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So überwand Patricia Kelly ihre „dunkelsten Momente”
Für Patricia Kelly haben Dankbarkeit und der Glaube an Gott einen zentralen Platz in ihrem Leben. Beides habe ihr mehrfach „das Leben gerettet”.
So schilder es Patricia Kelly im Podcast „Glow Up Your Life” schildert. Dort spricht die Sängerin über schwere Krisen, Dankbarkeit und ihren Glauben.
Kelly blickt dabei auf mehrere schwere Einschnitte zurück. Dazu zählen der frühe Tod ihrer Mutter, ihre eigene Krebserkrankung und der Tod ihrer Schwester. Im Gespräch mit Katja Burkard berichtet die frühere Kelly-Family-Sängerin von Zeiten, in denen es für sie „wirklich sehr dunkel war, sehr schwarz”. Dabei sagt sie auch offen: „Es gab nach den 90er-Jahren sogar eine Phase, in der ich nicht mehr leben wollte.”
Kelly spricht über persönliche Grenzen und belastende Zeiten
Heute sei dieser Gedanke für sie „unvorstellbar”, macht die zweifache Mutter deutlich. Gleichzeitig betont sie, dass jeder Mensch an einen Punkt kommen könne, an dem die Belastung zu groß werde. Wer zu viel tragen und ertragen müsse, könne daran zerbrechen. Man könne nicht immer „powerful” sein, sagt Kelly. „Nein, wir sind zarte Wesen.”
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Nach ihren Angaben liegen diese schwierigen Phasen inzwischen hinter ihr. Gerade in ihren „dunkelsten Momenten” habe ihr vor allem der bewusste Fokus auf das Gute geholfen. „Wirklich Kraft gespendet” habe ihr „die Dankbarkeit, zu sagen, ich lenke meine Gedanken dahin, wo ich Gutes in meinem Leben finde”.
Patricia Kelly: „Ich bin dankbar für das, was ich habe”
Neben der Dankbarkeit habe auch ihr Glaube eine wichtige Rolle gespielt. Die gläubige Katholikin sagt, dass ihr zudem „eine höhere Macht” beigestanden habe. „Ob das jetzt ein Gott oder etwas anderes ist – diese höhere Macht um Kraft zu bitten, hat mir das Leben gerettet tatsächlich sehr oft.”
Mit Verwunderung sieht Kelly, dass Dankbarkeit inzwischen „totale Mode geworden” sei. Für sie selbst sei diese Haltung jedoch nichts Neues. „Das habe ich wirklich vor 35, 40 Jahren schon praktiziert.”
Nach ihren Worten habe ihr diese innere Einstellung in vielen Lebenslagen „unglaublich geholfen”. Ihr Gedanke dahinter: Wer sich nur mit seinen Problemen befasse, komme nicht weiter. Wer dagegen den Blick auf das richte, was bereits vorhanden sei, könne mit Schwierigkeiten anders umgehen. „Weil wenn da was Schwieriges auf einen zugekommen ist – du kannst dich natürlich mit der Schwierigkeit beschäftigen, dann drehst du dich im Kreis. Oder du kannst sagen: Ich bin dankbar für das, was ich habe.”
Menschen, denen eine solche Haltung schwerfällt, will die Musikerin ermutigen. „Man kann alles erlernen”, sagt sie. Zur Veranschaulichung erklärt sie: „Wenn du zum Beispiel jeden Tag laufen gehst – dann wirst du irgendwann mal mit links laufen. Aber wenn du nie laufen gehst, und du fängst an, denkst du: Das ist schwierig.”
Für Kelly ist klar: „Nicht nur unsere Muskeln sind so gebaut. Sondern auch unsere Seele, unser Herz.”