Der ungeklärte Mord an Jutta H. am Wilseder Berg 1999 – Cold Case Cold Case Yvonne N. – Wer ermordete die 30-jährige in Nürnberg -Steinbühl? T
Der ungeklärte Mord an Jutta H. am Wilseder Berg 1999 – Cold Case Cold Case Yvonne N. – Wer ermordete die 30-jährige in Nürnberg -Steinbühl?
Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen zu einer neuen Folge im neuen Jahr 2026 auf meinem Kanal Lias Crimeime Germany. Schön, dass ihr alle wieder reinhört oder auch reinschaut. Ähm, ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen.
Ich wünsche euch für das neue Jahr ganz viel Gesundheit, ganz viele schöne Momente und alles, was ihr euch noch so wünscht. Ich habe jetzt ein paar Tage keine Folgen veröffentlicht, weil ich ein bisschen Zeit auch für mich gebraucht habe. Mir ging es auch gesundheitlich nicht so gut und ja, dann habe ich mir jetzt ein paar Tage Zeit genommen und bin jetzt aber wieder da.
Und äh ja, jetzt könnt ihr auch wieder so mit, ich denke mal, zwei Folgen pro Woche rechnen. Manchmal sind es ja auch mehr, je nachdem ähm wie lang eine Folge auch ist und wie viel Zeit man dafür so braucht. Ja, den Fall, um den es heute geht, das war noch ein Fallvorschlag aus Dezember.
Da werden jetzt im Januar noch ein paar ähm Fälle erscheinen, die Fall Fall Vorschläge aus Dezember gewesen sind. Der Fall heute wird nicht ganz so lange gehen, aber es hatte sich auch jemand gewünscht und es ist ein Cold Case aus dem Jahr 1986. Also, der Fall ist jetzt wirklich schon bald 40 Jahre ungeklärt und leider gibt es vom Opfer auch nur ein sehr unscharfes Bild.
So wurde das damals auch bei Aktenzeichen XY ungelöst gezeigt. Und da bin ich mir auch sogar nicht ganz sicher, ob das jetzt ihr Künstlername gewesen ist oder ob Yvon Nöller tatsächlich so hieß, also dass es ihr richtiger Geburtsname ist, sage ich jetzt mal. Ähm da scheiden sich so ein bisschen die Geister in Presseberichten, die ich gelesen habe.
Das nur zur Vollständigkeit halber. Aber jetzt fangen wir mal richtig mit dem Fall an. Yvon Nöller. Wie gesagt, ob sie richtiger Name ist, weiß ich nicht ganz genau. M lebte 1986 in Nürnberg zusammen mit ihrem Ehemann. Und mit ihrem Mann war Yvon bereits 8 Jahre lang verheiratet. Sie war gelernte Friseurin, aber ja, hat dann irgendwann diesen Beruf aufgegeben.
Ihr Mann ist Handwerker gewesen und irgendwann hat sie sich dann dazu entschieden, den Weg in die Prostitution zu wählen. Das Ganze begann wohl ca. im Jahr 1981. Zuerst hatte Yvon mit einer Kollegin eine gemeinsame Wohnung angemietet, um dort ja dann die Kunden empfangen zu können. Also sie ist nicht im Bordell tätig gewesen und im Herbst 1985 aber hat sie dann alleine in einer Wohnung gearbeitet.
Sie hat sich dann eine Modell oder Terminwohnung in der Ackerstraße in Nürnbergsteinbül angemietet. Das war ein kleines Zweizimmerapartment im vierten Stock und in diesem Haus arbeiteten teils auch weitere Prostituierte, aber es waren auch sehr viele in Nürnberg stationierte US-Soldaten dort untergebracht und auch kleinere Büros.
Laut Ermittlern habe eigentlich niemand in dem Haus gewusst, dass z.B. Yvon dort der Prostitution nachgegangen ist. Und die meisten Kunden fanden durch Zeitungsinserate auch zu ihr. Sie riefen auch für einen Termin dann immer auf dem Festnetz an und in ihren Anzeigen soll besonderer Service angeboten worden sein.
Was auch immer das jetzt heißen sollte. Genauer wurde das nämlich nirgendswo erwähnt. Ich schätze aber mal, dass sie wohl mehr angeboten hat, wie üblich, vielleicht auch Service angeboten hat, der risikoreich für sie gewesen sein könnte und ähm ja, das ist natürlich auch mit gewissen Gefahren dann auch verbunden. Ja, wenn ihr Mannvon erreichen wollte, musste er sie auch auf diesem Festnetztelefon in dieser Wohnung anrufen.
Und in den Anzeigen stand die Nummer ja nun mal auch überall. und ist das Festnetz dann besetzt gewesen, so hatvon dann meistens gearbeitet. Um ungestört zu sein, hat sie dann den Hörer meistens zur Seite gelegt. Für ihren Mann erstmal kein Grund zur Sorge, aber ja, dazu kommen wir dann gleich noch. Ab und an hat Yvon auch mit Kolleginnen telefoniert, so auch am 20.
Januar 1986. Also, es ist fast bald auf den Tag genau 40 Jahre her dieses Verbrechen. Am Mittag hat sie sich da noch mit einer Kollegin ausgetauscht. Die haben über ganz normale Dinge gesprochen und Yvon erzählt ihr dann von einem Kunden, den sie den süßen Wolfi nannte. Vielleicht klingelt es jetzt bei manchen von euch, die regelmäßig XY Folgen geschaut haben oder immer noch schauen natürlich, weil das ist mir auch so im Kopf geblieben von diesem Fall, weshalb sie ihn den süßen Wolfi nannte. Das hat sie nicht
erwähnt und musste das Gespräch dann auch bald beenden. Auch ihr Mann hat sie wohl von einem Kunden erzählt, der einen Fetisch auf Schuhe gehabt haben soll. Ob das allerdings jetzt bei dem süßen Wolfi so gewesen ist, das bleibt offen. Ja, Ivons Ehemann hatte übrigens wohl auch keine Probleme mit ihrer Arbeit als Prostituierte.
Zumindest wurde da nichts anderes drüber berichtet. Auch am 20. Januar 1986. Wahrscheinlich in etwa zu dem Zeitpunkt, wo Yvon mit ihrer Kollegin telefoniert hat, trat auch ein Mann in das Haus in der Ackerstraße 17 ein. Und eine Frau beobachtet den Mann, wie er am Aufzug gewartet hat. und er sei sehr elegant gekleidet gewesen, hätte einen Anzug getragen, einen Mantel, einen Hut und sehr hochwertige Schuhe, die beim Laufen geklackert haben sollen und wurde von der Frau als um die 50 beschrieben.
Er hatte eine schlanke Statur und kurze graumelierte Haare. Und die Ermittler, die gehen heute davon aus, dass dieser wahrscheinlich der nächste Kunde von Yvon gewesen sein dürfte. Als sie das Telefonat mit ihrer Kollegin nämlich beendet hatte damals, rekonstruierte man die Tat im späteren dann so. Vermutlich klingelte dann ein Kunde bei ihr, der nicht das erste Mal in der Ackerstraße gewesen sein dürfte.
und sie sollen sich bereits gekannt haben. Ivon und er hatten am damaligen Montag auch keinen sexuellen Kontakt. Es ist gut möglich, dass der Kunde schon mit einer reinen Tötungsabsicht zu ihr gekommen sein könnte. Sie war jedenfalls vollkommen unvorbereitet für das, was im späteren geschah. Es fanden sich nämlich z.B. bei Yvon Nöller keinerlei Abwehrverletzungen.
Der Kunde bzw. Also Täter hat sie gefesselt und dann hat er sie mit einem BH und mit einem Strumpf auf dem Bett erdrosselt. Und alleine dieses Erdrosseln, das war natürlich schon tödlich, aber der Mann wollte oder der Täter besser gesagt wollte sichergehen, dass Yvon wirklich stirbt. Ich nehme mal an, weil sie ihn wirklich gekannt hat, er legte sie dann nur mit einem Slip bekleidet in eine zum Drittel gefüllte Badewanne und verließ dann ohne irgendwas von Yvon gestohlen zu haben, Geld oder ähnliches, das Apartment und
sie wog auch nur 48 kg und war dem Mann rein körperlich schon total ja unterlegen gewesen, quasi chancenlos und ja, es muss wirklich ganz ganz ganz schrecklich gewesen sein. Ihre Angst auch und ich könnte mir vorstellen, dass dieses vorherige Fesseln vielleicht zu diesem Liebesspiel dazu gehört haben sollte von ihm aus vielleicht und er dann aber was ganz anderes geplant hat, nämlich Yvon zu töten.
So ist mein Eindruck. Aber jetzt mal zum weiteren Tagesablauf, den man rekonstruierte. Umze versucht der Ehemann von Yvon sie in der Ackerstraße zu erreichen. Jedoch war die ganze Zeit besetzt und erst hat er sich wie immer nichts dabei gedacht. Aber als dann 90 Minuten nichts passierte, machte er sich dann doch mal auf dem Weg zum Apartment. Es ist ca.
18:30 Uhr, als er dort ankommt und auf klingelnden Klopfen wird nicht reagiert und er schließt dann die Wohnungstür auf. Das Radio soll gespielt haben und nirgends in der Wohnung war seine Frau zu finden, bis er dann eben ins Badezimmer gekommen ist. Und was er dort gesehen hat, erschrag ihn. Die Hände auf dem Rücken zusammengebunden, lag Yvon mit eingetauchten Kopf in der Badewanne.
Um ihren Hals sollen noch die Kleidungsstücke gewesen sein, die man ihr beim Erdrosseln ja um den Hals geknutet hatte. Und schnell stellte der Mann auch fest, dass Yvon tot gewesen ist. Und ihr Mann begegnet auch auf dem Weg zur Wohnung an einem Fahrstuhl, einem betrunkenen Herrn, den er, nachdem er dann seine Frau tot auffand, erst für den Täter gehalten hat.
Aber man konnte den Mann später ermitteln und er hatte mit dem Mord an Ivon Nöller nichts zu tun. Aber er war erst sehr aufgebracht und dachte eben, dieser betrunkene Mann könnte der Mörder gewesen sein oder der Täter. Die Polizei rückt dann natürlich auch an und nimmt sich das Apartment von nun an vor als Tatort.
Und die Ermittler stellen fest, es gab keine Kampfspuren. Ivon muss überrascht worden sein von dem Angriff oder vielleicht, so könnte ich mir vorstellen, wie ich ja gerade eben schon sagte, ließ sie sich vielleicht sogar freiwillig fesseln und vertraute vielleicht dem Kunden auch. Auf dem Fliesen im Bad konnte man einen markanten Schuabdruck sichern.
Er gehörte zu einem hochwertigen Schuh, der z.B. zu Anzügen getragen wird. Besonders ist daran gewesen, dass dieser einen Metallabsatz gehabt hat und so eine Gummisohle. Das wurde wohl aber alles nachträglich an den Schuh angebracht. Man geht schwer davon aus, dass der Schuh vom Täter stammt. Auch ein Haar vom Täter konnte man an Nivons Körper sichern und das ist natürlich sehr sehr wertvoll auch heute noch.
Damals in den 80er Jahren konnte man aber nicht viel damit anfangen. Ob der Täter damals mit dem Auto ähm die Akerstraße aufsuchte, das ist nicht geklärt. Jedoch hätte er sich dann schnell vom Tatort entfernen können, denn dieser lag sehr nah an der A73, dem sogenannten Frankenschnellweg. 1986 kam man in den Ermittlungen nicht wirklich weiter.
Es gab zwei Jahrzeugenhinweise, aber den Täter konnte man einfach nicht ermitteln und auch die gesicherten Spuren brachte die Kripo damals nicht weiter. Zu wenig technische Möglichkeiten, längst ja nicht so wie heute und im Jahr 2011, also 25 Jahre später ca. nahm sich die dritte Mordkommission der Nürnberger Kripo den Fall noch einmal vor und regelmäßig würden dort nämlich auch Altfälle aufgerollt werden und der Fall wurde neu ganz genau analysiert und man befragte zahlreiche Zeugen erneut.
Auch gelang es eine DNA Spurt zu gewinnen, die mit hoher Wahrscheinlichkeit vom Täter stammt. In der DNA Datenbank, wo ja zahlreiche Straftäter eingetragen sind, ist diese DNA aber leider nicht vertreten gewesen, auch nicht von einem bisher noch unbekannten Täter. Polizeilich also zumindest ist er nicht für eine schwere Straftat der Mörder Yvon Nöllers in Erscheinung getreten.
Daran hat sich bis heute wohl nichts geändert. 2011 rollte man den Fall also noch mal neu auf und man erhoffte sich natürlich auch den endlich klären zu können und man entschloss sich dann zum nächsten mit unter größten Schritt, den man nur wählen kann, um möglichst viele Menschen zu erreichen.
Man stellte den Mordfall Yvon Nöller am 9. November 2011 bei Aktenzeichen XY ungelöst vor. Die ganze Tat wurde dort sowie die Kripo Annahmen noch mal ganz genau rekonstruiert und den Zuschauern auch gezeigt. Und erst einmal war die Resonanz wohl auch gar nicht so schlecht. In den ersten Tagen gingen nämlich rund 140 Hinweise bei der Kripo dazu ein.
Die hatten mit so einem hohen Hinweisaufkommen gar nicht gerechnet, weil gerade in Fällen, ja, wo eben Prostituierte betroffen sind, fällt das meines Erachtens nach immer relativ mau aus. Aber jeder Hinweis damals wurde natürlich notiert und wurde natürlich auch nachgegangen. Viele Hinweise haben sich damals auf den süßen Wolfi bezogen, denn man fragte natürlich auch, ob jemand vielleicht mit dem Namen was anfangen könnte.
Auch viele Hinweise gingen zu den Schuhen mit besonderer Sohle bei der Kripo ein. Viel mehr über den Erfolg der damaligen Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY ungelöst wurde leider nicht berichtet. Die Ausstrahlung ist ja jetzt auch schon einige Zeit her und der Fall Yvon Nöller sicherlich wieder ein Coldase. Aber ich denke schon, dass die Polizei damals einiges zu ermitteln gehabt hat, nur leider wohl nicht von Erfolg gekrönt.
Was in dem Fall aber wirklich viel wert ist, ist ja diese DNA Spur vom Täter. Diese hat man in vielen anderen Fällen, gerade auch aus dem Milieu nicht. Das ist also schon viel wert. Vielleicht wird die DNA Spur ja irgendwann doch noch mal etwas bringen. Man könnte somit ja einen Verdächtigen direkt ausschließen oder eben damit den richtigen überführen.
Leider gibt es auch vom Opfer ja nur ein sehr verschwommenes Foto, dass es auch so bei Aktenzeichen XY ungelöst gezeigt worden ist. fand ich ein bisschen schade, denn ich finde immer gerade die Fotos der Opfer sollten in möglichst guter Qualität sein, damit auch die meisten sie wiedererkennen. Aber gut, vielleicht hatte man auch einfach kein besseres Foto zur Hand gehabt.
Und über das Motiv des Mordes kann man, denke ich, auch nur viel spekulieren, z.B. Hass gegen Prostituierte. Vielleicht hatte Yvon auch mit jemand Ärger gehabt, einem Freier oder vielleicht sogar Zuhälter oder jemand ist zu ihr gekommen, der zuvor nie da gewesen ist und wollte schlichtwg ja nur kommen, um jemanden zu töten.
Also Mordlust, das denke ich könnte auch ein Motiv sein. Gestohlen wurde ja nämlich nichts bei ihr. Auf das Geld kann der Täter es also nicht abgesehen haben. Ein persönliches Motiv, was gar nicht mit dem Job in Zusammenhang äh gestanden haben könnte, ist natürlich auch denkbar, obwohl die Ermittler das glaube ich eher so ein bisschen als letzte Option angesehen haben.
Auch erwähnte ich ja eben kurz, dass in den Anzeigen, die Yvon geschaltet hat, von besonderen Service gesprochen worden ist. Und was genau sie damit meinte, es bleibt ja unklar. Jedoch sehe ich da auch so eine gewisse Gefahr. Ich vermute, dass sie sich vielleicht auch freiwillig hat fesseln lassen und ähm ja, da natürlich ein gewisses Risiko sich auch ausgesetzt hat, könnte ich mir vorstellen, denn es gab ja keinerlei Abwehrverletzungen, sonst hätte sie sich wahrscheinlich nicht freiwillig festeln lassen.
So gehe ich jetzt mal davon aus. Ähm weil wieso sollte es sonst keinerlei Abwehrverletzungen gegeben haben? Ich denke, sie hat dem Mann in gewisser Hinsicht schon vertraut und das ist dann eben in diesem schrecklichen Mord geendet, für den ich wirklich keine Worte finde, denn man muss sich immer vorstellen, was Yvon in ihren letzten Minuten oder Sekunden hat durchmachen müssen und das ist wirklich unbeschreiblich.
Ob Yvon Kinder gehabt hat, das ist nie bekannt gemacht worden, aber sie hat ja sicherlich auch noch weitere Angehörige außer ihren Ehemann gehabt und auch gute Freunde. Und ich denke schon, dass sowas sehr belastet. Auch weitere Prostituierte, die aus diesem Umkreis gekommen sind, wo Yvon ihre Arbeit nachgegangen ist, haben sicherlich Angst gehabt, dass ihnen dasselbe passieren könnte wie Yvon, denn man weiß ja nicht zu was so ein Mensch noch fähig sein könnte, der so skrupellos vorgegangen ist. Und man kann da wirklich nur
hoffen, dass dieser Fall auch 40 Jahre später noch einmal aufgeklärt wird. Und der Täter, der könnte ja auch nach 40 Jahren heute durchaus noch leben. Allerdings wurde der Mann im Anzug vor dem Fahrstuhl ja etwas älter beschrieben, so um die 50. Dann wäre das Risiko, dass er heute nicht mehr lebt, natürlich schon höher.
Ist er jünger gewesen, könnte er heute durchaus noch leben. Seit 2011 hört man leider in der Presse auch gar nichts mehr von dem Fall. Nach der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY ungelöst hat das Ganze eigentlich ziemlich abgenommen und es wurde ja eigentlich fast gar nichts mehr darüber berichtet, leider und ich habe im Moment auch wenig Hoffnung, dass ich da noch mal was ändert.
Es sei denn, die Kripo entschließt sich noch mal dazu, den Fall aufzurollen. Wä ja eigentlich jetzt nach 40 Jahren noch mal eine gute Zeit, weil irgendwann kann man den Fall ja nicht mehr aufklären und der Täter lebt dann vielleicht wirklich nicht mehr, wenn er überhaupt noch lebt, was ich sehr hoffe und dass man ihn natürlich überführt, hoffe ich noch viel viel mehr.
Ja, manchmal kamen im Laufe der Zeit auch mal Kommentare von euch. Das habe ich auch immer mal wieder erwähnt in den Folgen, in denen es darum ging, weshalb ich überhaupt über Prostituiertenmorde berichte. Aber das habe ich ja auch schon häufiger gemacht und das wird auch immer mal wieder vorkommen, denn nur weil jemand einen Beruf gewählt hat, wo Frauen ja ihren Körper verkaufen, sind diese Frauen für mich nicht weniger wert und wie ich immer sage, nichts rechtfertigt einen Mord, überhaupt gar nichts.
Und ich wollte auch nach 40 Jahren, wo das Risiko natürlich schon sinkt, dass man Fall noch aufklärt, aber an das Schicksal von Yvon Nöller mit dieser Folge auch noch mal erinnern. Und warum ich solche Folgen auch häufiger euch mal vorstelle, es ist leider auch so, dass die Morde an Prostituierten sehr, sehr viel weniger aufgeklärt werden, wie Morde z.B.
an Frauen, die jetzt auf der Straße umgebracht wurden, jetzt nur mal als Beispiel oder einen anderen Beruf gewählt haben. Also dort ist die Aufklärungsrate sehr, sehr viel weniger und auch deswegen berichte ich ab und zu immer mal wieder über Morde an Prostituierten. Lasst mir also gerne bei YouTube für den Algorithmus einen Kommentar da, darüber würde ich mich sehr freuen und schreibt mir doch gerne auch in die Kommentare, ob ihr den Fall gekannt habt.
Ich könnte mir aber gut vorstellen, dass bei dem Stichwort süßer Wolfi es bei einigen von euch geklingelt haben könnte. Also, da habe ich mich auch noch mal so an den Fall zurückerinnert und ja, ich glaube, dieser süße Wolfi in Anführungszeichen hat sich bis heute auch nicht bei der Polizei gemeldet. Er könnte dann ja, wenn er nichts mit der Sache zu tun hat, problemlos ausgeschlossen werden.
Ähm, jetzt hat man ja eine DNA Spur vom Täter, aber vielleicht ist wirklich gerade er der Mörder von Yvon Nöller gewesen. Ich hoffe, wir werden das irgendwann noch erfahren. Wolfi würde ja auch auf den Namen Wolfgang ganz gut passen. Leider habe ich keine weiteren Informationen zu dem Fall. Ich hätte euch gerne noch viel mehr darüber erzählt, aber leider gab es nicht viel mehr, außer ein paar Presseberichte und den Filmfall bei Aktenzeichen XY ungelöst, aus dem ich auch viel entnehmen konnte, um die heutige Folge
zu erstellen. Ja, ihr Lieben, ich hoffe jetzt erstmal, dass ihr gut ins neue Jahr gekommen seid und wünsche euch noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht. Bleibt gesund, ihr Lieben, bleibt sicher. Wir hören uns. Bis zum nächsten Mal. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast.
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