TikTok-Star nach LIVE ermordet | Der Fall Yoon Ji-Ah T
TikTok-Star nach LIVE ermordet | Der Fall Yoon Ji-Ah

Wenn man heute Kinder und Jugendliche nach ihrem Traumjob fragt, bekommt man andere Antworten als noch vor ein paar Jahren. Das ist ja auch klar. Unsere Welt ändert sich ständig. Berufe kommen und gehen. Ich weiß nicht, wie es bei euch war. Als ich noch in der Schule war, waren die Dauerbrenner so etwas wie Polizist, Ärztin oder bei den ganz mutigen so etwas wie Schauspielerin oder Musikerin.
Heute sieht das anders aus, denn in den letzten Jahren ist ein Job besonders prominent geworden, nämlich Influencer oder Influencerin. In einer Umfrage aus dem Jahr 2021 hat jeder fünfte der rund 1000 befragten jugendlichen Content Creator als Traumberuf angegeben. Andere Umfragen und Studien zeigen diesen Trend ebenfalls.
Ich weiß, dass das Ganze oft als Headline für Artikel benutzt und belächelt wird. Es ist aber durchaus spannend, was dahinter steckt, denn wie stellen sich junge Leute das Leben als Content Creator denn vor, dass sie das für den bestmöglichen Job halten? Na ja, sie stellen sich das Leben als Influencer wahrscheinlich genauso vor, wie es ihnen vermittelt wird.
Keine geregelten Arbeitszeiten, der eigene Chef sein, große Urlaube, schöne Häuser, Markenklamotten und coole Produkte komplett umsonst bekommen. Und das alles scheinbar ohne dafür richtig arbeiten zu müssen. Ganz ehrlich, ich kann jungen Leuten den Berufswunsch kaum übel nehmen. Allerdings gibt es im Influencer Dasein auch Schattenseiten.
Nicht nur, dass nur eine Handvoll Leute wirklich Geld damit verdienen können oder dass der Job verdammt unsicher ist. Wenn man sich selbst im Internet präsentiert, ist man nicht nur sein eigener Chef, sondern auch sein eigenes Produkt. Wer einem zuschaut und wie andere Leute mit einem selbst interagieren, kann man nicht bestimmen.
Obwohl Influencer selbst kaum Bezug zu ihren Zuschauern haben, sieht das umgekehrt ganz anders aus. Follower liken Stories, sie kommentieren Beiträge, sie kaufen Produkte, die beworben werden, sie spenden vielleicht Geld. Das alles mit unter auch, um sich dem Image der Influencer anzugleichen. Doch es gibt Fälle, in denen dieses Angleichen nicht ausreicht.
Und es gibt einen Fall, der das besonders grausam zeigt. Neulich ist mir zum ersten Mal etwas passiert, von dem ich immer dachte, mich würde es nicht treffen. Ich bin im Internet auf einer verdammt überzeugenden Betrugsseite gelandet. Auf dem Smartphone sah sie genauso aus wie die Seite eines anderen großen Onlineshops.
Dass die Seite fake war, habe ich erst gecheckt, als ich noch mal über den Laptop auf die Seite wollte und mich der Bedrohungsschutz Pro von Nordvn davon abgehalten hat. Na ja, ich habe draus gelernt. Zum einen ist NordVPN jetzt auch wieder auf meinem neuen Smartphone installiert. Zum anderen werden Online Betrugsversuche immer überzeugender.
Nicht nur beim normalen Surfen, sondern selbst im eigenen Mailpostfach. Der Bedrohungsschutz Pro von Nordvn kommt jetzt auch mit einem integrierten E-Mailschutz. Genau wie der vermeintliche Onlineshop sind auch Fishing Mails immer schwieriger von echten Mails zu unterscheiden. Der E-Mailschutz von NordVPN analysiert Links in E-Mails und wenn ein Link Fishingseiten Mailware oder Betrug beherbergt, gibt es direkt einen Hinweis.
Das macht das Bewegen im Internet noch sicherer, vor allem in Zeiten, in denen von Paketsendungen über die Krankenkasse bis Finanzkramp fast alles digital geregelt wird. Den Bedrohungsschutz bekommt man bei NordVPN auf die gängigen Vorzüge eines VPN oben drauf. Man kann damit natürlich auch einfach seine digitale Location wechseln, um neue Inhalte freizuschalten, denn viele Artikel und Dokus, die ich für die Videos brauche, sind nur mit einem VPN verfügbar.
Ohne Nordvn wäre der Content für euch also gar nicht mehr machbar. Wenn ihr Nordvn mit seinem Bedrohungsschutz Pro ebenfalls testen wollt, schaut mal auf den Link in der Infobox. Wenn ihr über den Link ein zwe Jahres Abo abschließt, bekommt ihr vier extra Monate oben drauf. Ihr könnt den Service auch erstmal für 30 Tage mit einer Geld zurückgarantie ausprobieren.
Schaut gern vorbei und überzeugt euch selbst. Und jetzt geht’s los mit dem heutigen Video. Eigentlich lebt Yunjia ihren Traum. Sie ist eine junge Frau in ihren 20ern und lebt in Südkorea. Und seit einiger Zeit ist sie dort als Influencerin auf verschiedenen Plattformen unterwegs. Für ihre Zuschauer wirkt Junjia authentisch und nahbar.
wie eine richtig warmherzige und liebe Person eben. Dementsprechend schauen sich viele Menschen regelmäßig ihre Livestreams an. J versucht all ihre Fans zu sehen und bestmöglich mit ihnen Kontakt zu treten. Vor allem auf TikTok läuft es für die junge Frau richtig gut. Dort folgen ihr mehr als 300.000 Leute. Regelmäßig geht sie dort live.
Während der Streams können Zuschauer ihr digitale Geschenke senden. So verdient G ihr Geld und ihre Zuschauer bekommen natürlich Aufmerksamkeit, sobald sie ein Geschenk schicken. Zudem werden die Spender in einer Rangliste sortiert. Wer am meisten spendet, landet am weitesten oben. So entsteht innerhalb der Community ein kleiner Wettkampf, von dem Influencer wie Gia propheieren.
Eigentlich soll die Influencer Karriere aber nur ein Sprungbrett sein. Junjia wünscht sich einmal Schauspielerin zu werden und ein wenig Starthilfe in Form von Onlineberühmtheit ist sicherlich nicht verkehrt. Und der Volk gibt Yunjia recht. Immerhin interessieren sich online schon mal mehrere hunderttausend Menschen für sie und für die junge Frau scheint es immer weiter Berg aufzugehen.
Seit Mai 2025 hat sie sogar ein Management. Der CEO einer IT-Firma hat sich bereit erklärt, sie zu unterstützen und ihr dabei zu helfen, ihre Bekanntheit auszupaen. Er ist bekannt dafür, kleinere Creator unter seine Fitcher zu nehmen und sie finanziell zu unterstützen. Wenn sie dann irgendwann den großen Durchbruch schaffen, profitiert er als Investor mit.
Für Yunjia ist das also eine riesige Chance, aber um ihre Bekanntheit zu steigern, muss sie am Ball bleiben, also immer neuen Content liefern. Auch am 11. September 2025 sitzt J vor ihrem Handy. Sie befindet sich gerade auf der Insel Jong Jongdo im gelben Meer. Die Insel liegt direkt vor der Küste der Großstadt Inche.
Nach Soul und Busan ist das gleich die drittgrößte Stadt in Südkorea. Jong Jongdo muss wahnsinnig schön sein. Einerseits hat man die große Stadt direkt auf der anderen Uferseite. Andererseits gibt es hier einen wunderschönen Sandstrand mit kleinen Dühnen. Rund um die Meeresbucht kann man die grünen Hügel und Berge sehen, die die Insel umringen.
Von hier startet J am 11. September ihren letzten Livestream. In traumhafter Kulisse quatscht sie ein wenig mit den Zuschauern im Chat. Sie verbringt den Nachmittag im Stream, ehe sie sich gegen 15 Uhr verabschiedet. Sie beendet das Live und schließt die TikTok App. Auch der Vater von J zugeschaut, um seine Tochter zu unterstützen.
Nach dem Livestream schickt er ihr noch eine Nachricht mit Feedback. Doch seine Tochter wird diese Nachricht niemals persönlich beantworten. Wenige Stunden nach ihrem letzten Stream wird Yunjia sterben. Als Vater von Yunjia keine Antwort auf seine Nachricht bekommt, wundert er sich.
Es dauert ganze sieben Stunden, bis er am späten Abend endlich eine knappe Rückmeldung bekommt, aber danach ist wieder Funkstille. Dem Vater ist sofort klar, dass da irgendetwas nicht stimmt. Auch wenn ihm vielleicht noch nicht klar ist, dass es wahrscheinlich nicht Jia selbst war, die die Antwort auf seine Nachricht vom Nachmittag gesendet hat.
Es ist einfach diese elterliche Intuition, dass etwas merkwürdig ist. Dieses Kommunikationsmuster passt einfach nicht zu seiner Tochter. Als Gia sich auch am nächsten Morgen nicht noch mal meldet, fasst er deshalb einen Entschluss. Am 12. September gibt er direkt eine vermissten Meldung auf. Gleich darauf macht er sich selbst auf den Weg zur Insel Jongdo.

Immerhin hat Junjia von hier aus zuletzt gestreamt. Doch der Vater wird seine Tochter nicht finden. Das bleibt der Polizei vorbehalten. 100 km entfernt. Muju ist eine kleine Stadt auf dem südkoreanischen Festland. Sie liegt einige Autostunden von der Insel entfernt, auf der Jen letzten Livestream gestartet hat. Die junge Frau hat keine Verbindung zu diesem Ort.
Trotzdem wird sie genau hier tot aufgefunden. Ihr Leichn wird am Abend des 12. September auf einem Hügel am Rande von Muju entdeckt. Wanderer haben die leblose junge Frau im Gras gesehen. Die Autopsie er gibt das die Todesursache Gewalteinwirkung gegen den Hals war. Zudem weiß der Körper von Yunia mehrere Häatome auf.
Vor allem im Gesicht hat sie mehrere Verletzung. Jia wurde also ermordet und wer auch immer das gezahn hat, muss sehr wütend auf die junge Frau gewesen sein, um mit solcher Aggression vorzugehen. Doch die Polizei ist dem Täter bereits dichter auf den Fersen, als es scheint, denn nach der vermissten Meldung am Nachmittag konnte die Polizei das Material von Überwachungskameras sichern.
Es stammt von Jung Jongdo, wo Jia sich zuletzt aufgehalten und gestreamt hat. Und dieses Material zeigt ziemlich klar, was Yunjia zugestoßen sein muss. Die Bilder sind etwa eine halbe Stunde nach dem Ende ihres letzten Livestreams entstanden, um 15:27 Uhr. Man sieht darauf, dass Yunjia vor ihrem Auto steht, doch dann wird sie von einem Mann gepackt und in den Wagen gezerrt.
Zeugen berichten, sie hätten gesehen, wie sich die Tür des Autos noch mal geöffnet habe. Das war Gian in dem Versuch, sich zu befreien. Doch die junge Frau wurde wieder in den Wagen gezehrt. Dann fuhr das Auto davon. Junjia wurde also entführt ebenfalls am 11. September, aber etwas früher wurde J schon mal mit diesem Mann gefilmt.
Die Szene, die auf den Überwachungsvideos zu sehen ist, ist ziemlich merkwürdig. Man sieht, wie sich der Mann vor Jia auf die Knie wirft. Erscheint sie wegen irgendetwas anzuflegen. Zeugen berichten von einem Streit. Dieser Mann ist natürlich jetzt der Hauptverdächtige und die Polizei kann relativ schnell herausfinden, wer der Mann ist.
Es handelt sich um einen Mann, der in den Medien nur Choy genannt wird. Er hat sich den ganzen Tag auf Jung Jongdo aufgehalten und die Polizei glaubt, dass er nicht nur der Mann ist, der mit Jia gestritten hat, sondern auch der Mann, der sie entführt und im Anschluss ermordet hat. Jetzt gilt es für die Polizei herauszufinden, wo Tcheu inzwischen steckt und das ist zunächst gar nicht so leicht.
Geht man davon aus, dass er der Zäter war, war sein Startpunkt die Insel Jong Jongdo. Irgendwann muss er dann am Hügel Muchu angekommen sein, wo ihre Leiche lag. Zwischen den beiden Orten liegen mindestens 3 Stunden Autofahrt. Den Weg, den er zurückgelegt hat, nachzuvollziehen, ist nicht leicht. Stück für Stück können die Polizisten rekonstruieren, dass er sich mit dem Auto von JI entlang der Westküste Südkoreas bewegt hat.
Dabei hat er sich jedoch nicht an die Hauptstrecke gehalten, sondern ist Schlenker gefahren. Auf der Fahrt von der Insel nach Muju hat er insgesamt acht mal einen Stopp eingelegt. Wie die Beamten zeitnah kombinieren mit der vollen Absicht, die Polizei auf die falsche Ferte zu führen. Offenbar ist ihm gegen Ende seiner Reise jedoch die Puste ausgegangen, denn die Polizei kann ihn ganz in der Nähe schnappen bzw.
hat ihn eigentlich schon im Jahr zuvor geschnappt, denn Choy ist kein Unbekannter. Nur 12 Stunden nach dem Fund von Yunjia wird ihr mutmaßlicher Mörder festgenommen und zwar nur 50 m von dem Ort entfernt, an dem die Leiche von Yunjia gefunden wurde. Zeugen hatten ihn zuvor noch mit einem Koffer in der Gegend gesehen.
Die Ermittler vermuten, dass er in diesen Koffer Gas Leichnam gelegt hatte, um ihn unbeobachtet zum Hügel zu bringen und dort abzulegen. In der Social Media Bubble, in der G unterwegs war, ist Cooy allseits bekannt. Auf Plattformen wie TikTok ist unter dem Namen Blackhead unterwegs. Er selbst ist kein Influencer, aber unterstützt verschiedene Creator regelmäßig und zwar in so einer Größenordnung, dass es anderen auffällt.
Denn Blackhead führt bei verschiedenen Influencern regelmäßig die Spendenlisten an, unter anderem auch bei G. Wie ich euch eingang schon erklärt habe, werden die Spender bei TikTok in Level sortiert. Je mehr man spendet, desto höher das Level. Und das Level von Choy alias Blackhead lag bei 46. Um so einen hohen Rang zu bekommen, muss er J und anderen Creator Geschenke im Wert von mehreren hundert Millionen Wonn geschenkt haben.
Ein südkoreanischer Branchenexperte geht von einem Betrag von umgerechnet mindestens 60.000 1000 € aus. Zum Vergleich in Südkorea liegt das Jahresmediengehalt bei umgerechnet etwa 42 000 €. Mit anderen Worten, Choy hat vor seiner Festnahme wegen des Mordes an Jia unfassbar viel Geld für sie ausgegeben.
Falls ihr euch jetzt fragt, woher all das Geld überhaupt hatte, genau das ist hier der springende Punkt, denn ich habe euch ja am Anfang erzählt, dass J seit Mai 2025 einen Manager hatte, den Geschäftsführer einer IT-Firma, der versprochen hat, sie monetär zu unterstützen und auf TikTok groß zu machen. Und bei diesem Kerl handelt es sich um niemand geringeren als Choy alias ihren Großspender Blackhead, nur dass er überhaupt gar kein Geschäftsmann ist und wenn er einer wäre, wäre er wahrscheinlich kein Guter, denn privat steckt er mit 50er bis zum
Hals in Schulden. All das Geld, das er an Influencerin wie J gespendet hat, war nur gelien. Er hatte zwar eine Immobilie, die musste jedoch zwangsversteigert werden und zwar genau am 11. September 2025 an dem Tag, an dem er Jia ermordet hat. Und noch mehr. Jjia soll all das wohl herausgefunden haben. In einem koreanischen Bericht heißt es, sie habe am 10.
September erfahren, was wirklich hinter Choy steckt. Schon vorher wollte sie die Zusammenarbeit beenden, weil sie sich von Choy bedrängt gefühlt hat. Er soll sie gepusht haben, unermüdlich neuen Content zu erstellen und J kam gar nicht mehr hinterher. Am 10. September wollte sie sich dann endgültig vom Vertrag, den die beiden geschlossen hatten, zurückziehen.
Und genau das könnte das Motiv von Schoy sein. Vielleicht hat er gehofft, er könnte J zur Berühmtheit pushen und dann an ihrem Erfolg teilhaben, um sein verzocktes Geld wiederzubekommen. Und gerade am Tag von Jas Ermordung ist ihm seine finanzielle Sackkasse wahrscheinlich so richtig bewusst geworden, denn an diesem Tag wurde sein Hauszwangs versteigert.
Es ist schon denkbar, dass er seine Wut auf J gerichtet hat, weil sie seiner Meinung nach nicht schnell genug das große Geld gemacht hat, um ihn aus seiner finanziellen Not befreien zu können. Es ist aber auch möglich, dass noch viel dunklere Absichten hinter dem Verbrechen an Giali und zwar aus gutem bzw. erschreckenden Grunde.
Denn nachdem die Verhaftung von Scheu bekannt wird, meldet sich eine weitere mutmaßlich betroffene Person zu Wort. Diese Person ist ebenfalls Influencer und sagt aus mit Scheu zusammengearbeitet zu haben. In der Geschäftsbeziehung soll Scheu gedroht haben, gewalttätig zu werden, würde der Influencer seinen Forderungen nicht nachkommen.
Und mit diesen Vorwürfen ist diese Person nicht allein, denn schon im Dezember 2024 hat es einen schlimmen Zwischenfall gegeben, also ein dreiviertel Jahr bevor Yunia ermordet wurde. Da hat Choy eine Influencerin ebenfalls in ihren 20ern angegriffen und in seiner Wohnung eingesperrt. Dort soll er Geld von ihr verlangt und sie zu sexen Handlung gezwungen haben.
Die junge Frau soll etwa eine Stunde in der Gewalt von Scheu gewesen sein, es sie entkommen konnte. Das krasse ist, Sy hat sich wegen dieses Verbrechens sogar bei der Polizei gestellt und gestanden. Der Fall ging an die Staatsanwaltschaft für weitere Ermittlung, aber ein Haftbefehl hat es nicht gegeben.
Das Verfahren lief zwar noch, aber er konnte sich weiterhin frei bewegen und dementsprechend den Mord an Yunjia begehen. In ersten Befragungen leugnet er noch etwas mit ihrem Tod zu tun zu haben. Die beiden seien einfach Geschäftspartner gewesen. Doch nach wenigen Stunden bricht er unter dem Druck der Ermittler zusammen.
Dieses Mal bleibt er nicht auf freiem Fuß. sondern kommt in Untersuchungshaft. Ihm werden Mord und Beseitigung eines Leichnams vorgeworfen. Der Prozess gegen ihn läuft derzeit noch. Er soll aber darauf abzielen, stattdessen auf fahrlässige Körperverletzung mit Todesfolge zu pläieren. Für die Interbliebenen von Jia ist das unverzeihlich, wie ihr Vater sagt.
Er schildert weiter, Choy habe nicht nur seiner Tochter das Leben genommen, sondern indirekt seiner ganzen Familie. Zudem erinnert der Vater von Gian die anderen Geschädigten, die Choy zuvor ausgesetzt waren. Der einzige mögliche Lichtblick für ihn wäre die Gewissheit, dass Joy nie wieder einer anderen Frau Schaden zufügen könnte.
Man muss ja leider einfach sagen, wenn Choy wegen seines Verbrechens im Dezember 2024 verhaftet worden wäre, wäre Gi wahrscheinlich noch am Leben. Gewalt gegen Frauen ist in Südkorea leider ein bekanntes und strukturelles Problem. Es gibt fürsalverbrechen zwar hohe Strafen und sogar online zugängliche Listen mit den Daten entsprechend verurteilter Straftäter.
In der Praxis fallen Strafen aber trotzdem oft deutlich geringer aus. Oder wie im Fall von Schous Verbrechen aus 2024 dauert es einfach lange, bis es zu Prozessen und damit zu urteilen kommt. Zwar gibt es stabile feministische Bewegung, die versuchen sich entsprechend einzusetzen, gleichzeitig aber auch eine große antifeministische Welle.
Zu dem Thema gibt es online gute wie erschreckende Artikel. Wie gesagt, hätte man die Straftaten von Scheu im Dezember 2024 ernster genommen, wäre Gia vielleicht auch heute noch am Leben. Für viele Jugendliche und junge Erwachsene ist das Influencer sein heute ein Traumjob. Und klar, das Ganze hat coole Seiten und kann sicherlich Spaß machen, aber es wirgt eben auch Risiken.
Man weiß am Ende des Tages nie, wer einem da eigentlich zuschaut. Es wird da draußen leider immer Leute wie Choy geben, die den großen Traum von anderen Leuten ausnutzen. Dass es so schlimm endet wie bei Yunjia ist zum Glück sel dennoch sollte man immer wachsam sein, wie viel und was man im Internet Preis gibt.
Ich weiß, dass ausgerechnet ich als YouTuber euch das sage, ist ein bisschen Paradox, aber ich glaube, ihr wisst, was ich meine. Sollte Choy wegen des Moris an J verurteilt werden, wird ihm eine lebenslange Freiheitsstrafe winken. Leider konnte ich nichts dazu finden, inwiefern und ob das Verbrechen aus dem Dezember 2024 im Mordprozess mitverhandelt wird.
Aber ich denke, dieses frühere Verbrechen sollte für die Staatsanwaltschaft deutlich anzeigen, um was für eine Person es sich bei Choy handelt und dass eine Behauptung, es habe sich nur um Körperverletzung mit Todesfolge gehandelt, wahrscheinlich nicht der Wahrheit entspricht. Ich bin gespannt auf eure Gedanken zu dem Fall und mich würde auch interessieren, was ihr zu den Berufswünschen der Kinder sagt bzw. Weise der Jugendlichen.
Ganz nebenbei unterstützt sie auch so den Kanal, denn jegliche Interaktion erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Video Leuten vorgeschlagen wird, die in Solito noch nicht abonniert haben. Solltet ihr mich noch weiter unterstützen wollen, abonniert mich gerne bei Patron. Da bekommt ihr die Videos ohne Zensur und Werbe.
Den Link dazu findet ihr in der Infobox, genauso wie die Links zu meinem Instagramkanal und meinem Discord. Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich wünsche euch einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen. Bis dahin, ciao Leute.