Der Mord an Michaela Eisch aus München 1985 ist bis heute ungeklärt T
Der Mord an Michaela Eisch aus München 1985 ist bis heute ungeklärt
Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Hallo ihr Lieben, schön, dass ihr zu dieser neuen Folge auch wieder eingeschaltet habt. Wie immer freue ich mich, wenn ihr die Folge bis zum Ende schaut, wenn ihr einen Kommentar da lasst, ein Like der Folge gibt und ja, ich freue mich auch immer besonders über ein Abo.
Das ist vollkommen kostenlos, egal ob auf YouTube oder auf den Podcast Portalen. Ja, ich habe aus Dezember auch Fallvorschläge gesammelt. Und der Fall, um den es heute geht, Michaela Eis war auch unter diesen Fallvorschlägen, aber nicht das erste Mal. Das ist schon häufiger mal vorgekommen. Und ich habe mich immer so ein bisschen geziert, den Fall vorzustellen, weil ich euch selten Morde an Kindern vorstelle.
Ab und zu zwar schon, aber nicht besonders regelmäßig, weil ich mich selbst damit schwer tue und weil ich auch weiß, dass es für euch manchmal sehr schwer zu ertragen ist. Viele Details über den Mord wird es aber auch nicht geben. Nur die Tötungsart, die werde ich kurz ansprechen. Aber ansonsten wird darüber jetzt nicht ähm so viel in der Folge gesprochen.
Also kann jetzt jeder für sich entscheiden, ob er heute dran bleiben möchte oder lieber eine Folge pausieren möchte. Ja, ich würde sagen, wir fangen wie immer von vorne an. Michaela Ech war im Jahr 1985, ist ja schon über vier Jahre her, gerade einmal 8 Jahre alt und ein Einzelkind ihrer Mutter Helga.
Die beiden lebten zusammen in der sogenannten Maikäfsiedlung in Berg am Leim. Das ist ein Stadtbezirk von München in der Badschanerstraße und Helga war allein erziehend, hatte aber viel Hilfe von ihren Eltern mit der kleinen Michaela. Die Großeltern lebten auch sehr nahbei und auf Hilfe war Helga nämlich schon ab und an angewiesen.
Sie selbst arbeitete nämlich im Alpenhotel in der Kolpingstraße nahe des Münchener Hauptbahnhofs und das Hotel scheint es sogar heute noch zu geben. Zumindest gibt es ein Alpenhotel heute immer noch auch in der Straße. Um 5 Uhr morgens machte sich Helger dann wohl auch immer auf dem Weg zum Hotel. da sie dort für den Frühstücksservice zuständig war und danach kümmerten sich dann wohl häufig die Großeltern um Michaela.
Helger wollte aber auch nicht alleine bleiben. Sie sehnte sich schon nach einem Partner, hatte sich unter anderem bei Partneragenturen angemeldet, auch besuchte sie ab und an Lokale und lernte dort natürlich auch mal den einen oder anderen Mann kennen, wie das eben so ist. Und darauf kommen wir später noch mal kurz, weshalb ich das jetzt hier extra so erwähnt habe.
Aber der Richtige schien wohl noch nicht dabei gewesen zu sein. Zumindest wurde darüber nichts berichtet. Über den Vater von Michaela ist auch mir jetzt öffentlich nichts bekannt. Michaela ging auch schon zur Schule. Den Schulweg bewältigte sie alleine. Sie soll ein zutrauliches Kind gewesen sein, wissbegierig mit einer großen Plüschtiersammlung.
und einer Vorliebe für Marmeladenbrot und Milch zum Frühstück. Also ein fröhliches ganz normales Mädchen mit sicherlich vielen Träumen, die sie für ihr weiteres Leben gehabt hätte. Doch dann kam alles anders. Am 17. Mai 1985, das war ein Freitag. Ein Tag nach Christi Himmelfahrt mußte Michaelas Mutter wieder im Hotel arbeiten und sie verließ wie häufig um 5 Uhr morgens die Wohnung, aber nicht ohne ihrer Tochter noch das Frühstück zu machen, den Haustürschlüssel bereit zuleggen und in einem roten Lederui fünf Mark für sie
bereitzulegen. Allerdings machte ihr an diesem Tag etwas Sorge. Michaela nämlich diskutierte schon in den Vortagen mit ihrer Mutter. Sie wollte unbedingt an diesem Freitag alleine zu ihrer Arbeitsstelle fahren und ihre Mutter dann im Alpenhotel abholen, also auch ganz alleine mit der U-Bahn fahren und zum Hotel gehen.
Ihre Mutter fühlte sich sehr unwohl mit dem Gedanken, willigte am Ende aber doch ein. Sehr häufig hatten sie darüber gesprochen, wie Michaela fahren sollte, wo sie aussteigen muß und wie sie zum Hotel laufen muß. Während Mutter Helger schon im Motel arbeitete, verbrachte Michaela den Vormittag auf dem Spielplatz und bei ihren Großeltern.
Um 10 Uhr ruft Michaela von ihren Großeltern aus noch ihre Mutter im Hotel an und teilt ihr mit, daß sie jetzt bald losgehen würde. Um 10:30 Uhr verabschiedet sie sich dann vor den Großeltern und ja wollte sich dann auf dem Weg zu ihrer Mutter machen. Helga hatte auch um 11 Uhr Feierabend, also die hätten sich dann sehr gut abgepasst eigentlich von der Zeit.
Michaela konnte nun vom Haus der Großeltern in der Hohenstädterstraße zwei Wege nehmen, um zum Hotel zu kommen. Es gab nämlich zwei U-Bahnstationen dort, einmal den Insbrucker Ring und einmal Michael Bad. Sie hätte dann die U2 nehmen müssen. Mit der U2 waren es dann nur noch wenige Haltestellen bis zum Hauptbahnhof in München.
Um 11 Uhr wird Helga am Hotel schon unruhig. Michaela ist noch nicht da. Die Strecke war relativ kurz. Auch Minuten später taucht Michaela nicht auf und Helga ruft ihre Eltern an. Aber auch dort ist die Achtjährige nicht mehr aufgetaucht. Als es immer später wurde, aber Michaela nicht mehr zu finden gewesen ist, geht es ihrer Mutter immer schlechter.
Sie macht sich wahnsinnige Sorgen und sie schaltet auch zeitnah die Polizei ein und meldet ihre Tochter als vermisst. Hatte Michaela vielleicht die Orientierung verloren? Wo könnte sie sein? Ist dir etwas zugestoßen? All diese Fragen blieben unbeantwortet, aber die Polizei startete dann eine der größten Suchmaßnahmen oder Suchaktionen, die es je in München gegeben hatte, einen Tag nach dem Verschwinden von Michaela. Es war eine gigantische Suche.
Hundertschaften haben alles abgesucht. Natürlich bestimmt auch den Weg, den Michaela eigentlich vorgehabt hatte zu nehmen. Auch ein Hubschrauber überflog das Gebiet. Ich glaube, es wurden auch Hunde eingesetzt, also die haben da alle Geschütze aufgefahren und natürlich auch Zeugen befragt oder natürlich auch die Familienmitglieder befragt.
Und durch Zeugenbefragungen wurde dann auch festgestellt, daß man Michaela wohl noch zur U-Bahn hat gehen sehen. Und eine damals 13 Jahre alte Schulfreundin gab im späteren auch an, dass sie Michaela am Tag des Verschwindens zum U-Bahnhof Michaelibad begleitet haben soll. Ermittlungen wurden damals auch im familiären Umfeld geführt.
Wie so oft Michaelas Onkel und auch ihr Vater geraten in Verdacht. Michaela soll ein recht offenes Mädchen gewesen sein. Gerade deswegen aber hatte ihre Mutter ihr auch immer wieder gesagt, sie darf nicht mit Fremden mitgehen. Vier Wochen bankte man dann um Michaela. Was war bloß der Achtjährigen passiert? Nicht nur für die Familie war das Ganze kaum aushaltbar, auch für die Ermittler und Einsatzkräfte war es sehr bewegend.
Sie haben ja ein sehr junges Mädchen gesucht und haben es einfach nicht gefunden. Es gab keine heiße Spur. Das war für alle Beteiligten auch so viele Jahrzehnte später erinnern die sich da teilweise noch dran wirklich keine leichte Situation. Und dann am 14. Juni 1985 meldet einarbeiter des Ewerks in München starken Verwesungsgeruch in der Nähe eines verwilderten Geländes am Bahndam unterhalb der Braunauer Eisenbahnbrücke in der heutigen Hefner Alteneckstraße.
Der Mitarbeiter dachte, es könnte sich eventuell um ein totes Reh handeln, was dort liegen könnte und sie rufen dann die Polizei. Als diese eintraf, sehen sie einen Leichnamen in einer Senke des Bahndamms liegen. In einem Buschwerk stark verwuchert, aber abgelegen Platz und dahin würde es niemand freiwillig ziehen.
Schnell ist allen Beteiligten klar, dass es sich bei dem Leichnah um den von Michaela Eisch handeln wird. Eine spätere Obduktion hat dies bestätigt. Auch konnte man durch die Obduktion feststellen, daß die kleine Michaela vor ihrem Tod missbraucht worden ist und mit ihrem eigenen Slip erdrosselt wurde. Dies war ein Einsatz für die Münchener Polizei, den sie nicht vergessen konnten, auch bis heute nicht.
Für Michaelas Mutter Helga und ihre Familie brach eine Welt zusammen. Wieso mußte Michaela so grauenvoll sterben? Und vor allem, wer ist dafür nur verantwortlich? Da man ja den Fundort des Gleichnamens und vermutlich auch Tatort jetzt ganz genau wußte, konnte man in diesem Umfeld jetzt natürlich auch weitere Ermittlungen und Befragungen durchführen.
Der Fundort lag übrigens gute 3 km vom Hauptbahnhof in München entfernt, wo Michaela ja eigentlich hätte ankommen müssen. Ist sie dort vielleicht auf ihren Mörder gestoßen? Am Tag des Verschwindens von Michaela, so kam dann heraus, will sie ein Lehrer, aber nicht ihr Lehrer, sondern ein anderer Lehrer und andere Kinder wiederholt gesehen haben, im Viertel um die Josefsburg.
Und zuletzt soll Michaela von zwei Frauen in der Nähe des späteren Fundorts an der Braunauer Eisenbahnbrücke in Begleitung eines Mannes gesehen worden sein. Auch wurde sie am Kios in der Teutoburger Straße gesichtet. Die Mitarbeiterin des Kios kann sich allerdings nicht an die beiden erinnern. Es sei viel los anemes auch will man beobachtet haben, wie Michaela mit einem Mann über ein Zaun ins dichtbewachsene Gelände unterhalb der Braunauer Eisenbahnbrücke im Glockenbachviertel geklettert ist.
Normalerweise sollte man ja meinen, dass Michaela bei einem fremden Mann das so nicht zugelassen hätte, gerade in so ein einsames, dichtbewachsenes Gebiet zu gehen. Aber so sagen zumindest die Zeugen, die die beiden gesehen hatten, Michaela und er sollen vertraut gewirkt haben. Kannte Michaela ihren Mörder vielleicht, wenn auch nur flüchtig? Das ist auch eine Annahme der Ermittler bis heute.

Wie ich ja eben schon berichtete, haben die zwei Zeuginnen, den Mann, der mit Michaela unterwegs gewesen ist, beschreiben können. Die Phantombilder weichen aber schon voneinander ab. Ich stell diese trotzdem mal online. Die Beschreibung allerdings war dann relativ gleich, was das Alter und die Größe angeht. bis 35 Jahre alt.
Bei Aktenzeichen XY ungelöst wurde der Mann allerdings als 30 bis 40 Jahre alt beschrieben. Er soll 175 bis 185 groß gewesen sein, schlank, blonde Haare gehabt haben und sehr gepflegt gewirkt haben, auch vom Kleidungsstil. Auch könnte sich bis heute Michaelas Wohnungsschlüssel und das rote Lederui mit den fünf Marktin in seinem Besitz befinden.
Immer wieder hat die Münchner Mordkommission versucht neue Hinweise zu bekommen. Es folgten großelegte Öffentlichkeitsverfandungen. Rund 1600 Männer wurden vernommen vom Anwohner, Kleingärtner, Stadtstreicher bis hin zu joggern. Es lag der Ermittlungsfokus auch auf dem Umfeld von Michaela. Die Polizei bildte eine Soku mit 19 Beamten der Mordkommission und des Sittendezanats.
Etwa 200 Verdächtige, die in der Vergangenheit wegen Kindesmissbrauch aufgefallen waren, wurden überprüft. Es sollen sich in den Jahren ab 1985 immer wieder neue Puzzleteile ergeben haben, aber ein komplettes Bild ergab. Der Fall wurde zwar immer mal wieder aufgerollt, doch bis 2011 gab es keinen Durchbruch, aber 2011 kam es dann zu einem kleinen Durchbruch, sage ich mal, der zwar bisher nicht zum Täter führte, aber enorm wichtig für den Fall geworden ist.
Man schaffte es Jahre später durch Experten des Instituts für Rechtsmedizin eine DNA vom Täter vom Mörder Michaela Eisch zu extrahieren. Diese DNA Spur war nicht in der DNA Datenbank für Straftäter zu finden, sonst wäre der Fall wohl schon gelöst worden. Aber 2011 startete man dann daher eine neue DNA Reihenuntersuchung. Der größte Speicheltest in der Münchener Kriminalgeschichte.
Rund 2700 Männer im Alter von 50 bis 70 Jahren sollten getestet werden. Vom 8. bis 10. Juli wurde der Massenspeicheltest damals in der Turnhalle des Polizeigebäudes in der Badschaße durchgeführt bzw. Weise an der Badschaerstraße, aber wie so oft bei dem Speicheltest auf freiwilliger Basis muss man den nicht machen, wenn man es nicht möchte.
Einige von den Männern lebten schon gar nicht mehr in München und wurden dann äh von anderen Polizeidienststellen überprüft. Und 436 Männer haben sich dann dem Test leider entzogen und ohne hinreichenden Tatverdacht oder ja irgendeinen Hinweis, sage ich mal, zu diesem Mann, können sie auch nicht gezwungen werden, eine Speichelprobe abzugeben.
Es bleibt also offen, ob sie mit dem Fall etwas zu tun haben könnten. Auch wagte man den Schritt in die breite Öffentlichkeit und stellte den Mordfall Michaela Eis am 25. bei Aktenzeichen XY ungelöst vor, aber auch durch die Ausstrahlung ließ sich der schreckliche Mordfall nicht klären. Der zuständige Ermittler Stefan Meyer der Kripo München ging aber noch mal intensiver auf Michaelas Mutter Helger ein.
Er zählte die Lokale auf, die sie besuchte und dass sie eben bei einer Partneragentur registriert war. Die damaligen Lokale befanden sich alle in München, darunter Muckis Pilzpapp in der Kreilerstraße. Das Lokal soll es heute nicht mehr geben. Die Bierblume in der Josefsburgstraße, das Michael Stübal, auch das ist mittlerweile geschlossen, sowie das ehemalige Tanzlokal Laterndelkeller.
Ich denke, der Ermittler ist nicht umsonst noch mal auf die Örtlichkeiten so genau eingegangen. Vielleicht hatte Michaelas Mutter mal von ihrer Tochter erzählt oder mal jemand getroffen und Michaela war dabei, der so überhaupt nicht ins Raster gefallen ist, der Polizei vielleicht und daher hatte die Kleine Vertrauen zu dem Mann, weil sie ihn ja im Vorfeld schon gekannt haben könnte.
Deswegen hatte ich das eben auch extra erwähnt, dass die Mutter auf der Suche nach einem Partner war. Auch es ist möglich, dass vielleicht jemand wusste, dass Michaela an diesem Tag allein unterwegs sein durfte. Sicherlich hat die Familie und auch die Kripo sich darüber den Kopf zerbrochen, wer vielleicht noch in Frage gekommen sein könnte.
In den Jahren nach Michaelas Tod versuchte Helger Eisch aber stark zu bleiben. Das fiel ihr mit Sicherheit überhaupt nicht leicht. Sie arbeitete weiterhin, sie kaufte ein, sie traf Freunde, sie ließ das Kinderzimmer von Michaela, aber unberührt. Sie staubte nur ihre Sachen immer wieder ab und saugte durch, aber sie konnte dieses Zimmer wohl nicht verändern.
Innerlich ging es ihr sehr, sehr schlecht, auch wenn sie von außen wohl immer versuchte, ihr Lächeln beizubehalten. Ihr Mickey Mäuschen, wie sie Michaela liebevoll nannte, fehlte ihr so sehr. Sieben Jahre nach dem Mord übrigens an Michaela, 1992, jetzt auch schon sehr lange her, starb Helger Eis an einem schweren Asthmaanfall.
Sie wurde nur 35 Jahre alt. Manche haben auch gesagt, sie starb an gebrochenem Herzen. Sicherlich hoffte sie jeden Tag, dass man noch herausfindet, wer der Mörder ihrer Tochter gewesen ist. Ein mittlerweile pensionierter Ermittler, der damals mit am Tatort gewesen ist, noch sehr jung war zur damaligen Zeit, erinnert sich auch bis heute noch an Michaela.
Er sagte, ich werde diesen Einsatz nie vergessen. Damals war er gerade angefangen bei der Polizei und als sie bei dem Leichtnam ankam, war ihnen allen eben sofort klar, es handelt sich hier um Michaela. und 40 Jahre nach dem Mord letztes Jahr brachte er an den Erinnerungsort unterhalb der Braunauer Eisenbahnbrücke ein kleines Blumengesteck und dort steht auch ein Kreuz für die Achtjährige.
Bilder von ihr und alte Zeitungsartikel. Bilder habe ich euch auch mal online gestellt und die Pflege übernehmen, soweit ich weiß ehrenamtliche, denen der Mord an Michaela bis heute sehr sehr nah geht. Denn die Großeltern, ob die heute noch leben, stelle ich mal ganz stark in Frage, aber vielleicht weiß ja jemand von euch da ähm Näheres zu.
Michaela schien durch den Mann also ja nicht eingeschüchtert worden zu sein, der mit ihr damals unterwegs war, wenn die Beobachtungen der Zeugen so stimmen. Nur woher kannte sie dann diesen Mann? Sie soll auch noch einige Stunden später ja mit ihm unterwegs gewesen sein und nach 12 Uhr war sie auch noch mit diesem Mann unterwegs und wurde gesichtet, wo sie ja eigentlich schon längst zu ihrer Mutter wollte.
Vielleicht hat der Mann aber auch erst nach einem geeigneten Platz gesucht, so schrecklich das sich jetzt anhört, einen Platz gesucht, ja, der sich für seine Taten, die er davor gehabt hat, ja, gut ähm angefühlt hat für ihn. gut gepasst hat für ihn und ähm ja dann eben dieses abscheuliche Verbrechen begangen hat.
Der Mord an Michaela Eis ist übrigens auch der einzige ungeklärte Mord an einem Kind in Bayern. Und übrigens wurde der Fall von Michaela Eis auch in der ungeklärten Mordefolge mal thematisiert. Die Folge hieß tödliches Vertrauen und da vertraut ein kleines Mädchen einem deutlich älteren Mann und ja, dann ist ihr sowas schlimmes passiert.
Also, man geht zumindest davon aus, dass sie ihm vertraut hat. Ob sie sonst weggelaufen wä, weiß man nicht. Wenn ein junges Mädchen so bedroht wird oder ein junges Kind, sage ich mal, ob sie dann nicht trotzdem auch mitgegangen wäre aus Angst. Man weiß es nicht. Niemand der Zeugen gab auch an, dass sich Michaela ja unwohl mit dem Mann gefühlt habe.
Vielleicht versprach er ja auch in diesem Fall irgendetwas. Ich bringe dich zu deiner Mutter oder deine Mutter ist jetzt nicht mehr im Hotel, sondern da und da und ich bringe dich dahin. Kann ja auch alles passiert sein, oder? Michaela hat sich doch auf dem Weg, den man schon so oft durchgegangen ist, vielleicht verlaufen und ja, dann ähm ist sie ihm vielleicht so in die Hände gelaufen, sage ich mal.
Es kann ja auch sein, dass er im Münchener Hauptbahnhof war und sich gedacht hat, oh, da ist ja ein Kind ganz alleine unterwegs. Und wenn das dann solche Menschen sind, die eben gewisse Neigungen haben, ja, freuen die sich, hätte ich jetzt schon fast gesagt, dass da ein Mädchen alleine unterwegs ist, so schlimm sich das auch anhört.
Ja, aber all das, was da jetzt vorgefallen ist, könnte uns nur der Mörder von Michaela Eis beantworten. ob man den jemals noch findet. Er müsste heute zwischen 65 und vielleicht sogar 80 Jahren alt sein. Spielt natürlich wie immer in solchen Altfällen die Zeit natürlich ja dagegen und man kann nur hoffen, den Täter noch lebend zu finden.
Aber einige Kultcases der letzten Zeit zeigen uns ja auch, dass kein Täter sicher fühlen sollte. Man hat ja auch eine DNA Spur auch nicht nach Jahrzehnten. Man sieht’s jetzt ja auch im Fall von Debora Sassen, da wird auch wieder was getan. Da gab’s jetzt auch Hinweise. Also, es kann sich auch nach so vielen Jahren im Fall von Michaela Eis auch noch etwas rühren.
Ja, mich hat der Fall auch sehr bewegt, der kleinen Michaela. Und wenn ich mir auch vorstelle, dass sie lange mit diesem Mann unterwegs war und ja, was der ihr vielleicht gesagt hat, ob er sie bedroht hat oder ob er ihr was versprochen hat, man denkt da so drüber nach, was dieses arme Mädchen in ihren letzten Minuten vielleicht erlebt haben muss und es ist einfach nur schrecklich und ich hoffe wirklich, dass wir irgendwann noch mal erfahren werden, wer der Mörder von Michaela Eisch ist und dass dieser auch noch zur Rechenschaft gezogen werden
kann, denn in manchen Manchen Fällen ist das ja gar nicht mehr möglich. Ja, ich wünsche es mir in dem Fall aber ganz doll und gerade die Mutter hat auch so viel mitgemacht. Die wird sich bestimmt auch ganz viele Vorwürfe gemacht haben und das stelle ich mir einfach auch so so schrecklich vor.
Ja, ihr Lieben, ich freue mich, wie gesagt, trotzdem, auch wenn die Folge jetzt sehr traurig gewesen ist, weil es auch um mein Kind geht, was so früh schon aus dem Leben gerissen wurde, über einen Kommentar zu dieser Folge, zu dem Fall und ein Däumchen nach oben und wie gesagt, ein Abo, das ist vollkommen kostenlos. Damit unterstützt ihr mich auch sehr und ja, bleibt sicher, ihr Lieben, bleibt gesund, kommt gut in die Nacht oder in den Tag und ja, bis zum nächsten Mal ihr Lieben. Eure Lia.
Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen. Ne
