Ein schrecklicher Verdacht – Der Vermisstenfall Iris S. aus Hamburg T
Ein schrecklicher Verdacht – Der Vermisstenfall Iris S. aus Hamburg

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crimeime. Ich freue mich, dass ihr alle wieder mit dabei seid und am meisten würde es mich freuen, wenn ihr ein kostenloses Abo auf YouTube oder den Podcast Portalen abschließt.
Wer mag, darf bei YouTube auch gerne die Kanalmitgliedschaft in Anspruch nehmen und ja, wie immer freue ich mich, wenn ihr von Anfang bis zum Ende dran bleibt und die nächste Folge, die jetzt kommen wird, da habe ich euch mal abstimmen lassen kurzfristig bei Instagram. Das war jetzt ganz schön knapp 537%. Ihr habt euch mal wieder einen geklärten Fall gewünscht und der nächste Fall, der dann kommen wird, wird ein geklärter Fall sein.
Ich bin mal gespannt, welchen Fall ich mir da ausgucken werde. Der heutige Fall wird, glaube ich, nicht ganz so lang werden. War mir aber sehr, sehr wichtig, war ein Vorschlag einer Zuschauerin und ich hatte mich noch nie so intensiv mit dem heutigen Fall befasst und war dann ganz geschockt, was wahrscheinlich doch ja hinter diesem vermissten Fall stecken könnte.
Aber wir fangen mal von vorne an, so wie immer. Ich möchte heute mit euch über einen vermissten Fall reden, der schon länger zurückliegt. Und ja, hier ist man aber auch nicht mehr so richtig von einem vermissten Fall im klassischen Sinne überzeugt, sondern geht eher von einem Verbrechen, einem Tötungsdelikt aus. Aber fangen wir mal wie immer von vorne an.
Es geht um Iris Schwarz und Iris war 17 Jahre alt, als sie im Jahr 1980 aus Hamburg verschwand. Sie machte damals eine Ausbildung in einer Konditorei, die Konditorei Postel in Hamburg Uhlenhorst in der Schenkendorfstraße und musste natürlich da auch immer recht früh für aufstehen. Zuvor lebte Iris auch unter keinen so guten Umständen.
Ihre gesamte Kindheit war, glaube ich, auch nicht so wunderbar geprägt. Die Familie hatte mehrere Kinder, ich glaube sechs an der Zahl und ihres kümmerte sich teils auch um die jüngeren Geschwister. Die Verhältnisse, wie gesagt, waren alles andere als leicht. Die Eltern sind jetzt keine so super guten tollen Eltern gewesen.
Bevor sie nach Hamburg zog, lebte sie in Wilster im Kreis Steinburg in Schlißwig-Holstein, so ca. 70 km von Hamburg entfernt. Irgendwann ließen sich die Eltern dann auch scheiden und ihres Zug mit ihrem Vater nach Hamburg. Zu ihrer Mutter hatte sie wohl dann gar keinen Kontakt mehr. Ihr Vater Michael, den Namen habe ich abändern müssen, war in mehreren Kernkraftwerken als Handwerker tätig und in manchen Bereichen wird auch von einem Beruf als Monteur gesprochen.
Er war deshalb immer mit einem VW Wohnmobil und einem Ford Transit unterwegs und hatte keinen festen Arbeitsort. Da ich Ih Iris damals keine eigene Wohnung von ihrem Lehrgehalt leisten konnte, verständlicherweise schlief sie dann aber erstmal auf der Couch des Konditors, also ihres Chefs, bei dem sie gearbeitet hat, was natürlich absolut keine Dauerlösung für das junge Mädchen gewesen ist.
Ein Freund soll ihres noch nicht gehabt haben. Zumindest wurde dies so in der Sendung Aktenzeichen XY ungelöst berichtet. In anderen Berichten ist jedoch von einem Exfreund die Rede, also ob sie jetzt einen Freund hatte oder nicht, so ein bisschen ja ein Fragezeichen im Raum. Dafür hatte sie aber eine sehr gute Freundin, mit der sie auch reden konnte, mit der sie was unternommen hat und Anfang der 80er Jahre hatte ihres auch großen Redebedarf.
Sie erzählte ihrer Freundin davon, daß ihr Vater nun die Idee gehabt hat, eine eigene Quadratmeter Einzimmerwohnung in Hamburg Wzbeck anzumieten. Eigentlich ja nichts Schlimmes, aber Iris sollte damit einziehen, während [schnauben] er selbst dort nur nächtigen wollte, wenn er nicht in seinem VW-Bus schlief. Die Miete sollte zwischen den beiden aufgeteilt werden, wodurch sich ihres die Wohnung dann gerade so hätte leisten können.
Das waren so ein bisschen über 200 Dmark, die sie dann wohl selber hätte zahlen müssen für diese Wohnung. Wenn man das so hört, könnte man denken, das ist ja eine prima Idee, da muss sie nicht mehr auf dem Sofa des Konditors schlafen. Doch Iris hatte Bedenken, die sie ihrer Freundin gegenüber auch ja geäußert hat und es war nur mal eine ein Zimmerwohnung und man konnte sich dann ja auch nicht aus dem Weg gehen.
Es machte so den Anschein, als wäre Iris das nicht recht mit ihrem Vater auf so engen Raum zu leben. In der Pubertät natürlich ohnehin keine Wunschvorstellung. Aber wieso es noch solche Bedenken gab bei Iris, dazu kommen wir später noch. Ihre Freundin jedenfalls hat Iris dazu geraten, es doch wenigstens mal zu probieren und das tat sie letztendlich auch.
Im Februar 1980 war es dann soweit und sie zogen in ein Hochhaus in Hamburg Warnsbeck in der Lengerke Straße 10. Am 27. Februar 1980 feierte Iris dann ihren 17. Geburtstag und ihre beste Freundin schenkte ihr zu diesem Anlass. Das war für Iris wirklich der Knaller. Zwei Karten für Howard Carpendale für den 5.
März 1980 und die beiden wollten da auch dann gemeinsam hingehen und diese Chance hätte Iris niemals einfach so verpasst. Sie war ein großer Fan und freute sich riesig auf das Konzert. Zwei Tage nach ihrem Geburtstag am Freitag dem 29. Februar 1980 soll Iris laut ihrem Vater gegen 4:50 Uhr die Wohnung in Hamburg Wandsbeck bereits verlassen haben, um sich auf dem Weg zur Konditorei zu machen.
Ihr Vater muss also wach gewesen sein oder zumindest kurz erwacht sein, um bemerkt zu haben, dass sich seine Tochter auf den Weg gemacht hat zum Bus. Also, sie fuhr mit öffentlichen Verkehrsmitteln und selbst laut heutigem Stand braucht man ca. 40 Minuten dorthin mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Und kurz zuvor hatte Iris ihrem Chef Herbert Postel die Festnetznummer der neuen Wohnung gegeben, sodass dieser eben auch anrufen konnte und das tat er dann auch um 6 Uhr morgens.
Am anderen Ende nahm dann der Vater von Iris ab und Herr Postel teilte ihm mit, dass Iris nicht zur Arbeit erschienen sei und fragte, was los sei, ob sie vielleicht krank sein könnte. Ires war ja sehr zuverlässig und er hatte Angst, dass was passiert sein könnte. Michael Schwarz entgegnete ihm jedoch, daß seine Tochter die Wohnung bereits verlassen habe und sich auf dem Weg zur Konditorei befinde.
Um zehn Uhr, weitere vier Stunden später erreicht der Arbeitgeber den Vater erneut. Zuvor hatte er bereits dreimal vergeblich versucht, noch mal jemand ans Telefon zu bekommen. Der Vater gab an, er habe festgeschlafen und das Telefon in der ein Zimmerwohnung nicht gehört. Iris war noch immer nicht an ihrer Arbeitsstelle erschienen.
Später fragte Michael Schwarz bei ihres guter Freundin nach, ob sie denn nicht dort sei, aber auch dort war sie nicht anzutreffen. Am Nachmittag des 29. Im Februar 1980 erstattet ihr Vater schließlich vermissten Anzeige. Die Polizei nahm das Verschwinden ernst und ihre Freundin berichtete, ihres habe vor ihrem Verschwinden einen heftigen Streit mit ihrem Vater gehabt und auch eine Beziehung zu ihrem Freund beendet.
Also, da ist jetzt wieder die Schilderung eines Freundes, ähm die Freundin da getätigt hat. Ähm ja, aber bei XY wurde eigentlich bekannt gegeben, dass sie keinen Freund gehabt hat bisher, wie auch immer. Aufgrund dieser Schilderungen ging die Polizei zunächst sogar von einem möglichen Suizid aus, was allerdings dadurch widersprüchlich wirkte, dass man keine Leiche fand.
Da der Vater der letzte war, der sie vor ihrem Verschwinden gesehen hatte, wurde er mehrere Stunden von der Polizei verhört. Die letzte Kontaktperson, es ist ja oft so, aber da hat sich erstmal kein zusätzlicher oder zunächst kein konkreter Verdacht ergeben. Ihres tauchte in den nächsten Tagen nicht auf und die Tage vergingen.
Und der Tag, auf den sie sich aber so gefreut hatte, stand an Mittwoch, 5. März 1980, das Howard Carpendell Konzert. Ihre Freundin besuchte das Konzert aber allein und hoffte, Iris würde noch auftauchen. Doch vergebens. Iris verpasste das ihr so wichtige Konzert und ihre Freundin ist sich absolut sicher, dass sie das niemals ohne einen schwerwiegenden Grund getan hätte.
Die Sorge wuchs und auch die Zeitungen berichteten mittlerweile über die vermisste Schülerin. Nur zwei Tage nach dem Konzert gab es dann Neuigkeiten. Genau eine Woche nach ihrem Verschwinden in einem Abwassergraben an der Libigstraße Breziliusstraße bzw. auch Werner Siemensstraße fanden Arbeiter am 7. März 1980 ihres weiße Turnschuhe und ihre grüne Lodenjacke.
Ihre braune Handtasche lag an einer Böschung unter einem Strauch auch dort in der Nähe. Darin befanden sich noch ihre Geldbörse mit ihrem Sparbuch, ihrer Monatskarte für den Bus und vielleicht auch die S-Bahn, ihren Personalausweis, auch ihr Notizbuch fand man darin und traurigerweise auch die Eintrittskarte für das Konzert. ob Iris diese Dinge einfach irgendwo hätte liegen lassen.
Wenn man sich jetzt suizidieren wollte, vielleicht, wenn man ein neues Leben beginnen wollte, vermutlich auch, aber war dem wirklich so? Hat sich ihres umgebracht? Oder wollte sie wirklich ein neues Leben beginnen? Und hat das aber niemanden erzählt? Es war ja nicht nur ihre Tasche, die man fand, sondern ja auch Teil ihrer Bekleidung.
Und seit dem Fund dieser Gegenstände, besonders der Bekleidung, wurde ein Verbrechen für die Ermittler immer wahrscheinlicher. Unweit des Abwassergrabens verläuft der Bilbruckkanal und dieser wurde von Tauchern dann auch erfolglos abgesucht. Keine Spur von ihres. Die Suche wurde nochmals ausgeweitet, auch auf weitere Gewässer, die mit Schlepphaken abgesucht wurden.
Man durchsuchte zudem die Bobenberger Sanddühne in Hamburg mit einem Grußaufgebot. Auch dort hat man nichts gefunden. Spätere Suchmaßnahmen in Wilz in der Deichstraße, wo die Familie früher ja gelebt hatte, brachten ebenfalls keine Ergebnisse. Ein Polizeihubschrauber überflog das Gebiet, in dem die Kleidungsstücke gefunden worden waren und Einheiten der Bereitschaftspolizei durchkämten das Gelände an der Libichstraße.
Tagelang suchte man nach Iris ohne Erfolg. Die Kleidung war sieben Kilometer von ihrer Wohnung in Hamburg Wbeck entfernt gefunden worden. In Hamburg Billbrock befand sich damals wie heute ein Gewerbegebiet. Doch zur damaligen Zeit gab es dort noch viel mehr Brachland und eben den nahgelegenen Billbrockkanal. Und nach dem Pfund der Kleidung ging man wie gesagt nicht mehr von einem gewöhnlichen vermissten Fall aus.
Von da an ermittelte die Mordkommission und diese war sich damals wie heute sicher, dass Iris ihren Mörder kannte und dieser vermutlich aus ihrem direkten Umfeld stammt. Aber wie kamen die Ermittler zu dieser Annahme? Nun ja, es war so, ihres Vater war kein unbeschriebenes Blatt. Er war damals bereits zu zwei Jahren Haft wegen Unzucht an seinen Töchtern verurteilt worden.
Ob ihes von ihm missbraucht worden war, ist unklar, aber vorstellbar. Das würde auch ihre Angst begründen, mit ihm eben in diese kleine Wohnung zu ziehen. Vielleicht wollte sie sich ihrer Freundin damals einfach aus Scham gegenüber nicht offenbaren. Nach dieser Haftstrafe hörte das aber bei dem Vater nicht auf. Nach dem Verschwinden seiner Tochter wurde Michael Schwarz wegen eines erneuten Sexualdelikts festgenommen.
Damals war er 38 Jahre alt und soll sich an einem Kind aus dem Bekannten Kreis ja genähert haben und unsittlich berührt haben, als die beiden allein gewesen sind. Und diese Tatsache war erst durch die Ermittlungen in der vermissten Sache von Iris bekannt geworden. Am 6. März 1980 wurde er vorläufig festgenommen. Was die Ermittler auch stutzig machte, ungeachtet dessen, dass seine Tochter verschwunden war und er sie ja selbst auch vermisst meldete, fuhr er am selben Tag wieder zu seiner Arbeitsstelle an das Kernkraftwerk Esensham an der
Unterweser und zudem soll er an dem Tag seines Verschwindens auch den Stadtteil Billbrock aufgesucht haben, indem man später ja die Kleidung fand und dort kannte er sich gut aus, denn er lebte dort mal in einem obdachlosen Heim. Er war an diesem Tag mit seinem VW-Bus unterwegs und es gibt auch Berichte des Hamburger Abendplatz aus der damaligen Zeit wonach das Mädchen, das von ihm missbraucht worden sein soll, sogar am Tag von ihres Verschwinden missbraucht worden war.
Aber vielleicht hat sich das Mädchen auch im Datum geirrt oder war auch schon früher Opfer geworden, man weiß es nicht. Aber das könnte natürlich auch einen heftigen Streit zwischen Ires und ihrem Vater ausgelöst haben und eben zu einem Verbrechen zum Nachteil von ihres geführt haben oder da ist noch was ganz anderes schlimmes passiert, vielleicht im Vorhinein eine versuchte Vergewaltigung z.B.

In mehreren Medienberichten, darunter auch Aktenzeichen XY, wurde zudem von einem vermissten Koffer berichtet und vielleicht war das ja der Koffer, der Iris gehörte. Und hier liegt natürlich die Annahme nah, dass vielleicht in diesem Koffer auch ein Leichnahen transportiert worden sein könnte und sei es nur bis zum Fahrzeug.
Ih, war 1,63 groß, aber mit 50 bis 55 kg ja recht schlank. Wie groß der Koffer war, ist jetzt nicht bekannt, aber ich halt schon für möglich, dass sie vielleicht für kurze Zeit sollte sie in der Wohnung eventuell ähm ja ermordet worden sein, darin transportiert worden sein könnte oder einfach in der Nacht weggetragen wurde, sollte das Verbrechen nachtsgeschehen sein, dass ihres ausgerissen ist, um diesen schrecklichen Verhältnissen zu entfliehen, könnte ich mir ebenfalls gut vorstellen.
Passt aber nicht ganz ins Bild. hätte sie vielleicht nicht dann all ihre Sachen mitgenommen mit diesem Koffer, dann hätte der Vater das doch vermutlich auch erwähnen können und man wäre dann nicht von dem reinen vermissten Fall ausgegangen, sondern vielleicht wirklich davon, dass sie ausgerissen wäre und eben den Koffer mitgenommen hat mit all ihren Harseligkeiten.
Aber das scheint ja wohl nicht so gewesen zu sein, denn er gab ja an, dass sie zur Arbeit sich aufgemacht habe und zudem wäre sie dann vermutlich ja auch mal von irgendwem gesehen worden auf dem Weg zur Arbeit oder eben mit dem Koffer. Aber das scheint es auch nicht gegeben zu haben, Zeugenaussagen in der Richtung.
Und dass der Vater damals bereits sexualdelikte an Kindern gestand, darunter auch an seinen eigenen, wo ich immer ganz ganz tief atmen muss und schlucken muss, lässt diesen Fall ja auch in einem ganz anderen Licht erscheinen, finde ich. Es könnte in der Nacht zum 29. Februar 1980 ja wie gesagt wieder zu einem Übergriff gekommen sein, denn auch die Möglichkeit, dass I bereits in der Nacht verschwand, hält die Kripo auch heute für denkbar.
Die derhalten es nicht nur für vorstellbar, dass sie sich morgens irgendwie auf den Weg gemacht hat oder am frühen Morgen verstorben sein könnte. Eine für mich so unvorstellbare und auch schreckliche Vorstellung, was ihres und ihre Geschwister dadurch lebt haben müssen zu Hause. Das muss wirklich fürchterlich gewesen sein.
Die Scheidung der Eltern war vermutlich auch nicht unbegründet. Vielleicht versuchte die Mutter damals selbst zu schrecklichen Verhältnissen zu entfliehen oder vielleicht die restlichen Kinder zu schützen. Ist jetzt nur eine Annahme von mir, aber ich denke, diese Annahme ist auch nicht ganz unbegründet. Michael Schwarz gab zudem an, dass er junge Mädchen, wenn er sie denn ansprach, nur in Diskotheken traf.
Ja, das würde ja aber im Umkehrschluss heißen, dass diese jungen Mädchen schon mindestens 16 oder 18 gewesen sein dürften. Und er sagte, das sei auch nicht nur in Hamburg geschehen, sondern im gesamten Bundesgebiet. Schon damals suchte man nach Hinweisen, ob es weitere der Polizei noch nicht gemeldete Vorfälle gab, wobei ihres Vater eben eine Rolle gespielt haben könnte.
Man zog bei Iris auch den sogenannten Discomörder in Frage, da habt ihr vielleicht schon mal von gehört, oder eben den Vater selbst, den man in Zeitungsaufrufen mit Vorfällen in Verbindung brachte. Man fragte damals in den Zeitungen, ob er am 16. Mai 1979, am 7. Juni 1978 und am 7. Oktober 1977 in Kuckshafen und Bremerhafen gesehen wurde.
An diesen Tagen hatten nämlich junge Mädchen Diskus besucht und waren verschwunden. Wobei man heute er davon ausgeht, dass Kurwerner Wiechmann sagt euch bestimmt auch allen was der sogenannte Gördemörder für diese Discomorde in Frage kommen könnte. Damals verschwanden folgende Mädchen. Anja Beggers 16 Jahre alt vermisst seit Oktober 1977.
Angelika Kielmann vermisst seit Juni 1978. Anke Streckenbach 18 Jahre alt vermisst seit Mai 79 und Andrea Martens, sie waren 19, vermisst seit 1980 und auch Christina Bohle, sie war 15, vermisst seit August 82. Das sind alles vermisste Mädchen und Irene Warnke und Sonja Adi wurden später tot und grausam getötet aufgefunden.
Wenn ich zu den Disc Morden mal eine Folge machen soll, schreibt es mir gerne mal. Ja, dass Iris dem Discomörder zum Opfer gefallen sein könnte. Sie besucht ja gar keine Disco. An dem Tag, schloss man aber auch wegen der geographischen Nähe trotzdem nicht völlig aus, auch wenn es jetzt nicht mit einer Disco in Verbindung stand, aber in den meisten Berichten geht man davon aus, dass der Täter aus ihres direkten Umfeld stammte.
Also wahrscheinlich nicht Kurvenner Wiechmann oder jemand anders gewesen sein dürfte, den sie jetzt gar nicht gekannt hat. In der Gesamtschau passt das, wie ich finde, auch sehr viel mehr. Aber auch da dürft ihr mir gerne mal schreiben, ähm was ihr denkt, wer der Täter sein könnte. Man führte damals natürlich intensive Ermittlungen.
Auch wenn Michael Schwarz wegen einem Sexualdelikt festgenommen wurde, stand die Verhaftung da in keinem direkten Zusammenhang mit dem Verschwinden von ihres, das waren zwei unterschiedliche Pachuh und man konnte ihm nichts nachweisen und irgendwann wurde der Fall von Iris bedauerlicherweise zum Coldase, auch wenn die Ermittler das stark von einem Verbrechen ausgegangen sind.
Richtig aufgerollt wurde der Fall von Iris dann noch erst wieder am 18. September 2019 in der 546. Sendung von Aktenzeichen XY ungelöst, also viele viele viele Jahre später. Iris war zu diesem Zeitpunkt dann ja bereits 40 Jahre verschwunden. Im Filmfall wurde auch so eine Szene nachgestellt, in der Iris in einer Disco von einem fremden Jungen angetanzt wurde und so leicht berührt wurde, worauf sie sofort durchgedreht ist und durch die Decke ging und dann auch Wut entbrannt wohl die Disco verließ.
und ihre Freundin deutete auch an, ihres müsste irgendein Geheimnis haben. Und wie anfangs erwähnt, sollte im Filmbeitrag wohl ein bisschen der Eindruck entstehen, dass ihres große Bedenken wegen der gemeinsamen Wohnung mit ihrem Vater hatte. So ist mein Eindruck auch gewesen und man wollte damit offenbar ein wenig in Richtung des Vaters lenken, aber mir persönlich erschien der Beitrag damals fast zu normal, sodass man als Zuschauer, falls es den Vorfall gab, keinen direkten Zusammenhang da ziehen konnte, wenn man jetzt nicht mehr in den
Fall eingebunden gewesen ist. Also, so sage ich das jetzt mal von meinem Gefühl her. Und von den Zuschauern wurde auch im Nachhinein bemängelt, dass in der Sendung mit keinem Wort erwähnt wurde, dass der Vater ja bereits vorbestraft gewesen ist. Und dazu muss ich sagen, es gibt auf meinem Kanal schon so viele Fälle, die ich euch vorgestellt habe, in denen solche Vorstrafen innerhalb von Familien eine Rolle gespielt haben.
Aber im Fernsehen wurde das nie erwähnt. Vermutlich wollten sich die Ermittler alle Möglichkeiten offen halten, obwohl sie mit der Aussage, den Täter im nahen Umfeld zu vermuten, jetzt in ihres Fall zumindest ja bereits schon eine klare Richtung vorgegeben haben. Aber in vielen anderen Fällen wurde das einfach so unter den Teppich gekehrt und nicht erwähnt.
Warum das nicht gemacht wird, kann ich euch nicht sagen. Vielleicht, wie gesagt, will man sich da viele Optionen offen halten. Falls es jetzt derjenige, der vorbestraft gewesen ist, nicht gewesen ist, der jetzt in einem Fall eine Rolle spielt. Ja, auch wurden alle Fotos gezeigt, wie das Wohnhaus in Wilzdar und der Wohnkomplex in Hamburg damals aussahen bei Aktenzeichen XY.
Ich habe sie euch auch mal online gestellt bei YouTube und auch auf Instagram, was bei vielen Zuschauern wohl auch Erinnerungen an damals weckte und im Fall von Iris meldeten sich daraufhin tatsächlich einige Anrufer bei der Polizei und auch im Studio und einige Hinweise bezogen sich auf ihr damaliges Umfeld, die Schule, das Elternhaus und auch meldete sich ein ehemaliger Kripobeamter, der mit dem Fall vertraut gewesen war, gefolgt von weiteren früheren Ermittlern und noch in der Sendung telefonierten die heutigen
Ermittler mit den damaligen Kollegen und haben sich da ausgetauscht. Also das ging sehr, sehr flott. Und danach hörte man jedoch seit der Ausstrahlung nicht mehr viel von dem Fall von Ires. Eine Festnahme gab es jedenfalls nicht von irgendjemanden, der vielleicht in Tatverdacht gerückt sein könnte. Und falls sie doch noch einen Freund wirklich gehabt haben soll, würde der ja auch noch eine Rolle in diesem Fall spielen.
Aber da man darüber nicht groß was erwähnt hat, selbst wenn Iris dann einen Freund gehabt hat, scheint dieser mit dem Verschwinden vermutlich nichts zu tun gehabt zu haben. Sollte Iris heute noch leben, woran die Ermittler nicht mehr glauben, wäre sie heute 63 Jahre alt und sollte ihr Vater heute noch leben, wäre er ca. 84. Neue Artikel oder Details zu den damaligen Vorfällen kann man heute auch kaum noch öffentlich nachlesen.
Schließlich passierten sie vor dem Zeitalter des Internets und sind ohnehin schwerer abrufbar. Ich meine jetzt auch was den Vater betrifft und seine Vorstrafen und im Fall von ihres zumindest was ihr Verschwinden und ein damit verbundenes Verbrechen angeht, konnte ihm bis heute ja auch nichts nachgewiesen werden. Und für den Vater von Iris gilt die Unschuldsvermutung.
Das muss ich hier jetzt leider so deutlich sagen. Und mehr zum Fall von ihres an Informationen habe ich jetzt leider so nicht finden können. Der Fall ist ja nun mal auch ein absoluter Altfall und ja, man fragt sich natürlich, was ist mit ihres passiert, auch wenn ich es mir ehrlich gesagt schon so ein bisschen vorstellen kann.
Ich will immer niemand verurteilen in meinen Folgen vorschnell, aber bei ihres ja könnte ich mir gut vorstellen, was passiert ist. Aber was meint ihr denn, was damals mit Iris passiert ist? schreibt es mir sehr gern mal in die Kommentare. Ich bin einfach auch total geschockt, als ich mich da intensiver mit diesem Fall befasst habe, was für eine unglaubliche Familiengeschichte auch dahinter gesteckt hat.
Ähm im Vorfeld äh Missbrauch oder vielleicht auch Vergewaltigung der eigenen Kinder, unzucht. Ähm schlimmer geht’s fast nicht. Natürlich, dass er auch andere Kinder missbraucht hat, ist genauso schlimm, aber die eigenen Kinder auch noch ähm da fehlen mir wirklich immer die Worte. Das ist so unsagbar grausam.
Und dann verschwindet auch noch ein Kind und ähm ja, dann fragt man sich natürlich, was ist da genau vorgefallen am 29. Februar 1980? Ja, ich hatte schon mal einen ähnlichen Fall äh auf dem Kanal. Ähm den verlinke ich euch auch mal. Das war der Fall von äh Mendy meine ich, hieß sie mit Vornamen. Ich werde es auf jeden Fall euch auch verlinken.
Ein sehr tragischer Fall, auch ein vermissten Fall, der bis heute nicht aufgeklärt ist und auch der Fall verdient es noch mal Aufmerksamkeit zu bekommen. Deswegen verlinke ich ihn euch in der Beschreibung. Hört da auch gerne noch mal rein. Ist auch ein wirklich ganz grausamer, trauriger Fall. Und ich bin sehr, sehr dankbar, dass ich diesen Zuschauervorschlag erhalten habe von euch, denn so ein Fall wie jetzt der Fall von Ires, der verdient viel mehr Aufmerksamkeit und ich hoffe, dass man das irgendwann noch mal aufklären kann.
Man muss natürlich auch sagen, es sind 46 Jahre vergangen und ja, da müsste man schon einen konkreten Hinweis haben, wo ihr Leichnamm liegt, wenn sie nicht mehr lebt und ob man das dann noch aufklären kann und denjenigen, der dafür verantwortlich ist, zur Rechenschaft ziehen kann. Die Täter werden ja auch immer älter.
Ja, das ist natürlich auch so eine Sache, aber besser spät als nie, würde ich einfach mal so sagen. Aber ja, was ihres ihr Leben lang erlebt haben muss, war wahrscheinlich wirklich nichts so Gutes und trotzdem hat sie eine Ausbildung angefangen und hat sich versucht ins Leben ähm zu kämpfen und durchzukämpfen. Ja, da ähm kann man eigentlich nur den Hut vorziehen und dann ist eben wahrscheinlich was ganz grausames passiert.
Ja, na ja, es war mir auf jeden Fall auch nach der langen Zeit ein großes Anliegen an ihres zu erinnern und ähm ja, wer mag, darf gerne einen Kommentar für den Algorithmus schreiben und ich bedanke mich bei allen, die bis jetzt zugehört haben und verabschiede mich für heute. Bleibt sicher, ihr Lieben, bleibt gesund. Bis zum nächsten Mal, eure Lia.
Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. He.