Herr Merz und ich muss ein bisschen schmunzeln ist auch Ausdruck ihrer Ohnmacht über die Klinge springen lassen. Wo geht März denn hier denn eigentlich hin? Geht er jetzt auf Toilette und das ausgerechnet zu der brillanten Rede von Tino Kopala? Schreib gerne mal deine lustigste Antwort auf diese Frage in die Kommentare.

Was hat mir jetzt bitteschön besseres zu tun, als jetzt hier Tino Kropala zuzuhören? denn der macht sich einen Spaß draus und redet natürlich nicht nur hinterher, sondern er redet oder stellt ihn zur Rede, warum er denn jetzt gerade den Saal verlässt. Und der gesamte Raum, der muss loslachen, weil es so genial ist. Er muss selber schmunzeln. Tino bei dieser Aktion.

Ich frage mich wirklich, was der Kanzler sich dabei gedacht hat. Ich meine, so viele AfD Spitzen hat man ja nicht. Man hat Tino Kropala und Alice Weidel. Da sollte man sich anstandsweise zumindest mal deren Reden anhören und das ist genau auch in dieser Situation hier entartet. Der AfD hat der Abgeordnete Tino Kopeller das Wort.

Sehr geehrte Frau Präsidentin, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Landsleute, die Weltlage veränderte sich wohl kaum so sprunghaft wie in den letzten Monaten und Jahren. Neue Kriege und alte Feindbilder sind wieder Alltag geworden. Das alles erfolgt zu meinen größten Bedauern, wollen doch die Bürger in unserem Land in Europa ein friedliches und sicheres Leben führen.

Leider spielt die Politik hierbei in weiten Teilen eine unrühmliche Rolle. Es geht nicht mehr um Diplomatie und Ausgleich. Heute geht es ganz offensichtlich wieder um das Recht des Stärkeren. Diese Entwicklung gilt es zur Kenntnis zu nehmen. Im nächsten Schritt muss diese Problemlage bearbeitet werden und das geht definitiv nicht mit permanenten Muskelspielchen und Machtgebärden.

Sei es die Lieferung von Waffen an die Ukraine oder die andauernd Betonung des einseitig guten bzw. des einseitig Bösen, so wie wir es jetzt auch hier in den Vorreden gehört haben. Diese einfache Logik wird den Geschehnissen in der Welt nicht mehr gerecht. [applaus] [applaus] Deutschland lebt von seinen Exporten.

Unsere Hauptzielländer dabei sind die USA und China. beides die wichtigsten Handelspartner, damit wir in Deutschland unseren Wohlstand erhalten. Es muss also in unserem eigenen Interesse sein, gute Beziehung zu allen, aber insbesondere zu unseren verlässlichen Partnern zu haben. Und dabei ist es auch um moralisch richtiges Handeln und zwar zuerst dem eigenen Volk gegenübergehen muss.

Das sollte an erster Stelle sein. Vom deutschen Bundeskanzler darf deshalb erwartet werden, dass er das Wohl Deutschlands hierbei in den Mittelpunkt stellt. Und ich muss ein bisschen schmunzeln, wenn ich in den Vorreden auch viel höre, auch Herr Tönsgrad, sie nehmen jetzt die Worte Souveränität, Interessen und auch ja Eigenständigkeit in den Mond.

Das sind alles Worte, die sie seit Jahren fordern und auch gesagt haben, wo sie uns Nationalismus unterstellt haben. Und auf einmal fangen sie an selbst in diesen Redensarten so zu artikulieren, aber sie können immer noch nicht definieren, was eigentlich die deutschen Interessen sind. Das in dem sind sie immer noch schuldig.

Das können Sie bis heute nicht tun. Und Herr und Herr Spahn und der Spahn, vielleicht noch ein paar Worte zu Marcus Suer gerade im Europaparlament. Das Europaparlament hat 720 Abgeordnete und wenn ein Abkommen dieser Größenordnung es eben nicht schafft, die Mehrheit zu erlangen, dann muss ich Sie einfach daran erinnern, das ist Demokratie.

Daran sehen Sie, dass dieses Abkommen scheinbar eben nicht so gut ist, wie Sie es hier beschrieben haben und was Sie nicht erwähnt haben. Sie haben dabei vor allem die Bauern über die Klinge springen lassen und das ist der Grund, warum es nicht ratifiziert wurde. [applaus] Und nehmen wir das freie Handelsabkommen mit Indien und der Europäischen Union.

Der Bundeskanzler besuchte in Indien und kam mit einem Koffer voller Versprechen zurück, die der deutschen Wirtschaft dienen sollen. Er hat’s ja hier heute erwähnt. Herr Abgeordnete, darf ich hier keine nachher bitte keine Zwischenfrage? Nein. Nun sind Handelsabkommen zunächst einmal zu begrüßen.

Allerdings sollten sie eben in beide Richtungen von Deutschland nach Indien und zurückgelten. Mein Besuch in Indien im Jahr frühjahr 25 zeigte jedoch schon, wohin uns der Weg nämlich dort führen wird. Indien ist mehr als glücklich. Günstiges Bauland, preiswerte Arbeitskräfte und vor allem preiswerte Energie zur Verfügung zu stellen.

Und damit wollen sie Anreize für deutsche und europäische Investitionen schaffen im indischen Interesse, was sicherlich aus indischer Sicht zu begrüßen ist. Nur bedeutet das im Umkehrschluss, dass Arbeitsplätze ins Ausland verlagert werden, wie man so schön sagt. Real bedeutet das die weitere Deindustrialisierung Deutschlands und das erleben wir ja jeden Tag.

Meine Damen und Herren, [applaus] wem nützt es, wenn wir weitere Industriearbeitsplätze in Deutschland verlieren? Im vergangenen Jahr waren das ca. 1000 Arbeitsplätze pro Tag. Wo sollen unsere Arbeiter eigentlich ihr Geld verdienen? Wo findet in Deutschland zukünftig Wertschöpfung statt? Und werrte SPD, das kann man eben nicht in NGOs, sie wirtschaften keine Wertschöpfung.

Das machen diejenigen fleißigen Arbeiter, die jeden Tag in den Unternehmen was erwirtschaften, was herstellen in diesem Land. Und da muss die Frage gestattet sein, wann schaffen Sie endlich auch die Rahmenbedingungen in Deutschland, damit wieder Industrieunternehmen sich hier ansiedeln? Der Bundeskanzler hat davon heute sehr wenig gesprochen und da genau darauf erwarte ich von dieser Bundesregierung auch Antworten und Herr Merz, die Anfangsjahre der alten Bundesrepublik, sie sind nun mal vorbei.

Damals verband Konrad Adenauer die Ämter des Bundeskanzlers und Außenministers. Heute muss der deutsche Bundeskanzler zu allererst die inländischen Interessen vertreten und Probleme im eigenen Land lösen. Fangen Sie endlich an damit, denn das und darauf wartet vor allem die deutsche Wirtschaft. Und Herr Bundeskanzler, sollte Ihnen das Amt zu schwer werden, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, es abzugeben.

Einen Außenkanzler mit permanenter Kommentarfunktion für die internationalen Krisen dieser Zeit braucht Deutschland jedenfalls nicht. Und wenn Sie es können, und wenn Sie es können und vor allem wollen, treten Sie als deutscher Regierungsscheft selbstsicher auf. Rufen Sie endlich in Moskau an und verhandeln Sie für Frieden und Wohlstand auf dem Kontinent Europa.

Sollten Sie sich weiterhin ungelenk hinter Zierpflanzen verstecken wollen, bleiben Sie besser in Berlin und wagen Sie den Versuch, endlich Politik für unsere Bürger zu machen. [schnauben] Und [applaus] am Beispiel Teilzeitarbeit zeigt sich sehr gut, dass die Union dieses Prinzip einfach nicht verstanden hat. Sie wollen nicht nur das Recht auf Teilzeitarbeit einschränken, nein, sie wollen es tatsächlich verbieten.

Das ist nicht nur unglaublich undokratisch. Dieses geplante Verbot ist auch Ausdruck ihrer Ohnmacht, in der Sie versuchen, Politik zu machen. Wer verbietet, schafft zudem Grauzonen. Wollen Sie diese dann wieder mit weiteren Steuergeldern und Schulden ausgleichen? Meine Damen und Herren, diese Politik und diese Art dieser Politik ist auch zutiefst ungerecht.

Was wollen sie den jungen Familien aufbürden, denen Sie keine Kinderbetreuungsplätze zur Verfügung stellen? Oder was ist mit den Familien, die pflegebedürftige Kinder oder Eltern versorgen? Stehen sie und stehen diese dann vor der Entscheidung, gar nicht mehr oder nur noch in Vollzeitarbeiten gehen zu können oder zu dürfen? Solche halbdurchdachten Vorschlägen werden wir selbstverständlich nicht folgen.

[applaus] Werrte Kollegen, wir haben gute und schlaue Köpfe in Deutschland. Wir wissen, wie wir aus Krisen herauskommen und viele leisten tagtäglich eine wertvolle Arbeit. Und Herr Bundeskanzler, erkennen Sie endlich die Potentiale der Bürger. Lassen Sie die Handwerker und die Firmenbesitzer ihre Arbeit machen.

Sie sind die Stützen unserer Wirtschaft und unserer Gesellschaft. Das ist der wahre Mittelstand, den Sie jeden Tag vernachlässigen und auch dazu heute kein Wort zu unserem tragenden Mittelstand. Das ist eine Schande für eine Regierungserklärung. [applaus] Und genau diese Leute, genau diese Leute arbeiten gemeinsam mit ihren Angestellten jeden Tag hart für Deutschland.

Sie arbeiten die Hauptlast unserer Sozialversicherungssysteme. Dafür verdienen sie endlich auch Respekt der führenden Politiker, den Respekt von Ihnen, Herr Bundeskanzler. Man hat Ihnen zugetraut, mit Ihrer Bundesregierung unser Land voranzubringen. Es wird jedoch deutlich, dass diese Einschätzung falsch war. Herr Merz, ein Staat ist kein Wirtschaftsunternehmen, das an einer internationalen Börse gehandelt wird.

Ein Staat, das sind die Bürger und genau diese müssen sie sich und hineinversetzen. Hier geht es nicht um Dividenden, hier geht es um Mieten und Wohnraum, um Stromkosten, Krankenkassenbeiträgen, Lebensmittelkosten, Kinderbetreuung und Versorgung unserer Älteren. Es sind ganz normale und alltägliche Dinge, für die auch diese Bundesregierung, vor allem die SPD, kein Ohr hat.

Dort draußen arbeiten tag für Tag die Bürger hart dafür, ihre Lebenshaltungskosten zu finanzieren, vielleicht sich ein Urlaub leisten zu können oder sich ein Eigenheamt zu schaffen. Und [räuspern] die Bürger müssen feststellen, dass der Wohlstandsverlust überall sichtbar ist. Man kann sich mit seiner Händearbeit eben keine Wohnung und schon gar kein Haus mehr leisten.

Es geht dabei aber zukünftig immer weniger um prekäre Beschäftigungsverhältnisse als viel mehr um die seit Jahrzehnten steigenden Sozialversicherungsausgaben. Und das ist nicht mehr nur die Rentenversicherung. Die Sozialstaatsreform von Frau Bas wirft Bürgergeld, Sozialhilfe, Wohngeld und Kinderzuschlag alles in einen Topf. Meine Damen und Herren, was ist nur aus der ehemaligen Arbeiterpartei SPD? Was ist nur aus der sozialen Demokratie geworden? Es muss doch darum gehen, denen zu helfen, die wirklich Höfe benötigen. Sie jedoch schaffen immer

weiter Anreize für nicht und betreiben eine Gleichmacherei in Form von Leistungspauschalen. Das ist nicht nur ungerecht im Einzelfall gegenüber, nein, es schafft auch Pullfaktoren der Zuwanderung in unsere Sozialversicherungssysteme. Belastet die Wertschöpfenden in Deutschland immer stärker und ruiniert endgültig die Sozialstaatsidee.

Und an der Stelle ist es doch die große Frage, arbeiten, lohnt sich das noch in Deutschland hat man das Gefühl, ja, wenn ich wirklich arbeiten gehe, auch gerne mal 40 oder 50 Stunden die Woche, dann drei bleibt da richtig viel übrig und ich bin mal gespannt, wie du diese Frage beantwortest. Und zweite Ergänzungsfrage: Warum hat die CDU diese Frage eigentlich seit über 16, jetzt mittlerweile 19 Jahren nicht beantworten können? Ich habe mittlerweile super viele und du kannst ja auch mal in die Kommentare schreiben, ob du

Bürgergeldempfänger kennst. Die sagen mir mittlerweile, das ist kein Scherz, die sagen mir, warum sollen sie jetzt arbeiten gehen für 100 € mehr brutto im Monat? Ja, Netto ist es dann auch wieder sehr überschaubar, wenn sie doch einfach dieses Geld so mitnehmen können. Natürlich ist das nicht erlaubt. Natürlich ist das Sozialbetrug, wenn du so möchtest und ich möchte hier niemanden anstiften, das nachzumachen.

Ich kann es aber irgendwie auch verstehen äh bzw. nachvollziehen, dass die Arbeit in Deutschland mittlerweile so hart besteuert wird, wie wahrscheinlich in keinem anderen Land der Welt. Alleine dann auch noch die Mehrwertsteuer. Wir haben die ganzen Steuern. Ihr könnt gerne mal eure Lieblingssteuer in die Kommentare schreiben.

Also, äh ich glaube, die Schaumgusssteuer gibt’s doch auch noch, ne, oder? Also, es ist unglaublich. Und jetzt auch die Tabaksteuer soll ja auch erhöht werden im Zuge der sogenannten Entlastung. Und wisst ihr, ich frage mich immer, wenn doch die Regierungssprecher dann von einem Entlastungspaket jetzt in jüngster Zeit sprechen, wen entlasten die da? Also, ich habe keinen einzigen Cent Entlastung gespürt.

An der Tankstelle sowieso nicht, bei den Lebensmitteln auch nicht. Und auch an den Mieten hat man im Endeffekt nichts getan. Das heißt, auch da meinen die wahrscheinlich zwar eine Entlastung, aber wahrscheinlich für die eigenen Leute in den eigenen Reihen. Deswegen bin ich gespannt auf deine Meinung. Daumen hoch erstmal für Tino Koballa. Ich fand es hier mega witzig.

Wertz, der musste anscheinend ganz dringend auf Klo und dass hier Tino sich ein bisschen Spaß draus gemacht hat und ihn hier zur Rede stellt und dementsprechend bis zum nächsten