News

Die Epstein-Files: Die Frauen, die ihn zu Fall brachten | Folge 4/8  T

person
By sonds1
chat_bubble 0 Comments

Die Epstein-Files: Die Frauen, die ihn zu Fall brachten | Folge 4/8 

  Jeffre Jeffstin. Es ist 2018. Zwei Männer treffen sich bei Starbucks. Der eine Mann mit dunklen gescheitelten Haaren, der meist einen schicken Anzug trägt,   sitzt schon am Tisch. Der andere Mann holt den beiden einen Kaffee. Er sieht aus wie das glatte Gegenteil von seinem Gegenüber.

 Meist läuft er in Jeans und einem Pulli herum, seine Haare sind grau und sein Gesicht inzwischen von Falten gegärbt. Dem Dunkelhaarigen fällt auf, dass der Mann mit den grauen Haaren nervös wird, als er mit dem Kaffee zurückkommt. Ganz anders als er sich sonst gibt. Offensichtlich fühlt er sich verfolgt.

 Immer wieder schaut er auf den Parkplatz vor dem Starbucks. Seine Augen bleiben an fremden Autos hängen. Dabei ist es sonst eigentlich mutmaßlich, dieser grauhauhaarige Mann, der Leute darauf ansetzt, andere zu beobachten. Auch der Dunkelhaarige wurde schon einmal von seinen Leuten beschattet. Da ist er sich sicher. Doch er ist sich auch sicher, dass ihn dieses Treffen nicht aus der Bahn werfen wird.

 Egal, was der Mann mit den grauen Haaren ihm anbietet, er wird nicht aufgeben. Das hat er sich selbst versprochen und sein Mandanten. Denn der Mann ist ein Anwalt. Ein Anwalt, der Frauen vertritt, die dem Mann mit den grauen Haaren furchtbare Dinge vorwerfen. Dieser Mann ist Jeffrey Epy und Bradley J.

 Edward sitzt genau dem Mann gegenüber, den er später einmal einen der schlimmsten Sexualstraftäter überhaupt nennen wird.  Das hier ist Folge 4 unserer Appsenre, in der wir uns die Jahre zwischen dem Ende von Appsdiens Haft 2009 und 2018 anschauen, als der Fall abermals in die Öffentlichkeit rückt. Denn auch wenn es in diesem Zeitraum keine juristischen Konsequenzen für ihn gegeben hat, rückblickend sind die 2010er in diesem Fall entscheidende Jahre, denn mehrere mutige Frauen und ein hartnäckiger Anwalt sorgen dafür, dass die Kausain

mehr und mehr Beachtung findet und vor allem dafür, dass Sin selbst langsam bemerken dürfte, dass ein Kartenhaus an sich zusammenfällt. Seit 2004 gibt es in den USA den Crime Victims Rights Act, kurz CVRA. Mit diesem Gesetz haben die Betroffenen von Straftaten das Recht darauf, bei der Verfolgung des Täters oder der Täter uneingeschränkten Kontakt mit den Strafverfolgungsbehörden zu haben.

 Wie schon im zweiten Teil dieser Reihe angeschnitten wurde, ist es berechtigt in Frage zu stellen, ob dieses Gesetz bei dem Pleidal den Stein in den 2000ern mit der Justiz abgeschlossen hat, befolgt wurde. Obwohl ihm dutzende Mädchen intime Gewalt vorgeworfen haben, kamst mit einer Haftstrafe von nur 13 Monaten davon, denn wegen der zahlreichen Missbrauchsfälle wurde er gar nicht angeklagt oder verurteilt.

Dafür hat eben dieser Plial mit der damaligen Staatsanwaltschaft gesorgt. Stattdessen hat sich Epstein in der Anstiftung zur Prostitution einer Minderjährigen schuldig befunden und im Gegenzug seine milde Haftstrafe erhalten. Für die vielen Mädchen, die zuvor gegen ihn ausgesagt und von ihren Erlebnissen berichtet hatten, ist das ein Schock.

 Zu malen und dass es für den Anfang dieser Folge der Knackpunkt keine von ihnen über diesen Deal informiert wurde. Das zeichnet sich schon im Mai 2008 ab, als sich eine junge Frau namens Cney Wild beim Anwalt Bradley Edwards meldet. Sie hatte zuvor im Zuge der Ermittlung gegen Jeffrey Abstin beim FBI ausgesagt.

 Sie wendet sich damals an Edwards, weil sie sich im Fall Abstin alleinelassen fühlt. Zwar hatten ihr Ermittler versprochen mit ihren Kontakt zu bleiben, doch seit Monaten kann sie niemanden erreichen. Also bittet sie Brad Edwards um Hilfe, damit er ihr als Anwalt bei der Kommunikation hilft. Als Edwards erfährt, was Cordney unter Jeffrey Abstin zugestoßen ist, erklärt er sich bereit pro Bono für sie zu arbeiten.

 Auch wenn es frustrierend ist, dass es ab hier noch Jahre dauern wird, bis Appdens Machenschaften genauer ans Licht kommen, rückblickend ist genau das hier eine der wichtigsten Entwicklung überhaupt im Fall Jeffrey Absty. Denn so viel sei vorweggenommen, Brad Edwards wird nicht locker lassen und die konsequente Aufarbeitung von Epsins Verbrechen wird für ihn zu einer Lebensaufgabe.

Als Edwards beginnt sich mit dem Fall zu beschäftigen, durchschaut er schnell das Pyramidenschem mit dem SS die ein Mädchen rekrutiert hat. Dementsprechend ist sich Edward sicher, dass der Prozess ziemlich gradlinig ablaufen wird und SIN für sehr lange Zeit hinter Gittern landen wird.

 Auch wenn die mangelnde Kommunikation zwischen Cordney als Betroffene und den Ermittlungsbehörden sehr merkwürdig ist. Endgültig wird die Hoffnung auf eine saubere Aufklärung allerdings durch den Deal zerstört, den Epstein mit der Staatsanwaltschaft eingeht. Denn ein Prozess, wie ihn nach all diesen Anschuldigungen von Courtney Wild und anderen Mädchen und jungen Frauen verdient hätte, gibt es eben gar nicht.

Und warum das so ist, die Einzelheiten des erfahren die Betroffenen nicht. Sie bekommen schlichtweg keine Information zu ihrem eigenen Fall. Eben weil Brad Edwards in diesem Deal hinter verschlossenen Türen ein bruch des CVRA sieht, reicht er einen Eilantrag ein, um den Deal zu verhindern. Aber wie ihr wisst, hat er damit keinen Erfolg.

Edwards ist über diesen Deal zwischen Jeffrey Abstin und der Staatsanwaltschaft über Alexander Acoster mehr als wütend, so wütend, dass er drastische Schritte ergreift. Er entscheidet sich sowohl gegen Jeffrey Abstin selbst als auch gegen die Regierung vorzugehen, um die Details zum Deal überhaupt einsehen zu dürfen.

Allerdings zieht sich dieser Vorgang über Monate, denn sowohl als auch die Regierung legen Einspruch ein. Die Vereinbarung über den Verzicht auf Strafverfolgung wird erst veröffentlicht, als Lasche Freiheitsstrafe schon vorbei ist. Das heißt, erst als wieder in Freiheit ist, können also die Betroffenen ihre Anwält und die Öffentlichkeit erstmals details zu dem Deal einsehen, den mit der Staatsanwaltschaft geschlossen hat.

 Die mehr als 50 Seitenumfassende Anklageschrift, die 2007 eigentlich schon fertig war, um Abstein vollumfänglich anzuklagen, wird Brad Edwards als Anwalt der Betroffenen sogar erst im Februar 2026 vollständig einsehen können. Bis zum heutigen Tage sind Bradley Edwards und verschiedene Betroffene damit beschäftigt, den Fallstin juristisch neu aufzuräumen.

Dass Jeffrey Abstin diese Hartnäckigkeit vom Anwalt seiner Opfer nicht gefällt, ist klar. 2009 verklagte Brad Edward sogar persönlich. macht es sich nämlich zu Nutze, dass ein ehemaliger Kanzleip von Edward sich zuvor strafbar gemacht hat. Dieser Partner wurde zu einer Freiheitsstrafe von satten 50 Jahren verurteilt, weil ein sogenanntes Ponzi Schema betrieben ist.

 Also per Definition ein Bezrug, bei dem hohe Gewinne versprochen werden, die tatsächlich nicht durch Geschäfte, sondern durch Einzahlung neuer Anleger finanziert werden. Stein wirft Brad Edwards nun in einer Klage vor, er habe seinem ehemaligen Partner bei genau diesem Ponzi Schema geholfen. Edwards habe über Abstens Missbrauchspraktiken gelogen, um durch Klagen gegen Senin mehr Geld in die Kanzlei und damit in das Ponzi Schema zu schwere Vorwürfe, also die Apps ihn seinerseits gegen den Anwalt seiner Opfer erhebt und dabei bleibt es nicht.

Laut Edwards werden sowohl er als auch seine Frau zu dieser Zeit von Sstins Leuten observiert. Edwards wiederum erhebt daraufhin Klage gegen Senin wegen böswilliger Strafverfolgung, denn er bestreitet jemals irgendetwas mit dem Ponzi Schema seines Kollegen zu tun gehabt zu haben und schon gar nicht habe den Fall Apps ihn irgendwie dafür benutzen wollen.

 Das Ganze zieht sich über Jahre, in den Edwards laut eigenen Angaben fortlaufend nachgestellt wird. Doch er lässt sich nicht unterkriegen, ebenso wenig wie die Betroffenen. Selbst die Ermittler haben Estin schon kurz nach seiner Haftentlassung schon wieder auf dem Radar. Dieses Mal sind es allerdings Mitglieder der Drug Enforcement Administration.

2010 ermittet die DEA gegen Abstin und weitere Personen wegen unrechtmäßigen Überweisungen, die mit illegalen Drogen und oder Prostitutionsgeschäften in Verbindung stehen, wie es in den Unterlagen heißt. Im Zuge dieser Ermittlung werden unter anderem die Privat und Firmenfinanzen von Epstein, aber auch Daten von Privatflügen und Auslandsreisen überprüft.

 Die Ermittler konzentrieren sich dabei insbesondere auf New York und Appsdienst Privatinsel. Allerdings ziehen sich die Ermittlungen in dieser Hinsicht über Jahre und viele der Papiere dazu liegen auch heute nur stark geschwärztvoll. Offenbar wird im Zusammenhang mit diesen Ermittlungen über Jahre beobachtet. Zumindest liegen Informationen vor, dass seine Banken die Bundesbehörden zwischen 2013 und 2015 mindestens sieben mal auf potenziell verdächtige Transaktion von Appmerksam gemacht hab.

 Insgesamt geht es dabei rund um 5,7 Millionen Dollar. Ich weiß, dass das alles sehr wage klingt und das ist es aktuell leider auch noch. Das Ergebnis der Ermittlung ist nach heutigem Stand unklar. Sicher ist allerdings, dass in diesem Zuge keine Anklage gegen Stein, Maxwell oder sonst jemanden aus dem Umfeld der beiden erhoben wurde.

 Währenddessen ist auch der Verstoß gegen den CVRA noch immer nicht ausgehandelt. Knapp 3 Jahre nach dem Deal im Frühjahr 2010 reichen zwei Betroffene eine Anfrage beim Bundesgericht an. Sie werfen der Regierung vor, ihre Rechte verletzt zu haben, indem sie nicht über den Deal mitsin informiert und diesen geheim gehalten haben.

 Unter anderem wollen sie, dass der Vergleich für ungültig erklärt wird in der Hoffnung, ins Gefängnis zu bringen. Sie werfen den Bundesstaatsanwälten vor, sie mit falschen Benachrichtigungsschreiben getäuscht zu haben. So berichten mehrere junge Frauen, sie hätten von den Behörden schriftliche Bestätigung erhalten, dass die Ermittlung gegen SSI noch laufen würde.

 Erst später kommt heraus, dass zu dieser Zeit aber schon der Deal zu Gunsten verhandelt wurde. Die US-Staatsanwaltschaft ist aber der Meinung, sie sei nicht verpflichtet gewesen, die Opfer vor dem Abschluss einer Vereinbarung über den Verzicht auf Strafverfolgung mit Epsin zu benachrichtigen. Im September desselben Jahres weiß der US-Bezirksrichter diese Behauptung jedoch zurück.

 Das ist zwar ein erster Hoffnungsschimmer, allein dieser ganze Vorgang wird sich allerdings ab hier noch sieben weitere Jahre hinziehen. Eine selbst versucht unterdessen sein Image aufzupolieren, nicht nur was seine PR betrifft, sondern auch im Bezug auf die Justiz. Nach seiner Verurteilung und Freilassung muss er sich als Sexualstraftäter registrieren lassen.

 Da gibt es allerdings verschiedene Abstufen, die quasi den Gefährdegrad widerspiegeln. Epsin versucht laut Miami Harold 2011 seine Einstufung herunterzusetzen. Allerdings klappt das nicht. Er wird in New York als Sexualstraftzäter der höchsten und gefährlichsten Stufe registriert. Sein Status der Stufe 3 bedeutet laut den Richtlinien des Bundesstaates, dass ein hohes Risiko einer erneuten Straftat besteht und eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit vorliegt.

Auch das ist ein Teilerfolg. Dieser Teilerfolg fällt mit einem weiteren Schlüsselmomentsfallsin zusammen. In den ersten Folgen dieser Serie haben wir darüber gesprochen, wie na die Justiz und die Medien schon den späten 90ern spätestens ab Mitte der 2000er Epsins Verbrechen war. Aber wir haben auch darüber gesprochen, wie versucht hat, all das unter den Teppich zu kehren, durchaus mit Erfolg.

 Zwar wurde er verurteilt, war 13 Monate in Haft und musste sich als Sexualstraftäter registrieren lassen. All das wurde aber abgefedert. mutmaßlich durch die Einschüchterung von Betroffenen ein zwielichtigen Justizdeil außergerichtliche Geldzahlung an Geschädigte und durch den Versuch die Berichterstattung über seine Machenschaften zu zensieren.

 Wie in Folge 3 angesprochen haben mehrere Betroffene Geld angenommen und im Gegenzug ihre juristischen Schritte beigelegt. Was für viele auf den ersten Blick vielleicht unnachvollziehbar scheint, ist sehr plausibel, wenn man sich in die Lage der Betroffenen versucht hineinzuversetzen. Sie haben hautnah miterlebt, wie nahezu alle Aussagen zu keinen juristischen Konsequenzen geführt haben.

 Mehr noch, sie haben gesehen, wie Betroffene danach noch systematisch diskreditiert wurden. All das trifft auf den Umstand, dass Epstin ja gezielt nach Opfern gesucht hat, die aus sozial benachteiligten Strukturen standen. Gerichtliche Verfahren kosten nicht nur viel Kraft, sondern auch Geld. Anwälte müssen bezahlt werden.

 Für Befragungen, Aussagen und Weiteres geht Zeit drauf, in der man nicht arbeiten kann. Das zu stemmen, wenn finanzielle Ressourcen und Stabilität im Leben knapp sind, ist eh schon schwierig. Und im Fallstin legt man sich nicht nur mit einem Manne, der trotz einschlägiger Beweise schon mehr als einmal glimpflich davon gekommen ist, sondern auch mit einem Mann, der im Vergleich zu den Opfern unermessliche Ressourcen und Connections hat.

 Für viele Betroffene sind außergerichtliche Einigung deshalb ein unbefriedigender, aber logischer Schritt. Dassin überhaupt bereit war, Geld zu zahlen, um weitere juristische Schritte zu unterbinden, ist wenigstens in gewisser Weise so etwas wie ein Schuldeingeständnis, zumal viele der Betroffenen das Geld mehr als gut gebrauchen konnten und so wenigstens in gewisser Weise einen Abschluss finden konnten.

 Zu den Frauen, die so eine außergerichtliche Zahlung von Sstin akzeptieren, gehört auch Virginia Giffrey. 2009 erhält sie von SIN 500.000 US-Dollar. Im Gegenzug wird eine Klage, die sie zuvor gegen Epsin eingereicht hatte, fallen gelassen. Damals kennt man den Namen von Virginia Jeffrey noch nicht. Das wird auch für zwei weitere Jahre so bleiben, bis sie sich entscheidet, doch an die Öffentlichkeit zu gehen, denn sie wird Anfang 2010 Mutter einer Tochter und dieses Ereignis ist für sie ein Wendepunkt.

 Sie möchte über das sprechen, was ihr zugestoßen ist, weil sie nicht akzeptieren möchte, dass Täter geschützt werden können. Etwa zurelben Zeit versucht eine britische Boulevard Journalistin die damals noch anonyme Frau ausfindig zu machen, die von Sin 2009 eine halbe Million Abfindung kassiert hat. Sie und Virginia kommen miteinander in Kontakt.

Anfang 2011 kommt es zu einem ersten persönlichen Gespräch. Als Britzin interessiert sich die Journalistin vor allem für einen konkreten Vorwurf von Virginia, nämlich, dass sie dazu gezwungen worden sei, mit dem damaligen Prinz Andrew zu schlafen. Am 27. Februar 2011 wird ein erster Artikel zur Virginia Vorwürfen gegen Andrew in der Maale on Sunday veröffentlicht.

Darin wird sie als die anonyme Klägerin aus 2009 enthüllt und zeigt sich ganz bewusst der Öffentlichkeit, womit sie den vielen Betroffenen erstmals ein Gesicht gibt. Es geht auch erstmals das Foto um die Welt, das euch im Kontext mit dem Fall sicherlich allen schon einmal begegnet ist. Es zeigt ein Foto von der damals 17 Jahre alten Virginia und Prince Andrew.

 Aufgenommen wurde das Foto laut Virginia von Jeffreystein selbst. Auch Gelane Maxbell ist auf dem Bild zu sehen. Später wird Virginia Jeffrey oft vorgeworfen, dass sie für ihr Interview und das Foto auf der Zeitung 160 000$ erhalten hat. In ihrer 2025 Postum erschienenen Biografie stellt sie klar, dass sie dies für einen normalen Vorgang gehalten haben.

 Ab diesem Zeitpunkt hat sie für kein weiteres Interview Geld genommen. In jedem Fall sind Virginia schwerwiegende Vorwürfe nicht nur gegen Prinz Andrew, sondern auch und vor allem gegen Jeffrey Abstein ab Februar 2011 in der Welt. Auch wenn sich der Artikel auf die britische Connection konzentriert, wird darin thematisiert, dass Virginia angibt von Stein an mehrere wohlhabende und einflussreiche Männer weitergegeben worden zu sein.

 Sie berichtet auch von ihrer Rekrutierung durch Gilane Maxwell. Damit bringt sie nicht nur Abstein, sondern auch seine Partnerin mit diesen Verbrechen in Verbindung. Als die Geschichte von Virginia Jeffrey 2011 erstmals um die Welt geht, äußert sich selbst nicht zu den Vorwürfen. Gelane Mixwing gegen gibt im März 2011 durch eine Sprecherin eine Erklärung ab.

Sie bestreitet jegliche Anschuldigung. Dennoch rückt der Stein Komplex infolge der Berichterstattung abermals in den Fokus der Ermittler. Ebenfalls im März 2011 wird Virginia Jeffrey in ihrer neuen Heimat in Australien auf dem US-Konsulat durch FBI Beamte befragt. Und auch wenn diese Befragung erstmal noch keine Früchte trägt, ich glaube all das zeigt gut, wie früh die Maschinerie in Gang gesetzt wurde, die dafür gesorgt hat, dass wir heute überhaupt all dieses Wissen über Abstin und seine Verbrechen haben. Weder möchte Virginia Jeffrey

Jeffrey Abstin einfach so davon kommen lassen. Auch der Anwalt Brad Edwards ist entschlossen, ihm das Handwerk zu legen. Durch ihre Hartnäckigkeit sind immer mehr Journalisten an dem Fall interessiert, die berichten möchten und Betroffene sehen, dass sie nicht allein sind. Es gibt Personen wie Virginia oder Brad Edwards, die mutigen Schrittes vorangehen und damit den Weg frei machen für immer mehr Frauen, die sich trauen, ihre Geschichte noch einmal zu erzählen.

Nach eigenen Angaben aus 2026 wird Brad Edwards im Laufe der nächsten Jahre mit mehr als 200 Frauen zusammenarbeiten, die angeben von Jeffrey Appstein missbraucht worden zu sind. Virginia Jeffrey und Brad Edwards kommen dabei auch selbst in Kontakt miteinander. Im Dezember 2014 gründet Virginia mit Hilfe von Edwards und seiner Kollegin Brittany Henderson die Organisation Victims Refuse Silence.

Diese Organisation soll Betroffenen von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung helfen und auch an der juristischen Front geht es weiter. Brad Edwards versucht es weiterhin mit einem Verfahren wegen des Verstoßes gegen den CVRA. Am 30. Dezember 2014 wird eine neue Klageschrift eingereicht. Dieses Mal wird darin auch Gilane Maxwell namentlich genannt.

 Virginia schildert, dass Maxwell sie Abstin unter dem Vorwand vorgestellt habe, dass sie als Masseurin für ihn arbeiten sollte. In Wahrheit habe sie aber die Absicht gehabt, sie darauf vorzubereiten, sexuelle Gefälligkeiten zu erbringen. Weiter hin schildert Virginia, dass Maxwell weitere minderjährige Mädchen zu demselben Zweck angeworben habe und auch die Vorwürfe bezüglich der Vermittlung an andere Männer bleiben bestehen.

 Unter anderem habe sie als Minder zu intimen Handlung mit Prinzrew und dem Anwalt Allen Deschwitz gezogen. Sowohl Derchwitz als auch Prinz Andrew bestreiten ihre Behauptung. Am 7. April verfügt Bundesrichter Kenneth Mera, dass sich Virginia Giffrey der CVR Klage nicht anschließen kann. Das würde den bestehenden Rechtsgegenstand nur duplizieren.

Außerdem verfügt der Richter, dass ihre eidesstattliche Erklärung aus dem Verfahren gestrichen wird und damit auch ihre Vorwürfein habe sie zum Verkehr mit Prinz Andrew und Anwalt Allen Derchwitz gezwungen, als sie minderjährig. Nach Auffassung von Enchwitz ist er damit rehabilitiert. Es ist allerdings eine Notizwert, dass dem Richter Kenneth Merum geht, ob die Behauptung von Virginia Jeffrey nun wahr falsch sind.

 Genauer schreibt er dazu, die faktischen Details darüber mit wem und wo die Klägerin sexueller Handlung vollzogen hat, sind für diesen zentralen Anspruch irrelevant und unzulässig. Auch wenn Virginia Jer nicht in die Klage aufgenommen wird, kann sie bei einem möglichen Verfahren trotzdem als Zeugin einberufen werden. Wie wir heute wissen, wurden Maxwell und Stein ursprünglich aber doch sehr nervös, als vorübergehend in Aussicht stand, dass Virginia Jeffrein das Verfahren mit aufgenommen werden könnte.

Am 12. Januar 2015 schickte eine Mail an Maxville, in der er schrieb, sie könnte eine Belohnung für jeden aus Virginia erweiterten Umfeld aussetzen, der bereit ist dabei zu helfen, ihre Behauptung als falsch nachzuweisen. Sinon versucht hier also wieder sein Reichtum einzusetzen, um sich Vorwürfe vom Leib zu halten bzw.

 eine Klägerin zu diskreditieren. Virginia Giffrey wird später zu dem schildern, dass sie in diesem Zeitraum nachgestellt wurde. Mehrfach wurde möglicherweise während ihrer Abwesenheit in ihr Haus eingebrochen. Die Lane Maxwell selbst meldete sich am 2. Januar 2015 über ihre Pressesprecherin persönlich zu W. In ihrem Statement hieß es von Maxwille, die Vorwürfe von Virginia Jeffrey seien nicht neu und bereits widerlegt wurden.

Demnach seien die Anschuldigung von Virginia laut Maxwell offensichtliche Lügen. Doch indem sie Virginia Jeffrey als Lügerin darstellt, stellt sich Maxwell selbst juristisch einbei. Denn für Virginia Anwälte ist das eine Möglichkeit, Maxwell wegen Verläumtung anzuklangen. Und in einem möglichen Verläumdungsverfahren könnte Virginia dann auch den Missbrauch durch Maxwell und Stein vor Gericht offenlegen.

 Denn um nachzuweisen, dass Maxwille Virginia verläumdet hat, müssen die Einzelheiten zu der Sache ja benannt und nachgewiesen werden. Deshalb wird im September 2015 eine Klage gegen Gelane Maxwell eingereicht. Maxwell wird darin vorgeworfen, Virginia diskrediziert zu haben, um Virginias Bemühung, die Verbrechen durch sie, Epstin und andere mächtige Personen aufzudecken, in Schach zu halten.

 Zudem werden imselben Jahr mehrere Zivilklagen eingereicht, die behaupten, dass Epsin und Maxwille einen internationalen Sexhandelsring betrieben hätten. Rückblicken wirkt es ein bisschen so, als sei das hier der Point of No Return fürs und Maxw, denn ab jetzt wird keiner der beiden mehr eine ruhige Zeit haben, sondern zur Verantwortung gezogen.

Beim Verläumnungsprozess wird ab 2016 nicht nur Virginia befragt, sondern auch viele Personen aus ihrem Umfeld. Dazu gehört auch ihr Ex-Freund, mit dem sie zusammen war, als sie noch mitsien und Maxwell unterwegs war. Obwohl die Beziehung der beiden nicht gut geendet ist und sie lange keinen Kontakt mehr hatten, ist er zu einer Aussage bereit.

 Darin bestätigt er, Virginia sei im relevanten Zeitraum immer wieder etwa zwei Wochen pro Monat mit Epsin und Maxwille unterwegs gewesen. Er bestätigt weiterhin, dass Virginia ihm damals erzählt hat, dass sie zu intimen Handlung gezwungen wurde. Nicht nur durch Epsin und Maxwille, sondern auch durch Freunde von den beiden, unter anderem auch Prince Andrew.

 Er berichtet auch von einem Versuch von Virginia sich von Epsin und Maxwell loszusammen. Ein anderer wichtiger Zeuge ist ein Koch, der bei einem mit befreundeten Paar gearbeitet hat. Er gibt an, Epstin und Maxwell hätten bei einer Verabredung mal ein erst 15 Jahre altes schwedisches Mädchen mitgebracht, das einen verängstigten Eindruck gemacht habe.

Später habe das Mädchen dem Koch unter Tränen erzählt, es sei zusammen mit Maxwille und einer anderen weiblichen Person auf Epsteins Insel gewesen, wo Maxwell ihren Pass weggenommen habe. Die Erwachsenen hätten sie dort zu intimen Handlung drängen wollen. Dieses Muster mit dem Wegnehmen des Passes ist etwas, das zuvor auch Virginia in ihren Behauptungen geschildert hat.

Auch Geline Maxwell selbst wird im April 2016 zu den Vorwürfen gegen sie unter Eid befragt. Allerdings nutzt sie ihre Zeit und bemüht sich jede einzelne Frage auseinanderzunehmen und mit Gegenfragen zu antworten. Die Befragung zieht sich inklusive Pausen über 10 Stunden hin, den Maxwille die Vorwürfe gegen sie leugnet.

Sie wird auch gefragt, weshalb sie überhaupt noch Kontakt mit hielt, nachdem er 2008 für schuldig erklärt worden war. Daraufhin erklärt Gelane Maxwell, sie sei eine sehr loyale Person und Jeffrey war sehr gut zu mir, als mein Vater starb. Ich glaube, man muss in der Not anderen ein guter Freund sein und ich fand, dass es sehr rücksichtsvoll und nett von mir war, das zu tun.

Die Vorwürfe von Virginia Jeffrey weiß sie kategorisch von sich. Unter anderem fällt aber die Äußerung, ich habe mich zu keinem einzigen Zeitpunkt, zu keiner einzigen Gelegenheit und in keiner Weise an irgendetwas mit Virginia und Jeffrey beeiligt. Und nur damit das klar ist, sie ist eine absolute Lügnerin.

An anderer Stelle bezeuert Maxwell: “Ich habe noch nie gesehen, wie Jeffrey Geschlechtsverkehr mit jemanden hatte. Wirklich noch nie. Ich habe bei Jeffrey nie irgendwelche unangemessenen Handlungen gegenüber Minderjährigen beobachtet. Sie haben nur gelegentlich volljährige Masseurinnen engagiert, wenn auch nicht auf konventionelle Wege, sondern indem sie diese in Spaß gescoutet hätte.

Im Laufe der Befragung wird Maxwell wohl so wütend, dass sie auf den Tisch vor ihr schlägt. In einem Dokument zufolge stößt sie sogar den Computer eines Gerichtsreporters vom Tisch. Später entschuldigt sie sich mit den Worten: “I hope you forgive me sincerely”. Allerdings gibt es aus dem September 2016 ein Zeitprotokoll von einer Befragung von Jeffreystein.

Sofern sich das aus den wenigen Artikeln dazu herauslesen lässt, war diese Befragung Teil des Verfahrens von Virginia Jeffrey gegen Gelane Maxwille. Allerdings könnt ihr euch bestimmt schon vorstellen, was Elsin zu sagen hat. So gut wie gar nichts. Anders als Maxwell beschränkt er sich auf knappe Worte.

 Die meisten Fragen lautet seine Antwort fünftes. Gemeint ist das fünfte Amendment der US-Konstitution. Das ist der Verfassungszusatz der Menschen davor schützt sich selbst zu belasten. Interessant ist, dass Epstein anders als Maxwell einige Sachen eben nicht kategorisch abstreitet, sondern sich auf das fünfte Amendment beruft.

 Auf die Frage, ob es für seine ehemalige Freundin Gilane Maxwell üblich war, minderjährige Mädchen zu ihm zu bringen, damit er sie sexuell missbrauchen konnte, sagt er z.P. fünftes. Auch auf die Frage, ob Maxwell eine der Hauptzuständigen dafür war, ihm minderjährige Mädchen zuzuführen, antwortet er fünftes. Die gleiche Antwort gibt es auch auf die Frage, ob Maxwell eine der Frauen, die sich für die Massagen rekrutiert haben, im Maral Lago Resort von Donald Trump im Westp Beach angeworben hätte.

 Virginia Jeffrey hatte zuvor mehrfach geschildet, genau dort von Gilane Maxwell angesprochen worden zu sein, als sie dort arbeitete. Später versuchen Maxwells Anwälter eine Einstellung des Falles zu erwirken. Laut ihnen habe Virginia mit ihrer Klage keine richtige Streitfrage gestellt, über die man noch verhandeln müsse.

Dieser Antrag wird jedoch vom zuständigen Richter abgelehnt. Eigentlich soll im Mai 2017 ein richtiger Prozess in dem Fall starten, doch dazu kommt es nicht. Stattdessen lassen sich beide Parteien auf einen Vergleich ein. infolge dessen das Verfahren in beidseitigem Einverständnis eingestellt wird. Virginia schildert später, warum sie sich damit zufrieden gegeben hat.

 Es ging aufgrund juristischer Feinheiten die ganze Zeit nicht um einen möglichen Strafprozess gegen Gelane Maxwille, sondern um ein Zivilverfahren. Das heißt, auch wenn Maxwell hier in einem hypothetischen Prozess für schuldig befunden worden wäre, sie hätte keine Haftstrafe bekommen, sondern eine Geldstrafe. Mit dem Geld, das Virginia durch ihren Deal mit der Gegenseite bekommt, kann sie früher zu ihren drei Kindern nach Hause zurückkehren und das Verfahren, das sich über anderthalb Jahre gezogen hat, hinter sich lassen. Sie begründet,

dass sie das Geld nicht zuletzt auch wegen ihrer Kinder angenommen haben. Infolge ihrer Traumzahl und ihrer Veröffentlichung der Vorwürfe war es für Virginia auf dem regulären Arbeitsmarkt verständlicherweise schwierig. Mit dem Geld aus dem Vergleich hat sie abermals eine Absicherung, nicht nur für sich selbst, sondern auch für ihre drei jungen Kinder.

 Und Virginia Jeffrey ist do längst nicht mehr die einzige, die STIN und Maxwell an der vordersten Front konfrontiert. Im Februar 2016 setzt sich Anwalt Brad Edwards mit seinem Kollegen Jay Stanley Pottinger und der Bundesstaatsanwältin Amanda Kramer zusammen. Sie hat sich auf Menschenhandel spezialisiert. Edwards und Pottinger legen ihr nahe eine Untersuchung zu den Vorwürfen einzuleiten, dass Apps die Mädchen sexuell missbraucht haben.

 Schon bei diesem Treffen bringen die Anwälter auch den Namen Jean L Brunell ins Spiel. Mehr zur Connection zwischen dem französischen Model Scout und Jeffrey Abstin könnt ihr in Folge 1 dieser Serie hören. Laut einer Notiz, die sich Amanda Crama in diesem Meeting macht, signalisiert Brunell damals tatsächlich die Bereitschaft mit den Behörden zu kooperieren.

 Dementsprechend nimmt die Staatsanwaltschaft Kontakt zu Brunelsells Anwälten auf. Diese teilen jedoch mit, dass wir Mandant nicht zu einem Treffen bereit wären. Hier ist also mal wieder eine Sackgasse und davon gibt es im Zusammenhang mit dem Versuch von Edwards und Potinger gleich noch ein. Die beiden erzählen Kramer nämlich auch, dass einige der FBI Beamten aus den Ermittlung der 2000er sehr unzufrieden damit sein, wie die Ermittlung gegen Stein ausgegangen sind.

Das benutzen Edwards und Potinger als Argument dafür, neue Verfahren einzuleiten. Crimer versucht daraufhin beim FBI in Florida nachzuforschen. Sie hält allerdings keine Rückmeldung. Laut einem Artikel der New York Times versucht sie allerdings auch nicht weiter nachzuhaben. Weder Amanda Crama noch ihre Vorgesetzten in der Staatsanwaltschaft unternehmen weitere Ermittlungsschritte.

In der Zwischenzeit passiert aber noch etwas ganz anderes. Etwas, was damals in aller Munde ist, heute aber unter einem Berg anderer Vorwürfe oft in Vergessenheit gerätt. Jetzt ist der Zeitpunkt gekommen, an dem wir über Donald Trump reden. Vorab, im Zusammenhang mit den Machenschaften von Jeffrey Abstin, gibt es kein Urteil gegen Trump.

 Es kam nie zu einem juristischen Verfahren. Dennoch wäre diese Folge nicht vollständig, wenn wir nicht über eine Klage aus dem Jahr 2016 sprechen würden. Im April 2016 wird eine Klage von einer Frau eingereicht, die in den Medienhäuser als Katy Johnson bekannt ist. Auch wenn euch der Name vielleicht erstmal nichts sagt, von ihren Vorwürfen habt ihr sicherlich etwas mitbekommen, denn die Anschuldigung von Katy Johnson belasten nicht nur Jeffreystein, sondern auch Donald Trump.

 Was dem heutigen US-Präsidenten schon mehrfach missbräuchliches Verhalten vorgeworfen wurde, ist ja bekannt. Allerdings war keine der Frauen, die Vorwürfe gegen ihn erhoben haben, zum Zeitpunkt der mutmaßlichen Taten minderjährig, bis auf eine. Und das ist Kat Johnson. Die Klage wird eingereicht, kurz bevor Trump offiziell zum Präsidentschaftskandidaten der Republikaner ernannt wird.

 Es ist auch die zum Zeitpunkt dieser Aufnahme einzige bekannte Klage, die sich gleichzeitig gegen Donald Trump und Jeffrey Abstin richtet. Katie schildert das Ganze sein 1994 in Steins New Yorker Menschen passiert, als sie selbst 13 Jahre alt war. Ihr Alter sei sowohl Abstin als auch Trump bewusst gewesen.

 Sie sei mit Abstin in Kontakt gekommen, weil er ihr eine Modelkarriere versprochen habe. Dass er diese Masche in den 90ern durchaus benutzt hat, haben wir ja schon in Folge 1 gehört. Katy Johnson schildert jedenfallsin habe sie statt zu Model Castings auf Sexpys mitgenommen, wo sie unter anderem eben auf Donald Trump getroffen sei. Das Ganze habe sich mehrfach zwischen Juni und September 1994 abgespielt.

In der Klageschrift schildert Katy Johnson sowohl wie sie zur Handlung an Trump gezwungen worden sei, als auch, dass sie dazu gebracht wurde, vor ihm Handlung an einem 12 Jahre alten Mädchen durchzuführen. Mit dem zukünftigen US-Präsidenten habe es vier übergriffige Zusammentreffen gegeben. Sie berichtet nicht nur von den Teer, sondern auch körperlicher Gewalt durch Schläge.

Ihre Vorwürfe in Bezug auf Stein decken sich mit dem, was wir schon als Muster aus den Fällen der 2000er kennen. Eine Massage, die sich zu einem noch grafischeren Übergriff entwickelt. Von seiten schildert sie drei Übergriffe dieser Art. Beide Männer hätten ihr gesagt, sollte sie jemals über das Geschehene reden, sein sowohl Katie Johnson selbst als auch ihre Familie in größter Gefahr.

Katie Johnson fordert in ihrer Klage eine Schadensersatzzahlung von 100 Millionen US-Dollar. Laut der Anklageschrift g es eine Mitarbeiterin von Apps, die Katie Johnsons Bericht stützen können und auch vor Gericht als Zeugin aussagen würde. Diese Zeugin wird in den Papieren anonymisiert Tiffany Dogan. Tiffany gibt damals eine eidestattliche Erklärung ab, in der sie äußert, dass das, was Katie Johnson behauptet, ihres Wissens nach die Wahrheit ist.

 Syffany habe laut den Unterlagen 1990 begonnen für Stin zu arbeiten, als sie 22 Jahre alt war. Sie habe mehrere Partys für ihn organisiert und vor allem dafür gesorgt, dass attraktive junge Frauen eingeladen werden. Tiffany schildert, sie habe die damals 13 Jahre alte Katy Johnson 1994 kennengelernt.

 Das Mädchen habe ihr erzählt, dass sie mit dem Traum von einer Modelkarriere nach New York gekommen sei. Tiffany daraufhin angeboten, dass sie sie zu Parys mitnehmen würde. Sie würde für ihre Anwesenheit dort bezahlt werden und könnte außerdem Kontakte mit Leuten knüpfen, die ihr bei ihrer Karriere helfen würden. Es liegt eine schriftliche eidestattliche Erklärung von Tiffany vorn, der sie sagt, sie habe mit eigenen Augen gesehen, wie Trump und Stein Katie auf einer dieser Partys missbraucht hätten.

 Beiden sei zudem ihre Minderjährigkeit bewusst gewesen. Tiffany schildert weiter, sie habe im Jahr 2000 aufgehört für Abstin zu arbeiten und sei danach damit bedroht worden, dass man sie und ihre Familie umbringen würde, sollte sie sich jemals zu dem äußern, was sie während ihrer Zätigkeit für Stin gesehen hat. Stefanies eidesstattliche Erklärung schließt mit den Worten: “Ich versichere unter Strafe des meine, dass diese Angaben der Wahrheit entsprechen, obwohl mir voll und ganz bewusst ist, dass mein Leben und dass meine Familie nun in

großer Gefahr sind.” Die ursprüngliche Klage von Katiey Johnson wird ziemlich zügig wegen eines Verfahrenfehlers abgewiesen. Johnson reicht kurz darauf jedoch noch zwei weitere Klagen in New York ein. Damals in Zeiten des Wahlkamps wird das Thema natürlich besonders intensiv besprochen.

 Vielleicht erinnert ihr euch auch noch an die Berichterstattung von damals. Der Tagesspiegel zitiert Trumps damaligen Anwalt zu den Vorwürfen von Katy Johnson wie folgt. Das ist kategorisch falsch. Es ist völlig unseriös. Es ist unbegründet. Es ist unverantwortlich. Ich werde nicht einmal auf die Begründetheit eingehen, weil das der Sache eine Glaubwürdigkeit verleihen würde, die sie nicht verdient.

Stein selbst leitet die Anfrage eines Reutersreporters nach einer Stellungnahme zu Katie Johnsons Klage im April 2016 an mehrere Personen weiter, unter anderem an seinen Anwalt Enchwitz und auch an die ehemalige Rechtsberaterin des Weißen Hauses Katherine Rimler. Er informiert auch einen Berater der Trumpkampagne und schreibt dazu verrückt, aber ich dachte, ihr solltet das wissen.

 An den Journalisten Michael Wolf schickt eine Nachricht mit den Worten: “Jetzt geht’s los.” Unter anderem wurde Katie Johnson von einem Anwalt namens Evan Goldman vertreten. Er sagt, seine Mandantin sei eingeschichtert worden und habe sogar ihr Telefon gehackt. Deshalb habe sie sich in letzter Minute gegen die Pressekonferenz entschieden.

 Er verteidigt auch, dass die Adressen, die für die Klage in Kalifornien angegeben war, offensichtlich fake waren, denn an der Adresse, unter der Katy Johnson angeblich gemeldet sein sollte, befand sich nicht mal ein Wohnhaus, sondern ein Parkplatz. Auch unter der angegebenen Telefonnummer konnte man niemanden erreichen.

 SMS gehen zwar durch, Anrufe aber nicht. Deshalb konnten auch keine Schreiben von den Gerichten an Katy Johnson zugestellt werden. Anwalt Evan Goldman sagt, dies sei ein taktischer Schritt gewesen, um seine Mandantin zu schützen. Er räumt allerdings auch ein, dass er selbst nie persönlich mit Katiey Johnson gesprochen hat.

 Sämtlicher Kontakt sei über Dritter abgelaufen. So wirkt es auch für einen Journalisten, der damals zu dem Fall recherchiert und versucht Katiey Johnson zu erreichen. Er scheint zwar SMS-Kontakt mit ihr zu haben, in die Telefonleitung bekommt er jedoch nur eine männliche Stimme, die angibt mit Katiey Johnson zu arbeiten. Nähere Infos will die Person aber nicht herausgehen.

Für den November 2016 ist eine Pressekonferenz geplant. Ktaty Johnson soll dort gemeinsam mit einer weiteren Anwältin von ihr Lisa Bloom öffentlich auftreten und ein Statement abgeben. Lisa Bloom hat weitere Opfer von Sin vertreten. Später war sie auch in den Fällen von Harvey Winstein und Pidi aktiv.

 Sie ist auf dem Gebiet also in jedem Fall renommiert. Die Pressekonferenz soll nur sechs Tage vor den Präsidentschaftswahlen stattfinden und stößt auf so großes Interesse, dass sogar die Website von Lisa Blooms Kanzlei zusammenbricht. Allerdings findet diese Pressekonferenz nie statt bzw. Weise ohne Katie Johnson. Stattdessen tritt ihre Anwältin Lisa Blum allein vor die Kameras.

 Sie erklärt: Katy Johnson hat heute zahlreiche Drohung erhalten, ebenso wie andere Trump Anklägerin, die ich zuvor vertreten habe. Sie hat beschlossen, dass sie zu viel Angst hat, sich zu zeigen. Sie war den ganzen Tag hier und bereit, es zu tun, aber leider hat sie schreckliche Angst. Wir müssen einen neuen Termin vereinbaren.

 Ich entschuldige mich bei allen, die gekommen sind. Ich habe nichts weiter hinzuzufügen. Allerdings wird nie ein neuer Termin vereinbart. Kurz darauf werden die Klagen von Katiey Johnson gegen SIN und Trump zurückgezogen. Nach der geplanten Pressekonferenz verschwindet Katy Johnson aus der Öffentlichkeit. Ihre wahre Identität und ob Katy Johnson ihr echter Name ist, ist bis heute unbekannt.

 Vor allem nach dem plötzlichen Absauchen wird in der Presse oft spekuliert, ob es Katie Johnson und dementsprechend auch ihre Vorwürfe denn überhaupt gegeben hat. In der Presse wird damals vielfach davon ausgegangen, dass diese Anschuldigung von einem exzentrischen Antiump Aktivisten stammt, der dafür bekannt ist, abwegige Behauptung über Prominente aufzustellen.

Konkret vermutet man dahinter eine Person namens Norm Lubo. Die Recherchen zu dieser Theorie stammen vor allem von der britischen Zeitung Guardian. Und der Guardian ist als wichtigste britische Zeitung im linken Spektrum jetzt eigentlich keine Tageszeitung, die grundsätzlich darauf aussehen dürfte, jegliche Anschuldigung gegen eine Person wie Trump kategorisch abzuschmettern.

 Gerade zum Themain hat der Guardian auch schon zu Zeiten der Vorwürfe gegen Abstin in den 2000ern immer wieder kritisch berichtet. Dieser Norm Lubo gibt später gegenüber dem Onlineeportal Snopes auch zu an der Klage von Johnson mitgewirkt zu haben und vor allem daran, dass diese publik wurde. Im Snopes Artikel wird geschlussfolgert: Lubos Beteiligung widerlegt nicht, dass Johnson eine reale Person ist, doch sie zeigt, dass die Behauptung von jemandem aggressiv vorangetrieben und unterstützt wurden, der in der Vergangenheit bereits

mehrfach Personen dazu benutzt hat, um fiktive, skandalträchtige Geschichten zu erfinden. Und das ist eine Tatsache, die sowohl er als auch die Anwälte der Kllegerin herunterzuspielen oder zu verschleiern versucht haben. Allerdings ist Evan Goldman neben dieser Bloom nicht der einzige Anwalt, den Katy Johnson ursprünglich beauftragt hatte.

Auch ein Verteidiger namens Jenny Mason hat für Johnson gearbeitet und anders als Goldman gibt er an Katie Johnson tatsächlich getroffen und kennengelernt zu haben. Na einem Interview aus dem Oktober 2024 wüsse er allerdings weder weshalb Johnson ihre Klage zurückgezogen habe noch ob sie heute überhaupt noch am Leben sei.

 Allerdings so Jenny Mason habe ja persönlich nicht den geringsten Zweifel daran, dass Katy Johnsons Version der Geschehnisse die Wahrheit sei. Er habe nicht nur selbst mit ihr gesprochen, sondern auch mit Hilfe von mehreren Privatdetektiven an der Überprüfung ihrer Schilderung gearbeitet. Es kursiert auf YouTube auch ein Video, das eine gefilmte Aussage von Katiey Johnson aus dem November 2016 zeigen soll.

 Ich kann euch nicht verifizieren, ob dieses Video authentisch ist oder nicht. Das erzählte deckt sich aber im wesentlich mit der ursprünglichen Klage von Katy Johnson und geht noch darüber hinaus. Zwei Tage nach Trumps erfolgreicher Wahl leitet Stein ein Artikel der Daily Mail an mehrere Freunde und Bekannte weiter, indem es über die Rücknahme der Katy Johnson Klage vor dem Bundesgerichte New York geht.

2026, als die US-Behörde im Zusammenhang mit dem Fall einige Dokumente veröffentlichen, ist darunter auch ein Dokument, das die erste Meldung über die Missbrauchsanschuldigung von Katiey Johnson dokumentiert. Es ist im Wesentlichen ein FBI Protokoll zu der ersten Kontaktaufnahme von einem ihrer Anwälter.

 In einem Artikel der Zeit heißt es, Redakteure hätten das Dokument am 31. Januar aus der offiziellen Datenbank heruntergeladen. Laut dem Artikel sei das Dokument jedoch wenige Tage später aus der Datenbank verschwunden. Auf Anfrage der Zeitung hat das Justizministerium der USA behauptet, nichts gelöscht zu haben. Am 26.

 Februar war das Dokument wieder verfügbar. Eventuell ging es hier also einfach darum, gegebenenfalls einfach nachträglich noch persönliche Daten aus der Anklageschrift zu schwerzen oder wie es im Zeitartikel heißt, es geht bei diesem Fall um die Frage, ob das Justizministerium im Umgang mit den Epstin Akten nur schlampig gearbeitet hat oder ob die Trump Regierung absichtlich Material zurückhält, dass den Präsidenten zumindest politisch doch noch gefährlich werden könnte.

Im März 2026 kommt das Thema Katy Johnson noch einmal auf. In den sozialen Medien gehen Postings rum, in denen es heißt: “Katy Johnson habe es wirklich gegeben und gegen sie sei ermittelt worden. Sie habe eine ältere Person finanziell ausgenutzt. Allerdings ist das Ganze nur ein Social Media Gerücht, das sich auf keine handfesten Informationen stützt.

Alles um die Katie Johnson Anklage ist bis heute ziemlich rätselhaft und ich kann euch hier keine neuen Erkenntnisse liefern. Aber da die Klage im Zusammenhang mit STIN eingereicht wurde und nun als Teil der Steinfalls wieder diskutiert wird, gehört sie in dieses Video. Es ist auch möglich, dass ich die Vorfälle, wie Tiffany und Katiey sie geschildert haben, so nie zugetragen haben.

 Es ist in diesem Fall bekanntermaßen nie zu einer Anklage gekommen. Was bleibt, sind die Akten und vor allem die Außer nicht nur von Katie, sondern auch von Tiffany. Als Trump zum Präsidenten gewählt wird, redet kaum noch jemand über die Anschuldigung gegen ihn und Epsin aus dem April 2016. Stattdessen ist die Regierung, die er aufstellt, in aller Munde.

 Im Februar 2017 holt sich Trump ausgerechnet eine Person in sein Kabinett, die wir aus dieser Videoreihe schon gut kennen, den ehemaligen Bundesstaatsanwalt von Miami, Alexander Costa. Er war in den 2000ern maßgeblich an dem Aushandeln des Stils zwischen Jeffrey Abstin und der Staatsanwaltschaft beteiligt. Nun wird der US-Arbeitsminister. Dabei ist es nicht so, dass die Sache mit Ein vergessen ist.

 Er muss sich bei seiner Anhörung sogar zu Fragen zum Deal mitin äußern. Offenbar gibt er für die notwendigen Instanzen befriedigende Antworten, denn Alexanden Costa wird für das Amt des Secretary of Labor bestätigt. Der STIN selbst wird das Netz langsam enger, denn eine weitere Frau reicht eine Zivilklage gegen Jeffreystein, Gelane Maxville und drei mutmaßliche Assistenten ein. Sarah Renson.

Sie hatten den Jahren zuvor in der Presse von den Anschuldigungen durch Virginia Jeffrey gelesen und sich auch auf der Facebookseite ihrer Organisation erkundigt. Sarah findet ihre eigene Erfahrung in dem, was Virginia Giffrey erzählt hat, in Zeilen wieder. Deshalb entscheidet sie sich, rechtliche Schritte einzuleiten.

 In der Klageschildert Sarah Epstin habe sie zwischen 2006 und 2007, als sie Anfang 20 war, zur intimen Handlung gezwungen. Also zu dem Zeitpunkt, als gegen Abstin in Porn Beach schon ermittelt wurde und er begonnen hat, den Deal mit der Staatsanwaltschaft auszuhandeln. Ursprünglich habe sie für angebliche Massagen engagieren wollen.

 Im Gegenzug habe er ihr versprochen, eine Karriere als Modedesignerin zu starten. Die Lane Maxwell habe ihr gezeigt, wie sie massieren soll. Schon während der ersten Massage sei aber ein Übergriff von Seiten herausgeworfen. Das habe sich zwischen 2006 und 2007 dutzende Male so abgespielt, sowohl in Sins Haus in New York als auch auf seiner Privatinsel.

Sie sei nicht nur wegen den Drohungen und der Karriere versprechen geblieben. Sarah gibt auch an, sie habe kostenlos bei Apps wohnen dürfen, habe ein Handy und ein Chauffeurs bekommen. Sarah gibt an, sie habe einmal versucht von Steins Insel zu fliehen. Allerdings habe ein von Stein zusammengestellter Suchtrup sie schnell ausfindig gemacht und zurück zum Haupthaus gebracht.

Im Januar 2007 sei sie zu einer Reise nach Südafrika geschickt worden, um dort junge Models zu rekrutieren, die mit zurück in die USA zuin kommen sollten. Das habe Sarah jedoch verweigert. Im Mai 2007 habe sie die USA und damit auch Epstin und Maxwille endgültig verlassen und seien nicht mehr zurückgekehrt.

Continue reading….
Part 1 of 2Part 2 of 2 Next »

You Might Also Enjoy

Leave a Response

Your email address will not be published. Required fields are marked *