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Die Leiche im Koffer – Der schreckliche aufgeklärte Mord an Ekatarina B. aus Bremerhaven – Podcast – Ty

 

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, auch zu dieser neuen Episode auf meinem Kanal Lias Crimeetime. Schön, dass ihr alle wieder reinschaut oder reinhört. Allerdings wird es bei YouTube heute bei einem Titelbild zu dem Fall bleiben.

Was ich auch noch sagen wollte, ich habe jetzt bei Instagram und auch bei TikTok immer so kleine Reels erstellt, wo es um Kriminalfälle geht, die ich schon mal behandelt habe, die ich dann noch mal kurz vorstelle, um sie eben aus der Versenkung zu holen. Also, wenn ihr mögt, liked dort gerne mal oder kommentiert. Das würde mich sehr freuen.

Es kommen auch im Schnitt, denke ich mal, alle zwei Tage so kleine Videos heraus. Ja, und heute habe ich noch eine kurze Empfehlung für euch, für einen anderen ganz tollen Podcast von der lieben Nadin und der lieben Sarah. Die stellen sich aber einmal kurz persönlich bei euch vor. Hallo zusammen, wir sind Adin und Sarah vom Podcast Mordhoch 2.

Wir sind eigentlich Thrillerutorinnen, doch wir haben schnell gemerkt, dass das Leben die spannendsten Geschichten schreibt und so sind wir zu unserem Podcast gekommen. Bei Mordhoch 2 behandeln wir sehr gerne mysteriöse vermissten Fälle und rätselhafte Morde. Oft sprechen wir über Fälle, die noch nicht so häufig in anderen Podcasts behandelt worden sind.

Manchmal greifen wir aber auch Klassiker auf und leuchten jeden Winkel bekannter Fälle aus. Wenn ihr also Lust habt auf wöchentlichen True Crime Content, dann hört jetzt rein bei Mordhoch 2, überall da, wo es Podcasts gibt. Wir freuen uns auf euch. Ja, hört doch da gerne mal rein, besonders wenn ihr euch auch für internationale Fälle interessiert, denn die gibt es dort häufiger wie auf meinem Kanal.

Wir beschränken uns hier ja eigentlich auf deutsche Fälle oder Fälle aus Österreich oder auch der Schweiz. Heute geht’s aber um einen aufgeklärten deutschen Fall auf meinem Kanal. Ich weiß, viele von euch wünschen sich immer mal wieder aufgeklärte Fälle und dieser Fall hat es auch wirklich in sich, denn ich glaube, so einen Fall hatten wir noch nie auf meinem Kanal, wo auch am Ende im Gerichtsprozess Dinge passieren, die wir glaube ich so auch noch nicht gehabt haben.

Aber seid gespannt, bleibt gerne dran. Wir starten jetzt mit dem heutigen Fall. Diesmal geht es um den Mordfall Eatharina B. aus Bremerhafen. Eatharina wurde nur 32 Jahre alt. Sie lebte mit ihrem Ehemann und ihrer damals noch relativ kleinen Tochter in einem schönen Einfamilienhaus in Bremerhafen. Katharina stammte gebürtig eigentlich aus Russland.

Ihr Mann Alexander, dessen Namen ich verändert habe, kam ursprünglich aus Kasachstan. Aber die beiden lernten sich nicht bei uns in Deutschland kennen, sondern als beide Urlaub in der Türkei gemacht haben. Im Jahr 2010. 2010 lebte Eatharina noch in St. Petersburg, einer russischen Hafenstadt, und ein paar Monate nach dem Kennenlernen in der Türkei, ist sie dann nach Bremerhafen gezogen.

Ihr Einfamilienhaus liegt in einer ruhigen Spielstraße, wo man meinen könnte, alles sei noch in bester Ordnung. Etwas später heiratet Alexander seine 13 Jahre jüngere Frau. Katharina wird als eine kluge, aber auch temperamentvolle junge Frau beschrieben, offen mit engen Kontakt zu ihrer Familie in Russland.

Dort hat sie übrigens auch ihr Studium in der Betriebswirtschaft begonnen, was sie in Deutschland fortgesetzt hat. Alexander arbeitete im Hafen von Bremerhafen auf dem Auterminal. Kollegen beschreiben ihn als einen fleißigen Mitarbeiter, aber auch anstrengend und teils penetrant. Ein Freund beschreibt Alexander hingegen als intelligent und geizig.

Geld sah ihm sehr wichtig gewesen. Alexander arbeitete hart auch am Wochenende Überstunden doppeltschichten und Eatharina soll meines Wissens nach nicht gearbeitet haben und sich finanziell sehr abhängig von ihrem Mann gemacht haben. Finanzielle Angelegenheiten hat sie auch immer ihm überlassen. 2016 wird die gemeinsame Tochter geboren.

Sie war ein absolutes Wunschkind für die beiden. Alexander besonders vergöttert. seine kleine Tochter Anna, dessen Name ich auch verändert habe. Anna ist 2022 ein zähliches Mädchen mit langenblonden Haaren, wächst durch ihren Vater schon fast überbehütet auf. Den Kindergarten besucht sie nicht immer regelmäßig, was auch dazu führte, dass die kleine lange Zeit nur wenig Deutsch sprechen konnte.

Zu Hause wurde wohl dann überwiegend, so vermute ich, nur russisch gesprochen. Alexander halbiert aufgrund seiner Anna irgendwann sogar die Arbeitszeit im Hafen. Er ist angst gesteuert, seine Tochter verlieren zu können. Alexander und die Katharina hatten nämlich zur damaligen Zeit keine schöne Ehe mehr. Und natürlich bekam die Tochter das auch mit, die Spannungen zwischen ihren Eltern.

Katharina soll oft geschrienen haben und sie sei weggegangen. Begonnen hat das, als Anna ca. 3 Jahre alt gewesen ist. Die Eltern stritten bei jeder Kleinigkeit, ob es um das Essen ging, den Haushalt, die Erziehung des Kindes oder auch um die Schwiegermutter, die Mutter von Alexander. Sie spielt in diesem Fall auch eine große Rolle. Roxana habe ich sie für diese Folge genannt.

Damals Anfang sechz mischt sich regelmäßig in die Ehe ihres einzigen Sohnes ein. Die Bindung zwischen Mutter und Sohn war extrem stark und viele bezeichnen sie auch als viel zu eng. Die chemischtechnische Assistentin, die sogar im namenhaften Alfred Wegener Institut arbeitete und ein gelungenes Beispiel für Integration gewesen sein soll, bezeichneten viele als die Frau, die in der Ehe von Alexander und Eatharina wirklich das Sagen hatte.

Nahstehende Personen bezeichnen die Bindung von Mutter und Sohn als Klammernd. Roxana ist viel zu oft im Haus von Alexander und Eatharina, mischt sich zu sehr in viele Dinge ein. Ende 2019 werden die Behörden auch das erste Mal auf die Familie aufmerksam und es geht gleich um ein hartes Thema: Häusliche Gewalt.

Erst einmal aber verlief das Ganze wieder im Sande und man versicherte sich nun sich zusammenraufen zu wollen. Doch es geht immer weiter, auch vor Augen von Anna. Alexander fotografiert seine Frau heimlich, filmt die Streitszen und fragt jemanden, ob er dazu fähig sei, Eatharinas Handy zu knacken. Dieser willigte aber nicht ein.

Später schlägt Alexander seine Frau weiter. Möbel werden zerstört, Türen aus den Angeln gerissen. Schon, dass die Polizei regelmäßig vor dem Haus der Familie steht. Es folgen Anzeigen, Gewaltschutzverfahren und für Katharina viele Aufenthalte in Frauenhäusern. Bei einem Treffen mit einem Krisendienst ist die Rede davon, daß Alexander sie gewürkt habe.

Auch Drohungen sie umzubringen und in die Weser zu werfen, werden ausgesprochen. Alexander spielt diese Vorwürfe und die Gewalt gegenüber seiner Frau aber herunter. Aber nicht nur mit ihrem Ehemann hat Eharina es schwer. Auch ihre Schwiegermutter kritisiert sie. Im Haus war Eatharina auch immer gut gestylt und modisch angezogen, geschminkt, aber wenn sie das Haus verlassen hat, sonst ist es ja eigentlich immer andersrum, hat sie sich zu einer grauen Maus verwandelt, dass sie sich sonst von ihrer Schwiegermutter Roxana anhören durfte, wie eine [ __ ]

herumzulaufen. Eatharina spielt schon lange mit dem Gedanken, sich von Alexander zu trennen. Manchmal verbringt sie Wochen oder Monate im Frauenhaus, am Ende aber kehrt sie immer wieder zu ihm zurück, wohl auch vor Naivität und finanzieller Abhängigkeit. Im Sommer 2021 spricht Eatharina dann auch mit ihrer Mutter in Russland darüber, sich scheiden lassen zu wollen und bittet ihre Eltern um finanzielle Unterstützung.

sucht sogar in Bremen und Bremerhafen nach Wohnungen, aber bekommt leider nur Absagen. Auch in Annas Kindergarten bleibt es nicht unbekannt, dass ihre Eltern große Probleme haben. Als Anna 4 ist, streiten sich die beiden vor dem Kindergarten so heftig, dass das Jugendamt mit eingeschaltet wird. Vi Monate begleitet deshalb eine Erzieherin des Familienkrisendienstes sie dabei immer mit Wohl auf dem Blick des Kindes.

Die Helferin war eigentlich nur für sechs Wochen ursprünglich eingeplant gewesen. Sie war jeden Tag gefordert. Sie stellt fest, dass der Verbleibers in der Familie zu gefährlich sei. Erst sollte sie zu Pflegeeltern, aber dann haben die Großeltern sie vorübergehend aufgenommen. 21 ist auch das Jahr, wo die Ehe komplett am Ende scheint.

Im Frauenhaus berichtet Eatharina, Alexander wolle sie ermorden. Die Helfer wollen Anna nun in einem Kinderheim unterbringen. Eine Psychologin des Jugendamts beschreibt die Situation als sehr bedrückend. Neben Jugendamt sind auch Familienhilfe und sozialer Dienst mit eingeschaltet. Es wurde ein Komplettpaket für die Familie entworfen.

Eatharina stimmte dem zu, Anna erstmal den Ops Jugendamts zu geben. Alexander und seine Mutter hingegen nicht. Deshalb sollten sich nun beide Eltern um die Kleine kümmern, ein paar Tage beim Vater und die anderen bei Katharina, die aber immer noch in einem Frauenhaus lebte. Aber nach ein paar Tagen oder Wochen scheiterte der Plan und sie leben alle wieder zusammen im Haus in Wulzdorf.

Scheidung war aber immer wieder ein Thema. Alexander allerdings hatte massive Ängste, seine Tochter dabei komplett verlieren zu können, denn er wusste, dass Eharina gerne nach Russland zurück wollen würde. Über den Jahreswechsel auf 2022 reist auch alleine nach St. Petersburg. Dort trifft sie einen russischen Mann, den sie im Internet kennengelernt hat.

Er ist Pilot bei der russischen Luftwaffe und mit ihm möchte Eatharina ein neues Leben beginnen. Sogar ihre Mutter lernt schon diesen Mann kennen. Nach ihrer Reise soll sich Katharina laut einer Familienhelferin verändert haben. Sie sei geschminkt gewesen, selbstbewusst und offen. Washarina aber damals nicht wusste, nach ihrer Reise hat sie nicht mehr lange zu leben.

In Deutschland hat sie ständig mit dem Piloten aus Russland Kontakt. Sie schicken sich Liebesbotschaften, Fotos, Sprachmemos und waren wohl ganz verliebt. Am Abend des 4. Februar 2022 hat der Pilot dann den letzten Kontakt mit Eatharina und danach herrschte dann Funkstille. Und auch eine Familienhelferin erlebt das Paar an diesem Tag noch.

Sie wird’s auch sein, so wie später auch Alexander, die Eekatharina vermiß melden werden, denn niemand hat sie nach dem 4. Februar 2022 noch gesehen. Die Familie war bei der Polizei ja nicht ganz unbekannt. Ermittler der Kriminalpolizei haben von Anfang an das Gefühl, dieser Fall ist merkwürdig und gehen vom schlimmsten aus.

Im Fokus auch nach natürlich diesen ganzen vorherigen Vorfällen der Ehemann Alexander. Drei Tage nach der vermißen Meldung suchen Ermittler deswegen schon im Haus der Familie nach Hinweisen für ein Verbrechen. Ganze drei Stunden zusammen mit einem Spürhund, der durch die Garage und das Haus geführt wird.

In der Garage wird der Hund unruhig, aber schlägt nicht eindeutig aus. Erste Tests, die man dort durchführte, lieferten keine Anhaltspunkte für ein Verbrechen im Haus oder der Garage. Alexander wird natürlich auch befragt, was könnte seine Frau für Sachen mitgenommen haben? Er trägt dazu nichts bei, den Ermittlern zu helfen.

Auch Bekannten kommt er, seitdem sie weg ist, sehr, sehr ruhig vor. In seinem vermüllten VW Golfvariant entdeckt die Polizei beunruhigendes, ein Messer und ein Elektroschocker. Eine Woche nach dem Verschwinden von Katharina macht die Polizei Bremmerhafen die Suche nach ihr öffentlich, entwirft vermissten Plakate. Eatharina B.

wird vermisst, steht darauf. Sie ist 1,63 groß, hat grüne Augen, längere braune Haare, spricht Deutsch und Russisch. Auf den Aufruf hin gehen so viele Hinweise ein, daß 30 Polizisten das Verschwinden untersuchen. Die Ermittlungsgruppe Eatharina wird gegründet. Die Polizei startet mehrere intensive Sucheinsätze.

Suchhunde aus Braunschweig, Osnück und sogar Lüneburg werden angefordert. Boote kommen zum Einsatz und drohen mit Wärmebildkameras. Der Grund der Weser wird mit einem Sonargerät abgesucht. In Social Media sorgt Eatharinas Fall für viel Aufsehen. Auch die Medien in Russland berichten, aber dort wird hauptsächlich über häusliche Gewalt und die unglückliche Ehe berichtet und über den Ehemann spekuliert.

Eatharinas Mutter gibt damals öffentlich bekannt, dass sie sicher ist, ihre Katja ist einem Verbrechen zum Opfer gefallen. Alexander habe auch erst auf ihren Drucken überhaupt eine vermissten Anzeige erstellt. Freunde berichten, sie wäre niemals ohne ihr Kind gegangen. Auch die Morddrohungen schon Jahre zuvor waren den Ermittlern nicht unbekannt.

Auch nicht das gute Verhältnis zu Alexanders Mutter Roxana, der Katharina ja scheinbar ein Dorn im Auge gewesen ist. Im Müllcontainer ihrer Arbeitsstelle, also der Arbeitsstelle von Roxana, findet die Polizei auch später Kleidungsstücke von Eratharina. Die Annahme, dass sie tot sein könnte, wird für die Ermittler immer wahrscheinlicher.

Auch ein Aufruf bei Aktenzeichen XY ungelöst wird gestartet. Am 1. März 2022, Katharina ist 25 Tage verschwunden, verbreitet sich eine grauenvolle Nachricht. Ein Spaziergänger hat am Wesdich in Bremerhafen unterhalb des Hotels Atlantic Sales City im Wasser einen schwergefüllten Koffer entdeckt. Er ist größer als der Standard und muss von der Flut angespült worden sein.

Der Mann ist neugierig und öffnet den Koffer. In diesem befanden sich blaue Müllsäcke und darin Teile einer zerstückelten menschlichen Leiche. Beamte der Kripo, die natürlich dann anrücken, verschließen den Koffer wieder vorsichtig und nehmen ihn mit. Der Leichnah wird dann im rechtsmedizinischen Institut in Hamburg untersucht.

Schnell gibt es schon einmal Gewissheit. Die im Koffer sterblichen Überreste sind die von Eatharina. Doch am selben Tag wird Alexander festgenommen, nur wenige Meter vom Fundort des Koffers entfernt. Er wollte dort angeblich einen Spaziergang machen, sagt er. Wenig später wird ein Haftbefehl gegen ihn entlassen wegen des dringenden Tatverdachts auf Totschlag.

Alexander schweig zu den Vorwürfen in uhhaft. Daß der Koffer an Land gespült wurde, war ein Glücksfall, denn laut Experten wäre es durchaus möglich gewesen aufgrund der Strömung, dass ein Abdriften in die Nordsee gut möglich gewesen sei. Und so hätte man Eatharina vielleicht nie mehr gefunden. Und das war wahrscheinlich auch er Ziel ihres Mörders.

Nach dem Fund des Gleichnamens wird das Haus der Familie noch mal untersucht. Diesmal aber nicht nur ein paar Stunden, sondern mehrere Tage. Nun finden Polizisten in einem Küchenschrank ein Fläschchen mit einem starken Beruhigungsmittel. Dieses Beruhigungsmittel wird auch in den Katharinas Blut nachgewiesen. Es ist Diazep. Im Haus gibt es kaum einen Raum, in dem keine Einmalhandschuhe, Folien, Klebebänder oder auch Müllsäcke entdeckt worden sind.

In der Garage und in einem Schuppen finden Sie dann noch Kanister mit Essigsäure, Lösungs und Bleichmittel und Katharinas rosachal, den sie auf einem Selfie trägt, das veröffentlicht wurde. Im ganzen Haus ist ebenfalls auffällig, dass so gut wie keine persönlichen Gegenstände von ihr mehr zu finden sind. Das einst so schöne Hochzeitsfoto wurde hinter dem Klavier versteckt.

Alexander schickt in uhhaft auffällig viele Briefe an seine Mutter. Sie enthalten Liebesbekundungen und eindringliche Appelle. Hilf uns allen, Mutti. Rette uns. Du kannst es. Du bist meine einzige Hoffnung für die Zukunft. Bitte rette mich auf jede erdenkliche Weise, schreibt Alexander in den Briefen. Dass Roxana dies im späteren Gerichtsprozess sogar versuchen wird, ahnt Alexander damals wohl noch nicht.

Und ich würde jetzt auch zum Prozess kommen, indem auch noch mal sehr viele Details ans Licht gekommen sind und besonders Roxanas Aussagen vor Gericht sehr wichtig gewesen sind für diese heutige Folge auch und für alle Beteiligten kam da eben noch mal sehr viel überraschendes dann bei zutage, was man sich nicht vorstellen hätte können.

Im Juni 2022 reicht die Staatsanwaltschaft in Bremen dann Anklage gegen Eatharinas Mann beim Landgericht ein. Sie lautet nun nicht mehr auf Totschlag, sondern auf Mord, da er die Tat geplant und im Internet nach Tötungsmöglichkeiten recherchiert haben soll. Das Motiv dahinter: Er soll Angst gehabt haben, dass man ihm seine Tochter wegnehmen könne. Am 26.

August 2022 beginnt der Prozess am Schurgericht des Landgerichts Bremen gegen Alexander B. Vor Gericht trägt dieser noch immer seinen Ehering gibt an, verwittf zu sein und schweigt erst einmal zumindest. und da er lange Zeit vor Gericht schweigt, müssen alle Beweise, Indizien und auch Spuren detailliert vor Gericht vorgetragen werden.

Dabei kommt heraus, dass man Spuren von Eatharinas Blut in der Garage gefunden hat, unter einem Regal, auf dem Boden und an einer Leiter und auch in den Fugen. Auch im Teppich des Kofferraums von Alexanders Fahrzeug fanden sich Blutspuren. Den Wagen hatte er aber sogar zu einem Autoaubereiter gebracht und wollte die gründlichste Wäsche bzw.

Reinigung auch im Innenbereich, die es dort nur gab. Aber trotzdem fanden sich noch Spuren, die Gutachter glücklicherweise nachweisen konnten. Als der Leichnahen seiner Frau gefunden wird, untersuchen Spezialisten der Polizei das Handy von Alexander zum zweiten Mal. Mit neuer Technik dringen sie noch tiefer ein zu gelöschten Inhalten, auch gelöschten Daten seines Computers.

Sie werteten Internetsuchen zwischen Dezember 2021 und Februar 2022 aus. Was sie dabei fanden, schockierte. Er wollte vor Eatharinas Tod herausfinden, wie man fremde Chats liest, wie Säuren wirken, welche Schlafmittel ohne Rezept zu bekommen wären, wann eine Dosis Tabletten gefährlich oder tödlich wird, wie ein Auto von innen gründlichst gereinigt wird, wie man den Fußboden der Garage saniert und ob man in Deutschland auch ohne Beweise verurteilt werden kann.

Eine Woche nach Eatharinas Rückkehr aus Russland suchte er im Internet nach mit Säure übergießen und freistehenden Badewannen und auch wie Säuren auf einen lebendigen Körper wirken. Die Ermittler finden noch Fotos der Kleidung in Katharinas, die sie auf ihrem letzten Spaziergang trug. aufgenommen von Roxana zwei Tage nach dem Verschwinden.

Auch die Familienhelferin berichtet vor Gericht von dem letzten Tag in Eatharinas Leben, dem 4. Februar 2022. Es soll ein guter Tag gewesen sein. Sie trifft das Paar gegen Mittag. Während des Treffens lachen die beiden und sollen anschließend gemeinsam sogar nach Hause gefahren sein. Später konnte man anhand der Auswertung der Überwachungskamera eines Nachbarn noch sehen, wie Katharina an diesem Tag um 16:30 Uhr für 10 Minuten draußen spazieren geht.

Am frühen Abend hat man noch gemeinsam gegessen und es gab eine Flasche Sekt. Um 19:41 Uhr ist das Handy von ihr das letzte Mal im Netz. Um 20:25 Uhr führt sie vom Computer aus ein Videotelefonat. mit ihrem Liebhaber. Danach bringt sie Anna ins Bett. Zwei Stunden später bekommt Eatharina noch Gute Nachtgrüße von ihrem Piloten.

Diese wird sie aber nicht mehr lesen. Auch der Gerichtsmediziner äußert vor Gericht. Laut ihm und seinen Untersuchungen stirbt die Katharina am 4. Februar 2022 Freitag. zwei Stunden nach dem Abendessen. Das belegen die Analysen des Mageninhalts. Forensiker finden ihren Blutspuren von Alkohol und ihr junge Frau wird dann erwürkt.

Dabei bricht sogar ihr Zungenbeinknochen und ihr Todeskampf muss mehrere Minuten gedauert haben. Vermutlich hatarina sich auch gewährt, auch wenn sie vielleicht durch das Dizzeparam ein bisschen ruhig gestellter war, aber es fanden sich auch Blutergüsse am rechten Arm. Sehr bald schon muss der Leichnam dann auch ja zerteilt worden sein, so schlimm das ja sich jetzt sich auch anhört noch vor Eintreten der Leichenstarre sogar.

Außerdem äußert der Gerichtsmediziner, dass der Leichnam sehr professionell zerteilt wurde mit scharfen Werkzeugen. Dann wurde der Leichnam in blaue und graue Müllsäcke verpackt sowie in Maler Abdeckfolie. Die Auswertung kurz nach dieser Zeit des Handys von Alexander und Roxana zeigen, dass zum vermuteten Zeitpunkt der Tötung bis zum nächsten Morgen die beiden ganze neun mal miteinander telefonieren und das über Nacht ist natürlich schon auffällig.

Auch bewegte sich Roxana in der Todesnacht über große Strecken. Auch Überwachungskameras in der Straße zeigten, in der Tatnacht betritt eine nicht erkennbare Person um 0:41 Uhr das Haus. War es Roxana? Alexander fährt am nächsten Tag, so die Auswertung um 10 Uhr sein Fahrzeug weg und kommt sechs Stunden später erst zurück nach Hause.

Um 22:34 Uhr fährt er noch mal über 30 Minuten weg. Auch wählt er erst drei Tage nach dem Verschwinden seiner Frau das erste Mal die Nummer von ihr und schickt ihr nicht eine Nachricht mit der Frage: “Wo bist du?” Ein Ermittler berichtet im Prozess auch, dass Alexander einen Tag nach ihrem Verschwinden schon beginnt, die Garage und das Haus zu lehren.

Das Belegen Videoaufzeichnung wieder mal der Nachbarn. Der Ehemann habe das halbe Haus ausgeräumt und entsorgt in der Regel am späten Abend. Ein Arbeitskollege Alexanders sagt vor Gericht aus, er habe auffällig viele Müllsäcke gesehen, die im Haus oder der Garage standen. Er habe dazu gesagt, dass seine Frau diese ja nicht mehr brauche.

Also in den Müllsäcken schienen wohl Klamotten drin gewesen zu sein, dass er deswegen dann diesen Spruch gesagt hat, weil der Arbeitskollege wusste wohl nicht genau, was in diesen Müllsäcken drin ist. Ein Ermittler berichtet außerdem über das erste Verhörer Alexanders am 11. Februar 2022.

Der Hauptsachbearbeiter beschreibt den Mann als den ungewöhnlichsten Tatverdächtigen seiner Laufbahn und ich denke, das will heißen. Die Polizei konfrontierte ihn mit dem Vorwurf, seine Frau getötet zu haben. Alexander sei darüber weder erschrocken noch empört gewesen, aber auch nicht besorgt um sie. Ihn beschäftigte er die Frage, ob er nun endlich das Sorgerecht, das alleinige Sorgerecht für seine Tochter erhält.

Er fühlt sich am Tag, wo Eatarina verschwand, nicht gut, rief seine Mutter an, die ihm sagte, er solle sich hinlegen. Das habe er auch getan. So hat er das damals wohl gesagt und am nächsten Tag sei dann eben Eatharina weg gewesen. Sie hat das aber ständig getan, also sie wäre ständig immer mal weg gewesen und deshalb machte er sich keine Sorgen um sie.

Außerdem soll Eatharina 13 000 € mitgenommen haben und bestimmt nach Russland sein. So die Aussage halt. Er führt noch den Beleg sogar eines Koffers vor, den sie dann wahrscheinlich wohl mitgenommen hat. Aber das makabere, es wird später genau der Koffer sein, wo der Beleg zu Hause lag, indem der Leichnam von Eatharina gefunden wird.

Ich berichte euch nun von den für mich wichtigsten Details und Aussagen in dem Prozess. Da es 44 Verhandlungstage gab, kann ich euch leider nicht über alles berichten. Das würde deutlich hier den Rahmen sprengen. Aber wir kommen zu den für mich kuriosesten, sagen wir mal, oder sonderbarsten Momenten vor Gericht.

Die enge Bindung zwischen Roxana und ihrem Sohn habe ich jetzt ja schon mehrfach deutlich gemacht. Auch versuchte er in Haft immer wieder per Brief Hilfe von ihr zu erhalten. Vor Gericht aber dann, als Roxana als Zeugen aussagen sollte, als Mutter ja des Angeklagten, behauptet sie dann: “Das war nicht mein Sohn, das habe ich gemacht” und schildert dann dem Gericht den Ablauf.

Sie sei mitten in der Nacht in das Haus von Alexander und Eatharina gekommen, weil ihr Sohn sie gebeten habe, sich um Anna zu kümmern. Roxana findet ihre Schwiegertochter auf dem Sofa. Sie schläft, sodass sie durch Rütteln aufwecken möchte. Beim Aufwachen soll Eatharina sie dann geschlagen haben und daraufhin will Roxana sie dann erwürkt haben.

Den Tag darauf will sie ihre Leiche dann zerteilt haben. Vier Stunden habe das gedauert, während Alexander und Anna nicht zu Hause gewesen sind. Sie will dann die Leichenteile in Müllbeutel verpackt haben und in den schwarzen Koffer verstaut haben. Und einen Müllbeutel nutzte sie noch extra für den Oberschenkelknochen.

Der wird nämlich später gesondert gefunden. Gemeinsam mit ihrem Sohn habe sie dann alles ins Auto geladen. Sie sind 12 km gefahren und haben die Leichenteile in Bramel von einer Brücke in den Fluss Geste geworfen. Aber an dieser Version zweifelt das Gericht erheblich. Auch sei der Weg mit vielen Hindernissen wie Stauschleuse und Tiedesperrwerk nicht einfach gewesen.

Aber so prüfte man, es sei im Bereich des Möglichen und sie beharren darauf, dass es so gewesen ist, also Roxana und ihr Sohn. Auch äußerte Roxana vor Gericht, dass es ihr so leid täte, was passiert ist, sie Eatharina wie eine Tochter geliebt hätte, aber mit der Schuld einfach nicht mehr leben könne. Trotz der Selbstbezichtigung verlässt Roxana nach der Aussage das Gericht als freie Frau.

Das Schwurgericht und die Staatsanwaltschaft schenken ihrer Aussage keinen Glauben und gehen davon aus, dass sie ihren Sohn damit nur schützen möchte. Die Verteidiger Alexanders forderten natürlich Roxana sofort festzunehmen, aber das blieb nicht ihre einzige Aussage. Anfang Mai 2023 schildert sie in einem Brief an das Gericht, detailliert, wie sie die Leiche zerteilt haben will und wieder beteuert sie: “Mein Sohn hat das nicht getan.

Sie will erneut befragt werden und endlich angeklagt werden.” Das Gericht aber erfüllt ihr diesen Wunsch wieder nicht. Deshalb legt sie im Mai noch mal nach, präsentiert noch einmal eine neue Version der Todesnacht. Äußert nun nicht mehr, dass sie Katharina wie eine Tochter geliebt habe, sondern daß sie gehasst habe, es Alexander aber nicht sagen wollte oder konnte.

Er kämpfte ja um die Liebe, aber Roxana glaubte, dass Katharina ihn umbringen wolle. Daher habe sie beschlossen, vorzugreifen und die Familie zu befreien. Sie misst Schmerz und Schlafmittel, füllt den Giftmix mit verschiedenen Dosierungen in drei Flaschen. Die höchste Dose ist für Katharina, eine schwächere für ihren Sohn und die schwächste für die Enkelin.

Die Flaschen soll sie Alexander mitgegeben haben. Er soll diese, ohne zu wissen, was drin gewesen ist, am Abend servieren. In der Nacht sei sie dann zum Haus gefahren. Katarina schlief, wacht aber auf, als Roxana ins Haus kam und dann soll Eatharina versucht haben, ihr den Hals zuzudrücken und wollte sie töten, so Roxana.

Unter einer hohen Dosis Diazepan kann ich mir das auch ehrlich gesagt nicht vorstellen. Dann aber habe sie den Hals von Eatharina so lange zugedrückt, bis sie tot war. Also hat quasi das Spiel dann umgedreht. Später soll sie ihre Leiche in der Garage zerteilt haben. Für das Gericht waren die Aussagen der Mutter nun alles andere als einfach einzuordnen.

Prozessbeobachter meinen, für die Schuld von Alexander gibt es zwar viele Indizien, aber keinen klaren Beweis. Stattdessen aber gibt es nun mit seiner Mutter jemanden, der die Tat offen zugegeben hat. Würde die Staatsanwaltschaft also der Mutter glauben schenken, müsste Alexander freigesprochen werden.

Später wird noch bekannt, dass Roxana nach ihrem Geständnis bei einer Exarbeitskollegin ihres Sohnes anruft und sich dafür interessiert, ob dieser, wenn er denn wieder freikommt, auch wieder am Auterminal arbeiten dürfte. Das war also eine ihrer größten Sorgen, dass der Sohn sonst ohne Arbeit da steht. Auch der Leiter des Instituts für Rechtsmedizin am Hamburger Uniklinikum wird zu Roxanas Mordversionen befragt.

Er äußerte: “In ganz Norddeutschland hat es seit 1959 keinen einzigen Fall gegeben, bei der eine Schwiegermutter ihre Schwiegertochter zerstückelt und die Leichenteile abgelegt hat. Dieses Tatmuster ist eindeutig männlich.” Einer der Verteidiger Alexanders äußerte, eine kann die erste sein. Alexander schwieg ja auch sehr, sehr lange im Prozess und nach 6 Monaten am 28.

Verhandlungstag aber sprach er ausführlich. Zwei ganze Verhandlungstage ließ er seine Seiten Papier niedergeschriebene Notizen vor über sein Leben, seine Liebe und dass erina immer geliebt habe. Aber Burnout und psychologische Probleme bei ihr hätten immer wieder zu Streit geführt. Über die Tatnacht allerdings berichtet er nur kurz.

Er will geschlafen haben, als seine Mutter seine Frau tötete und in die Garage schleifte. Alexander bezichtigt also auch hier seine Mutter der Tat. Er machte es dem Gericht auch nicht leicht. Wochenlang forderte er neue Beweisanträge. 89 Stück waren das schon bis März 2023. Weitere folgten. Oft wollte er Gutachter und Zeugen noch mal aussagen lassen.

Gutachten sollen die Sexbesessenheit seiner Frau deutlich machen und seine Zeugnisse seine Intelligenz beweisen. Als der Prozess langsam dem Ende sich zuneigte, wirkte es dann so, als seien sich Mutter und Sohn aber nicht mehr ganz so einig. Alexander äußerte, er habe alles so gemacht, wie seine Mutter es ihm gesagt habe.

Doch sie habe ihn verraten, benutzt und im Gefängnis sitzen lassen. Sie müsß noch mal vorgeladen, befragt und endlich angeklagt werden. Das Gericht entschied schlussendlich aber mit stundenlanger Begründung. Es sei Zeit für die Pedoyers von Anklage und Verteidigung. Der Staatsanwalt macht in seinem zweitägigen Pädo schnell deutlich.

Die Anklage hat dem Geständnis der Mutter von Anfang an keinen Glauben geschenkt. Für die Tat käme ausschließlich der Angeklagte in Betracht. Zu diesem Schluss kommt der Staatsanwalt durch die Obduktionsergebnisse und die Telefondaten sowie Videoaufnahmen aus der Nachbarschaft. Die Angaben der Mutter passen nicht zum Tathergang und den Erkenntnissen der Gutachten zusammen.

Er glaubt auch, dass dem Angeklagten irgendwann klar war, dass die Scheidung nicht mehr abzuwenden gewesen ist und dass Anna vermutlich ihrer Mutter zugesprochen werden würde. Deshalb besorgte er sich dann drei Flaschen zu Parmen, um eben dann Eatharina zu betäuben. Als sie dann auf dem Sofa lag, zog er seiner Frau Einweghandschuhe über, um DNA-Ütragungen zu verhindern.

Dann wirkte er sie, bis sie tot gewesen ist. Ein Elektroschocker kaufte er sich, um zu prüfen, ob sie wirklich tot sei. Auf ihrem Bein finden sich später übrigens auch dunkle Punkte, die dazu passen, dass er das wirklich auch genutzt hat, das eben zu prüfen, ob sie wirklich tot ist.

Noch in der Nacht muß er sie dann zügig zerteilt haben und Samstagmgen entsorgt haben. Der Staatsanwalt und die Nebenklage fordern deshalb lebenslänglich als Strafe für einen Mord mit besonderer Schwere der Schuld. Opferanwältin Margret Hoffmann richtet sich in ihren Player eindringlich an Alexander. Sie wollten ihrer Tochter Anna alles geben und haben ihr alles genommen.

Die Mutter, den Vater, die Großeltern und ihr Zuhause. Alexanders Verteidiger, darunter Professor Helmut Polene, ein Strafverteidiger mit exzellenten Ruf und sicherlich auch einer, der nicht gerade so günstig gewesen sein dürfte, sowie Thomas Domanski fordern einen Freispruch für den Mandanten. Für die Verteidigung gab es nämlich weder Zeugen noch Spuren oder ein Geständnis des Angeklagten.

Es gäbe nur ein paar Indizien, die einseitig ausgewertet worden sein und man erinnerte an das Geständnis der Mutter Roxana und dass dieses folgenlos geblieben ist. Der Verteidiger meint, wenn Alexander nicht in uhhaft gekommen wäre, hätte man nach diesem Geständnis sicher seine Mutter angeklagt und inhaftiert.

Das sei doch eine verkehrte Welt. Auch Alexander hatte natürlich als Angeklagter dann das letzte Wort. Dieses letzte Wort erstreckte sich über zwei Verhandlungstage. Sieben Stunden dauerte das Ganze insgesamt. Er schilderte, wie nachweislich er ein guter Ehemann, Vater und Arbeiter er gewesen sei. und wie intelligent und planungssicher hätte er seine Ehefrau ermordet und beseitigt, hätte er dank seiner nachweislichen, das war wohl ein Wort, was er gerne nutzte, Fähigkeiten, nicht so viele Spuren hinterlassen und Fehler gemacht.

Ich schwöre auf alles, was mir heilig ist. Ich habe Katja nicht zerschnitten. Zum 2000usend Mal. Es war meine Mutter. Nach 44 Prozessstagen am Dienstag, 23. Mai 2023 verkündet das Schwurgericht in Bremen sein Urteil in dem Prozess. Alexander wird wegen Mordes zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. Es wurde damals Revision beantragt.

Ende März 2024 aber weiß das oberste deutsche Gericht den Antrag zurück. Auch die Staatsanwaltschaft beantragt Revisionen, da ihr ein Mordmerkmal in dem Urteil fehlte. Aber auch dieser Antrag wurde zurückgewiesen. Das Urteil ist damit rechtskräftig und ich glaube, ich habe euch noch nie so einen komischen Fall vorgestellt.

Ich weiß nicht, wie ich es anders nennen soll, bei dem es ja von Anfang an so aussieht, als haben Eatharina und Roxana kein gutes Miteinander gehabt und die Mutter des Angeklagten auch ja durchaus gewesen sein könnte, vielleicht eine Mörderin gewesen sein könnte, was ja aber später mit einigen Punkten dann widerlegt wurde.

Aber diese vielen Tatversionen, die lassen mich eben auch an ihr als Mörderin zweifeln, weil wenn man es gewesen ist, könnte man ja eine Version präsentieren und diese sollte dann auch schon so zu den weiteren Ergebnissen und Beweisen, die vorliegen passen. Und das war hier ja nicht der Fall. Eine Tatbeteiligung bei der Verbringung der Leiche könnte ich mir aber durchaus vorstellen oder aber, dass Roxana in der Zeit auf die Enkelin aufgepasst hat.

Roxana wurde übrigens später wegen Falschaussage verurteilt. In einer Hauptverhandlung räumte sie die Falschaussage auch ein. Also sie gibt zu, nichts mit dem Mord zu tun gehabt zu haben. Sie wird vom Amtsgericht in Bremerhafen dann zu einer Bewährungsstrafe von 11 Monaten verurteilt und einer Zahlung von 8000 € an eine gemeinnützige Organisation.

Makabererweise war man sich auch nicht sicher, ob Anna, also die kleine Tochter, den Mord oder die Zerstückelung ihrer eigenen Mutter vielleicht mitbekommen haben könnte. Mama sei Müll, habe sie geäußert und dass sie ein Geheimnis habe, wo es um abgetrennte Hände und einen Hals ging, und sie war traurig, dass ihre Mama ihr nicht tschüss gesagt habe und dass sie ihren Vater nicht mehr sehen dürfte.

Im Gerichtsprozess sagte auch ein Jugendamtmitarbeiter aus und berichtete: “Anna sei ein Sonnenschein, es gebe keine Probleme mit ihr. Inzwischen spreche sie auch sehr gut Deutsch.” Sie lebte zumindest 2023 noch in einer Wohngruppe für traumatisierte Kinder und müsste eigentlich jetzt schon in die Schule gehen mittlerweile, soweit ich weiß, wurde auch ihr Name geändert.

Die Mutter Eekatharinas will das Mädchen nach St. Petersburg holen und es dort aufwachsen lassen. Das Jugendamt aber verwehrt Anders Oma diesen Wunsch und die ähm Oma kämpft eben jetzt per Klage für das Sorgerecht. Was daraus aber geworden ist, ob die Klage immer noch läuft oder abgewiesen wurde, ist mir nicht bekannt.

Fakt ist aber, das junge Mädchen hat in der Ehe ihrer Eltern ja vermutlich nie wirklich Frieden erlebt. Auch Eatharina soll Alexander wohl geschlagen haben, nicht nur er sie. So berichten zumindest Familienhelfer. Diese Ehe ist für mich auch schon seit langer Zeit eigentlich zum Scheitern verurteilt gewesen. Das war wirklich ein angekündigter Femizid oder Mord, wie auch immer man das jetzt nennen möchte.

Katharina, die hätte sich längst lösen müssen und im Frauenhaus Hilfe annehmen müssen, eine eigene Wohnung finden können. Das kann man ja durchaus mit der Hilfe vom Frauenhaus und ihre Tochter hätte sie wahrscheinlich auch lieber zu sich nehmen sollen, wenn man das alles so hört.

In Härtefällen kann man auch mit Hilfe des Frauenhauses ja weit weit wegziehen und ein neues Leben beginnen. Also auch das wäre den beiden offen gewesen. Aber Eatharina schien die Hilfe da wohl nicht ganz angenommen zu haben. Sie hat ja immer wieder im Frauenhaus gewohnt und nie vielleicht so ein bisschen weitergedacht. Vielleicht fehlten ihr auch die Möglichkeiten.

Sie hatte sich ja finanziell sehr abhängig gemacht bei ihrem Ehemann bzw. von ihrem Ehemann, aber sie hätte sich da ja erstmal Gelder beantragen können und klein anfangen können, sich wieder etwas aufzubauen, aber es hat wohl irgendwie nicht so ganz geklappt, vielleicht ich weiß es nicht.

Spätestens nach Schlägen und Morddrohungen hätte sie ihren Ehemann ja eigentlich nie wiedersehen dürfen, dass Anna eine bessere Bindung zu ihrem Vater hatte, auch wenn dieser krankhaft um seine Tochter kämpfte. Das belegen ja auch Berichte, auch dass sie ja die Tochter in Obwoutes Jugendamt geben wollte, zeigt ja schon, dass der Vater wahrscheinlich auch in der Familie das Kind sehr an sich gerissen haben muss oder vielleicht auch manipuliert hat eventuell oder aber Katharina hat vielleicht gar nicht so großes Interesse an der Tochter gezeigt, obwohl sie sich

ja ein zweites Kind gewünscht hat, Alexander aber wohl dagegen gewesen ist. Ja, für mich war der Fall von Eatharina B. ein angekündigter Mord und es ist ja so traurig, dass es so weit kommen musste für alle Beteiligten. Auch Roxana und Alexander hatten meiner Meinung nach einfach eine kranke Muttersbeziehung, wenn ich schon für ihn ins Gefängnis gehen würde, obwohl ich gar nicht an der Tat beteiligt war, zumindest meine Schwiegertochter gar nicht ermordet habe.

Sowas habe ich euch, glaube ich, in meinen Fällen auch noch nie vorgestellt. Ihr könnt mich aber gerne berichtigen, falls es so einen ähnlichen Fall auf meinem Kanal mal gab, aber ich glaube, den gab es noch nicht und deswegen war der Fall von Eatharina B. für mich auch wirklich so heftig und seltsam und so mit so vielen Fragezeichen besetzt, einfach, dass die Mutter dann für ihren Sohn wahrscheinlich lebenslang ins Gefängnis gegangen wäre und aber dann vielleicht später mal festgestellt hätte, wie blöd es da eigentlich ist und ja, dann hätte

sie vielleicht noch gesagt, ihr Sohn ist es doch gewesen und da hätte sich das Blatt vielleicht dann irgendwann doch gewendet. Ich weiß es nicht. Ich könnte es mir aber durchaus vorstellen, weil ob der Sohn dann seiner Mutter immer so toll geblieben wäre, wenn die in Haft sitzt, ihr Leben lang sozusagen, weil die war ja auch schon natürlich deutlich älter wie ihr Sohn.

Ähm ja, weiß ich nicht, ob das Verhältnis dann wirklich immer so gut geblieben wäre. Ja, aber es ist sehr, sehr, sehr schlimm, dass es so viele Vor Ankündigungen und Warnzeichen gab und dann doch ein Mensch sterben musste und eine kleine Tochter jetzt wirklich ohne Mama und ohne Papa aufwachsen muss. Ich hoffe, sie ist heute in einer liebevollen Familie.

Egal, ob bei ihrer Oma in Russland oder hier bei irgendeiner Pflegefamilie, vielleicht in Deutschland, das würde ich dem Mädchen wirklich von Herzen wünschen und dass sie, wenn sie älter wird, hoffentlich nicht diese Szenen der Zerteilung gesehen hat, s, dass sie ansatzweise mit diesem ganzen Geschehen irgendwie umgehen kann.

Vielleicht wurde ihr Name auch geändert, ähm damit sie später nicht das halbe Internet durchforsten kann, was da passiert ist. Ich denke aber eher, dass es zum Schutz des Mädchens passiert, dass nicht später irgendwann in der Schule mal der Name gegoogelt wird und dann taucht die Mutter und der Vater da auf und alle Details.

Das wünscht man ja wirklich keinem Kind. Ja, zum Ende der Folge hin wird mich jetzt interessieren, was ihr über den Fall Eatharina B denkt. lasst es mich gerne wissen, ob ihr diesen Fall vielleicht sogar gekannt habt. Und bei YouTube dürft ihr mir gerne für den Algorithmus einen Kommentar hinterlassen. Ähm, das würde mich auch sehr freuen oder ein Däumchen nach oben.

Gerne gibt’s auch immer noch die Mitlich die Möglichkeit der Kanalmitgliedschaft. Ähm, ja, da freue ich mich auch immer über neue Mitglieder, aber das ist natürlich alles kein Muss. Ein ganz normales Abo ist kostenlos und wenn ihr die Glocke aktiviert, dann bekommt ihr auch immer mit, wann eine neue Folge erscheint.

So ihr Lieben, jetzt beende ich die heutige Folge und freue mich auf eine nächste Folge mit euch, wenn ihr natürlich wieder mit dabei seid und bleibt sicher, bleibt gesund, habt noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht. Bis dahin, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. Okay.

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