News

Der ungeklärte Mord an Jutta H. am Wilseder Berg 1999 – Cold Case T

person
By sonds1
chat_bubble 0 Comments

Der ungeklärte Mord an Jutta H. am Wilseder Berg 1999 – Cold Case 

  Crime, dein True Crime Podcast  mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region.   Hallo und schön, dass ihr zu dieser neuen Folge auch wieder mit dabei seid, einer neuen Folge von Lias Crimetime Germany, wenn man es ganz genau sagen will.

 Ich weiß nicht, warum ich mich damals zu dem Namen Germany noch entschieden habe, aber das ist ja jetzt auch schon einige Jahre her. Ja, ich freue mich immer noch riesig über ein Abo bei YouTube oder auf den Podcast Portalen und ein Kommentar unterstützt mich auch immer, dass der Algorithmus ja eben mehr Menschen meine Folgen vorschlägt und somit auch immer mehr Menschen auf ungeklärte Mord oder vermissten Fälle aufmerksam werden.

 Ja, ich glaube heute habe ich einen Fall für euch, den vielleicht so mancher von euch nicht kennen wird. Vielleicht werden sich einige noch erinnern an die Aktenzeichen XY Folge, aber die ist jetzt auch schon über 25 Jahre her. Deswegen könnte ich mir gut vorstellen, dass einigen dieser Fall total unbekannt sein dürfte, mir eigentlich auch.

 Ich ähm hatte den als ähm Fallvorschlag von einem Zuschauer bekommen und habe den auch ähm in meinem Aktenzeichen XY ungelöst Archiv gehabt und hatte mir den sowieso mal aufgeschrieben, aber bin irgendwie noch nie dazu gekommen, euch diesen Fall auch vorzustellen und deswegen ja dann heute mal die Gelegenheit genutzt.

 Ähm, leider habe ich auch nur ein recht altes Bild des Opfers in nicht unbedingt so guter Auflösung, aber ich finde es trotzdem immer wichtig, auch ein Bild zu zeigen von dem Opfer. Gerade bei ungeklärten Fällen finde ich das super wichtig, denn da ist ein Mensch aus dem Leben gerissen worden und es ist nie jemand dafür verurteilt worden.

 Opfer im heutigen Fall ist Jutta Hebel. Jutta war im Jahr 1999, indem sie leider dann auch getötet worden ist, 42 Jahre alt. Aber gesundheitlich muss es Jutta damals nicht ganz so gut gegangen sein. Was genau sie gehabt hat, das wird nicht öffentlich bekannt. Jedoch red ihre Ärztin ihr damals dazu, eine Kur zu machen.

 Zumindest bei Aktenzeichen XY ungelöst. wird damals im Filmfall von einer Kur gesprochen. Untergebracht aber wurde Jutta auf jeden Fall in einem Reazentrum. Soweit das alles so stimmt, was damals dort gezeigt worden ist, das nur der Vollständigkeit halber, weil Kur und Rea nicht dasselbe sind. Erwähne ich das jetzt mal kurz.

 Für drei Wochen sollte Jutta damals dann diese Rea besuchen und reist dort am 18. Mai 1999 in Soltau mit ihrem eigenen PKW. einem roten Opel Corsa an und soweit verlief die Rea wohl ganz gut für sie. An den Wochenenden hatte sie keine Anwendungen und konnte das immer ganz frei planen. Und da sie gerne wohl auch in die Natur gegangen ist, boten sich für sie dann unter anderem Spaziergänge natürlich an.

Auchschloss sie dort wohl so ein paar Bekanntschaften, aber soweit bekannt wohl er zu Frauen. Zumindest wurden keine männlichen Kurbekanntschaften erwähnt, denn das wäre für den Fall ja sehr, sehr wichtig gewesen. Am 29. Mai 1999 plant Jutta wieder einen Ausflug, denn es war Samstag und sicherlich auch recht langweilig in der Einrichtung.

 Sie wollte diesmal zum Wilsederberg. Dieser befindet sich in Bispingen und Bispingen liegt gute 30 km mit dem Auto entfernt von Soltau und Jutas Opel Corsa parkte in der Zeit der Reßnahme auf dem dazugehörigen Parkplatz und gegen Mittag muss sie dann losgefahren sein zum Wilsederberg. Soweit bekannt ist sie dort alleine hingefahren.

 Sie hat dann ihr Auto auf so einer Art Wanderparkplatz geparkt in Niederhaferbeck, einem Ortsteil von Bispingen, um von dort aus dann eben loszugehen. Dabei hatte Jutta einen schwarzen Kunstlederrucksack mit ihren persönlichen Gegenständen wie Portemonnaie und allen wichtigen Karten, Ausweis, Führerschein. Auch befand sich in dem Rucksack ihr Zimmerschlüssel für die Reae Einrichtung.

 mit der Prägung U223 sowie ein Schlüsselbund mit ihrem Haustürschlüssel der Firma Wilka. Auch eine Lesebrille befand sich in dem Rucksack und vielleicht noch so ein paar andere Kleinigkeiten. Gegen 13 Uhr ist ein Revierfster mit einem weiteren Mann auch auf dem Weg zum Wilsederberg und sie sehen Jutta mehrfach.

 Einmal ja, wie gesagt, auf dem Weg dorthin, dort schon in Begleitung eines Mannes wurde Jutta ä gesichtet und so ca. 20, 30 Minuten später sehen Sie sie noch mal auf dem Wilsederberg direkt ebenfalls wieder in Begleitung eines Mannes mit Brille und der hat wohl sehr unscheinbar gewirkt, dieser Mann. Auch war eine Gruppe Ausflügler zu der Zeit auch auf diesem Berg und die wurden dann damals auch dringend als Zeugen gesucht.

 Leider habe ich aber keine Infos finden können, ob die sich damals gemeldet haben. Auf dem Berg hatte der Firstster nämlich auch Bilder gemacht und da war unter anderem wohl ein Teil dieser Reisegruppe auch drauf zu sehen gewesen. Das Foto wurde auch veröffentlicht, aber leider waren Jutta und ihr Begleiter nicht zufällig auch auf diesem Bild zu sehen, was echt schade ist.

 Damit hätte man viel anfangen können. Aber gut, es war leider nicht so gewesen. M Jutta und der Mann müssen ganz normal gewirkt haben. Ich denke, es wäre schon aufgefallen, wenn Jutta sich unwohl oder gar bedroht gefühlt hätte, als sie mit ihm unterwegs gewesen ist. Wobei man natürlich nie ganz ausschließen kann, dass es doch anders gewesen ist.

 Nach der letzten Sichtung an diesem schönen Tag, es war gutes Wetter damals im Mai 1999, wurde Jutta dann aber nicht mehr gesehen und die Kripo in Soltau konnte dann auch nur teilweise etwas rekonstruieren. Juta wurde auch sehr schnell von der Klinik als vermisst gemeldet. Jutter muss sich dann wohl, nachdem die Sichtung ähm gewesen ist, die letzte, wohl auf dem Weg zum Parkplatz gemacht haben, wo ja ihr Auto auch stand, aber da ist sie nie angekommen.

 Sie hatte sich eben nur auf den Weg gemacht und 1,5 km vom Wilsederberg verlässt sie dann den Wanderweg und dann muss es dort eben bei einer Abzweigung oder so, ganz genau wurde das nicht beschrieben in der Sendung, muss es dann zu einer tödlichen Auseinandersetzung gekommen sein und Jutta erlitt schwere Kopfverletzungen, an denen sie auch verstorben sein muss.

 Nach der Auseinandersetzung und Tötung muss der Täter dann den Rucksack genommen haben von Jutta, den auch geöffnet haben, denn er fuhr dann nämlich ihren roten Opel Corser vom Wanderparkplatz weg. Dieser wird später 100 m von der Kurklinik entfernt auf dem Parkplatz des Kreiskrankenhauses in Soltau gefunden. Und da die Kurklinik sich einen Tag nach der Tötung ja schon ähm dazu entschloss, Jutta als vermisst zu melden, hielt die Polizei natürlich auch Ausschau nach ihrem PKW.

 Das Kreiskrankenhaus befindet sich im Öningerweg in Soltau und 800 m davon entfernt auch im Öningerweg befindet sich die heutige Mediclean Klinik. Das ist eine Reak Klinik und ich könnte mir gut vorstellen, dass Jutta damals in dieser Klinik gewesen ist, denn eine andere Klinik gibt es in unmittelbarer Nähe nicht. Zumindest konnte ich auf dem Lageplan jetzt keine erkennen und 35 Jahre später wird sich der Name bestimmt auch mal geändert haben und vermutlich auch der Besitzer bzw.

 die Gesellschaft, die das dann vielleicht aufgekauft hat, wie auch immer, das ist ja häufiger mal so. Fest steht aber Jutta muss mit ihrem Mörder über ihren Reaffent gesprochen haben, denn sonst hätte der Täter wohl ja das Fahrzeug dort nicht abgestellt, auch wenn es der falsche Parkplatz gewesen ist. Der damals ermittelnde Leiter der Kriposoltau, Herr Baron, hielt es für möglich, dass der Täter die Parkplätze von Rea und Kreiskkrankenhaus vielleicht verwechselt haben könnte und deswegen das Auto auf einem falschen Parkplatz abstellte oder aber er wollte

einfach Zeit gewinnen. Laut Aussage des Försters damals soll der Mann, der Juta begleitete übrigens 175 groß gewesen sein, ca. leicht korpolent, ein Jackett getragen haben und wie ich ja eben schon erwähnte, er soll sehr unauffällig gewirkt haben. Nur wo lernten sich Jutta und dieser Mann kennen? Eine Bekanntschaft aus der Reak Klinik ist natürlich nicht ganz ausgeschlossen.

Jedoch denke ich, hat irgendjemand dann wohl doch die beiden da mal gesehen in dieser Klinik und hätte das wohl auch dann der zuständigen ähm Polizei gemeldet. Mit Sicherheit gab es in der Klinik damals ja auch Befragungen, auch Ermittlungen. Deswegen hätte man diesen Mann mit hoher Wahrscheinlichkeit, so gehe ich davon aus, wohl ermitteln können, wobei man niemals nie sagen soll.

 Ganz auszuschließen ist es natürlich nicht. Oder was ich mir auch vorstellen könnte, er sprach Jutta auf diesem Wanderparkplatz an und hat vielleicht gesehen, dass sie alleine unterwegs gewesen ist und so kam sie dann eben ins Gespräch. Aber so kann ich mir auch gut vorstellen, hatte der Mann dann vielleicht ganz andere Pläne als Jutta.

Möglicherweise war das eine sexuell motivierte Tat. ob Jut zuvor vergewaltigt oder missbraucht worden ist, das ist nicht bekannt gemacht worden. Ich könnte mir gut vorstellen, aber dass der Täter auch Blutanhaftungen an sich getragen haben könnte, aber aufgefallen scheint das ja niemanden zu sein.

 Auch meldete sich wohl niemand, der gesehen hat, dass jemand diesen Opel Corsa nach der Tötung eben bis zur Klinik gefahren hat. Also, dass irgendjemand eben aufgefallen ist, wer diesen Wagen damals bis zur Klinik fuhr. Ähm ja, aber wenn man nicht mit einem Verbrechen rechnet, dann achtet man wahrscheinlich auch nicht darauf. Im Jahr 2000 wurden übrigens 10.

000 Dmark als Belohnung ausgelobt. Ob die heute noch in Euro Bestand hat, diese Belohnung ist mir leider nicht bekannt. Es gibt auch nahezu keine Berichte mehr über diesen Fall. Die Aktenzeichen XY ungelösts Sendung hat mir also für die Recherche hier sehr viel geholfen. Als Täter kann ich mir in diesem Fall auch eine Kurbekanntschaft, wie ich ja gerade sagte, schon vorstellen, die sich vielleicht auch mehr erhoffte, sei es eine Beziehung oder Sex, aber ich kann mir auch jemand unbekanntes vorstellen.

Wie gesagt, den Jutta am Parkplatz kennenlernte. ein Mann, der vielleicht aber auch schon länger auf eine Frau gewartet hat, die ohne Begleitung unterwegs gewesen ist und ja, wie gesagt, dann eben sexuelle Absichten gehabt hat. Oder aber, was ich mir auch noch vorstellen könnte, dass Jutta in Begleitung eines Mannes gewesen sein soll, basiert ja wirklich nur auf der Aussage des Försters und seinem Begleiter.

 Was ist, wenn die beiden gar keine Zeugen gewesen sind? Das muß man ja auch immer im Hinterkopf behalten. Nur weil dort auch eine Reisegruppe war, heißt es ja nicht, dass sie nicht Jutta hinterhergegangen sein können im späteren und die Reisegruppe da gar nichts von bemerkt hat, weil sie auch einfach mit nichts schlimm gerechnet haben.

 Den Ehemann von Jutta schließ ich übrigens weitesgehend aus. Ich denke, das wäre wohl aufgefallen, wenn er sich für ein Wochenende hätte losmachen wollen. Außerdem fehlt da ja auch so ein bisschen das Motiv und ähm er hätte vielleicht auch mal irgendjemand gesagt, der Ehemann wollte sie dort besuchen, der ist losgefahren oder wie auch immer, dann hätte man vielleicht auch in diese Richtung ermittelt, aber wie gesagt, da fehlt mir wirklich auch so ein bisschen das Motiv.

 Aber ganz ausschließend kann man sowas natürlich nie. Aber um es mal so zusammenzufassen, eine Zufallsbekanntschaft ist für mich hier irgendwie am plausibelsten. Aber ihr dürft mir gerne mal eure Meinung dazu schreiben. Und wie ich ja eben schon am Anfang erwähnte, hatte Jutta ja auch eine damals 14-jährige Tochter, die heute also um die 40 sein müsste.

 Und für sie, wie auch für den Ehemann, stelle ich mir das so schrecklich vor. Man rechnet ja eigentlich nicht damit, dass die eigene Mutter, die eine Rea besucht, dort dann getötet wird und nie wieder nach Hause zurückkehren wird, denn diese Rea sollte ja der Gesundheit von Jutta eigentlich dienen.

 Und in diesem Alter seine Mutter zu verlieren, das finde ich ohnehin einfach nur schlimm. Ja, da der Bericht bei Aktenzeichen XY ungelöst schon über 25 Jahre her ist, ist es auch echt schade, dass über diesen Fall gar nicht mehr berichtet wird. Ich hätte nämlich gerne mal gewusst und ihr wahrscheinlich auch, ob es nach heutigen Standards vielleicht auch möglich ist, eine DNA Spur vom Täter zu bekommen.

 Wenn man damals korrekt gearbeitet hat, hat man bestimmt auch Spuren im Auto gesichert oder eben an Jutta selbst. Und ja, wenn alles gut gelaufen ist, liegt liegen diese Spuren natürlich auch heute noch in der Aerwatenkammer. Ich habe ja schon ganz andere Fälle auf meinem Kanal hier erlebt, wo ja ganz viele Sachen dann einfach weggeschmissen worden sind oder abhanden gekommen sind und keiner weiß warum.

 Finde ich dann auch immer sehr sehr kurios und da macht man sich dann ja auch so seine eigenen Gedanken zu. Aber hier in diesem Fall ist vollkommen unklar, ob es eine DNA Spur gibt oder ob man vielleicht das irgendwann mal untersucht, weil wenn ein Fall neu aufgerollt wird, wird ja meist sowas noch mal untersucht und man schaut eben, gibt es vielleicht doch eine DNA Spur, weil ja, dann hätte man vielleicht den richtigen heute schon überführen können, sollte dieser noch mal polizeilich in Erscheinung getreten sein.

 Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass das vielleicht ein Mann gewesen ist, der auch häufiger Frauen sexuell belästigt haben könnte. Ein Raubmord übrigens schließt man hier wohl eher aus. Das passt auch meiner Meinung nach nicht wirklich in das Gesamtbild und darüber hat man auch kein Wort verloren in der Sendung.

 Ja, kanntet ihr den Mordfall Jutter Hebel eigentlich? Der ist ja jetzt wirklich schon einige Jahre alt, über 25 Jahre schon und ja, mir war der Fall eigentlich relativ unbekannt, hätte ich ihn nicht in meinem Aktenzeichen XY Archiv gehabt und dann noch der Zuschauer, der mich darauf noch mal aufmerksam gemacht hat. Ähm ja, aber ich fand es trotzdem sehr wichtig, auch wenn die Folge heute relativ kurz ist.

 Wir sind jetzt, glaube ich, so bei 15, 16, 17 Minuten ca. Ähm, aber ich wollte euch den Fall eben unbedingt einmal vorstellen, weil das sind so Fälle, die bekommen gar keine Aufmerksamkeit mehr und da kümmert sich niemand mehr drum. Äh, als ich gegoogelt habe, habe ich gesehen, dass Frank den Fall, glaube ich, auch mal behandelt hat.

 Wann weiß ich jetzt gerade nicht so genau, aber ähm ja, vielleicht kennt ihr den Fall sonst auch von Frank schon, aber ich denke, es ist in dem Fall ähm wirklich wichtig, solche Fälle auch noch mal ähm hochzuholen und immer mal wieder darüber zu berichten. Wie gesagt, die gehen sonst total unter ähm werden vielleicht nie wieder aufgerollt und landen komplett in der Versenkung.

 Und ähm Jter Hebelsfall wird mit Sicherheit auch ein Coldcase sein. Mich hätte auch sehr mal in dem Fall interessiert, ob es noch irgendwie Zeugenaussagen gegeben hat oder mehr über ihr Privatleben, ob man da irgendwas rausbekommen hat oder Aussagen eben von ähm Leuten, mit denen sie diese Kur oder Rehreinrichtung besucht hat.

 Ähm ja, das wäre wirklich mal noch wichtig oder informativ gewesen, aber da gibt es so gar keine Berichte zu. Ähm ja, wie gesagt, das ist ein Fall, über den es nicht ganz so viel mehr im Internet zu finden gibt. Ja, und deswegen beende ich jetzt auch die heutige Folge und ja, sage bis zum nächsten Mal, ihr Lieben.

 Bleibt sicher, bleibt gesund, kommt gut in den Tag oder habt eine gute Nacht. Ich weiß ja nicht, wann ihr mich gerade hört. Ja, bis zum nächsten Mal, ihr Lieben. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. Ne.

You Might Also Enjoy

Leave a Response

Your email address will not be published. Required fields are marked *