzwerk junger Frauen und neigte ohnehin schon dazu, sich so zu verhalten.
Als er mitin Kontakt kam, erkannten sie, dass sie dies gemeinsam tun konnten. Er ist genauso schuldig wie Sin, wenn nicht sogar noch schuldiger. Er hat die Maschinerie des Missbrauchs gefördert und genährt. Wie genau das funktioniert haben soll, hat in jüngeren Jahren Matis Kess erzählt. Sie hat jahrelang in der Buchhaltung für Brunells Modelagentur MC zu gearbeitet.
Sie berichtet, die Modelagentur habe Mädchen in Miami Beach und New York wohnen lassen. Allerdings nicht, damit sie dort als Models Fuß fassen können, sondern damit sie in P Beach und Manhattan, den beiden Wohnorten von Stein, seine sogenannten Partys besuchen. Die Aussicht auf eine Modelkarriere soll nur ein Köder gewesen sein, um Mädchen und junge Frauen genau dorthinlocken zu können.

In New York sollen sowohl Models als auch Brunell selbst zeitweise im selben Gebäude gelebt haben wie Stein. Personal wiederum bestätigt, Brunell mehrfach in seiner Villa in Porn Beach gesehen zu haben, wo es zu den Massageübergriffen gekommen ist. Matisa Basques Kess erzählt weiter, sie habe 2004 nach einer Modelhow gehört, dass Brünell mit einer der 14-jährigen Teilnehmerinnen in seinem Hotelzimmer war.
Sie gibt auch an Brunel Hab ihr anvertraut, er würde auf junge Mädchen stehen. Sie erklärt, als Mutter habe ich ihm immer gesagt, dass das doch minderjährige Mädchen sind. Und er sagte: “Tja, ich bin der Vater.” Virginia Jeffrey, eine der wohl bekanntesten Betroffenen im STIN Fall, spricht ebenfalls von einer starken Involverung von Brünell.
Er und SIN hätten ausländischen Mädchen eine Menge Versprechen gemacht, sie so in die USA geholt und dort systematisch missbraucht. Jeffrey nennt Brunellins Hauptquelle für Mädchen aus anderen Ländern. Zu einem Geburtstag soll Brunell laut ihren Aussagen einmal drei erst zwölf Jahre alte Mädchen zuin geschickt haben. Sein einziges öffentliches Statement zu der Beziehung zu macht Jean Lüg Brunell erst 2015.
Ich bestreite entschieden im Rahmen meiner Tätigkeit als Talentscout oder Manager von Modelagenturen irgendwelche illegalen Handlungen oder Verfehlungen begangen zu haben. Mittlerweile lebt John L Brunell nicht mehr. Er wurde 2020 in Frankreich festgenommen wegen des Verdachts von Vergewaltigung sexueller Übergriffe und sexueller Belästigung an verschiedenen minderjährigen oder volljährigen Opfern und insbesondere der Organisation des Transports und der Unterbringung junger Mädchen oder junger Frauen im Auftrag von Jeffrey Epstein. Allerdings nahm
sich Brünell 2022 im Gefängnis das Leben. Eine mögliche Involverung in den Epstein Komplex konnte demnach nie juristisch nachgewiesen werden. Die französische Staatsanwaltschaft hat im Februar 2026 jedoch bekannt gegeben, eine Sondereinheit zu gründen. Sie soll die Steen Akten auf mögliche Beteiligung von französischen Staatsbürgern untersuchen.
Zeitgleich soll auch der Fall Brünell neu aufgerollt werden. Das letzte Wort ist hier also noch nicht gesprochen. 2005 und 2006, während gegen Abstin in Porn Beach ermittelt wird, geht der Kontakt zwischen ihm und Brunell in jedem Fall weiter. Sowieso scheint fürs eigentlich vieles ganz normal weiterzugehen und das obwohl die Polizei einem großen Missbrauchspyramidenschema auf der Spur ist.
Doch Jeffrey Abstin wird es einmal mehr schaffen, sich aus der Affäre zu ziehen mit Drohung und windigen Deals mit der Staatsanwaltschaft. Wie schon gesagt, befragt die Polizei im Zuge der Ermittlung Mitte der 2000er zahlreiche Zeugen und mögliche Opfer. darunter auch ein Mädchen, auf das vermutlich von anderen Mädchen oder Zeugen verwiesen wurde.
Allerdings sagt das befragte Mädchen, dass zwischen ihr und Sstin nichts unangemessenes vorgefallen sei. Doch die Polizei stellt ihr eine weitere sehr wichtige Frage und zwar ob das Mädchen vielleicht mit jemanden über die Ermittlung und Befragung geredet hätte, bevor die Polizei auf sie zugekommen ist. Und das hat sie.
Ein Privatdetektiv habe sie kontaktiert, wie sie berichtet. Ein ehemaliger Angestellter von erzählt ebenfalls ein Privatdetektiv habe sich mit ihm getroffen, um zu besprechen, was er der Polizei in Sachen erzählen würde. Auch das scheint System zu haben. Die Polizei erfährt von Privatermittlern, die sich sogar als Polizeibeamter ausgegeben haben, offenbar im Auftrag von STI, um zu schauen, was die Polizei gegen ihn in der Hand haben wird.
Auch beim leitenden Ermittler der Polizei wird nun der Hausmüll durchsucht. Nicht von seinen Kollegen, sondern mutmaßlich von Appsdienst Leuten, die versuchen irgendetwas zu finden, was den Ruf des Chefermittlers zerstören könnte. Ein anderer Ermittler fühlt sich so verfolgt, dass er täglich einen anderen Weg zur Arbeit fährt und regelmäßig seinen Dienstwagen wechselt.
Neben den mutmaßlichen Privatdetektiven engagiert sich gleich mehrere Topanwälter, unter anderem Allen Derchowitz, den kennt er bereits seit den 90ern. Wir haben in Teil 1 der Serie ja schon darüber gesprochen, wie sich Zutritt in akademische Kreise verschafft hat, unter anderem zu Harvard. Dort ist En derchowitz Professor, als erst kennenlernt.
Überstein ist Derchowitz selbst zu guten Kontakten gekommen. Sstins ehemaliger Arbeitgeber Stirns managet in den 90er Jahren seine Anlagen. Überstein ist das beim Geburtstagsdinner von Less Wexner gelandet. Seite an Seite mit US-Senatoren und Politikern wie dem ehemaligen israelischen Premierminister. Und nun soll das Ein vertreten als die Vorwürfe von Minderjährigen reinflattern.
Was ihre Einstellung zu der Thematik angeht, scheinen sich und dasz mutmaßlich recht einig zu sein. Zumindest hatz ein Jahr nach seinem Kennenlernen mit Stein einen Gastbeitrag in der LA Times verfasst mit dem Titel Statuary Rape. Also der Missbrauch Minderjähriger ist ein überholtes Konzept. In dem Artikel schreibt er, das Alter der sexuellen Mündigkeit solle seiner Meinung nach mindestens auf 15 Jahre gesenkt werden.
oder wie der Schowitz in dem Artikel schreibt, es liegt auf der Hand, dass es staatliche Strafen für Sex mit sehr jungen Kindern geben muss. Es ist jedoch fraglich, ob solche Strafen auch für Teenager gelten sollen, die bereits die Pubertät erreicht haben, da freiwilliger Sex in dieser Altersgruppe so verbreitet ist. Es ist wenig überraschend, dass SIN so jemanden für seine Verteidigung engagiert.
Als zweiter Anwalt für Abstin ist Jared Lefkut dabei, der zuvor zahlreiche Hollywood Stars vertreten hat. Lec sagt, die Polizei habe gegenüberstein unverschämt gehandelt. Sein Mandant würde bestreiten, jemals Sex oder ähnliches mit einer minderjährigen Person gehabt zu haben. Er weist auch darauf hin, dass einen Lügendetektortest bestanden habe, indem er zu diesem Thema befragt wurde und alles von sich gewiesen hat.
Es wird erklärt, dass sich eben einfach gern massieren lässt. Das sei ihm auf spiritueller Ebene wichtig. Um das zu unterstreichen, erhält das Ballett von Florida eine Spende in Höhe von 100.000$, damit sich die Tänzerin ebenfalls Massagen leisten können. Allerdings sind das Witz, Lecord und ihre Kollegen noch wesentlich umtriebige dabei, die Sache für ihren Mandanten Jeffrey Abstin so geräuschlos wie möglich zu beenden.
Schon 2006 berichtet die New York Times von Ungereimtheiten rund um die Ermittlung gegen Multimillionär Jeffrey Epstein. Es wird die Frage in den Raum gestellt, ob es nicht sein könnte, dass er wegen seines Reichtums und seiner Prominenz einen Vorteil bekommen hat. Damit ist die Zeitung nicht allein. Noch vor einer Anklageerhebung macht der Polizeichef von Porn Beach der Staatsanwaltschaft Vorwürfe.
Im Porn Beach kam der ganze Fall ja ins Rollen durch durch die Anzeige der Stiefmutter eines 14 Jahre alten Mädchens. Die Polizei hat die weiteren Befragung und Durchsuchung durchgeführt und den Fall zusammengetragen. Der Polizeichef von genau diesem Polizeibüro wirft den Staatsanwälten vor, Abstin eine Sonderbehandlung gegeben zu haben.
Er fordert den zuständigen Staatsanwalt Barry E. Krisher sogar auf sich von dem Fall zurückzuziehen, denn wie eine Sprecherin der Polizei von Porn Beach erklärt, wurde die Staatsanwaltschaft bereits 2006 von der Polizei kontaktiert und zwar mit der Bitte einen Haftbefehl gegen Jeffrey Abstin zu erlassen. Stattdessen wurde der Polizei mitgezeilt, dass der Staatsanwalt Barry E.
Preser eine Grand Jury einberufen werde. Diese solle die vorliegenden Beweise prüfen und entscheiden, welche Anklagen gegebenenfalls erhoben werden sollen. Die Grand Jury ist im Wesentlichen ein Lehremium. 16 bis 23 Bürger aus einem Bezirk werden zufällig ausgelost und vom lokalen State Attorney einberufen. Im Fall von Florida z.B.
hier durch Barry Crisher. Die Staatsanwaltschaft präsentiert einseitige Beweise und Zeugen. Bei mindestens zwölf Jahr Stimmen wird eine Anklage gegen den Beschuldigten beschlossen. Wenn keine zwölf Stimmen zustande kommen, endet das Verfahren vorerst. Eigentlich ist schon ein Termin für so eine Grand Jury im Februar 2006 angesetzt.
Drei der betroffenen Mädchen sollen dabei aussagen, obwohl die Polizei von Porn Beach längst mehr als diese drei Betroffenen ausfindig gemacht hatte. Der Polizeichef gibt zudem an, die Staatsanwaltschaft habe ihm schon im Vorfeld gesagt, für keines der über 16 Jahre alten Opfer Anklage erheben zu wollen. Es sei denn, es legen außergewöhnliche Umstände vor, also Vergewaltigung.
Das würde bedeuten, dass nur noch die Vorwürfe der unter 16-jährigen strafrechtlich verfolgt würden. Doch selbst zu dieser Anhörung kommt es erst gar nicht. Die platzt kurzfristig. Laut Polizeidokumenten soll sich Anwalt Derchowitz mit Mitgliedern der Staatsanwaltschaft getroffen haben. Dabei soll er Infos über die Klägerin weitergegeben haben, darunter Aussagen, die diese auf MySpace über den Konsum von Gras und Alkohol gepostet haben.
Unter anderem wird darauf hingewiesen, dass ein Mädchen unter dem Nicknamen Pimpjuice unterwegs ist. Ein anderes Mädchen sei eine begabte Schauspielschülerin. Damit wollen Abstens Anwälte die Glaubwürdigkeit der Klägerinnen in Frage stellen. Und mutmaßtig hat das auch geklappt, denn der Polizeizufolge soll die Staatsanwaltschaft unter Führung von Barry Krisher daraufhin beschlossen haben, die anberaumte Sitzung der Grand Jury um mehrere Monate zu verschieben, um erst einmal die MySpace Seiten der Teenagerin auszuwerten und das, obwohl
es hier ja um Vorwürfe systematischer sexualisierter Ausbeutung von Minderjährigen geht. In den Wochen nach der Verschiebung melden sich zwei Familien von geschädigten Mädchen bei der Polizei. Sie berichten, sie sein belästigt oder bedroht wurden von den Privatdetektiven von Stein. Der Vater eines Opfers erzählt, man habe sogar versucht, sein Auto von der Straße zu drängen.
Ein anderer Elterntezeil meldet sich und berichtet eine Quelle von Sstin habe sie kontaktiert und gesagt, diejenigen, die ihm helfen, werden entschädigt und diejenigen, die ihm schaden, werden zur Rechenschaft gezogen. Diese Vorfälle werden von der Polizei bei der Staatsanwaltschaft gemeldet, denn die Beeinflussung oder Einschüchterung von Zeugen ist natürlich nicht zulässig.
Doch auch hierfür gibt es wieder mal keine Konsequenzen. Stattdessen wird eine für den April angesetzte Anhörung vor einer Grand Jury wieder kurzfristig abgesagt. Die Staatsanwälte und Barry Krisher haben längst begonnen, Anrufen und E-Mails vom Polizeidzenat im Porn Beach auszuweichen. Zu Beginn hatte Krisher den Ermittler noch zugesichert, man würde sinn auf jeden Fall lebenslang hinter Gitter bringen.
Doch das Blatt hat sich gewendet. Die Polizei von Porn Beach hat trotzdem oder gerade deshalb nicht locker gelassen und hat am 1. Mai 2006 erneut die Staatsanwaltschaft gebeten, einen Haftbefehl gegen Epstin zu erlassen. In dem Haftbefehl sind fünf Opfer von Straftaten aufgeführt. Mädchen, die beim Missbruch durch Epstin entweder unter 16 Jahre alt waren oder von ihm vergewaltigt wurden.
Damit kommt die Polizei der Staatsanwaltschaft sogar schon entgegen. Es gab auch mehrere Opfer über 16, die der Polizei ebenfalls von sexuellem Missbrauch durch Epstin erzählen. Doch die Staatsanwaltschaft hatte ja schon angekündigt, in diesen Fällen keine Anklage erheben zu wollen. Selbst wenn Epstin wegen der fünf angeführten Delikten schuldig gesprochen worden wäre, wäre die Höchstrafe bei 75 Jahren Gefängnis gewesen.
Doch wie wir ja wissen, ist auch das nicht passiert. Die Polizei beantragt außerdem einen Haftbefehl für Hobson und SDens Assistentzin Sarah Kellen sollte festgenommen werden. Doch stattdessen wird noch mal bekräftigt, dass man auf eine Entscheidung einer Grand Jury warten sollte. Als es am 19. Juli endlich soweit ist, dauert die ganze Anhörung nicht einmal vier Stunden.
Nur zwei betroffene Mädchen werden letztendlich vorgeladen, um auszusagen. Dazu zwei Polizeibeamte. Eines der beiden betroffenen Mädchen ist mir. Sie ist inzwischen 15 Jahre alt geworden und muss noch mal erklären, was bei ihrem Besuchen Sins Haus passiert ist. Sie erzählt, wie sie gebeten wurde, sich bis auf die Unterwäsche auszuziehen, wie sie massiert hat und wie er den Vibrator benutzt hat.
Es gibt auch zu gelogen zu haben und gesagt zu haben, sie sei 18, so wie Haley Robson ihr das vorher eingeschärft hat. Für ein 15 Jahre altes Mädchen ist es sicherlich alles andere als angenehm, das vor einer Reihe von komplett fremden erwachsenen Leuten auszubreiten. Doch an Stelle von Empathie bringen sie mir ziemlich direkte Fragen entgegen, unter anderem zu ihren Postings auf MySpace, zu Piercings, zu Alkohol und Graskonsum.
Es geht um Zitat Bilder von ihren knapper Kleidung beim Alkoholkonsum und sexuell proaktiven Fotos. Sie verweisen unter anderem auf einen MySpace Post, in dem sie mit einem Ladendiebstahl angibt und auf einen anderen, in dem die Teenagerin geschrieben hat, sie würde 250.000$ verdienen. Mir erklärt der Jury, dass das doch ein offensichtlicher Witz im Internet ist, aber das verstehen sie offenbar nicht oder wollen es nicht verstehen.
Und auch als es um ihren Besuch bei Stein geht, sind die Juroren mehr als direkt. Hier ein kurzer Auszug. Hattest du nicht tief in deinem Inneren das Gefühl, dass das, was du getan hast, falsch ist? Ja, hatte ich. Und dir ist klar, was du hier deinem eigenen Ruf antust? Ja, ist es. Ist dir klar, dass du ein Verbrechen begangen hast? Jetzt schon.
Als ich es tat, wusste ich nicht, dass es ein Verbrechen war. Ich glaube inzwischen, es ist Prostitution oder etwas ähnliches. Also, anstatt dass man sich um die kriminellen Machenschaften von Sstin kümmert, weiß man hier eine erst 15 Jahre alte Zeugin darauf hin, dass sie sich unwissentlich strafbar gemacht hat, nachdem sie gerade von ihrem eigenen Missbrauch erzählt hat.
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