Auf dem Weg zur Disco ermordet – Der Fall Manuela Kreis T
Auf dem Weg zur Disco ermordet – Der Fall Manuela Kreis

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Hallo ihr Lieben, schön, dass ihr zu dieser neuen Folge auch wieder mit dabei seid. Ich glaube, meine Aufnahmen hören sich derzeit immer noch so ein bisschen wie so ein Hall.
Ähm und zumindest nehme ich das so wahr. Ich bin leider immer noch in dem Zimmer, wo ich ähm eigentlich auch als einzigstes aufnehmen kann. Hier klingt es immer so ein bisschen nach Hall. Ich hoffe, ihr nehmt das nicht ganz so stark wahr. Ich werde sowieso aber zum Ende des Jahres mal ähm einige neue Möglichkeiten ausprobieren, dass der Ton auch noch besser wird und werde da mal so ein bisschen rumprobieren.
Ähm ja, da bin ich sehr gespannt, ob sich die Qualität im Allgemeinen dann auch ein bisschen verbessern wird. Aber jetzt kommen wir zum heutigen Fall. Heute habe ich einen Cold Case für euch, der mir schon ein paar mal vorgeschlagen wurde und dann habe ich gedacht, ist jetzt so heute mal der passende Zeitpunkt euch diesen Cold Case vorzustellen.
Es gibt ja so viele ungeklärte Fälle und manchmal weiß man gar nicht bei welchem man überhaupt beginnen soll. Deswegen, wenn ihr mir mal einen Vorschlag macht, der vielleicht schon lange Zeit her ist, dann seid mir nicht böse, denn ich weiß manchmal einfach gar nicht, wo man anfangen soll. Und jeder Fall ist es ja auch eigentlich würdig vorgestellt zu werden.
Heute möchte ich euch einen Fall vorstellen und zwar wie unser letzter Fall auch aus dem Jahr 1995. Die beiden Opfer trennen auch nur dre Jahre Altersunterschied. Jedoch ist der Fall Manuela Kreis ganz anders wie der Fall von Heike Rimbach. Und falls ihr die letzte Folge noch nicht gehört habt, dann tut das doch gerne mal, denn das ist auch ein ganz schreckliches Verbrechen.
Aber nun zum Fall von Manuela. Manuela Kreis lebte mit ihren Eltern und ihrer Schwester Bianca in Siegelsbach im Landkreis Halbron in Badenwürtemberg. Ihre Schule hatte die 16-jährige bereits sogar schon beendet und arbeitete in einem Blumenladen als Floristin in Bad Rappenau. Und Bad Rappenau war gute 5 km von Siegelsbach entfernt mit dem Auto, also ein Katzensprung zu Fuß natürlich dann etwas länger.
In Badrappenau befand sich auch eine bekannte Diskothek, die viele Jugendliche damals gerne aufsuchten namens Schafbaum. Dazu kommen wir gleich auch noch. Manuela, die von ihren Freunden entweder Manu oder Ela genannt wurde, hatte auch einen Freund, mit dem sie sehr glücklich damals gewesen ist. Auch er wohnte in Badrappenau. Am Morgen des 13.
September 1995, einem Mittwoch, arbeitete Manuela erst im Blumengeschäft und am Mittag holte ihr Freund sie dort ab und sie waren gemeinsam dann die Mittagspause verbringen in einem Eiskaffee. Und Manuela hatte etwas unüblich, mitten in der Woche, aber Lust am Abend noch in die Disco Schafbaum, von der ich gerade sprach zu gehen.
Ihr Freund war aber nicht ganz so begeistert, denn er musste nämlich am Donnerstag arbeiten. Manuela hatte diese Idee nur, weil sie am Donnerstag ihren freien Tag hatte und sich das dann natürlich anbot. Sie verabredeten in der Mittagspause dann aber, dass sie am Abend telefonieren würden und noch mal über den Discoabend sprechen würden, ob dieser denn dann stattfinden würde.
So gegen 18:45 Uhr wollten die beiden telefonieren, denn um 18 Uhr war Feierabend und Manuela machte sich dann mit dem Bus auf den Weg nach Hause. Als sie dann zu Hause ankam, wartete sie auf den Anruf ihres Freundes. Dieser hat sich aber verspätet. Daher ergriff Manuela dann selbst die Initiative und hat ihn um 19 Uhr angerufen.
Ihr Freund hatte sich schlafen gelegt, stimmte dem Discoabend dann schlussendlich aber zu. Spätestens um 20:30 Uhr wollte Manuela dann bei ihm in Batrappenau sein, wofür sie sich dann auch bald schon etwas hübsch machte für die Disco und wahrscheinlich auch für ihren Freund. Um 19:30 Uhr verließ sie dann das elterliche Haus, das sich in der Wagenbacherstraße in Siegelsbach befand.
Sie schrieb ihrem Vater auch noch einen Zettel, daß er doch bitte den Schlüssel nicht innen stecken lassen soll, damit sie nach der Disco auch problemlos hereinkommen würde. Sie ging dann in Richtung Bushaltestelle in der Ortsmitte nahe der Kirche und es war sehr schlechtes Wetter damals. Es regnete in Strömen und Manuele hatte aber nicht vor, an der Bushaltestelle auf einen Bus zu warten.
Zu schlecht waren dort am Abend die Busanbindungen. Sie bevorzugte es ab und zu wohl zu trampen. Zwar fuhr Manuela wohl eher mit Personen mit, die sie kannte. Jedoch schließt man nicht aus aufgrund der schlechten Wetterverhältnisse, dass sie vielleicht doch zu jemand Unbekanntes ins Auto gestiegen sein könnte. Und das erinnert mich jetzt so ein bisschen an den Fall von Katrin Konard.
Vielleicht geht’s euch ja ähnlich. Um 19:45 Uhr stand auch immer noch an der Bushaltestelle. Das hat damals eine Freundin bestätigt. Mit der hat sie sich nämlich noch kurz unterhalten. Aber die Freundin musste dann weiter mit dem Fahrrad und Manuela bestätigte ihr aber, dass sie heute in die Diskothek wolle. Eine weitere Bekannte soll um 20 Uhr auch an der Bushaltestelle angekommen sein.
Auch sie wollte trampen, aber Manuela war zu diesem Zeitpunkt laut Angabe eines anderen Mädchens schon nicht mehr an der Bushaltestelle. Sie musste also kurz nach 19:45 Uhr irgendwann mitgenommen worden sein. Von wem? Das würde man heute natürlich gerne wissen. Um 21 Uhr war sie auch immer noch nicht bei ihrem Freund angekommen, trotz der geringen Distanz von nur 4 bis 5 km.
Und Manuelas Freund machte sich dann alleine auf dem Weg zur Disco in der Hoffnung, dass sie sich vielleicht dort treffen würden. Aber diese Hoffnung wurde ihm dann leider genommen, bzw. Er wurde dann enttäuscht und er sorgte sich auch ein bisschen, dass Manuela gar nicht angekommen war. Am Donnerstag dann hörte er den weiteren Tag auch nichts von ihr und rief dann irgendwann bei ihren Eltern an.
Und diese haben sich natürlich sehr gewundert und natürlich auch gesorgt, denn sie haben vermutet, dass Manuela in der Disco gewesen ist und später dann bei ihrem Freund oder vielleicht einer Freundin übernachtet hat. Manuelas Eltern riefen dann ihre Freundinnen an Klassenkameraden und alle, die ebeno bekannt waren, mit denen Manuela viel Kontakt gehabt hat.
Aber nirgendswo ist sie gewesen und aus großer Sorge erstatten sie noch am Donnerstag den 14. September 1995 vermissten Anzeige bei der Polizei und sie gaben natürlich auch eine Personenbeschreibung ihrer Tochter ab. Einzig groß, schlank, blonde Haare, verließ das Haus mit einem grauen Kapuzpulli, einer dunklen Hose und weißen Stoffschuhen.
Weil dieses Verhalten auch so überhaupt nicht zu Manuela passte, kam nach kurzer Zeit die Kripo mit ins Spiel und es wurden schon große Geschütze aufgefahren. Es wurde mit einem Hubschrauber nach Manuela gesucht. Mit Hundertschaften der Polizei wurden die Umgebung und Wälder durchkämt und mit Suchhunden hat man natürlich auch nach ihr gesucht.
Auch in sehen wurden Taucher eingesetzt und öffentlich nach der 16-jährigen gefandet. Auch Manuelas Familie und ihre Freunde wurden befragt, aber niemand fiel etwas ungewöhnliches in der Zeit vor ihrem Verschwinden auf, das vielleicht darauf deuten könnte, dass sie im späteren verschwindet. Ihre Familie, ihrer Familie ging es sehr schlecht, verständlicherweise.
Die Gedanken kreisten natürlich nur noch um ihre Tochter und Schwester. Es folgten TV Aufrufe. Man versuchte alles, um vielleicht ein Lebenszeichen von Manuela zu bekommen. Man hoffte natürlich, dass sie noch lebt ohne Erfolg. Auch die Kripo erreichte nichts. Diejährige blieb verschwunden und in Siegelsbach tobte die Gerüchteküche, was nochmals sehr belastend für die Familie gewesen ist.
Ich finde das auch immer ganz schlimm, dass man dann ja vielleicht sogar die Familie damals beschuldigt hat. 7 Monate später hatte dann aber die Familie Gewissheit darüber, was mit Manuela passiert ist. Sie ist tot. Eine Spaziergängerin fand im April 1996 einen Schädel in einem Waldstück bei Sinzheim Rohrbach. Der Fundort lag ca. 15 km von Manuelas Wohnort entfernt.
Der Schädel wurde dann verglichen anhand der Zähne bzw. des Zahnstatuses. Damit bestätigte sich, dass es sich um Manuela handelte. Die Polizei durchsuchte das Waldstück umfangreich. Schließlich wollte man auch den Rest des Leichnams finden, und es lag nah, daß Tiere den Schädel verschleppt haben könnten.
Gefunden aber wurde erst einmal nichts. Der Rest des Körpers war erstmal nicht auffindbar. Monate nach dem Fund des Schädels, im Februar 1997 meldet ein Jäger den Fund eines Skeletts. Sein Hund habe ihn dorthinführt und die Stelle sei aber sehr schwer zugänglich gewesen. Der Leichnah war sogar noch bekleidet und war mit viel Laub und Hals schneebedeckt.
Langsam über Tage hat man den Leichnahen dann geborgen bei der Obduktion in der Rechtsmedizin in Heidelberg. konnte man auch nach der langen Liegezeit aber feststellen, dass Manuela Opfer eines Verbrechens wurde, dass sie erstochen worden ist. Und was auch seltsam ist, in diesem Fall, der Wald, in dem man erst den Schädel fand und später ja auch den Rest des Leichnamens bzw. Skeletts.
Diese beiden ähm Punkte waren nur 300 m voneinander entfernt. Also der Ort, wo man den Schädel fand und eben dann den restlichen Leichnahen bzw. Körper. Und die Kripo erklärte sich damals so, der Schädel wurde in einer ganz anderen Richtung wie der restliche Körper gefunden, sodass man dann eben davon ausging, man müsste eher an der anderen Stelle suchen.

Hätte man dort auch noch gesucht und wäre vielleicht fündig geworden, hätte man natürlich der Familie sicherlich einiges ersparen können, wobei sie ja zumindest schon einmal Gewissheit darüber hatten, dass ihre Tochter tot ist. Aber bestimmt überlegt man dann trotzdem immer weiter, wie ist sie verstorben? Was ist ihr bloß angetan worden? Und Manuelas Schwester Bianca berichtete in einem ARD Crimetime Podcast, dass ihre Familie nie wieder die Alte nach dem Mord geworden ist.
Ihre Eltern, die sind heute bereits verstorben, aber sie sind nach dem Mord an Manuela in ein tiefes Loch gefallen, aus dem sie nie wieder richtig herausgekommen sind. So sehr sie auch versucht, ihre Eltern zu stärken, sie hat das nicht geschafft. Und auch sie als Schwester wurde natürlich nie wieder die alte Unbeschwerte.
Die Polizei führte 1997 noch mal intensiv umfangreiche Ermittlungen durch und befragte unter anderem noch mal den Freundes und Bekanntenkreis sowie auch und Mitschüler von Manuela sowie auch sicherlich ihren festen Freund. Zur damaligen Zeit versuchte man übrigens auch noch im Oktober 96 bei Aktenzeichen XY ungelöst vom breiten Fernsehpublikum Hinweise zu erhalten zum Mord an Manuela Kreis.
Auch eine Belohnung in Höhe von damals 5000 Dmark wurden ausgelobt. Weiter brachte die Ausstrahlung ja den Fall aber auch nicht, den Mörder von Manuela zu finden. In Manuelas Fall geht man übrigens von Mord und nicht von z.B. Totschlag aus. Ob es ein Sexualverbrechen gewesen ist, das wurde nicht bekannt gegeben.
Ich denke aber, dass man das auch gar nicht mehr feststellen konnte. So langsam wurde es auch ruhig im Fall von Manuela. Weder die Ermittler noch die Familie, die er selbst auch in die Öffentlichkeit ging, schaffte es den Fall aufklären zu können. 2023 wurde in Heidelberg im Rahmen einer neuen Coldaseinheit auch der ungeklärte Mord an Manuela Kreis ganz neu untersucht.
Spuren von damals wurden neu ausgewertet und man sicherte damals sogar relativ viele Spuren. Dadurch seien sie zu neuen Erkenntnissen gekommen. Welche diese aber genau gewesen sind, das hat man nicht geäußert aus ermittlungstaktischen Gründen. Auch entschied man sich zu einer neuen Aktion. Man baute an verschiedenen Orten Plakatwände auf mit Bildern von Manuela, unter anderem in Siegelsbach mit der Aufschrift nie vergessen.
Heute lobt man auch noch eine Belohnung in Höhe von 5000 € aus. Man erhofft sich heute so viele Jahre später, daß Zeugen, die damals geschwiegen haben, heute vielleicht den Mut haben, sich zu äußern. Vielleicht haben diese Zeugen auch mal mit ihren Kindern oder Enkeln darüber gesprochen und diese melden sich. Es kann ja auch gut sein, dass die Zeugen von damals heute eventuell schon verstorben sind.
Vielleicht hat auch jemand damals eine Beobachtung gemacht, die er damals nicht für wichtig ähm erachtet hat, aber immer gedacht hat, vielleicht hängt die ja doch mit dem Fall zusammen und meldet sich dann heute bei der Polizei. Es kann ja gut sein, dass ich dann doch noch ein Rätsel lösen könnte.
Es ist durchaus möglich, dass der Täter von Manuela heute noch lebt. Wie alt er geschätzt worden ist, ist unbekannt. Ich denke, das ist auch sehr schwer, deine Aussage zu treffen. Darüber müsste man sonst, denke ich, auch mehr über Manuelas Persönlichkeit wissen, ob sie auch zu einem älteren oder jüngeren Mann ins Fahrzeug gestiegen wäre, also was sie vielleicht eher getan hätte und ob sie überhaupt zu jemand ins Auto gestiegen sein könnte, den sie gar nicht gekannt hat, denn es ist ja auch gut möglich, dass eine vertraute Person der Mörder
sein könnte. Durch die neue Plakataktion unter anderem seien bisher laut einem Bericht vor ein paar Monaten mindestens 14 Hinweise eingegangen. Ob diese allerdings weiterführend sind für Ermittlungen, das ist nicht bekannt gemacht worden. Ich gehe davon aus, dass der Täter ortskundig gewesen sein dürfte in Siegelsbach sowie auch am späteren Leichenfundort in Sinheim Rohrbach.
An der Disco scheint Manuela ja auch nie angekommen zu sein. Es gab da wohl mal so eine Waage Aussage, sie ist da mit einer Freundin gesehen worden, aber das würde ja gar nicht ins Bild passen. Gehen wir jetzt also mal davon aus, dass Manuela bei dem Täter ins Auto gestiegen ist und von ihm später dann auch umgebracht worden ist und an einem unbekannten Ort umgebracht worden ist, muss man ja auch sagen, denn die Stelle war ja sehr schwer zugänglich, wo man Manuela fand.
Ich denke nicht, dass das der Tatort gewesen sein dürfte. Deswegen denke ich umso mehr, wie ich ja gerade schon auch erwähnte, dass der Täter auch in Siegelsbach ortskundig gewesen sein dürfte. Und ich stell mir das dann auch für die Familie so unglaublich schlimm vor, denn es könnte ja auch ein Nachbar oder ein Arbeitskollege gewesen sein, der Manuela tötete, zu dem sie Vertrauen gehabt hat und dann eben einfach ja ohne etwas zu ahnen ins Auto gestiegen ist und dann später aber so grausam zu Tode kam.
Und ein Mord durch mehrere Messerstiche finde ich persönlich auch immer richtig richtig schlimm. Oft sterben diese Opfer dann langsam und auch nicht sofort, je nachdem natürlich auch welche Region getroffen worden ist. Aber ja, es ist einfach nur absolut schrecklich. Und Manuela war ja auch noch so jung, die hatte sicherlich noch so viele Pläne für ihr Leben und dann wird sie so grausam aus dem Leben gerissen.
Ich kann mir auch gut vorstellen, dass es eine sexuell motivierte Tat gewesen sein dürfte und zur Verschleierung dann eben der Mord geschah oder Manuela hat sich stark gewährt und kannte ihren Mörder und musste deswegen sterben. Da gibt’s natürlich mehrere Optionen. Ihre Schwester Bianca wünscht sich natürlich, dass durch das Aufrollen des Falles des Coldcase ihrer Schwester auch so viele Jahrzehnte später endlich etwas ins Rollen kommt, der Fall aufgeklärt wird.
Sie sammelt auch bis heute wie ihre Eltern damals jeden Bericht über sie. Sie hat die Lebensfreude auch verloren erzählte sie in einem Interview. Auch berichtete sie, wie ich ja eben schon kurz erwähnte, über die Zeit mit ihren Eltern nach dem Mord. So etwas zerstört ja die gesamte Familie und das wünsche ich wirklich niemanden so weiterleben zu müssen und ja auch nie zu wissen, wer ist eigentlich der Mörder? Kannte ich den oder begegne ich demjenigen vielleicht jeden Tag und er lächelt mir ins Gesicht und man weiß dann gar nicht,
dass das aber eigentlich der Täter ist der eigenen Schwester oder auch als die Eltern noch lebten der eigenen Tochter. Das ist wirklich absurd, wenn man so darüber nachdenkt. Für ihrer Schwester wünsche ich mir natürlich, dass sie noch mitbekommen wird, wer Manuela ermordete und vor allem auch warum.
Ihre Eltern haben das ja leider zu Lebzeiten nicht mehr mitbekommen und ich denke, die werden sich auch nicht sehnlicher gewünscht haben, wie endlich zu wissen, wer die eigene Tochter so grausam ermordet hat. Ja, die Tramper Morde hatte ich ja schon häufiger auch mal auf meinem Kanal und das ist immer sehr tragisch.
Ich denke, die Jugendlichen wussten teils auch von dem Risiko des Trampens damals, haben das aber trotzdem immer auf sich genommen und ich denke, da kann man auch den Jugendlichen schwer einen Vorwurf machen. Es haben eben viele genutzt und haben immer gedacht, ja, das Gute vielleicht in einem Menschen zu sehen. Vielleicht wie gesagt kannten manche ihren Mörder sogar, weil viele Trampermorde sind ja heute auch gar nicht aufgeklärt und ja sind dann einfach mit dem guten Gefühl ins Auto gestiegen und dann ist es leider aber anders gekommen. Und ich denke, viele
Eltern werden ihren Kindern auch über das Risiko des Trampens erzählt haben, aber ja, manchmal haben die das vielleicht auch gar nicht mitbekommen, dass ihre Kinder dann getramt sind und dann sind vielleicht auch solche Vorfälle passiert und ich denke, da ist es immer sehr schwer gerade auch Jugendlichen einen Vorwurf zu machen und das steht mir zumindest auch gar nicht zu.
Es war natürlich ein hohes Risiko, ja, aber ich habe das auch immer wieder gesagt in den Folgen, wo es um Trampermorde ging, dass äh das niemals einen Mord rechtfertigt. Nur weil eine junge Frau oder allgemein eine Frau zur damaligen Zeit in ein Auto stieg zum Trampen, rechtfertigt das ja niemals einen Mord und auch keine sexuelle Belästigung oder gar eine Vergewaltigung.
Und ich denke, viele Täter haben dann im Nachhinein Angst bekommen und deswegen wurden dann so viele Frauen ermordet, weil sie vielleicht gedacht haben, dass die Vergewaltigung oder der sexuelle Missbrauch dann auffliegen könnte. Und ja, es ist wirklich so so schlimm ähm was da zu damaligen Zeit passiert ist. Ich persönlich sehe fast niemanden mehr trampen.
Dafür gibt es dann eher jetzt so Apps wie blablak. Ich bin da früher auch mal mitgefahren und da ist aber immer alles ähm gut gegangen. Ich saß da manchmal sogar mit drei bis vier Männern im Auto und nie hätte da irgendjemand mal anzüglich gesprochen oder so. Aber damals war es irgendwie vielleicht eine andere Zeit, ich weiß es nicht.
Und es war natürlich auch nicht so wie heute, dass jeder mit dem Handy schnell irgendwie ein Foto von jemanden machen konnte oder es viel mehr Überwachungskameras heute gibt oder so. Ähm, damals war das alles noch ja sehr viel anonymer möglich, bzw. man ist auch nicht so schnell aufgeflogen, wenn man nicht gerade beobachtet worden ist.
Und damals wurde scheinbar im Fall Manuela Kreis ja nichts beobachtet, in was für ein Fahrzeug sie z.B. gestiegen sein könnte oder wer der Fahrer gewesen sein könnte. Ja, es ist wirklich ein sehr, sehr tragischer Fall und ich hoffe, dass ich das noch mal aufklärt. Viele Trampermorde sind ja bis heute unaufgeklärt und bei vielen habe ich leider so ein schlechtes Gefühl, dass ich diese überhaupt jemals noch aufklären werden.
Manche wurden im Nachhinein aufgeklärt, aber viele sind bis heute Cold Cases und ja, ich hoffe trotzdem, dass wir noch über einige Fälle irgendwann hören werden, die sich vielleicht noch aufklären, vielleicht auch durch mögliche DNA Spuren. Ob es im Fall Manuela Kreis übrigens eine DNA Spur gibt, das ist mir jetzt gar nicht bekannt.
Es wurde auch nicht bekannt gegeben bisher. Ähm, vielleicht tut sich da ja noch was durch ähm neuere Möglichkeiten ähm die Dinge von damals noch mal zu untersuchen, die Manuelauch auch angehabt hat. Vielleicht ist ja sogar eine Spermpur gefunden worden, aber durch die lange Liegezeit des Leichtnahens und das Skelett hatte ja damals sogar noch Bekleidung an, ist das glaube ich schon sehr sehr schwer mit den Spuren.
Ähm ja, aber es ist vielleicht nicht aussichtslos. Ihr Lieben, ich beende jetzt die heutige Folge, denn mehr Informationen habe ich für euch nicht. Aber es hilft mir immer ganz doll, wenn ihr Kommentare schreibt bei YouTube für den Algorithmus und auch ein Däumchen nach oben macht. So werden sehr viel mehr auf ungeklärte Mord und vermissten Fälle und natürlich auch auf meinen Kanal aufmerksam.
Das ist ein ähm ganz großes Ziel von mir, dass eben all diese Fälle noch viel viel bekannter gemacht werden. Und ich freue mich auch immer über ein Abo, das ist kostenlos oder auch eine Kanalmitgliedschaft. Ähm, da unterstützt ihr mich auch wirklich sehr mit als ähm kleiner Kanal, sage ich jetzt mal.
Und äh ja, bis dahin, ihr Lieben, und bleibt sicher, bleibt gesund. Bis zum nächsten Mal. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen.