Eigene Ehefrau in die Falle gelockt? | Der Fall Donnah Winger T
Eigene Ehefrau in die Falle gelockt? | Der Fall Donnah Winger

In Illino versucht ein verzweifelter Ehemann seine Frau vor einem gewalttätigen Eindringling zu beschützen. Als die Polizei eintrifft, finden sie den erschossenen Täter, ein blutverschmiertes Wohnzimmer und ein schreiendes Baby im Nebenraum vor. Bereals die Ermittlung voranschreiten, entpuppt sich der zunächst glasklare Fall von Notwehr immer mehr zu einem perfiden Verbrechen, mit dem selbst die erfahrenen Ermbittler nicht gerechnet haben.
Hier bei mir in Köln ist in diesen Tagen die fünfte Jahreszeit im vollem Gange. Um ehrlich zu sein, konnte ich Karneval nie sehr viel abgewinnen, auch wenn ich meine Heimat sonst natürlich sehr liebe und der Karneval gehört einfach dazu. Genau wie die Kamelle und der erste FC Köln.
Vor allem die Karnevalsüßigkeit ist mir da noch lieber und umso mehr freue ich mich, dass ich mir die jetzt gönnen kann, ohne das Haus zu verlassen. Zusammen vom ersten FC Köln und Holy gibt es jetzt nämlich die limitierte Geschmacksrichtung Kölle Kamelle. Für mich persönlich das perfekt. Ich konnte es echt kaum glauben, als ich diesen neuen Flavor gesehen habe.
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Ihre Eltern Sarah und Robert Brown sind aktive Mitglieder der jüdischen Gemeinde. Schon früh steht für Donna fest, dass sie später eine große Familie haben möchte. Bei einer Veranstaltung der jüdischen Gemeinde in Miami lernt sie den Jungen Mark Winger kennen. Die beiden verlieben sich ineinander. Sie haben ähnliche Werte und Zukunftsvorstellung.
Allem voran der Wunsch nach einer Familie. Mark stellt Donner seinen Eltern und Freunden vor. Ende 1988 macht er einen Heiratsantrag. Die Hochzeit findet am 4. März 1989 statt. Kurz darauf nimmt Mark ein gut bezahltes Jobangebot als Nukleartechniker in Illino an. Gemeinsam treffen sie die Entscheidung Florida und ihre Familien zu verlassen.
Sie ziehen ein schönes Haus am Westview Drive in Springfields in eine sichere Gegend mit freundlichen Nachbarn. Donner beginnt dort als Operationstechnikerin zu arbeiten und fasst dort schnell Fuß. Was zunächst wie ein perfekter Neuanfang wirkt, wird durch eine große Enttäuschung überschattet. Donner wird trotz aller Bemühung nicht schwanger.
Die Jahre vergehen und jeder negative Schwangerschaftstest wirft sie in ein tieferes Loch. Mit ihrer besten Freundin die N Schulz, die sie kurz nach dem Umzug kennengelernt hat, spricht sie offen über ihre Gefühle und darüber, wie sehr sie der unerfüllte Kinderwunsch belastet. Im Mai 1995, 6 Jahre nach der Hochzeit, ändert sich alles.
Im Krankenhaus erfährt Donna von einer Patientin, die ihr ein neugeborenes Kind zur Adoption freigeben möchte. Donner und Mark besprechen die Möglichkeit noch am selben Abend. Obwohl Adoptionen oft langwierig und kompliziert sind, gelingt es schneller als gedacht. Am 27. Mai 1995 wird das kleine Mädchen geboren. Bereits vier Tage später dürfen die Wingers sie mit nach Hause nehmen.
Sie nennen sie Bailey Elizabeth. Die Familie und Freunde der beiden freuen sich mit ih. In einem Video sieht man, wie die beiden überglücklich darüber sind, dass sich ihr langjähriger Wunsch endlich erfüllt hat. Die kleine Familie scheint endlich angekommen zu sein, bis sich nur drei Monate später alles für immer verändert.
Am 29. August 1995 geht ein dramatischer Notruf bei der Polizei ein. Mark Winger meldet aufgelöst, dass ein Mann in ihrem Haus sei und seine Frau mit einem Hammer angegriffen habe. Im Hintergrund sind gurgelnde Geräusche zu hören. Mark sagt, der Mann liege vor ihm am Boden und legt anschließend auf, dass ich um das weinndende Baby kümmern müsse.
Die Notrufzentrale ruft umgehend zurück. Mark sagt, dass seine Frau blutend am Boden liege und er den Angreifer überwältigt habe, indem er auf ihn geschossen hat. Er würde aber noch leben und die Tatwaffe würde auf dem Esstisch liegen. Die Polizei und der Rettungsdienst sind bereits auf dem Weg. Als die Einsatzkräfte eintreffen, offenbart sich ihnen ein grauenhafter Anblick.
Im Wohnzimmer liegt ein blutüberströmter Mann mit einer Schusswunde am Kopf. Nicht weit entfernt liegt Donner, ebenfalls schwer verletzt mit einem Hammer neben sich. Beide sind noch am Leben. Die Notärze bringen Donner und den Mann ins Krankenhaus. Detectives Charlie Cox beginnt noch vor Ort mit den Ermittlung. Als er den Ausweis des Angreifers kontrolliert, ist er schockiert.
Es handelt sich um den 27-jährigen Roger Lee Harrington. Charlie kennt ihn persönlich, denn Roger lebt mit seinen Eltern auf demselben Campingplatz wie der Detectiv selbst. Während Donna und Roger medizinisch versorgt werden, beruhigt Charlie den sichtlich erschütternden Mark im Obergeschoss und nimmt seine Aussage auf.
Mag erzählt, dass er gerade auf dem Laufband trainiert habe, während Donner mit der Tochter im Erdgeschoss gewesen sei. Es war alles wie immer, bis er plötzlich ein lautes Geräusch gehört habe. Daraufhin sei er sofort runtergelaufen. Im Wohnzimmer habe er gesehen, wie ein fremder Mann mit einem Hammer auf Donner einschlägt.
Als der Mann ihn bemerkt habe, habe er sich kurz umgedreht, dann aber weiter auf Donner eingeschlagen. Mark sagt, er habe seine geladene Waffe geholt, sei zurück und habe dem Angreifer in den Kopf geschossen. Als dieser zu Boden ging, habe er ein zweites Mal geschossen. Donner seider bereits nicht mehr bei Bewusstsein gewesen.
Der Detectiv findet die Pistole auf dem Esstisch neben einem Kaffeebecher und einer Packung Zigaretten. Mark erklärt, dass der Hammer, mit dem der Mann auf Donner losgegangen ist, aus ihrer eigenen Garage stand. Er am Vortag damit einige Bilder aufgehangen und ihn auf einem Regal liegen lassen. Es lassen sich am Haus keinerlei Einbruchsspuren finden, weder an der Haustür noch an der Garage.
Laut Mark sein die Türen aber stets abgeschlossen gewesen. Daraus schließen die Ermittler, dass Donna Roger selbst hereingelassen haben muss. Die Frage ist nur, warum sie das hätte tun sollen, denn sie kannte Roger und sie hätte ihn eigentlich niemals reingelassen. Roger Harrington ist in Springfield kein Unbekannter.
Er gilt als instabil, impulsiv und psychisch auffällig. In seinem Auto, das vor dem Haus der Wingers steht, findet die Polizei ein Zettel mit der Adresse von Markwinger und der Uhrzeit 16:30 Uhr. Die Handschrift ist eindeutig die von Roger selbst. Als Detective Cox Mark damit konfrontiert, reagiert Mark sehr aufgebracht.
Er sagt, das ist der Typ, der Donner terrorisiert hat. Dann berichtet er von einem Vorfall, der sich eine Woche zuvor zugetragen habe. Donner sei damals mit der dreimonatigen Bailey auf dem Rückweg aus Florida gewesen. Da Mark beruflich eingespannt gewesen sei, habe ihre Mutter einen Shuttleservice vom Flughafen nach Hause organisiert.
Der Fahrer, der Donner und Bailey an diesem Tag vom Flughafen nach Hause bringen sollte, war Roger Lee Harrington. Schon nach wenigen Minuten hat Donna bemerkt, dass etwas mit ihm nicht stimmt. Roger wirkte abwesen, sprach wür und lachte an unpassenden Stellen. Er erzählte ihr von Stimmen in seinem Kopf, besonders von einem Geist namens Dom, der ihm angeblich befi und Menschen zu töten.
Dann hat er Donner direkt angesprochen und anzügliche Bemerkung über ihr Aussehen gemacht. Don hatte große Angst, vor allem um ihr Baby. Roger ist außerdem viel zu schnell gefahren und hat sich bei der Fahrt mehrfach selbst ins Gesicht geschlagen. Auf Donners Bitte anzuhalten hat er nicht reagiert. 90 Minuten sind die beiden zum Haus der Wingers gefahren, wo Donner hastig aus dem Auto flüchtete und sich im Haus einschloss.
Wein berichtete sie ihrer Schwester Michelle am Telefon von ihren Erlebnissen und später am Abend Mark. Am nächsten Tag hat Mark versucht, seine Frau zu überreden, dass er lebte zu melden. Donal zögerte aber, dass sie alles am liebsten nur vergessen wollte. Weil Mark hartnäckig geblieben ist, hat sie sich schließlich hingesetzt und einen vielseitigen Bericht über das Erlebte geschrieben.

Währenddessen wurde sie immer wieder von einer anonymen Nummer angerufen. Wenn sie die Anrufe entgegennahm, meldete sich am anderen Ende der Leitung aber niemand und das einzige, was sie hören konnte, war, wie jemand atmete. Als sie Mark davon erzählte, war sich dieser sofort sicher, dass es sich um Roger handeln muss und rief die Shuttlefirma an, die sofort reagierte und Roger bereits am nächsten Tag fristlos kündigte.
Für Detective Cox ergibt sich daraus ein klares Bild. Durch Donners Beschwerde hat Roger seinen Job verloren und aus Wut darüber hat er sie eine Woche später zu Hause angegriffen. Mark zeigt dem Ermittler Donners handschriftlichen Bericht. Doch leider kann man weder sie noch Roger jemals dazu befragen.
Donner stirbt eine Stunde nach ihrer Einlieferung ins Krankenhaus und Roger bereits auf dem Weg dorthin. Die Polizei geht von einem klaren Fall von Notwehr aus, aber damit sind wir noch längst nicht am Ende des Falls. Nach Donners Tod geht das Mark sehr schlecht. Er verfällt in eine depressive Phase, trinkt und zieht sich zurück. Donners Mutter Sarah zieht für einige Zeit bei ihm ein, um sich um Bailey zu kümmern.
Auch Donners beste Freundin, die Anne, ist regelmäßig vor Ort. Beide versuchen den Alltag aufrecht zu erhalten. Als Sarah nach Florida zurückkehren muss, sagt sie Mark, dass er dringend Unterstützung braucht für Bailey. Im Januar 1996 stellt Mark das Kindermädchen Rebecca Simic ein. Sie ist freundlich, ruhig und aufmerksam. Bailey mag sie sofort.
Auch Sarah ist von Rebecca angezen. Nur die N begegnet ihr von Anfang an mit Ablehnung. Sie findet ihre Freundlichkeit aufgesetzt, macht abfällige Bemerkungen und sagt, dass sie ihr nicht traut. Vier Monate später kommt heraus, dass Rebecca schwanger ist von Mark. Donners Tod liegt gerade mal ein halbes Jahr zurück.
Viele Freunde sind irritiert und verurteilen seine neue Beziehung. Doch die meisten akzeptieren es nach und nach. Auch Sarah. Sie glaubt, dass Donner gewollt hätte, dass Bailey in einem stabilen, liebevollen Zuhause aufwächst. Nur die N bleibt misstrauisch und sie verabscheut Rebecca regelrecht. Mar erhält in dieser Zeit 50 000$ aus Donners Lebensversicherung.
Außerdem bekommt er eine hohe Summe aus einer Zivilklage gegen die Shuttelfirma sowie einen Bonus von seinem Arbeitgeber. Er beginnt wieder zu arbeiten und wirkt fröhlicher. Die dunkle Phase scheint vorbei zu sein. Doch dann taucht Mark eines Tages unangekündigt auf dem Polizeirevier auf. Er möchte seine Waffe zurück. Detective Cox ist überrascht.
Nicht wegen der Waffe an sich, sondern wegen der Fragen, die Mark stellt. Ob der Fall jemals wieder aufgerollt werden könne, ob es möglich sei, dass irgendwann gegen ihn ermittelt werde. Der Detectiv ist über Marx Fragen sehr verwundert, reagiert aber nicht weiter. Rebecca bringt ihr Kind zur Welts. Kurz darauf macht Mark ihr einen Heiratsantrag.
Sie zögert kurz, sagt dann aber ja. Die beiden heiraten nur mit ihren Kindern auf Mau. Er ist eine Woche später informiert Mark seine Verwandten. Donners Eltern sind schockiert und auch überrascht darüber, dass er zum Christentum konvertiert ist. Wenig später verkauft Mark das Haus in Springfield. Er zieht mit Rebecca, Bailey und dem Baby in ein abgelegenes Farmhaus aufs Land.
Dort leben sie abgeschottet. Sarah versucht immer wieder ihre Enkelin zu sehen, doch Markt jeden Kontaktversuch ab. Er sagt dir offen, sie solle sich nicht mehr als Baileys Großmutter sehen. Rebecca bleibt höflich, aber auch sie zieht sich zurück. In den nächsten Jahren bekommen die beiden zwei weitere Kinder. Die Familie lebt zurückgezogen in ihrem Haus am See.
Für viele scheint Mark sein Glück gefunden zu haben. Doch Donas Mutter bleibt misstrauisch. Für sie ist klar, dass sich Mark verändert hat. Detective Charlie Cox kann den Fall auch Jahre später nicht vergessen, besonders nicht seit dem seltsamen Besuch von Mark auf dem Revier. Als er bei einer zufälligen Begegnung mit Sergeant Duck Williams, einem der ersten Beamten am Tatort, über den Fall spricht, stellt er fest, dass er nicht allein ist mit seinen Zweifeln.
Duck sagt offen, dass er Marx Geschichte nie geglaubt hat, sich damals aber nicht getraut habe, etwas zu sagen. Er war neu in dem Job und der Fall wurde schnell als aufgeklärt eingestuft. Deswegen schauen die beiden sich die Fallakte noch mal genauer an und sie finden tatsächlich eine Reihe von Punkten, die nicht zusammenpassen.
In Rogers Auto hat man unter anderem einen Baseballschläger gefunden. Warum hätte er diesen im Auto lassen sollen und unbewaffnet in das Haus der Wingers kommen und sich erst dort bewaffnen soll? Und warum hat die verängstigte Donner ihn scheinbar freiwillig in ihr Haus gelassen? Es bleibt auch unklar, was es mit den Zigaretten und dem Kaffeebecher in der Küche auf sich hatte, die nicht den Wingers gehörten.
Eine Nachbarin hatte außerdem ausgesagt, dass sie zwei Schüsse mit etwa 5 Minuten Abstand dazwischen gehört hat. Das passt nicht zu Marx Schilderung, dass es sich um Notwehr gehandelt habe und dass er zweimal direkt hintereinander geschossen habe. Auf einem Foto vom Tatort liegt Roger weit entfernt von Donner. Mark behauptet aber, Roger habe über ihr gestanden und auf sie eingeschlagen, als er ihn erschossen hat.
Doch die Position der Leichen spricht eine andere Sprache. An Marx Kleidung hat man außerdem keinen Tropfen Blut gefunden, obwohl er angeblich aus nächster Nähe jemanden erschossen und sich anschließend um die schwer verletzte Donner gekümmert haben will. Susan Collins, eine Nachbarin und Freundin von Roger, hatte ausgesagt, dass sie einen Tag vor der Tat bei ihm gewesen sei und er einen Anruf erhalten habe.
Während des Telefonats habe er sich eine Adresse notiert. Genau diesen Zettel mit der Adresse der Wingers hatte man später in seinem Auto gefunden. Dem Hinweis wurde aber nie weiter nachgegangen. Als man nun Jahre später die Telefondaten kontrolliert, kann man noch feststellen, dass Roger an diesem Tag einen Anruf aus dem Haus der Wingers erhalten hat.
Für den Detective ist klar, dass Mark selbst Roger angerufen und ihn zu ihnen nach Hause bestellt haben muss. Ob Donna davon wusste, ist unklar. Die Ermittler entwickeln nun eine ganz neue Theorie und einen anderen Tatablauf. Mark hat Roger eingeladen, unter dem Vorwand die Sache klären zu wollen. Roger ist zu diesem Zeitpunkt psychisch labil und steht durch den Jobverlust unter Druck.
Möglicherweise gibt Mark ihm das Gefühl, dass noch eine Chance auf Wiedergutmachung gibt. Vielleicht deutet er an, sich bei der Firma für ihn einzusetzen. Vielleicht verspricht er sogar sich um eine neue Stelle zu kümmern. Ob solche Worte tatsächlich gefallen sind, lässt sich im Nachhinein nicht mit Sicherheit sagen.
Roger kommt zum Haus der Wingers in der Hoffnung auf ein persönliches Gespräch. Mark lässt ihn ins Haus. Das passt dazu, dass es keine Einbruchspuren gibt. Roger setzt sich, trinkt Kaffee und raucht eine Zigarette. Dann schießt Mag ihm in den Kopf. Der Schuss ist laut. Don ist zu diesem Zeitpunkt mit Bailey im Kinderzimmer.
Sie hört das Geräusch, läuft aus dem Zimmer und kommt ins Wohnzimmer. Dort sieht sie Roger am Boden. Im nächsten Moment schlägt Mark mit dem Hammer auf sie ein. Ganze sechs mal. Was Mark nach dem Angriff tut, ist schwierig zu rekonstruieren. Denkbar ist, dass er zunächst seine blutige Kleidung wechselt und Spuren entfernt. Erst danach wählt er den Notruf.
Laut dieser neuen Theorie der Ermittler muss mag alles von langer Hand geplant haben. Die anonym Anruf hat er vermutlich selbst gezätigt, um sie einzuschüchtern und zu dem Bericht zu drängen. Was aussehen sollte wie der Angriff eines psychisch kranken Mannes, war in Wahrheit ein gezielter, vorbereiteter Mord, aus dem Mark als Held hervorgehen wollte.
Lange Zeit bleibt die Frage nach dem Motiv unbeantwortet. Warum sollte Mark Winger seine Frau töten? Man geht schließlich davon aus, dass Maris auf das Geld aus der Lebensversicherung abgesehen hatte. Doch der abschließende Beweis, um ihn zu verhaften und anzuklagen, fehlt Die Ermittler behalten Mark im Auge.
Ganze vier Jahre lang. Erst im Februar 1999 klingelt das Telefon von Detective Charlie Cox. Am anderen Ende ist die N Schulz, Donners beste Freundin. Sie hat gehört, dass es neue Ermittlungsansätze gibt und sie ist bereit endlich zu reden. In einem Gespräch mit dem Detectiv gibt sie zu vor der Adoption von Bailey eine Affäre mit Mark gehabt zu haben.
Sie hätten sich anfangs bei ihr zu Hause getroffen und später in Hotels. Mark habe ihr wiederholt gesagt, dass sein Leben einfacher wäre, wenn Donner einfach nicht mehr da wäre. Er habe ihr sogar vorgeschlagen, sie solle Donner Tod auffinden, während er selbst unterwegs sei, um ein Alibi zu haben. Die Anne ist damals aus Angst und Scham nicht zur Polizei gegangen.
Nach Donners Tod hat sie gehofft, dass sich Mark nun für sie entscheiden würde. Doch Mark beginnt eine Beziehung mit dem jungen Kindermädchen. Für die N ist das ein Schlag ins Gesicht. Sie fühlt sich benutzt und abgewiesen und zieht sich zurück. Sie versucht sogar mehrfaen, aber es gelingt nicht.
Und nun will sie endlich die Wahrheit sagen. Die Polizei kann ihre Angaben weitesgehend belegen. Es gibt passende Hotelbuchung, Kreditkartenzahlung und Telefondaten. Und damit hat die Polizei endlich das fehlende Puzzleteil, um Mark zu überführen. Mark Winger wird an seinem Arbeitsplatz verhaftet. Als seine Frau und seine Familie davon erfahren, gehen sie zunächst von einem Missverständnis aus.
Doch nach und nach bröckelt Marx Fassade. Im Mai 2002, 7 Jahre nach Donners Tod, beginnt der Prozess gegen ihn. Er ist wegen des zweifachen Mordes an Donna und Roger angeklagt. Die Liste der Beweismittel ist lang. Die Zigaretten, der Kaffeebecher, die forensischen Analysen, die Telefondaten, die Aussage von Susan Collins und schließlich das Geständnis von die N Schulz.
Die Verteidigung versucht Zweifel zu sehen. Sie stellt die N als eifersüchtige verbitterte Exaffäre da, die aus Rache handelt. Doch die Jury glaubt das nicht. Zu viele Indizien sprechen gegen Mark. Mark Wingerwit schließlich in allen Punkten schuldig gesprochen. Er hält eine lebenslange Haftstrafe ohne Aussicht auf Bewährung.
Rebecca bleibt mit vier Kindern zurück. Sie will das Urteil zunächst nicht glauben. Sie klammert sich an die Hoffnung, dass alles ein Irrtum ist. Doch mit der Zeit beginnt auch sie zu verstehen. Vier Jahre nach der Verurteilung wird in Marx Gefängniszelle ein Brief entdeckt. Darin schreibt er, dass er ein Mithäftling dafür bezahlen wolle, zwei Menschen zu töten.
Die Schulz und einen Mann namens Jeffrey German, der ihm kein Geld leihen wollte. Mark behauptet später, der Brief sei reine Fiktion, da er mittlerweile gerne schreiben würde, aber niemand glaubt ihm. Weder die Ermittler noch seine Familie. Es gibt ein neues Verfahren und zusätzlich zu seiner lebenslangen Freiheitsstrafe erhält er wegen des Berfes zwei weitere 35-jährige Haftstrafen.
Nach und nach brechen alle Leute aus seinem Umfeld den Kontakt zu ihm ab. Auch seine Kinder wenden sich ab. Bailey, seine Adoptivtochter sowie seine drei leiblichen Kinder mit Rebecca ändern ihren Nachnamen. Heute leben sie an einem unbekannten Ort irgendwo in den USA. Donas Familie ist froh, dass es am Ende doch noch Gerechtigkeit für ihre Tochter gegeben hat.
Sie sind schockiert über Marx Handeln. und trauern bis heute um Donner, die nur 31 Jahre alt geworden ist. Damit sind wir am Ende des heutigen Videos. Wie ist eure Meinung zu dem Fall und zu Marx per vielem Plan? Schreibt mir das gerne mal in die Kommentare. Ganz nebenbei unterstützt ihr auch so den Kanal.
Jegliche Interaktion erhöht die Wahrscheinlichkeit, dass das Video Leuten vorgeschlagen wird, die in Solito noch nicht abonniert haben. Sollt ihr den Kanal noch weiter unterstützen wollen, abonniert mich gerne bei Patreon. Da bekommt ihr die Videos 24 Stunden früher ohne Zensur und ohne Werbung. Den Link dazu findet ihr in der Infobox, genauso wie die Links zu meinem Instagramkanal und meinem Discord.
Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich wünsche euch einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen. Bis dahin, ciao Leute