Parkland Highschool Morde I WAHRE VERBRECHEN I T
Parkland Highschool Morde I WAHRE VERBRECHEN I

Nicholas Jacob Cru wurde im September 1998 geboren und sofort von dem Paar adoptiert, dass seine Eltern werden sollten. Roger und Linda Cruise. Roger und Linda konnten nicht ahnen, dass sie ein neues Baby, von dem sie sich ein besseres Leben erhofften, schon in jungen Jahren so schwere Verhaltensstörungen haben würde.
Nikolas Probleme begannen, als er noch ein Kleinkind war. Er machte in der Vorschule Probleme, benahm sich daneben, störte und ärgerte die anderen Kinder. Niemand konnte sich erklären, woher all die Wut in dem kleinen Jungen kam. Alle Bemühungen, sein Verhalten zu verbessern, schlugen fehl. Egal, wie diszipliniert er war oder welche Belohnungen ihm angeboten wurden, er war wütend, er war aggressiv, erschien die Welt um ihn herum zu verachten.
Dann, als Nikolas noch ein Kind war, verstarb Roger Cruise. Nun lag die Aufgabe, Nikolas zu erziehen, allein bei Linda. Als Nicholas älter wurde, wuchsen seine Verhaltensprobleme mit ihm und wurden ernster, als sie es als Kind gewesen waren. Das führte dazu, dass er innerhalb von drei Jahren insgesamt sechs mal die Schule wechselte.
Obwohl Linda hoffte, dass ein Wechsel des Umfelds Nikolas wieder auf die Beine bringen würde, schienen die Schulwechsel keine Wirkung zu zeigen. Schließlich wurde 2014 die Entscheidung getroffen, den 16-jährigen Nikolas auf eine Sonderschule zu schicken, die sich an Schüler und Schülerinnen mit Lernschwierigkeiten oder emotionalen Problemen richtet.
Diese Schule berichtete, daß Nikolas mehrere Drohungen gegen die anderen Schüler ausgesprochen hatte. Seit 2013, als Nikolas gerade mal 14 Jahre alt war, hatten viele Fachleute dasselbe empfohlen, den Jungen in eine stationer Einrichtung einzuweisen, um die Ursache seiner Probleme intensiver zu untersuchen.
Stattdessen aber besuchte Nicolas immer wieder andere Highchools. Im September 2016 wurden einige von Nicholas Posts auf der Social Media Plattform Snapchat an das Florida Department of Children and Families gemeldet. Die Posts zeigen Nicholas mit selbst zugefügten Schnittwunden an beiden Armen sowie die Aussage, dass er sich eine Waffe kaufen wollte.
Nicholas hatte sich zu dem Zeitpunkt wegen seiner psychischen Probleme bereits im psychiatrischer Behandlung befunden, doch diese war nicht erfolgreich gewesen. Einer der Schulpsychologen an seiner Schule, der sich große Sorgen um Nicholas Wer gehen und sein Potenzial machte, anderen Schaden zuzufügen, schlug eine noch extremere Lösung vor.
Nicholas sollte nach dem Baker Act in Florida eingewiesen werden. Das Baker Gesetz sieht vor, dass Menschen gegen ihren Willen in psychiatrische Einrichtungen eingewiesen werden, um ihre eigene Sicherheit und die Sicherheit der Menschen in ihrer Umgebung zu gewährleisten. So kann sichergestellt werden, dass Menschen psychiatrische Untersuchungen und Behandlungen erhalten, auch wenn sie nicht damit einverstanden sind.
Zwei verschiedene Beratungslehrer stimmten dem Vorschlag zu, aber als sie psychiatrische Einrichtung Nikolas Fall untersuchte, stimmten sie nicht zu. Obwohl bei Nikolas Autismus, schwere Depressionen und eine unkontrollierte Aufmerksamkeitsdefizit Hyperaktivitätsstörung kurz ADHS festgestellt wurden. In einer Beurteilung von Nicholas kamen die staatlichen Ermittler zum folgenden Schluss.
Nicholas Cru hatte ein geringes Risiko, sich selbst oder andere zu verletzen. Was die Ermittler zu dieser Schlussfolgerung veranlasst hat, ist nicht bekannt. Vor allem angesichts der vielen gegenteiligen Beweise, die auf Nikolas Social Media Konten veröffentlicht wurden. Scott Israel, der Sheriff von Brow County, beschrieb Nicholas Posts und Profile in den sozialen Medien später als sehr, sehr beunruhigend.
Das war keine Übertreibung. Auf den ersten Blick waren Nikolas soziale Medien voll von Bildern, auf denen er verschiedene Waffen in der Hand hielt, die in der Lage waren, schweren Schaden anzurichten, von Luftdruckwaffen über Pistolen und Schrotflinten bis hin zu messern. Neben seiner Vernahtheit in Waffen aber zeigte Nikolas in den sozialen Medien auch starke extremische Ansichten.
Er beschimpfte Muslime und Schwarze, bedrohte Polizisten im Internet und erklärte in einem Kommentar zu einem YouTube- Video stolz, dass er kämpfen, sterben und viele Menschen umbringen wolle. Er schrieb auch, daß er die Verbrechen des Texas Tower Snipers nachahmen wolle, eines Massenschützen, der 1966 an der Universität von Texas 17 Menschen getötet hatte, indem er den Uhrenturm des Campus erklomm und auf die Studierenden unten zierte, als wären sie Schießscheiben.
Nikolas war berichten zufolge Mitglied eines privaten Gruppenchats auf Instagram, wo er beiläufig Nachrichten über seine fremden, feindlichen, rassistischen und homophoben Absichten verschickte. Er hasste Juden, er hasste Schwule und Transgender, er hasste Schwarze und er hasste Einwanderer. Ver Nicholas Cruze Welt sein Feind und zumindest für einige Leute, die ihn kannten, war klar, dass er zurückschlagen wollte.
Einmal schickte er eine Nachricht in die Instagramgruppe, in der er schrieb: “Ich glaube, ich werde Menschen umbringen.” Später behauptete er, die Nachricht sei nur ein Scherz gewesen, aber es ist nicht bekannt, wie viele der anderen Mitglieder des Gruppenschätzing glaubten. Die Klassenkameraden von Nicholas wussten alle von seinen Problemen.
Er war nicht mehr nur der Tyran der Schule oder ein ungehorsames Kind. Seine Klassenkameraden waren älter und aufmerksamer, und sie wussten, daß Nikolas nicht nur ein störendes Kind mit ADHS war. Seine Wut hatte etwas reales und beängstigendes an sich. Nach der Schießerei sagte einer von Nikolas Klassenkameraden: “Ich glaube, jeder hat im Kopf, dass er es sein würde, wenn es jemand tun würde.
” Andere Schüler und Schülerinnen erinnerten sich, dass Nikolas in der Schule unglaublich angespannt und gestresst war und versuchte sein Gesicht so gut wie möglich zu verbergen. Trotz seiner Ängste sprach Nikolas oft über Waffen, auch wenn seine Mitschüler seine Liebe zu Waffen nicht verstanden. Tatsächlich war es den anderen meist unangenehm, wenn Nikolas von Schusswaffen schwärmte.
Er machte Kommentare über Massenerschießungen und Waffengeweiht, die er wieder einmal als Witz abzutun versuchte. Eine Zeit lang erzählte er seinen Mitschülern, dass er nach dem Schulabschluss zum Militär gehen wolle. vermutlich, weil er dann schwer bewaffnet sein und auf den Feind schießen dürfe. Nikolas ließ sich von seiner Liebe zu Waffen und dem Militär anstecken, trat dem Luftgewehrteam der Schule bei und wurde in der Highschool Mitglied des Junior Reserve Officers Training Corps, wo er mehrere Auszeichnungen erhielt.
Zu dieser Zeit konnten Personen im Bundestadt Florida ab einem Alter von 18 Jahren legal Schusswaffen erwerben. Nicholas Cruine Ausnahme, trotz seiner zahlreichen psychischen Probleme mehrerer anonymer Hinweise und besorgniserregender öffentlicher Beiträge. Im Februar 2017 bestand Nicholas Cruz erfolgreich die Zuverlässigkeitsprüfung für den Kauf einer Schusswaffe und kaufte sich in einem Geschäft in Chorus Springs ein halbautomatisches Gewehr vom Typ AR15.
Wie seine Posts in den sozialen Medien vermuten ließen, war dies nicht seine erste Waffe. Er hatte bereits mehrere Gewehre und eine Schrotflinte in seinem Besitz. Er benutzte seine Waffe für die Jagd, die er liebte. Auf Tiere zu schießen war ein kleiner Teil der Geweiht und Grausamkeit, nach der er sich sehnte.
Und er pralte in der Schule oft damit, wie er zum Spaß kleine Tiere getötet hatte. Seine Mutter Linda war ratlos. Alles, was sie versucht hatte, um Nikolas zu helfen, war fehlgeschlagen. Und der Nachbar der Familie Cruise erinnerte sich, dass Linda sogar die Polizei angerufen hatte, um Nikolas zur Vernunft zu bringen. Wie alles andere, was Linda versucht hatte, half auch das nichts.
Nach zwei Jahren an der Schule für Schüler und Schülerinnen mit emotionalen Problemen und Lernbehinderungen wurde beschlossen, dass Nikolas an seine vorherige Highchool die Stonem Douglasheit zurückkehren sollte. Er besuchte sie den Rest des Jahres 2016, aber 2017 wurden seine Verhaltensprobleme schließlich zu viel für die Schule.
Er war nicht nur störend, sondern auch beängstigend, sowohl für die Schüler und Schülerinnen als auch für die Lehrer. Die Schulleitung von Stoneman Douglas hatte eine E-Mail an alle Lehrkräfte der Schule geschickt, in der sie mitteilte, dass Nikolas erneut gedroht hatte, anderen zu schaden und es ihm nun verboten war, in der Schule einen Rucksack oder eine große Tasche zu tragen.
Vermutlich lag das daran, dass mindestens eine Person an der Schule erkannte, dass Nikolas als zukünftiger Amläufer in Frage kommt und man nicht riskieren wollte, dass er eine versteckte Waffe trägt. Die jüngsten Drohungen von Nikolas waren der letzte Strohheim und Nicholas wurde offiziell von der Schule verwiesen. Einen Teenager komplett aus dem Schulsystem von Broward County zu verweisen, war jedoch keine Option.
Nikolas mußte in irgendeiner Form eine Ausbildung erhalten. Als Kompromiss wurde der 18-jährige Nicholas von der Storeman Douglas auf eine alternative Schule versetzt. Im September 2017 meldete eine besorgte Person einen bedrohlichen YouTube Kommentar an das FBI. Der Kommentar lautete: “Ich werde ein professioneller Schulschütze sein.
” Der FBI-Agent, der die Meldung erhielt, Robert Lesky, versuchte die Person zu identifizieren, die den Kommentar abgegeben hatte. Aber es gelang ihm nicht. Er ahnte nicht, dass die Antwort direkt vor ihm lag. Der Benutzername des YouTube Kommentators war Nicholas Cru. Nachdem er sein Leben lang von seinen Adoptiveltern worden war, wurde Nicholas 2017 plötzlich zum Weisenkind.
Sein Adoptivvater Roger war gestorben, als Nicholas noch ein kleiner Junge war und Linda musste sich allein um Nikolas kümmern. Selbst wenn Nikolas ein normales Kind gewesen wäre, wäre das eine schwierige Aufgabe gewesen, aber mit seinen Verhaltensauffälligkeiten war es eine gigantische Aufgabe, die sie allein bewältigen musste.
Ende 2017 verstarb Linda im Alter von 68 Jahren. Nur drei Monate vor der Schießerei an der Schule hatte Nikolas niemanden mehr, der ihm beistehen konnte. In den Monaten zwischen Linders Tod und der Schießerei lebte Nikolas bei wechselnden Freunden und Familienmitgliedern, schlief auf Sofas und hatte keinerlei Halt.
Aber Nikolas hatte einige Schritte unternommen, um sich trotz seiner deprimierenden und aggressiven Lebenseinstellung eine erfolgreiche Zukunft aufzubauen. Vor der Schießerei nahm er in einem allgemeinen Bildungsprogramm teil und hatte einen festen Job in einem nahe gelegenen Dollar Tree Store. Zwei Monate vor der Schießerei an der Stoneman Douglas School erhielt das FBI einen Hinweis von einer nicht identifizierten Person über den öffentlichen Telefondienst.
Angeblich von einer Person, die Nicholas Cru gut kannte, lieferte der Anrufer dem FBI die Taj über Nikolas Wunsch anderen Menschen zu schaden, über die Waffen, die er besaß und über sein zunehmend störendes und unberechenbares Verhalten. Der Anrufer erklärte ausdrücklich, dass er es vermögliche hielt, dass Nikolas eine Schießerei in einer Schule veranstalten würde.
Bei einem so schwerwiegenden Hinweis musste die Information an die Außenstelle in Miami weitergeleitet werden, damit Schritte zur Untersuchung und gegebenenfalls zur Festnahme von Nikolas eingeleitet werden konnten. Die Person, die den Tipp erhalten hatte, hielt sich jedoch nicht an dieses Protokoll.
Die Information wurde nie weitergeleitet und es wurden keine Maßnahmen ergriffen. Zwei Monate später war es zu spät gewesen. Es war der 14. Februar 2018, weniger als zwei Monate, nachdem das FBI den Hinweis auf Nicholas Cru von einem bestätigten Anrufer erhalten hatte. Die Pläne, die Nikolas seit Monaten geschmiedet hatte, gingen endlich in Erfüllung.
Am frühen Nachmittag bestellte Nicholas ein U-Bah, das ihn zur Majori Stoneman Douglas Highchool bringen sollte. Er stieg mit einem Rucksack und einer Tasche, in der sich eines seiner Gewehre befand in das Auto ein. Der Fahrer setzte Nikolas wie gewünscht und kurz vor 14:20 Uhr vor der Schule ab. In weniger als einer halben Stunde würde die Glocke läuten, um die Schüler für den Tag zu entlassen.
Viele Lehrkräfte und Schüler der Stoneman Douglas School kannten Nicholas aufgrund seines bedrohlichen Verhaltens und seines häufigen Auftretens von Problemen. Obwohl er sich am diesem Nachmittag bemühte, unter dem Radar zu fliegen, wurde er fast sofort von einem Mitarbeiter der Schule erkannt. Der Angestellte war alarmiert, weil Nikolas einen Rucksack trug und schnell in die Schule lief.
Über Funk informierte er einen anderen Kollegen über die Sichtung und sagte, daß Nikolas auf ein dreistiges Gebäude namens Gebäude 12 zuzugehen schien. Im Gebäude Zwölf befanden sich dreizig Klassenzimmer, in denen fast tausend Schüler untergebracht werden konnten. Obwohl der Mitarbeiter so besorgt war, dass er die Sichtung von Nikolas über Funk meldete, versuchte er nicht Nikolas festzunehmen oder Maßnahmen zu ergreifen, um die Schule abzusperren.
Bewaffnet mit dem halbautomatischen Gewehr AR15, das er kürzlich gekauft hatte, ging Niklas in Gebäude 12 und begann zu schießen. erziählte auf niemanden. Für ihn waren die Mitarbeiter und Schüler nichts weiter als bewegliche Ziele. Und als sie in Panik gerieten, schoss er weiter. Ein Rauchm klingeln.
Möglicherweise hat Nikolas ihn absichtlich ausgelöst, um die Schüler zu zwingen, die Klastenzimmer zu evakuieren, damit er so viele wie möglich töten konnte. Das wiederholte Abfeuern des Gewehrs hätte jedoch eine Rauchwolke erzeugt, die Nikolas dazu veranlasst haben könnte, den Rauchalarm unbeabsichtigt auszulösen. Das Klingeln des Alarms verwirrte die Schüler und Schülerinnen und die Lehrkräfte.
Am selben Tag hatte bereits eine Feueralarmübung stattgefunden und niemand hatte mit einer zweiten Übung am Nachmittag gerechnet. Bei Nikolas ersten Angriff in den Fluren von Gebäude wurden drei Schüler erschossen und getötet. Dann bewegte er sich auf die Klassenzimmer zu, wo Schüler und Lehrer versucht hatten, die Türen zu verbarrikadieren und sich zu verstecken.
Es war fast unmöglich, sich vor den Schüssen zu verstecken. Viele der sicheren Bereiche in den Klassenzimmern, Bereiche, die von den Türen und Fenstern aus nicht einsehbar waren, waren durch Möbel versperrt. Doch dies h Nicholas nicht davon ab. wild drauf loszuschießen. Indem er blind auf die eingeschlossenen Schüler zierte, verwundete Nikolas 13 von ihnen und tötete sechs.
Eines der Klassenzimmer, das Nikolas Angriff, befand sich mitten in einer Unterrichtsstunde über die Geschichte des Holocausts. Mit den Hakenkreuzen auf seinen Heften war sich Nikolas der Ironie nicht bewusst. Das Personal der Storm Douglas School war sich nicht sicher, wer die Befugnis hatte, einen Code Red aufzurufen und die Schule wegen eines aktiven Schützen abzusperren.
Schließlich leitete ein Mitarbeiter den Abriegelungsprozess ein, allerdings erst, nachdem er die Leiche eines der Opfer entdeckt hatte. Nikolas tobte weiter durch Gebäude 12. Er traf in der Nähe eines Treppenhauses im ersten Stock auf zwei Mitarbeiter und erschoß beide, bevor er sich auf den Weg in den zweiten Stock machte.
Die Schülerinnen und Schüler in den Klassenzimmern im zweiten Stock hatten keine Zeit, sich vorzubereiten und zu verstecken. Doch als Nikolas seine Waffe durch die Fenster richtete, gelang es ihm nicht, jemanden zu verletzen oder zu töten. Er gab auf und versuchte sein Glück in der dritten Etage.
Einige der Schülerinnen und Schüler im dritten Stock hatten es nicht geschafft, in die Klassenzimmer zu flüchten, bevor die Türen verbarrikadiert wurden, sodass sie gefangen und ungeschützt auf dem Flur waren, als Nikolas sich näherte. Er schoss wahllos auf sie und verletzte dabei sechs Menschen, fünf Schüler und Lehrer tödlich und verletzte vier weitere.
Einer der Massenmörder, die Nikolas inspiriert haben, der Texas Tower Sniper, hatte einen hohen Aussichtspunkt eingenommen und in die unten fliehenden Menschenmassen geschossen. Nikolas versuchte dasselbe und wollte aus dem verstärkten Fenster schießen, die zwischen dem Lehrerzimmer und dem großen offenen Hof lagen. Dieser Plan funktionierte jedoch nicht.
Die Fenster waren sturmsicher und sein Gewehr hatte sich verklemmt. Nikolas musste zusehen, wie seine Zielpersonen durch den Hof in Sicherheit flüchteten. Damit endete die Schießerei abrupt. Nikolas Cru hatte insgesamt nur 6 Minuten lang geschossen und die letzten 2 Minuten damit verbracht, erfolglos zu versuchen, die Fenster des Lehrerzimmers zu durchbrechen.
In vier Minuten aktiver Schießerei hatte er sieben Menschen getötet. Eine Zahl, die durch die Geschwindigkeit seiner neuen halbautomatischen Waffe möglich war. Im Gegensatz zu vielen anderen Amläufern richtete Nikolas die Waffe nicht gegen sich selbst und die Polizei war noch nicht eingetroffen, um ihn festzunehmen. [Musik] Er stand ihm frei, den Tatort zu Fuß zu verlassen, das tat er auch.
Er ließ sein Gewehr zurück und versuchte so zu tun, als wäre er nur ein weiterer Schüler, der aus dem Gebäude rennt. Nikolas ging lässig zu einer Fastfood Filiale und kaufte sich eine Limonade im Einkaufszentrum. Die Polizei suchte nun aktiv nach ihm als Täter. Mehrere Opfer hatten ihn als den Schützen erkannt und er war auf den Aufnahmen der Überwachungskameras der Schule leicht zu identifizieren.
Er wurde von der Polizei mehr als 3 km von der Schule entfernt und mehr als eine Stunde nach der Schießerei festgenommen. Nachdem Nikolas aufgrund von Atemproblemen kurz ins Krankenhaus gebracht worden war, wurde er untersucht und anschließend sofort in das Gefängnis von Broward County gebracht. Nikolas gab bereitwillig zu, der Täter zu sein, und erzählte einigen Beamten angeblich auch, dass er am Tag der Schießerei mehrere zusätzliche Magazine mitgebracht hatte, um seine Waffe nachzuladen und weiterzuschießen.
Das waren nicht die Worte eines aufgewühlten Teenagers, der sich der Konsequenzen seines Handels nicht bewusst war. Es waren die Worte eines Menschen, der einen Massenmord sorgfältig geplant und genüsslich ausgeführt hatte. Er zeigte keinerlei Anzeichen von Reuer für die Morder. Im Gegenteil, der allgemeine Konsens war, daß er unglaublich stolz auf seine Taten zu sein schien.
Am nächsten Tag wurde entschieden, dass Nikolas ohne Kion inhaftiert wird und wegen 17fachen vorsätzlichen Mordes angeklagt wird. Die Strafverfolgungsbehörden waren nicht bereit, ein Risiko mit Nikolas einzugehen. Es war selten, dass ein Massenschütze lebend verhaftet wurde, anstatt von der Polizei erschossen zu werden oder sich kurz nach der Tat das Leben zu nehmen.
Und alle Beteiligten waren unglaublich vorsichtig, weil sie befürchteten, dass Nikolas im Gefängnis einen Selbstmordversuch unternehmen würde. Er wurde in einzelhaft unter Selbstmord Beobachtung gestellt, wo er regelmäßig kontrolliert wurde und keine Gelegenheit hatte, sich selbst zu verletzen. Nicholas hat an diesem 14.
Februar 2018 Menschen in der Stonman Douglas Highchool getötet. Drei weitere Opfer erlagen ihren Verletzungen außerhalb des Gebäudes und zwei weitere hatten zunächst überlebt, erlagen aber später am Krankenhaus ihren Verletzungen. Damit stieg die Zeit der Opfer auf insgesamt 17, 14 Schülerinnen und Schüler und drei Mitarbeiter.
Die meisten der Opfer waren im frühen bis mittleren Teenager Alter. Die Hälfte von ihnen war erst 14 Jahre alt. Alle drei Mitarbeiter, die an diesem Tag getötet wurden, wurden niedergeschossen, als sie versuchten, ihre Schüler vor Schaden zu bewahren. Chris Hickson, ein Sportdirektor, hörte die Schüsse und rannte darauf zu, um die Opfer zu retten.
Doch Nikolas schoss ihn tödlich an. Der stellvertretende Footballtrainer Aaron Feiß hatte zwei Jugendliche mit seinem Körper geschützt, als er erschossen wurde. Scott Bagel, ein Geografielhrer hatte ein Klassenzimmer aufgeschlossen, damit sich die darin eingeschlossenen Schüler und Schülerinnen verstecken konnten. Doch obwohl es ihm gelang, die Schüler in Sicherheit zu bringen, wur erschossen.

Die Mitarbeiter waren nicht die einzigen Opfer, die für ihr heldenhaftes Handeln ausgezeichnet wurden. Peter Weng, der an diesem Tag erschossen wurde, war neben Niicholas Mitglied des Junior Reverse Officers Training Corps gewesen. Um den fliehenden Schülerinnen und Schülern zu helfen, schneller aus Gebäude 12 zu entkommen, hatte Peter noch in seiner Uniform als Junior Reserve Officer die Tür offen gehalten.
Sein Handeln ermöglichte es unzähigen Schülern sich in Sicherheit zu bringen und er opferte schließlich sein eigenes Leben, um andere zu retten. Giter wurde in seiner Uniform des Junior Reserve Officers Trainingscorps beerdigt und nach seinem Tod ehrenhalber in die Militärakademie der Vereinigten Staaten aufgenommen und von der Armee der Vereinigten Staaten mit einer postumen AOTC Medaille für Heldentum ausgezeichnet.
Von allen Opfern, die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, hat Anthony Borks am längsten mit seinen Verletzungen gekämpft. Anthony war damals erst 15 Jahre alt und hatte ein Klassenzimmer mit 20 Schülerinnen und Schülern beschützt, indem er die Tür mit seinem Körper zhiielt, um Nikolas am Eindringen zu verhindern und das Leben seiner Mitschüler zu retten.
Anthony überlebte insgesamt fünf Schüsse und blieb nach dem Angriff fast einen Monat lang im Krankenhaus, was ihm den Spitznamen der wahre Iron Man einbrachte. Kurz bevor Anthony aus dem Krankenhaus entlassen wurde, kam das Geschworenengericht zu einem Urteil über die Anklagepunkte, die Nikolas erwarten würde.
17 Anklagen wegen vorsätzlichten Mordes und weitere 17 Anklagen wegen versuchten Mordes für jedes Opfer, das verletzt, aber nicht getötet wurde. Jetzt im Alter von 19 Jahren, wurde Nikolas wegen insgesamt 34 Morden und versuchten Morden angeklagt. Am 13. März wurde Nicholas Cru angeklagt. Die Staatsanwaltschaft ging aggressiv vor.
Sie glaubte beweisen zu können, dass die Morde die Kriterien für die Todesstrafe in Florida erfüllen. Im Bundesstadt Florida kann ein Mord mit der Todesstrafe geahnet werden, wenn mindestens ein erschwerender Faktor vorliegt. Nikolas Verbrechen schienen aber mehrere dieser Kriterien zu erfüllen. Insbesondere ein Mord, bei dem der Angeklagte wissentlich ein Todesrisiko für viele Personen geschaffen hat.
Unabhängig von Nikolas Rechtfertigungen für seine Verbrechen und seine Vorgeschichte mit psychischen Problemen war unbestreitbar, dass er an diesem Tag das Gebäude der Highchool mit der Absicht betreten hatte, so viele unschuldige Menschen wie möglich zu töten. Die zusätzlichen Magazine, die er bei sich trug, waren ein unbestreitbarer Beweis für diese Absichten.
Ende Mai veröffentlichte die Staatsanwaltschaft eine Reihe von drei Videos, die Nikolas angeblich kurz vor Beginn der Schießerei aufgenommen hatte. Die Videos machten deutlich, dass Nikolas die Molde nicht nur geplant hatte, sondern von dem Gedanken begeistert war, so viele Menschen wie möglich zu töten.
In den Aufnahmen spricht Nikolas darüber, wie sehr er andere Menschen hasst und erklärt, dass er sich als Schulschütze berüchtigt fühlen würde. Das Video machte Nikolas Absichten deutlich, aber nicht nur das, es machte auch deutlich, dass er sich wirklich darauf gefreut hatte, die Morde zu begehen. Die nächste Frage, die während des Gerichtsverfahrens geklärt werden musste, war, ob Nikolas Anspruch auf einen Pflichtverteidiger für seinen Prozess haben würde oder ob er sich einen privaten Anwalt für seine Verteidigung leisten konnte. Dies wurde
durch den kürzlichen Tod seiner Mutter erschwert, was schwierig machte, Nikolas Nettovermögen zu berechnen. Trotz seiner Geweitverbrechten und seines antisozialen Verhaltens waren die ersten Monate, die Nikolas im Gefängnis verbrachte, relativ frei von Zwischenfällen. Im November 2018, nach etwa 9 Monaten haft, überraschte Nikolas Alle, als er wegen schwerer Körperverletzung eines Gefängnisbeamten und der Verwendung einer elektrischen oder chemischen Waffe gegen einen Beamten angeklackt wurde.
Berichten zufolge hatte das Opfer Nikolas im Aufenhaltsraum des Gefängnisses angesprochen und ihm befohlen, nicht mehr mit seinen Sandalen über den Boden zu schleifen, während er ging. Nikolas reagierte sofort mit einem Wutausbruch, indem er den Beamten den Mittelfinger entgegenstreckte und dann nach vorne schwang, um ihn ins Gesicht zu schlagen.
Während des Kampfes gelang es Nikolas, den Polizisten, den Elektroschocker zu entreißen und die Waffe zu entladen. Der Beamte bekam die Situation schnell unter Kontrolle, nahm seine Waffe zurück und überwältigte Nikolas, der sofort wieder in Einzelhaft genommen wurde. Dieser Vorfall machte allen Beteiligten klar, dass die Wut, die Nikolas sein ganzes Leben lang an den Tag gelegt hatte, immer noch da war, egal wie ruhig erschien.
Niemand wusste, wann sie an die Oberfläche kommen und einen Geweitausbruch verursachen würde. Im März 2019 forderte Nicholas Cruise indirekt ein weiteres Opfer. Eine der Überlebenden der Schießerei. Sydney Ayellow hatte mit psychischen Problemen und Schuldgefühlen zu kämpfen, nachdem ihre enge Freundin Meow Pock bei der Schießerei gestorben war.
Auf Meadow hatte Nikolas fünf mal geschossen, nachdem sie auf dem Flo gefangen war und sich nicht in einem Klassenzimmer verstecken konnte. Meow hatte Heldenhaft als menschliches Schutzschild für ein anderes Opfer Cara Lauren fungiert, indem sie Kara mit ihrem eigenen Körper bedeckte. Nikolas kehrte jedoch zurück und schoss erneut auf beide Mädchen, wobei sowohl Meadow als auch Cara ums Leben kamen.
Seitdem litt die 19-jährige Sydney unter posttraumatischen Belastungsstörungen und den Schuldgefühlen der Überlebenden, die sie dazu brachten, sich vor dem Schulattack zu fürchten. Sie versuchte trotz ihres Traumas das College zu besuchen, aber es war ein Albtraum, das Flashbacks auslöste und die täglich Angst bereitete. Am 17.
März 2019 beging Sydney Selbstmord. In der darauffolgenden Woche nahm sich ein anderer Teenager, der die Schießerei überlebt hatte, ebenfalls das Leben. Im April 2019 wurde festgestellt, dass Nicholas Cruise keinen Pflichtverteidiger bekommt, nachdem das finanzielle Ergebnis seiner Versicherungspol zu hoch angesetzt wurde, was zeigte, dass er sich eine private Verteidigung leisten konnte.
Noch am selben Tag beantragte das Büro des Pflichtverteidigers aus dem Fall Nicholas Cru herausgenommen zu werden. Im weiteren Verlauf des Falls wurde deutlich, wie oft die Gelegenheit Nicholas Vor und während der Schießerei festzunehmen verpasst wurde. Einer der am meisten kritisierten Beteiligten war Gott Peterson, ein Deputy des Brow Cheris Office, der zum Zeitpunkt des Angriffs bewaffnet und vor Ort war.
Obwohl er die Schüsse hörte und während des gesamten Anschlags auf die Stoneman Douglas School anwesend war, betrat der Gebäude 12 nicht. Wäre er hineingegangen, hätte er Nikolas möglicherweise ausschalten und das Leben unzähiger Schülerinnen und Schüler retten können, die in den letzten Minuten des Angriffs getötet wurden.
Scott wurde etwas mehr als eine Woche nach dem Angriff ohne Bezahlung suspendiert und entschied sich sofort von seinen Posten zurückzutreten, nachdem er vom Scherfbüro öffentlich für sein Handeln verurteilt worden war. Trotz seines Rücktritts gingen die Ermittlungen zu seinen Taten an diesem Tag weiter.
Nachdem die Ermittler fast 200 Zeugen befragt hatten, wurde Scott Peterson wegen seines Versäumnisses die Opfer zu schützen, verhaftet und wegen Vernachlässigung eines Kindes, Meine Eids und grober Verlässigkeit angeklagt. Er pläierte in allen Anklagepunkten auf nicht schuldig und beantragte, die Anklage fallen zu lassen.
Scotts Anwalt behauptete, dass er zwar von der Schießerei wusste, aber fälschlicherweise geglaubt hatte, dass die Schüsse von außerhalb des Gebäudes abgefeuert wurden und es daher nicht vernötigt hielt, sich auf den Weg ins Gebäude zu machen, um den Schützen zu stellen. Die Mitschriften von Scotts Funksprüchen am Tag der Schießerei zeigen jedoch etwas anderes.
Über Funk sagte er, ich glaube, wir haben Schüsse. Möglicherweise Schüsse. Gebäude 12, wobei er wiederholt darauf hinwies, dass die Schießerei in Gebäude 12 stattfand und der Polizeibefahl, sich mindestens 500 Fuß von dem Gebäude zu entfernen. Neben Scott wurde auch die Reaktion des Captains des Brower Sher Office Jan Jordan unter die Lupe genommen.
Berichten zufolge hatte Jan den bewaffneten Hilfsscheriffs befohlen, nicht direkt auf den Schützen zuzugehen, sondern stattdessen eine Absperrung, um das Gebäude 12 zu bilden. das Gegenteil von dem, was er bei einer Schießerei zu tun gelernt hatte. Als die Polizeibamten von Coris Springs am Tatort eintrafen, standen die bewaffneten Polizisten immer noch vor dem Gebäude.
Und zu diesem Zeitpunkt hatte Nicholas Cruise bereits aufgehört zu schießen und war geflohen. Zusätzliche Sanitäter wurden von der Feuerwehr zum Tatort geschickt, aber das Sherbris Office verweigerte ihnen den Zugang, um die Verwundeten zu behandeln, mit der Begründung, dass die Sanitäter des SWAT Teams bereits drinnen waren. Nachdem sie für ihre Untätigkeit öffentlich kritisiert wurden, trat auch Jan Jordan weniger als ein Jahr nach der Schießerei von seinem Amt zurück.
Am 8. August 2019 veröffentlichte die Boulevardzeitung TMC ein gefilmtes Video von Nikolas Geständnis. Gegen Ende des Clips weint Nicholas hörbar und wendet sich direkt an den Kameramann mit den Worten: “Töte mich.” Die Schießerei ereignete sich zu einer Zeit, in der die Waffenkontrolle in Amerika bereits Schlagzeilen machte und die Menschen auf der ganzen Welt verfolgten den Fall aufmerksam, als das Datum des Prozesses näher rückte.
Ursprünglich sollte Nikolas Prozess Ende Januar 2020 beginnen, aber die Verteidigung beantragte eine Verschiebung, damit sie Zeit hat, einen soliden Fall aufzubauen. Als die Covid-19 Pandemie das Land zur Abriegelung zwang, wurde der Prozess erneut verschoben und zwar auf ein unbestimmtes Datum Ende 2021. Vor Beginn des Prozesses traf Richterin Elizabeth Shera eine Entscheidung, um zu verhindern, dass die Zeugen und die Staatsanwaltschaft abwertende Worte über Nikolas verwenden.
Allerdings waren Schimpfwörter schwer zu klassifizieren. Bei einem Verbrechen wie diesen musste die Richterin die Verwendung von Begriffen wie Killer und Mörder erlauben. Auch wenn sie als Beleidigung gemeint waren, ließ sich nicht leugnen, dass Nicholas Cru ein Killer, ein Mörder oder ein Schulschütze war. Schließlich entschied Richterin Shera einige dieser Begriffe zuzulassen, weil sie unter den gegebenen Umständen normal waren, um bestimmte Fakten zu beschreiben. Am 20.
Oktober 2021 bekannte sich Nicholas Cru schließlich in allen gegen ihn erhobenen Anklagepunkten wegen Mordes und versuchten Mordes schuldig, um die Todesstrafe zu vermeiden. Er gab eine Erklärung ab, die im krassen Gegensatz zu seiner bisherigen Haltung stand. In dieser Erklärung forderte er, daß die Familien seiner Opfer über den Ausgang des Prozesses entscheiden sollten und erklärte, dass er die Morde bereue.
Es ist unklar, ob diese Rolle echt war oder nur ein weiterer Versuch, der Hinrichtung zu entgehen. Am selben Tag wurde Nicholas auch für den Angriff auf den Polizisten im Gefängnis verurteilt, wofür er eine zusätzliche Strafe von 26 Jahren erhielt. Nikolas Prozess begann offiziell am. Juli 2022 unter dem Vorsitz von Richterin Elizabeth Shera.
Die Geschworenen erhielten eine Zusammenstellung digitaler Beweise, die die Staatsanwaltschaft bei ihren Ermittlungen zu Nikolas Online Aktivitäten gefunden hatte. Es handelte sich um eine 18seitige Zusammenstellung von Suchanfragen, die Nikolas online gestellt hatte. In den letzten Jahren hatte er unter anderem nach warum ich Frauen töten will und wie man ein Schulschütze wird gesucht.
Er war auch eindeutig von der Schießerei an der Columbine Highchool fasziniert und stellte eine Googleanfrage nach Pumped Up Kicks Columbine Highschool. Eine Anspielung auf den beliebten Song Pumped up Kicks, indem ein Teenager Rache übt, indem man seine Feinde erschießt. Nikolas Verteidigungsteam hatte die Aufgabe, die Geschworenen davon zu überzeugen, dass Nikolas nicht die volle Kontrolle über seinen Handlungen hatte und sich der Konsequenzen nicht bewusst war.
Sie argumentierten, daß Nikolas mit einer Behinderung und einem Hirnschaden sowie einer lebenslangen psychischen Erkrankung geboren wurde, die zum Teil dadurch verursacht wurde, dass seine leibliche Mutter während der Schwangerschaft Drogen nahm und trank. Sie beschuldigten auch Nikolas Schule, die psychiatrische Leitung und den Staat nicht früher eingegriffen und für eine bessere Behandlung gesorgt zu haben.
Vor allem, nachdem mehrere Personen ihre Besorgnis darüber geäußert hatten, dass Nikolas zu einem Schrulschützen werden könnte. Die Staatsanwaltschaft widerlegte diese zwei Behauptungen, indem sie einen Sachverständigen benannte, der aussagte, dass Nikolas seine psychischen Probleme während seiner Beurteilung nur vorgetäuscht hatte, obwohl bei ihm sowohl eine Borderline Persönlichkeitsstörung als auch eine antisoziale Persönlichkeitsstörung diagnostiziert worden war.
Es war der 13. Oktober 2022, als die Jury zu einem Ergebnis kam. Obwohl die Geschworenen davon überzeugt waren, dass Nikolas Verbrechen die erschwerenden Faktoren erfüllten, die ihn zu der Hinrichtung qualifizierten, waren sie unentschlossen, ob die Todesstrafe die richtige Vorgehensweise war. Da es kein einstimmiges Votum für die Todesstrafe gab, wurde Nicholas Cruise stattdessen zu lebenslange Haft ohne die Möglichkeit einer Bewährung verurteilt.
Die Nachricht von Nikolas Verurteilung war seits in der Wunde für die Familien seiner Opfer und die traumatisierten Überlebenden, die während der Schießerei in Stoneman Douglas gewesen waren. In fast allen Stellungnahmen, die während des Prozesses verlesen wurden, erklärten die Angehörigen der Opfer und Überlebenden der Schießerei mit Nachdruck, dass Nikolas die Todesstrafe verdient hat.
Trotz des großen Widerstands gegen die Entscheidung wurde Nikolas Anfang November 2022 offiziell zu 34 lebenslangen Haftstrafen verurteilt, die nacheinander zu verbüßen sind. Das war eine lebenslange Haftstrafe für jede Person, die Nikolas an diesem Tag getötet oder verletzt hatte. Überlebende der Stonman Douglas Schießerei reichten darauf in Klage gegen die Schulleitung den Scherf und den Bezirk ein, weil sie es versäumt hatten, die Tragödie zu verhindern.
Ihre Klage wurde jedoch später abgewiesen. Der Richter entschied, daß es nicht zu den Pflichten der Regierung gehöre, vor Schulschützen zu schützen. Im Jahr 2021 wurde den Familien der Opfer vom Schulbezirk Broward County eine Entschädigung in Höhe von 25 Millionen Dollar zugesprochen. Mit dem Geld, das in drei geplanten Raten gezahlt wurde, wurde der Großteil der Klagen der Familie wegen Fahrlässigkeit beigelegt.
Im selben Jahr gab es einen weiteren finanziellen Gewinn, einen Vergleich mit der Bundesregierung in Höhe von rund 130 Millionen Dollar. Dieser größere Vergleich war eine Reaktion auf ein bestimmtes Versagen der Bundesregierung, ihr Versäumnis auf den anonymen Hinweis zu reagieren, der das FBI vor der Möglichkeit warnte, dass Nicholas Cruise eine Schießerei an einer Schule veranstalten könnte.
Kein Geld und kein öffentliches Bewusstsein konnte die Zeit zurückdrehen oder die 17 Opfer, die an diesem Tag ihr Leben verloren hatten zurückbringen. Finanzielle Mitte halfen den Überlebenden Beratung und Unterstützung in Anspruch zu nehmen, um ihr Leben wieder in den Griff zu bekommen. Aber für jeden, der von der Schießerei betroffen war, würde es ein langer, harter Kampf sein, weiterzumachen.
Letztlich hatte eine Person nach der anderen Fachleute aus dem Bereich der psychischen Gesundheit, Strafverfolgungsbehörden und Schulbeamte versagt, um die Tragödie zu verhindern, die sich entwickelte. Alle Warnzeichen waren vorhanden und viele Menschen wußten von Nikolas Absicht, eines Tages eine große Anzahl von Menschen zu töten.
Nicholas Crulebte nicht nur die Schießerei und entging der Todesstrafe, sondern er bekam auch genau das, was er wollte, den Ruhm und die Berühmtheit, nach denen er sich immer gesehnt hatte. Und das war’s mit dem Fall und ganz schön heftig, oder? Nicholas Cruise war zu dem Zeitpunkt, als er am Valentinstag dem 14.2.
2018 um 14:21 Uhr das Schulgelände der Majori Stoneman Douglas High School betrat, gerade erst 19 Jahre alt. 19 Jahre, ich meine, er hatte sein ganzes Leben noch vor sich. Letztendlich hat er das vieler Menschen genommen und nachhaltig verändert. Wie ich euch ja schon erzählt habe, verbüst Nicholas nun 17 Jahre Haft ohne Bewährung und 17 Jahre Haft mit der Aussicht auf Bewährung für jedes Opfer, das er getötet oder verletzt hat.
Die Strafe muss er nacheinander absitzen, was dann natürlich so viel bedeutet, wie dass er niemals wieder aus dem Gefängnis entlassen wird. Und zu dieser Strafe kommen ja dann auch noch mal die 26 Jahre Haft, die er wegen des Angriffs auf den Justizbeamten bekommen hat. eine enorme und wie ich finde auch sehr gerechte Strafe, die wir ja hierzulande nicht so kennen.
Ja, und wo wir gerade bei Strafe sind, viele Opfer und Angehörige, aber auch viele Menschen aus der Bevölkerung waren ja mit diesem Urteil nicht so sehr zufrieden. Sie haben die Todesstrafe gefordert und sind der Meinung, dass nur diese wirklich gerechte Strafe wäre. Nun ist es ja so, das Thema hatten wir schon einige Male, wäre die Todesstrafe denn wirklich die einziggerechte Strafe für Nicholas Cru z.B.
Nicholas Cru wird ja nie wieder aus dem Gefängnis freikommen, komme was wolle. Er ist dazu verdammt auf Lebzeiten in einer kleinen Zelle und hinter Eisenstäben zu verbringen, bis er dann nun irgendwann stirbt. Eine sehr krasse Aussicht auf die Zukunft auf jeden Fall. Ja. Und oh Gott, bitte versteht das nicht falsch, denn ich denke, die Todesstrafe gehört nicht in ein modernes Rechtssystem.
Aber nur mal so ein loser Gedanke. Mit der Aussicht, die Nicholas Cru auf seine Zukunft hat, würde die Todesstrafe ja ein wenig wie ein Ausweg wirken, oder? Also, versteht ihr, was ich meine? Ich finde solch eine lebenslange Haftstrafe ist ja viel mehr Bestrafung, oder? Ich kann natürlich nur versuchen nachzuvollziehen, wie es den Angehörigen der Opfer geht und woher der Wunsch kommt, die Taten mit dem Tod zu bestrafen.
Ja, und da kommt vielleicht auch dieser Auge, um Augeeffekt zu tragen, aber ein Leben lang verdammt im Gefängnis zu sein, ist doch eine viel größere und gerechtere Strafe. Na ja, wie gesagt, das sind jetzt mal so meine ähm unwichtigen Gedanken zu dem Thema. Viel mehr kann ich da jetzt auch nicht so wirklich zu sagen.
Deswegen gehen wir mal noch mal an den Tag zurück, an dem Nikolas festgenommen wurde. Er ist ja nach der Tat geflohen mit den anderen fliehenden und aufgelösten Schülern und dann setzte er sich irgendwann in ein Fastfood Restaurant, welches sich etwa 3 km entfernt vom Tatort in Caris Springs befindet.
Dort wurde er dann gegen 15:50 Uhr von einem Polizisten angesprochen. Dem hat er dann direkt erzählt, dass er der Amokläufer sei, den sie suchen. Ja, und den Rest habt ihr ja dann eben schon gehört. Nikolas ließ sich widerstandslos festnehmen und wurde vor Gericht gestellt. Und ich denke, viel mehr als das, was wir bereits im Fall gehört haben, kann man auch gar nicht zu Nikolas Cru sagen.
Er war ein Junge, der sehr früh Verluste erlebt hat und mit vielen vor allem psychischen Krankheiten leben musste. Er wurde zum Außenseiter zu jemandem, vor dem die anderen Schüler Angst hatten. Ja, er wurde zu einem jungen Mann, der sich dafür entschied, das Leben anderer zu beenden und handelte dabei nach seinen Vorbildern, die ebenfalls Massenmörder waren.
Also, da war schon sehr viel los bei Nicholas Cruise. Ich weiß gerade, wenn es um Themen wie Schießereien an Schulen geht oder generell ja um Massaker, geht es oft um die Frage, wie konnte es dazu kommen? Wieso ist niemandem etwas aufgefallen? Der Täter oder die Täterin wurden gemobbt und schlussendlich zu der Tat getrieben, weil sich der Hass in ihnen ja so sehr aufgestaut hat.
Aber ist die Frage wirklich so einfach zu beantworten? Ich sage euch, ich persönlich weiß es nicht. Na klar, ist es ist einfach jetzt ein Grund zu finden und zu sagen, Nikolas wurde gemobbt. Er hat eine schwere Kindheit, er wurde adoptiert. Seine leiblichen Eltern wollten nichts mit ihm zu tun haben. Seine Adoptiveltern sind gestorben.
Ja, e wie gesagt, er wurde gemobbt und von Schule zu Schule gereicht und da hat sich das in ihm aufgestaut. Doch rechtfertigen tut ja solch eine Erklärung eben die Tat auch nicht. Ja, und einfach davon auszugehen, dass der Täter zu der Tat hingehend erzogen wurde, ist ja eben auch zu einfach. So, versteht ihr, was ich meine? Es wäre ich ein bisschen würre, aber sind so ein bisschen meine Gedanken dazu.
Im Fall Nicholas Cru seine Adoptivmutter z.B. schon sehr hinterher, ihn irgendwo aufzufangen. Hat Schulwechsel angeregt, die Polizei gerufen, um ihm Grenzen aufzuzeigen. War bei Psychiatern und Therapeuten und auch viele Menschen aus Nicholas Umfeld waren alarmiert und haben ihre Bedenken mehr als nur einmal geäußert.
Und klar, hätte vielleicht dadurch das Massaker verhindert werden können, hätte die Polizei z.B. für diesen Anruf ernst genommen. Ich denke, die Polizei hätte Nikolas vielleicht nicht unbedingt für lange Zeit festnehmen können, aber zumindest hätten sie ja die Waffen einziehen können und ihm ja auch seine Lizenz zum Kauf neuer Waffen entziehen können und oh Mann, ich merke gerade, wie krass eigentlich dieser Satz ist und das Thema, weil wir sprechen einfach gerade über Waffenkauf.
Das ist für mich so unvorstellbar wirklich. Ich kann auch beim besten Willen überhaupt nicht verstehen, wieso es ja die Möglichkeit gibt, überhaupt so einfach an Waffen ranzukommen, Waffen einfach kaufen zu können. Ja, okay. Kommen wir hierzu aber gleich noch mal zu ein paar weiteren Fakten. Der damalige Präsident Donald Trump hatte nach der Schießerei verkündet, die Waffengesetze in den USA zu verschärfen, was in seinen Augen so viel bedeutete wie das Alter für den Kopf von Waffen von 18 auf 21 Jahren zu erhöhen. Und
surprise, dieses Vorhaben wurde nie umgesetzt. Und im Grunde hatte er natürlich auch nicht die Absicht, die Waffengesetze zu verschärfen, sondern einfach ja, ihm dieses Alter hochzusetzen. Aber eigentlich ging es nie darum zu sagen, weiß ich nicht, Waffen verschwinden von unseren Straßen und vor allem in Florida, der Bundesstaat mit den meisten Waffen, die da im Umlauf sind.
Ja, und offiziell wurde es dann 7 Tage nach dem Massaker. Da lehnte nämlich das Repräsentantenhaus von Florida mit Z 36 Stimmen ein strengeres Waffengesetz ab. Aber generell hat der damalige Präsident sich ja sowieso nicht sehr politisch zu den Vorfällen geäußert. Interessant zu wissen ist auch, daß nur einen Tag vor dem Schulmassaker in Parkland die Polizei einen 18-jährigen in Washington festgenommen hat, der ebenfalls einen Amoklauf an seiner Schule plante.
Seine Großmutter hatte dieses Vorhaben der Polizei gemeldet, nachdem sie ein Tagebucheintrag ihres Enkels gelesen hatte. Ja, und tatsächlich bei der Hausdurchsuchung wurde dann ein halbautomatisches Gewehr und sogar selbstgebaute Sprengsätze gefunden. Mit dem Amoklauf an der Major Stonem Douglas High School verübt durch Niicholas Cruise war es das 1607 mal seit dem Amaklauf an der Sandy Hook School im Dezember 2012, dass ein Täter vier oder mehr Menschen auf einmal mit einer Schusswaffe verletzte.
Statista.com hat im Mai eine neue Aufstellung veröffentlicht, die die sogenannten Mass Shootings zwischen den Jahren 2014 und April 2023 dokumentiert und dennach gab es im Jahr 2022 in den USA insgesamt 648 erfasste Massenschießereien. Im Vorjahr, also 2021, gab es 690 erfasste Massenschießereien in den USA nur und die Anzahl der Vorfälle ist im Jahr 2020 besonders stark angestiegen.
Von 417 im Jahr 2019 auf 611 Massenschießereien im Jahr 2020. Und was für unglaubliche Zahlen, oder? Ich bin sprachlos. Wirklich, wie gesagt, die Statistik deckt alle Vorfälle ab, die als Massenschießerei oder Mass Shootings gelten. Also eben mindestens vier Menschen durch einen Täter mit Schusswaffen ermordet oder verletzt wurden.
Und ganz ehrlich, allein 648 Fälle von Schießereien, Massenschießereien nur im Jahr 2020 in den USA. ist krass. Gut, ich äh würde jetzt hier ein Cut machen, denn sonst findet sich hier kein Ende. Ich bin aber sehr gespannt, wie eure Gedanken dazu sind und damit verabschiede ich mich jetzt für diese Folge mit einer riesengroßen Bitte, denn wenn ihr es nicht schon getan habt und euch der Podcast gefällt, dann schreibt doch bitte eine Liebe Bewertung, drückt den fünf Sterneknopf, folgt mir auf Instagram unter wche_verbrechen Podcast. Macht das bitte. Ja, und dann
würde ich sagen, wir hören uns in der nächsten Folge wieder. Bis dahin bleibt sicher. Ciao.