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Hochzeits-Schock bei den Auswanderern: Steff Jerkel weiß vor dem Altar nicht einmal, ob er überhaupt geschieden ist! T

Hochzeits-Schock bei den Auswanderern: Steff Jerkel weiß vor dem Altar nicht einmal, ob er überhaupt geschieden ist!

Es sollte der schönste Tag ihres Lebens werden, ein romantisches Sommermärchen unter der strahlenden Sonne Mallorcas, gekrönt von sanften Pastelltönen, Meeresbrise und dem Jubel zahlreicher prominenter Freunde. Seit mehr als zweieinhalb Jahrzehnten gehen Steff Jerkel   und Peggy Jerofke   gemeinsam durch dick und dünn. Das Gastronomen-Pärchen, das durch die VOX-Erfolgsdoku „Goodbye Deutschland! Die Auswanderer“ deutschlandweit Bekanntheit erlangte, hat Höhen und Tiefen durchlebt, die für mehr als nur ein einziges Menschenleben reichen würden. Umso größer war die Vorfreude der Fans und Wegbegleiter, als am 26. Juni endlich die Glocken für ihre lang ersehnte Traumhochzeit läuteten. Doch was als makelloses Fest der Liebe geplant war, entwickelte sich im Hintergrund zu einem beispiellosen Nervenkrieg voller Bürokratie-Chaos, Torschusspanik und einem Geständnis, das selbst das erfahrene Kamerateam sprachlos zurückließ.

Ein Geständnis bringt die Hochzeitsplanung ins Wanken

Während die Vorbereitungen für das große Fest in der malerischen Kulisse von Canyamel auf Hochtouren liefen und das Paar akribisch an den Details der Feierlichkeit feilte, verblüffte Steff Jerkel die Öffentlichkeit und seine Partnerin mit einer Nachricht, die wie eine Bombe einschlug. Vor laufenden Kameras stellte der 56-Jährige plötzlich seine eigene Ehetauglichkeit infrage. Die Worte, die ihm kurz vor der Zeremonie über die Lippen kamen, klangen wie aus einem Drehbuch für eine Hollywood-Komödie – waren jedoch bittere Realität: „Ich weiß ja noch nicht mal, ob ich geschieden bin!“

Wie konnte es zu einer derartig skurrilen Situation kommen? Um das Rätsel um Steffs Beziehungsstatus zu verstehen, muss man tief in die Vergangenheit des kultigen Gastronomen eintauchen. In den wilden 1990er-Jahren, lange bevor Peggy in sein Leben trat und lange bevor der Name Steff Jerkel mit der Baleareninsel Mallorca in Verbindung gebracht wurde, ging Steff bereits einmal den Bund der Ehe ein. Allerdings handelte es sich damals nicht um die große, romantische Liebe des Lebens, sondern vielmehr um eine reine Zweckgesellschaft. In einem früher erschienenen Podcast hatte der Auswanderer einst offenbart, dass die damalige Heirat primär einem praktischen Zweck diente: Er benötigte den Trauschein dringend, um an eine begehrte Wohnung zu gelangen, die ausschließlich an verheiratete Paare vermietet wurde.

Nachdem die Ehe nach kurzer Zeit ihr Ende fand, trennten sich die Wege der Eheleute. Doch ob dieser Zustand jemals amtlich und mit juristischer Präzision besiegelt wurde, darüber herrschte bei Steff bis kurz vor der aktuellen Trauung völlige Unklarheit. Im Interview gab der Gastronom offen zu, dass ihm jegliche Erinnerung an entsprechende Dokumente fehle: „Ich kann mich gar nicht daran erinnern, dass ich eine Scheidungsurkunde oder irgendwas mal unterschrieben habe.“ Selbst ein klärendes Gespräch mit seiner Mutter brachte kein Licht ins Dunkel – auch sie konnte sich schlichtweg nicht mehr daran erinnern, ob vor Jahrzehnten eine formelle Scheidung vollzogen worden war. Steff vertraute in diesem bürokratischen Schwebezustand auf die Hoffnung, dass seine Ex-Frau damals sicherlich Wert auf klare Verhältnisse gelegt haben dürfte.

Der Kampf mit der Bürokratie auf Mallorca

Während Steff die Dinge gewohnt locker angehen ließ, lag die Hauptlast der Organisation wie so oft auf den Schultern seiner Lebensgefährtin Peggy. In der Beziehung gilt die 50-Jährige seit jeher als der kühle Kopf, die Strukturierte und diejenige, die den Überblick im Behördendschungel behält. Wer die spanische Bürokratie kennt, weiß, dass Amtswege auf den Balearen oft mit erheblichen Hürden, langen Wartezeiten und akribischer Nachweispflicht verbunden sind. Die Anforderungen der mallorquinischen Behörden stehen denen in Deutschland in nichts nach – und so gestaltete sich die Beschaffung aller erforderlichen Unterlagen für eine rechtsgültige standesamtliche Eheschließung als ein extrem kompliziertes Unterfangen.

Ohne den lückenlosen Nachweis über die rechtskräftige Scheidung von Steffs erster Ehefrau waren dem Standesamt auf Mallorca schlichtweg die Hände gebunden. Vor dem Gesetz konnten Steff und Peggy am 26. Juni folglich noch nicht als offiziell verheiratetes Ehepaar eingetragen werden. Um den geplanten Termin dennoch nicht ins Wasser fallen zu lassen und das Fest der Liebe gemeinsam mit Familie und Freunden zu begehen, entschied sich das Paar für eine freie Trauung. Diese emotionale und feierliche Zeremonie verlieh ihren Gefühlen vor aller Welt Ausdruck, ersetzte jedoch vorerst nicht den offiziellen Eintrag im Eheregister. Für Peggy steht fest, dass der Behördengang so schnell wie möglich nachgeholt werden muss. Die engagierte Auswanderin hofft inständig, dass sämtliche Formalitäten und Papiere noch vor dem September geklärt sind, damit aus den beiden auch auf dem Papier endlich Mann und Frau werden.

Torschusspanik und Fluchtgedanken nach Bali

Als wäre das Ungewisse rund um die Scheidungspapiere nicht schon Belastung genug gewesen, lagen Steff Jerkels Nerven in den Tagen vor dem großen Fest komplett blank. Das Beziehungsleben des Paares war in der Vergangenheit keineswegs immer frei von Turbulenzen. Seit 1998 gehen Steff und Peggy gemeinsam durchs Leben. Abgesehen von einer einjährigen Trennungsphase, in der beide nach eigener Aussage Zeit brauchten, um sich über ihre Prioritäten klar zu werden, rauften sie sich immer wieder zusammen. Ein entscheidender Anker in ihrem Leben ist die gemeinsame Tochter Josephine, die 2018 das Licht der Welt erblickte und das Familienglück perfekt machte.

Dennoch stieg der Druck auf den Bräutigam mit herannahendem Hochzeitsdatum unaufhaltsam an. Die Angst vor dem endgültigen Schritt manifestierte sich bei Steff auf recht eigenwillige Weise. Nicht nur, dass er seinen Hochzeitsanzug auf gut Glück gekauft hatte und bis zwei Tage vor der Trauung nicht einmal anprobierte – er entwickelte kurzfristig sogar echte Fluchtgedanken.

Unabhängig voneinander berichteten Steff sowie seine Reality-TV-Kumpels Paul Janke   und Patrick Romer   von einem Vorfall, der sich genau zwei Tage vor dem Ja-Wort abspielte. In einem Anflug von plötzlicher Panik schlug Steff seinen Freunden allen Ernstes vor, die gesamte Hochzeit abzublasen, das Flugticket zu buchen und gemeinsam nach Bali abzutauchen. Der erfahrene Ur-Bachelor Paul Janke bewahrte jedoch kühlen Kopf und holte den aufgeregten Bräutigam mit einem gewohnt trockenen Spruch auf den Boden der Tatsachen zurück: „Jetzt hör mal auf zu spinnen!“

Diese deutlichen Worte verfehlten ihre Wirkung nicht. Steff fing sich wieder, verwarf die spontanen Auswanderungspläne Richtung Indonesien und feierte stattdessen einen ausgelassenen, wilden Junggesellenabschied, um die restliche Anspannung vor dem großen Tag abzubauen.

Ein Fest voller Emotionen und Freudentränen

Als der Tag der Hochzeit schließlich anbrach, war von der anfänglichen Panik und den Fluchtgedanken nichts mehr zu spüren. Das Ambiente im Garten des Luxushotels in Canyamel bot die perfekte Kulisse für eine Traumhochzeit. Rund 75 geladene Gäste – darunter eine bunt gemischte Gesellschaft aus prominenten TV-Gesichtern, engen Freunden und der Familie – hatten sich versammelt, um das Glück des Paares zu feiern.

Der emotionale Höhepunkt der Zeremonie rührte selbst hartgesottene Anwesende zu Tränen. Bevor die Braut das Parkett betrat, schritt Steff Jerkel sichtlich gerührt und mit feuchten Augen den Gang entlang. An seiner Hand hielt er stolz die achtjährige Tochter Josephine. Die kleine Tochter bildete die Brücke zwischen der Vergangenheit und der gemeinsamen Zukunft ihrer Eltern. Als kurz darauf Peggy Jerofke im atemberaubenden Brautkleid auf ihn zuschritt, wich jede Verunsicherung aus Steffs Gesicht.

Vor der Traurednerin und im Beisein ihrer liebsten Menschen gaben sich Steff und Peggy schließlich das emotionale Ja-Wort. Auch wenn die juristische Gültigkeit vor dem Gesetz noch auf sich warten lässt, war das Versprechen, das sich die beiden an diesem Tag gaben, von tiefster Ehrlichkeit und Verbundenheit geprägt. Nach dem offiziellen Teil verwandelte sich die romantische Kulisse in eine ausgelassene Partyzone, in der bis tief in die Nacht gefeiert, gelacht und auf die Zukunft angestoßen wurde.

Wie geht es für das Auswanderer-Paar weiter?

Die Geschichte von Steff Jerkel und Peggy Jerofke zeigt einmal mehr, dass das echte Leben oft die turbulentesten Drehbücher schreibt. Ihre Hochzeit war kein perfekt durchgestyltes Glamour-Event ohne Fehl und Tadel, sondern ein Spiegelbild ihrer gesamten Beziehungsgeschichte: echt, chaotisch, voller Hürden, aber getragen von einer unumstößlichen Liebe zueinander.

Das Paar blickt nun zuversichtlich nach vorne. Während im Hintergrund die Nachforschungen bezüglich Steffs Ehedokumenten aus den 1990er-Jahren laufen und Peggy unermüdlich daran arbeitet, den spanischen Bürokratie-Knoten zu lösen, genießen die beiden ihr frisches Eheglück im Alltag auf Mallorca. Ob der Termin beim Standesamt wie erhofft vor dem September stattfinden kann, bleibt abzuwarten. Eines steht jedoch fest: Steff Jerkel und Peggy Jerofke haben bewiesen, dass sie selbst größte bürokratische Hürden und kurzzeitige kalte Füße gemeinsam meistern können. Ihre Fans dürfen gespannt sein, wann das Paar die offizielle Unterschrift nachholt – und welche Überraschungen das Leben auf der Sonneninsel Mallorca noch für sie bereithält.

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