Wahre Verbrechen I Mord ohne Leiche: Geheimnis auf der Farm T
Wahre Verbrechen I Mord ohne Leiche: Geheimnis auf der Farm
Hinter mir liegt die Farm, wo sich alles abgespielt hat. Die Farm, auf der Jim lebte, als er verschwand. Jimmy hatte eine spezielle Persönlichkeit. Keiner, der von 8 bis 4 arbeitete. Er vertraute keiner Bank. Er glaubte nur an Bargeld. Ich würde sagen, er lebte eher am Rand. Ich wusste, dass etwas nicht stimmte, vor allem, weil er uns auch davon erzählt hatte, dass da was vor sich ging und dass er weg wollte.
Es hätte Streit wegen Geld gegeben. Ich war sehr besorgt. Ermittlungen in einem Mordfall ohne Leiche sind schwierig. Sie haben alles unternommen, seinen verschwundenen Körper zu finden. Dänemark, vier Jahre lang beschäftigt, hier ein vermissten Fall Polizei und Öffentlichkeit. Bent Isager Nielsen war jahrelang Chef der dänischen Staatspolizei.
Noch einmal fährt er zu dem Ort zurück, an dem dieser ungewöhnliche Kriminalfall begann. Jimmy lebte hier mit seiner Schwester, seinem Schwager und seinem Neffen. Hier hat sich alles abgespielt, als er im Jahr 2020 verschwunden ist. Der 42-jährige Jimmy Lillelund ist zweifacher Vater, lebt aber in Trennung.
Seit einiger Zeit wohnt er auf dieser Farm. Es handelt sich um keine normale Farm. Es ist eine riesige Farm. Hier wohnten viele Menschen zusammen in einer Art Kommune. Es ist eine sehr unkonventionelle Gemeinschaft, die hier lebt. Maria ist die Mutter eines gemeinsamen Kindes mit Jimmy. Sie war oft auf der Farm zu Gast. Ich bin viele Male dort gewesen.
Sie waren ja auch ein Teil meiner Familie. Auf dem Hof wohnten viele Menschen zur Miete. Eine Art gemeinschaftliches Kollektiv. Man istst jeden Tag gemeinsam zusammen, hilft auf dem Hof mit, arbeitet samstags umsonst. Es ist einfach ein großes Kollektiv. Für Jimmy war es eher ungewöhnlich in einer derartigen Gemeinschaft zu leben.
Er war ein sehr spezieller Mensch. Jimmy hatte einen speziellen Charakter. Er war ein gut aussehender Mann, der aber kein typisches normales Leben führte. Er hatte ein besonderes Verhältnis zu Geld. Er traute Banken nicht. Eigentlich traute er überhaupt niemandem. Er glaubt an Bargeld. Er bezahlte alles in Bar.
Ist es möglich, dass auf der Farm etwas vor sich geht, was auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist? Jimmy war in kriminellen Kreisen bekannt, aber er selbst war kein Krimineller. Sein Schwager, der Mann seiner Schwester allerdings, war ein vollwertiges Mitglied der Bandidos, einer in Dänemark als kriminelle Motorradgang bekannten Gruppeycle [räuspern] in Denmark.
Jimmy Schwager Jan N ist also Mitglied bei den berüchtigten Bandidos. Hat er etwas mit seinem Verschwinden zu tun? Fakt ist, bevor Jimmy nicht mehr auffindbar ist, erzählt er Maria, dass er die Farm verlassen möchte. Er erzählte, dass es um Geld ging. Damit begann das Zerwürfnis. Die Leute von der Farm hätten sich Geld von ihm geliehen, dass er zurückhaben wollte.
Er konnte es dort nicht mehr aushalten. Das Kollektiv war nichts für ihn. Er hatte vor, das Haus zu verlassen. Es gab einige Probleme dort. Er hat auch einige Textnachrichten an Familien dort geschrieben und mitgeteilt, ich werde hier weggehen. Aber einige Zeit bevor er das Haus verlassen hat, hatte er seiner Schwester, die er auch auf der Farm lebte, 300.000 Kronen geliert.
Jimmys Schwester Tina hat rund 40.000 1000 € Schulden bei ihrem Bruder. Am 4. April 2020 ist Jimmy dann plötzlich wie vom Erdboden verschluckt. Als Maria ihn nicht mehr erreichen kann, verständigt sie sofort die Polizei. Ja, ich habe tatsächlich bei der Polizei angerufen. Ich musste einfach irgendeine Antwort haben.
Wenn Sie wüssten, wo er ist, könnte ich vielleicht eine Antwort bekommen. Doch Bent Isaga Nielsons Kollegen haben keine Erklärung dafür, wo Jimmy sein könnte. Sie leiten umgehend Ermittlungen ein. Ich sehe in den Unterlagen in der Dokumentation über den Fall, dass die Polizei schon nach zwei oder drei Tagen von einem Verdächtigen Verschwinden als möglichem Mordfall ausgegangen ist.
Tatsächlich wird hier in der Nähe des Hafens Eho nur wenige Tage nach seinem Verschwinden Jimmys Auto gefunden und das wirgt eine Überraschung. Es wurde in Ishu gefunden, einem Ort südlich von Kopenhagen, ziemlich weit entfernt von Roskele. In dem Auto befanden sich tatsächlich 2 Millionen dänische Kronen in Bach.
Was ist da los? Natürlich hat das alles etwas mit Geld zu tun. Gen da wusste ich er kommt nicht mehr nach Hause. Gott da nur Geld. Auch die Kollegen von Bent Isaga Nielson von der Polizei Ross Killer gehen davon aus, dass Jimmy nicht mehr am Leben ist. Sie hatten angefangen darüber zu spekulieren, ob er ermordet worden ist.
Aber was war das Problem? Welches Motiv steckt dahinter und wer ist dafür verantwortlich? Wie wir heute wissen, begann die Polizei daraufhin mit der Überwachung und ermittelte in vielen Bereichen rund um den Bauernhof. Insbesondere ging es um die Schwester und den Schwager. Die Ermittler sind sicher, die Lösung des Falles liegt auf der Farm und höchstwahrscheinlich wissen Jimmys Schwage und seine Schwester, was passiert ist.
Und dann leiten sie eine Untersuchung ein. Und wie ich in der Berichterstattung sehen konnte, wurde intensiv mit Hunden und Flugzeugen nach ihm gesucht. Auf dem Bauernhof wurden sogar Maschinen eingesetzt. Aber sie haben nie etwas über Jimmy herausgefunden. Immer mehr Zeit vergeht. Aus Wochen werden Monate, aus Monaten werden Jahre.
Der Fall scheint unlösbar. Maria aber will das nicht hinnehmen. Sie will wissen, was mit dem Vater ihres Sohnes passiert ist. Ja. Ich habe gesagt, ich kämpfe. Ich rufe die Polizei. Ich versuche herauszufinden, ob jemand etwas weiß. Hat jemand etwas gesehen? Hat jemand mit ihm gesprochen? Hat sich vielleicht jemand verplappert? Ja, ich würde schon Antworten finden.
Doch vier lange Jahre der Ungewissheit vergehen, ohne dass Jimmy gefunden wird. Natürlich liefen die ganze Zeit verdeckte Ermittlungen. Wir wissen heute von diesen Aufzeichnungen, dass die Verdächtigen etwas aussagten, dass bei der Polizei ein Verdacht aufkam. Die dänischen Ermittler entschließen sich im Jahr 2024 Jimmy Snffen, seinen Schwager und seine Schwester, die alle gemeinsam auf der Farm leben, festzunehmen.
Und tatsächlich meldet sich anschließend ein bislang unbekannter Zeuge. Und dann haben sie diesen Mann dazu gebracht, zu erzählen, was ihm aufgefallen war. Zuvor hatte er das nie gesagt. Ich weiß auch nicht genau, warum. Der Zeuge sagt folgendes aus. Am 1. Mai 2020 habe ihm Jan N, Jimmys Schwager aufgetragen, Aschereste eines Feuers auf der Pferdekoppel zu vergraben.
Was genau dort vergraben liegt, wollen sich jetzt Kriminaltechniker ansehen. Die Polizei begann dort zu graben und bag menschliche Knochenreste und Asche. Ich habe in den Medien gesehen, dass die Polizei dort draußen am Graben ist. habe gesehen, dass da irgendwas im Gange ist und dann wurden wir auch schon von der Polizei kontaktiert, die uns mitteilt, dass sie Überreste gefunden haben.
Sie waren sich ziemlich sicher, dass es sich dabei um Jimmy handelt. Es war eine Erleichterung nach dem Motto: “Okay, jetzt haben wir Antworten.” Okay, nur nur haben zwar her. Vier Jahre lang lagen Jimmy sterbliche Überreste auf der Farm und tatsächlich machen sein Neffe Emil und der Schwager Jan nun auch eine Aussage.
Sie fuhren mit dem Auto zusammen weg an einen Ort nicht weit von hier. Dort haben sie ihn dann erschossen. Anschließend brachten sie seine Leiche zurück zur Farm, verbrannten sie und vergruben danach die Asche und die Knochen abseits der Farm, dort, wo die Pferde grasten. Die Polizei hatte auf der Farm immer wieder nach der Leiche gesucht, hatte sogar Grabungen vorgenommen, aber in diesem Bereich hatte man nie gegraben.
Els. Alle drei, Jimmy Neffe, sein Schwage und seine Schwester, werden wegen Mordes angeklagt. Motiv Habgier. Allerdings nehmen die beiden Männer die komplette Schuld auf sich, sodass die Schwester am Ende des Prozesses nicht verurteilt wird. Maria will das nicht hinnehmen, will nach Jimmys Tod für umfassende Gerechtigkeit sorgen.
Ich würde ihm sagen, wir kämpfen für dich. Du wirst in Erinnerung bleiben und ich werde alles tun, damit dieser Fall bekannt bleibt. K zu dein Herzeit. Bent Isaga Nielsen hat erfahren, die Staatsanwaltschaft des Gerichts in Roskille hat Berufung gegen die Freilassung von James Schwester eingelegt.
Der Fall soll neu verhandelt werden. Dort konnten wir also ermitteln, dass die Frau äh mit Klorform betäubt worden ist. Sie wurde anschließend mit Benzin über Dan Signalfackel im Fahrzeug also angezündet. Wir gehen allerdings noch davon aus, dass er also das Gold vor der Brandlegung aus dem Fahrzeug geholt hätte. Und wenn man da noch also bedenkt, dass er der Tatverdächtige ein Polizeikollege war, dann ist das schon eine große
Herausforderung. Geredet hat er sehr viel, aber gesagt hat er nichts. Tirol im Jahr 2012. Die Mitarbeiterin einer Bank wird tot aufgefunden. Sie wurde umgebracht. Sie wurde in ihrem Auto mit Chloroform betäubt und mit einer Brandfackel angezündet. Wo sind die 8 kg Gold, die sie bei sich hatte? Norbert Schwendinger war bis zu seiner Pensionierung Leiter des Morddezanats vor Alberg.
Es ist schon etwas Besonderes, wenn man in einem anderen Bundesland äh Mordermittlungen durchzuführen hat. Und wenn man da bei noch also bedenkt, dass er der Tatverdächtige ein Polizeikollege war, dann ist das schon eine große Herausforderung und ich denke also, dass das ein Fall war, der einmalig ist. 14. März 2012.
An diesem Abend verschwindet Erika H. aus dem Tiroler Bezirk Schwarz. Die 49-jährige ist geschieden. Am nächsten Morgen wird sie als vermisst gemeldet. Eine junge Frau gab bei der Polizei an, dass ihre Mutter nicht nach Hause gekommen ist. Ihre Mutter war eine angesehene Filialleiterin einer größeren Bank im Tirol. Sie galt also sowohl Bank intern als auch sonst im näheren Umfeld als absolut verlässlich und vertrauenswürdig.
Ein weiteres Rätsel: Die Frau hatte für ein bevorstehendes Bankgeschäft 8 kg Gold bei sich. Auch dieses Gold ist verschwunden. Man konnte bei der Überwachungskamera am Abend feststellen, wie sie mit zwei Nylontaschen, also die Bank verlassen hat. Und natürlich war in der Bank bekannt, dass es hier eben um die 8 kg Gold ging bei diesem größeren Geschäft.
Äh allerdings war soweit nicht bekannt, wer also der Käufer dieses Guldes äh gewesen sein könnte. Nach Erik H. wird jetzt gesucht und schon bald gibt es eine Spur. Es hat dann der Zufall eigentlich ergeben, dass eine Privatperson mitgehört hat, wie die Funkdurchsage bei der Polizei gekommen ist und dann hat er den Polizisten gesagt äh, ich habe glaube ich das Auto von ihr gesehen.
Also, die uniformierten Kollegen sind dort hingefahren, sie fanden das Auto. Dabei haben sie festgestellt, dass die Scheiben also komplett verdunkelt waren und als ein junger Kollege also die Fahrertür geöffnet hat, hat er uns gegenüber auch später angegeben, dass er so richtig erschrocken ist, weil äh die Frau tot auf dem Fahrersitz gesessen ist.
Im Wagen finden die Beamten Hinweise darauf, dass die Frau umgebracht wurde. Dort konnten wir also ermitteln, dass die Frau mit Chloroform betäubt worden ist. Sie wurde anschließend mit Benzin übergossen und dann wurde die Frau, sie lebte zu dem Zeitpunkt noch durch eine Signalfackel, ist besser bekannt unter bengalisches Feuer im Fahrzeug also angezündet.
Erika H. Überlebt die Brandverletzungen, stirbt dann jedoch an einer Kohlenmonoxidvergiftung. Die Tirola Kripobeamten stellen den durch die Signalfackel ausgelösten Fahrzeugbrand mit einem Schrottwagen nach. Das Feuer breitet sich schnell aus. Allerdings hier kam dann ein großer Pluspunkt für uns, zumindest für die Ermittlungen, äh dass der Täter einen Fehler gemacht hat.
Und zwar hat er die Fahrertüre wieder zugeschlagen. Somit konnte kein Sauerstoff mehr ins Fahrzeug gelangen und mit der Zeit verlöschte das Feuer. Das war für uns ein wesentlicher Punkt, dass zahlreiche Spuren im Fahrzeug erhalten blieben, die äh uns die Ermittlungen dann hinsichtlich des Täters etwas erleichtert haben.
Auch das Handy der Frau kann im Auto sichergestellt werden und es ist kaum beschädigt. Am Tatabend sind auf dem Handy zwei Kurznachrichten eingegangen, die offenbar mit dem Goldgeschäft in Verbindung stehen. Abgeschickt wurden sie von Heinz S. Ein Polizist, mit dem die Tote, wie sich herausstellt, eine Affäre hatte.
Der 51-jährige wird jetzt als Zeuge vernommen. Den Kontakt zu der Frau hat er gleich bestätigt. Er war sehr gesprächsbereit. Allerdings, wenn es um die Sache ging, war er sehr ruhig. Er hat das allerdings versucht darzustellen, dass er dieser Frau nur behilflich war, auch durch seine sexuelle Beziehung.
Er vermutet, dass die Frau einen Suizid im Fahrzeug gemacht hat. Die Ermittler zweifeln an der Aussage von Heinzis. Der Mann verstrickt sich in Widersprüche. Aus dem Zeugen wird schließlich ein Verdächtiger. Nach einer Hausdurchsuchung wird der 51-jährige zur Polizei nach Innsbruck gebracht. Dem Zuge der langen Vernehmung, die ging über viele Stunden die Vernehmung, äh kam dann der Mordchef des LK Tirol zu der Überzeugung, hier stimmt vieles nicht.
und er hat den bei der Staatsanwaltschaft angerufen und hat sich eine Festnahme Anordnung eingeholt. Die Festnahme Anordnung wurde erteilt. Es wurde ihm erklärt, ab die ab jetzt bist du festgenommen und dort hat der Mann durchgedreht. Heinz S stößt zwei Beamte beiseite und flieht. Was folgt, ist eine wilde Verfolgungsjagd. Vor dem Polizeigebäude kommt es schließlich zu einem Handgemenge.
Und im Zuge dieses Handgemänges gelang es dem Täter, die Dienstwaffe des Krypobeamten zu entreißen und er setzte diese Waffe ihm auf die Brust und er drückte ab. Hier kann man sagen, also, dass der Krypobeamte nicht nur einen Schutzengel, sondern hunderte Schutzengel gehabt hat, weil ihm eigentlich eine kleine Sicherung unserer bei unserer Dienstwaffe Glock äh das Leben gerettet hat.
Da der Schlitten der Waffe minimal verschoben worden ist, klickt es zwar, es löst sich aber kein Schuss. Der Kampf verlagert sich jetzt vor das Gebäude. Wenn es ihm gelungen wäre, von der Waffe Gebrauch zu machen, dann wäre mindestens ein Beamter, wenn nicht sogar zwei Beamte, wären entweder schwer verletzt oder getötet worden.
Gott sei Dank gelang es einem Kryppamten, also durch einen heftigen Fußtritt, ihm die Waffe aus der Hand zu schlagen und in weiterer Folge konnten sie also den Täter also überwältigen. Heinz S ist dringend verdächtig, der Mörder der Bank Angestellten zu sein. Um jeglichen Eindruck der Befangenheit zu vermeiden, geben die Tiroler Beamten die Ermittlungen an ihre Vorahlberger Kollegen in Bregen ab.
Ich habe ja innerhalb kurzer Zeit ein Team zusammengestellt mit zehn äh Kripobeamten. Logisch, man sucht sich je immer Leute aus, also mit denen man schon öfters zusammengearbeitet hat, mit denen man auftraut ist. Das Team muss ja funktionieren und das hat hervorragend funktioniert und somit haben wir also bereits am gleichen Abend haben wir also die entsprechenden Informationen von den Tiroler Kollegen bekommen und bereits am nächsten Tag haben wir also mit der Fallbearbeitung begonnen.
Zu den Aufgaben des Vorahlberger Teams gehört auch den Verdächtigen Streifenpolizisten zu durchleuchten. Dein Interesse galt in erster Linie dem Verkehrsdienst und dort wurde dann auch bekannt, dass er eine Vorliebe hatte zum zum eigentlich ausschließlich Frauen zu kontrollieren.
Er hat also immer wieder versucht, also mit Frauen Kontakt zu schließen äh auch durch Verkehrskontrollen, hat auch äh die dienstlichen Möglichkeiten der Anfragen also missbraucht, um Informationen über kontrollierte Personen also zu bekommen. charakterliche Zweifel. Das ist die richtige Bezeichnung. Man konnte ihn auch als Frauenheld also bezeichnen.
Äh auch durch die späteren Ermittlungen wurde bekannt, dass er also mit mehreren Frauen gleichzeitig ein sexuelles Verhältnis hatte. Auch mit dem späteren Mordopfer hatte er zuletzt eine Affäre. Norbert Schwendinger und sein Team betreiben einen großen Aufwand, die Hintergründe des Verbrechens zu recherchieren.
Wir haben natürlich in alle Richtungen ermittelt. Wäre natürlich falsch, wenn man nur einseitig sich auf eine Person konzentriert. Wir haben in diesem Zusammenhang insgesamt ca. 130 Personen äh schriftlich vernommen. Immer mehr spricht jedoch gegen Heinzess. beispielsweise hatte der 51-jährige auch eine Weiterbildung im Umgang mit Sprengstoff und Pyrotechnik.
Er kannte sich also auch mit Brandfackeln aus, wie sie bei dem Mord verwendet wurden. Und erhielt Vorträge vor Polizeischülern über Brände und Explosionen. Durch die Vernehmung von äh Polizeischülern konnten wir in Erfahrung bringen, also, dass der Mann also immer wieder den Polizeischülern äh erklärt hat, wie das perfekte Verbrechen zu machen wäre und dass man dann auch nicht auf den Täter kommen würde.
Und was für uns sehr interessant war, war, dass die Schilderungen, die er gegenüber den Polizeischülern gemacht hat, eigentlich ident mit dem Tatvorgang, wie die Frau als ums Leben gekommen ist. Es gelingt, den vermutlichen Tatablauf zu rekonstruieren. Wochen vor dem Verbrechen hatte Heinz S der Bankangestellten ein Goldgeschäft mit einer Frau vorgeschlagen, die angeblich anonym bleiben wolle.
Dieses Geschäft sollte am Abend des 14. März stattfinden. Als Preis für die Goldbaren wurden 33.000 € vereinbart. Heinz S setzt sich auf den Rücksitz des Fahrzeugs. Dort dürft ihr die Frau also mit dem Chloroform und mit der Windel also betäubt haben und dann hat er die Frau übergossen und er hat also die Signalfackel ins Fahrzeug geworfen.
Als der Brand entstanden ist, hat die Frau noch gelebt. Es ist schon ein sehr abscheuliches Verbrechen, eine Frau, eine lebende Frau also anzuzünden. Wir gehen allerdings noch davon aus, dass er also das Gold vor der Brandlegung aus dem Fahrzeug geholt hätte, weil er danach in das Fahrzeug sicher nicht mehr gekommen wäre.
Im Frühjahr 2013 findet im Landesgericht Innsbruck der Mordprozess gegen den Polizeibeamten statt. Dabei verließ unter anderem eine Psychiaterin ein Gutachten über den Angeklagten. Das Gutachten war für ihn vernichtend. Er wurde als hochgradig äh narzisstisch dargestellt äh wie sie in der Gerichtsverhandlung auch gesagt hat, der über Leichen gehen würde.
Und genauso war eigentlich aus seinem Verhalten [räuspern] sein all die ganzen ähm Personen im Umfeld und so weiter, die waren für ihn nicht wichtig. Dazu passt, dass Heinz es die Schuld auf die Ermordete abwälzen will. Sie habe ihm vorgeschlagen, den Goldraub fortzutäuschen, um mit ihm ein neues Leben auf Mallorca zu beginnen.
Er selbst sei gar nicht am Tatort gewesen. Am 2. Mai 2013 verkünden die Geschworenen am Landesgericht Innsbruck das Urteil gegen den Angeklagten. Sie haben den äh beschuldigten, also hinsichtlich des Mordes an der Bank Angestellten mit 7:1 für schuldig. besproch äh gesprochen, das heißt eingesporener warandwinung äh etwas oder sehr überraschend für uns eigentlich haben Sie also den Beschuldigten hinsichtlich des Mordversuches an dem Kripobeamten freigesprochen.
Es änderte nichts an der Situation. Der Schwurgericht hat dann in dem Mann also zu einer lebenslangen Haft verurteilt. Heinz S wird zurück in die Justizvollzugsanstalt Innsbruck gebracht. Einen Monat nach dem Urteil erhängt er sich in seiner Zelle. Was bleibt, ist die Frage nach dem verschwundenen Gold.
Es wurden sehr viele Ermittlungen gemacht, wohin das Gold woher das Gold also möglicherweise versteckt haben könnte. Äh, aber sämtliche Ermittlungen verliefen negativ. Die Ermittlungen führten nun sogar nach Ungarn. Außerdem besaß Heinz S eine kleine Berghütte im Zillertal und auch diese haben wir also bis Z wirklich ins letzte Eck haben wir das durchsucht Bretter entfernt und so weiter.
Also wir haben also da wirklich sehr viel gemacht, aber schlussendlich verlief einfach komplett negativ oder das Gold ist bis heute verschwunden. Im Tirolist nach wie vor gibt es einen Goldsucherverein, der nach wie vor aktiv ist und mehr oder weniger mindestens einmal im Jahr eine Suchaktion nach diesem Gold startet.
Mir ist bekannt, dass sie letztes Jahr im Herbst auch wieder eine größere Aktion gestartet haben, aber auch sie sind bisher nicht äh zum Erfolg gelangt. Also auch Sie haben das Gold bisher nicht gefunden. Der Goldmord von Tirol aus Habgier. musste eine arglose Bankangestellte sterben.
Die Barren, nach denen Zillataler Goldjäger noch immer suchen, sind mittlerweile mehr als eine Million Euro wert. Wir sind hier in dem bei Betreten äh der Wohnung war so, dass das Wohnzimmer da war und zwei Gläser auf dem Tisch standen, wo man natürlich auch gleich hellhörig wurde Richtung Spurensicherung, ob da womöglich auch der Täter erst mit ihm da äh gesetzt nachbauen äh sehr regelmäßig äh Besuch von Prostituierten bekam und da sehr viel Geld von seiner Rente wohl investiert hat.
Ähm das war natürlich auch für uns ein Ermittlungsansatz. Der Mann war zu Lebzeiten stark seebehindert und gebrechlich. Noch einmal Khrt Glal Erhard weiß, dass der Mörder früher bei der fremden Legion war. Er vermutet, dass ihn das zu einem derart brutalen Täter machte. Ja.
