Die schlimmste Mutter der Welt – Diane Downs T
Die schlimmste Mutter der Welt – Diane Downs
Donnerstag, 19. Mai 1983. Das Sonnenlicht ist längst der Dunkelheit gewichen, doch die Wärme des Tages hängt noch immer schwer in der Luft über Springfield, im Westen des US-Bundesstaates Oregon. Das Personal des Mcenzie Willam Krankenhauses hofft auf eine ruhige Nachtschicht. Bis jetzt hat sich die automatische doppelt der Notaufnahme nur selten geöffnet.
Doch als die Uhr 22:48 Uhr zeigt, zerreißt ein immer lauter werendes Hupen die nächtliche Stelle. Im nächsten Moment jagt ein nagelneuer roter Nissan wie auf zur Notaufnahme hinauf. Kaum ist der Wagen mit quietschenden Reifen zum Stehen gekommen, schlägt die Fahrertür auf. Eine junge schlanke Frau mit blonden Haaren und leichenlassem Gesicht stürzt aus dem Auto.
Ihre Bewegungen sind fahrig, ihre Augen weit aufgerissen. “Jemand hat gerade meine Kinder erschossen”, schreit sie mit schriller Stimme und fuchtet mit ihren Armen herum. Es scheint als würde die Zeit für einen Moment lang stillgen. Dann bricht die Hölle aus. [Musik] Während der diensthabende Arzt und zwei Krankenschwestern hinaus in den Nacht stürmen, weht Empfangs damit Judy den Notruf, so wie sie es bei Gewaltverbrechen immer tut.
Auf der Beifahrerseite kauert ein Mädchen mit goldgelben Haaren. Auf der Rückbank ein zweites Mädchen und ein Junge komm älter als ein Kleinkind. Der diensthabende Arzt reagiert sofort und beordert Kollegen und Pflegepersonal von der Intensivstation herunter in die Notaufnahme. Brustwunden lässt der erfahrene Mediziner das herbeigeilte Spezialteam knapp wissen.
Brustwunden sind bei Kindern besonders gefürchtet, weil Kinderkörper kleiner und dadurch wesentlich empfindlicher sind als die von Erwachsenen. Schon eine einzige Kugel kann bei Kindern mehrere Organe gleichzeitig treffen. Vorsichtig, aber mit zügigen Handgriffen, holen Ärzte und Pflegepersonal die drei schwer verletzten Kinder aus dem Auto heraus und bringen sie auf Tragen in die Schockräume.
Erst später werden die Helfer die Namen der Kinder erfahren. Das Mädchen, das auf dem Beifahrersitz kauerte, ist die siebenjährige Sheryl. Auf der Rückbank des Nissans lagen die achtjährige Christie und ihr dreijähriger Bruder Danny. Am Steuer hatte ihre 27 Jahre alte Mutter Diane Downs gesessen. Der Täter hatte jeweils zwei Schüsse auf den Brustbereich von Sherry und Christie abgefeuert.
Den kleinen Danny traf eine Kugel an der Wirbelsäule. Mutter Diane war mit einem Durchschuss am linken Unterarm hingegen vergleichsweise glimpflig davon gekommen. Anders als bei ihren Kindern hatte Diane ihre Wunde bereits selbst mit einem Verband versorgt. Das Pflegepersonal ist alarmiert, als sie feststellen müssen, dass Christi und Danny nur noch schwach und keuchend atmen.
Sie kämpfen darum, nicht zu sterben. Vor allem der kleine Junge ringt sichtbar um Luft. Für Sherry hingegen kommt jede Hilfe zu spät. Die Ärzte können nur noch den Tod der siejährigen feststellen. Unterdessen trifft die Polizei am Mceny Villam Krankenhaus ein und nimmt die Ermittlungen auf. Dian gibt zu Protokoll, daß sie am Straßenrand an einer einsamen Landstraße einen fremden Mann mit buschigen Haaren gesehen habe.
Die junge Mutter habe angehalten. Sie habe gedacht, der Unbekannte brauche vielleicht Hilfe. Doch der habe ihr das Auto stehen wollen. Der Jan habe sich geweigert, als der Mann plötzlich eine Waffe gezogen und auf ihre drei Kinder und sie geschossen habe. Sie habe vorgetäuscht, die Schlüssel wegzuwerfen und der Täter sei losgerannt wie ein Hund, der einen Bei hinterher springt.
Den Moment habe der Jan genutzt, um ihre Nissan zu starten, um mit ihren schwer verletzten Kindern Richtung Krankenhaus zu rasen. Diane lässt die Beamten wissen, dass sie ein Gewehr Kaliber 22 besitze, sowie eine Pistole Kaliber 38, welche die Postangestellte zur Sicherheit auf ihrer Lieferroute bei sich tragen würde.
Die junge Mutter stimmt zu, dass die Ballistiker sich die Waffen anschauen dürfen. Die Experten kommen zu dem Ergebnis, dass sowohl mit der Pistole als auch mit dem Gewehr seit Ewigkeiten nicht mehr geschossen worden war. Als Tatwaffen kommen sie also definitiv nicht in Frage. Nach der Jens Aussage müssen die Beamten davon ausgehen, dass ein Irrer in Springfield sein Unwesen treibt.
Die Polizei warnt die Bevölkerung und startet eine großelegte Fahung. Gesucht wird ein kaltblütiger Schütze. Jemand, der ohne mit der Wimper zucken auf eine Mutter und ihre drei kleinen Kinder das Feuer öffnet hat. Die Streifenbeamten beginnen mit ihrer Suche nach dem Mörder am Tatort an der Old Mohawk Road.
Das Gebiet befindet sich mitten im Nirgendwo in völliger Abgeschiedenheit. Es ist kein Ort, an dem eine junge Mutter mit drei Kindern im Auto mitten in der Nacht anhalten sollte, um einen fremden Mann ihre Hilfe anzubieten. Aber Vorwürfe ändern jetzt nichts mehr und wahrscheinlich sind die, die sich Dayan selbst macht, ohnehin die härtesten, glauben die Ermittler, was sie zu diesem Zeitpunkt nicht wissen können, sie könnten mit ihrer Annahme nicht weiter daneben liegen.
Während Christie und Danny in sterilen Operationsseelen um ihr Leben kämpfen, beschließt die Krankenschwester Rose Martin Mutter Diane im Wartebereich Beistand zu leisten. “Ich verspreche Ihnen, dass die Ärzte alles tun werden, was in ihrer Macht steht”, sagt Rose, während sie ihr tröstend eine Hand auf die Schulter legt.
Der Jen lacht auf, nimmt an ihrer Tasse heißen Tee, dann erwidert sie. Für meine Kinder nur das Beste. Zumindest habe ich eine gute Krankenversicherung. Die schreckliche Nachricht, dass ihr mittleres Kind, die siebenjährige Shery ihren schweren Verletzungen erlegen ist, nimmt Dian erstaunlich emotionslos auf. Ist es der Schock, eine psychische Abwehrreaktion in einer Situation, die für jeden Menschen kaum zu fassen ist? Oder ist es doch etwas anderes? Auch mit ihren lebenden Kindern zeigt Jan nicht besonders viel Mitgefühl.
Als Dr. Steven Whe der 27-jährigen so schonend wie möglich beizubringen versucht, dass vor allem Christys Zustand kritisch ist, kann er kaum eine Reaktion im Gesicht von Diane ausmachen. Für einen Moment fragt sich Dr. Wheide, ob er wirklich mit der Mutter der Kinder spricht oder ob er die Nachricht versehentlich der falschen Frau überbracht hat.
When I was finished taking care of Chr I s out her mother into my complete surprise. Diane was nonemoal not a tear in her eye. And then she says really ruined my new car. Statt Tränen, Fassungslosigkeit und Sorge spricht der Jan lieber darüber, dass das Blut ihrer Kinder die Sitze ihres Neuwagens ruiniert habe.
Ganz nebenbei lässt Dian Dr. Wheit dann auch noch wissen, er solle den Zitat Stecker ziehen, falls Christi Höhrot sei. Auch auf die Nachricht, dass die Ärzte bei dem kleinen Danny eine realistische Überlebenschance sehen, reagiert da anders als erwartet. Meinen Sie, die Kugel hat sein Herz verfehlt? sagt die 27-jährige Perplex.
Alle Krankenhausangestellten, die in dieser Nacht Dienst haben, werden später immer wieder über dasselbe Gefühl miteinander sprechen. Irgendetwas stimmt nicht mit dieser Mutter. Ihre Reaktion passt nicht zu dem Geschehenen. Während ihre Kinder um ihr Leben kämpfen, eines davon bereits tot, wirkt Jan fast unbeteiligt.
nicht das Start vor Schmerz, sondern distanziert. Fast so, als sei sie nur Beobachterin und nicht Betroffener. Doch wie misst man schon echte Trauer? Das wissen die erfahrenen Ermittler natürlich auch nicht. Auch sie sind vom Verhalten der jungen Mutter überrascht. Im Laufe ihrer Karriere hatten sie schon oft Menschen in extremen Ausnahmesituationen erlebt, aber noch nie hatte eine Mutter so kalt auf den Tod der eigenen Tochter und das Leid ihrer überlebenden Kinder reagiert.
Einer der Beamten, der Dian kurz nach der Tat vernimmt, sagt später über die junge Frau, dass sie sehr rational sei, vor allem, wenn man bedenke, was sie durchgemacht habe. Und genau diese Kühle zeigt sich auch, als der Jan endlich zu ihrer überlebenden Tochter darf. Mehrere Krankenschwestern stehen am Bett.
Dazu Paul Orten, einer der Ermittler. Christi liegt auf der Intensivstation, angeschlossen an Monitore, halb verborgen unter Schläuchen und Verbänden. Diane tritt ein, ruhig, fast kontrolliert. Keine Spur von Aufgewühltheit, kein Zögern. Sie geht direkt ans Bett, nimmt die Hand ihrer Tochter, beugt sich leicht vor. Ich liebe dich. murmelt sie.
Die Worte klingen hohl wie durch die Zähne gepresst und ohne die Spur von Wärme. Paul Orten wirft beiläufig einen Blick auf den Pulsmesser. 104 Schläge pro Minute. Christys Herz ist geschwächt, aber stabil. Dann sieht er, wie Diane die Hand des Kindes etwas fester drückt. Auf dem Monitor springt der Wert innerhalb weniger Sekunden. 115 130 147.
Doch es ist nicht nur die Technik, die Alarm schlägt, es sind auch die Augen des Mädchens, die dem Kriminalbeamten einen kalten Schau über den Rücken jagen. Als Christi ihre Mutter erkennt, veränderte sich etwas in ihrem Blick. Kein Aufleuchten, keine Erleichterung. nur ein glasiger Ausdruck, eingefrorene Angst.
Währenddessen steht fest, dass der Täter mit Kugeln vom Kaliber 22 auf Diane und ihre Kinder gefeuert hatte. Bislang gibt es zwar noch immer keine Spur vom Schützen oder der Tatwaffe, doch laut Ballistikern spricht alles dafür, dass er mit einer Pistole und nicht mit einem Gewehr geschossen hatte. Währenddessen nehmen Forensiker das Innere von Diens rotem Nissan akribisch unter die Lupe.
Sie untersuchen genau aus welchen Winkeln und in welchen Bahnen das Blut auf Tür, Sitze und Fenster gespritzt ist. Damit können Sie den Teil von Diens Aussage bestätigen, dass der Täter die Waffe von der linken Fahrerseite aus abgefeuert hatte. Dian stimmt zu, dass die Ermittler ihr Haus durchsuchen dürfen. Die Beamten beschlagnahmen mehrere Gegenstände, darunter die von Day erwähnten Gewehre und eine Schachte mit Patronen des Kaliber 22, also jenem Kaliber, das bei den brutalen Verbrechen verwendet worden war.
Während sich Christi und Danny weiterhin im Krankenhaus von dem brutalen Angriff zu erholen versuchen, findet die Beerdigung ihrer Schwester fast eine Woche nach dem Verbrechen statt. Dian hatte ihrer Tochter Christie extra ein langes weißes Kleid gekauft. Wie ein Engel soll sie aussehen, sagte diejährige. Zur Beerdigung der siebenjährigen Shery kommen viele Menschen, Nachbarn, Freunde der Familie, aber auch Fremde, die nur von dem Fall in den Medien erfahren haben.
Sie alle machen einen tief betroffenen Eindruck über den brutalen Mord an dem kleinen Mädchen. Nur Mutter Diane scheint bereits einen Weg gefunden zu haben, um mit dem Verlust von Tochter Shery umzugehen. Einen Polizeibeamten gegenüber sagte die junge Frau, dass sie sich fast schuldig fühle zu denken, dass es Sherry jetzt besser habe und wahrscheinlich im Himmel sei.
Während die Ärzte bei der siebenjährigen Christi noch auf eine vollständige Erholung hoffen, ist bei dem erst 3 Jahre alten Danny mittlerweile klar, er wird nie wieder gehen können. Der zuständige Staatsanwalt Fred Hugy ist eigentlich kein großer Freund von Sentimentalitäten. Doch als er Christie und Danny das erste Mal im Krankenhaus besucht, laufen ihm beim Anblick der schwer verletzten Kinder Tränen über die Wangen.
Umso weniger kann er das Verhalten und die Aussagen von Diane verstehen. Wenn selbst ihm, der Christie und Danny nicht kennt, beim Anblick der Kinder die Tränen kommen, wie kann ihre Mutter dann so ungerührt bleiben? Als sie ihm Ermittler Paul dann auch noch von Christ’s Reaktion erzählt, als sie ihre Mutter das erste Mal nach der Schießerei wiedersah, beschließt Fred Hugy Maßnahmen zu treffen.
Er weiß, dass Christignale nicht die eines Kindes sind, das trotz starker Schmerzen glücklich ist, endlich den Menschen zu sehen, der ihm eigentlich Heid und Sicherheit geben sollte. Der Staatsanwalt ordnet eine rund um die Urbewachung von Christi und Danny an, zudem einen Kinderpsychologen, der tagsüber an Christis Seite ist.
Hugi hofft, dass der Experte so das Vertrauen der Siebenjährigen gewinnt und sie ihm, sobald es ihr möglich ist von den Geschehnissen des 19. Mai 1983 erzählt. Diane darf ihren Kindern jetzt nicht mehr zu nahe kommen. Stündlich wachsen die Zweife der Ermittler an Dians Geschichte zum Tatablauf, die sich ständig ändert.
Keine Version gleich der anderen. Niemand der Involvierten glaubt mir an einen unbekannten Verrückten, der wahllos auf die junge Mutter und ihre kleinen Kinder geschossen hatte. Warum hatte der Täter überhaupt eine Waffe auf die Kinder abgefeuert? Wenn der Mörder wirklich an dem Auto der Familie interessiert gewesen wäre, hätte er nicht dann zuerst Fahrerin Diane erschossen? Dabei ist die 27-Jährige noch am glimpftlichsten aus der Sache herausgekommen, während zwei ihrer Kinder schwer verletzt und ihre mittlere
Tochter sogar tot ist. Dennoch hatte Diane nur ihre eigene Schusshunde am linken Unterarm versorgt. Bei ihren Kindern hingegen hatte sie nicht einmal den Versuch unternommen, die Blutungen zu stoppen. Nichts von dem, was da behauptet, scheint zusammenzupassen. Und die Aussage ihres Ex-Mannes lässt Dian in einem noch fragwürdigeren Licht erscheiden.
Steve Downs gibt zu Protokoll, dass Diane nicht zwei, sondern drei Waffen besitze. Eine Pistole Kaliber 22, also eine Waffe, die als Tatwerkzeug in Frage kommt. Das hatte die 27-Jährige den Einmittlern gegenüber verschwiegen. Darauf angesprochen bestreitet Dien, das Kaliber 22 noch zu besitzen. Selbst der forensische Abschlussbericht zu Downs Fahrzeug bringt eher neue Zweifel als Klarheit.
Auf dem Rücksitz, wo Danny und Christie getroffen wurden, finden sich Blutlachen. Doch das, was den Forensiker James Opex am meisten irritiert, ist das, was fehlt. Auf der Beifahrerseite war überhaupt kein Blut zu sehen, doch war Sharon nach dem Schuss zusammengesagt. Auch am Lenkrad fanden sich keine Schmierspuren. Wäre da, wie sie in einer ihrer Versionen behauptet, beim Einsteigen ins Auto angeschossen wurden, hätte sie reflexartig zur Wunde gegriffen.
Ihre Hand wäre blutvschmiert gewesen und dieses Blut hätte sich beim Fahren auf das Lenkrad übertragen müssen. Auch die gefundenen Pulverrückstände erzählen ihre eigene Geschichte. Beim Schuss entweicht aus dem Lauf feines rauchloses Schießpulver. Rückstände davon entdeckt der Forensiker in drei Bereichen des Fahrzeuges.
Auf der rechten Seite und entlang der Rückbank. auf der Fahrerseite nichts. Für die ermittenen Beamten eindeutige Hinweise darauf, dass der Schütze nicht wie von Dian behauptet von draußen ins Innere geschossen hatte. Vielmehrte der Täter oder besser die Täterin am Steuer des Roten Nissons gesessen haben. Und die Schusswunde an der Jenslingen Unterarm, die so glauben die erfahrenen Kriminalisten, hatte die junge Mutter sich selbst zugefügt als Teil ihrer Geschichte, um sich als Opfer darzustellen.
Der Forensiker schreibt weiter, dass einige der in Di Haus sichergestellten nicht abgefeuerten 22 Kaliberpatronen seiner Einschätzung nach bereits durch den Lade und Auswurfmechanismus derselben Waffe gelaufen sind, mit der auf die Kinder geschossen wurde. Im Laufe der Ermittlungen gelingt es den Kriminalisten das Puzzle von Diane Downs Stück für Stück zusammenzusetzen.
Sie dringen nicht nur tiefer in die Abgründe ihrer Persönlichkeit und die Muster ihres Verhaltens vor, sondern stoßen dabei auch auf das mutmaßliche Motiv für die schreckliche Tat. Diane Elizabeth Freddigson wird am 7. August 1955 geboren. Ihre Mutter ist bei der Jens Geburt 17, ihr Vater 25 Jahre alt. Im Laufe der Jahre bekommt der Jen vier Geschwisterkinder.
Der Vater nimmt, was er an Arbeit finden kann, bleibt aber nirgends lange. Die Verantwortung Ordnung im Haus zu halten, liegt früh bei Diane. Unklar ist, warum die Mutter diese Aufgabe nicht übernimmt. Dian muss sich um die jüngeren Geschwister kümmern, für Ruhe sorgen, auch um den Launen ihres dominanten Vaters zu entgehen.
Wer nicht auffällt, wird nicht bestraft. Zwischen ihrem 12. und 15. Lebensjahr wird der Jan vermutlich von ihrem Vater missbraucht. Sie zeigt i nie an. Ob aus Angst, Ohnmacht oder weil es damals schlicht keine Option ist, niemand weiß es genau. Mit 15 Jahren verliebt der Jan sich in Steve Downs. Drei Jahre später heiraten sie.
Dian ist noch keine 20, als sie ihre erste Tochter bekommt. Christian Ann geboren 1974 Jahre später von Cheryn. Nach einer Abtreibung, Dian fühlt sich mit zwei Kindern bereits überfordert, läßt Steve sich sterilisieren. Aber der Jen will mehr, vor allem Aufmerksamkeit und Bestätigung. Sie beginnt eine Affäre mit einem Kollegen und wird erneut schwanger.
1979 kommt Steven Danny zur Welt, den alle nur Danny nennen. Steve bleibt trotz allem bei Diane und den Kindern vorerst. Doch das Familienleben ist angespannt. Der Jan wirkt gereizt, überfordert, oft abwesend. Mehr und mehr entzieht der Jan sich ihrer Verantwortung. Ihre Kinder überlässt sie zunehmend sich selbst.
Trotzdem bewirbt sie sich als Leimutter und schafft es sich als stabil und fürsorglich darzustellen. 1982 bringt sie ein fremdes Kind zur Welt, gibt es wie vereinbart ab und erhält dafür. 000 $. Bei ihrer Arbeit beim United States Poster Service lernt der Jan den verheirateten Robert Nickebocker kennen. Sie verliebt sich, doch Robert will keine Kinder, keine neue Familie, keinen Daddyalltag.
Der sterilisierte Mann will seine Ehefrau keinesfalls für eine Flüchtige Affäre verlassen und macht da Jan klar, mit ihren Kindern hat er keine Zukunft vor Augen. Doch Dian klammert sich an ihn. Ihre Beziehung ist ein Auf und ab aus Nähe, Streit, Hoffnung und Ablehnung. Im Frühjahr 1983 beendet Robert die Beziehung zu Diane endgültig.
Dian wird depressiv. In ihrem Tagebuch mal Dian sich ein Leben mit Robert aus. Frei, ungestört, ohne Verpflichtungen. Die Kinder wirken darin wie ein Hindernis, dass ihren Glück im Weg steht. Nach der Entscheidung vom Ehemann Steve zieht sie mit ihren drei Kindern von Arizona Oregon, um näher bei ihren Eltern sein zu können.

Trotz der März 2000 km, die jetzt zwischen Diane und Robert liegen, hofft sie den verheirateten Mann doch noch für sich gewinnen zu können. Für die Ermittler steht fest, Diane wollte ihre Kinder loswerden. Aus Liebe zu einem Mann, der nicht nur keine Kinder follte, sondern auch kein ernsthaftes Interesse an Dian selbst hatte.
Dann meldet sich ein Zeuge, der die Aussage von Dayan weiter ins Wanken bringt. Ein Autofahrer macht bei der Polizei eine Aussage. Die junge Mutter hatte ja ausgesagt, dass sie nach der Schießerei direkt zum Mceny Willam Krankenhaus gerast sei. Der Zeuge hingegen berichtet, dass er in der Tatnacht hinter der Jens roten Nissan mit Arizona Kennzeichen auf der Urt Mohawk Road hinterhergefahren sei.
Allerdings so der Mann sei der Wagen mit maximal 10 Stunden Kilometer auf der Landstraße entlang geschlichen. Darüber habe sich der Mann sehr geärgert, weil er wegen der kurvenreichen Strecke seinen Vordermann nicht überholen konnte. Und Diane ist unterdessen zu der Ansicht gekommen, dass Angriff die beste Verteidigung sei.
Die 27-jährige ist sich bewusst, dass sie als mögliche Mörderin in das Visier der Ermittler geraten ist. Immerhin hatten die Behörden die beiden überlebenden Kinder in die Opp des Jugendamtes gegeben, dass Christi und Danny wiederum in eine Pflegefamilie vermittelt hat. Dianen selbst darf keinen Kontakt zu ihren Kindern aufnehmen.
Dian bittet die ermittelnden Beamten um ein Gespräch. Sie wolle ihnen Informationen geben, die sie bis jetzt noch nicht preis gegeben habe. Die Kriminalbeamten hoffen auf einen neuen Ermittlungsansatz, doch sie müssen schnell feststellen, dass Daen sie nur auf die falsche Spur fühlen will. Während des Gespräches behauptet die junge Mutter, daß sie den Angreifer möglicherweise gekannt habe, weil er sie bei ihrem Namen genannt habe.
Die Kriminalbeamten werden im Ton jetzt deutlich schärfer. Mit ihrer Zurückhaltung ist es nun endgültig vorbei. Warum erzählt sie das alles gerade jetzt? Fragen die Ermittler. Dian weiß es nicht. War der Täter ein Bekannt aus Oregon oder aus Arizona? Auch das weiß sie nicht. Warum sollte jemand ihre Kinder erschießen wollen, möchten die Kriminalbeamten wissen und auch dafür hat der Jan keine Erklärung.
War sie wirklich sofort zum Krankenhaus gefahren oder hatte sie gezögert? Haken die Ermittler nach. Der Yang kann sich nicht mehr erinnern. Und warum hatte sie nichts unternommen, als der Mann im Nissan das Feuer auf ihre Kinder öffnete? Auch darauf hatte Jan keine Antwort. Aber als die Kriminalpolizisten sie schließlich direkt fragen, ob sie ihre Kinder töten wollte, weil sie ihrer Meinung nach ihre Chance bei Robert Nickbor ruiniert hatten, da entlocken sie Dian das erste Mal eine Gefühlsregung.
Yeah, you can find the guy yourself. I know I do mit dem perten Gesichtsausdruck springt die mittlerweile 28-jährige auf, beschimpft die Ermittler, droht ihnen und lässt sie wissen, dass sie alle am Arsch sein. Dann stürmt sie aus dem Polizeipräsidium heraus. Bei darauf macht er Jan öffentlich, dass sie ein Kind von ihrem neuen Liebhaber erwartet.
Kinder kann man nicht ersetzen, aber die Wirkung, die sie auf einen haben und sie geben mir Liebe, Zufriedenheit, Stabilität und einen Grund zum Leben und glücklich sein. Ende Februar 1984, 9 Monate Nach der Schießerei erhebt Staatsanwalt Hugi eine Anklage wegen Mordes, zwei Anklagen wegen versuchten Mordes und zwei Anklagen wegen Körperverletzung gegen Dian Dams.
Die 28-jährige kommt in Untersuchungshaft. Die Medien überschlagen sich, als sie von der Verhaftung der jungen Mutter erfahren, die sie aufgrund ihres Aussehens nicht selten als Doppelgängerin von Prinzessin bezeichnet. Im Mai 1984, 3 Monate nach der Jens Verhaftung, beginnt der Prozess gegen die schwangere Frau.
Das Interesse der Öffentlichkeit an der Verhandlung ist riesig. Die Angeklagte speitet die Meinung der Bevölkerung. Die einen halten da für eine Helden, die anderen für den Teufel in Menschengestalt. Ein psychiatrischer Gutachter bescheinigte angeklagten Narzissmus und Psychopathie. Während des Prozesses kommen dutzende Zeugen zu Wort.
Manche Aussagen verblassen schnell, andere brennen sich den Prozessbeteiligten ins Gedächtnis. Vor allem die der kleinen Christie. Zitternd und mit verweinten Augen wird sie von Staatsanwalt Fred Hugi in den Saal geführt. Es ist offensichtlich, dass der Jurist diesen Moment verabscheut. Ein Kind gegen die eigene Mutter aussagen zu lassen, das ist keine leichte Aufgabe, aber es ist notwendig.
Fred Hugy weiß, dass nur so die Wahrheit ans Licht kommen kann. Der Staatsanwalt blass mit angespannter Mine beginnt ruhig mit der Befragung. Seine Stimme ist sanft, beinahe väterlich. Immer wieder reicht der Christi ein Taschentuch und wartet geduldig, wenn sie ins Stock gerät, weil ihr die Stimme versagt.
Er erklärt Christi behutsam, wie wichtig es ist, im Zeugen Stand die Wahrheit zu sagen. Sie nickt. Als sie sich etwas gefangen hat, stellt er erste harmlose Fragen zur Familie, zur Schule, zu ihrem Alltag. Dann, als er spürt, dass sie bereit ist, lenkt er das Gespräch vorsichtig auf den Tag der Tat. Chy beginnt zu zittern.
Der Staatsanwalt legt ihr beruhigend die Hand auf die Schulter, gibt die Zeit sich zu sammeln. Erst als sie leicht nickt, fährt er fort mit leiser Stimme vorsichtig formuliert. Was hat deine Mutter mit euch gemacht? Christy antwortete stockend. Sie beugte sich nach hinten und hat auf Danny geschossen.
Was ist dann passiert? Was geschah, nachdem Danny angeschossen wurde? Chissy bricht den Tränen aus. Fred Hugi tritt näher, nimmt sie vorsichtig in den Arm. Er hat mit diesem Moment gerechnet. Er wusste, er würde kommen und er weiß, dass er ihn jetzt mit ihr gemeinsam durchstehen muss. Also wartet er, bis sie sich wieder beruhigt hat.
Dann stellt er die entscheidende Frage: Ruhig, vorsichtig, ohne Druck. Erinnerst du dich, als du angeschossen wurdest? Christi nickt sh you mein wer hat auf dich geschossen meine Mama. Nur diese zwei Worte klar ruhig ohne jedes zögern. Für einen Moment ist es im Seil so still, dass das Geräusch einer fallenden Stecknade wie ein Donnerschlag wirken würde.
Im Juni 1984 kommt die Jury wenig überraschend nach der Aussage der kleinen Christie zu einem einstimmigen Ergebnis. Sie geht davon aus, dass Diane ihre Kinder für ihren Liebhaber aus dem Weg schaffen wollte. Anschließend schoss sie sich selbst in den Arm, um ihre Geschichte glaubwürdig erscheinen zu lassen, wonach ein Unbekannter für die schweren Verletzungen ihrer Kinder verantwortlich sei.
Danach fuhr sie absichtlich langsam zum Krankenhaus in der Hoffnung, dass ihre Kinder dort nicht mehr lebten. Auf dem Weg dorthin entsorgte sie die Tatwaffe, ihre Pistole Kaliber 22, möglicherweise in einem Gewässer. Die Tatwaffe bleibt bis heute verschwunden. Anders aber als der geplant hatte, überlebten Christie und Danny und durchkreuzten damit den teuflischen Plan ihrer Mutter.
Die Geschworenen befinden Dian Downs sind allen Anklagepunkten für schuldig. Der Richter verurteilt die 28-jährige zu einer lebenslangen Haftstrafe plus 50 Jahre wegen Schusswaffengebrauches. In seiner Urteilsbegründung erklärt der Vorsitzende, das Gericht hofft, dass die Angeklagte nie wieder freikommt.
Ich bin diesem Ziel so nah gekommen wie möglich. Nach ihrer Verurteilung bringt Jan ein gesundes Baby zur Welt. Eine Familie adoptiert das kleine Mädchen. 1987, 3 Jahre nach ihrer Verhaftung, sorgte Jen Abams für Schlagzeihen. Der jungen Frau gelingt die Flucht aus dem Gefängnis. Unbemerkt vom Wachpersonal hatte die verurteilte Mörderin einen 5mmeter hohen Stacheldrahtzaun überwunden und war so in die Freiheit gelangt.
10 Tage lang sucht die Polizei in 14 Bundesstaaten nach ihr, bis es den Beamten schließlich gelingt, sie in einem Apartment des Ehemannes, einer Mitgefangenen festzunehmen. Dianen selbst behauptet, dass sie nur aus dem Gefängnis ausgebrochen sei, um den wahren Mörder ihrer Kinder zu finden. Bis heute hält der Jan an ihrer Unschuld fest.
Der Staatsanwalt Fred Hugi und seine Frau adoptieren Christie und Danny, der aufgrund der Schwere seiner Verletzungen im Rollstuhl sitzt. Beide Kinder wachsen zu selbstbewussten jungen Menschen heran. Die beiden Geschwister haben keinen Kontakt mehr zu ihrer leiblichen Mutter. Christie bekommt mehrere Kinder, darunter auch eine Tochter, die sie Sher tauft.
in Erinnerung an ihre ermordete Schwester. Ja, und wenn man über den Fall Diowns spricht, kommt man irgendwann an den Punkt, an dem es nicht mehr nur um das juristische oder psychologische Profil geht, sondern um ihre Rolle als Mutter. Und genau das hier ist für mich persönlich am schwersten zu begreifen. Dian Downs hat ihre Kinder nicht beschützt.
Sie hat ihnen nicht geholfen, als sie in Lebensgefahr waren, weil sie die Gefahr war. Und diese Umkehrung der müterlichen Verantwortung ist vielleicht das, was an diesem Fall wirklich so tieferstörend ist und bleibt, weil es geht nicht um diese Tat an sich, sondern um den fundamentalen Bruch mit einer sozialen und emotionalen Grundfunktion, also dem Schutz der eigenen Kinder.
Dass Diane später behauptet hat, sie liebe ihre Kinder, ist wie ich finde, sehr schwer ernst zu ihre Handlungen sprechen eine klare Sprache. Was bei ihr stattdessen immer wieder auffällt, ist ein sehr kontrollierender ich bezogener Umgang mit Beziehungen auch zu ihren Kindern. Es bricht mir auch irgendwo das Herz waren ihre Kinder für deren keine eigenständigen Menschen, sondern einfach nur Ballas, die ihr im Weg standen, die ihr im Weg in ihren Beziehungen standen, sie standen im Weg ihrer Affäre.
Ja, und das muss man sich echt mal durch den Kopf gehen lassen. Da hatte ein Affäre mit einem Mann, der ihr klipp und klar gesagt hat, dass er seine Frau nicht verlassen wird und der ihr gesagt hat, dass er keine Kinder haben möchte, sich sterilisieren lassen hat. Und welchen Schluss hat der Jan daraus gezogen? Ihre Kinder sind eine Belastung, also müssen sie sterben.
Und das ist unglaublich schwer zu begreifen. Zwei der Kinder haben ja schwer verletzt überlebt und sie mussten nicht nur mit den physischen Folgen leben bzw. lernen zu leben, sondern auch mit dem Wissen, dass es die eigene Mutter war, die auf sie geschossen hat. Dass der Jan Downs in den folgenden Jahren nie echte Reue gezeigt hat, macht das alles dann auch noch mal schwerer.
Ihre Aussagen blieben selbstbezogen, manchmal sogar manipulativ, als ginge es in erster Linie um ihre eigene Geschichte, nicht um das Leid, das sie verursacht hat. Ja, ich merke einfach, wie diese Emotionen in mir hochkochen. Dieser Moment, als Christine im Krankenhaus ihre Augen öffnet und vor Angst erstart, weil ihre Mutter vor ihr steht.
Da habe ich echt so Gänsehaut bekommen. Das macht ein so sprachlos und so wütend. Einfach berührend finde ich aber wenigstens so ein kleines Happy End in diesem Fall, dass Christi und Danny dann später von der Familie des Staatsanwalts adoptiert wurden. Eine Wendung, die zeigt, dass es doch noch Menschen gab, die Verantwortung übernommen haben, wo andere sie aufgegeben hätten.
auch eine besondere Entwicklung der Geschichte, weil natürlich wird auch nicht jeder Staatsanwalt und jeder Richter jetzt Kinder adoptieren können, die aus so einem Drama oder Familien herauskommen. Was diesen Bruch auch mit dem Urvertrauen für die Kinder langfristig bedeutet, das kann man am Ende auch nur erahnen.
Soweit man weiß, ist es aber so, dass es den beiden sehr gut ging bei dieser Familie. Psychologisch ist ja auch viel über Diwns gesagt worden, über Persönlichkeitsstörung, narzisstische Strukturen, emotionale Instabilität, aber ja, auch hier bleibt die Frage einfach offen. Reicht das sie nur zu diagnostizieren oder brauchen wir ein tiefes Verständnis dafür, wie solche Muster überhaupt entstehen und wie man hätte früher eingreifen können? Was mich außerdem beschäftigt hat und immer noch tut ist, wie sehr dieser Fall unsere Vorstellung davon herausfordert, wie
Mütter auch sein sollten. Es gibt ja eine unausgesprochene gesellschaftliche Erwartung, dass Mütter von Natur aus fürsorglich, schützend, aufopferungsvoll sind. Wenn eine Mutter jetzt aber stattdessen zur Täterin wird, trifft uns das tiefer als bei anderen Täterprofilen vielleicht, weil es eben gegen ein moralisches Grundgerüst verstößt, dass wir auch alle mittraten.
Bien downs wurde oft als das Gegenteil einer Mutter beschrieben. Aber vielleicht müssen wir noch einen Schritt weitergehen, weil sie hat ja bewusst gegen die Rolle gehandelt, die als Mutter gesellschaftlich wie menschlich zugeschrieben war und das nicht in einem Moment der Kurzschlussreaktion oder aus psychischer Ausnahmesituation heraus, sondern mit Planung, mit Nachdruck und vor allem ohne später echte Verantwortung zu übernehmen.
Sie wurde ja nicht zur Täterin, trotz ihrer Mutterschaft, sondern wegen ihrer Mutterschaft. Auch das System hat hier Schwächen gezeigt. Also Dian war bereits vor der Tat auffällig gewesen. Es gab Berichte über emotionale Vernachlässigung, fragwürdige Erziehungsmethoden, instabile Beziehungen, aber offenbar reichte das eben nicht aus, um wirksam einzugreifen.
Denn wäre es möglich gewesen, die Kinder früher aus der Dynamik herauszuholen, ist natürlich auch eine der Fragen, die sich jetzt stellt. Hätte man eventuell mehr tun können, um die Gefahr zu erkennen? Ja, aber auch hier kann man nur sagen, natürlich ist das im Rückblick immer leicht zu sagen und trotzdem solche Fälle zeigen, wie notwendig mal wieder präventive Maßnahmen im Kinderschutz sind und wie schwer es ist, psychologische Gewalt oder emotionalen Missbrauch rechtzeitig zu erkennen, wenn die äußeren Strukturen
ja noch so halbwegs funktionieren. Ich möchte jetzt aber trotzdem auch noch mal erwähnen, dass Dian Downs natürlich ein krasses Beispiel ist. Uns ist bzw. uns sollte ein bewusst sein, dass Mitter natürlich nicht immer in dieses tolle gesellschaftliche Bild passen, welches ja jetzt gerade oder ich jetzt gerade beschrieben habe.
Fehlt natürlich auch nicht, aber ich beziehe mich hier mit dem Blick auf den Fall jetzt aber auf die Mütter. Ja, weil es gibt genug Mütter, die natürlich diese Rollen auch nicht so bedienen, wie man es sich vorstellt. Dazu kommt ja dann auch noch der Fakt, dass Diane erneut ein Kind zur Welt gebracht hat. Ja, nachdem sie versucht hat, alle ihre Dreck Kinder umzubringen.
Christie, die damals 8 Jahre alt war, erlitt durch die Schussverletzung einen Schlaganfall, der zu einer Sprachbehinderung führte. Trotz dieser Herausforderung schloss sie später ein Studium an der University of Oregon ab, heiratete und bekam Kinder. Danny ist im Alter von 3 Jahren von seiner Mutter angeschossen worden, blieb von der Hüfte abwärts gelehmt.
Auch er absolvierte ein Studium und entwickelte sich ja zu einem Computerexperten. Die jüngste Tochter von DiA Downs mit dem Namen Rebecca wurde kurz nach der Verurteilung ihrer Mutter geboren und zur Adoption freigegeben und Rebecca erfuhr erst im Alter von 16 Jahren durch einen Film über den Fall von ihrer biologischen Mutter.
Rebecca entschied sich dann später öffentlich über ihre Erfahrungen zu sprechen und betonte, dass sie ihren eigenen Weg unabhängig von der Vergangenheit ihrer Mutter gefunden hat. Heute arbeitet sie im Gesundheitswesen und ist Selbstmutter. Ja, und Diane, die verbüst derzeit eine lebenslange Haftstrafe im Central California Wom’s Facility in Chailla in Kalifornien.
Im November 2024 stellte sie einen Antrag auf Wiederaufnahme ihres Verfahrens beim Marian County Circuit Court mit der Begründung, dass sie ursprüngliches Urteil aufgrund eines nicht einstimmigen Juryentscheids verfassungswidrig sei. Dieser Antrag wurde jedoch abgelehnt, ein Statusüberprüfungstermin für diesen Fall. war jetzt für den 18.
April 2025 angesetzt. Zusammenfassend haben alle drei Kinder trotz der traumatischen Ereignisse in ihrer frühen Kindheit Wege gefunden, ihr Leben positiv zu gestalten und sich von der Vergangenheit zu distanzieren. Zum Schluss bleibt für mich vor allem die Erkenntnis, dass dieser Fall weit über eine einzelne Tat hinausgeht.
Er wirft Fragen auf, die wir als Gesellschaft nur ungern stellen. Was ist, wenn Menschen, die beschützen sollen, zur Gefahr werden? Und dementsprechend, wie schützen wir eigentlich die Schwächsten, wenn Warnzeichen übersehen oder nicht ernst genommen werden? Übrigens, um jetzt so ausleiten zu werden, ähm noch kurz zu dem Film, den ich auch schon eben beiläufig erwähnt habe.
Der Film heißt Schrei vor dem Abgrund, manchmal aber auch Schrei am Abgrund, also je nachdem. Er basiert zumindest ähm auf dieser Schlimmtat und ich muss zugeben, dass ich den Film vor Jahren Jahren wirklich einmal gesehen habe. Ja, und so wie ich das verbinde, hat er mich auf jeden Fall auch schon damals sehr mitgenommen.
Ja, ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo man den Film aktuell streamen kann. Ich habe jetzt nichts gefunden, sonst hätte ich dir nicht gegeben, aber ich bin mir sicher, wenn du möchtest, findest du das auf jeden Fall heraus. Ich sage jetzt dann auch vielen Dank. Danke fürs dran bleiben, danke fürs zuhören. Vielen, vielen Dank für deine Nachrichten und deine Geduld natürlich.
Vielen Dank für deinen unglaublichen Support, für die richtig vielen tollen Bewertungen, die ich jetzt bekommen habe. Ich weiß, ich habe jetzt ein bisschen äh oft drauf hingewiesen, aber ähm wirklich, das ist so so cool ähm ja, wenn du dir einfach kurz Zeit nimmst, den Podcast bewertest und das ist so eine Unterstützung.
Also ich glaube, es ist mehr größere Unterstützung, als wenn mir jeder von euch jetzt 50 Cent schicken würde oder sowas, sage ich jetzt mal. Also wirklich ist super. Vielen, vielen vielen vielen Dank. Ich weiß, wie wenig selbstverständlich das alles ist und deswegen ja ganz viel Liebe an dich von mir.
