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Der ungeklärte Mord an Karen K. aus Frankfurt am Main T

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By sonds1
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Der ungeklärte Mord an Karen K. aus Frankfurt am Main  

 Crime, dein True Crime Podcast  mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region.  Hallo ihr Lieben und schön, dass ihr bei dieser neuen Folge auch wieder mit dabei seid. Wie immer freue ich mich super doll über ein Abo auf den Podcast Portalen genauso wie auch auf YouTube oder auch ein Däumchen nach oben und ein Kommentar für den Algorithmus wäre auch fantastisch.

Ähm ja, das hilft immer, damit die Videos ein bisschen bekannter werden bzw. Weise die Podcast Folgen, je nachdem, wo ihr mich gerade hört. Ja, der Fall, um den es heute geht, ist auch noch ein Zuschauervorschlag aus Dezember gewesen. In der heutigen Folge möchte ich euch wieder über einen sehr traurigen Fall berichten, einen unaufgeklärten Mord, der so vermute ich aktuell sicherlich wieder ein Colcase sein dürfte, also ein Fall, an dem aktuell nicht mehr ermittelt wird.

Opfer in unserer heutigen Folge ist Karin Knappe und dem ein oder anderen wird der Name vielleicht ein Begriff sein. Karin Knappe war im Jahr 2001 24 Jahre alt, also wirklich noch viel zu jung, um zu sterben. Äußerlich beschreibe ich sie euch jetzt auch mal für alle, die gerade das Bild nicht sehen, bzw.

 Ich stelle ja bei YouTube auch verschiedene Bilder rein. Es ist immer Karin knappe, die ihr da sehen könnt, aber sie sieht teilweise wirklich komplett anders aus, finde ich. Karin hatte schulterlange blonde, leichtwellige Haare. Sie hatte grüne Augen, war von schlanker Gestalt und 157 groß. In ihrem linken Nasenflügel befand sich damals ein Nasenstecker, also ein Piercing.

 Auch hatte sie sichtbare Zahnlücken, die man jetzt aber auf den Bildern, finde ich, gar nicht so sieht. Aufgewachsen ist sie in Halle an der Saale. Gemeinsam mit ihrer Familie zog sie aber im späteren dann nach Frankfurt am Main. Und sie muss auch mindestens eine Schwester gehabt haben, denn diese sprach damals in der Serie Ungeklärte Morde über Karen.

 Ja, ihr Leben war kein einfaches. Ihre Schwester berichtete davon, dass sie mit ihrer Mutter mal darüber gesprochen haben soll, dass Karen missbraucht worden sein soll in ihrer Kindheit. Aber es scheint so, dass Karin diese schrecklichen Erinnerungen mit sich selber ausgemacht hat. In Frankfurt rutschte sie dann leider auch ziemlich ab.

 Sie fing an Drogen zu nehmen und mit einzig Jahren gehörte sie schon zu den Schwerstabhängigen. Irgendwann im Laufe der Zeit soll sie auch kein Dach mehr über dem Kopf gehabt haben und wurde in einem Zimmer der Drogenhilfeeinrichtung einquartiert, kam aber auch oft bei Freunden unter und schnell soll Karin sich ein Netz von Stammfreiern aufgebaut haben, denn ja, sie hat sich dann entschieden, den Weg in die Prostitution zu gehen und sie schaffte im Bereich der Kaiserstraße, Weserstraße und Elbestraße an.

 Die Freier konnten sie dort also aufsuchen oder sie hatten auch teilweise ihre Handynummer eines damaligen Preaid Handys. Oft begleitete sie die Männer also an abgelegene Plätze, um ungestört zu sein, stieg also auch oft in fremde Autos. Karen selbst hatte weder Auto noch Führerschein. Es kam aber auch vor, dass Karen Männer im Hotel besuchte.

 In einem kleinen Büchlein soll sie die Vorlieben ihrer freier oder Kundschaft notiert haben und die Autos und Kennzeichen. Sie bot auch ungeschützten Verkehr an, also wirklich sehr risikoreich. Zusätzlich nämlich Laren an chronischer Hepatitis C und einer Darmschwäche. Und Hepatitis C ist zwar üblicherweise eher durch Blut übertragbar, oft auch wenn man sich z.B. das Spritzbesteck teilt.

Wenn man jetzt schwer drogenabhängig ist, ist das ja oft so, dass ich manchmal so ein Besteck dann auch geteilt wird und es ist in seltenen Fällen aber auch durch Sex übertragbar. Hepatitis C, so habe ich das auf der offiziellen Webseite über die Erkrankung gelesen. Also nicht ganz ungefährlich für die Freier bzw. Kunden gewesen.

Karen soll aber laut einem Bericht vom Spiegel keine Prostituierte gewesen sein, die gewalttätige sexuelle Wünsche erfüllte, noch abartige Fetische. Das wird noch ja eine kleine Rolle in diesem Fall spielen. 7 Wochen vor Karens Tod wird sie sogar schwanger, entscheidet sich aber für einen Abbruch.

 Karens damaliger Alltag soll sich nur noch darum gedreht haben, wie sie sich das Geld für ihre Drogen beschaffen konnte, nahm auch an einem Metadonprogramm teil. Täglich erschien sie dafür in der Schilestraße und erhielt dort ihr Metadon in Frankfurt. Aber auch das Metadon konnte ihre Sucht nicht mindern.

 Und trotz der damals sehr extremen Situation soll Karen auch einen Lebenspartner gehabt haben. Er soll ihr auch angeboten haben, sie aus der Szene herauszuholen und sie mit nach Berlin zu nehmen. Dieser Plan ging aber nicht mehr auf. Aber Karen soll damals wirklich, zumindest wird darüber oft gesprochen, ernsthafte Pläne gehabt haben, aus der Prostitution auszusteigen, genauso auch von den Drogen wegzukommen.

Am 3. Januar 2001 wartet sie wieder auf Freier an der Weserstraße in Frankfurt. Dort wird Karin noch von mehreren Personen, die sie kannten, gesehen. In der Nacht zum 4. Januar 2001, Donnerstag ruft sie gegen 1 Uhr in der Nacht noch eine Freundin an, wie so oft und fragt sie, ob sie bei ihr übernachten könnte.

Sie berichtet ihr bisher 250 Dmark eingenommen zu haben und gleich würde sie noch einmal so viel erhalten und würde dann nach Hause kommen. Mit wem sie sich trifft, das äußert sie nicht. Karens Freundin wartete vergebens auf sie. Sie machte sich große Sorgen um Karen. Diese meldete sich nämlich überhaupt nicht mehr und war auch nicht mehr zu erreichen.

 Am nächsten Tag geht sie zur Polizei die Freundin und meldet das Verschwinden und die Beamten aber zögern. Karen war bereits Polizei beekannt und ging schon mehrere Jahre auf den Strich im Bahnhofsviertel. Dazu noch drogensüchtig, dass da mal jemand nicht auffindbar ist. Das ist nicht unbedingt so ungewöhnlich. Auch in der Drogeneinrichtung, aber, wo sie ihr Metadon erhielt, wurde sie zuletzt am 3.

Januar 2001 gesehen. Also ab dem 4. Januar 2001 verlor sich ihre Spur. Karens Freundin schaltete dann auch ihre Familie ein. Gemeinsam mit der Schwester von Karen wurde am 10. Januar 2001 noch mal eine vermissten Anzeige erstellt oder eine vermissten Meldung und am 10. Januar 2001 wurde sie dann eben offiziell vermisst gemeldet.

 Da war sie ja aber auch schon eine Woche bereits nicht mehr gesehen worden und mit der Zeit wird Kommissar Frank Hermann und seinen Kollegen aber klar, dass der Fall von Karin Knappe keine normale vermissten Sache gewesen ist. viel mehr wohl doch ein Gewaltverbrechen. Woran Sie das damals festgemacht haben ohne einen Leichnahen, kann ich euch nicht sagen, aber ich denke, es wird das ganze Milieu ausgemacht haben.

 Nach kurzer Zeit ändert Hermann dann Polizeiin auch den Status. Im Fallkarren Knappe besteht nun der Verdacht auf einen Tötungsdelikt. Nun haben die Ermittler auch andere Möglichkeiten als bei einem vermissten Fall und nutzen diese auch. Sie nehmen sich das Leben von Karenknappe vor und ermitteln. Am 12.

 Februar 2001 in Eldil am Rhein, eine Stadt im Rheau in Hessen, sahen Spaziergänger einen ungewöhnlichen Gegenstand im Wasser. Sie meinten menschliche Umrisse erkannt zu haben. Ein gelber Beutel soll im Wasser getrieben haben. Sie informierten die Polizei. Diese wollte auch den Beutel dann bergen. Jedoch bis man soweit gewesen ist, war der Beutel wieder abgetrieben und nicht mehr auffindbar.

Der Beutel trieb zwei Wochen weiter und wie man später nachvollziehen konnte, legte er 60 km zurück, bis er dann auf einer Sandbank am Ufer des Rheins in der Höhe von Boppard liegen blieb. Boppard liegt im Rhein Hundsrückkreis in Rheinlandfalz und liegt ca. 20 km von Koblenz entfernt und manche geben den Fundort auch bei Kampnhofen an.

 Die beiden Orte liegen ca. 4 km auseinander. Im Dienstzimmer der Polizeistation in Bobart so bei ungeklärt Morde berichtet, sah ein Polizeibeamter den Beutel, erkennt menschliche Umrisse und meldete es der Wasserschutzpolizei. Das war am 22. Februar 2001, also 43 Tage nach Karens Verschwinden. Die Leiche, eine Frau hatte angewinkelte Beine und war in zwei Abfallbeutel verpackt, die mit zwei unterschiedlichen Klebebändern umwickelt waren.

 Es waren gelbe Beutel bzw. bei uns in Ostwestfalen sagt man auch gelbe Säcke dazu, in denen man normalerweise Plastikmüll sammelt. Und die Ermittler rätseln, wo die Leiche ins Wasser geworfen wurde und wo sie getötet worden ist. Bei der Obduktion stellte sich heraus, dass die Frau erwürkt worden ist.

 In ihrem Blut fanden sich Reste von Kokain und Metadon. Im Vaginalbereich hatte sie heftige Verletzungen von Penetration möglicherweise mit einem Gegenstand. Durch diese Hinweise wurde schnell klar, dass es sich bei dem Leichnah um die vermisste Karen Knappe handelte. Der Leichnam war nackt und bevor Karren verschwand, trug sie an ihrem letzten Abend aber folgende Kleidung.

 Eine schwarze Hose der Marke Versaceche, eine schwarze Lederjacke, eine hellblaue Daunenjacke, hohe Stiefel aus Schlangenleder imitat und sie hatte auch wie immer üblich ihren Rucksack mit dabei und ihre Schwester meint, dass darin bestimmt ihr Adressbuch gewesen ist. Kondome, Schminke und auch ihr Tagebuch.

 All diese Gegenstände sind jedoch nie wieder aufgetaucht. Nachdem nun klar war, dass Karin leider getötet worden ist, konnte die Kripo natürlich auch ganz anders ermitteln. Sie hatte ja sowieso schon den Verdacht eines Tötungsdelikts. Frank Hermann vernimmt Karens deutlich älteren Lebenspartner. Laut ihm, wie ich ja eben schon sagte, habe Karin ja vorgehabt, mit ihm nach Berlin zu gehen.

 Er verstrickt sich aber in Widersprüche und behauptete auch, Karin wollte um 2:30 Uhr am Tag ihres Verschwindens noch einen Stammfreier treffen. Der Lebenspartner habe Karin immer große Summen Geld geliehen und wollte für einen Neuanfang eben mit ihr dann zurück nach Berlin. Ihn entlastete ein Fingerabdruck, den die Ermittler auf der klebenden Seite des Paketbands sicherstellen konnten.

 Also, man hatte tatsächlich einen Fingerabdruck eventuell vom Täter gefunden, mit dem ja dann die Müllbeutel zusammengeklebt waren, aber die Spur, der Fingerabdruck brachte die Ermittler scheinbar bis heute nicht weiter. Leider so ein Bericht auch vom Spiegel aus 2018. Auch wird bekannt, daß Karin, als sie damals ihre Freundin in der Nacht anrief, bevor sie verschwand, auch ihren Lebenspartner anrief.

 Sie soll ungewohnt sachlich gesprochen haben und war wohl sehr kurz angebunden. Beide vermuten, heute Karin war nicht allein. Vielleicht fühlte sie sich dort schon bei den Telefonaten von dem vermutlichen Freier, mit dem sie unterwegs war, eingeschüchtert. Auch Karens Exfreund geriät kurzzeitig in Verdacht, denn er wollte wenige Tage nach ihrem Verschwinden vom Hochhaus springen.

 Doch die Vermutung, er sei der Mörder, zerstreute sich. Das Team von Ermittlern ging jedem weiteren Hinweis nach und stellte sich die Frage, weshalb der Mörder einen so hohen Aufwand betrieb, die Leiche zu beseitigen. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde diese auch zusätzlich noch in einem PKW transportiert.

 Die gelben Säcke, in die der Leichnamen eingewickelt war, werden in Gemeinden im Taunus verwendet, nicht in der Frankfurter Innenstadt. Stammt der Täter aus der Umgebung oder hatte er einfach nur Zugriff auf diese Beutel? Und was passierte mit Karins Kleidung und ihren Sachen? Entsorgte er diese oder behielt er sie vielleicht sogar als Trophäe? Im Laufe der Zeit wird jeder, der sich bei Prostituierten auffällig verhielt, unter die Lupe genommen und Fingerabdrücke überprüft.

 War Karin für den Täter ein Zufallsopfer oder kannte er sie als möglicher Freier vielleicht schon länger? Hat Karin vielleicht deswegen so wenig über ihn berichtet, weil sie ihn noch gar nicht so lange kannte? All das sind bis heute ungeklärte Fragen. Und auf der Seite von Natalia auf dem Blog Germans Missing, da wird regelmäßig über vermissten Fälle und ungeklärte Morde aus Deutschland und den Nachbarländern berichtet, bin ich auch auf den Fallkarrenknappe gestoßen und da steht, dass es sogar mal einen 16-jährigen Tatverdächtigen gegeben haben soll und

sogar eine damalige Festnahme. Ich konnte dazu leider keinerlei Quellen finden und der Fall ist auch nach wie vor ungeklärt, aber ein so junger Mann, der passt für mich irgendwie absolut nicht ins Bild und wenn muss dieser ja Mitwisser und Mithelfer gehabt haben, schon alleine zum Verbringen des Leichnamens.

Ähm, ich könnte mir bei einem 16-jährigen auch nur vielleicht einen unbeabsichtigen Mordkarens, wenn man das überhaupt Mord nennen kann, ich glaube nicht, in der Obdachlosen und Drogenszene vorstellen in Form einer eventuellen Überdosis z.B., Spiel, aber das wäre dann auch kein Mord, sondern ähm ich weiß gar nicht genau, das nennt man ja auch nicht Totschlag.

 Es gibt einen bestimmten Begriff dafür, der mir jetzt gerade spontan nicht einfällt, aber es gab mal einen Fall auch auf meinem Kanal ähm wo das tatsächlich der Fall gewesen ist. Ähm, das war bei Rachel Müller, soweit ich mich erinnern kann. Genau. Und da gab es im späteren auch eine relativ geringe Strafe, weil ähm derjenige ja ihr einfach nicht geholfen hat.

 Ähm ja, und sie dann eben zu Tode gekommen ist in diesem Kampf eben, weil sie glaube ich auch eine Überdosis gespritzt bekommen hatte, soweit ich mich da jetzt erinnern kann. Das wäre z.B. etwas, was ich mir noch vorstellen könnte bei so einem jungen Mann. Aber dass er ein Freier gewesen sein könnte, ist natürlich trotzdem möglich, aber dass er sie dann tötet und ähm verbringt, irgendwie passt das für mich in dem jungen Alter nicht ganz so ins Bild, aber nichts möglich, sagt man ja immer.

Aber wie gesagt, der Fall ist ja bis heute ähm ungeklärt und der Täter muss, so gehe ich davon aus, auch über ein Fahrzeug verfügt haben. Wer übrigens auch eine Zeit lang im Verdacht stand, Karen Knappe getötet zu haben und ich weiß nicht, ob man ihn bis heute wirklich zu 100% ausschließen konnte, denn auch wenn vielleicht die Fingerabdrücke nicht passten, kann es ja trotzdem einen Mittäter gegeben haben in dem Fall.

 Das war der Fall von Manfred Seel. Ich habe über Manfred Seel vor einiger Zeit schon mal ausführlich berichtet, vor einigen Jahren. Ich verlinke euch die Folge mal. Das ist wirklich ein so krasser Fall. Mal sehen, ob ich den irgendwann noch mal aufarbeite. Ja, auf jeden Fall Mantfred Seel soll ein Serienmörder gewesen sein. Wurde in der Presse als Hessen Ripper betitelt.

 Er starb mitzig Jahren an Krebs und lebte in Schwalbach am Taunus, nur gute 18 km von Frankfurt am Main entfernt. Und als seine Tochter dann eine angemietete Garage ihres Vaters lehr räumte, öffnete sie ein blaues Fass, und in diesem Fass fanden sich Leichenteile von der Prostituierten Britta Simone Diallo. Sie muss vor ihrem Tod, soit bei der späteren Obduktion bekannt, gequält worden sein.

 Auch Prostituierte können sich an Seel ererinnern im Späteren. Er soll einer der Freier gewesen sein, vor denen man andere Frauen gewarnt hat. Man schreibt ihm Morde zu, die äußerst brutal abgelaufen sind und hielt es eben auch für möglich, dass er Karen getötet haben könnte. Zuvor wurde sie ja sehr brutal penetriert.

 Das könnte auch ein Hinweis eventuell darauf sein. Oft soll er sich eben die schwächsten Prostituierten ausgesucht haben, die Frauen, die dringend auf Geld angewiesen waren und alles mit sich machen ließen, obwohl Karin ja gewisse Praktiken ablehnte, aber es heißt ja auch nicht, dass er ihr unbedingt die Wahrheit gesagt haben muss.

 Nun haben wir ja, wie ich ja eben schon erwähnte in Karens Fall aber einen Fingerabdruck am Klebeband vom Täter oder Mithelfer, Mitwisser, wie auch immer. Ich gehe mal stark davon aus, dass man diesen mit Seels Fingerabdruck abgeglichen hat. Sollte man das überhaupt noch irgendwo habe sichern können, denn er wurde, soweit ich mich noch daran erinnern kann, erst bestattet und dann kam eben das Ganze ans Licht, dass er eben ja eine Tote in seiner Garage in diesem Fass gelagert hatte.

Kann man das überhaupt so sagen? Ich weiß es nicht. auf jeden Fall, dass man eben dann einen Leichnamen, einen zerstückelten Leichnamen in diesem Fass gefunden hat. Ja, zweifelsfrei kann man ihm den Mord an Karen definitiv nicht nachweisen. Also Zweifel sind auf jeden Fall da, aber es ist eben nicht ganz ausgeschlossen.

 Eine Zeit lang ging man auch davon aus übrigens, dass Manfred Seel auch für den Tod von äh Tristan Brübach verantwortlich sein könnte. Das nimmt man aber wohl aus heutiger Sicht nicht mehr an, denn es passt nicht so richtig ins Raster. Frank Hermann, der Karnsfall damals unter anderem mitbetreute, äußerte in einem Bericht, dass ihr Fall einer von vielen ungeklärten Tötungsdelikten sei, die Opfer, Frauen, die verzweifelt gegen ihre Sucht kämpfen, auf den Strich gehen und sich in Lebensgefahr begeben.

 Nach diesen Delikten fragt niemand mehr, so Hermann damals. Und diese Aussage nach diesen Delikten fragt niemand mehr, fand ich so treffend. Ich habe euch ja schon so oft erzählt, weshalb ich übermorde an Prostituierten Berichte, einfach weil kaum jemand mehr darüber berichtet und diese Frauen oft ja so untergehen und auch unter übelsten Bedingungen oft zu Tode gekommen sind und es vermutlich nie wirklich leicht im Leben gehabt haben.

Es wäre natürlich auch in Karens Fall sehr interessant zu wissen gewesen, ob es auch heute eine DNA Spur vom Täter gibt, weil allein dieser Fingerabdruck des Täters oder Helfers ist, glaube ich, nicht so viel wert. Ich weiß gar nicht, ob man daraus überhaupt heute eine DNA extrahieren könnte.

 Ähm, ich so viel Wissen habe ich über diese ganze DNA Thematik jetzt nicht. Falls ihr da mehr drüber wisst, schreibt es gerne in die Kommentare, aber ich denke, sonst hätte man 2018 auch darüber berichtet, dass man eben auch eine DNA Spur hat. Aber ganz ausgeschlossen ist es natürlich nicht, dass man eine DNA-Spur vom Täter hat durch diesen Fingerabdruck eventuell, aber selbst wenn nicht dieser Fingerabdruck, ja, der ist einmalig und wenn man doch mal den richtigen finden sollte, ähm ja, könnte man das natürlich relativ schnell

abgleichen. Aber ob man ja diesen Fall noch klären wird nach über 25 Jahren bald, was meint ihr? Ich bin mir da sehr unsicher und würde mir aber für Karin vor allem sehr wünschen, dass sie noch Gerechtigkeit erfährt. Und sie hat ja vielleicht auch noch Familie, die heute lebt, ihre Schwester oder vielleicht auch noch andere Familienmitglieder oder damalige Freunde, die vielleicht auch ja immer noch an den Fall denken und sich natürlich wünschen, dass irgendwann noch derjenige, der dafür verantwortlich ist, zur Rechenschaft gezogen wird. Ja, mehr

habe ich leider über den Fall von Karin Knappe jetzt heute nicht für euch. Die Folge geht so ungefähr 22, 23 Minuten. Aber es war mir auch sehr wichtig, mal über den Fall zu berichten, denn es war immer mal wieder ein Zuschauerwunsch von euch. Und im Dezember habe ich dann ähm eben diesen Wunsch noch mal bei Instagram geschickt bekommen, habe mir gedacht, ja, das wirst du auf jeden Fall veröffentlichen und jetzt ist es Januar geworden, aber ich denke, es ist am wichtigsten, dass man überhaupt darüber berichtet. Ja, ihr Lieben, bis zum

nächsten Mal, bis zu einer neuen Folge. Bleibt sicher, bleibt gesund und ja, bis dahin. Eure Lia.  Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere   den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. He.  

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