Promi-Mord von München – Der Fall Rudolph Moshammer T
Promi-Mord von München – Der Fall Rudolph Moshammer

ein Paradiesvogel skurril ein Schneider zum Anfassen jemand der sich um Obdachlose kümmert der Mann liebte es im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen stets in einem feinen Anzug mit bunter Krawatte gekleidet und die Schuhe auf Hochglanz poliert seine Frisur ein Markenzeichen so beschrieben Münchner den Mann der im Mittelpunkt der heutigen Episode steht Rudolph Moshammer genauso wenig wegzudenken Mutter Else die stets an der Seite ihres Sohnes war der wohl wichtigste Mensch in seinem Leben soll sie gewesen sein auch
die kleine Frau die von ihrem Sohn immer liebevoll Mama genannt wurde trug stets ausgefallene und hochwertige Kleider doch vor allem an ihre blau gefärbten Haare die auch sie sich immer zu einer extravaganten Frisur toupierte können sich die Menschen auch heute noch erinnern bei ihren öffentlichen Auftritten war das ungleiche Paar von Mutter und Sohn ein Hingucker unvergleichbar und unverwechselbar der Tod von Mama Else im August 1993 im Alter von 85 Jahren erschütterte Moshammer zutiefst er plante für sie eine pompöse Beerdigung bevor die Frau ihre
letzte Ruhe auf dem Münchner Ostfriedhof in einem Mausoleum fand das Moshammer nach seinen Entwürfen umbauen ließ egal wo der Modezar auftrat sein Hündchen Daisy war mit von der Partie nach dem Tod seiner Mutter schien sie den Platz an seiner Seite eingenommen zu haben auch der kleine Hund dem er stets ein rosafarbenes Schleifchen auf den Kopf Band wurde zu seinem Markenzeichen der Mann war so fanat in sein Haustier dass er ihr ein Buch und eine eigene Website widmete sie war auch Namensgeberin für eine von Moshammer entwickelte hundepflegeserie und Inspiration
für seine eigens entworfene hundemodeollektion Moshammer selbst erzählte mal dass er vier Hunde nacheinander hatte die er immer Daisy nannte das letzte Tier war in Yorkshire Terrier Weibchen das im September 1993 als Irina de Pitacus zur Welt kam gemeinsam mit Daisy lebte der Modemacher in einer pompös eingerichteten Villa in der Gemeinde Grünwald eine der reichsten Kommunen Deutschlands hier lenkte gegen 9 Uhr des 14 Januars 2005 wie jeden Tag Chauffeur Andreas einen der drei Rolls-Royce auf das Moshammerische Anwesen es war ein eiskalter Wintermorgen Andreas stieg
aus dem Wagen aus rückte seine Chauffeursmütze zurecht und zog sein Jackett glatt Andreas blickte auf den Eingangsbereich der Villa gleich wie ihm auf dass die Tür zum Haus ein spaltbreit geöffnet war hier stimmt etwas nicht sei es ihm durch den Kopf gegangen mit weichen Knien trat er durch die Eingangstür und rief nach seinem Chef doch er erhielt keine Antwort nur Daisy kam ihm aufgeregt entgegengelaufen Andrea das beschlich eine böse Vorahnung als er langsam die weiße Wendetreppe aus hochglanzpolierte Marmor in das Obergeschoss der Villa hochstieg
Daisy war ihm schon aufgeregt vor geeilt wieder rief er nach Moshammer wieder blieb es still im Haus kaum auf dem oberen Treppenabsatz angekommen Schrag Andreas entsetzt zurück neben dem kleinen Yorkshire Terrier Weibchen lag rücklings auf dem Boden der 64-Jährige Rudolf Moshammer er trug einen schwarzen Anzug mit dunkler Fliege einem weißen Hemd und glänzend polierte Schuhe sein Haar saß wie immer perfekt doch sein Gesicht wirkte leblos um sein Hals war ein Elektrokabel geschlungen Andreas machte auf dem Absatz kehrt und rannte die Marmortreppe wieder
hinunter in das Erdgeschoss etwa zur gleichen Zeit fuhr ein zweites Auto durch das braune Tor auf das Grundstück von Mooshammer am Steuer des Mercedes saß se Freund und Hausarzt Dr Borchers die beiden Männer waren zum Frühstück verabredet außerdem sollte der Mediziner dem Modemacher seine obligatorische Vitaminspritze gegen Stress geben kaum aus dem Auto ausgestiegen stürmte ihm der kreidebleiche Andreas entgegen der Arzt soll schnell kommen Moshammer sei tot habe der Chauffeur aufgebracht gerufen Dr Borchers folgte Andreas in das Obergeschoss der Villa und kniete
sich neben seinen alten Freund auf den Boden er griff nach dem ausgestreckten rechten Arm des Mannes um sein Puls zu fühlen doch gleich bemerkte er dass die Haut des 64-Jährigen ganz kalt war auch hatten sich und Totenflecke gebildet der Mediziner weiß dass die in der Fachsprache livores genannten Verfärbungen etwa 30 Minuten nach dem Tod eines Menschen auftreten ihm wurde klar dass er für Rudolf Moshammer nichts mehr tun konnte um 9:20 Uhr ging ein Anruf bei der Notrufleitstelle ein am anderen Ende der Leitung war der sichtlich aufgeregte Andreas der den Polizisten erzählte
dass er seinen Chef Tod in seiner Villa gefunden hatte Firma Moshammer Andreas im Apparat ich bin in der Robertkochstrasse 11 ich bin der Chauffeur von Herrn Moshammer und der Herr Moshammer ist tot liegt in seiner Wohnung sofort machten sich Polizei Rettungsdienst und Notarzt auf den Weg zu der angegebenen Adresse für letztere gab es nichts mehr zu tun auch der Notarzt konnte nur noch den Tod des Mannes feststellen gegen 9:45 Uhr trafen die ersten Kriminalbeamten am Tatort ein und mussten sich zunächst einen Weg auf das Anwesen Bahnen die Nachricht über den Tod des
bekannten Münchners hatte bereits die Runde gemacht Schutzpolizisten hatten den Bürgersteig vor der Villa mit Flatterband abgesperrt und versuchten die Menschenmassen vom moshammerschen Grundstück fernzuhalten der Ermittlung Apparat der Kriminalpolizei kam langsam ins Rollen eilig wurde die Sonderkommission Moshammer gebildet für die Kriminalisten stand fest dass der beliebte Münchner Modemacher getötet wurde einen Suizid oder autoerotischen Unfall konnten die Ermittler gleich ausschließen denn das Elektrokabel war zwar fest um den Hals des Toten geschlungen
doch das Ende des Kabels war nirgends befestigt der Oberstaatsanwalt konnte sich auch noch Jahre später sehr gut an seinen ersten Eindruck vom Ort des Geschehens erinnern unwirklich habe der Tatort gewirkt erzählte er viele Elemente die man am Ort eines Verbrechens erwartet hätten gefehlt kein Chaos oder Unordnung habe geherrscht auch Schmutz und Blut Verletzungen eine Vielzahl von Spuren hätte es in der Villa des getötet Moshammers einfach nicht gegeben ein Mordermittler berichtete dass die Räume sehr aufgeräumt und sauber gewirkt hätten auf den ersten Blick habe
ihn das Szenario an Filmaufnahmen erinnert resümierte der Oberstaatsanwalt später wäre nicht das Elektrokabel um den Hals des Mode Machers geschlungen gewesen hätte man darauf gewartet dass jemand die berühmte Klappe schlagen würde und rufen würde das ganze bitte noch einmal doch es sei eben Realität gewesen schloss der Jurist die Darstellung seiner Wahrnehmung am Tag auch wenn auf den ersten Blick keine eindeutigen Spuren sichtbar waren so bemerkten die Ermittler doch schon bald ein merkwürdiges Detail auf einer Kommode auf der allerlei Dinge wie Zinnbecher
Vasen Schatullen und ein altes Buch drapiert waren lag auf einer weißen Plastiktüte eine Porno DVD für heterosexuelle das verwunderte die Ermittler denn auch wenn Moshammer nie öffentlich darüber sprach wussten sie oder dachten sie sich dass er homosexuell war die Kriminalbeamten fragten sich was das zu bedeuten hatte hatte jemand die DVD wohlmöglich absichtlich hinterlassen um die Ermittler auf eine falsche Spur zu führen an jenem Wintermorgen standen die Kriminalisten zunächst vor einem Rätsel Rudolf Moshammer war deutschlandweit bekannt hatte einen riesigen
Bekannten und Freundeskreis hatte er sich dort Feinde gemacht hatte der Mörder vielleicht ein finanzielles Motiv gehabt oder handelt es sich um eine Beziehungstat zunächst richteten sich die Ermittlungen auf das engste Umfeld des getöteten Modemachers auch Dr Borchers den die Kriminalbeamten am Tatort antrafen geriet zunächst in das Visier der Ermittler doch er schied bald als Täter aus aber je mehr sich die Kriminalisten mit den engsten Bekannten unterhielten desto mehr zeichnete sich ein ganz anderes Bild des Mannes ab der in der Öffentlichkeit als
schrille Persönlichkeit galt soll nicht mal seinen engsten Freunden vertraut haben oft habe der Modemacher sich verfolgt und bedroht gefühlt so berichtete Dr Borchas beispielsweise dass der 64-Jährige sehr misstrauisch gewesen sei auch ihm gegenüber z. habe der Modemacher verlangt dass der AC Vitaminspritze in seinem Beisein aufzog und dennoch habe Moshammer ihn dann noch mal gefragt ob auch alles richtig sei und ob der Mediziner auch keine Fehler gemacht hat auch Chauffeur Andreas bestätigte die Einschätzung von Dr Borchers sehr misstrauisch sei Moshammer gewesen
oft hätte sein Chef ihn dazu angehalten darauf aufzupassen dass niemand sie auf ihren Fahrten verfolgte auch Andreas geriet in das Visier der Ermittler der Mann hätte durchaus ein Motiv gehabt so hatte Moshammer seinen Angestellten in seinem Testament großzügig bedacht unter anderem hatte Moshammer vor seinem Tod verfügt dass sein Chauffeur sich um seine Daisy kümmern sollte doch die SOKO Moshammer konnte auch Andreas schnell als Täter ausschließen die Ermittler fragten sich nun ob das Misstrauen des Modemachers berechtigt war und ob sie das auf die Spur des Mörders führen
würde doch am Tag der Ermordung des 64-Jährigen war zunächst noch alles offen die Leiche von Rudolph Moshammer wurde in die Rechtsmedizin München überführt die Beamten hofften dass sie nach der Obduktion weitere Erkenntnisse erlangen würden die sie in ihren Ermittlungen voranbringen würden der mediale Druck auf die SOKO Moshammer war enorm angesichts des Umstandes dass es sich bei dem Opfer um Prominenz handelte die Beamten rechneten damit dass lange Arbeitstage auf Sie zukommen und eine Informationsflut sie überfluten würde vor allem mit letzterem sollten Sie recht
behalten das Telefon bei der Abteilung für Gewaltverbrechen stand nicht mehr still es riefen Menschen an um sich zu erkundigen wie es Hündin Daisy gehe und ob man sie adoptieren könnte manche riefen auch einfach an um sich nach dem Stand der Ermittlungen zu erkundigen Anruf die die Ressourcen der Polizei unnötig Banden die Nachricht vom Tod des Modezaren verbreitete sich Deutschland weit wie ein Lauffeuer zahlreiche Fans und Schaulustige versammelten sich schon zur Mittagszeit an dem Tag als die Leiche Moshammers gefunden wurde an seinem bekannten Modegeschäft
auf der berühmten Maximilianstraße in München sie legten Blumen nieder und zündeten Kerzen an der Schock über den gewaltsamen Tod des beliebten Mannes hatte Deutschland in jenen Stunden fest im Griff nicht nur die Presse sondern auch die Mordermittler interessierten sich nun für das Leben der einst schillernden Persönlichkeit wer war der Mann gewesen ihre Spurensuche führte die Beamten weit zurück in die Vergangenheit von Rudolf Moshammer Rudolf Moshammer kam am 27 September 1940 in der Münchner wienmeerstraße 29 in einem
herrschaftlichen Haus direkt an der ISA z zunächst wuchs der Junge wohlbehütet bei Mutter Else und Vater Richard auf der Großvater war Direktor der würtenbergischen Feuerversicherungen deren Geschäftsräume sich direkt unterhalb der großzügigen Wohnung der Familie befand in der zehn-zimmer Firmenwohnung lebten neben dem kleinen Moshammer und seinen Eltern auch die Großeltern nachdem der Großvater verstarb trat Moshammers Vater in dessen Fußstapfen doch Richard erlitt einen geschäftlichen Schiffsbruch er geriet mit seinem Betrieb in finanzielle Schwierigkeiten
wurde arbeitslos und ertränkte Kummer und Sorgen in Alkohol mittlerweile war die Familie in eine kleinere Wohnung in der Leopoldstraße 20 gezogen doch durch die Sucht des Vaters war Mutter Else oft nicht in der Lage Geld für Miete und Strom aufzubringen der mittlerweile 16-Jährige Rudolf und Mutter Else lebten in ständiger Angst vor der drohen Obdachlosigkeit Vater Richard war nur noch selten zu Hause und wenn dann war er stark betrunken Mama erzählte einmal dass der Mann sogar damit gedroht habe seine Familie auszulöschen aus Angst vor dem eigenen Vater
und Ehemann zog Mutter Else mit ihrem Sohn in eine andere Wohnung in der Agnesstraße fortan schlugen sich die beiden zusammen durch eine prägende Zeit die dazu führte dass Moshammer und seine Mama eine innige Beziehung entwickelten doch das Verhältnis der beiden sei auch von hohen gegenseitigen Ansprüchen geprägt gewesen erinnerten sich einige Weg Begleiter von Moshammer z.
B berichtete der Geschäftsmann Michael h in einem Zeitungsbericht über seine Beziehung zu Mooshammer die beiden hatten sich 1960 in einem Münchner Lokal kennengelernt er habe Rudolf sehr geliebt ein liebevoller und sehr sensibler Partner sei er für ihn gewesen Anfang der 70er Jahre plante das Paar in eine gemeinsame Wohnung zu ziehen als ich gemerkt habe dass auch Else in die Wohnung ziehen wird habe ich mich getrennt Else sah ein Stör Faktor gewesen erinnert sich Thomas H Thomas H ging sogar so weit und behauptete der Modemacher sei zum Opfer seiner Mutter geworden so habe die Frau den Mann immer gedrängt er solle etwas veranstalten damit er in
der Öffentlichkeit ins Gerede komme irgendwann habe er seinen Partner als viel zu schrill empfunden Moshammer habe sehr unter ihrer Trennung gelitten und Thomas nach der Trennung einen langen Brief geschrieben doch für Thomas H gab es kein Zurück mehr die Männer gingen fort an getrennte und trafen sich nur noch wenige Male rückblickend resümierte Thomas H in einem Zeitungsinterview heute sind seine Briefe das einzige was mir von ihm geblieben ist ich werde ihn in guter Erinnerung behalten nachdem Else mit ihrem Sohn aus der ehelichen Wohnung in der Agnesstraße
gezogen war wurde Vater Richard obdachlos und starb einige Jahre später Moshammer interessierte sich schon früh für Stoff und Mode nachdem er die Volksschule viert hatte machte er eine Ausbildung an der Münchner Sabelhelsschule zum Kaufmann im Einzelhandel seine Lehrzeit verbrachte er in der Münchner Stoffgroßhandlung ernst und Knecht auch soll er ein Praktikum bei Christian Dion in Paris absolviert haben in den 1960er Jahren arbeitete Moshammer als erfolgreicher Verkäufer im Modeinzelhandel der damals 20jährige war charmant witzig kontaktfreudig und schaffte
es andere Menschen zu umgarnen kaum ein Kunde verließ das Geschäft ohne nach seiner Beratung etwas gekauft zu haben doch was später kaum jemand wusste Moshammer hatte nie eine Schneiderlehre absolviert im Jahr 1968 erhielt Moshammer finanzielle Unterstützung von einigen Gönnern so dass er die später weit über Deutschland hinaus bekannte Boutique Carneval de Venise auf der pompösen Münchner Maximilianstraße eröffnen konnte der Modezar machte sich schnell einen Namen mit seinen selbst entworfenen Modestücken wer seine Kleider trage der Trage seine Gefühle sagte der
Mann in einem TV-Beitrag oft entwarf der Modezar höchst eigenwillige Kreationen mit denen er aber vor allem bei seiner teils internationalen und vor allem zahlungskräftigen Kundschaft Punkten konnte Arnold Schwarzenegger Thomas Gottschalk Roberto Blanco und Siegfried und Roy waren nur einige seiner namenhaften Stammkunden erst in den späteren Jahren seiner Tätigkeit machte der Verkauf von bunten Krawatten einen Großteil seiner Geschäfte aus bis in die frühen 90er war Moshammer wirtschaftlich sehr erfolgreich dann verdiente er vor allem Geld durch Werbe und Fernsehauftritte
für die er sich fürstlich entlohnen ließ und schrieb Bücher z.B über seine Mama oder aus der Sicht seiner Geliebten Hündin Daisy Moshammer war erfolgshungrig und ausgesprochen ehrgeizig er tat alles dafür dass er die schweren Jahre der Angst und Entbehrungen durch seinen alkoholkranken Vater nicht noch einmal erleben musste durch seine prägende Vergangenheit ließ sich auch sein soziales Engagement erklären für dass er bei den Münchnern bekannt und beliebt war im Sommer 2000 gründete er die Stiftung Licht für Obdachlose er unterstützte die Straßenzeitung bis

und übernahm eine aktive Partnerschaft für ein entzugszentrum für Alkoholkranke jedes Jahr zu Weihnachten lud er die Obdachlosen der Stadt zu einem großen Weihnachtsessen ein und beschenkte sie persönlich mit selbst ausgesuchten Präsenten sie schätzten den großzügigen Mann dafür dass er die Ärmsten der Stadt trotz seines Wohlstands nicht vergaß Reichtum verpflichtet nach diesem Grundsatz lebte Rudolf Moshammer bei seinen Angestellten hingegen galt er als streng er selbst sagte er wollle ein erfolgreicher kein beliebter Geschäftsmann sein Tage an denen es
von Menschen auf der Maximilianstraße und in seiner Boutique wimmelte die Kasse aber leer blieb waren ihm ein Graus Chauffeur Andreas erinnerte sich später dass sein Chef einmal mit einem Schlag alle Angestellten entließ weil er sich über etwas fürchterlich geärgert hatte auch der Chauffeur soll häufiger mal von Moshammer entlassen dann aber direkt wieder eingestellt worden sein dr Borchers berichtete später dass er nach dem Tod von Mama Else Angst hatte dass es mit seinem Freund Moshammer bergabgehen würde doch das Gegenteil sei der Fall gewesen der mittlerweile
50jährige sei regelrecht aufgeblüht weil er endlich sein eigener Herr sein konnte doch der beliebte Modezar schien auch sehr einsam zu sein dr borchas erinnerte sich dass er oft sonntags bei ihm und seiner Frau anrief und fragte was das Ehepaar vorhabe wenn Frau borchas ihn dann z.
B zum gemeinsamen Frühstück einlud habe er freudig überredet überredet gerufen nur zwei Minuten später habe es dann schon an ihrer Wohnungstür geklingelt scheinbar hatte der Mann wärend seiner Anrufe schon vor der Haustüre gewartet erzählte dr Borchers viele Journalisten werden später schreiben dass der bekannte Modemacher ein Mann mit zwei Seiten war auf der einen Seite offen charmant und kontaktfreudig auf der anderen Seite ängstlich und verschlossen im Laufe der Ermittlungen legten die Kriminalbeamten aber noch eine dritte Seite des Rudolf Moshammers offen viele wussten dass der Modemacher des nachts häufig stundenlang in
seinem auffälligen Rolls-Royce durch die Straßen Münchens fuhr auf der Suche nach käuflicher Liebe offen darüber gesprochen wurde jedoch nicht doch selbst in Polizeikreisen soll dieser Umstand schon lange bekannt gewesen sein Moshammer bevorzugte heterosexuelle Männer vom südländischen Typ häufig sah man den Modemacher am Steuer seines nachtschwarzen Rolls-Royce wie er im Rotlichtmiliau rund um den Münchner Hauptbahnhof auf der Pirsch war sein Ritual war stets das gleiche er fuhr die Straßen entlang und sprach junge Männer an auf dem Beifahrersitz hatte er
eine Porno DVD für heterosexuelle liegen stiegen die angesprochenen in sein Auto machte er sich mit ihnen auf den Weg in seine Grünwalder Villa dort Schotten die Männer sich gemeinsam die DVD an und es kam zu sexuellen Handlungen für die Moshammer im Schnitt 100 bis 150 € gezahlt habe nachdem die Ermittler diese ganzen Informationen von einem Mann erhalten hatten den sie nach Überprüfung der Telefonate von Moshammer ausfindig machen konnten und der auch von dem Modemacher im Bahnhofsviertel
aufgesammelt wurde erklärte sich auch die pornodvd die sie auf der Kommode am Tatort fanden scheinbar war Moshammer auch in der Nacht in der er seinen Tod fand wieder auf der Suche nach einem jungen Mann gewesen der mit ihm Sex gegen Bezahlung haben wollte war in dieser Nacht womöglich sein Mörder in seinen Wagen gestiegen der Chauffeur erzähl später dass er es kaum glauben konnte als ihn ein Bekannter fragte ob er wisse dass sein Chef des Nachts mit seinem Rolls-Royce auf den Straßen
Münchens unterwegs sei Andreas habe sich das kaum vorstellen können Moshammer war doch immer so ängstlich beinahe schon paranoid das habe für ihn nicht gepasst doch als er begann sich den Tachostand am Abend vor Dienstschluss zu merken und am nächsten Morgen feststellte dass über Nacht zahlreiche Kilometer dazugekommen waren war er überzeugt dass sein Bekannter ihm wohl die Wahrheit gesagt hatte doch seinen Chef hatte er darauf nie angesprochen ohnehin hatte sich kaum jemand getraut Moshammer darauf hinzuweisen wie gefährlich seine nächtlichen Ausflüge auf den
Straßenstrich waren nur sein Bodyguard Werner der einmal einen versuchten Messerangriff auf den Modemacher vereitelte traute sich seinen Schützling darauf anzusprechen er bat Moshammer um einen Vorschlag wie man diese Sicherheitslücke schließen könne doch der Modemacher habe darauf bestanden dass auch er etwas Privatleben haben wolle doch der Bodyguard entgegnete dass sein ganzes Verhalten nicht zusammenpasse am Tag mit Personenschützern unterwegs die für die Sicherheit des ängstlichen Mannes sorgen sollten und dann verschwand der Modemacher in der Nacht
einfach für drei Stunden und niemand wusste wo und mit wem er unterwegs war dann bräuchte er ja auch nicht mehr kommen habe der Bodyguard ihm gesagt doch Moshammer behaarte darauf dass er sich seine nächtlichen Ausflüge nicht verbieten lassen wolle am Abend des Tattages ging ein Anruf bei den Mord Ermittlern ein der sie in ihrer Annahme bestärkte dass Moshammer in der Nacht vor seinem Tod wieder allein in seinem Rolls-Royce unterwegs gewesen war ein Zeuge berichtete dass er den auffälligen Wagen gesehen habe als er in einer roten Ampel neben ihm anhielt am
Steuer habe eindeutig der bekannte Geschäftsmann gesessen und auf seinem Beifahrersitz habe der Zeuge einen jungen Mann mit weißer Wollmütze auf dem Kopf bemerkt im Haus des ermordeten konnten die Kriminaltechniker keine einzige Spur finden die sie dem Mörder der Münchner Prominenz hätte näher bringen können ihre Hoffnung lag jetzt auf dem Obduktionsbericht den sie schon bald in ihren Händen hielten der Rechtsmediziner stellte fest dass es sich bei Moshammers Fall um einen Tod durch erdrosseln handelte der Täter schien während der Durchführung hinter dem Opfer gestanden zu
haben doch auch diese Erkenntnis brachten sie nicht weiter anders war es da schon mit dem Bericht der dnaspezialistin der Rechtsmedizin München sie untersuchte das Elektrokabel auf dna spuren dass der Mörder seinem Opfer vielmal um den Hals gewickelt hatte rechtlich zu jener Zeit allerdings ein schwieriges Unterfangen wollten die Behörden eine dna spur darstellen und zuordnen war ein richterlicher Beschluss von Nöten gewesen am Samstag morgen einen Tag nachdem die Leiche von Moshammer gefunden wurde erhielt der Leiter der Rechtsmedizin München einen Anruf
von seiner Labor Leiterin die die ganze Nacht lang durchgearbeitet hatte stolz teilte sie ihm mit dass sie eine dna-spur höchstwahrscheinlich vom Täter festgestellt hatte ein Abgleich mit bereits vorhandenen dna-profilen lief bereits über das Bayerische Landeskriminalamt die dna spur würde die Ermittler erst dann zu dem Täter führen wenn seine DNA bereits in der Datenbank gespeichert war es war nun gegen 17 Uhr an jenem Samstag als endlich das Telefon klingelte und ein LKA Beamter mitteilte dass es eine Übereinstimmung in der Datenbank mit der gefundenen DNA Spur an
der Tatwaffe gegeben habe sofort beraumte die SOKO Mooshammer ein Treffen mit allen Beteiligten ein jetzt geit es zu klären wie man weiter vorgehen sollte überstürztes oder kopfloses handeln könnte einen bevorstehenden Ermittlungserfolg bin in Sekunden zunichte machen zunächst recherchierten sie zu wem die gefundene DNA gehörte die Spur deutete auf einen jungen Mann aus dem Irak hin der 25-Jährige Heris a lebt seit 2001 als Asylbewerber in Deutschland und jobbte in einem Imbiss im Jahre
2004 hatte der Mann im Zusammenhang mit zwei Verfahren wegen gefährlicher Körperverletzung und einem Sexualdelikt eine speichelprobe abgegeben allerdings war der Mann nicht vorbestraft kurz nach 22 Uhr erhielt das SEK ihren Einsatzbefehl für den Zugriff an der Adresse an der Herish A gemeldet war hatte ein Mann der ihr Verdächtiger sein könnte das Haus betreten die Beamten fanden in der betreffenden Wohnung einen Mann vor der sich widerstandslos festnehmen ließ zunächst stutzten die Ermittler der Festgenommene hatte nicht das volle dunkle Haar der Person auf dem
Foto das den Beamten von Herish A vorlag vor ihnen stand ein junger Mann mit kahlrasiertem Schädel doch nur kurze Zeit später stand fest dass SEK hatte den richtigen Ding festgemacht einer der Kriminalbeamten bemerkte in der Wohnung des Mannes die Reste einer weißen zerschnittenen Wollmütze offensichtlich wollte der Verdächtige Beweismittel vernichten war aber noch nicht zur endgültigen Entsorgung gekommen noch in der Nacht begannen die Ermittler den 25-Jährigen zu verhören ohne Umschweife hielt einer der Beamten den Verdächtigen ein Foto von Moshammer hin und
eröffnete ihm dass sie bereits wüssten dass er etwas mit dem Tod des bekannten Modemachers zu tun habe doch die Spezialisten bemerkten dass sie irgendwie nicht so richtig zu dem jungen Mann durchdringen konnten DNA Spur hin oder her sie wussten dass es ohne ein Geständnis von Herish A für eine Anklage nicht ausreichen würde die vernehmenden Beamten probierten deshalb eine andere Taktik aus sie sprachen ihren Verdächtigen auf seine aktuelle Lebenssituation an und Herish A schluckte den Köder sofort verfiel er in Selbstmitleid und klagte dass alle anderen so
viel und er nichts habe die Kriminalisten stiegen darauf ein sie bekräftigten ihn in seiner Annahme dass er ein armer Mensch und Moshammer so ein reicher Geschäftsmann gewesen sei damit schienen sie bei dem 25-Jährigen durchzukommen schluchzend brach der Mann der oft damit geprahlt haben soll als kurdischer Freiheitskämpfer zwei irakische Geheimdienstler erschossen zu haben während der Vernehmung zusammen er kniete auf dem Boden der Mordkommission nieder und vergrubt sein Tränen überströmtes Gesicht in dem schon einer der Vernehmer ja er habe den Mann ermordet er ganz
allein gestand er er versuchte den Beamten das Versprechen abzuringen dass sie ihn hinrichten ansonsten würde er jetzt nichts mehr sagen aber natürlich konnten die Ermittler der Bitte des Mannes nicht nachkommen nur zwei Tage nachdem Rudolf Moshammer brutal aus dem Leben gerissen wurde präsentierte ein Polizeisprecher während einer Pressekonferenz stolz das Foto des Tatverdächtigen begleitet wurden seine Worte von einem Sturm auslösender Kameras der Anwesenden Medienvertreter der Oberstaatsanwalt atmete erleichtert durch erst am Freitag saß er
vor der Meute von Journalisten und hatte gesagt die Ermittlungen liefen in alle Richtungen und nur einen Tag später habe er sich wieder auf den praktisch noch immer warmen Stuhl setzen und verkünden können dass der Täter gefasst sei ein Mord während seiner juristischen Karriere an den er sich wahrscheinlich noch im Ruhestand erinnern wird immerhin schrieb der auch deutsche Rechtsgeschichte denn nur wegen des nachweislich raschen Verhandlungserfolges aufgrund der damals noch umstrittenen und rechtlich auch fragwürdigen DNA-Analyse kam es zu einer Gesetzesänderung am 22
Januar 2005 fielen dicke Schneeflocken vom Himmel und bedeckten München unter sich an jenem Tag fand die Beerdigung des beliebten Modemachers statt 10000 Menschen flankierten den Weg des Leichenzuges von der Allerheiligen Hofkirche wo der Trauergottesdienst stattfand und auf einer Leinwand für die Menschen vor der Kirche übertragen wurde Moshammer wurde auf dem Ostfriedhof im Mausoleum neben seiner Mutter beigesetzt auf seine letzte Reise wurde ihm in die Tasche seines schwarzen Anzuges ein Foto seiner Mutter und seiner Geliebten Hündin Daisy
gesteckt in den gefalteten Händen hielt der Tote eine Locke der Hundedame das Medieninteresse war riesig und ein Privatsender sicherte sich die Exklusivrechte zur Übertragung der Beerdigung doch ein bitterer Beigeschmack blieb Fans einfache Bürger und vor allem die Obdachlosen um die sich Moshammer immer gekümmert hatte erwiesen ihm die letzte Ehre doch die meisten Menschen die sich einst als Freunde der schillernden Persönlichkeit betitelten vornehmlich die prominente Szene aus Film und Fernsehen als auch die Politprominenz blieben zum Großteil der Beerdigung fern ein
Grund dafür war das zeitgleich mit der Beerdigung Moshammers das Kammrennen in Kitzbyü stattfand wo sich alles traf was Rang und Namen hatte ob man die Beisetzung nicht verschieben könne hätten einige von ihnen gefragt ein anderer Grund für das Fernbleiben der Schickeria könnte aber auch gewesen sein dass sie sich zwar zu Lebzeiten gerne mit dem skurrilen Modezaren zeigten doch nach dessen Ermordung und der Enthüllung seiner dunkelsten Geheimnisse nicht mehr an seiner Seite stehen wollten am 2 November 2005 begann dann der Prozess gegen Herish A von dem Münchner Gericht
42 Zeugen fünf Sachverständige darunter ein Psychiater haben eine Einladung in den Zeugenstand bekommen während der Gerichtsverhandlung wurde der letzte Tag im Leben des Modemachers nachgezeichnet der 13 Januar 2005 war ein kalter regnerischer Tag in München gewesen Moshammer rief am frühen Abend eine langjährige Freundin an und lud sie zum gemeinsamen Abendessen ein gegen 18:15 uh Chauffeur Andreas hatte schon Feierabend machen dürfen holte er seine Bekannte in seinem schwarzen Rolls Royce bei ihr zu Hause ab gemeinsam fuhren sie zu seinem Lieblingsitaliener nach Grünwald der
dritte Besuch des Modemachers in jener Woche sei es gewesen berichtete der wird später sie bestellten Nudeln mit Tomatensoße und eine Portion Steinbutt die sie sich teilten dazu tranken sie Rotwein und Mineralwasser und unterhielten sich angeregt die Freundin berichtete später dass Moshammer in der letzten Zeit vor seinem Tod immer so pessimistisch gewesen sei er habe geklagt dass die Menschen ihn nur noch nach Autogrammen Fragen und nicht mehr in seiner Boutique einkaufen würden das ärgerte ihn sehr gegen 5 Uhr verließ Moshammer und seine bekannte das italienische
Lokal er brachte die Frau nach Hause und verabschiedete sich von ihr doch statt in seine Villa zurückzukehren machte er sich auf die suche nach einem kleinen bezahlten Abenteuer im Bahnhofsviertel bemerkte er einen jungen Mann der allein auf dem Bürgersteig entlang ging Moshammer hielt neben ihm und sprach ihn an er ahnte nicht dass sich gerade sein Weg mit seinem späteren Mörder kreuzte Herish A hatte an jenem Nachmittag und Abend fünf Flaschen Bier getrunken und 900 € verzockt davon gehörten 800 € nicht ihm sondern seiner Freundin
die als Tänzerin in einer Bar arbeitete er war niedergeschlagen als neben ihm der nachtschwarze Rolls Royce hielt in seinem Geständnis berichtete der 25jährige dann was ich abgespielt haben soll angeblich habe der Modemacher ihm 2000 € für sexuelle Dienste offeriert deshalb sei er zu dem fremden Mann in den Wagen gestiegen in der Villa des Modemachers angekommen habe Moshammer den Film von seinem Beifahrersitz in den DVD Player eingelegt und ihn aufgefordert das alles genauso zu machen im weiteren Verlauf des Abends soll es zum Streit
zwischen den beiden Männern gekommen sein der Auslöser für die Auseinandersetzung wurde in der Presse unterschiedlich angegeben einige Zeitungen berichten Moshammer hätte den Mann nicht für dessen sexuelle Dienste bezahlen wollen andere schrieben Herish A habe nicht alle gewünschten Praktiken mit dem Modemacher vorziehen wollen worauf find dieser ihn des Hauses verwies und gedroht habe die Polizei zu rufen fest steht dass Herish A als Moshammer sich Richtung Wendetreppe nach unten drehte nach nach einem Elektrokabel griff und es dem ahnungslosen
Mann um den Hals schlang bevor er zuzog bis ein Opfer Tod zusammenbrach sichtliche Wertsachen wie den Schmuck den der Tote trug und Geld das in seiner Kommode lag stahl der Mann nicht nur die goldene Geldklammer in Form eines großen M habe nach Pressebericht gefehlt nach dem Mord floh der Mann aus der grünwalder Villa und machte sich zu Fuß und mit der Straßenbahn auf den Heimweg die Staatsanwaltschaft forderte eine Verurteilung wegen Mordes sie sah das Mordmerkmal Heimtücke verwirklicht der Verteidiger des Angeklagten hingegen pledierte auf Totschlag
am 21 November 2005 verkündete das Gericht sein Urteil der mittlerweile 26-Jährige wurde zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe wegen Mordes und Raubes mit Todesfolge verurteilt der Richter begründete seinen Urteilsspruch damit dass das Gericht es als erwiesen ansah dass der Angeklagte den beliebten Modezaren heimtürkisch aus Habgier und in der Absicht ihn zu bestehen erdrosselte zudem erkannte das Gericht in der Tat eine besondere Schwere der Schuld eine Haftentlassung nach 15 Jahren war für Herish A damit vom Tisch zwar legte der
Verteidiger des Verurteilten Revision gegen das Urteil ein doch der Bundesgerichtshof Karlsruhe verwarf diese im Sommer 2006 da sie offensichtlich unbegründet sei nach dem Tod des beliebten Bren Modemachers Rudolf Mooshammer kam es zur Schließung seiner Bekannten Moshammer Boutique in der Maximilianstraße in die Villa des ermordeten zog 2010 ein Neffe von Moshammers Geschäftspartner und Haupterbe Walter Kesmeiers ein der den Modemacher damals bei der Eröffnung seiner Boutique Carneval de Venise finanziell großzügig unterstützte Chauffeur Andreas der
2016 im Alter von nur 57 Jahren verstarb erhielt seine testamentarisch zugesicherte Leibrente und eine Eigentumswohnung im Stadtteil Haraching der Mann kümmerte sich fortan um Moshammers Hundedame Daisy die im Alter von 13 Jahren im Oktober 2006 infolge einer Luftröhrenverengungverstarb auch seine anderen Angestellten hatte Moshammer in seinem Testament bedacht ein Teil seines Geldes floss in seinen Verein Licht für Obdachlose der nach seinem Tod in Rudolf Moshammer Verein Licht für Obdachlose eV umbenannt und vor an von einem Rechtsanwalt betreut wurde auch der Verein bis
den Moshammer zeitlebens unterstützte erhielt ein Teil seines Erbes und dann gab es noch die Hunskugel eine Traditionsgaststätte in München von 1983 bis zu seinem Tod war Rudolf Moshammer Eigentümer und Stammgast in dem Wirtshaus nach seinem Tod führte die Pächterin die von Moshammer eine Pacht Erlaubnis auf Lebzeit hatte die Wirtschaft noch bis Ende Mai 2011 weiter dann musste die Frau den Betrieb aus wirtschaftlichen Gründen schließen nach 18 Jahren Haft begannen deutsche Behörden die Abschiebung des verurteilten Mörder Herish A vorzubereiten nachdem der Irak
die Identität des mittlerweile 43 Jahre alten Mannes bestätigt hatte die Bundespolizei gab bekannt dass herish A erfolgreich am 26 Januar 2023 per Flugzeug nach Bagdad abgeschoben worden war gegen den Mörder wurde ein lebenslanges Einreiseverbot nach Deutschland verhängt das Leben und Schicksal Rudolf Moshammers ist trotz seiner damaligen öffentlichen Berühmtheit heute größtenteils in Vergessenheit geraten nur bei den Ärmsten der Stadt die den Modemacher kennenlernten hatte einen festen Platz in ihrem Herzen 2018 erinnerte sich auch die Bevölkerung
noch mal an Rudolf Moshammer als er in den Passagen am Stachus in den sogenannten sky of Fame aufgenommen wurde und man erinnerte sich wieder daran dass der Modemacher ein Geheimnis hatte von dem nur wenige wussten aber wer konnte es Moshammer schon verdenken bis 1944 wurde die gleichgeschlechtliche Liebe nicht anerkannt galt gar als Skandal diese Zeiten hatte der Modemacher nicht vergessen die Angst als homosexueller Mann verfolgt und gesellschaftlich geächtet zu werden war groß und so konnte ihm sein Geheimnis in jener Januarnacht als er seine Maske vor
herish abnahm und sich von seiner verletzlichen menschlichen Seite zeigte zum Verhängnis werden viele Menschen sind sich noch heute einig dass hinter dem skurrilen Auftreten des Modezaren ein einsamer Mann steckte der verzweifelt auf der Suche nach Liebe und Anerkennung war und das war’s mit dem Fall da ist wieder eine Menge passiert oder Rudolf Moshammer ich kann mir gar nicht so richtig vorstellen wie viele von euch Moshammer so wirkliche wahrgenommen haben was wiederum ja die These bestätigt dass er und seine Geschichte irgendwie in die Vergessenheit
geraten sind nach all den Jahren wenn ich an Rudolf Moshammer denke dann natürlich immer in Verbindung mit seiner Hündin Daisy die er immer auf seinen Arm gehalten hatte in die Tiefe Lebensgeschichte bin ich ehrlich gesagt vorher aber auch nie eingedrungen irgendwie war er für mich einfach eine prominente Person die hier und da über den Fernsehbildschirm gewandert ist aber genau deswegen fand ich es so spannend jetzt einmal hinter die Fassade des Modezaren wie er ja oft genannt wurde zu blicken und das war ein wirklich steiniges
Leben bis er zu seinem Erfolg kam finde ich nachdem er sein Vater das Unternehmen seines Großvaters gegen die Wand gefahren hatte mussten er und seine Mutter hart arbeiten und auf vieles verzichten umso eindrucksvoller dann wie ich finde die Tatsache dass Rudolf Moshammer sich so sehr für die obdachlosen Menschen in München eingesetzt hat aber auch die Tatsache dass er seine Angestellten in seinem Testament berücksichtigt hat z.
B ist irgendwie schon sehr herzerwärmend und zeigt auf jeden Fall was für ein guter K er auch war nun soll er ja ein sehr ängstlicher und einsamer Mensch gewesen sein und natürlich kann man nachvollziehen dass gerade er dann nachts alleine irgendwelche Männer zu sich nach Hause holt ja das dies dann aber für sein näheres Umfeld nicht zu ihm gepasst hat kann man auch nachvollziehen wie schwer das Ausleben seiner Sexualität für ihn war ist denke ich irgendwo auch nachvollziehbar bis einem gewissen Punkt ja auf jeden Fall traurig und ich denke Moshammer hat einfach keinen anderen Weg gefunden um sich
wenigstens für ein paar Stunden frei und begehrt zu fühlen die Zeiten waren definitiv noch ganz andere in Bezug auf das offene ausleben seiner Homosexualität und dann war er ja auch noch ein bekanntes Gesicht da war seine Angst auf jeden Fall irgendwo berechtigt einen Skandal auszulösen hätte er sich öffentlich geoutet ja noch mal mir tut es auf jeden Fall irgendwo leid denn egal wie viel Geld und Erfolg er hatte glücklich schien er nicht gewesen zu sein ja kommen wir aber mal zu dem Mörder von Moshammer ich hatte euch ja bereits im Fall erzählt dass herish A nach 18 Jahren Haft
in Deutschland im Januar 2 23 also vor gar nicht allzu langer Zeit letztendlich in sein Heimatland abgeschoben wurde was er dort nun aber macht das lässt sich aktuell nicht herausfinden fakt ist aber dass er Deutschland nicht wieder betreten darf ich habe mich ja rund um dieses Verbrechen und obwohl es ja aufgeklärt wurde dennoch immer gefragt wieso herish a Rudolf Mama eigentlich ermordet hat und wie ja schon gesagt gibt es widersprüchliche Aussagen er selbst also herish selbst soll aber vor Gericht ausgesagt haben dass es zur sexuellen Handlung kam Moshammer ihm dann
aber nicht die vereinbarte Summe zahlen wollte im Streit hat er ihn dann erdrosselt eine krasse Reaktion wenn man dann auch noch bedenkt dass er schlussendlich ohne Geld oder sonstigem Diebesgut aus der Villa floh also bis auf diese goldene Geldnadel die er gestohlen haben soll das sind so diese Momente wo man umso mehr wissen möchte was denn eigentlich an diesem Abend geschehen ist man es aber nie erfahren wird ich denke nicht dass der Mord im Voraus schon geplant war ich kann mir vorstellen dass da bei herish a echt die Sicherung durchgebrannt sind ja sage ich
jetzt mal so salopp das entschuldigt natürlich überhaupt gar nichts aber was denkt ihr über diesen Fall der die deutsche Medienlandschaft ja ganz schön in Atem gehalten hat schreibt mir gerne oder kommentiert unter dem entsprechenden Post bei Instagram oder Facebook ich bin gespannt auf eure Gedanken ja und das waren jetzt meine kurzen Gedanken zu dem Fall ich denke viel mehr ist auch gar nicht zu sagen wie gesagt der Fall ist ja aufgeklärt und eigentlich auch ziemlich detailliert von daher viel Raum für Spekulationen oder weiteres gibt’s ja eigentlich jetzt auch gar
nicht also wie gesagt lasst mal lesen oder hören was ihr so denkt ihr findet mich unter wahre_verbrechen_podcast lasst auch ganz viele Herzen da denn darüber freue ich mich auch immer voll schaut auch gerne in die Folgen Beschreibung dort findet ihr unter anderem meinen linkte mit allen Rabattcodes und ja viel mehr also es lohnt sich immer mal da reinzuschauen ich sage dann Mal tschüss ich freue mich auf die nächste Folge mit euch bis dahin bleibt sicher ciao