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Wer ermordete Emiliya Emilova? Sie starb 2014 nahe Luzern T

Wer ermordete Emiliya Emilova? Sie starb 2014 nahe Luzern  

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Crime Time. Schön, dass ihr diesmal auch alle wieder reinschaut oder auch reinhört. Ja, ihr Lieben, ihr wisst ja, auf meinem Kanal gibt es überwiegend deutsche Fälle, aber ich habe auch schon mal aus Österreich oder aus der Schweiz berichtet und heute gibt es mal wieder einen Fall aus der Schweiz für euch.

 Ich hatte mal so ein bisschen bei Aktenzeichen XY auf dem Archiv geschaut und habe gesehen, dass ja jetzt im März diesen Jahreserst ein Schweizer Fall dort präsentiert wurde und habe den für euch aufgearbeitet. natürlich nicht nur aus der Aktenzeichen XY Folge jetzt berichtet, sondern auch über andere Medienberichte sowie auch äh Presseberichte und deswegen wollte ich mal wieder das zum Anlass nehmen, heute einen Schweizer Fall euch vorzustellen.

Heute geht es also um den Mord an Emilia Emilova. Sie wurde nur 36 Jahre alt. Emilia war gebürtige Bulgarin und Mutter von zwei kleinen Söhnen und der Vater ihrer Kinder hat die Familie früh für eine andere Frau verlassen. Die beiden Söhne lebten später auch bei ihm. Emilia hat sie aber wohl regelmäßig gesehen, meistens am Wochenende.

 Und Emilia hatte auch noch zwei Schwestern. Sie soll aber davon die bescheidenste und liebenswürdigste gewesen sein. So erzählt ihr Vater später. Als sie 30 wurde, traf sie auf Ali. das ist nicht sein richtiger Name und verliebte sich in ihn. Ihre Familie erzählt dem späteren, dass sie dann auf einmal Monate weg gewesen ist und dann plötzlich wieder auftauchte.

 Und die Familie wurde verständlicherweise in dieser Zeit natürlich krank vor Sorge, weil sie hat nichts von Emilia gehört. Und Emilia habe dann erzählt, dass sie in die Schweiz gefahren ist, um dort in einem Kaffee zu arbeiten. In der Realität war es dann aber so, vielleicht können es sich manche von euch schon denken, dass Ali sie unter einem falschen Vorwand in die Schweiz schickte, denn eigentlich war er Zuhälter.

Das war ungefähr im Jahr 2013. Schwester hat Emilia dann irgendwann auch die Wahrheit erzählt, dass es gar keinen Kaffee gibt, in dem sie arbeitet und was eben wirklich Sache ist und die war verständlicherweise geschockt. Gelebt hat Emilia in der Schweiz dann übrigens in Arburg, einer kleinen Gemeinde im Kanton Agau, und dort lebte sie zusammen mit anderen Frauen in einem Haus, die auch alle am Abend von einem Fahrer abgeholt wurden, um der Prostitution nachzugehen.

 Die wurden dann ins sogenannte Ibach Quartier gefahren, 50 km entfernt in Luzern. Und das Ibachquartier, das war im Gewerbegebiet und ziemlich abgelegen, also am Rande der Stadt. Und dort wurden sie dann aber nicht etwa in ein Bordell gebracht. Nein, die ca. 15 Frauen standen dort am Straßenstrich. Emilia machte die Arbeit verständlicherweise natürlich gar keinen Spaß.

 Das Geld, was sie verdiente, gab sie oft zum Großteil an Ali ab, aber dieser wollte es so sagte er zumindest, für eine vernünftige Wohnung in Bulgarien zur Seite legen. Und er selbst war auch gar nicht immer in der Schweiz anwesend, wie man das vielleicht von einem Zuhälter erwarten könnte, um eben abzukassieren. Nein, er lebte die meiste Zeit in Wulgarien und er hatte in der Schweiz seine Leute, die eben sicherstellten, dass die Frauen dort auch wirklich arbeiten würden.

 Und vielleicht haben diese Leute, diese Männer, die er da angestellt hat, dann vielleicht auch die Aufgabe gab, den Frauen immer schön das Geld abzunehmen. 14 kam bei Emilia aber immer mehr der Wunsch, endlich nach über einem Jahr mit der Prostitution aufhören zu können. Und das teilte sie auch den anderen Frauen mit, mit denen sie da gearbeitet hat, nenne ich das jetzt mal, und auch ihrer Schwester.

 Im August 2014 reiste sie dann auch für zwei Wochen nach Bulgarien und dort hat sie sich fest vorgenommen, Ali zu sagen, dass sie aufhören möchte und sie erhoffte sich natürlich von ihrem Partner Verständnis dafür. Ali allerdings war überhaupt nicht begeistert von dieser Idee und wollte unbedingt, daß Emilia den Job weiterführt.

 Angeblich doch auch, damit die beiden sich mehr leisten könnten und eine richtig, richtig gute Wohnung kaufen könnten, nicht irgendein Loch. So hat er es formuliert. Und ihm ging es eben nur ums Geld und nicht um das Wohlergehen seiner Partnerin oder Freundin. Er verdiente ja auch nicht nur an ihr, sondern auch an anderen Frauen. Aber so denke ich sicherlich nicht nur er, es waren da ja, wie gesagt auch andere Leute mit eingebunden. Am 20.

September 2014 war Emilia schon wieder eine Woche in der Schweiz und arbeitete wieder am Straßenstrich. An diesem Abend sieht eine Kollegin sie, wie sie mit einem vermutlichen Freier Händchen haltend davon läuft. Ob das Ali gewesen ist und kein Freier, hat man sich im späteren gefragt.

 Zumindest gab es keine Aussagen dazu, die das bestätigen würden. Es kann also wirklich ein Freier gewesen sein, mit dem sie sich vielleicht besonders gut verstand oder den sie gut kannte. Bis heute ist die Frage ungeklärt, weshalb sie da Händchen haltend. Ja, ziemlich harmonisch wirkt das dann ja auch und ähm so als ob man sich vielleicht schon länger kennt davon gelaufen ist.

 In der Nacht auf den 21.09.2014 um 1:30 Uhr ruft eine Freundin, die mit Emilia zusammengearbeitet hat, sie auf dem Handy an, denn sie findet es sehr ungewöhnlich, dass sie nach einigen Stunden nicht auf den Straßenstrich zurückgekehrt ist. Sie befragt auch die anderen Frauen, aber auch die haben Emilia nicht bemerkt. Da das Ibachquartier ja ein recht ungeschützter Raum ist, fährt die Polizei dort auch regelmäßig Streife und die Freundin von Emilia hält auch die Polizisten an und berichtet darüber, dass sie sich eben Sorgen um ihre Freundin mache, denn sie

ist nicht mehr zu erreichen. Auch das Handy ist mittlerweile ausgeschaltet gewesen und das war schon sehr unüblich. Aber bis die Frauen wieder abgeholt wurden, erscheint Emilia auch nicht. Also, es vergeht noch mehr Zeit bis zum Morgen und ihre Kolleginnen machen sich natürlich auch große Sorgen um sie, aber sie haben ja die Polizei verständigt und mehr konnte man da jetzt dann noch erstmal nicht tun.

 Kurze Zeit später, also dazwischen liegen wirklich nur wenige Stunden. Um 9:45 Uhr am gleichen Tag ist ein Mann im Ort Standsttaat in der Kersidenstraße unterwegs. Standsttaat gehört zum Kanton Niedwalden und dort liegt auch der Vierwaldstädtersee und im See nahe der Harissenbucht bemerkt er dann, dass eine Leiche im Wasser treibt und alarmiert sofort die Polizei.

 Die Polizei birgt dann die Leiche und bringt sie mit einem Boot ans Ufer. Es fällt auf, dass die Leiche keine Oberbekleidung trägt und gefesselt ist. Es wurde ein Draht um die Hüfte gelegt, sowie die Hände damit auch gefesselt bzw. zusammengebunden. Der Draht, so stellt sich später heraus, war grüner Draht, den man oft so auch im Garten verwendet.

 Ihr kennt den vielleicht. Für die Ermittler war schnell klar, dass die Leiche eine Frau nicht eines natürlichen Todes starb, sondern wohl ein Verbrechen vorliegt. Auch hatte die Frau keinerlei Dokumente bei sich. Da man aber von der verschwundenen Prostituierten Emilia wusste, die 15 km entfernt gesucht wurde, hatte man ganz schnell abgeglichen und konnte dann eben feststellen, dass es Emilia gewesen ist, die tote Frau aus dem Vierwaldstädter See.

 Bei der Obduktion im Zürcher Institut für Rechtsmedizin wird festgestellt, dass sie nicht, als sie noch lebte, ins Wasser geworfen wurde, sondern erst nach ihrem Tod. Sie hatte deutliche Einblutungen im Halsbereich und Abbruch des Kehlkopfhorns erlitten und wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit stranguliert. Gefesselt wurde sie nach ihrem Tod.

 Auch fand man übrigens noch blaue Trageremen am Leichnahmen. Und diese Trageremen stammten von einer Einkaufstasche der Kette Cob in der Schweiz. Die ist da ziemlich weit verbreitet. Die Einkaufstasche hatte man im späteren dann auch gefunden. Die ist nämlich nur abgerissen von diesen Traeriemen, da man versucht hatte, die mit Steinen zu beschweren.

 Der ursprüngliche Plan, der aber nicht geglückt war, war es also Emilia im Wasser untergehen zu lassen, sodass sie wahrscheinlich dann nie gefunden werden sollte. Die Polizei fing nun natürlich an intensiv zu ermitteln, aber leider gestalteten sich die Ermittlungen schwierig, denn gerade das Prostitutionsgewerbe ist ein sehr verschwiegenes Milieu und ja, da war es natürlich sehr, sehr schwer dann zu ermitteln.

 Trotzdem befragte man rund 150 Menschen, besonders natürlich im Milieu, aber es meldeten sich trotzdem Zeugen. Ein Zeuge will nachts gegen 2 bis 3 Uhr einen Streit gehört haben in der Nähe vom See. Am Ende soll sich dieser angehört haben, als wenn jemand eine Autotür zuknalle und dann ein Auto ganz schnell weggefahren ist in Richtung des Sees.

 Das soll wohl auch ein Streit zwischen Mann und Frau gewesen sein. Ein weiterer Zeuge sah, als er spazieren ging, zwei Männer am Ibachquartier am damaligen Abend und die Männer sollen Frauen beobachtet haben. Als sie ihn dann aber gesehen haben, die beiden Männer, versteckten sie sich, und das soll so gegen 21 Uhr gewesen sein. Und der Zeuge konnte sich noch gut an diese beiden Männer erinnern und die Polizei erstellte daraufhin auch Phantombilder der beiden.

 Und für alle, die Phantombilder gerade nicht sehen können, einer der beiden Männer soll eine Glatze gehabt haben und war ca. 15 groß und muskulös mit Kopfhörer in den Ohren und der zweite Mann soll 1,85 groß ca. gewesen sein und schlank und er hatte aber zumindest sehe ich das hier gerade so auf dem Bild, es wurde nicht konkret so beschrieben, aber relativ viele dunkle Haare.

 Die beiden Männer werden bis heute aber nicht als Täter, sondern ausdrücklich als Zeugen gesucht, die vielleicht damals eine wichtige Beobachtung gemacht haben könnten. Und natürlich geriet auch Ali ins Visier der Ermittler. Immerhin soll er Emilias Freund gewesen sein und eben auch ihr Zuhälter. Und außerdem wurde er wohl auch gesucht, weil eine andere Frau ihn des Menschenhandels bezichtigt hatte.

Also, der gute Ali hat ziemlich viel auf dem Kerp gehabt, wenn wir das mal so ausdrücken dürfen. Das ist schon ähm nicht ganz ohne, wenn das dann alles so stimmt. Ali soll Emilia auch, so ergeben die späteren Ermittlungen bei ihrem letzten Besuch in Bulgarien, nicht nur gesagt haben, dass sie das verdiente Geld doch für ihre Wohnung bräuchten, sondern soll ihr auch gedroht haben, das Haus ihrer Familie in Brand zu setzen und alle umzubringen, wenn sie nicht weiter anschaffen gehen würde.

 Nur aus Angst soll sie dann zurück in die Schweiz gefahren sein. Einer der Schwestern von Emilia ist sicher, dass Ali mit dem Mord etwas zu tun hat. Sie denkt, dass er vielleicht aus der Schweiz sie von jemand hat töten lassen, weil Emilia aus dem Milieu aussteigen wollte. Auch soll sie Kolleginnen gesagt haben, sie wolle fliehen.

 Vielleicht war das im Nachhinein ihr großer Fehler, sich anderen Frauen anvertraut zu haben. Und natürlich waren die Ermittler nur noch auf der Suche nach Ali, aber dieser befand sich weder in der Schweiz. noch in Bulgarien. Zumindest hat man ihn dort nicht finden können. Er soll wohl untergetaucht sein. Eine letzte Spur führte zu seinem Facebookpil aus 2016 und laut dem Profil könnte es einen Hinweis wohl darauf geben, dass er sich in Dubai befinden könnte, aber auch das ist bis heute unklar.

 Die Ermittler sind sich aber auch sicher, denn sie mußten ja auch weiter ermitteln und konnten sich nicht nur auf Ali beschränken, dass der Täter den Ablageort des Gleichnamens gekannt haben muss. Die Straße dorthin ist wirklich ziemlich eng und er muss gewusst haben, dass dort besonders nachts wenig los ist und der See relativ tief an der Stelle ist.

 Auch hatte der Mörder Emilias so die Ermittler vielleicht gar nicht geplant, sie wirklich zu töten, denn er hatte kein Tatwerkzeug dabei. Gab es vielleicht einen Streit, der eskalierte? Auch der Tatort und auch das Motiv dahinter bleiben im Dunkeln. War es vielleicht doch ein Freier, der Emilia umgebracht hat? Leider gab es auch schon einige Fälle wohl am Ibachquartier, wo Prostituierte vergewaltigt worden sind oder freier gewalttätig wurden.

 Da Emilia mit einem Mann Hand in Hand weggegangen ist, könnte ja auch auf einen Freier hindeuten, wie ich ja eben schon sagte, den sie vielleicht gut gekannt hat oder sogar gemocht hat. Die Ermittler hatten leider auch nichts handfestes, denn auch das Handy, die Kleidung, die roten Schuhe von Emilia, ihre Tasche und so ein kleiner silberner Ohrring.

 All das ist nicht mehr wieder aufgetaucht. Gerade das Handy hätte vielleicht eine wichtige Spur in Richtung des Täters liefern können. Weshalb die Oberbekleidung übrigens fehlte, ist auch genauso ein Rätsel. Es wurde nämlich nichts über eine Sexualstraftat vor dem Mord berichtet. Da man in den Ermittlungen 2014 leider nicht weitergekommen ist, wurde der Fall irgendwann dann erstmal zur Seite gelegt, bis man sich entschloss von der Polizei und Staatsanwaltschaft aus in Walden den Fall neu aufzurollen, die Spuren eben noch mal von damals neu

auszuwerten und das geschah dann ca. 10 Jahre nach dem Mord noch mal und eine Sonderkommission arbeitete sich noch mal in rund 5000 Seiten Verfahrensakten durch. Als man die Spuren dann neu auswertete, fand sich auch eine DNA Spur, die so vermutet man wohl vom Täter sein könnte. Aber da Emilia ja Prostituierte gewesen ist, könnte es ja vielleicht auch von einem anderen Mann gewesen sein, aber die Spur ist trotzdem natürlich eine sehr, sehr wichtige.

 Sie war aber nicht in der DNA Datenbank von Straftätern zu finden. Man hat nun aber eine Phenotypisung, so nennt sich das, beantragt. Diese ist seit 2023 in der Schweiz möglich und so kann man nun mehr Informationen aus einer DNA gewinnen, wie äußerliche Merkmale, Augenfarbe, Haarfarbe oder auch biographische Herkunft, vielleicht sogar das Alter.

Und das würde natürlich schon mal den Täterkreis wieder ein wenig kleiner machen. Die Ergebnisse davon allerdings, die liegen wohl noch nicht vor, zumindest wurde darüber nichts berichtet. Auch wurde eine operative Fallanalyse erstellt und dabei kam heraus, daß es sich wohl um einen männlichen Einzeltäter handeln dürfte, der damals im Effekt gehandelt haben soll und über örtliche Kenntnisse verfügte.

 Die Klärung des Falles ist den Ermittlern natürlich auch sehr wichtig, denn gerade im Kanton Nitwalden, wo das ganze Jahr passierte, ist der Fall von Emilia der einzige ungelöste Kriminalfall. Man entschloss sich dann noch zu einem weiteren großen Schritt den Fall hoffentlich noch aufklären zu können, der Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY ungelöst im März 2025.

 Dort wurde der Fall umfangreich als Filmfall dargestellt und man erhoffte sich auch nach über 10 Jahren, dass vielleicht dann Frauen den Mut haben zu sprechen oder appellierte auch an mögliche Mitwisser. Man hatte eben die Hoffnung, dass Beziehungen auch, die damals noch eng gewesen sind, heute vielleicht nicht mehr bestehen und man dann eben den Mut hat, sich auch an die Polizei zu wenden.

Auch lobte die Nitwalder Polizei übrigens eine Belohnung in Höhe von 10.000 Franken aus. Nach der Sendung erhält die Polizei auch über 100 Hinweise zum Fall. Die meisten davon seinen tatsächlich auch aus der Schweiz gekommen und wenige aus dem Ausland. Auch äußerte Krichef Satchik der Schutz von Hinweisgebern und der Erfolg der Ermittlungen habe oberste Priorität.

 Nun müsste man erstmal die Hinweise prüfen und schauen eben, ob das stimmt, was die Anrufer mitgeteilt haben und das braucht natürlich auch seine Zeit. Und den Ermittlern ist es ein großes Anliegen, den Söhnen Emilias irgendwann mitteilen zu können, wer ihre Mutter ermordet hat. Und die Söhne beschreiben sie auch als eine liebevolle Mutter, die alles für sie getan habe.

 Sie sind heute über 20 und erhoffen sich mehr als alles andere eine Klärung in dem Fall und Gerechtigkeit. Auch Emilias Schwestern und ihr Vater wünschen sich das. Sie belastet der Tod der Tochter und Schwester bis heute extrem. Deshalb besuchen sie das Grab, das sich in Sindel in Bulgarien befindet, auch nur sehr, sehr selten. Leider liegt dort auch schon die Mutter Emilias, die 7 Jahre nach dem Mord verstorben ist und nie mehr mitbekommen wird, wer ihre Tochter ermordet hat.

Ihre Familie glaubt stark daran, dass Ali mit dem Mord zu tun haben wird. Die Polizei, die Ermittler haben das allerdings nie so klar geäußert oder mal ein Bild von ihm veröffentlicht. Ob er zur Verfandung ausgeschrieben wurde, das ist mir leider nicht bekannt. Ich nehme auch fast an, dass man nicht mal eine DNA Spur von ihm haben wird, sonst hätte man ihn ja direkt als Täter ausschließen können, aber so ganz vielleicht auch nicht, denn es heißt ja nicht, dass er mit dem Mord nichts zu tun haben könnte.

Er könnte diesen Jahr ein Auftrag gegeben haben und da er sich ja selbst die meiste Zeit, wie ich ja eben kurz erwähnte, schon in Bulgarien aufhielt, könnte man das ja sogar annehmen. Oder war es doch ein Freier, der Emilia Emilova ermordet hat? Die Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY ist ja jetzt ca. 9 Monate her und manchmal, ihr wisst das, benötigen Ermittlungen ja auch Zeit, gerade in diesem Milieu.

 Vielleicht wird man den Mörder ja doch noch ermitteln können, wobei ich sagen muss, dass all die Morde an Prostituierten, die ich auf meinem Kanal vorgestellt habe, bisher immer ungeklärt geblieben sind, was natürlich auch wirklich sehr, sehr traurig ist. Aber es ist einfach ein Milieu, das so voller Angst ist und das besteht oft auch aus Drohungen und Gewalt.

 Das muss ich euch nicht erzählen. Und manchmal bestehen Kontakte ja leider auch noch über so viele Jahre hinweg und da entwickelt sich ja wirklich so ein Muster des Schweigens, einfach wenn man selber vermutlich Angst haben wird, Gewalt zu erleiden oder vielleicht auch getötet zu werden. Und dann schweigen diese Frauen natürlich. Ich finde es auch so traurig.

 Emilia wollte ja wirklich auch daraus. Nach einem Jahr hat sie es nicht mehr ausgehalten und wollte wieder in ihr normales Leben zurück, sage ich jetzt mal. Und dann ähm kommt da so ein Mann, der ihr die große Liebe wahrscheinlich vorgespielt hat und sie dann zur Prostitution gezwungen hat und dann kommt sie da einfach ja ums Verrecken nicht mehr raus, hätte ich fast gesagt, wenn sie ja auch schon fliehen wollte, aber auch da sind manche Frauen ja einfach nicht loyal und erzählen das dann doch weiter und dann ja ist

wahrscheinlich da etwas ganz schlimmes ähm drauß entstanden, nämlich dass Emilia ermordet wurde, wenn es denn ähm von Ali und seinen Kreisen gewesen ist. Das ist ja nicht so 100% hier jetzt bestätigt. Gut natürlich aber, dass man die Leiche relativ rasch gefunden hat, denn äh ja, so konnte man natürlich auch noch einiges an Spuren sichern.

 Wenn eine Leiche erstmal verwest ist, geht das ja sehr viel schwieriger manchmal. Ich hoffe aber trotzdem an dieser Stelle zum Ende der Folge hin, dass die Familie von Emilia, besonders ihre Söhne irgendwann Klarheit bekommen werden. Und ich wünsche Ihnen viel Kraft für Ihr weiteres Leben und hoffe von Herzen, dass der Fall irgendwann vor der Aufklärung steht.

 Schreibt mir wie immer gerne eure Meinung zum Fall in die Kommentare, auch gerne einen Kommentar für den Algorithmus und ich verabschiede mich jetzt für heute von euch. Bleibt wie immer sicher, bleibt gesund, ihr Lieben. Bis zu einer nächsten Folge. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast.

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Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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