Das mysteriöse Verbrechen an Birgit A. T
Das mysteriöse Verbrechen an Birgit A.
Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crime Time. Schön, dass ihr diesmal auch alle wieder reinhört oder reinschaut. Ähm, die letzte Folge ist jetzt schon 10 Tage her.
Das hat den Hintergrund, dass ich umgezogen bin. Ich nehme jetzt gerade das erste Mal aus meiner neuen Wohnung auf und ja, wir haben äh Nachwuchs bekommen sozusagen, also jetzt nicht in menschlicher Form eines Kindes, sondern wir haben quasi ein äh ja Hundekind dazu bekommen, ein neues. Und ähm ja, das musste sich jetzt natürlich hier auch erstmal ein wenig einleben.
sitzt auch gerade neben mir und äh will hier eigentlich so ein paar Blätter kaputt machen, was ich jetzt mal gerade unterbinden musste. Ähm ja, das ist eben auch noch neu passiert, also ein neues Familienmitglied sozusagen und ähm ja, hat dann alles so seine Zeit gebraucht. Ich möchte mich auch noch bei zwei Menschen bedanken, die leider nicht ihren Namen hinterlassen haben.
haben nämlich zwei ganz liebe Menschen mir aus der Amazon Wishlist einmal eine Stern Crime Ausgabe zukommen lassen und ein Austria True Crime Buch. Also falls ihr die Folge jetzt hört, vielen lieben Dank fürs Zusenden. Leider stand kein Name dabei oder so eine Grußkarte ist ja manchmal dabei.
Deswegen vielen lieben Dank an dieser Stelle und ja, heute möchte ich jetzt mit einem Fall starten, den ich schon ganz lange Zeit vorgehabt habe, für euch neu aufzuarbeiten. Ich hatte den 2021 euch schon mal vorgestellt, aber nicht so umfangreich und der Fall war immer wieder in meinem Kopf und ich finde ihn so mysteriös. Ähm zu meinen Anfängen, wie gesagt, mit diesem Podcast hatte ich euch den schon mal vorgestellt und wie ihr wisst, habe ich ja manche Fälle im Laufe der Zeit dann immer mal wieder neu dargestellt, neu präsentiert. Manchmal gab es auch
einfach Neuigkeiten und es war wichtig. Und ähm vielleicht kennen ja auch einige von euch diesen Fall und rätseln genauso wie ich. Was könnte da bloß passiert sein bzweise warum ist das Ganze passiert? Es geht um Birgit Ameis. Sie war zum Zeitpunkt ihres damaligen erst einmal Verschwindens 54 Jahre alt, 2015.
Und der Fall ist zwar kein vermissten Fall mehr, das Blatt wendete sich dann im Laufe der Zeit, aber dazu später mehr. Und wenn man sich die Fotos von Birgit so anschaut für diejenigen, die jetzt gerade auf den Podcast Portalen zuhören und kein Bild von ihr vor Augen haben, man sieht eine Frau mit schulterlangen Haaren, braun mit Graustich in den Haaren.
Sie trägt eine Brille, ist 1,65 groß oder auch klein, könnte man sagen, schlank und lächelt auf den meisten Fotos sehr nett in die Kamera. Auf einem Bild sieht man Birgit in sportlicher Kleidung. Es sollen wohl Walking Stöcke sein, die sie in ihren Händen hält und sie trägt dazu eine hellblaue, fast schon babyblaue Jacke, die sehr herausstecht.
Birgit war Mutter von drei Kindern und eines ihrer Kinder ihre Tochter. erwartete zum damaligen Zeitpunkt sogar Zwillinge und Bigit soll sich extrem über die Schwangerschaft gefreut haben, konnte es kaum abwarten, Oma zu werden und hat schon fleißig Babykleidung gestrickt. Sie war auch verheiratet mit dem Vater ihrer Kinder.
Ob die Ehe noch glücklich gewesen ist oder wie lange sie schon bestand, ist mir leider nicht bekannt, aber ja, es müssen schon einige Jahre gewesen sein, weil die Kinder waren jetzt ja auch nicht mehr so klein. Birgit liebte es ja, wie ich eben schon erwähnte, zu stricken für ihre kommenden Enkel, aber auch für sich selbst.
Sie las gerne Krimmis und löste Sudokoel. Sie walkte gerne und wanderte. Beruflich war Birgit verbeamtet. Sie arbeitete für den deutschen Wetterdienst am Flughafen Frankfurt dieser befindet sich in Lautenzenhausen im reinen Hundsrückkreis und hat mit dem Frankfurter Flughafen in Frankfurt am Main 100 km weiter überhaupt nichts zu tun.
Sie hat dort in einem Tower gearbeitet und gab die Wetterdaten an die Zentrale in Offenbach weiter, so etwas wie Wolken, Niederschlag, Luftdruck und hatte freien Blick auf Hundsrück. Sie hatte Nachtschichten sowie auch Tagschichten dort und eigentlich wohnte Birgit nämlich in Loma, einer 31 000 Einwohnerstadt im Rheinkreis.
ganze 170 km hatte Birgit immer vom Arbeitsplatz bis nach Hause zu fahren und das hat sie eigentlich immer mit ihrem eigenen PKW gemacht. Wenn sie dort Nachtschicht gehabt hat, übernachtete sie am Flughafen. Nach den 12 Stunden Schichten wollte sie eben diese lange Rückreise nicht antreten. Sie hatte ein Quartier dort im Gebäude 669, ein kleines Apartment, was einem Sicherheitstrakt gleichen sollte.
Ins Gebäude kam man nur durch eine Sicherheitstür und lockte sich mit einem Chip ein und auch wieder aus. 700 m war das Gebäude vom Tower entfernt, wo sie ja arbeitete. Birgits Apartment lag im Erdgeschoss Nummer 104 und wurde vom deutschen Wetterdienst für sie angemietet. Ein schmales Bett, ein Schreibtisch, eine Küchenzeile, zwei Stühle und ein winziges Bad.
Das Ganze war sehr zweckmäßig aufgebaut und langte aber. Auch Bigits Bruder hatte dort eine Unterkunft, denn auch er hat für den deutschen Wetterdienst gearbeitet. Ansonsten hat damals in dem tristen Betonklotz die Gewerkschaft Werd ihr Büro gehabt und zum damaligen Zeitpunkt waren dort noch 40 angehende Flugbegleiter untergebracht aus Portugal und Spanien und ansonsten war es dort relativ leer. Auch vom 3. Auf den 4.
April 2015 hatte Birgit wieder eine längere Schicht über Nacht. Es war die Nacht von K. Freitag auf K. Samstag gegen 5:56 Uhr kurz vor Schicht Ende schreibt Birgit ihrer Freundin noch eine E-Mail mit Ostergrüßen. Am Sonntag hatte sie geplant mit ihren Kindern und ihrem Ehemann zu grillen, auch wenn es eigentlich noch viel zu kühl dafür gewesen ist.
Den Montag darauf plante sie eigentlich zu walken am heimatlichen Stahlberg. Am damaligen K Freitag parkte Birgits Bruder neben dem Auto seiner Schwester. Birgit fuhr einen roten Renault Senik mit dem Kennzeichen Su256. Gegen 7 Uhr morgens trifft er dann auch auf seine Schwester. Er löst Birgit am damaligen Kamstag von ihrer Schicht ab.
Die Geschwister unterhalten sich noch laut Angaben ihres Bruders eine gute dreiviertelstunde, bis sie dann den Tower verläßt. Die Unterhaltung sei ganz normal gewesen. Es ging um ein Geschenk für ein Neugeborenes aus der Familie. Birgit wirkte unaufgeregt und locker. Nicht in Eile, nicht so, als habe sie im späteren noch etwas vor, von dem vielleicht niemand etwas wusste.
Nach dem Gespräch mit ihrem Bruder wird sie dann noch gegen 8 Uhr in der Flughafenhalle von einer Frau gesehen worden sein, die Birgit in Höhe des Backshops gesehen haben wollte. Das war eine Flugbegleiterin oder Flughafen Mitarbeiterin. Das ist jetzt glaube ich nicht so genau klar. Auf jeden Fall eine Frau will Birgitter noch gesehen haben.
Bildaufnahmen aber, die das bestätigen würden oder weitere Zeugen gibt es dafür nicht. Die Bildaufnahmen waren, als man diese im späteren sichtete, schon überspielt. Ihr Bruder erinnert sich im späteren noch daran, daß Taschen seiner Schwester im Quartier standen. Diese muss sie wohl schon nach ihrer Schicht aus dem Quartier geholt haben und ins Auto gepackt haben, denn diese waren im späteren nicht mehr da.
Am Ostersamstag in Loma wartet man schon sehnsüchtig auf Birgit. Schließlich freute sich die Familie ja auch schon darauf, gemeinsam am Sonntag Ostern zu feiern. Aber zu Verwunderung aller erscheint Birgit am Samstag nicht in Loma. Das war auch kein übliches Verhalten von ihr, für die sonst eher pflichtbewusste Frau.
Denn zu erreichen auf dem Handy war sie auch nicht und man konnte einfach nicht wissen, was ist da jetzt los? Wieso kommt sie nicht nach Hause? Auch kam kein Anruf bei der Familie an oder eine Nachricht, dass sie sich vielleicht verspäten würde. Am Ostersonntag erstattet Bigitz Ehemann bei der Polizei in Siegburg eine vermissten Anzeige.
Nicht nur Birgit ist verschwunden, sondern auch von ihrem Wagen, dem roten Cituren, fehlt jede Spur. Hatte sie vielleicht einen Unfall damit? Auch das hat sich nicht bestätigt in den Folgetagen. Die Familie war natürlich verständlicherweise in großer Sorge um sie. Was könnte bloß geschehen sein? Recht rasch wurde damals auch eine Öffentlichkeitsfahndung nach Birgit veröffentlicht.
Dadurch gelang es der Polizei einen sehr wichtigen Hinweis zu erhalten, nämlich auf Birgits Fahrzeug den roten Renault Synique, denn ein Zeuge hatte den Wagen verlassen auf dem Parkplatz des Gemeindehauses in Lauzenhausen im Mühlenweg gesehen. Er ist sicher, dass der Wagen bereits am Tag vor dem Verschwinden von Birgit, also dem Ostersamstag, dort abgestellt wurde.
Zwischen 9:30 und sei er zum Bäcker gefahren und da ist ihm dann der Wagen aufgefallen, der in der hintersten Parkbucht stand und so nicht einsehbar gewesen ist von der Hauptstraße. Mit dem Auto hätte Birgit Ameis nur 2 Minuten dorthin gebraucht und ca. 1 km. Zu Fuß wären das knapp 15 Minuten gewesen vom Flughafen, wo sie ja gearbeitet hat.
Nach dem Fund des Autos ging die Suche nach Biergit dann erst so richtig los. Man gründete die Sonderkommission Hahn mit noch mehr Polizisten und 160 Feuerwehrleuten. Der Flughafenbereich wurde intensivst abgesucht. Taucher stiegen sogar in die riesigen Wasserbecken auf dem Areal und suchten neuen Becken ebendurch mit ungefähr 250.000 Kubikmeter Wasser ab.
Bereitschaftspolizisten durchforsteten sämtliche Gebäude, Schuppen. Auch ein Hubschrauber mit Wärmebildkamera wurde genutzt. Dieser umflog dann die Felder, die Waldstücke im Umkreis und Flächensuchhunde wurden eingesetzt. Polizeihundertschaften durchkämten tagelang die Gegend, auch durch schwer zugängliches Waldgebiet.
Entschuldigt bitte auch, falls ihr meinen Hund ab und zu mal hört, aber ich kann es leider heute nicht ganz ändern. Auch Knochen wurden gefunden und später stellte sich allerdings heraus, es waren Tierknochen, also keine menschlichen. Und damit war das Thema erst einmal abgehakt, dass das eventuell eben ja eine Leiche gewesen sein könnte bzw.
Birgits Leichnamen gefunden worden sein könnte. Von besonderer Wichtigkeit war natürlich auch der Fund des PKWs von Birgit Ameis. Sie wollte das Osterwochenende ja eigentlich mit ihrer Familie verbringen. Wieso parkt sie dann ihren PKW dazu noch nicht mal einsehbar auf einem Parkplatz, wenige Meter von ihrer Arbeitsstelle, oder war es ein Verbrechen und jemand anders vor den PKW dorthin? All die Fragen stellte sich die damalige Soko natürlich und deswegen war es natürlich sehr wichtig, erstmal ja den PKW von Begget Ameis intensivst zu durchsuchen.
Auf dem Rücksitz des Wagens fanden sich ein Atlas, eine Decke, Karten, Billgitz Walkingstöcke, ein Abschleppseil, im Kofferraum Wanderschuhe, drei Taschen, ein Trolli, schmutzige und saubere Kleidung. Auch eine Umhängetasche lag im Wagen, darin die Geldbörse von Birgit, ihr Personalausweis, das Handy, ihre rotweißblaue Mütze und einen Kalender.
Im Kalender eingetragen ein Termin nach Ostern für Dienstag beim Arzt. Ostersonntag war dick notiert, Kinder kommen. Sicherlich hatte Birgit sich ja auch schon sehr drauf gefreut, ihre Kinder dann zu sehen. Und am 13. April wollte sie noch schwimmen und es standen noch weitere Termine, wie z.B. Tüff fürs Auto in ihrem Kalender und all das sprach dann für die Ermittler damals dafür, dass es eigentlich kein freiwilliges Verschwinden von Begget Ameis gegeben hat, denn sie hatte ja reichliche Pläne für ihre Zukunft in den
nächsten Tagen oder Wochen. Das Navigationssystem im Auto wurde auch ausgelesen. Nie ist Birgit von ihren üblichen Routen abgewichen. Auch fragte man sich, da Biget ja nach so kurzer Zeit schon ihren Wagen wieder am Parkplatz abgestellt hat. Ist vielleicht irgendwas mit ihm gewesen? Ist er nicht mehr angesprungen? Oder ist er plötzlich stehene geblieben? Und hat ihr dann vielleicht jemand geholfen, der nichts Gutes von ihr wollte? Man prüfte daher die Abschleppvorrichtungen, ließ Bügel und Öen am Fahrzeug untersuchen. Es fanden
sich keinerlei Abrepuren. Auch hatte das Auto laut Gutachten keine Mängel. Es fanden sich im Wagen Inneren auch keine Kampfspuren, kein Blut oder z.B. abgerissene Knöpfe oder ähnliches, was eben auf irgendwas hindeuten würde oder könnte. Man untersuchte im Wagen sogar die Taschentücher auf fremde DNA und natürlich auch alles auf fremde Fingerabdrücke.
Nur die Spurensuche am Lenkrad gab nichts her. Das Leder war bereits porös. Es ließen sich keine Fingerspuren sichern, aber man konnte feststellen, dass niemand das Lenkrad abgewischt hatte. Sitz und Spiegel waren so eingestellt, dass sie auf Birgit passten. Auch hatte sie wirklich alles im Wagen gelassen, selbst den Schlüssel für zu Hause.
Es sah alles so aus, als wäre sie nur ganz kurz weg gewesen und wollte vielleicht mal kurz aussteigen. Im Auto wurden keine fremden DNA Spuren gefunden, eben nur die von weiteren Familienmitgliedern, denn die mussten natürlich auch alle ihre DNA abgeben, damit eben abgeglichen werden konnte. ist irgendjemand fremdes mit diesem Fahrzeug unterwegs gewesen oder in diesem Fahrzeug überhaupt gewesen, was natürlich damals für die Ermittler auch sehr wichtig gewesen ist und erst vielleicht in der Vorstellung auch hätte vielleicht sehr viel weiter helfen
können in dem Fall war ja, dass man das Handy von Bierg im Auto gefunden hat. Hätte ein Täter dieses nicht dann wenigstens entsorgt? In diesem Fall nicht. Im Handy fanden die Ermittler aber keine verdächtigen SMS, keine Fotos von unbekannten Personen, keine Anrufe von Unbekannten. Alle Nummern konnten Verwandten und Bekannten zugeordnet werden.
Auch hatte niemand vielleicht Kontakte gelöscht, ein möglicher Täter oder Bigit selbst. Nichts war im Browserverlauf gelöscht. Ich finde das schon ein wenig mysteriös. Die letzte SMS verschickte Birgit am 31. März an ihre Tochter, zwei Tage bevor sie verschwand und sie telefonierte ebenfalls auch als letztes mit ihrer Tochter.
Das war eben das letzte Gespräch auf ihrem Handy und danach gab es keine Anrufe mehr. Was ich in dem Fall mir höchstens noch für den halte, wäre ein Zweithandy. Aber zum Leben von Bit Ameis passt das für mein Gefühl nicht. ein Doppelleben mit einem möglichen Liebhaber, einer Affäre, also für mich eher nicht denkbar, aber ja, alles ist im Leben möglich, sagt man ja.
Ähm, sie soll ohnehin aber keine Frau gewesen sein, die jetzt einen riesen Freundeskreis gehabt hat. Also, das schließt natürlich eine Affäre nicht aus, aber sie hat eigentlich so ein ziemlich ja vernünftiges Leben geführt, fast schon spießig, könnte man meinen. Also, da gab es vermutlich keine Affäre oder einen Mann dazwischen, aber ich will dafür, wie gesagt, meine Hand nicht ins Feuer legen.
Aber was man hier jetzt schon alles so gehört hat, spricht für eine ziemlich klare, vernünftige Frau. Die Kripo fand im Handy Fotos aus März. Dort wanderte Birgit nämlich am Lachersee in der Vulkaneifel. Sie fuhren daher die Strecke sogar mit dem Mountainbike ab. Die Ermittler versuchten herauszufinden, ob Bit vielleicht in einem der Gasthäuser eine Zufallsbekanntschaft gemacht haben könnte, kam aber auch dort nicht weiter.
Was ich aber sagen muss, ist, dass ich die Ermittler doch sehr bemüht fand, den Fall noch aufzuklären, denn nicht jeder würde, glaube ich, auch mit dem Mountainbike die Strecke abfahren und dann nach ja Zeugenaussagen äh suchen, die vielleicht das Ganze ein wenig aufklären könnten. Ja, und das einzigst auffällige im Handy von Billed Ais war übrigens, dass es im Flugmodus geschaltet gewesen ist, als man es im Auto gefunden hat.
Die letzte Einbuchung des Handys fand am Flughafen statt. Laut ihrem Mobilfunkanbieter hatte das Handy ab dem frühen Nachmittag, das ist für mich 13, 14 Uhr, würde ich jetzt mal meinen, auch keinen Kontakt mehr zur dortigen Funkzelle gehabt. Also hab dem frühen Nachmittag, ich sag mal 13, 14 Uhr spekulativ, hat dann ja jemand das Handy in den Flugmodus geschaltet.
Wenn es so stimmt, wie der Zeuge sagt, dass der Wagen schon am Morgen auf dem Parkplatz vom Gemeindehaus stand, kann das laut Kripo zweierlei bedeuten. Bget geht es noch mal zurück und schaltet das Handy dann später selbst in den Flugmodus. oder aber ihr möglicher Mörder hat das im späteren noch getan oder sie hat sich vielleicht irgendwo aufgehalten und hat das Handy dann später noch in den Flugmodus versetzt und wurde dann eventuell getötet oder ja, wie auch immer das abgelaufen ist und ihr Mörder hat es dann im späteren
getan und vorher ist natürlich dann irgendetwas passiert. Man weiß es nicht. Natürlich hat man auch wie in jedem Kriminalfall auch an die Familie gedacht bzw. Weise den Ehemann als möglichen Mörder. Das ist ein völlig normaler Vorgang. Man durchsuchte also auch das Haus in Loma. Es wäre ja genauso gut möglich gewesen, dass BG erst nach Hause gekommen ist, das Auto nachträglich dort abgestellt wurde und ja zu Hause im Haus ein Verbrechen passiert sein könnte.
Aber auch dort fanden sich keinerlei Spuren. Auch auf Begits Konto gab es keine geheimnisvollen Abbuchungen. Ein Hinweis, so sehr man ihn auch suchte damals nach einer möglichen Affäre vielleicht einem Liebhaber gab es nicht. Auch dachte man daran, daß Birgit vielleicht nach ihrer Nachtschicht den Wagen dort abstellte, um der Müdigkeit etwas entgegenzutreten und noch eine kurze Runde vor der etwas längeren Fahrt spazieren zu gehen oder walken zu gehen.
Das hat sie ja immer sehr gerne gemacht, aber ihre Jacke lag auf den Taschen im Wagen und es hatte damals ca. 0°, da wäre sie wohl kaum ohne ihre Jacke rausgegangen, so vermuten die Ermittler. Im Wagen fehlten nur die Autoschlüssel und eine Plastik Clubbox, in der sie Lebensmittel transportierte.
Ihr Bruder kannte diese Kiste oder Clubbox auch, erinnert sich auch später daran aber nicht mehr, was darin gelegen haben soll. Man spekulierte später in Internetforen, dass da ja ein Glascontainer in der Nähe des Fundorts vom Wagen gewesen ist. ob Bit vielleicht noch was entsorgen wollte, bevor sie sich auf den Weg nach Loma aufgemacht hätte.
Störte sie vielleicht was im Wagen? Klapperte da was, was sie noch schnell entsorgen wollte? Aber kannte sie den Parkplatz dort überhaupt? Wusste sie, dass gerade dort ein Flaschencontainer gewesen ist? Fragen, die für mich zumindest unbeantwortet bleiben und da müsste sie jetzt schon ja jemand näher kennen und das vielleicht gewusst haben.
Ebenso wie die Frage, ob Birgit dort wirklich Flaschen entsorgte und dann vielleicht von jemand gerade dann überfallen worden ist. Ist jetzt vielleicht ein bisschen ja sehr an den Haaren herbeigezogen. Und was hätte derjenige auch davon gehabt? Das Portemonnaie hat man ja auch im Auto gefunden. Auch prüfte man die Leute, die mit Birgit im Tower gearbeitet haben.
Sie wurden gezielt nach ihren Alibis befragt und vernommen. Auch befragte man alle von ihnen, ob sie Beobachtungen im Treppenhaus oder vor dem Tower gemacht haben. bezielt natürlich, ob Bgit in Begleitung von jemanden gewesen sein könnte, sich länger mit jemand unterhalten haben könnte, aber auch m ob sie mit irgendjemand Streit gehabt hat, hat man gefragt.
Auch Bigits Bruder wurde natürlich intensiv vernommen als Familienangehöriger und vielleicht letzte Person, mit der sich Birgit vor ihrem Verschwinden unterhalten hatte. Am Ende sprach für die Kripo aber nichts dafür, daß der Bruder etwas mit dem Verschwinden zu tun gehabt hat. Sogar durchsuchten Leute des KF bis in den letzten Hohlraum den Tower.
Auch dort suchte die Polizei mit Personen und Pfertenhunden auf jeder Etage. Es gab Stellen, wo die Tiere anzeigten, doch es gab keine neuen Erkenntnisse nach intensivster Prüfung. Dennoch konnte man den Tower als möglichen Tatort nie ganz ausschließen, denn wie ich anfangs ja schon sagte, waren die Aufnahmen der Überwachungskamera ja bereits überspielt.
Auch das Apartment, wo Bgit so oft genächtigt hatte, im Gebäude 669 wurde untersucht. Mit Tatortleuchten wurde es komplett abgesucht. Das Bettzeug sicherte Mann und untersuchte es. Keine Auffälligkeiten, keine Schleifspuren auf dem Boden. Niemand hatte nach einer möglichen Tat dort intensiv geputzt. Auch im Bad keine Hinweise darauf, dass jemand Blut abgewaschen haben könnte.
Die Ladekabel wiesen auch keine Spuren danach auf, als mögliches Drosselwerkzeug genutzt worden zu sein. Es sieht nicht danach aus, als wäre Birgit am Arbeitsplatz etwas passiert, zumindest wohl nicht im Apartment. Auch mit Arbeitskollegen hatte sie keinen so intensiven Kontakt, außer natürlich zu ihrem Bruder. Allgemein hatte sie in Lauzenhausen nicht viel unternommen ihrem Arbeitsort, wo ja auch Loma eigentlicher Wohnort natürlich gewesen ist.
Sie tankte nur mal an der nahgelegenen Tankstelle und kaufte im Discounter ab und zu mal ein, brachte aber wohl das meiste immer aus Loma mit. Die Kripo machte sich damals sogar die Arbeit und schrieb 623 Flugpassagiere an, die am Ostersamstag vom Flughafen Hahn gestartet oder gelandet waren, auch Gäste aus umliegenden Hotels und Pensionen.
Man wollte wissen, ob irgendjemand etwas gesehen haben könnte. Auch druckte man Plakate und Handzettel. Polizisten gingen durch die Dörfer rund um den Flughafen, aber auch dort gab es keine Hinweise. Es ist für mich, wie vielleicht auch für euch wirklich mysteriös, dass niemand wirklich niemand etwas Verdächtiges wahrgenommen haben will, niemand Birgit mit jemand gesehen hat.
Der Parkplatz, wo ihr PKW ja dann damals stand, soll ja nicht direkt einsehbar gewesen sein am Mühlenweg. Nehmen wir mal an, es war wirklich, wie der Zeuge sagte, so dass schon am frühen Morgen der Wagen dort abgestellt worden ist, kann ich es mir schon eher erklären, weshalb man Birgit mit jemand nicht gesehen haben könnte, denn vielleicht war das ja auch so, dass kaum jemand dort um die Uhrzeit unterwegs gewesen ist.
Wobei man kennt das ja so oft, dass die Menschen gerade den Kamstag noch nutzen zum Einkaufen, besonders morgens, weil danach zwei Tage die Geschäfte geschlossen gewesen wären. Also denke ich schon, dass da vielleicht doch etwas mehr los gewesen ist, wie vielleicht üblich am Samstagmorgen. Wie gehits Tochter war sich damals sicher, als der Wagen gefunden wurde, jetzt würde man auch ihre Mutter finden.
Und erst Tage danach realisierte sie dann, dass auch der Fund des Wagens keinen Schritt weiterführte, zumindest damals erstmal. Sie denkt, es war am damaligen Samstag jemand gut vorbereitet und dass er ihre Mutter kannte. So sehr sich die Soko und alle Helfer auch bemühten, Virgit Ameis 2015 zu finden, sie scheiterten.
Was war nur geschehen? Hat sich die Mutter dreier Kinder, die sich so auf die Enkelfreute, das Leben genommen? Sie soll doch eine lebensbejahrende Frau gewesen sein. Ich weiß aber, dass das nicht immer etwas aussagt, sondern dass ich Menschen auch mit Terminen und Planung der nächsten Zeit das Leben nehmen. Aber ja, man hat sich es bei ihr nicht so wirklich vorstellen können.
Oder wurde sie wirklich Opfer eines Verbrechens, nur durch wen und weshalb? Oder ist sie freiwillig verschwunden? Die Ermittler haben das damals eigentlich zu 99% ausgeschlossen. Für die Familie von Birgit Ameis beginnen nun Jahre voller Traurigkeit und immer mit der Frage besetzt, was ist bloß mit der geliebten Mutter und Ehefrau passiert? Die Ermittler stellten damals die Ermittlungen am 25. August 2015 ein.
Aber zugegebenermaßen haben sie zumindest einiges versucht, um den Fall aufzuklären. Bis zum November 2020 quälte sich die Familie weiterhin mit der Frage, was passiert ist. Bis laut Medienberichten ein Pilzsammler am 5. November 2020 in einem Wald bei Büchenbeuren im Hundsrück menschliche Knochen fand. In der Nähe des Fundorts sollen sich Gegenstände befunden haben, die Birgit zugeordnet werden konnten, und daher hat sich eben der Verdacht damals schon erhärtet, dass sie es sein könnte.
Unter anderem machte man dann einen Gebissabgleich und der brachte dann die endgültige Gewissheit, dass es sich bei der aufgefundenen Leiche um die von Birgit Ameis handelte. Und natürlich hat man auch noch einen DNA Abgleich gemacht. Das Waldstück soll sich an der Hundsrückhöhenstraße B327 befinden. Die B327 liegt ca.
13 Autominuten vom Flughafen Hahn entfernt, wobei es auch Medienberichte gibt, die davon berichten, dass die sterblichen Überreste zwischen Lötzen, Bäuren und dem Flughafengelände gefunden wurden. Aber solch ein Gelände ist ja oftmals auch nicht besonders klein, weshalb so ein örtlicher Zusammenhang bestehen könnte.
Oberstaatsanwalt Deutschler erklärte, dass Birgit Geld sowie auch Wertgegenstände noch bei sich hatte. Es ist also zu vermuten, dass diese noch am Fundort lagen. Es gab keinen Anhalt auf ein Sexualverbrechen, wobei ich das bei Knochenfunden auch immer sehr schwierig finde zu beurteilen, ob da nicht doch irgendwas gewesen sein könnte.
Aber wir nehmen das jetzt mal so an und Fremd DNA konnte am Leichnah auch nicht sichergestellt werden, was aber wohl aufgrund der langen Liegezeit auch nicht zu erwarten gewesen wäre. Der Leichenfundort wurde intensiv untersucht und die Mordkommission von damals stieg jetzt noch mal im vollen Umfang ein, unter anderem mit Befragungen, aber im späteren auch mit Gegenständen, die rund um den Leichenfundort sichergestellt worden waren.
Also nicht direkt am Leichenfundort, sondern in einem Wald bei Büchenbeuren in der Nähe des sogenannten Luisenhäuschens. Diese Gegenstände sicherte die Polizei allerdings schon 2015, fünf Jahre bevor man Bits Leichnam fand. Es handelt sich dabei um eine rote Klappbox, die in Einzelteile zerlegt, an einem Baumstumpf gefunden wurde.
Auch spielt ein Fließdamenhandschuh eine Rolle. Auch er wurde damals dort gefunden und zwar am Waldrand in der Nähe einer Sitzbank an der Zufahrt zum Luishäuschen. Der Handschuh ist schwarz und an der Unterseite grau abgesetzt und sogar eine Mülltüte spielt eine Rolle. Die wurde auch präsentiert der Marke Komo in den Maßen 60 x 80 cm.
Und ein Auto Lederschwamm wurde auch gefunden mit Pünktchen drauf im Waldgebiet in der Nähe des Luisenhäuschens. Für die Ermittler ist es wichtig zu wissen bis heute, ob die Gegenstände jemanden gehören, der im Wald vielleicht Pilze sammelte und überhaupt nichts mit dem Mordfall Birgit Ameis zu tun hat, denn dann können ja gewisse Gegenstände ausgeschlossen werden, dass sie z.B.
vom Täter hätten sein können. Man erhofft sich einfach zu wissen, wie diese dort hingekommen sind, aber sie können natürlich auch vom Täter stammen, wobei da ein Frauenhandschuhl weniger zu passen dürfte, aber es ist ja auch nicht auszuschließen, dass der Täter eine Frau gehabt haben könnte, die vielleicht zu Hause sitzt und nichts ahnt und der Handschuh vielleicht von ihr gewesen ist und wie auch immer dann dorthingekommen ist.
Wobei, wenn ich das so höre, eher daran denke, dass dieser vielleicht mal jemand verloren ging, der dort einen Spaziergang machte und die Frau sich vielleicht gar nicht mehr daran erinnert, mag ja eventuell auch schon einige Zeit da gelegen haben, wobei ich den Zustand noch recht gut betiteln würde, aber mir selber ist es auch schon häufiger passiert, dass ich Handschuhe verloren habe.
Daher kann ich das sehr gut nachempfinden, dass das vielleicht auch so ja jemand unbeteiligtes passiert sein könnte. Auch fragte die Polizei, wer sich in unmittelbarer Nähe zum leichen Fundort bewegte, ohne zu wissen, dass es ein möglicher Tatort gewesen ist. Und auch wer in dem Bereich, wo man Birgits leichtnah fand und im angrenzenden Gebiet mal Sachen mitgenommen hat, die vielleicht mit dem Fall zusammenhängen könnten, wo man dann einfach gedacht hat, das nehme ich mal mit, das liegt da sowieso nur rum.
Ähm ja, aber es hat vielleicht dann dem Täter gehört. Da sollte man auch heute noch keine Scheu haben, sich bei der Polizei zu melden, wobei die Tat jetzt ja auch schon 10 Jahre her ist und ja, ich denke, der Fall wird auch in dem Gebiet rumgekommen sein, aber auch eine der bis heute wichtigsten Fragen, die auch über 100 Hinweisgeber bisher nicht beantworten konnten und man ja auch zahlreiche Befragungen durchgeführt hat, wer hat Birgit Ameis am damaligen K Samstag dem 4.
April 2015 noch irgendwo allein oder in Begleitung gesehen im Bereich des Flughafens oder auch in der umliegenden Umgebung. Und wer hat Beobachtungen gemacht, was ihren Wagen den roten Renault Senik anging. Auch fragen die Ermittler, wer am 4. April 2015 oder an den Tagen danach Beobachtungen zu Personen gemacht hat oder Fahrzeugen am Abstellort des Autos von Birgit am Mühlenweg in Lautzenhausen.
Auch fragen sich die Ermittler, wer vielleicht auch gesehen haben könnte, wer Birgitz Leichnam an der Fundstelle ablegte. Es ist ja nicht gesagt, daß Fundort hier auch Tatort gewesen ist. Der Fall von Bate erinnert mich ehrlich gesagt ein wenig an den Fall von Nelly Graf aus Halle in Westfalen in der Nähe von Bielefeld.
Allerdings war Nelly Leichnamen noch gut erhalten und sie wurde sehr wahrscheinlich ja entführt und ja sehr sehr grausam getötet und später eben dann an den Leichenfundort verbracht. Ob das bei mir geht auch so gewesen sein könnte, ist natürlich nicht gesagt. Auch woran sie starb, wurde nicht bekannt gegeben.
Anfangs äußerte man sich sogar noch sehr vorsichtig in den Presseartikeln, ob es nun ein Verbrechen sei oder nicht. Später aber deutete dann wohl doch einiges darauf hin, dass BG Ameis eben umgebracht worden ist. Man äußerte aufgrund der Obduktionsergebnisse und den anderen Funden, die am Leichenfundort gemacht wurden, gehe man mittlerweile davon aus, dass Frau Ameis einem Gewaltverbrechen zum Opfer fiel.
So Polizeisprecher Ulrich Sopari. Die Sokohan verfolgte insgesamt laut einem Artikel von einem Jahr nach dem Leichenfund mehr als 4000 Spuren und befragte unter anderem auch sogar über 2600 Passagiere und führte weitere Befragungen und viele Suchmaßnahmen durch, ging an die Öffentlichkeit. All das ohne Erfolg. Auch haben die Ermittler eine Infotafel bzw. zwei Infotafeln aufstellen lassen.
Am Leichenfundort an der B327 und am Fundort der roten Klappbox. Auch hier erhoffte man sich natürlich neue Hinweise von Menschen, die dort vielleicht auch häufiger mal unterwegs gewesen sind. Aber was die Ermittler auch taten, das Verbrechen aufzuklären und damals noch Biget Ameis zu finden, es ist ihnen nicht gelungen und dass man BGs Leichtnamen gefunden hat, das war ja auch mehr oder weniger dem Zufall geschuldet.
Was aber für die Familie wenigstens Klarheit bedeutet hat. Dennoch ist es auch nach 10 Jahren nicht ausgeschlossen, dass man den Täter ja noch finden könnte. Die Sokohan allerdings ist mittlerweile wieder aufgelöst, weil es in den letzten Jahren keine Hinweise mehr gegeben habe. Die Ermittlungen sind somit zumindest aktuell abgeschlossen.
Ich wollte aber das traurige Jubiläum der 10 Jahre im Fall von Birgit Ameis noch mal nutzen, um an sie zu erinnern. Für mich ist der Fall sehr sehr mysteriös, weil es eben so gar keine Spuren gibt. Wer könnte für das Verbrechen verantwortlich sein? Kein Anruf, keine verdächtigen SMS, keine auffälligen Routen mit dem PKW, einfach gar nichts.
Wer sollte Biergit etwas antun kurz nach ihrer Schicht? Wer hatte ein Interesse daran gehabt? Es muss ja auch jemand gewesen sein, eventuell, der auch ihre Arbeitszeiten gewusst hat. Und war sie wirklich ein Zufallsopfer? Bigits Tochter hat damals geäußert, sie gehe davon aus, der Täter kenne ihre Mutter.
Ich könnte mir daher auch recht gut einen Arbeitskollegen vorstellen, der Bigit vielleicht nur flüchtig kannte, aber was wollte er dann von ihr und weshalb ja, sollte er sie jetzt umgebracht haben? Das ist natürlich auch eine Frage, die dann wieder offen ist, aber wenn es wirklich jemand war, den sie vielleicht nicht wirklich gekannt hat, stellt sich mir auch die Frage, weshalb sie dann überhaupt im Mühlenweg so nah am Arbeitsplatz geparkt hat, wenn sie doch nach Hause wollte.
An die Annahme mit den Flaschen in den Container, glaube ich ehrlich gesagt nicht. An einem kleinen Spaziergang vor der Weiterfahrt vielleicht schon eher, damit man ein bisschen wacher wieder wird und dass sie dann vielleicht dort an den Falschen getroffen sein könnte. Das könnte ich mir vorstellen. In der Traueranzeige von BG Ami stand damals: “Niemals geht man so ganz.
Irgendwas von dir bleibt hier. Es hat seinen Platz für immer bei mir. Nach langen fünf Jahren voller Hoffnung, voller Bangen, voller Warten, voller Trauer, Ungewissheit und Schmerz dürfen wir nun endlich Abschied von dir nehmen. Für immer geliebt und für immer vermisst bleibst du für immer in unserem Herzen.
Und ich finde, der Text zeigt sehr gut auf, welches Leid die Familie Ameister 5 Jahre mit sich rumgetragen hat. 5 Jahre, in denen ja niemand wusste, was mit ihr passiert ist und dann doch die schreckliche Nachricht, dass eben ja ihre Mutter und die Ehefrau nicht mehr lebt, auch wenn man so denke ich wohl damit schon gerechnet haben dürfte.
Bigit war, wie ich anfangs ja schon erwähnte, wohl kein Typ, der die Zelte einfach abbricht, ohne sich bei jemand zu melden und einfach so zu verschwinden. Aber ja, ich finde den Fall wie gesagt mehr als mysteriös. Da ist wirklich eine ja sehr unbescholene Frau, würde ich jetzt mal meinen, Opfer eines Verbrechens geworden und es gibt sogar keine Anhaltspunkte, was da wirklich passiert sein könnte.
Mich würde auch mal sehr interessieren, wie immer zum Ende jetzt der Folge hin, eure Meinung dazu zu dem Fall von Birgit Ameiß. Was denkt ihr mit Birgit nach ihrem Verschwinden passiert? Wurde sie entführt? Kannte sie ihren Mörder? Besonders der Familie wünsche ich natürlich, dass sie irgendwann noch Gewissheit darüber bekommt, was mit ihr passiert ist.
Denn irgendwann will man doch auch mal mit so etwas Frieden schließen können. Sollte man das überhaupt jemals ganz können? Das denke ich nicht. Aber es würde ja schon helfen zu wissen, was ist mit der Mama und der Ehefrau passiert, warum musste sie sterben, was es ist da auch für ein Motiv hinter. Das würde mich persönlich auch sehr interessieren.
Und schreibt mir gerne mal eure Meinung in die Kommentare bei YouTube oder auch auf den Podcast Portalen, wenn ihr mögt und ich wünsche der Familie ganz ganz viel Kraft weiterhin und hoffe, dass wir irgendwann doch noch mal wissen werden, wer Begit Ameis ermordet hat. Und jetzt verabschiede ich mich heute von euch und wünsche euch noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht.
Bleibt gesund und passt auf euch auf. Bis dahin ihr Lieben, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen
