News

Collien Fernandes zeichnet Schreckensszenario nach Morddrohungen T

person
By sonds1
chat_bubble 0 Comments

Collien Fernandes zeichnet Schreckensszenario nach Morddrohungen

Collien Fernandes zeichnet ein Schreckensszenario.
 

Collien Fernandes meldet sich abermals zu den Folgen ihrer Vorwürfe gegen ihren Ex Christian Ulmen zu Wort. In ihrem Kopf läuft ein Schreckensszenario ab.

BUNTE.de bei Google bevorzugen

Die Vorwürfe von Collien Fernandes  gegen ihren Ex Christian Ulmen   beschäftigen Deutschland nun seit Monaten. Jetzt spricht die Schauspielerin erneut über die Auswirkungen ihrer Veröffentlichung.

Collien Fernandes: „Es sollte auch bei ihm angekommen sein”

„Was ist denn, wenn mir irgendwann so ein Christian-Ulmen-Ultra eine Kugel in den Kopf jagt?” – das fragt sich Collien Fernandes bei einem Gespräch mit dem „Tagesspiegel”. Sie bekomme weiterhin Hassnachrichten und Morddrohungen – und macht dafür auch die öffentliche Verteidigungsstrategie der Gegenseite mitverantwortlich. „Es sollte auch bei ihm angekommen sein, dass ich Morddrohungen bekomme“, sagt Fernandes über Ulmen.

Hass gegen Collien Fernandes – sie gibt der Gegenseite die Schuld

Grund für das Schreckensszenario, welches die Schauspielerin mit dieser Frage abdeckt, ist das öffentliche Hin und Her zwischen ihr und ihrem Ex Christian Ulmen, beziehungsweise dessen Anwalt. In den jüngsten Entwicklungen hat das Hanseatische Oberlandesgericht einen Teil der „Spiegel“-Berichterstattung über Ulmen untersagt. Dabei geht es um Vorwürfe im Zusammenhang mit sogenannten Deepfake-Videos, wie aus dem veröffentlichten Beschluss des Gerichts hervorgeht. Andere Teile der Berichterstattung über Gewaltvorwürfe von Ulmens Ex Collien Fernandes blieben aber erlaubt.

Beim „Tagesspiegel” berichtet Fernandes nun, dass die Zahl der Hassnachrichten und Morddrohungen zuletzt wieder zugenommen habe. Sie behauptet, dass einige Medienberichte den Eindruck vermitteln würden, ihre gesamten Vorwürfe seien grundsätzlich widerlegt worden. Dem ist nicht so.

Collien Fernandes bei einer Demo in Hamburg

Collien Fernandes bekommt Morddrohungen und Hassnachrichten

Die Aussagen reihen sich in frühere Berichte ein, wonach Fernandes bereits seit Bekanntwerden ihrer Vorwürfe von massiven Anfeindungen spricht. Im März hatte sie im „Spiegel” öffentlich gemacht, über Jahre Opfer digitaler Gewalt geworden zu sein. Anschließend rollte eine riesige Menge Hass auf die Schauspielerin zu. Bei einer Demonstration in Hamburg musste Fernandes etwa in einer schusssicheren Weste erscheinen.

Auch im digitalen Raum war dies spürbar. Die Social-Media-Kanäle der ZDF-Sendung „Das Traumschiff“ hatten sich etwa dazu entschieden, die Kommentarfunktion unter diversen Beiträgen zu deaktivieren, nachdem Fernandes, Darstellerin der Schiffsärztin, darin angegangen worden ist.

Der Fall Fernandes/Ulmen

Das Magazin „Spiegel“ gab Ulmen eine Möglichkeit zur Stellungnahme. Dessen Anwälte boten den Journalisten ein Hintergrundgespräch an. Auf einen Teil der Vorwürfe gingen sie demnach ein. Aus dem Gespräch dürfte aber nicht berichtet werden.

Auf eine BUNTE.de-Anfrage ließ Christian Ulmens Anwalt am 19. März verlauten, dass „unwahre Tatsachen aufgrund einer einseitigen Schilderung verbreitet“ werden. Rechtliche Schritte sollen eingeleitet werden. Am 27. März folgte dann die Veröffentlichung eines Informationsschreibens, in dem Deepfake- und einseitige Gewaltvorwürfe dementiert wurden.

Nach der Anzeige von Fernandes wurden Vorermittlungen eingeleitet. Bisher ist unklar, wie das Verfahren weitergeht. Für Christian Ulmen gilt die Unschuldsvermutung.

You Might Also Enjoy

Leave a Response

Your email address will not be published. Required fields are marked *