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Ein Leben voller Leid – Der Vermisstenfall Maria O T

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By sonds1
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Ein Leben voller Leid – Der Vermisstenfall Maria O

Crime, dein True Crime Podcast   mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region.   Ja, und damit herzlich willkommen auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal. Es freut mich sehr, dass ihr diesmal auch alle wieder reinhört oder reinschaut.

 Heute wird es allerdings bei einem Titelbild bleiben. Ich äh werde aber einige Quellen wie immer in der Beschreibung anhängen, sodass ihr genug Bilder auch so noch finden könnt zu dem heutigen Fall. Ich habe heute mal wieder einen Fall aus Österreich ausgesucht bzw. es war auch ein Fallvorschlag von euch und heute möchte ich über einen Fall berichten, der es durchaus in sich hat.

 Ich konnte manches gar nicht richtig glauben, weil es so schrecklich gewesen ist und trotzdem ist in diesem Fall noch so vieles unklar und das Opfer in unserem heutigen Fall wurde auch nie gefunden und das schon seit Jahrzehnten. Der Titel ein Leben voller Leid trifft es, denke ich heute schon ganz richtig, auch wenn man nicht ganz so viel über das Leben der Maria, um die es heute gehen soll, berichten kann.

 Aber was ich so an Berichten gefunden habe, das möchte ich dann heute gerne auch wiedergeben. Aber mal von Anfang an. Maria wird 1960 geboren und für alle, die sie jetzt gerade nicht sehen können, beschreibe ich sie euch einmal kurz. Ich sehe eine Frau, die wahrscheinlich bei einem Fotografen gewesen ist und vor einem Stuhl steht, wo sie den Stuhl so ein bisschen festhält und sie war damals 170 groß und hatte lange dunkle Haare und recht dunkle Augen, sofern man diese auf dem einzigen Farbfoto, was ich von ihr finden konnte, gut erkennen kann.

Sie wuchs in Amstetten im Westen Niederösterreichs auf und war relativ schnell auf sich alleinestellt. Marias Geschwister waren alle deutlich älter als sie und ihre Eltern starben früh. Ihre Geschwister gingen dann eigene Wege. Einer ihrer Brüder wanderte z.B. nach Kanada aus, ihre Schwester nach Deutschland und zu ihrem Bruder, der im nahgelegenen Krems wohnen blieb, verlor sie den Kontakt.

 Sie soll dann als Hilfskraft in einem Spital gearbeitet haben. Enge Freunde hatte Maria nicht auch keinen Freund, bis sie im Jahr 1979 Aur B einen Maurer kennenlernte. Aber die Beziehung sei von Anfang an sehr schlecht gewesen. Regelmäßig habe es Gewalt in der Beziehung gegeben. Maria wurde psychisch unterdrückt und ständig verprügelt.

Auch hatte Arthur B. Frauen, sogar seine eigene Cousine, hatte er wohl einige Zeit als seine Partnerin sozusagen. Maria verfrachtete er in dieser Zeit nach draußen in ein Zelt und das ist wirklich jetzt nicht gelogen. Das soll so gewesen sein, um eben die Zeit mit anderen Frauen im Haus genießen zu können.

 Hilfe von außen gab es keine für Maria. Es gab damals noch keine Hilfestellen, so wie es das heute gibt. Zum Glück mit der Zeit wurde sie dann auch noch schwanger von Arthur und auch in der Schwangerschaft gab es regelmäßig Gewalt. Maria hatte die Hoffnung, daß ich sein Verhalten nach der Geburt ändern könnte, aber selbst bei der Geburt im Krankenhaus ist er noch ausgerastet, weil er Geld von ihr haben wollte und wurde von der Hebamme oder der Ärztinarzt dann aus der Klinik geworfen.

 Als dann 1981 der gemeinsame Sohn geboren wurde, erfüllten sich Marias Hoffnungen leider nicht. Aber er war nicht nur zu Maria aggressiv. Jede Frau, die er kennenlernte, auch weitere Familienmitglieder hatten Angst vor Arthur. Mit der Zeit wurde es nach der Geburt so schlimm zu Hause bei Maria und ihm, dass sogar das Jugendamt vorbeikam, um den gemeinsamen Sohn erstmal in Oppo zu nehmen.

 Ihr kleiner Sohn kam in eine Pflegefamilie. Maria kämpfte um ihren Sohn, wollte diesen unbedingt wieder zurückhaben. Sie trennte sich von Arthur und beschaffte sich, wie auch immer eine eigene Wohnung. Sie sollte das alleinige Sorgerecht für ihren Sohn erhalten, aber Arthur ließ das nicht zu. Gleich werdet ihr aber noch merken, daß dieses nicht zulassen nur darauf abziählte, daß er keinen Unterhalt zahlen müsse.

Auch versuchte er Maria gewaltsam aus ihrer Wohnung zu holen. Maria hatte damals, als sie allein lebte, wirklich nichts. Sie war sehr arm. Sie hatte kaum Kleidung oder irgendwelche üblichen Dinge. Aber sie kämpfte weiter für ihren Sohn. Sie schrieb ihrer Schwester in Deutschland, ob sie ihr nicht ein schönes Kleid schicken könnte, denn das wollte sie bei der Verhandlung vor Gericht dann gerne anziehen, damit sie vernünftig rüberkommen würde.

 Ihre Schwester schickte ihr tatsächlich dann auch dieses Kleid. Am 14. Mai 1982 fand dann die Obsorgeverhandlung vor Gericht statt. Arthur erschien dort auch, Maria jedoch nicht. Und niemals, da sind sich alle einig, hätte sie die so wichtige Verhandlung verpasst, denn sie liebte ihren Sohn ja über alles und wollte ihn unbedingt zurückhaben.

 Arthur äußerte dann aber vor Gericht auf die Frage, wo Maria denn sei, dass sie wohl zu ihrem Bruder nach Kanada ausgewandert wäre. Niemand hinterfragte diese Aussage, sondern man hatte dies einfach so hingenommen. Und zuletzt lebend gesehen wurde Maria im übrigen im Dezember 1981, also einige Monate bevor es dann zur Verhandlung gekommen ist, vor Gericht hat man sie schon nicht mehr gesehen.

Eine Waage Aussage gab es zwar noch von einer Nachbarin, die sie im März 82 noch gesehen haben will, aber ob das stimmt, lässt sich heute nicht mehr beweisen. Da die Behörden die Version von Arthur auch so hingenommen haben, konnte es geschehen, dass der Sohn, den ich hier Marius nennen werde, nicht etwa bei seinem Vater aufwuch, sondern bei dessen Bruder und seiner Frau.

 Aber auch dort herrschten leider recht lieblose Verhältnisse. Als Marius ins Volksschulalter kam, erfuhr er, dass die beiden gar nicht seine leiblichen Eltern waren und dass der bisher als Onkel gegene Arthur sein wirklicher Vater gewesen ist. Bei Besuchen behandelte er seinen Sohn weiterhin empathielos und lieblos. Mit 16 Jahren erled Marius auf seiner Lehrstelle einen schweren Unfall und erhielt deshalb 45000 Chilling.

 Schöne Summe ist das ja von einer Versicherung. Sein echter Vater Arthur wurde dann auf einmal richtig nett zu ihm. So Marius, er habe ihn bei sich aufgenommen und sich eben um ihm gekümmert. Wahrscheinlich war er auch vielleicht mal ein bisschen liebevoll zu ihm, aber bis er ihm das Geld dann geschenkt hat, also Marius, seinem Vater, vergingen nur Stunden und dann wurde der Sohn schon wieder aus dem Haus geschmissen.

 Seit diesem Vorfall hat Marius mit seinem Vater komplett abgeschlossen, und er fing auch an die Geschichte seine Mutter habe ihn nicht gemocht, wie es Ato ihm immer wieder erzählte, nicht mehr zu glauben. Er begab sich auf die Suche nach seiner Mutter. Er suchte über die Caritas, Vereine, später auch bei Facebook, aber kein Erfolg.

 Innerhalb der Familie war das Thema Maria absolut tabu. Niemand sprach darüber oder durfte darüber sprechen. Ihm war auch klar, seine Mutter könnte vielleicht neu geheiratet haben und einen neuen Namen angenommen haben. Vielleicht war es auch deswegen so schwer, sie zu finden. Sogar sein Mädchennamen hatte er wieder angenommen, um es ihr leichter zu machen, ihn z.B.

auf Social Media zu finden. Trotz der unschönen Kindheit und einer Mutter, die ihn laut seinem Vater nicht wollte, baute sich Marius ein Leben auf. Er arbeitete hart und fand eine großartige Partnerin. Und damit drückten die Gedanken an Mutter Maria etwas in den Hintergrund, bis ins Jahr 2019. Was einen großen Stein ins Rollen brachte, auch was Maria O und ihr Schicksal betraf, war tatsächlich eine Autofahrt.

War nämlich nicht nur gewalttätig, sondern auch starker Raucher und Alkoholiker. Und er fuhr an diesem Tag mit seiner neuen Lebensgefährtin Doris Auto, aber er saß am Steuer und war betrunken. Und daraufhin brach irgendein großer Streit im Wagen aus. Und dann soll er zu Doris gesagt haben: “Halt die Goschen, sonst stecke ich dir eine Blutdrucktablette in den Hals und dann wirst du auch zusammengeschlagen und einbetoniert sowie die Maria, denn ich hinterlasse keine Spuren.

” Doris hat natürlich Angst bekommen und erzählte die Geschichte aus dem Auto ihren Geschwistern und die haben sich dann besprochen und entschieden, gemeinsam zur Polizei zu gehen, die Geschwister. Und danach starteten nach über 35 Jahren Ermittlungen, die Polizei wusste ja bis 2019 nicht einmal, dass Maria überhaupt vermisst wurde.

 Das muss man sich mal vorstellen, so viele Jahre. Und bei Befragungen stellte sich heraus, daß es von den Familienmitgliedern auch verschiedene Aussagen gab, was mit Maria geschehen sein soll. Auch sprach man mit den Geschwistern von Maria. Diese hatten aber auch schon über 30 Jahre nichts mehr von ihrer Schwester gehört.

 In Kanada ist Maria nie angekommen und es gab auch nie Pläne, dass sie überhaupt zu ihrem Bruder ziehen wollte. Auch Doris faßte den Mut bei der Polizei auszusagen. Sie setzt damit ein Zeichen. Ihre Aussage bringt den Wendepunkt und stoppt das jahrelange Schweigen innerhalb der Familie. Ermittler stoßen auf Strukturen, die an einen Clan oder sogar eine Mafiaähnliche Struktur erinnern, mit Arthur als Oberhaupt.

 Aussagen des Umfelds zeichnen ein Bild eines Mannes, vor dem sich alle gefürchtet haben sollen. Mit dem Verschwinden von Maria will er nichts zu tun haben und seine Familie hatte verschiedene Versionen, was mit ihr passiert sein könnte. Einmal soll Arthur einen Kuchen mit Früchten aus dem Garten ausgespuckt haben, weil diese aus einem bestimmten Bereich des Gartens gewesen sind.

 Ein Bereich, wo möglicherweise ein Leichnah liegen könnte. andere tätigten Aussagen, die dann tatsächlich auch zu insgesamt vier Grabungen im späteren führten. Wir gehen mal ein bisschen zurück jetzt ins Jahr 1982, dem Jahr, wo Maria ja schon vermisst wurde. In Neumark, an der Ips bei Arthurs Bruder Stefan, werden gerade Bauarbeiten durchgeführt und es fehlte noch eine Mauer als Grenzzaun, die einbetoniert werden musste.

 Und am nächsten Tag sollte auch der Betonmischer kommen. Am Abend zuvor rief Arthur seinen Bruder an, es ginge um Maria, und er nötigte seinen Bruder sofort mit dem Transporter bei ihm vorbeizukommen. Die beiden Brüder sollen dann ein Paket herausgetragen haben, was auf einen Pritschenwagen transportiert worden sein soll.

 Obwohl am nächsten Tag ja der Betonmischer geliefert werden sollte, entschlossen sich die Männer schon händisch zu betonieren, um die Mauer fertig zu stellen. Und händisch ist das natürlich schon eine ziemliche Arbeit. Und am nächsten Morgen waren dann noch einige Helfer gekommen, um Bruder Stefan zu helfen bei den Betonierarbeiten. Diese wunderten sich, dass bereits alles erledigt wurde.

 Erklärte ihnen, dass seine Freundin, die gleichzeitig auch seine Cousine gewesen ist und sein Bruder, zusammen in der Nacht bereits händisch alles einbetoniert hätten. Das ließ die Ermittler natürlich aufhorchen und man konnte feststellen, dass zum Zeitpunkt des Verschwindens von Maria tatsächlich auf dem Grundstück des Bruders Grabungen vorgenommen wurden.

 Am 21. August 2019 startete dann nach so vielen Jahren die erste mögliche Suche nach Maria, die erste Grabung. Bei dieser hatte man fast das ganze Grundstück umgegraben. Die Spurensicherung war vor Ort und es wurde sehr akribisch gearbeitet. Ein Bagger wurde eingesetzt, auch per Schaufel wurde gegraben und es fanden sich damals auch Knochen.

 Später stellte sich dann aber heraus, dass es sich um Tierknochen gehandelt hat. Auch eine Bohrung im Betonfundament der Mauer wurde durchgeführt, jedoch nur an einer Stelle. Und an dieser Stelle fand sich dann keine Spur von Maria, was natürlich jetzt nichts heißen muss. Strümpfe und Schuhe wurden auch gefunden, aber selbst wenn man diese Maria hätte zuordnen können, hätte das jetzt nicht für eine Verhaftung, so denke ich mal, ausgereicht, weil es sind eben nur Schuhe.

 Und die erste Grabung war somit auch erfolglos. Auch Marius sah sich aber die Akten an, die über 3000 Seiten lang sind. Er hatte sich mittlerweile auch an eine Rechtsanwält hingewandt und hatte Einsicht in das, was die Ermittler eben auch bei der Grabung gefunden hatten. Unter anderem wurde ein Tuch entdeckt und auch fotografiert.

 Und als Marius das Bild sich länger anschaut, immer wieder will er den Abdruck eines Schädels gesehen haben. Ist dieses Tuch, was man da fand, vielleicht auf dem Leichnamen von Maria abgelegt worden? Das Tragische, den Stofffetzen gibt es jetzt nur noch auf Bildern. Er wurde nämlich damals zurück in die Erde geworfen und eine erneute Ausgrabung wäre wohl unverhältnismäßig oder der Fetzen ist jetzt vielleicht langsam weiter verrottet.

 Genaue Angaben, weshalb dieser Fetzen dieses Tuch nicht noch mal untersucht und ausgegraben werden konnte, lieferten mir die Berichte jetzt nicht. Ich schätze aber, es wäre zu viel Arbeit auf dem Grundstück und einfach wie gesagt für die Ermittler zumindest nicht verhältnismäßig. Man hätte aber wohl auf dem Tuchfetzen einen Schnelltest auf Blut gemacht und Christian Meringehend mit dem Fall befasst hat, er gehört zu Österreich, findet euch.

 Er leitete damals auch mal die Vermissten Fahung im Wiener Sicherheitsbüro. Er kennt sich also sehr gut mit vermissten Fällen aus. fand dann ein Zahnarzt, der sich penibel die Mühe machte, nachzuweisen, laut ihm, ob es sich bei der Abbildung auf dem Tuch um einen menschlichen Schädel handeln könnte, und der Zahnarzt brachte es mit einem Schädel in Verbindung.

 auch hatte Maria eine etwas andere Ohrenform, die wohl auch auf dem Stoff wieder äh gefunden wurde, sozusagen. Und die Ermittlungsbehörden erkannten das aber nicht an, was der Zahnarzt auch professionell in einem Bericht darlegte, da er kein gerichtlicher Sachverständiger gewesen ist. Christian Mada blieb aber hartnäckig im Fall von Maria und organisierte eine weitere private Grabung.

 Er ging davon aus, denn soweit wurde nicht gegraben, dass die Leiche unter dem Fundament liegt, also nicht tief genug gegraben worden ist. Und einen Teil hatte man nun dem Fundament gegraben, aber auch dort fand man den Leichtnam von Maria leider nicht. Im Juni nahmen Ermittler sich auch die Grenzmauer ins Visier, aber auch da wurde nichts gefunden.

 Es kam bei einer Grabung, vielleicht auch bei dieser, es ist so viel auf dem Grundstück passierte, sass ich nicht jede Grabung so einzelt verifizieren konnte dazu, dass man erstmal alle Stauden vom Grundstück entfernte und auch Sonden zum Einsatz gekommen sind. Danach kam ein großer Bagger zum Einsatz, der abschnitt für Abschnitt noch mal abtrug und es wurde da auch mit Suchhunden gearbeitet und der gesamte Aushub wurde durchsiebt.

Ein paar kleine Fundstücke verwarte man dann in Tüten, auch Kleidungsstücke kamen zum Vorschein, die man sicherte. Und exakt an der Stelle, wo die Kleidung eben dann zum Vorschein kam, reagierten auch die Hunde, sodass weitere Bohrungen vorgenommen worden sind, die diesmal im Bereich der Betonfeste stattfanden.

 Aber wie sehr man sich auch Gemüte von Österreich findet euch bzw. Christian Mer oder auch der Polizei. Es fanden sich keine sterblichen Überreste von Maria und gerade Marius, aber auch alle anderen hatten natürlich sehr, sehr viel sich von den Grabungen erhofft. Da nicht das komplette Grundstück durchsucht wurde, kann man nicht zu hundertprozent sagen, ob Maria nicht doch ein paar Meter bloß weiter heute noch liegen könnte.

 Auch Hausdurchsuchungen hatte man gemacht, die brachten aber auch nichts zutage. Das wollte ich auch noch mal erwähnen. Und dass der Stofffetzen nicht mehr da ist, ist wirklich so die größte oder große Panne in dem Fall. Man wäre ja auch dazu fähig gewesen, eine DNA Untersuchung vorzunehmen. D hätte man ja gewusst, ist das jetzt die DNA von Maria gewesen oder nicht.

 Ich packe euch bei Instagram dieses Leichentuch auch mal mit in den Beitrag, dann könnt ihr euch das dort noch mal ansehen. In der Zwischenzeit ging es Arthur von seiner Familie aus auch immer mehr an den Kragen. Die Vorwürfe seitens der Familie, die diesmal nichts mit Maria zu tun gehabt haben, die hatten es in sich und da musste ich auch schlucken.

 Und wenn ich sowas immer lese oder höre, dann zerreißt es mich wirklich innerlich und es tut mir so leid. Arthur soll nämlich seine Nichten nicht nur über Jahre ca. beginnend ab dem fünften Lebensjahr geschlagen haben. Nein, er soll sie auch vergewaltigt haben. Eine der beiden Nichten äußerte sogar bereits mit 8 Jahren, sie wolle nicht mehr leben.

 Im Sommer 2022 wurde Arthur, der in den Medien als Klanchef betitelt wurde, wegen grausamen Misshandlungen und schwersten Sexualdelikten an seinen teils unmündigen Nichten zu 13 Jahren Haft verurteilt. Gegen mich ist eine mega Intrige im Gange, äußerte Arthur. Bezüglich der Missbrauchsvorwürfe. Sei ein Fehlurteil gefällt worden.

 Seine Anwältin Astrid Wagner werde nun bei der Justiz einen Antrag auf Wiederaufnahme des Verfahrens stellen. Das ist übrigens aber auch keine unbekannte Anwältin. Sie ist auch die heutige Rechtsanwältin von Josef Fritzel. Auch Arthur soll übrigens Josef Fritzel gekannt haben. Immerhin ist Fritzel ja auch in Amstetten geboren, aber mit solchen Menschen verkehrt, dem traue ich persönlich auch nicht unbedingt viel Gutes zu.

 Bis das Urteil aber rechtskräftig wurde, vergingen Monate. Our hatte auch versucht als haft und tauglich zu gelten. Er sei sehr krank und mittellos, lief am Stock oder an Krücken, hatte teils bei den Verhandlungen auch Sauerstoff in der Nase. Er wurde dann auch tatsächlich von einem Gutachter als Haft untauglich erklärt bzw.

 für Haft und tauglich erklärt. Dann aber gab es Videos, die heimlich von ihm gemacht worden sind, wo er rauchte, Auto fuhr und unterwegs gewesen ist ohne Stock oder Hilfsmittel. Einen Teil der Videos habe ich auch mal kurz sehen können und da sah er mir nicht unbedingt so aus, als sei er haft untauglich, aber ich kann das natürlich auch nicht bewerten.

Aber Arthur blieb zum Leidwesen seiner Familie und auch Lebensgefährtin weitere zwei Jahre auf freien Fuß. unvorstellbar eigentlich bei so einem schrecklichen Delikt, wie sich an wehrlosen Kindern zu vergehen. Auch wird berichtet, er habe einen Sklaven gehabt, den er zur Rede gestellt habe.

 Auch er habe ausgesagt und zog die Aussage aber wieder zurück der Sklave und nahm sogar in Kauf wegen Falschaussage bestraft zu werden. Im Frühjahr 2023 aber dann geht Arthurs Lebensgefährtin zur Polizei. durch einen Autounfall hatte diese Probleme mit ihren Beinen und Arthur hatte dann Wut auf sie, drohte ihr und es wurde dann eine Anzeige daraufhin erstattet und nach dieser neuen Anzeige holten ihn daher Polizeibeamte im Januar 2023 nach einem Kuraufenthalt aus einem Krankenhaus und brachten ihn in uhhaft.

Er wurde wieder einmal verurteilt und erfuhr dann auch, daß es nun ein weiteres Gutachten gäbe, was ihn diesmal aber durchaus fürhaft tauglich erklärte. Wegen der Bedrohung seiner Lebensgefährtin wurde er dann zu 7 Monaten haft verurteilt und kam diesmal auf direkten Wege ins Gefängnis. Allerdings starb Arthur dort im Dezember mit 64 Jahren, wenn ich das so richtig gelesen habe.

 Wenn er der Mörder von Maria gewesen sein sollte, wird man vielleicht nie mehr erfahren, wo ihr Leichnam liegt. Die Ermittlungen in diesem Fall sind nun auch abgeschlossen. Vor allem auch Christian M ist sich aber sicher, dass die Leiche irgendwo auf dem Grundstück liegt, was insgesamt fünf mal durchsucht worden ist und es wohl vier Grabungen gegeben haben soll.

 Aber für die Polizei ist die Sache jetzt quasi abgeschlossen, wenn er der Täter gewesen ist, weil er lebt ja nicht mehr. Das bei uns in Deutschland ja genauso. Für Marius ist die ganze Sache natürlich jetzt wirklich schrecklich. Er möchte unbedingt seine Mutter so so gerne bestatten, so wie jeder Sohn sich das wohl wünschen würde für seine Mutter.

Eine Gedenkstätte wünsche er sich, wo er trauern kann und seit er denken kann, will er wissen, was mit ihr passiert ist. Ihm fehlte jede Erinnerung, denn getrennt wurde er von Maria, ja, wo er selbst noch ein sehr kleines Kind gewesen ist und er voll überzeugt ist, dass sein nun verstorbener Vater, ich muss sagen, mit dem Begriff Vater tue ich mich ein bisschen schwer, aber es ist ja nun mal so, seine Mutter getötet hat, also er sich ganz sicher, dass er es gewesen ist und man hat einfach in diesem Fall auch zu viele Fragen

offenelassen und Indizien wurden nicht richtig beurteilt. Irgendwo auf dem Grundstück könnte Maria ja doch noch liegen, vielleicht nur ein paar Meter weiter. Ob es irgendwann noch mal zu Grabungen kommen wird, ist unklar. Eine andere Freundin von ur äußerte, dass es für sie die beste Nachricht sei, dass er tot ist.

Sie selbst hatte auch unter ihm zu leiden und wurde im Urlaub von ihm vergewaltigt und geschlagen. Ihr ganzes Leben hat sie unter diesem Vorfall gelitten und Arthur soll auch zu ihr gesagt haben, wenn sie ihn anzeigen würde aufgrund der Vergewaltigung, dann passiere ihr dasselbe wie der Mutter seines Kindes, also Maria.

 Auch bei ihr hat er also mehr oder weniger zugegeben, Maria getötet zu haben. Aus Angst erstattet sie wegen der Vergewaltigung viel zu spät eine Anzeige. Das Ganze war dann leider verjrt. Viel über Maria konnte ich euch in dieser Folge leider nicht erzählen. Zu lange ist es her und sie hatte ja auch keine Freunde oder Familienangehörige im späteren, die dann noch mit ihr Kontakt hatten, als sie Arthur kennenlernte.

 Aber für meine [räuspern] Begriffe muss sie ein sehr einsames Leben geführt haben. Die Eltern starben früh und ein Mann hat sie dann kennengelernt, der sie nur quälte oder draußen bei Wind und Wetter im Zelt schliefen ließ. Dann ein Kind, das sie so sehr liebte, wurde ihr entrissen. Dann wurde sie vermutlich getötet und verschart.

 Und dann ein Mann, der so viele Jahre weiterleben durfte, andere Leute quälte, missbrauchte, vergewaltigte Kinder, Frauen. Das ist für mich wirklich einfach nur ein Monster, wer so etwas tut. Und die müssen eigentlich alle ein Leben voller Leid geführt haben, nicht nur Maria. Deswegen ist, denke ich, der Titel heute ein lebenvoller Leid, ein guter Begriff für das, was da in Österreich über Jahre, Jahrzehnte geschehen ist.

 Ich sagte es schon am Anfang, da fehlen mir bei diesem Fall wirklich die Worte, wie man Menschen so etwas antun kann. Und es gibt auch noch ganz viele umfangreiche Podcasts. Ich habe nicht alle gehört, die sich auch mit dem Fall beschäftigt haben. So viele habe ich aber ehrlich gesagt auch gar nicht gefunden.

 Aber ich konnte nicht alles hier jetzt so wiedergeben, weil Interviewmitschnitte z.B. Spiel kann man jetzt ja auch in die Folge nicht einbinden, aber ich wollte den Fall von Maria euch trotzdem einmal vorgestellt haben und über ihr ja grausames Schicksal berichten an sie erinnern, denn sie muss sehr sehr viel in ihrem Leben mitgemacht haben.

 Hatte wohl ja kein so schönes Leben, vielleicht eine schöne Kindheit, darüber ist mir jetzt nichts bekannt, aber alles andere, was danach kam, das muss ziemlich bitter gewesen sein. Aber für alle, die eben in dieser Struktur hingen mit A to B zusammen, also so eine Art Clanchef finde ich immer ein blödes Wort, aber er war so ein Chef, der da alles zusammenhielt und keiner hat sich wohl getraut, sich ihm loszureißen und selbst die Kinder wurden ja nicht gerettet, als er sie vergewaltigte.

 Das finde ich wirklich schon absolut schrecklich. Aber da hatte man wahrscheinlich auch wieder nur Angst vor dem, was vielleicht einem selber passieren könnte. Traurig, aber war, so wird es vielleicht dann auch gewesen sein. Und dann hält man lieber die Klappe und gibt seine eigenen Kinder hin, obwohl man weiß, was da passiert.

Und wenn man mit 8 Jahren schon nicht mehr erleben möchte, dann heißt das schon was. Also, ich bin wirklich total geschockt und hatte auch ja vor kurzem erst überhaupt über diesen Fall erfahren und hatte mir auch nicht vorgestellt, dass da so schlimme Strukturen innerhalb der Familie geherrscht haben.

 Ich kenne viele Familien, wo das auch so gewesen ist, dass da ein ja eine Mauer des Schweigens aufgebaut wurde und niemand sich für wehrlose Kinder eingesetzt hat. Das gibt es leider bis heute, das wissen wir alle. Aber wenn man das immer mal wieder so hört, dann verchlägt es einem oder mir wirklich die Sprache und ich bin gerade nur am Kopf schütteln, weil ja einen das einfach so mitnimmt und man denkt, das hätte doch niemals passieren dürfen.

 Ja, für den Sohn Marius, wie ich ihn für diese Folge genannt habe, hoffe ich ganz ganz doll, dass man den Leichnamen seiner Mutter irgendwann noch finden wird und dass man Maria O dann noch würdig bestatten kann, denn das hätte sie mehr als alles andere verdient. Und ähm ja, ich bin gespannt, ob wir noch mal Neuigkeiten in diesem Fall hören werden.

 Ich glaube, Grabungen darf man trotzdem noch durchführen auf diesem Gelände. Das hatte Christian M damals ja auch mal privat in Auftrag gegeben, so viel ich weiß. Und vielleicht wird ja irgendwann dort noch mal gegraben und man findet Hinweise darauf, wo Maria dann vielleicht dort abgelegt worden sein könnte, wenn es denn überhaupt so gewesen ist.

Vielleicht wurde sie ja auch ganz woanders abgelegt, denn dass sie noch am Leben ist, halten die meisten eigentlich für undenkbar. Sie könnte sich zwar irgendwohin abgesetzt haben, weil sie vielleicht so eine Angst vor dem gehabt hat, aber sie wollte ja als liebende Mutter auch unbedingt ihren Sohn zurück und sich aus diesen Fängen lösen, was sie ja auch richtig gemacht hat.

 Ja, aber ob sie die Kraft dafür hatte und dann nicht weitergezogen ist in ein neues Leben, weiß natürlich niemand. Aber ich gehe nicht davon aus, sie wurde wahrscheinlich wirklich, bevor der Prozess begann, irgendwann in der Zeit 81, also Ende 1981 bis irgendwann 1982 im Frühjahr vielleicht getötet. So ganz genau ist das glaube ich gar nicht raus, wo man sie wirklich zuletzt gesehen hat und wann sie getötet wurde.

 Das kann man denke ich auch überhaupt heute gar nicht mehr sagen. Das ist so viele Jahrzehnte her und so eine Mauer des Schweigens ja auch innerhalb der Familie und ob man dann damals sich überhaupt merken konnte, wann Maria verschwunden ist, denn sie lebte ja auch nicht mehr mit in dem Haus von Arthur.

 Das ist dann, denke ich mal, gar nicht mehr so ganz nachvollziehbar. Es gibt ja gewisse Aussagen, man will sie dort und dort dann noch mal gesehen haben. Und offiziell wird ganz oft in den Berichten wiedergegeben, sie soll Ende 1981 verschwunden sein. Das kann ja auch gut möglich sein, dass es so gewesen ist oder eben im Frühjahr 82, auf jeden Fall vor dem Gerichtstermin im Mai.

 So viel können wir schon mal sagen. Ja, ich hoffe wirklich auch, dass Maria irgendwann noch ihren Frieden finden kann. Ich hoffe, sie hat ihn auch längst gefunden, aber dass sie noch bestattet werden kann, würdig bestattet werden kann und dass der Sohn um sie trauern kann. Er hat ja gar keine richtige Familie in seinem Leben, außer wahrscheinlich jetzt seine eigene, hoffentlich glückliche Familie.

 Aber was ihm angetan worden ist, ähm sein ganzes Leben lang. Das ist wirklich fürchterlich auch, wie der Vater ihn finanziell ausgenutzt hat und als er das Geld dann erhalten hat, ihn einfach wieder wie Dreck behandelt hat, da fehlen einem dann wirklich die Worte. Ja, ihr Lieben, das war jetzt eine Kurzfassung zum Fall von Maria O.

 Ich werde euch aber noch einiges an Links in die Beschreibung packen mit Bildern, die ihr davon den Arbeiten auch sehen könnt, die auf dem Grundstück durchgeführt wurden. Von Maria gibt es leider sehr wenige Bilder, aber es gibt ein paar und äh ja, da könnt ihr euch dann noch mehr, wenn ihr mögt, mit der Geschichte beschäftigen.

 Ich wollte einfach das Schicksal mal kurz und knackig zusammenfassen, weil ich es so wichtig fand an Maria Od zu erinnern. Jetzt würde ich mich freuen, wenn ihr mir schreiben könntet, ob ihr den Fall von Maria aus Österreich gekannt habt. Vielleicht jetzt nicht unbedingt jemand, der aus Österreich kommt, sondern vielleicht jemand aus Deutschland auch diesen Fall gekannt hat.

 Ähm, sie wird ja jetzt wirklich schon sehr, sehr lange vermisst und das Ganze ist ja, wie gesagt, aber erst 2019 aufgedeckt worden. Also 6, 7 Jahre sind es jetzt, wo man sich überhaupt mit diesem Fall richtig beschäftigt hat und äh ja, ihr dürft mir also gerne mal schreiben, ob ihr den Fall gekannt habt oder was ihr überhaupt zu dem Fall zu sagen habt.

würde mich auch mal interessieren, denn mich persönlich hat der Fall wirklich sehr berührt und ja, jetzt hoffe ich, dass ihr trotzdem noch gut in die Nacht oder in den Tag kommt und bleibt sicher, ihr Lieben, bleibt gesund und genießt die Sonnenstunden, wenn sie denn draußen sind und ja, habt Spaß mit euren Liebsten und bis bald bis zu einer nächsten Folge.

 Eure Lia,   das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den  Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. Ne.

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