Der mysteriöse Tod von Susi Greiner im Jahr 2006 in Österreich T
Der mysteriöse Tod von Susi Greiner im Jahr 2006 in Österreich

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Hallo ihr Lieben, herzlich willkommen auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Lias Crimetime. Schön, dass ihr diesmal auch wieder mit dabei seid und vielen Dank auch für die Rückmeldungen bezüglich des Tons.
Die meisten haben geschrieben, dass der Ton vollkommen in Ordnung ist. Ich habe nur manchmal gelesen, dass es so ein bisschen übersteuert wäre oder so, deswegen hatte ich auch mitgefragt. Aber ich versuche im neuen Jahr auf jeden Fall mal so ein bisschen was noch an der Tonqualität zu verbessern. Ähm ja, aber schön, dass es auch so einigermaßen ähm ja passt für euch.
Heute habe ich einen Fall für euch, der ein vielfacher Wunsch gewesen ist. Ich habe aber immer gedacht, hm, zu diesem Fall gibt es nicht so wirklich viele Infos, da er auch schon 20 Jahre alt ist. Ich habe mich jetzt so ein bisschen mit diesem Fall natürlich für die Folge beschäftigt und ja, ich muss schon sagen, ich finde ihn äußerst seltsam, vielleicht sogar mysteriös.
Ich bin wirklich gespannt, was ihr zu dem Fall sagt, wenn ich euch ähm diesen jetzt vortragen werde. Es geht um einen Fall, der sich in Österreich ereignet hat im Jahr 2006, also fast 20 Jahre ist das her. Dort lebte Susi Greiner, eine gebürtige Deutsche in Steinberg am Roffahn in Tirol, zur Miete in einer kleinen Wohnung mit ihrem Hund zusammen.
Und die 28-jährige arbeitete als Kellnerin am Tegernsee, was zum Oberbeayerischen Landkreis Miesbach und somit zu Deutschland gehört. Den Tegernsee und Steinberg am Roffahn trennen gute 40 km und Susi sieht auf den Bildern für alle, die jetzt auf den Podcast Portalen zu hören, die man so im Internet finden kann, sehr hübsch aus, sie hat blonde lange Haare, eine schlanke Figur und ja, ist auf den Bildern so in Wandermontour zu sehen.
Sie wirkt sehr, sehr sportlich. Es gibt aber auch relativ wenige Bilder von ihr. Und zu ihrer Familie soll Susi ein gutes Verhältnis gehabt haben. Über eine Partnerschaft ist jetzt so nichts bekannt. Auch bei ihrer Mutter hat sich Susi wohl regelmäßig gemeldet, denn sie wunderte es sehr, dass sie Anfang August 2006 gar nichts mehr von ihrer Tochter hört.
Am 1. August 2006 beendete Susi ihren Job als Kellnerin frühzeitig aufgrund von Kopfschmerzen und schreibt ihrem Arbeitgeber aber, dass sie am 2. August 2006 wiederkommen würde und wann sie denn anfangen solle. Am zweiten August aber dann, so wird später bekannt, wird Susi von einem Anruf sehr früh gegen 6 Uhr morgens geweckt.
Sie soll sich dann in Eile aus dem Haus gemacht haben. Ich vermute, diese Angabe stammt von ihrer Vermieterin. Wer so sie anrief an diesem Morgen, das bleibt bis heute unklar. Später am Tag wird sie am Tegernsee gesehen, wo sie ja eigentlich auch arbeitete. Nichts Verwunderliches eigentlich. Vielleicht wurde sie auch angerufen, um eher zur Arbeit zu kommen.
Das war so mein Gedanke im ersten Moment. Jedoch wurde das ja nie so ausgesagt und das ist nur was, was ich mir so vorstellen könnte, was aber im Nachhinein nicht so wirklich passt. Am Tegernsee will sie auch am 2. August dann ein Arbeitskollege gesehen haben. Susi soll weinend am Bürgersteig gesessen haben.
Sie wirkte sehr bedrückt und ja saß da so ein bisschen zusammengekauert wohl. Er hat sie aber wohl nur im Vorbeifahren bemerkt und konnte sie deswegen auch nicht fragen, was denn los ist. Vielleicht wollte er sie aber auch generell einfach in Ruhe lassen und sich da nicht einmischen. Auf der Arbeit am Tegernsee erscheint Susi übrigens am 2. August dann gar nicht.
Um 10 Uhr wird dann aber mit ihrer Bankkarte in Warngau, das ist so 15 km vom Tegernsee entfernt, für 4,50 € etwas eingekauft an einer Tankstelle. Es sollen Zigaretten und Kaugummis gewesen sein. Vor 20 Jahren waren die Preise ja, was Zigaretten angeht, noch deutlich günstiger, aber mit einem Kaugummi zusammen schon eine ziemlich niedrige Summe, wie ich finde.
Die Verkäuferin allerdings konnte im späteren nicht sagen, ob Susi die Sachen kaufte oder ob es jemand anders getan hat. Auch wenn man so sie später in ihrem PKW gesehen haben, aber auf dem Beifahrersitz soll ein Mann gesessen haben. Am Mittag sah man Susi dann mit ihrem Hund im Enktal im Kavendel in Tirol und das Enktal und die Enkalm werden für den Fall noch eine Rolle spielen.
Und leider bin ich mit diesen Gebieten sehr wenig bewandert, muss ich euch sagen. Falls es hierbei mal zu kleinen möglicherweise falschen Aussagen von mir kommen könnte. dann war das keinesfalls beabsichtigt und ihr dürft mir sonst gerne mal ähm schreiben, wenn irgendwas jetzt ähm an den örtlichen Gegebenheiten falsch gewesen ist in den Kommentaren.
Da bin ich gerne lernfähig und ähm wie ich anfangs ja schon sagte, meldete sich Susi nicht mehr bei ihrer Familie und die wird auch dann so langsam unruhig. So vermute ich, durch die Aussagen von Zeugen und einer Handyortung wird dann der letzte Standort von Susi so in etwa festgemacht. Und das soll wohl die Enkalm gewesen sein, wo man sie ja zuletzt im Tal gesichtet hat.
Und erst haben die Behörden wohl nicht so viel unternommen, bis ihre Mutter und heute bereut sie das bei den österreichischen Behörden auch einen möglichen Suizid ihrer Tochter anspricht. Sie hat mal mitbekommen, dass dann schneller nach jemanden gesucht werden würde, aber wie schlimm ist das für eine Mutter ähm zu lügen, damit man nach ihrer Tochter sucht? Wie schlimm muss diese Situation auch gewesen sein, einfach zu merken, da wird gar nichts so wirklich unternommen.
Aber bei der Absuche nach Susi durch die österreichischen Behörden wird sie leider nicht gefunden. Ihr Auto allerdings stand auf einem Parkplatz, der Enkalm bzw. wohl an einem Restaurant, so fern ich mich jetzt richtig erinnere. Und ihr Rucksack, der wird auch an der Enkalm irgendwo abgegeben.
Wo genau ist mir leider nicht bekannt. Das war am 3. August 2006 und in dem Rucksack sollen sich ein oder zwei Handys befunden haben und die haben wohl ständig geklingelt, aber es hat nie jemand mal die Anrufe angenommen und ja, ist ja schon so ein bisschen komisch. Es hätte ja auch jemand sein können, der einfach seinen Rucksack und sein Telefon vermisst und dann darauf anruft in der Hoffnung, es nimmt jemand ab, aber das ist eben nicht passiert.
Die Annahme, dass Susi etwas passiert sein könnte, die wird natürlich immer realer für die Familie. Sie machen sich große Sorgen. Susis Hund, den sie bei der Wanderung auch dabei gehabt hat, der wird 5 Tage später nach der letzten Sichtung gefunden, lebend am 7. August 2006. Da hatte man wohl auch versucht mit ihm vielleicht eine Spur von Susi zu bekommen, aber auch er führte sie nicht zu Susi. 12 Tage später am 19.
August 2006 finden deutsche Bergsteiger dann 500 bis 1000 m unterhalb der Gumpenspitze den nackten Leichtnahen der 28-jährigen. Für die Behörden war das kein Fremdverschulden. Die Obduktion, die der bekannte Gerichtsmediziner Dr. Abel durchführte, der unter anderem auch bei Raven Vollrad die Obduktion durchgeführt hat.
Hört euch den Fall gerne mal auf meinem Kanal an, denn dieser Gerichtsmediziner war im Fall von Raven Vollrad schon ziemlich umstritten. M ja, gibt dann an, dass Susi an einer Unterkühlung des Gesamtorganismus gestorben sei. Ein Todeszeitpunkt wurde nicht festgemacht und Susi hatte aber keine Substanzen, also Drogen im Blut. Das konnte man feststellen.
Sie hatte nichts konsumiert und hatte 0,3 Promille im Blut. Also ungefähr so ein Wert würde ich jetzt mal abschätzen, wenn jemand eine Flasche Bier getrunken hat. Es wurde einzig eine kleine Platzwunde am Kopf festgestellt, die sei wohl dann durch einen Sturz passiert, so der Gerichtsmediziner. Aber wo ist Suis Kleidung und weshalb soll sie sich die ausgezogen haben? Ein Teil der Kleidung wird später wohl im Tal gefunden, genauso wie auch die Wanderschuhe.
Da wurde ein Sweatshirt, ein Top oder Unterhemd und ein BH gefunden. Aber jetzt kommt es. Susis Mutter gibt später an. Die Kleidung ist gar nicht von ihrer Tochter. Allein die Größe habe nicht gepasst. Untersucht wurde die Kleidung aber auch nicht auf mögliche DNA Spuren. Die Wanderschuhe wurden auch sehr weit unterhalb der Stelle gefunden, an der man Susi später auffand.
Aber nicht nur die Wanderschuhe lagen an einer bestimmten Stelle an der Enalm. Auch ein weiterer Rucksack von ihr wird gefunden am 5. August 2006, also auch in diesem Zeitraum weit ähm bevor man eben den Leichnamen gefunden hat. Und das ist ein Rucksack gewesen, wo Susis Laptop sich drin befunden hat. Und wie man später feststellt, wurden aber die Daten des Laptops professionell gelöscht.
Es gab auch Berichte, wo steht, dass auch die Handys auf Werkseinstellung zurückgesetzt wurden. Ob das jetzt stimmt, kann ich euch leider nicht hundertprozentig sagen, aber es wurde später von einem von Susis Mutter angeheuerten Spezialisten festgestellt, dass die Daten vom Laptop nicht von einer Person gelöscht werden konnten, die von Computern nur leinhafte Kenntnisse gehabt hatte und Susi konnte die Daten also sehr wahrscheinlich selbst gar nicht gelöscht haben.
Und wieso findet sich auf einmal ein zweiter Rucksack? Was wollte Susi beim Wandern mit zwei Rucksäcken und ihrem Laptop und wieso hätte sie ihren Laptop da überhaupt irgendwo gebrauchen können? Und wie ich ja eben schon sagte, es wurden Susis Sweatshirt, ihr Top oder Unterhemd und ein BH gefunden. Zumindest meinen das die österreichischen Behörden.
Es ist auch noch immer möglich, dass ihre Mutter diese Sachen schlichtweg ja nicht kannte. Das ist ja durchaus möglich. Aber ihre Hose, ihre Socken und ihr Slip werden auch niemals gefunden. Susi muss dann ja ohne ihre Schuhe, so geht man davon aus, weitergewandert sein oder es hat die Schuhe im Nachhinein jemand unten abgelegt. Das kann ja auch sein.
Bei dem unebenen Untergrund, bei dem es mehr als nützlich gewesen wäre, Wanderschuhe zu tragen, weil man sich sonst auch bestimmt nur weh tun würde, gibt der Gerichtsmediziner aber auf Anfrage von Susis Mutter später an, dass sie keinerlei Verletzungen an den Füßen gehabt habe, ihre Tochter, bloß etwas Gras zwischen den Zehen, was dann ja doch dafür spricht, dass sie scheinbar ein bisschen barfuß unterwegs war.
Wie auch immer, ob das jetzt stimmt, weil wie kann das sein, dass Susi sich ausgezogen haben soll? Dafür hat aber der Gerichtsmediziner auch eine Erklärung. Es gibt eine sogenannte Kälteidiotie, so heißt das. Dabei ziehen sich stark unterkühlte Menschen die Kleidung aus, weil sich so vor dem Tod dann die Gefäße in den Extremitäten noch mal weiten und dadurch eben dann so ein ganz dolles Wärmegefühl ausgelöst wird.
Aber man fand die ersten Kleidungsstücke von Susi sehr viel weiter unten und die Unterbekleidung, wie ich ja gerade schon erwähnte, fand man ja überhaupt nicht. All das über den Fall von Susi Greiner, was so berichtet wird, klingt für mich, die sicher erstmalig so mit dem Fall befasst, für euch wirklich seltsam.
Für die Behörden allerdings bestand vor 20 Jahren kein Anhalt für weitere Ermittlungen. Der ORF berichtete auch mal in einer kurzen Doku über den Fall und dort wollten die Ermittler übrigens kein Interview geben bzw. haben das wohl sofort abgebrochen mit der Begründung, dass man eben nicht ähm so dargestellt werden möchte wie der letzte Dep.
Also so ungefähr hat man das in der Doku verstanden. Und die Staatsanwaltschaft in Innsbruck gab auch an, dass es überhaupt keine Hinweise auf ein Verbrechen geben würde, also keine Hemmerome, keine Hinweise, dass Susi nackt irgendwo abgelegt wurde. Nichts hat auf ein Gewaltverbrechen beispielsweise hingedeutet.
Als der Reporter aber dem Staatsanwaltern erzählt, dass Susi doch auch mit einem Mann in einem PKW ähm gesehen wurde, ja, da wird er durchaus einige Zeit still, der Staatsanwalt, und wiederholt eigentlich das, was er sowieso schon erzählte. Auch hielt man es nicht für nötig, DNA Spuren im Auto oder an der Kleidung zu sichern, denn es sei ja klar ein Suizid gewesen.
Diese gehen eben davon aus, dass Susi sich in Absicht sich zu suizidieren im Sommer im Tal dann, das natürlich bei schönem Wetter auch gut besucht gewesen ist, ihre Schuhe auszog, später auch ihre gesamte Oberbekleidung und sich dann immer höher zur Gumpenspitze aufmachte, um sich dann irgendwo dort mehr oder weniger zum Sterben oder Erfrieren dann abzulegen.
Ja, aber wie kann man da ein Suizid erklären? So, sie hatte keine Substanzen genommen, keine Tabletten, die jetzt zum Tod geführt hätten. Das hat man wohl auch nicht im Rucksack gefunden. Und ähm sie hatte ja nichts dabei, um sich zu suizidieren. Man legt sich doch nicht oben ab und wartet dann auf den Tod durch erfrieren.
So in dem Sinne als eines Suizids. Das kann ich mir absolut nicht vorstellen. Es wurden ja nicht mal irgendwelche Antidepressiver oder so in ihrem Blut gefunden oder eine große Menge Alkohol. Ähm, das ist ähm das ist für mich wirklich unerklärlich und wirklich sehr seltsam dieser ganze Fall und wie kann man das wirklich dann als Suizid abtun, wenn man nicht mal irgendwo Hinweise auf einen Suizid hatte, außer eben die Aussage der Mutter, weil sie eben nicht vernünftig, sage ich mal, nach Susi gesucht haben. Eine richtige Erklärung,
weshalb Susi diese Schritte auch gewählt haben könnte, die fehlen. Und wieso sollte sie auch zwei Rucksäcke mitführen? Selbst wenn sie nicht wollte, dass man Daten aus dem Laptop hätte im Nachhinein lesen können, so war der doch ohnehin schon überspielt und hätte auch zu Hause ähm liegen können. Oder legt man den Laptop dann demonstrativ dort ab und löscht Dinge, von denen niemand was wissen sollte und wieso sollte Susi ihren Hund auch dann mitnehmen, wenn sie sich vor hat zu suizidieren, aber der Hund dann eben ja dort bleibt, allein
zurückbleibt? Also ich könnte das glaube ich nicht mit meinem Gewissen ausmachen. Hätte sie diesen nicht vielleicht in der Wohnung lassen können, weil spätestens nach wenigen Tagen hätte er bestimmt die Vermieterin dann nach dem Tier geschaut und ich würde meinen Hund doch eher mitnehmen, wenn ich vielleicht nicht alleine bin oder nicht alleine sein möchte, ähm aber nicht vorhabe, mich zu suizidieren und vielleicht auch mit einem Mann eine schöne Wanderung machen möchte, aber das scheint ja alles irgendwie anders gekommen zu sein. Der
Mann, der in Susis PKW saß, der wurde meines Wissens nach auch nie gefunden. Ermittlungen gab es auch keine, ihn überhaupt zu finden. Auf Susis Mobiltelefon scheint es auch keinen Hinweis auf ihn zu geben oder auf Suizidabsichten. Es wurde aber auch nichts von ihr je untersucht, auch der Laptop nicht. Aber wir erinnern uns, ein Arbeitskollege wollte Susi ja am Straßenrand weinend und kauernd gesehen haben.
Wenn seine Beobachtung jetzt stimmt. Vielleicht hatte Susi auch wegen einem Mannummer und dieser hat vielleicht mit ihrer späteren Auffindesituation zu tun oder vielleicht der Arbeitgeber. Ja, der Fall ist wirklich sehr mysteriös und dem Gerichtsmediziner in dem Fall kann man zumindest was andere Fälle anbelangt nicht ganz so sehr trauen.
Zumindest im Fall Raven Vollrat nicht. Und ähm ja, das ist wirklich schon krass, weil bei Raven Vollrad ist es auch so gewesen, nur durch den Druck seiner Eltern wurde letztendlich ein Verbrechen bestätigt. Hört da wirklich gern noch mal rein, wenn ihr möchtet. Und ähm Susis Familie wollte das Ganze ja auch so nicht hinnehmen.
Sie bat natürlich immer wieder um weitere Ermittlungen in dem Fall. Jedoch wurde das immer von den Behörden in Österreich abgewiesen. Auch in Tirol selbst suchte sie natürlich bei Arbeitskollegen oder bei dem Vermieter oder Freunden von Susi nach Antworten. Aber jeder, den sie so befragte oder die Familie befragte, hielt sich sehr bedeckt, was natürlich für die Familie sehr belastend gewesen ist, denn das waren Menschen, die Susi gut gekannt haben und trotzdem haben die halt auch nicht so wirklich mit der Sprache rausgerückt. Aber manchen soll Susi wohl
sehr lebensfroh und positiv rübergekommen sein. Für andere wirkte sie in den letzten Tagen vor ihrem Tod wohl er bedrückt und verwirrt, ein bisschen negativ. Auch weitere Infos über Susis letzten Begleiter haben sich bei den Befragungen nicht gefunden. Es hätte ja auch z.B. ein Arbeitskollege sein können, der im Auto gesessen hat.
Es muss für mich auch ehrlich gesagt kein Mord sein in dem Fall, aber es muss irgendwas passiert sein bei der Wanderung, was unüblich gewesen sein wird. So meine Meinung. Es klingt für mich auch absolut nicht wie ein Suizid. Und vielleicht hat derjenige, der Susi oben zurückließ, heute einfach Angst, sich dem ganzen zu stellen.
Ja, aus Angst vor Konsequenzen natürlich auch, wenn man auch schon so lange jetzt geschwiegen hat, aber dann wäre es doch vielleicht mal an der Zeit wenigstens der Mutter anonym einen Brief zu schreiben, weil wenn man jetzt sich an die Behörden wendet, wird da wohl wenig bei rauskommen, weil die das Ganze ja als Suizid abgetan haben und ähm ja, da kann man natürlich nur hoffen, dass der Brief bei der Mutter dann überhaupt ankommen würde.
Susysis Familie hat den Tiroler Behörden auch schwere Vorwürfe gemacht, auch das einfach nur schlampig gearbeitet wurde. Und bei der Suche habe man sich noch Mühe gegeben, aber das ganze Geschehen aufzuklären. Daran hat es dann gehabert und ja, man tat es ja wie gesagt als Suizid ab. Grundsätzlich sehe ich z.B.
in der Gerichtsmedizin oft die einzige Möglichkeit den Fall noch richtig aufzuklären, weil die sagen uns ja so viel, wie ist der Mensch gestorben, woran ist der Mensch gestorben, hat er Alkohol im Blut, Drogen und so weiter. Das ist eigentlich mit das Wichtigste in einem Mord oder in einem Verbrechen die Gerichtsmedizin zu fragen.
Aber hier hat man zumindest bei dem Gerichtsmediziner schon große Fehler bei einem Fall davor festgemacht und falsche Behauptungen aufgestellt, die man klar widerlegen konnte und dann fällt es mir so ein bisschen schwer, diesem Gerichtsmediziner im Fall von Susi Greiner zu vertrauen. Ihr könnt mir gerne mal eure Meinung dazu sagen, aber insgesamt passt doch in dem Frei wirklich vieles nicht zusammen.
Wieso sollte man schon weitaus vorher, wo noch gar keine Kältei eingesetzt hat, die Kleidung ablegen und dann weiterwandern, vermutlich mit freiem Oberkörper, komplett nackt obenrum. Das kann ich mir bei einer jungen Frau eigentlich nicht vorstellen. Es soll wohl nicht das beste Wetter damals gewesen sein, aber auch nicht das schlechteste, so dass ähm bestimmt noch irgendwelche anderen Wanderer ähm dort unterwegs gewesen sein dürften und dann zeigt man sich sicherlich nicht nackt, gehe ich mal jetzt so davon aus. Und wieso hat sie
auch zwei Rucksäcke dabei gehabt, wenn sicherlich auch in einen der Laptop und die Telefone gepasst hätten samt der anderen Sachen. Das wirkt schon sehr gestellt. Und wieso hat der Mann, wie gesagt, der im Auto von Susi saß, sich nie gemeldet? Das wirkt doch sehr verdächtig ähm für mich, vielleicht ja auch für euch.
Ja, ich selbst habe ehrlich gesagt keine Ahnung, was im weiteren Verlauf mit Susi dann auf diesem Berg passiert sein könnte, aber irgendwas außer der Norm wird da auf jeden Fall passiert sein. Es gibt nur leider sehr wenige Medienberichte, aktuell sowieso gar keine mehr. Man muss natürlich auch dazu sagen, das ganze ist 20 Jahre her und dort wurde noch nicht alles im Internet diskutiert und veröffentlicht und im Fall Susi Greiner wohl es recht nicht, weil die Behörden ja keinen Schuldigen für ihren Tod gesucht haben. Sonst hätte
man vielleicht noch einige, wenn auch sehr alte Berichte irgendwo lesen können. Ich bewundere aber in diesem Fall Susis Familie, insbesondere Susis Mutter, die man am meisten in in Interviews sehen konnte, für ihren Mut an die Öffentlichkeit zu gehen und sich eben auch zu äußern, dass jedoch einiges merkwürdig ist und man gerne einfach die Wahrheit erfahren würde.
Aber das ist natürlich sehr, sehr schwierig. Es würde ja schon helfen, wenn der letzte Begleiter sich mal geäußert hätte, aber auch insgesamt schweigen sich die Österreicher da so ein bisschen aus. Das erlebt man ja auch hier in Deutschland ab und an. bloß nichts gesehen oder gehört haben, nicht einmischen, denn es könnte ja vielleicht auf einen selbst zurückfallen.
Und das ist immer so ein bisschen sehr egoistisch, finde ich, in so einem Fall, weil es hilft ja jede Beobachtung oder jede Aussage, die irgendwie weiterbringt und ähm ja, sich dann da immer so vor zu scheuen, weil einem ja vielleicht was passieren könnte, finde ich schon immer ein bisschen sehr arm, muss ich sagen. Ja, und zurückbleiben dann die Angehörigen mit Fragen, mit Trauer und mit einem Kopf, der wahrscheinlich nie ganz zur Ruhe kommt.
Und ich hätte euch gerne noch so viel mehr über den Fall berichtet. Jedoch habe ich wirklich nicht so viel dazu finden können, nur das, was ich euch jetzt so mitgeteilt habe. Vielleicht hat ja jemand von euch noch mehr zu dem Fall beizutragen. Schreibt’s gerne in die Kommentare. Auch wenn ich irgendwas vielleicht ähm von den örtlichen Gegebenheiten ähm nicht richtig wiedergegeben habe, dann äh möchte ich da auch gerne noch äh natürlich was ähm zu lesen.
Ja, ich habe wenig Hoffnung, dass in diesem Fall noch mal irgendwas passieren wird, weil die Behörden ja auch nichts dafür tun, dass da vielleicht sich noch mal etwas überhaupt klären könnte und heute noch irgendwelche Spuren zu sichern nach 20 Jahren ist eigentlich unmöglich, denke ich. Ja, es ist ein sehr sehr ähm trauriger Fall und ja, wie gesagt, ich würde mich sehr wundern, wenn es noch anders kommen würde und der Fall Susi Greiner irgendwann noch mal aufgeklärt wird.
Ich weiß jetzt für euch klingt das bestimmt sehr negativ. Ähm ja, aber wenn man sich den Fall im gesamten anschaut, glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass ich da jemals noch mal etwas tut. Und jetzt fragt man sich vielleicht, wieso habe ich die Folge jetzt gemacht? Erstmal war es ein vielfacher Wunsch von euch und des weiteren ist es auch so, dass ich natürlich an Susi erinnern möchte und eben wenigstens auf meinem Kanal aufzeigen möchte, dass ja irgendwas hier nicht gepasst hat in diesem Fall, dass irgendwas doch auf ein Verbrechen hindeutet, auf was für ein
Verbrechen auch immer. festgestellt worden ist ja nichts, aber irgendwas muss ja da auf dem Berg passiert sein. Schreibt mir gerne eure Meinung dazu und ähm ja, ich beende dann die heutige Folge. Ich wünsche euch eine gute Nacht oder einen guten Morgen und einen schönen weiteren Tag, wann auch immer ihr mich gerade hört und ähm ja, bleibt sicher, ihr Lieben, bleibt gesund.
Bis zur nächsten Folge, eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen.