Der mysteriöse Frauenmörder von Cornwall… T
Der mysteriöse Frauenmörder von Cornwall…

Wir befinden uns in England Ende der 90er Jahre. Immer wieder häufen sich schreckliche Vorfälle. Das Muster ist immer dasselbe. Es passiert in abgelegenen Orten im ganzen Land. So abgelegt, dass es teilweise nicht einmal Ortschilder gibt. Es passiert Frauen, die nie allein draußen unterwegs sind, sondern mit ihren Hunden.
Das letzte, was sie bemerken, ist immer ein Auto. Mal kommt es neben ihn zum Stehen. stellt sich der Fahrer ihnen den Weg und dann beginnt das Grau. Es ist der 15. November 1997, ein Samstag. Für die 14 Jahre alte Kate Buschel ist dieses Wochenende wohl eines der schönsten seit lang.
Denn sie ist an diesem Wochenende nicht nur mit Hausaufgaben oder ihren Hobbys beschäftigt, sie hat eine weitere sehr wichtige Aufgabe. Ihre Nachbarn sind übers Wochenende nicht da und haben Kate damit betraut, auf ihre Hündin Jemmer aufzupassen. Dazu gehören natürlich auch regelmäßige Gassi Runden durch die Nachbarschaft.
Für Kate ist die Zeit mit Jemmer wahrscheinlich ein echtes Highlight. Sie mag die Hündin sehr und da sie sich das ganze Wochenende um sie kümmert, fühlt es sich für zwei Tage fast so an, als sei Jemy ihr ganz eigenes Haustier. Am Vormittag des 15. November ist Kate gemeinsam mit ihrer Mutter in der Innenstadt von Exet unterwegs.
Die Bein sind ein bisschen Bummeln. Kate kauft sich von ihrem Taschengeld eine CD. Kates Mutter erinnert sich später gerne an diese Zeit mit ihrer Tochter zurück. Klar, sie ist 14 und damit mitten in der Pubertät. Dementsprechend gibt es zwischen den beiden durchaus mal Streiterei, aber langsam wird Kate eben auch erwachsen und beginnt sich entsprechend zu verhalten.
Inzwischen sind die beiden nicht mehr nur Mutter und Tochter, sondern auch richtig gute Freundinnen. Gemeinsame Shoppingtage machen da umso mehr Spaß. Zurück zu Hause hört Kate sich ein wenig ihre neue CD an und macht ein bisschen was für die Schule. Um 16:30 Uhr geht es dann an den schöneren Teil des Nachmittags.
Es ist Zeit, Nachbarshin Jemmer auszuführen. Um 16:40 Uhr verlässt sie das Haus der Nachbarn in Burata Drive. Jemmer ist angeleint und die beiden machen sich auf ihre übliche Gassiunde. Es dämmert schon ein wenig, aber der Stadtteil Exwig ist keine Gegend, der einem so etwas Unbehagen bereiten würde. Jeder kennt hier jeden.
Alle sind untereinander freundlich und hilfsbereit. Jeder kennt die weitläufigen Landwege im Ort. Da dürfen zwar teilweise auf einer Spur Autos lang fahren, aber die kommen eher selten vorbei. Meist sind nur Spaziergänge und Anwohner auf dem Heimweg unterwegs. Auch ein Vater und seine beiden Kinder nutzen den Nachmittag, um eine runde frische Luft zu schnappen.
Die drei kommen dabei auch an Kate vorbei. Der Vater kann sich noch erinnern, dass er kurz zuvor auf die Uhr geschaut hat. Da war es 16:55 Uhr. Kat Spaziergang läuft für mindestens 15 Minuten also ganz unspektakulär ab. Auch eine Autofahrerin sieht Kate noch. Sie ist die vielleicht wichtigste Zeugin in diesem Fall.
Sie fährt den Waldweg runter, auf dem Kate mit Jem entlang geht’s. Weil der Weg einspurig ist, muss Kate sich an den Grasstreifen am linken Rand stellen und warten, bis der Wagen vorbei ist. Ein paar Meter weiter runter sieht die Autofahrerin einen blauen Van am rechten Straßenrand stehen. Daneben einen Mann, der den Rücken zu ihr dreht.
Das fällt ihr deshalb so genau auf, weil er das exakte Gegenteil von Kate macht. Als sie sekunden vorher an Kate vorbeigefahren ist, hat das Mädchen sie vom Wegrand aus genau angeschaut. Der Mann hingegen wirkt beinah, als wollte er nicht gesehen werden. Die Autofahrerin wird sich später noch schreckliche Vorwürfe machen.
Sie fragt sich bis heute, ob sie das hätte verhindern können, was Kate Buscher an diesem Nachmittag zustoßen wird. Ob sie vielleicht einen Täter kurz vor einem schrecklichen Verbrechen gesehen hat. Wenn nur 90 m von dieser Stelle entfernt, wird man Kate später leblos auffinden. Etwa eine Stunde später um 18 Uhr soll bei den Buschels eigentlich das Abendessen auf den Tisch stehen, aber Kate ist immer noch nicht zu Hause.
Dass eine 14-jährige mal die Zeit vergisst, ist wohl das normalste Welt. Trotzdem wollen ihre Eltern direkt sichergehen, dass nichts Schlimmes passiert ist. Kates Eltern setzen sich ins Auto. Sie wissen, wo ihre Tochter üblicherweise mit Hin Jemmer lang geht. Irgendwie hat Kates Mutter schon da ein schlechtes Bauchgefühl.
Irgendetwas sagt ihr, dass etwas schreckliches passiert ist. Auch Kates Vater beschleicht dieses Gefühl, denn die beiden können Kate nicht finden. Sie entscheiden sich, die Polizei zu alarmieren. Sofort geben die Buschels eine vermissten Anzeige auf. Die Polizei nimmt die Sache direkt ernst.
Obwohl es längst dunkel ist, wird eine Suchaktion gestartet. Am Boden ist es so spät zu unübersichtlich. Also wird ein Helikopter losgeschickt. Kates Vater geht noch einmal Richtung Waldweg und sucht mit einer Taschenlampe die Gegend ab. Zu diesem Zeitpunkt ist es noch nicht mal 19 Uhr. Die Chance Kate Leben zu finden ist statistisch gesehen also noch groß und ihr Vater will nichts unversucht lassen, solange seine Tochter noch da draußen ist.
Die Mutter bleibt zu Hause, falls Kate unterdessen wieder auftauchen sollte. Nach nur wenigen Minuten der Suche findet Mr. Bushchel zuerst hin den Jemmer. Noch während er sich dem Tier nähert, erfasst seine Taschenlampe etwas anderes. Jemand anderes. Zu seiner rechten nur ein paar Meter entfernt liegt seine leblose Tochter.
Kate, die noch vor drei Stunden zu Hause an ihrem Schreibtisch saß, ihre neue CD gehört und Hausaufgaben gemacht hat, lebt nicht mehr. An ihrem Hals befindet sich eine blutende Wunde und es ist ihr Vater, der diese furchtbare Entdeckung machen musste. Keine halbe Stunde, nachdem Mr. Baschel seine Kate Tod aufgefunden hat, bemerkt ein Anwohner etwas Merkwürdiges.
Er geht nach draußen, weil der Polizeihelikopter nach wie vor über dem Wohngebiet kreist. Er möchte den Helikopter noch ein wenig beobachten. So etwas sieht man im beschaulichen Expck ja nicht alle Tage. Als er vor die Haustür tritt, sieht er, wie ein Mann aus der Richtung des Fundortes angerannt kommt.
Er rennt in Richtung des Cornflower Hill. Vielleicht ist es nur ein Jogger, der von der ganzen Sache nichts mitbekommen hat oder jemand, der nicht von dem umherkreisenden Polizeiheli gesehen werden will. In einigen Medienberichten heißt es, der Mann habe blutverschmierte Kleidung angehabt.
In anderen Berichten ist davon keine Rede. So oder so, dieser Mann wurde nie ausfindig gemacht. Zeugen berichten von einem weiteren verdächtigen Mann, den sie an diesem Abend gesehen haben wollen. Insgesamt wären es also drei. Einmal der Typ, der die Zeugen aus dem Auto herausgesehen hat, dann der Mann, der kurz nach dem Fund von Kate durch die Gegend gerannt ist und dann noch den, von dem ich euch gleich erzähle.
Sie alle wurden im Tatzeitraum um den Tatort herumgesehen. Es scheint sich bei den Sichtigen um drei verschiedene Männer zu handeln. Allerdings hat sich kein einziger von ihnen jemals als Zeuge bei der Polizei gemeldet. Sie sind also alle gleichermaßen potenzielle Zeugen und auch potenzielle Verdächtige. Der dritte Tipp kommt von einem Anwohner.
Seit Mitte September 1998 hat er immer wieder einen etwas merkwürdigen Typen in der Gegend gesehen. Es ist deshalb aufgefallen, weil in dem Wohngebiet eigentlich jeder jeden kennt, wenigstens vom See. Er hat vermutet, dass es sich um einen Land oder Stadtstreicher handelt. Der Mann hatte langes, ztereliges Haar, ein Bart und einen abgetragenen braunen Mantel getragen.
Auch andere Leute haben den Mann gesehen. Jedes Mal hat er diesen Mantel angehabt, selbst im September, als es eigentlich noch recht warm war. Der Zeuge hat den Mann auch am 12. November noch mal gesehen, nur drei Tage vor Kates Tod und zwar ganz in der Nähe von der Straße, wo Kate wohnt. Als der Zeuge mit seinem Hund unterwegs war, sprang der Mann auf einmal hinter einem Baum hervor und rannte an ihm vorbei über den Weg.
Der Zeuge hat sich wahnsinnig erschrocken und sich sehr über diese Begegnung gewundert. Sie hat sich auf genau dem Weg abgespielt, auf dem Kate oft spazieren gegangen ist. Passend dazu will eine Anwohnerin am entsprechenden Wochenende in der Nähe von dem späteren Fundort ein orangefarbenes Zelt gesehen haben und im November mitten in Exita zu Zelten ist nicht unbedingt eine verbreitete Aktivität.
Vielleicht war der Mann also wirklich ein Landstreicher, der in Exwig sein Zelt aufgeschlagen hat. Wenn ja, könnte er mindestens als Zeuge sehr wichtig sein. Tatsächlich findet die Polizei in der Gegend mehrere provisorische Unterschlüpfe und notdürftige improvisierte Toiletten. Dass jemand in der Gegend Schutz gesucht hat, ist also klar.
Allerdings weiß niemand, wer das war. In den Quellen ließ es sich so, als sei nach dem Mord an Kate kein Land oder Stadtstreicher mehr in der Gegend aufgefallen. Obwohl der Fall damals sehr umfangreich besprochen wird, meldet er sich nie als Zeuge, genauso wenig wie die anderen beiden Männer, von denen ich euch erzählt habe.
Der Fallcate Bushel wird zu einem Coldase. Doch nicht mal ein Jahr später wird eine andere Frau ein ganz ähnliches Schicksal ereilen. Es ist der 20. Oktober 1998. Der Mord an Kate Bushel ist etwa 11 Monate her und nach wie vor ungelöst. Im Kleinorf Rune Highlanes in Cornwell dürfte sich kaum jemand mehr Gedanken über den Fall machen, wenn man das überhaupt dort jemals getan hat.
Natürlich ist der Modern Kate sehr tragisch und wird in den Medien viel besprochen, aber Rune Highlands liegt auch mehr als 130 km von Exwig entfernt, wo Kate ums Leben gekommen ist. Grund zur Sorge gibt es in dem Kleindorf kein. Hier leben keine 300 Leute. Jegliche Gefahr scheint ganz weit weg.

So auch für die 40 Jahre alte Lyn Bryt. Sie ist zweifache Mutter und sogar schon Großmutter. Ihre jüngere Tochter wohnt noch bei Lyn. Ihr älteres Kind lebt mit dem Enkelsohn in einer eigenen Wohnung. Ihre Familie ist für Lyn das Allerwichtigste. An diesem Oktober Dienstag fährt Lin ihre jüngere Tochter zur Arbeit. Gegen 13 Uhr schaut Lin bei einer Tankstelle der Rapsel Garage vorbei.
Dort trifft sie zufällig noch eine alte Bekannze und unterhält sich am Auto mit ihr. Die Unterhaltung fällt allerdings kurz aus. Das Auto von Linds Bekannter versperrt einem anderen Autofahrer den Weg zur Zapfsäule. Der Mann ist mit einem weißen Van unterwegs und um die 50. Vor allem sein graumelierter Vollbad ist auffällig.
Die Bekannte geht also zu ihrem Wagen und fährt vom Hof der Tankstelle. Allerdings grüßt der Fahrer des weißen Van nicht oder zeigt sich mit einer kurzen Geste dankbar. Stattdessen start er nur weiter geradeaus in Richtung von Lins Auto. Und offenkundig will der Mann gar nicht tanken, denn als auch Lin von der Tankstelle abfährt, setzt der weiße W ebenfalls zurück und folgt ihr.
Vielleicht hat das mit dem, was Lin in wenigen Stunden passiert, gar nichts zu tun. Aber vielleicht ist der Fahrer des weißen V auch schuld an allem, was kommt. Lyn Bryan schafft es auf jeden Fall unbeschadet zurück nach Hause. Es ist aber nur ein kurzer Boxenstopp. Um 13:35 Uhr verlässt sie das Haus wieder, gemeinsam mit ihrer Hündin Jay.
Es ist Zeit für die tägliche Gassiune, die geht nahzu jeden Tag dieselbe Route. Einen kleinen Trampel fahrt runter in Richtung der Methodist Chapel, dann weiter in Richtung der kleinen Ortschaft Travker. Zwischen 13:45 Uhr und 14 Uhr fährt ein Zeuger dem kleinen Weg in Richtung der Kapelle vorbei.
Er sieht Lyn und Jaydort mit einem fremden Mann. Der Mann ist etwa Ende 30, hat dunkle Haare und buschige Augenbrauen. Ebenfalls um 14 Uhr kümmert sich ein Landwirt ganz in der Nähe um seine Kühe. Ihm fällt nichts ungewöhnliches auf. Rund um sein Feld sieht er nichts und niemanden. Doch nur kurze Zeit später wird man Lin genau dort tot auffinden.
Wir wurden mit einem Messer fatale Verletzung zugefügt, mitten am helligten Tag mit einer außergewöhnlichen Brutalität. Ähnlich wie bei Kate Bushel im Jahr zuvor sitzt hin in Jay unversätt neben ihrer toten Besitzerin. Merkwürdigerweise wurde Lyn eine Sache gestohlen, nämlich ihre Brille. Der Aufwinde wird akribisch abgesucht, aber die Brille der 40-jährigen fehlt.
Als der Fall von Lim bei Crimewatch gezeigt wird, den britischen Pondon zu Aktenzeichen XY, wird darauf auch explizit hingewiesen. Vielleicht ist dieser Aufruf dafür verantwortlich, dass die Brille tatsächlich wieder auftaucht. Vier Monate nachlins Ermordung liegt die Brille auf einmal am Auffinde der Leiche.
Der Täter scheint zurückgekehrt zu sein und die Brille quasi zurückgegeben zu haben. Man kann nur darüber spekulieren, ob der Täter damit etwas wieder gut machen oder die Polizei verspotten will. Genau wie bei Kate Busche gibt es im Fall Lind Brian drei verschiedene Männer, die von Zeugen gesehen wurden und sich nie gemeldet haben.
Einmal den Mann aus dem weißen Van der Tankstelle, dann den Mann, mit dem Lind kurz vom späteren Auffindeort gesehen wurde und noch einen Mann, der von einem Bauern mitten auf einem Feld gesehen wurde aus Richtung des Tatortes kommend. Sie alle könnten entweder Täter oder wichtige Zeugen sein und ihre Identitäten bleiben bis heute ungelöst.
Im Oktober 2018 wird bekannt gegeben, dass man ein teilweises Profil von potenzieller Täter DNA sicherstellen konnte. Ein erster Abgleich mit der vorhandenen Datenbank war leider erfolglos, aber immerhin können mit der DNA auch mögliche Verdächtige ausgeschlossen werden, was auch schon ein wichtiger Schritt ist.
Dennoch bedeutet das auch, der Mörder von Lyn Brind ist immer noch da draußen und er wurde bis heute nicht geschnappt. Den Ermittlern fällt sofort auf, wie ähnlich die Fälle Kate Bushchel und Lyn Bryant sind. In beiden Fällen waren weibliche Personen allein tagsüber mit ihren Hunden unterwegs. Zwar an sehr abgelegenen Orten, aber durchaus an Plätzen, an denen sich Zeugen potenziell sehr leicht an jemanden erinnern.
Spannend ist auch, dass beide Hündin unverletzt geblieben sind. Hunde können ja durchaus leer machen, wenn ihre Bezugsperson bedroht oder verletzt wird. Auch hier ist der Täter also ein großes Risiko eingegangen. In beiden Fällen sind die Hunde als einzige Zeugen zurückgeblieben. Sie haben als einzige gesehen, was passiert ist und wer dafür verantwortlich war.
Und für die Ermittler müssen diese stummen Zeugen wahnsinnig frustrierend sein. Am 31. Dezember 1998 passiert etwas, das die Möglichkeit eines Serientäters noch wahrscheinlicher macht. Am Silvestertag gehen eine Mutter und eine Tochter gemeinsam mit dem Familienhund spazieren. Die beiden sind in Netherton unterwegs.
Der Ort ist so winzig, dass er nicht mal als eigenständiges Dorf zählt. Netherton liegt in Devon, etwa 30 km von Exwick entfernt, wo Kate 1997 ermordet wurde und ca. 125 km von dem Ort entfernt, wo ein Monat zuvor Lyn Bryant gefunden wurde. Eigentlich sollte die letzte Hunderunde für das Jahr 1998 für das anonyme Mutter Tochter Durzer entspannter Ausflug sein.
Stattdessen kommt alles anders, denn auf einmal wird die 17-jährige Tochter angefahren. Noch bevor die Mutter ihrer Tochter zu Hilfe en kann, ist der Autofahrer ausgestiegen. Allerdings nicht, um zu helfen. Er hält ihr ein Messer an den Hals und zwingt beide Frauen in sein Auto zu steigen und sich auf den Rücksitz zu begeben.
Der Mann fährt in Richtung eines abgelegenen Feldes. Allerdings hat er die Rechnung ohne den großen Mut der Tochter gemacht. Von hinten greift sie dem Mann um den Hals, so dass das Auto zum Stehen kommt. Der Mann beginnt vom Vordersitz aus zu versuchen, die beiden zu verletzen. Er wischt die Mutter mit seinem Messer in ihren Händen, aber es gelingt, den beiden sich aus dem Auto zu befreien und wegzurennen.
Die beiden können das Auto des Mannes gut beschreiben. Es soll eine blaugraue Voxhaulll Cavalier Limousine gewesen sein. Das Auto sei erst an den beiden vorbeigefahren. Ein paar Minuten später ist das Auto auf einmal erneut hinter den beiden aufgetaucht und direkt in die Tochter hineingefahren. Auch von dem Mann selbst gibt es eine gute Beschreibung.
Er soll zwischen 35 und 40 Jahre alt gewesen sein mit vollen Lippen und rundlichem Gesicht, kurzen blonden Haaren und heller Hautfarbe. Sowohl die Polizei von Devon als auch die von Cornwell sagt, die Parallelen zwischen den Fällen von Caitlyn und dem Silvesterzwischenfall seinen nicht von der Hand zu weisen. Auch nach diesem Übergriff häufen sich die einschlägigen Zwischenfälle.
Im Januar 1999 wird eine Frau angegriffen, als sie gerade mit ihrem Hund in der Nähe von Campn spazieren geht. Der Ort befindet sich nur ein paar Kilometer entfernt von dort, wo man Lin gefunden hat. Glücklicherweise gelingt es der Spaziergängerin aus Camb vor dem Angreifer zu fliehen. Genau wie bei Mutter Tochterpaar fuhr ein Autofahrer auf einmal auf sie zu, stieg aus und ging auf sie los.
Sie beschreibt den Angreifer auch ähnlich. Recht groß, zwischen 30 und 40, helle Haare. Im Juli 2000 kommt noch einmal eine Frau aus Devin in eine lebensbedrohliche Situation. Als sie in Sollcom mit ihrem Hund spazieren geht, wird sie von einem Mann angegriffen, der ein Messer bei sich hat. Er steigt aus einem dunkelblauen Volvo und verfolgt sie über etwa 300 m, ehe der Hund der Frau den Angreifer in die Flucht schlagen kann.
Es ist immer wieder dasselbe Muster. Weibliche Personen sind in winzigen Ortschaften in Devin Exeta oder Cornwell mit ihren Hunden unterwegs und werden dabei von einem mit einem messer bewaffneten Mann angegriffen. Die beiden Morde und drei Angriffe ere sich in einem Zeitraum von nur 18 Monaten. Da fällt so eine Übereinschneidung im Modusoperandi schon stark auf, auch wenn der mögliche Täter immer mal wieder anders beschrieben wird, aber der Täter könnte die Berichterstattung auch verfolgt und sein Aussehen immer wieder
verändert haben. Bei den drei Angriffen zwischen Silvester 98 und Juli 2000 wurde der Angreifer jedes Mal abgehängt oder in die Flucht geschlagen. Wer weiß, ob die Frauen sonst nicht dasselbe Schicksal ereilt hätte wie Kate und Lyn. Es gibt auch immer wieder Spekulation, ob der hypothetische Serienzäter schon viel früher angefangen haben könnte, nämlich im März 1987, ganze 11 Jahre vor dem Tod von Kate.
Da wurde eine 66 Jahre alte Dame namens Helen Fleordet. wie ihr euch sicherlich schon denken könnt, ebenfalls beim Gassi gehen. Auch der Mord an ihr ist bis heute ungelöst. Die Polizei hat offiziell nie einen Zusammenhang zwischen dem Mord an Hellen und den zuvor erwähnten Verbrechen in der Erwegung gezogen, aber die Parallelen sind eben da und vor allem ist der Verantwortliche in keinem der Fälle jemals gefunden worden.
Was glaubt ihr? Handelt es sich um einen Serientäter? Falls ja, hat man ja durch den Durchbruch im Fall Lyn Bryan seine Zeildhänner, wobei es dann umso krasser wäre, dass er nie gefasst wurde und in keiner Datenbank gespeichert ist. Das Jablieben von Lyn und Kate seit inzwischen fast 30 Jahren mit so einer Ungewissheit leben müssen, ist unvorstellbar, zumal sich die Taten so nah in ihrem jeweiligen Zuhause abgespielt haben.
Allein durch die Örtlichkeiten dürften die Taten so dauerhaft präsent sein. Wenn es ein Serientäter ist, gibt es durch das denn Heilprofil im Fall von Lyn wenigstens Hoffnung, dass der Fall doch noch irgendwann gelöst werden kann. Der Täter muss der Polizei einfach nur irgendwie ins Netz gehen. Falls das Video spannend für euch war, würde ich mich über ein Like oder einen Kommentar freuen.
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Ansonsten gibt es nicht mehr viel zu sagen. Ich wünsche euch einen guten Morgen, Mittag oder Abend oder je nachdem, wann ihr das Video seht und hoffe, dass wir uns im nächsten Video wiedersehen. Bis dahin, ciao Leute.