Die ungeklärten Morde an Vera Marotz und Renate P T
Die ungeklärten Morde an Vera Marotz und Renate P

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crimetime bzw. Lias Crimetime Germany heißt es meistens auf dem Podcast Portal noch.
Das habe ich ganz zu Anfang meiner Podcast ähm Zeit so ausgewählt, warum auch immer, aber ja, so ist halt der Name bis heute ein bisschen geblieben. Ähm ich hatte ja jetzt schon letztes Mal erzählt, dass ich meinen Podcast ähm Server gewechselt habe. Das Wort hat mir gerade gefehlt und ich hoffe, es ist jetzt wirklich auch überall zu hören.
So ein bisschen habe ich natürlich schon geguckt bei Apple, bei Spotify und so weiter. Ist ja überall online der Podcast. Sollte er noch irgendwo fehlen, sagt mir bitte Bescheid. Und bei YouTube bleibt ja sowieso alles beim Alten. Das hat damit ja gar nichts zu tun. Ja, heute habe ich eine Doppelfolge für euch und ich hatte euch abstimmen lassen, ich meine nur bei Instagram, ob ihr euch mal ähm längere oder kürzere Folgen wünschen würdet, bzw.
bei Spotify hatte ich diese Umfrage auch reingestellt und die meisten von euch haben gesagt oder abgestimmt besser gesagt, dass sie sich gerne längere Folgen wünschen würden, anstatt immer nur kurze Folgen. Und ich habe mir gedacht, gut, dann stelle ich heute zwei Fälle zusammen und dann wird eben eine längere Folge draus, wie jetzt vielleicht nur pro Fall 15 oder 20 Minuten. Genau.
Und dann fangen wir jetzt mal mit dem ersten Fall an, der es ehrlich gesagt in sich hat. finde den Fall extrem traurig. Wir gehen ins Jahr 2004 und es ist der Fall von Vera Marotz. Der wurde mir übrigens in den letzten Monaten oder sogar Jahren, glaube ich, häufiger immer mal wieder vorgeschlagen. Und der Fall von Renate Polaccheck, um dies es nachher auch noch gehen wird, habe ich von einer Followerin zugesandt bekommen.
Also lieben Dank an alle, die mir diese beiden Fälle im Laufe der ganzen Zeit mal zugeschickt haben. Ja, der Fall von Vera Marotz, wie gesagt, hat mich schon tief bewegt, als ich jetzt so ein bisschen recherchiert habe über den Fall und er hat mich wirklich sprachlos zurückgelassen. Ich hatte euch vor einiger Zeit, das ist jetzt wirklich schon ein paar Jahre her, mal über den Fall des Obdachlosen Ernst Finnern berichtet.
Googelt das gerne sonst mal bei ähm YouTube oder auch auf den Podcast Portalen, wie ich euch den Fall da vorgestellt habe. Da werdet ihr vielleicht so ein paar Parallelen erkennen. Ähm zumindest die Brutalität in diesem Fall ist ähnlich gewesen. Vera Marotz ist aber keine obdachlose Frau gewesen, aber mal von Anfang an. Vera Marotz war im Jahr 2004, wo das Ganze passiert ist, 66 Jahre alt und lebte in Nünchritz.
habe ich noch nie zuvor gehört diesen Ort im Landkreis Meißen in Sachsen. Etwa 12 km ist das ca. von Risa entfernt. Als kleines Mädchen kam Vera mit ihrer Mutter aus Westpreußen nach Nünchritz und die Familie hatte sehr wenig Geld und freute sich über alles, was irgendwie vorhanden gewesen ist. Und eine Ausbildung soll Vera auch nie gemacht haben.
Ob sie überhaupt mal äh groß irgendwo gearbeitet hat, das konnte ich leider nicht recherchieren. Nach dem Tod ihrer Mutter 1991 zog Vera in eine Plattenbauwohnung ganz allein. Über Partner ist nichts bekannt und Kinder hat sie wohl auch keine gehabt. Sie unternahm aber wohl gerne mal was mit der Kirche und war ab und an auch mal in einem kirchlichen Frauentreff gewesen.
Viele fanden Vera wohl auch relativ seltsam, denn sie sammelte leidenschaftlich gerne wohl mit unter auch Spermüll von der Straße oder Dinge, die nicht mehr gebraucht wurden, auf Müllplätzen auf Dinge, die andere wegschmeißen würden. Und sie war wohl noch kein extremer Messi, aber die Wohnung bzw. sind die Wohnungen, die Vera mal bezog, wurden wohl schon ziemlich vollgestellt und sie soll eine Zeit lang auch sehr viele Katzen in ihrer Wohnung gehabt haben, was wohl zu Geruchsbelästigungen geführt hat und dann musste sie wohl auch einige Katzen
abgeben und ist dann wohl in eine andere Wohnung gewechselt. So habe ich das verstanden, wo sie auch nur noch, ich glaube zwei oder höchstens drei Katzen halten durfte und weil ihr Platz in der Wohnung für die ganzen Sachen, die Vera so sammelte und auf der Straße fand, nicht ausreichte, durfte sie auf einem ehemaligen kleinen Rittergut eine Scheune nutzen, wo sie dann ihre Sachen abstellen durfte.
Und Wer hatte auch einen ja größeren Handwagen dann immer dabei, indem sie dann eben diese Sachen transportierte. Sie wurde im Ort aber wohl häufiger auch schief angeguckt, wenn sie die Dinge sammelte oder einlut. Daher hatte sich Vera damals im Oktober 2004, vielleicht auch schon einige Zeit davor dazu entschieden, dass sie nur noch am Abend oder in der Nacht losgeht und Dinge zusammensucht und eben in die Scheune bringt, denn dann könnte ja niemand etwas Schlechtes sagen und sie würde ja nicht gesehen werden dabei.
Es muss also Wer wirklich so wichtig gewesen sein, bloß genug zu sammeln, was sie aber selbst ja scheinbar gar nicht wirklich benötigte. Wenn man als Frau sogar dann in der nächtlichen Dunkelheit rauszieht, ähm muss das wohl wirklich ein Verlangen von ihr gewesen sein. Also ich persönlich würde mir das alleine nie in der Dunkelheit zutrauen.
Ja, in Nünchritz war auch natürlich nicht so viel los, ein kleiner Ort. Wikipedia verrt mir da auch nur eine Einwohnerzahl von etwas über 5000, aber kurz vor 0 Uhr ist es da auch nicht mehr möglich, z.B. in größere Städte wie Risa zu fahren. Für Jugendliche hielt sich das Angebot also auch etwas in Grenzen in Nünschritz.
Wenn man jetzt also keinen Fahrer hatte oder kein Auto, dann blieb man eben dort und hat sich vielleicht auch viel gelangweilt. Weshalb ich das jetzt extra für diesen Fall erwähne. Das werdet ihr gleich vermutlich noch sehr viel besser verstehen, denn am Mittwoch, den 20. Oktober 2004 sind so vermutet die Polizei höchstwahrscheinlich Jugendliche außer Rand und Band, denn es werden in dieser Nacht Sachbeschädigungen immer wieder ein Thema, sei es an Fahrzeugen oder sogar eingeworfenen Fensterscheiben.
So, da hat eine ganze Gruppe, man hat auch später die ähm Skizze auf Google Maps dazu gesehen, sich wirklich einmal im Kreis so bewegt und überall eben ihr Unwesen getrieben. Und in Strauchnitz, das ist 20 km von Nünchritz entfernt, wird deswegen auch die Polizei alarmiert. Denn in Grödel, einem Stadtteil von Nünchritz, wurde mit einem Zierkürbis, der wohl auch vor dem Haus derjenigen gelegen hatte, zur Deko, auch in ein Fenster geworfen.
Allerdings war da eine Jalousie davor, aber die wurde wohl ziemlich demoliert. Das war so gegen 1:25 Uhr in der Nacht. Und als die Polizisten dann auf dem Weg nach Nünschritz sind, entdecken sie am Straßenrand in der Grödeler Straße einen umgeworfenen Handwagen. Ihr erinnert euch, Vera hatte ja diesen Handwagen und als sie genauer schauen, sehen Sie auch eine Person am Boden rücklings auf der Straße liegen.
Beim Aussteigen dann wird Ihnen klar, dass es niemand ist, der vielleicht gerade im betrunkenen Zustand umgefallen ist, sondern dass die Lage deutlich schlimmer ist. Denn der Boden war voller Blut und das Gesicht der Frau am Boden zur Unkenntlichkeit entstellt. Das muss ein ganz ganz ganz schrecklicher Anblick gewesen sein. Und der Notarzt, der um 2:30 Uhr dazu kam und Rettungswagen wurde natürlich auch noch gerufen, konnte nur noch den Tod feststellen.
Am Tatort waren Schuhaabdrücke sichtbar, keine Bremsspuren oder etwas, was jetzt auf einen Unfall mit Fahrerflucht hingedeutet hätte. Nein, hier wurde wirklich pure Gewalt ausgeübt und die Spuranlage war umfangreich. Schnell wurde eine Mordkommission gegründet, um den ganzen eben nachzugehen. Das Opfer wurde auch schnell identifiziert, trotz der massiven Gesichtsverletzungen, die mit einem stumpfen Gegenstand, so geht man davon aus, zugefügt worden sind, sowie mit Tritten und Schlägen, sowie auch Verletzungen am Oberkörper und am
Rumpf. Es war Vera Marotz, das habt ihr euch jetzt wahrscheinlich schon denken können, die von vielen im Ort auch Katzenjule genannt wurde. Wo jetzt der Name Katzenjule genau herkommt, das kann ich euch leider auch nicht sagen, also wie man auf diesen Namen gekommen ist, aber ich wollte es hier nicht unerwähnt lassen.
Aber mehr als dass die Gemeindeverwaltung des öfteren mal mit Vera zu tun hatte, gab es kaum Menschen, die viel über sie wussten. Sie muss also wirklich ein sehr einsames Leben geführt haben. Mit wenigen Menschen hatte sie wirklich intensiven Kontakt und man fragte sich natürlich, was für ein Motiv hatte man? Weshalb musste Vera so qualvoll sterben? Wer ist dafür verantwortlich? Gab es jemanden, der sie so sehr gehasst hat? Im Laufe der Ermittlung aber konnte man zu dem Schluss kommen, dass Vera wohl eher ein Zufallsopfer gewesen ist. Also es ist
gut möglich, dass der oder die Täter Wer gut kannten, vielleicht vom Sehen oder durch ihre Sammelleidenschaft oder die Katzen, aber nicht explizit vorgehabt haben, dass sie an diesem Abend eben getötet werden sollte. Denn richtige Feinde hatte Verer nicht. Es gab in ihrem Leben niemanden, wo man nun von einer Beziehungstat ausgehen könnte, zumindest in dem Sinne einer Beziehungstat, dass es nun der Partner oder die Kinder gewesen sein könnten, die Verer getötet haben.
Das äh gab es in diesem Fall so nicht. Das machte die Ermittlung auch um ein Vielfaches schwerer. Und als man dann so zu diesem Schluss kam, betrachtete man die Tatnacht natürlich noch mal genauer, denn es gab ja diese zahlreichen Sachbeschädigungen, aber diese mitten in der Nacht begangen wurden, zudem noch in der Woche, wo die meisten wahrscheinlich schon schliefen, gab es auch keinerlei Augenzeugen für die Tat.
Die Sachbeschädigungen wurden übrigens von 23:50 Uhr bis 2:30 Uhr polizeilich festgehalten. Der Jugendtreff an diesem Abend schloss gegen 24 Uhr, also gut möglich, dass dort auch die Täter zu finden gewesen sind, die Jugendliche, die vielleicht sogar angetrunken oder stark betrunken gewesen sind oder vielleicht sogar Substanzen konsumiert haben und dann ihre Wut an einer wehrlosen Frau ausgelassen haben.
Vera Marotz wurde übrigens doch noch einmal in der Tatnacht gesehen. Es gab ja den Mann, der die Polizei rief wegen der Sachbeschädigung seiner kaputten Jalousie mit dem Kürbis und er soll Vera Marotz auf dem Weg erkannt haben. Es es also anzunehmen, dass Vera denjenigen, die die Sachbeschädigung bei dem Herrn begingen, direkt in die Arme lief.
Vielleicht hatten die stark anzunehmenden Jugendlichen auch Angst, dass Vera etwas gesehen haben könnte und sie verraten würde, denn es gab ja so viele Sachbeschädigungen in dieser Nacht, dass da schon was zusammengekommen wäre und vielleicht hatten diejenigen Angst, dass die Polizei dann eins und eins zusammenzählen würde und sie für alle Sachbeschädigungen in dieser Nacht haftbar gemacht hätte.
Das könnte ich mir zumindest gut vorstellen. Ja, ähm ist auf jeden Fall kein Einzeltäter gewesen in dieser Nacht. Es ist stark anzunehmen, dass es eine Gruppe gewesen ist. Und 300 m nur von dem Haus, wo der Kürbis in das Fenster geworfen wurde, wurde nämlich dann später auch Veras Leichtnah gefunden. Also, was der Mann dann da für eine Beobachtung machte, dass es Vera Marotz gewesen ist mitten in der Nacht.
Das hat dann auch ziemlich gut gepasst, finde ich. Zwei Kilometer fand man übrigens Vera von ihrem Zuhause entfernt auf. Was ich nur nicht so ganz verstehe, diese ja wirklich krasse Gewalt, die ihr da angetan wurde, das war ja 300 m ca. Haus mit dem äh Zeugen, sage ich mal, entfernt, der diese Sachbeschädigung ähm da an seinem Fenster wahrgenommen hat.
Und hat man das nicht irgendwie gehört, dass da 300 m weiter etwas passiert? Ich kann mir das kaum vorstellen, weil ja auch irgendwann die Polizei kam, ähm und der Mann wäre ja noch lebend gesehen hat, also hat man dann nichts gehört. Ich denke ja mal nicht, dass der Mann dann sofort schlafen gegangen ist in der Nacht.
Ja, vielleicht hat man es auch nicht wahrgenommen. Auf jeden Fall dann ein wirklich unglücklicher Fall im insgesamt. Also da fehlen mir wirklich die Worte. Ich finde das so schlimm, was Vera da angetan wurde auch in dieser Brutalität. Und die Tatzeit wurde übrigens auf 1:5 Uhr bis 2:30 Uhr geschätzt. Danach endeten dann ja auch die Sachbeschädigungen, was gut dazu passt, dass es die nächtlichen Randalierer gewesen sind, die Vera getötet haben.
Je mehr man im Fall von Vera Marotz auch ermittelte und auch die operative Fallanalyse hinzuzog, so wurde klar, dass es mindestens drei bis fünf Täter gewesen sind. Bei der Obduktion werden mehrere DNA-Spuren gefunden, aber nur die DNA-Spur unter den Fingernägeln von Vera taugte für einen Abgleich. Und dieser Abgleich, die man da durchführte, stammte nicht von einem Mann.
Es war also zumindest eine Frau oder ein Mädchen an dieser grausamen Tat beteiligt. Von den anderen DNA-Spuren gab es nur Fragmente und diese wurden an der Kleidung gefunden, eigneten sich aber nicht für einen Abgleich in der DNA Datenbank und das Mädchen oder die junge Frau, die sie damals war, war in der DNA Datenbank leider nicht auffindbar, also nicht vertreten.
Und deshalb entschloss man sich zu einem Massengentest. Man untersuchte insgesamt ca. 2500 junge Frauen und Mädchen damals aus Ncheritz und der nahen Umgebung. Darunter war aber leider kein Treffer. Und die Frage ist auch hier, war die Frau eine Mittäterin? Schlug sie auch zu? Hat Svera nur festgehalten? Wollte sie vielleicht gar nicht, dass ihre Begleiter einen Menschen töten? Auch sie muss heute erwachsen sein und vielleicht heute anders über die Tat denken.
2005 versuchte man auch die Medien mit einzubinden. Unter anderem in der Bildzeitung gab es da einen großen Aufruf an die Frau, die mit in die Tat verwickelt gewesen ist und zahlreiche Hinweise erreichten auch die Ermittler im Laufe der Jahre, aber kein Verdacht konnte sich gegen jegliche Personen so erhärten, dass es jetzt z.B.
für Untersuchungshaft oder so etwas gereicht hätte. In der Gruppe habe man sich bestimmt auch sehr bestärkt gefühlt, könnte ich mir vorstellen. Und die Hemmschwelle damals sank wahrscheinlich deutlich durch Einfluss von Alkohol oder Substanzen. Auch könnten die Täter laut Ermittlern aus einem desolaten Elternhaus stammen.
Möglicherweise sind die Täter selbst auch schon häufiger polizeilich in Erscheinung getreten und es ist einfach pures Glück, dass diese DNA Spuren eben nicht für einen Abgleich in der DNA Datenbank getaugt haben. Vielleicht hätte man die Täter dann heute schon ausfindig machen können. Auch Anwohnerbefragungen in dem kleinen Örtchen, die man immer mal wieder durchführte, erbrachten leider keine neuen Informationen.
Es machte aber wohl das Gerücht im Ort die Runde, dass derjenige, der Verer die meisten Verletzungen zugefügt hat, Selbstmord begangen haben soll. Aber es wurde hier auch kein Name genannt, obwohl vielleicht einer bekannt gewesen ist. Anscheinend aber war hier die Spur nicht die heißeste, sonst hätte man wohl mehr darüber berichtet.
Ähm ja, Gerüchte müssen ja auch nicht immer stimmen. Die Aussage tätigte aber übrigens derjenige, der Vera auf dem ehemaligen Rittergut diese Scheune zur Verfügung stellte. Und er sagte auch, dass wenn man sich mit Vera unterhielt, sie den Menschen nie in die Augen gucken konnte. Also, sie hatte da wohl so ihre Probleme mit.
Und er kümmert sich übrigens, ob das heute noch so ist, weiß ich nicht, aber auf dem ehemaligen Rittergut damals zumindest um einige Katzen, um die sich Vera damals auch kümmerte und die wohl teils auch bei ihr gelebt haben. Unter dem Titel Mord verjetrt nie hat der Leiter der Mordkommission, der den Fall Verer betreute, Frank Haschke, auf der Seite der Polizei Sachsen einen Text zum Mord an Vera Marotz verfasst.
Und den Teilen möchte ich euch diesen Text jetzt einmal gerne vorlesen. Wie gesagt, ist nicht der komplette Text, es sind so ein paar Teile, die ich da jetzt quasi rausgeschnitten habe für euch. Er schreibt: “Stellen Sie sich vor, da begegnen sich eine Gruppe übermütiger junger Leute und eine alte Frau auf der Straße, die einen Handwagen schiebt.
Es wird möglicherweise keinen oder keinen richtigen Anlass gegeben haben, um die schüchterne, verängstigte Frau anzumachen. Die Gruppe spürt die Überlegenheit, ein Jugendlicher wird begonnen haben. Letztendlich wird die Frau auf brutalste Weise und grausam getötet und auf dem Feld am Fahrbahnrand einfach liegen gelassen.
Und bei allem war ein junges Mädchen eine junge Frau mit dabei. Nur eins wissen wir. Das Opfer versuchte sich an ihr festzuhalten. Es hat sie wahrscheinlich gekratzt und dabei sicher auch Kratzpuren auf der Haut des unbekannten Mädchens hinterlassen. Ich wende mich an Sie, die Eltern des Mädchens, an Sie, die eng mit dem Mädchen in den Tagen nach der Tat zusammen waren.
Die Kratzer haben sie vielleicht sogar gesehen oder sie haben sich gewundert, warum das Mädchen Stellen abdeckte. Ich appelliere an Sie und Ihr Gewissen. Ersparen Sie Unbeteiligten, in die Ermittlungen hineingezogen zu werden. Helfen Sie die Ermittlungen zu verkürzen. Denken Sie vorrangig auch an dieses Mädchen, dass das Erlebte vielleicht selbst nicht verkraftet und mittlerweile dringend Beistand benötigt.
Finden Sie Wege, sich dem Kriminalisten mitzuteilen oder den Kriminalisten mitzuteilen. Ja, also hier versuchte man auf jeden Fall noch mal an das Mädchen und deren Familie zu appellieren, aber auch das führte nicht zum gewünschten Erfolg. Übrigens berichtete auch Aktenzeichen XY über den Fall in der Julisendung 2012.

Dort lobte man auch eine Belohnung in Höhe von 5000 € aus. Man hat also in dem Fall Marots einiges versucht, die Schuldigen hier Ding festzumachen. Allerdings macht es in diesem Fall es so schwierig, dass Vera und die Täter sich vermutlich nur ganz flüchtig kannten oder gar nicht gekannt haben und das gestaltet die Ermittlungen wirklich sehr sehr sehr schwierig.
Das wurde immer wieder so mitgeteilt. Und würde man die Täter also auf der Straße sehen, so würde man vielleicht auch gar keinen Zusammenhang zu Vera vermuten. Menschen, die so einsam wie Sie gelebt haben, sind dadurch natürlich auch gerade ja schon Gefahren ausgesetzt. Das ist dann immer sehr schwierig auch für die Polizei. Ich hatte ja schon häufiger mal Fälle auf meinem Kanal, wo auch ja Menschen sehr einsam gelebt haben und war es sehr schwierig, ja, da eben herauszufinden, wer sie getötet haben könnte.
Ich könnte mir auch vorstellen, aber das schlossen die Ermittler ja aus, dass es sonst auch jemand aus der Nachbarschaft gewesen sein könnte, der vielleicht aufgrund der Geruchsbelästigung durch die Katzen mal ein Problem mit Vera gehabt hat. Ähm, man hat hier aber sicherlich einiges an Optionen betrachtet, aber diese randalierenden, sehr wahrscheinlich Jugendlichen, machen für mich hier immer noch auch wirklich am meisten Sinn.
auch die Route passt und die kurzen Zeitabstände, aber wir können nur diese Menschen heute als Erwachsene mit dieser Tat leben, einer wehrlosen älteren Frau sowas angetan zu haben. Sie müssen ja heute selbst erwachsen sein, Kinder vielleicht haben oder vielleicht auch selber noch eine Großmutter haben oder eine Mutter, die jetzt im Alter von ähm Vera ist.
Ähm ja, mit dieser Schuld müssen die drei oder vielleicht sogar fünf Personen bis heute leben und ähm ja, kommen da ja scheinbar jetzt seit über 20 Jahren relativ gut mit klar, denn sonst hätten sie sich ja vielleicht mal bei der Polizei gestellt oder wenigstens einzelner, aber das ist ja hier alles nicht passiert. Das einzige, was ich mir noch vorstellen könnte, dass damals die Gruppe eben Substanzen konsumiert hat oder stark betrunken gewesen ist und sich vielleicht an diese Nacht kaum oder gar nicht mehr erinnern kann, aber ich denke, da erinnert sich
nicht die komplette Gruppe nicht an diese Nacht, sondern irgendjemand wird sich ja wohl erinnern, aber ja, trotzdem hat man sich eben nicht bei der Polizei gestellt. Man kann eben nur hoffen, dass irgendwann jemand aus dieser Gruppe reden wird und sich dieser Fall noch aufklärt.
Ob es allerdings überhaupt zu einer Verurteilung dann kommen wird, stelle ich hier auch stark in Frage. Davor muss erstmal ein Mord nachgewiesen werden und alles andere ist mittlerweile verjährt und trotzdem bliebt der Fall aber ungeklärt. Man will dann ja auch nicht einfach zur Polizei gehen nach 20 Jahren. wird dann zwar nicht mehr bestraft vielleicht, aber hat trotzdem immer diesen Stempel drauf, dass eben dabei eine ältere Frau zu Tode gekommen ist.
Damit will wahrscheinlich dann auch keiner so offen leben. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass die damals Jugendlichen heute gar nicht mehr in in Nünschritz oder der Umgebung leben. Ja, und ich mag mir auch gar nicht vorstellen, wie die letzten Minuten der Armen Verer Marotz abgelaufen sind, die ja so sehr leiden musste. Ihr seht das auf dem einen Foto auch, wo man den Handkarren umgekippt sieht.
dieses ähm rote, was da so ein bisschen unkenntlich gemacht wurde, das wird wohl Vera Marotz gewesen sein und da kann man sich auch vorstellen, wie heftig ihre Verletzungen am Kopf gewesen sein dürfen. Also, mir fehlen da wirklich die Worte, wie man das jemanden antun kann. Wie gesagt, die Tat erinnert mich etwas an den Fall von Ernst Finnern.
Auch er wurde von Jugendlichen gejagt damals, war obdachlos und den Fall verlinke ich euch auch mal in der Beschreibung. könnt ihr euch gerne mal anhören. Ist aber schon etwas älter, muss ich dazu sagen. Ähm, aber trotzdem auch bis heute ungeklärt und bewegt mich auch immer noch sehr. Also, das sind auch so Fälle, die ich mir gerne langsam aufgeklärt wünschen würde, aber leider bis heute nicht passiert.
Ja, das war jetzt der Fall von Vera Marotz. Jetzt geht es in der Doppelfolge um den zweiten Fall. Hierbei geht es um den Mord an der damals erst 44-jährigen Renate Polaceek und dafür gehen wir noch ein bisschen weiter zurück wie 20 Jahre und zwar ins Jahr 1986. 40 Jahre ist dieser Fall schon ungelöst. Renate war damals in einer Beziehung und ob sie Kinder gehabt hat, das ist mir nicht bekannt.
Es gibt auch nicht viele Informationen zu ihrem Privatleben, aber sie arbeitete damals ein Jahr schon in der sogenannten Schuldheisbaude und hatte jahrelange Gastronomieerfahrung. und die Schuld heißbaule, das war eine bekannte Kidskneipe, die eigentlich nur unter Anwohnern bekannt war, in Berlin Charlottenburg in der Galvanistraße.
Und diese Kneipe war dafür bekannt, rund um die Uhr geöffnet zu sein und es gab sehr viele Stammgäste dort. Man konnte aber nicht nur trinken dort, sondern auch spielen. Es gab z.B. für ein Flipperautomat eine Dartscheibe und manche Gäste genossen dort auch einfach nur in Unterhaltung ihren morgendlichen Kaffee vor der Arbeit. Vom 10.
auf den 11. April 1986 hat der Renate Nachtschicht in der Schultersbaude. Der Abend verläuft ganz normal. Es gab keine Vorkommnisse. Auch arbeitete Renate an diesem Abend allein in der Kneipe. Und auf Freitag den 11. April 1986 lehrt sich die Kneipe am Morgen langsam und um 5 Uhr ist noch einziger Stammgast dort.
Das war ein Kfz Mechaniker, der z.B. einer derjenigen war, der regelmäßig seinen Kaffee morgens dort genoss und danach verlässt er die Kneipe kurz nach 5 Uhr und als er zur Tür rausgeht, begegnet er einem deutlich jüngeren Mann. Er beschrieb ihn um die 20 bis 25 Jahre alt und merkte sich noch, dass er einen Oberlippenbart trug und sehr muskulös gewesen ist.
Er soll einen dunklen Tar gehabt haben und ein gepflegtes Erscheinungsbild und er soll sehr lässig bekleidet gewesen sein am damaligen Morgen mit Jogginghose und Turnschuhen. Und so richtig ins Bild am frühen Morgen zu der Kneipe jetzt passt er irgendwie nicht so wirklich rein und wie die Kripo später rekonstruieren konnte, muss der junge Mann sich ein Bier bestellt haben.
auch ließ er auf einem der Tische dann noch seine Zigarettenschachtel, der Marke Kemmel, dort liegen und die Zeit an diesem Morgen vergeht. Renate hatte mit ihrem Chef abgemacht, dass sie ihn wecken würde, indem sie ihn anriefe und dann würde er eben ihre Schicht übernehmen. Und in der Regel stellt Renate am frühen Morgen auch die Außenbeleuchtung aus und zog die Vorhänge wieder auseinander, aber allerte nicht und ihr Chef wird dann irgendwann so gegen ca.
7 Uhr von alleine wach und macht sich hastig auf dem Weg zur Kneipe. Gegen 7:30 Uhr kommt er dann an der Galvanistraße an und wundert sich, dass die Außenbeleuchtung nicht ausgemacht wurde. Ja, er geht dann durch die Kneipe und sieht auf den ersten Blick erstmal niemanden dort. Als er sich dann aber auf den Weg in Richtung eines Hinterzimmers bzw.
so einer Küchennische machte, er strickt er. Er sieht Renate leblos am Boden liegen und jede Hilfe kam zu spät. Später wird man feststellen, dass Renate nicht nur getötet wurde, sondern auch vergewaltigt worden ist. Der Täter muss ihr kräftemäßig deutlich überlegen gewesen sein. Möglicherweise war sie bei der Vergewaltigung auch bewusstlos.
Sie starb durch Erdrosseln mit einem Geschiertuch aus der Kneipe, das mehrfach verknotet an ihrem Hals gefunden wurde. Bei der späteren Obduktion konnte man außerdem feststellen, dass man eine sehr gute DNA-Spur vom Täter sichern konnte. Das war nämlich eine Sperma DNA Spur. 1986 konnte man da damit noch nicht so viel anfangen.
Das könnt ihr euch vorstellen, aber die Spur war trotzdem sehr sehr wertvoll. Heute weiß man, dass diese Sperma DNA dieselbe gewesen ist, wie auf den Zigarettenstummeln, die man aufand, die unter anderem neben der toten Renate lagen und dem Aschenbecher neben dem Bier. Aber der Täter vergewaltigte und tötete Renate nicht nur, er nahm sogar noch die Tageseinnahmen von damals geschätzten 150 DMK mit und verließ dann die Kneipe wieder.
Die Tat muss zwischen 5:15 Uhr und 6:15 Uhr geschehen sein, denn der Kfz-Mchaniker gab später bei den Ermittlern an, die Kneipe ja gegen kurz nach 5 Uhr verlassen zu haben und dann eben den jungen Mann am Eingang gesehen zu haben. Ja, und dieser Kfz Mechaniker ist bis heute natürlich der wichtigste Zeuge im Fall Polacek, denn mit hoher Wahrscheinlichkeit hat er ja den Täter auch wirklich gesehen.
Auf seine Angaben hin wurde damals auch ein Phantombild des Mannes erstellt und man startete einen Fahungsaufruf damit. Das Phantombild habe ich bei YouTube online gestellt, genauso auch bei Instagram in dem Beitrag dazu jetzt für alle, die auf den Podcast Portalen zuhören und auf dem Fahungsaufruf stand damals: “Die Polizei bittet um Mithilfe, Sexualmord an Kellnerin” stand auf diesen Zetteln, die damals überall in der Gegend eben geklebt und verteilt worden sind.
und die Polizei suchte in den 80er Jahren Zeugen. Zudem wurde damals auch eine Belohnung in Höhe von 10.000 Dmark ausgesetzt. 86 Hinweise sind damals nach dem Zeugenaufruf bei der Polizei eingegangen, aber eine heiße Spur war leider nicht darunter. Es gab auch sechs Tatverdächtige damals sogar. Gegen diese wurden die Ermittlungen aber alle relativ schnell wieder eingestellt und heute kann konnte man diese bestimmt auch durch die DNA Spur mit Sicherheit abschließend ähm dann eben ausschließen.
Ja, da man in den 80er Jahren wie eben erwähnt mit dieser Sperma DNA äh nicht so viel anfangen konnte und man trotz vieler Bemühungen den Mord an Renate nicht aufklären konnte, wurden die Akten dann 2023 wieder rausgeholt und der Mordfall wurde wieder aufgerollt. Auch diese DNA Spur spielte natürlich eine große Rolle.
Leider fand man die aber nicht in der Datenbank. Somit bleibt immer noch ungewiss, sonst gibt’s die Folge ja auch heute nicht, wer Renate getötet hat. Staatsanwalt Tilopie stell den Fall betreut, wollte aber nicht einfach so aufgeben. Er startete eine DNA Reihenuntersuchung. Also Männer, die damals alt genug für eine Sexualstraftat waren und in der Gegend der Schultersbaude gelebt haben, wurden zum Speicheltest gebeten.
Denn dass es ein Tourist gewesen ist, der zum Mörder wurde, davon gehen die Ermittler ja nicht aus. hatte ich ja eben schon mal erwähnt, da die DNA Reihenuntersuchung wie immer ja auf freiwilliger Basis durchgeführt wurde, aber in Ausnahmefällen natürlich bei konkreten Verdacht äh auf richterlichem Beschluss kann man das dann ja auch so durchsetzen, gab es aber bisher keinen Treffer.
Es wurde aber eine hohe zweistellige Anzahl wohl überprüft. Aber diese Untersuchung geschaltete sich auch schwieriger als gedacht, denn nicht alle Personen, die da in Frage gekommen sind, die leben heute noch in Deutschland. Es wurden Rechtshilfe Ersuchen, z.B. in Thailand, Serbien, Tschechien, Polen und Portugal erstellt.
Auch Männer, die in Frage gekommen sind, aber mittlerweile verstorben sind, suchen die Ermittler weiter und nehmen dann auch Speichelproben, z.B. von Verwandten, um endlich aufklären zu können, wer eben ja Renate so grausam tötete. Frau Polaceck verdient es, dass der Fall aufgeklärt wird, so Staatsanwalt Tilop auch noch. Und da die DNA Reihenuntersuchung ja nicht das gewunschte Ergebnis erzielte, ging man jetzt noch einen Schritt weiter und zeigte den Fall von Renate Polaceek als Filmfall im März 2026 erst, also vor ein paar Monaten, bei Aktenzeichen XY
umgelöst. Auch das Phantombild des möglichen Mörders wurde gezeigt und auf die Belohnung von heute 5000 € hingewiesen. Fabian Puchelt vom LKA Bayern äußerte sich am Ende der Sendung mit dem Hinweis: “Wir haben Namen bekommen.” Ja, nun wurde wohl überprüft, ob die Personen noch in Berlin leben und auch wenn 40 Jahre vergangen sind, kann der Täter ja heute durchaus noch leben und müsste so um die 60 Jahre alt sein.
Wenn denn die Altersangabe des Kfz Mechatronikers oder Mechanikers da so gestimmt hat, ja, neuere Meldungen dazu, dass nun Namen überprüft worden sind und ob die Ermittler dem Täter vielleicht etwas näher sind, gibt es leider keine, aber so etwas kann sich auch mal hinziehen. Immerin hat man ja eine sehr gute DNA Spur und kann nur hoffen, dass der Täter wirklich noch lebt und man ihn jetzt auch ausfindig machen kann.
Aber vielleicht ja wurden dann Namen von ähm Personen genannt, die damals eben so aussahen wie der Herr auf dem Phantombild, aber die wurden dann vielleicht auch ausgeschlossen und man ist dem Täter immer noch keinen Schritt näher. Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass der sich vielleicht auch ins Ausland nach der Tat abgesetzt haben könnte.
Ja, der Staatsanwalt ist jedenfalls sehr engagiert und ehrgeizig in dem Fall, auch wenn der Fall jetzt schon 40 Jahre ungelöst ist, er will den jetzt endlich lösen. Außerdem haben wir in der Vergangenheit ja auch bereits gesehen, dass das in einigen Fällen durchaus nach 40 Jahren noch möglich ist, so einen Coldase zu lösen.
Und ich habe mich bei dem Mord an Renate wirklich gefragt, weshalb hat der Täter ihr so etwas angetan? Warum musste Renate sterben? War die Tat da rein sexuell motiviert? Kannten die beiden sich? Mochte er Renate aus irgendeinem Grund nicht? Ähm war er vielleicht mal ein ungebetener Gast in der Kneipe oder wollte sie die Kasse vielleicht nicht öffnen und das wurde ihr zum Verhängnis? Ihr dürft mir gerne mal eure Gedanken dazu in die Kommentare schreiben.
Auch musste der Täter ja wissen, dass es morgens um 5 Uhr nahezu leer in der Kneipe gewesen sein muss. Also irgendwie muss er ja vorher sich ein Plan gemacht haben und wusste wohl, wie er die beste Zeit für so eine Tat abschätzen konnte. Also, dass er dann nie in dieser Kneipe gewesen ist, kann ich mir kaum vorstellen.
Es waren ja auch die Vorhänge noch zugezogen. Er konnte also von außen gar nicht sehen, wie viel Menschen sich noch dort in der Kneipe befunden haben. Und das hat ja leider auch tatsächlich so funktioniert, was er da abgeschätzt hat. Und ich mag mir die letzten Minuten wirklich von Renate Polcheck nicht vorstellen, jemand sowas schreckliches anzutun.
Die Frage, die ich mir immer wieder stelle, wieso? Weshalb? Warum war das wirklich nur wegen geschätzten 150 DM in der Kasse vielleicht? Aber wieso ähm vergewaltigt man dann eine Frau auch noch? Ich finde da wirklich keine Worte für. Und wieso muss man einen Menschen dann so grausam töten? Also ah, da ähm schaudert es mich gerade schon wieder.
Ja, ich hoffe aber sehr, dass wir im Fall von Renate noch einmal Neuigkeiten erfahren werden. Die Ausstrahlung bei Aktenzeichen XY ist ja jetzt 5 Monate her. Das ist noch keine so lange Zeit. Und ich hoffe einfach mal sehr, dass dieser Cold Case noch zu lösen ist. Wie gesagt, die Vergangenheit hat uns ja gezeigt, dass das definitiv auch nach 40 Jahren möglich sein kann.
Ja, und im Fall von Vera ist es jetzt ja leider schon längere Zeit wieder still geworden. Allerdings ist der Fall ja noch nicht so alt wie der von Renate. Obwohl ich mir in Weras Fall sicher bin, würde einer der damaligen Randalierer aussagen, dann hätte sich der Fall jetzt mit Sicherheit aufgeklärt.
Aber dort scheint die ganze Gruppe weiterhin fest ja verschworen zu sein und zu schweigen. Schade, dass in diesem Fall nur die DNA-Spur der Frau gut genug gewesen ist für diesen Abgleich in der Datenbank. Gerade bei den Mittätern könnte ich mir gut vorstellen, dass diese vielleicht wegen anderer Delikte bereits polizeilich in Erscheinung getreten äh sein könnten.
Ja, ihr Lieben, das war jetzt die Doppelfolge für euch, in der ich euch zwei vermutlich sehr in der Versenkung verschwundene Fälle wieder etwas hochgeholt habe, denn auch der Fall von Renate war mir relativ schnell wieder entfallen, obwohl es ja erst ein paar Monate her ist, dass darüber berichtet wurde. Und die Ermittler glauben übrigens auch, dass viele Berliner sich heute an diesen Fall nicht mehr erinnern können.
Daher auch unter anderem heute die Folge über Renate Polaccheck, die ich jetzt eben mit Vera Marotz dann für euch fertig gestellt habe. Ja, ich freue mich wie immer über Kommentare für den Algorithmus bei YouTube und auch ein Hype, wenn ihr möchtet, dürft ihr gerne vergeben. Ich freue mich über jedes Abo auf den Podcast Portalen oder auch auf YouTube.
Das ist vollkommen kostenlos und hilft mir sehr weiter als kleine Podcasterin. Und ja, ich wünsche euch jetzt an der Stelle noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht. Bleibt sicher und gesund, ihr Lieben. Wir hören uns zu einer nächsten Folge. Bis dahin, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast.
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