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Der mysteriöse Tod von Tom-Finn K. aus Braunschweig T

Der mysteriöse Tod von Tom-Finn K. aus Braunschweig 

Crime, dein True Crime Podcast mit Lia. Hier hörst du wahre Verbrechen und vermissten Fälle aus deiner Region. Ja, und damit herzlich willkommen, ihr Lieben, auch zu dieser neuen Folge auf meinem Kanal Crime Time. Ich freue mich, dass ihr alle wieder zahlreich eingeschaltet habt.

 Wie immer freue ich mich, wenn ihr die Folge vom Anfang bis zum Ende durchhört. Und ich begrüße an dieser Stelle auch bei YouTube die neuen Kanalmitglieder. Ich freue mich immer, wenn auch neue Kanalmitglieder dazu kommen. So könnt ihr ja mich als kleine Creatorin ein bisschen unterstützen. Ich freue mich aber am meisten auch darüber, wenn ihr ein kostenloses Abo bei YouTube oder auf den Podcast Portalen abschließt, denn auch das hilft mir sehr beim Wachsen und somit wird natürlich dann auch meine Reichweite etwas erhöht und äh ein Kommentar zum Falsch

schreiben hilft natürlich auch immer sehr, den Algorithmus ein bisschen anzupushen. Ja, heute habe ich einen ja doch mysteriösen Frei für euch. Also ich zumindest finde ihn sehr mysteriös. Ich hatte ihn auch mal zu Anfang meines Kanals behandelt, habe ihn aber irgendwann runtergenommen und äh habe ihn jetzt noch mal ganz neu aufgearbeitet und habe mir auch sehr neue ähm Videos, Presseartikel dazu durchgelesen und muss sagen, ähm der Fall hat für mich noch mal so eine ganz andere ähm Wendung jetzt genommen und

die Fragezeichen in meinem Kopf zu diesem Fall eigentlich noch mehr erhöht. Aber ich würde sagen, wir fangen jetzt mit dem Fall an und ich würde mich riesig freuen, wenn ihr zu diesem Fall auch ein Kommentar hinterlasst, was ihr denkt, was damals im Jahr 2014 mit Tomfin Knorz passiert ist. Ja, wie gesagt, es geht um den Fall Tomfin Knorz aus Braunschweig.

 Und das Tragische in diesem Fall ist, Tom starb mit nur 17 Jahren. Und solche Fälle, wo Kinder oder Jugendliche sterben, berühmen mich immer besonders aufgrund des Alters. Und ich werde Tom Finn in dieser Folge aber mit Tom abkürzen. Er ging in die elfte Klasse eines Gymnasiums zur damaligen Zeit und hatte anfang November 2014 die letzte Woche seiner Herbstferien.

 Seine Mutter beschrieb Tom als jüngeres Kind als recht wild. Er flog sogar aus einer Kirchen und einer Kindergruppe heraus und wußte genau, was er wollte. Und diese sehr wilde Art legte er im späteren aber etwas ab. Also, da ist er dann nicht mehr überall irgendwie rausgeflogen oder sowas. Aber er hatte wohl so ein bisschen auf seinen eigenen Kopf.

 Er liebte es Basketball zu spielen, trainierte sogar die kleinsten und war sehr sportlich und lebensfroh. Er hatte auch einige Freunde. Er war beliebt, so beliebt, dass man ihn sogar zum Klassensprecher gewählt hat. Auch seine Noten in der Schule waren eigentlich nicht zu beanstanden. Später wollte er studieren. Er war auf jeden Fall für jeden Spaß zu haben und ging auch gerne mal aus.

 Tom hatte noch zwei Brüder, diese waren aber schon älter als Tom. Er war ein Nachzükler. Einer seiner Brüder lebte in Berlin und diesen hatte er vor, sehr bald auch mal dort zu besuchen. Am Montag, dem 3. November 2014 hatte Tom vor, sich mit seinem Kumpel Paul zu treffen. Der Name Paul ist von mir nur ausgedacht. Das ist nicht sein richtiger Name.

Die beiden hatten aber erst einmal vor, sich am Abend zu treffen und Toms Mutter, zu der ein sehr inniges gutes Verhältnis hatte, erinnert sich noch an das letzte banale Gespräch vom 3. November 2014 mit ihrem Sohn. Tom zog ein T-Shirt an und beschwerte sich darüber, daß seine Mutter diesoch sicher viel zu heiß gewaschen habe.

 Es sei ja viel zu klein geworden. Keiner von ihnen konnte zu diesem Zeitpunkt ja ahnen, dass es das letzte Gespräch sein würde. Später fuhren Tom und Paul zusammen mit dem Fahrrad los. Ihr erstes Ziel war die Gaststätte Lufteck in Braunschweig. Dort hatten sie eine Kleinigkeit gegessen und getrunken und waren dann weitergezogen.

Aber vorerst nicht in ein weiteres Lokal, sondern die beiden waren dann in die Brunnenstraße in Braunschweig gefahren. Die war nur so ungefähr 350 m von der Gaststätte Lufteck entfernt und dort befand sich ein Spielplatz, auf dem aber wohl damals zu der späteren Uhrzeit nichts mehr los gewesen sein dürfte. Wann genau sie dort waren, ist jetzt nicht bekannt, aber schon etwas später war es von der Uhrzeit und mit Sicherheit waren da auch keine Kinder dann dort mehr aktiv am Spielen.

 Dort hatten sie dann nämlich aus ihrem Rucksack die sogenannte Berliner Luft geholt. Wer nun nicht weiß, was genau das ist, Berliner Luft, das ist ein Pfefferminzleckur mit 18% Alkoholgehalt. Diesen und vielleicht auch weitere Getränke, die soll es nämlich auch noch gegeben haben, sollten die Jungs dann zu sich genommen haben.

 Unter 18 hätten sie ja auch woanders keinen harten Alkohol konsumieren können und so sparten sie ja auch einiges an Geld und das war vermutlich, denke ich mal, mit unter auch ein Punkt gewesen. Wie viel die beiden getrunken hatten, bevor sie weitergezogen sind, ist unklar. Sie sind dann mit den Fahrrädern weitergefahren und ihr Ziel war dann in die Braunschweiger Altstadt zu gelangen, dort ins sogenannte Magni Viertel und dann in den sogenannten Altstadttreff.

Und im Altstadttreff waren sie ja bereits so ein bisschen angetrunken gewesen und Paul wurde sogar leicht versorgt dort, da er sich einen kleinen Cut im Gesicht zugezogen hatte. Vermutlich ist er, so nehme ich mal an gestürzt. Gegen 1 Uhr waren die Jungs immer noch im Altstadtreff und Tom schrieb seinem Bruder in Berlin eine SMS, wie es ihm gehen würde und dass er ihn in Berlin doch bald besuchen kommen möchte.

 Also das Verhältnis war zwischen den Brüdern wirklich sehr, sehr gut. Im Altstadtreff hielten sich Tom und Paul einige Stunden auf, wie gesagt, und waren von dort aus ca. 15 Minuten zurück mit ihren Fahrrädern wieder auf den Spielplatz gefahren, als sie den Altstadttreff verlassen haben und sind wieder zu dem Spielplatz am Brunnen gefahren und hatten dort die Reste des Alkohols getrunken und noch viel geredet und ja, manche dieser Reste, also Alkoholflaschen, nehme ich mal an, konnte man im späteren Verlauf dort auch sicherstellen. Laut Paul, der schon sehr

betrunken gewesen war und wohl zeitweise sogar am Spielplatz einschlief, sollen die Freunde sich dann gegen 3:30 Uhr, mittlerweile war es Dienstag, der 4. November 2014, voneinander verabschiedet haben, um langsam nach Hause zu fahren. Die beiden hatten aber entgegengesetzte Heimwege.

 Paul wohnte im Westen Richtung Kanzlerfeld und Tom so in südlicher Richtung. Tom fuhr über das westliche Ringgleis, eine frühere Bahntrasse, die zum Radweg ausgebaut wurde, und dieser Weg führte Tom über ein Gewerbegebiet vorbei an einem Möbelhaus. Unweit dieses Möbelhauses unter einer Brücke machte Tom dann Halt, denn die Kette von seinem Fahrrad hatte sich gelöst.

 Er hatte noch so gute 750 m bis zu Hause gehabt. Um 3:58 Uhr, auch mal gut die Uhrzeit merken, schrieb Tom seinem Bruder in Berlin noch mal eine SMS. Hi Basti, schläfst du schon? bestimmt. Ich glaube, ich bin ganz schön betrunken. Ja, und was nach dieser SMS passierte, ist bis heute wirklich ein großes Rätsel so ein bisschen Mysterium in diesem Fall, denn nur 7 Minuten später geschah das Unfassbare.

Ein Bäckermeister kam unter der Brücke vorbei und sah Tom mitten auf der Fahrbahn liegen. Neben ihm seine Jacke, sein Sweatshirt, sein T-Shirt. Der Oberkörper war also frei. Es war nur ein Blutfleck in Größe einer Orange zu sehen und wirklich nicht viel Blut, sonst konnte man gar kein Blut erkennen. Nur Tom, der lag da eben und ist nicht mehr ansprechbar gewesen.

 Äußerlich waren am Körper sonst auch keinerlei Anzeichen einer schwerwiegenden Verletzung oder eines Unfalls. Ein Zeitungsbote kam dazu und die beiden Zeugen und Ersthelfer legten Tom zur Seite runter von der Fahrbahn und alarmierten die Polizei und auch den Rettungsdienst. Toms Rad lag neben der Brücke und zuerst gingen die Ärzte und Notfallsanitäter davon aus, dass Tom ordentlich einen über den Durst getrunken haben dürfte und deswegen vielleicht nicht ansprechbar war.

 Als man allerdings aber in der Klinik weitere Untersuchungen durchgeführt hatte, stellte man dann doch ja viel schlimmeres fest. Tom hatte erhebliche innere Verletzungen, schwerste Kopfverletzungen und Oberkörperverletzungen, ein sogenanntes Polytrauma. Um 6:30 Uhr am Dienstagmgen klingelte die Polizei auch bei Familie Knorz. Seine Mutter rechnete damit, dass Tom vielleicht Mist gebaut hatte und deswegen nun von der Polizei heimgebracht wurde.

 Aber als sie feststellte, dass Tom nicht mit dabei war, bekam sie Angst. Recht rasch fuhr die Familie dann in die Klinik und da waren die Ärzte gerade dabei, die Kopfverletzung von Tom genauer zu betrachten. Aber leider kam sie zum Schluss, dass diese so schwer gewesen waren, dass Tom nicht mehr zu Bewusstsein kommen würde und nur von Maschinen am Leben erhalten würde.

 Dies allerdings, so erzählt es Toms Mutter später, wurde ihn leider sehr unempathisch von einem Arzt mitgeteilt und dass sie über eine Organspende nachdenken sollten und das natürlich auch innerhalb von ja kürzester Zeit wurde denen das wahrscheinlich so an den Kopf geknallt. Ähm ja, das muss sehr sehr heftig und einprägsam gewesen sein.

Da will man wirklich nicht mit tauschen. In der Klinik entschied sich die Familie dann auch dazu. Mittlerweile waren auch die beiden Brüder und der Vater mit anwesend, dem Vorschlag der Ärzte nachzukommen. Man entzog Tom sämtliche Medikamente, die er da bekommen hatte und wollte so seinen Kreislauf zusammenbrechen lassen und ja, dann eben wäre er daran gestorben, so die Vorstellung der Ärzte.

 Aber Toms Körper war C und funktionierte weiter, wurde aber die ganze Zeit beatmet. Erst als man sich dazu entschloss, auch die Beatmung wegzulassen, starb Tom Fin Knorz dann um 18:04 am 4. November 2014 und seine Familie ist die ganze Zeit bei ihm gewesen bis zuletzt. Nach dem Tod von Tom war es für die Ermittler nun so, dass es sich jetzt natürlich um ein Tötungsdelikt gehandelt hat und die Ermittlungen begannen.

 Auch die Obduktion des Leichnahs bestätigte die zuvor angenommenen Diagnosen die eines Polytraumas. Einen Sprung von der Brücke, unter der Tomya stand und aufgefunden wurde, war er auszuschließen. Auch spätere Experten haben das weitesgehend ausgeschlossen, dass er irgendwie von der Brücke gefallen oder gestürzt wurde, wie auch immer.

 Bei den Ermittlungen bezog man zu Anfang einiges in Betracht und befragte natürlich besonders Paul. Er war zuletzt ja mit Tom zusammen gewesen, konnte er nicht wissen, was mit ihm passiert sein könnte? Paul wollte keine Erinnerungen mehr großartig an diesen Abend haben. Schließlich bisher auch viel Alkohol getrunken worden.

 Auch was nach 3:30 Uhr geschah, wisse er nicht mehr. Man befragte ihn selbstverständlich auch sehr kurz, nachdem das Ganze passiert ist. Da lag Paul noch im Bett, alkoholisiert mit zwei Promille Alkohol im Blut, aber auch im späteren Verlauf kehrte seine Erinnerung laut ihm nicht zurück. Da Paul aber der wichtigste Zeuge aus dieser Nacht gewesen ist, wollten die Ermittler eigentlich unbedingt eine Aussage von ihm erhalten und wollten gerne die sogenannte forensische Hypnose einsetzen.

 Dem stimmten die Eltern von Paul aber nicht zu, da er minderjährig gewesen war und es im späteren Verlauf wurde dann zugestimmt, aber nur wenn sie selbst den Experten bestimmen dürften. Und das Ergebnis dieser speziellen Hypnose von Paul, wo man eben erreichen wollte, dass er sich erinnert an diesen Abend, an diese Nacht, ähm ja, hat alles nicht viel gebracht. Es blieb dabei.

 Was schon gesagt wurde, er hat keine Erinnerung erlangt, zumindest an den Großteil des damaligen Abends kann sich Paul nicht erinnern und ja, mit ihm als wichtigsten Zeugen konnte man also nicht rechnen. Für die Ermittler aber konnte der Abend trotzdem etwas anders gelaufen sein, als Paul diesen angenommen hatte. Aber dazu später mehr.

 Die Details finde ich nämlich durchaus interessant. Aber erstmal jetzt zu den weiteren Ermittlungen der Kripo Braunschweig. In diesem Fall, dass Tom auf die Brücke an der Breuzimmerstraße kletterte oder sprang oder hinuntergestürzt wurde, war ja, wie ich eben schon erwähnt habe, eigentlich auszuschließen. Eine weitere Theorie war, dass die Jungs eventuell in einer nahelegenen Diskothek gewesen sein könnten und diese Disco hatte überhaupt keinen guten Ruf.

Der damals leidende Ermittler, Herr Kunkel, hatte in dieser Zeit drei beinahe begangene Tötungsdelikte dort und ein vollendetes. Es wäre also nicht sonderbar gewesen, wenn es zu einer Schlägerei vielleicht sogar mit späterer Verfolgung gekommen wäre. Da Tom aber überhaupt keine solchen Verletzungen gehabt hat und niemand die beiden in der Diskothek sah, war das fast auszuschließen.

 Und wenn die beiden hätten tanzen wollen, sich amüsieren wollen einer Disco, wären sie vielleicht später nicht wieder eher in die zweite Gaststätte gefahren, sondern vielleicht auch direkt in eine Diskothek. Aber das ist jetzt nur so meine Annahme. Auch war die Polizei auf einen obdachlosen Mann namens Eugen aufmerksam geworden.

 Er schilderte einen weißen Kastenwagen gesehen zu haben in der damaligen Nacht bzw. quasi dem frühen Morgen. Zwei Personen wären darin verwickelt gewesen und einer davon habe Gewalt an Tom ausgeübt. Man befragte den Mann auch mehrmals und die Aussagen wurden aber leider immer schwammiger, sodass er irgendwann ja als unglaubwürdig herabgestuft wurde.

 Und für Toms Familie machte die Aussage natürlich erst Hoffnung, denn sie wollten ja so gerne wissen, was passiert war und wieso Tom halb nackt auf der Straße lag. Deshalb schrieb sogar die Mutter Eugen nochmals zwei Briefe. Diese wurden jedoch nie beantwortet. Heute glaubt die Kripo nicht mehr daran, dass er in dieser Sache irgendwie weiterhelfen könnte.

Eine weitere Spur in diesem Fall war ein versuchter Einbruch in ein Möbelhaus und der spielt eigentlich so die größte Rolle in diesem Fall, würde ich jetzt behaupten. Ähm, ich gehe auch mal stark davon aus, dass das Möbelhaus SB Mübelboss es gewesen sein dürfte. sollte das schon 2014 dort gewesen sein, denn auch ein Fastfood Restaurant, in dem Fall Burger King, soll da ganz nah dran gewesen sein.

 Ähm, das hat er aber auch geschlossen, als das Ganze damals passiert ist. Das Möbelhaus befand sich in der Münchenstraße in Braunschweig in einem Gewerbegebiet und dort wurde dann ja der Alarm ausgelöst, der auch außerhalb stark wahrnehmbar war, um 3:46 Uhr durch die Alarmanlage. 12 Minuten später schrieb Tom an seinem Bruder in Berlin eine SMS und weitere 7 Minuten später wurde er dann halb ausgezogen auf der Fahrbahn gefunden. Wir erinnern uns.

 Und hier gibt es jetzt mehrere Theorien der Ermittler. Man ging davon aus, daß diejenigen, die sich unerlaubten Zutritt zum Möbelhaus verschaffen wollten, in der Eile mit einem möglichen Transporter dort gewesen sind. Tom bei seiner Heimfahrt dann angefahren haben könnten. Und als sie feststellten, dass er nicht das Bewusstsein zurückerlangte, dass er nicht ansprechbar war, sind sie dann einfach weggefahren und haben ihn vielleicht vorher noch ausgezogen eventuell und aus Angst vor den Konsequenzen oder aber auch aus

Zeitdruck, dass die Polizei sie vielleicht fassen könnte. Ja, sind sie dann ganz schnell weggefahren und haben Tom da liegen lassen. Nach einem typischen Verkehrsunfall sahen die Verletzungen, die ja fast nur innerlich gewesen waren, bei Tom jedoch auch nicht wirklich aus. Also alles hier mit ganz vielen Fragezeichen dieser Fall.

 Man konnte es aber wohl damit vereinbaren, dass Tom vielleicht im Stand erwischt wurde. Sein Fahrrad war ja eh kaputt. Ist also gut möglich gewesen, dass er gar nicht mehr auf dem Fahrrad war, sondern eben da schon stand unter der Brücke und dadurch dann die Verletzungen im Oberkörper und die schwerwiegenden Verletzungen im Kopf dann vielleicht vom Aufprall auf den Boden gekommen sind.

 Typischerweise bei einem Verkehrsunfall waren eigentlich erstmal so Verletzungen an den Beinen, die man dann sehen würde. Die waren aber hier in dem Fall nicht zu finden. Auch fanden sich keine Reste von Autoteilen, wie das manchmal üblich ist bei einem Unfall. Nur an Toms Jacke fanden die Ermittler später einen eventuellen Hinweis auf einen Verkehrsunfall, den man aber auch wieder mit Vorsicht betrachten mußte.

 Es wurden grüne Lacksplitter gefunden. Aber auch hier wieder die weitere Merkwürdigkeit des Falls. Dieser Lack war kein Lack, den Kraftfahrzeuge benutzen. Höchstens noch Lack, den man auf Plan von LKWs finden konnte. Und man war sich sicher, dass Tom ja auch nicht von dem normalen PKW erfasst wurde, mindestens ein Transporter oder ein LKW.

 muss es gewesen sein. Ob also diejenigen es gewesen waren, die versuchten in das Möbelhaus einzubrechen, die Tom dann einfach da haben liegen lassen auf ihrer Flucht, sage ich jetzt mal, völlig unklar. Auch konnte ein LKW-Fahrer Tom schlichtweg übersehen haben und bis heute vielleicht nicht wissen, dass er als Zeuge gesucht wurde.

 Er könnte sogar straffrei aus der Sache gehen, weil wenn er nicht gemerkt hat, dass er jemand angefahren hat, dann ähm ja, hat er natürlich auch keine Schuld zu tragen. Aber die Frage ist dann wieder, wer hat Tom dann ausgezogen? Ähm, die Ermittler haben aber auch noch an eine ganz andere Theorie gedacht, die sich aber nicht beweisen ließ.

 Selbst aber die Mutter von Tom hat diese nicht ganz ausgeschlossen, dass es vielleicht gar keine Einbrecher in das Möbelhaus gab. Paul und Tom waren ja sehr betrunken an diesem Abend und für den Ermittler Kunkel war es vorstellbar, dass die beiden vielleicht eine fixe Idee hatten. Toms Rückweg führte ja durch das Gewerbegebiet.

 Vielleicht wollten die beiden nicht einbrechen, aber vielleicht auf das Dach des Möbelhauses steigen. Sie hatten sich in der Vergangenheit nämlich schon mal als Kletterer versucht an Baugerüsten z.B. Und die Tür des Möbelhauses konnte man wohl am Blech so ein bisschen vorziehen, sodass es möglich gewesen war, per Räuberleiter z.B. dann aufs Dach zu klettern.

Es waren auch Fingerspuren am Blech. Jedoch ließen diese sich nicht auswerten, weil sie verwischt gewesen waren. Ob die beiden das geschafft hatten oder ob versucht hatten, ob das Paul und Tom gewesen sind, war natürlich jetzt nie aufgeklärt worden. Paul kann sich nicht erinnern und Tom kann ja leider nichts mehr dazu sagen.

 Aber was komisch gewesen war, erst hatte man unter der Brücke ja alles von Tom gefunden, außer sein Handy. Es wurde im späteren Verlauf dann von Einsatzkräften 15 m vom Auffindeort gefunden. Der Akku mittlerweile leer. Jedoch konnte man das Handy glücklicherweise auslesen. Und dabei kam heraus, dass Paul und Tom, nachdem der Alarm im Möbelhaus losging, acht mal versuchten, sich anzurufen.

 Um 3:30 Uhr wollen sich die beiden ja eigentlich getrennt haben, so ca. Um dre ging der Alarm los und danach wurde dann versucht anzurufen. Möglich beiden aus Angst jeweils schnell mit ihren Rädern davon gerast sind Richtung Heimat, sage ich mal und Tom dann eben einen Unfall durch wen auch immer erlitt und der Kumpel vielleicht versuchte ihn zu erreichen und später unter der Brücke vielleicht auch auszog und vielleicht aus Schock dann auch den Heimweg antrat.

Auch er war ja stark betrunken und ja vielleicht so viel Angst hatte, dass er Tom dann da hat liegen lassen. Vielleicht hat dieser auch im Allgemeinen Angst vor Konsequenzen gehabt. Jedoch konnte sich Paul ja auch an nichts mehr erinnern, sodass auch diese Spur eine sein könnte oder auch eben nicht.

 Aber auch das war eine Vermutung in dem Fall, dass es da gar keine Einbrecher gegeben hat. Die große Frage war aber eben, wer hat Tom wie gesagt die Kleidung ausgezogen? Laut seinem Verletzungsbild konnte er das nämlich nicht mehr selbst getan haben. Der Unfallverursacher hatte sich dann also ja schon schuldig gemacht, als er Tom die Kleidung ausgezogen hat, denn ab diesem Moment war klar, dass Tom ja nicht mehr ansprechbar war.

 Es war jemand bei ihm, der hat das gemerkt und der hat auch gemerkt, Tom muss irgendwas passiert sein. Er muss eigentlich Hilfe holen, aber das hat er nicht getan und er hat ja mitbekommen, was passiert ist. ist beteiligter gewesen und somit ja würde ihm natürlich auch eine Strafe drohen, dass er ja sich einfach vom Unfallort entfernt hat.

 Auch wurden damals 2000 Handybesitzer überprüft, die im Funkmast in der Nähe eingelogt waren damals. Das führte aber auch zu keinem Ergebnis. Auch wurden Fahrzeuge überprüft, gerade die, die auch öfters da unterwegs waren im Gewerbegebiet. Auch die Gewerbebetreibenden wurden selbstverständlich befragt und hatten sogar die Belohnung damals von 3000 € auf 6000 € hochgesetzt.

 Aber nach einer neuerlichen Doku, die ich dazu gesehen habe aus 2025 wurde die jetzt wohl wieder auf 3000 € die die Staatsanwaltschaft damals dafür ausgelobt hatte zurückgestuft. Auch der leitende Staatsanwalt Christian Wters, ich glaube, den kennen viele von euch, auch bekannte aus dem Fall von My McCen, hatte einen Fall mit so vielen Fragezeichen noch nie, sagt er.

 Es ist einfach ein so mysteriöser Fall. Was ist wirklich damals mit dem 17-jährigen passiert? gerade einmal 17 Jahre alt war Tom Fin. Ja, und das ist so traurig, dass man da einfach gar keinen Anhaltspunkt hat, wer ihn da angefahren haben könnte und wer hat ihn liegen lassen, wer hat ihn ausgezogen. In den Jahren kamen auch immer mal wieder Hinweise, auch als man zu Aktenzeichen XY ungelöst mit dem Fall ging, wo der Fall am 25.

 Juni 2015 in der 495 Sendung gezeigt worden war, aber auch hier kein entscheidender Hinweis. und laut Ermittler Kunkel auch viele Wichtig tuour. Auch Tom Fins Mutter war damals mit im Studio, es war ihr wohl wichtig und gab auch noch ein Interview und für sie und ihre Familie war die Frage am dringendsten und das bis heute natürlich, wie es damals passiert ist, was passiert ist und wieso niemand darüber sprach oder spricht.

 Die Familie würde gerne einen Abschluss haben, verständlicherweise, aber dieser würde natürlich nur gelingen, wenn es jemand gibt, der sein Schweigen endlich bricht, denn Tom war mit Torwahrscheinlichkeit ja, wie gesagt, nicht von der Brücke gestürzt, sondern von einem Transporter oder LKW erfasst worden. oder es war irgendwie ganz anders.

 Man weiß es ja leider nicht, aber laut dem Verletzungsbild passt das auch, dass der Obdachlose Eugen, der eine Briefadresse gehabt haben musste. Öfters haben ja Obdachlose dann Briefadressen z.B. von der Diakonie der Mutter nicht mal geantwortet hat, finde ich persönlich auch sehr traurig. Sie hat da vielleicht doch noch ähm etwas drin gesehen.

 Sie hätte sich bestimmt eine Antwort erhofft oder die Familie im Allgemeinen, weil was er da so erzählt hat, das hätte natürlich sehr gut gepasst zu diesem Abend und vielleicht hat er ja doch die Wahrheit erzählt, aber wie gesagt, die Ermittler haben das ja für sehr schwammig gehalten. Ja, deswegen also paah, der Fall ist wirklich voller Rätsel für mich, voller Fragezeichen, was in dieser Nacht mit ja Tom Finn passiert ist.

 Er war auch das jüngste Kind der Familie und ja 17 ist natürlich auch überhaupt kein Alter, um zu sterben. Ich will auch gar nicht wissen, wie die Familie das ansatzweise verkraftet hat. Die Mutter hat mal nur erzählt, dass sie eben irgendwie weitermachen muss, sich da durchkämpft und ja, es geht ja irgendwie nicht anders.

 Sie hat ja auch noch zwei andere Kinder und ja, sie muss irgendwie funktionieren und das bestimmt auch bis heute. Und dieser Fall ist selbst für mich voller Rätsel. Da können so viele Dinge passiert sein und die unterschiedlichsten Personen dafür verantwortlich sein. Anscheinend hatte man ja auch keine fremde DNA Spur an der Kleidung von Tom sichern können.

 Somit machtte es das Ganze ja auch um einiges schwieriger. Zumindest wurde auch in keinem Bericht eine DNA Spur erwähnt und die Möglichkeiten hatte man damals ja auch schon. Deswegen gehe ich davon aus, dass da vielleicht gar keine fremde DNA Spur gefunden wurde. 2025 kamen dann auch mal neue TV-Berichte, die ich mir angeschaut habe.

 Da ähm war der Fall dann ja auch schon 11 Jahre her, aber leider hat das auch zu nichts geführt, weil sonst würde man ja mit Sicherheit heute noch mal neu über den Fall berichten. Vielleicht wird er auch irgendwann noch mal als Coldcase aufgerollt, denn es gibt ja diese Coldcase Einheiten mittlerweile in vielen Bundesländern auch in Niedersachsen.

 Und ja, diesen Colcase noch mal aufzurollen würde, glaube ich, wirklich viel Sinn machen. Vielleicht hat man ja die Möglichkeit nach so vielen Jahren doch auch noch mal nach DNA Spuren zu suchen. Ja, ich hoffe wirklich vor allem für Tomfin selbst, dass die Gerechtigkeit irgendwann noch mal siegen wird und dass man weiß, was damals passiert ist und die Familie auch dich mit diesen riesigen Fragezeichen leben muss, wie Tom zu Tode gekommen ist, weil diesen Schwebezustand immer nicht zu wissen, was ist mit dem eigenen Kind passiert, man kann nur mutmaßen,

muss ganz schrecklich sein. Ja, ihr Lieben, was haltet ihr von diesem Fall? Eure Meinung würde mich sehr interessieren, was ihr meint, was mit Tom Fin damals wirklich passiert ist. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige von euch auch den Fall aus Aktenzeichen XY damals noch kennen dürften. Und äh ich freue mich sehr, wenn ihr bei Instagram oder YouTube einen Kommentar zum Fall schreibt.

 Mehr Informationen über diesen Fall habe ich jetzt leider nicht. Ich nehme gerade ungefähr 27 Minuten auf. Ich denke aber, für einen Einzelfall ist das schon eine gute Länge. Ich habe auch versucht, alles mit einzubauen, was ich so davon gefunden habe und ähm ja, wie gesagt, ein Fall voller Rätsel, total mysteriös und ich bin echt gespannt, was ich da noch tun wird.

 Ja, ihr Lieben, ich freue mich, wenn ihr jetzt bis zum Ende dran geblieben seid und ähm ja, wünsche euch jetzt erstmal noch einen schönen Tag oder eine gute Nacht. Bleibt sicher, ihr Lieben, bleibt gesund. Wir hören uns zu einem nächsten Fall. Eure Lia. Das war wieder eine Folge von Crimetime mit Lia, deinem True Crime Podcast. Abonniere den Podcast, um keine neuen Folgen zu verpassen.

 

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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