Josef Blösches Hinrichtung – Die Verbrechen des sadistischen Schlächters des Warschauer Ghettos
september 1938 Tschechoslowakei Adolf Hitler der deutsche Reichskanzler droht mit einem europäischen Krieg falls das Sudetenland ein Grenzgebiet der Tschechoslowakei in dem deutsche Bevölkerung lebt nicht an Deutschland abgetreten wird die Staats- und Regierungschefs Großbritanniens Frankreichs Italiens und Deutschlands halten zwischen dem 29 und 30 September 1938 eine Konferenz in München ab und Stimmen der deutschen Annektion des Sudetenlandes im Gegenzug für eine friedenszusage Hitlers zu viele Sudeten deutsche begrüßen die
Nazis mit hakenkreuzernen und auf die Straße geworfenen Blumen einer von ihnen der später im besetzten Polen und in Weißrussland unsägliche Gräueltaten begehen sollte und zu einem der berüchtigsten Verbrecher des Nazi-Regimes wurde ist Josef Löscher Josef Löscher wurde am 12 februar 1912 in Friedland in Böhmen geboren das damals zu Österreich Ungarn gehört hatte lösche war sechs Jahre alt als im Oktober 1918 der tschechoslowakische Nationalrat in Prag die Unabhängigkeit der Tschechoslowakei programmierte 50% der tschechoslowakischen Bevölkerung
waren Tschechen deutsche machten 22 Slowaken 16% der Bevölkerung aus Josef Löscher war ein sudetendeutscher eine Bezeichnung für die in der Tschechoslowakei lebenden ethnischen deutschen sein Vater Gustav bläsche besaß einen Bauernhof und ein Landgasthaus wo Josef schon während der Schulzeit mitarbeiten musste er war erst 14 Jahre alt als ein Vater ihn von der Schule nahm um ganztags zu arbeiten 1933 kamen Adolf Hitler und die nationalsozialistische Partei in Deutschland an die Macht eines der Hauptziele des Nazi-Regimes war es die
Landkarte Europas nach dem Ersten Weltkrieg neu zu gestalten Hitler und die Nazis hielten die internationalen Grenzen der Nachkriegszeit für ungerecht und unrechtmäßig sie behaupteten den deutschen sei das Selbstbestimmungsrecht verweigert worden die neue Ziehung der europäischen Grenzen sollte es den Nazis ermöglichen zwei Hauptziele zu erreichen alle deutschen in einem nationalsozialistischen Deutschen Reich zu vereinen und Lebensraum in Osteuropa zu erschließen 1935 erschloss sich Josef Bösche der nazifreundlichen Sudeten deutschen
Partei an die das Ziel hatte die Tschechoslowakei aufzuteilen und das Sudetenland an das Dritte Reich anzuschließen in der Nacht vom 29 auf den 30 September 1938 und der zeichneten Deutschland Italien Großbritannien und Frankreich das Münchner Abkommen mit dem die Tschechoslowakei gezwungen wurde das Sudetenland seine Grenzgebiete und Verteidigungsanlagen an Nazi Deutschland abzutreten die deutschen Truppen begannen zwischen dem ersten und zehnten oktober 1938 mit der Besatzung dieser Gebiete am 13 januar 1939 beantragte plösche die
Aufnahme in die NSDAP und wurde rückwirkend zum ersten November 1938 aufgenommen bald darauf trat er in die SS ein am 15 März 1939 weniger als sechs Monate nach der Annexion des Sudeten Landes über viel und besetzte Nazi Deutschland die tschechischen Provinzen Böhmen und mehren einen Tag später errichtete Adolf Hitler durch eine Proklamation aus der Prager Burg das Protektorat Böhmen und mehren das im Gegensatz zum Sudetenland überwiegend aus ethnischen Tschechen bestand der Zweite Weltkrieg begann am 1 September 1939 mit dem Einmarsch in
Polen Warschau wurde aus der Luft angegriffen und mit Artillerie bombardiert und am 29 September marschierten die deutschen Truppen in die Hauptstadt ein kurz nachdem diese kapituliert hatte der Feldzug in Polen endete am 6 Oktober derselben Jahres mit der Aufteilung und Annexion des gesamten Landes durch Deutschland und die Sowjetunion am 23 November 1939 verlangten die deutschen Besatzungsbehörden von den Warschauer Juden sich durch das Tragen weiße Armbinden mit blauen Davidstern auszuweisen die deutschen Behörden
schlossen jüdische Schulen beschlagnahmten jüdisches Eigentum zwangen jüdische Männer zur Zwangsarbeit und lösten jüdische Organisationen aus der Vorkriegszeit auf lösche diente ab März 1940 für kurze Zeit in Warschau und wurde dann 120 km östlich der Hauptstadt eingesetzt um einen 10 km langen Uferstreifen entlang des Flusses Bug zu überwachen der die Grenze zwischen der deutschen Wehrmacht und der sowjetischen Roten Armee bildete diese Grenze wurde ab Sonntag dem 22 juni 1941 aufgehoben als die Operation Barbarossa der deutsche Überfall auf die
Sowjetunion begann 3000 Mann von den vier Einsatzgruppen wurden an die ostfrontabkommandiert um Juden [ __ ] und sowjetische politkommissare zu töten ab August 1941 diente Löcher im Einsatzkommando 8 dass der Einsatzgruppe B zugeordnet war zuständig für Massenerschießungen in Weißrussland das Einsatzkommando 8 bestand aus sechs unterschiedlich starken Untergruppen die jeweils einem SS-Führer unterstellt waren die Gesamtstärke der Einheit betrug etwa 60 bis 80 Mann und war für die Tötung von über 74.000 Menschen verantwortlich im
Oktober 1941 kehrte blösche nach Warschau zurück wo er Mitarbeiter der Gestapo wurde lösch es Aufgabe war es Verdächtige in der Stadt zu verhaften und ihren Transport vom Gefängnis zum Verhör durch die Gestapo zu organisieren darüber hinaus wurde er auch mit dolmetscher-diensten und Botengängen betraut Mitte 1942 wurde Josef blösche erneut verlegt diesmal in das Warschauer Ghetto die deutschen Behörden hatten am 12 oktober 1940 die Einrichtung eines Ghettos in Warschau verfügt der Erlass verpflichtete alle jüdischen Einwohner
Warschau in ein zugewiesenes Gebiet zu übersiedeln dass die deutschen Behörden im November 1940 vom Rest der Stadt abriegelten das Ghetto dass ich während des Zweiten Weltkrieges zum größten aller jüdischen Ghettos im von den Nazis besetzten Europa entwickelte war von einer über 3 Meter hohen 18 km langen Mauer mit Stacheldraht umgeben und wurde strengen bewacht um jeglichen austaus müssen im Ghetto und dem übrigen Warschau zu verhindern nachdem auch Juden aus dem umliegenden Städten dorthin Zwangs umgesiedelt wurden wuchs
die Bevölkerung des Ghettos zeitweise auf über 445.000 Menschen die deutschen Behörden zwangen die Ghettobewohner auf einer Fläche von rund drei Quadratkilometern zu leben 7,2 Personen mussten sich im Durchschnitt ein Zimmer teilen extreme Überbelegung minimale Essensrationen und unhygienische Bedingungen führten zu Krankheiten und Hunger jeden Monat starben bis zu 5000 Menschen eine durchschnittliche Tagesration für Juden in Warschau betrug 1941 nur 184 Kalorien während für die deutschen 2613 Kalorien bereitgestellt wurden in
einem offiziellen Dekret hieß es dass die Grundversorgung für den jüdischen wohndes drückt niedriger sein müssen als das notwendige Minimum zu Lebenserhaltung ungeachtet der Konsequenzen der Hunger im Ghetto war so groß dass sterbende Menschen auf der Straße lagen neben denen Kleinkinder bettelten zwischen 1940 und Mitte 1942 starben 83.
000 Juden an Hunger und Krankheiten nur durch den Schmuggel von Lebensmitteln und Medikamenten in das Ghetto wurden die erbärmlichen offiziellen Zuteilungen ergänzt und sorgen dafür dass die Todesrate nicht noch weiter anstieg vom 22 juli als Josef blöche in das Ghetto verlegt wurde bis zum 12 September 1942 führten deutsche SS und Polizeieinheiten mit Unterstützung von Hilfskräften massende Portionen aus dem Warschauer Ghetto in das Vernichtungslager triplinker durch während dieser Zeit machten blösche und andere SS-Männer jagt auf viele Juden
die sich von den Deportationen versteckt hielten zu seinen Aufgaben gehörte es auch bereits geräumte Gebäude nach versteckten oder zurückgelassenen Menschen zu durchsuchen und diese dann zu ermorden lösche wurde zum Spezialisten für das Auffinden von verstecken zwischen Räumen und Geheimgängen und war als Sadist und kaltblütiger Mörder bekannt Josef blösche und seine Kollegen fanden immer einen Vorwand um Menschen zu töten manchmal nahmen die ausgehungerten Juden ihre Mützen nicht ab oder sie verließend den Bürgersteig nicht wenn er auf der
Straße keine Opfer finden konnte brach er Türen auf drang in Häuser ein und tötete jeden den er im Inneren fand im Ghetto gab es eine Mauer durch die Kinder essen in das Ghetto schmuggelten da die Löcher in der Mauer sehr eng waren war es schwierig sich hindurchzuzwingen wenn eines der Kinder stecken blieb wurde es von lösche erschossen ohne zu zögern zusammen mit seinem ss-kameraden Heinrich klaustermeier fuhr blöche mit dem Fahrrad ins Ghetto und schlug und schoss wahllos und grundlos auf Männer Frauen und Kinder
Anna Katschberg die den Krieg überlebte erinnerte sich später an ihre Begegnung mit dem SS-Mann plötzlich rannten die Leute los es war Löscher auf seinem Fahrrad ich ging langsam und als ich ihn sah blieb ich stehen ich hatte große Angst lösche sah mich an als er auf seinem Fahrrad vorbei fuhr und dann eröffnete er das Feuer auf die Flüchtenden und tötete mehrere Menschen ich war zu Tode erschrocken weitere Überlebende berichteten später wie sie nach lösches Straßen Patrouillen verblutende Menschen auf den Straßen des
Ghettos liegen sahen Josef Löscher der von den Juden den Spitznamen Frankenstein und Fleischer erhielt war nicht nur ein Sadist sondern auch sexuell pervertiert er ging häufig in das Ghetto vergewaltigte brutal jüdische Frauen und ermordete sie anschließend seine bevorzugten Ziele waren Kinder und schwangere Frauen in einem Fall schoss er einem drei Monate alten Kind das in der wie gelagt eine Kugel in den Kopf ein anderes Mal schoss er eine schwangeren Frau in den Bauch einmal forderte er einen jüdischen Mann
auf wegzulaufen aber vorher seine Hose herunterzulassen was bedeutete dass er nicht weglaufen konnte lösche sagte daraufhin zu einem Kollegen der Jude kann nicht trennen ich werde ihm zeigen wie das geht und erschoss den Mann ein anderes Mal gab es einen 13-jährigen Jungen dem blösche versprach ihn am Leben zu lassen wenn er ihn verraten würde wo sich die anderen Juden versteckten nachdem der Junge die anderen verraten hatte tötete Löcher auch ihn vom 22 juli bis zum 12 September 1942 töteten die deutschen etwa 35.000 Juden
direkt im Ghetto und der portierten etwa 265.000 Juden aus Warschau ins Vernichtungslager Treblinka im Januar 1943 kehrten SS und Polizeieinheiten nach Warschau zurück diesmal mit der Absicht tausende der etwa 70.000 bis 80.000 im Ghetto verbleibenden Juden ins Zwangsarbeitslager im distrik Looping zu teleportieren diesmal wieder setzen sich jedoch viele Juden der Deportation da sie annahmen dass SS und Polizei sie in das Vernichtungslager trepplinkarte deportieren würden einige von ihnen benutzten Handfeuerwaffen die ins Ghetto
geschmuggelt worden waren nachdem die SS und die Polizei Einheiten etwa 5000 Juden festgenommen hatten brachen sie die Aktion ab und zogen sich zurück am 19 April 1943 begann der Aufstand im Warschauer Ghetto nachdem die deutschen Truppen und Polizisten in das Ghetto eingedrungen waren um die Überlebenden Bewohner in die Zwangsarbeitslager im distrik Lublin zu deportieren nach eigenen Angaben erschoss Joseph blöscher am 19 April 1943 dem Tag an dem der Aufstand begann 75 der insgesamt 600 Opfer des Massakers im Ghetto die
Massenexekutionen wurden auch in den folgenden Tagen fortgesetzt die Ghettobewohner leisteten in den ersten Tagen der Aktion organisierten Widerstand und fügten den gut bewaffneten und ausgerüsteten SS und Polizeieinheiten zahlreiche Verluste zu vier Wochen lang leisteten sie als einzelne oder in kleinen Gruppen Widerstand gegen den Abtransport es war der größte Aufstand von Juden während des Zweiten Weltkriegs und der erste bedeutende städtische Widerstand gegen die deutsche Besatzung in Europa am Ende machten die deutschen das Ghetto jedoch
dem Erdboden gleich sie verbrannten und zerstörten diesen Teil Warschau aus Häuserblock für Häuserblock um ihre Opfer auszulöschen die deutschen beendeten die Operation am 16 Mai als Jürgen Stroop der die Niederschlagung des Aufstands leitete in seinem täglichen Bericht an Berlin verkündete das ehemalige jüdische Viertel in Warschau besteht nicht mehr die SS und die Polizei Deportierten etwa 42.
000 Überlebende des Warschauer Ghettos die während des Aufstands gefangen genommen worden waren in die Zwangsarbeitslager ponyadora und travniki sowie in das Konzentrationslager maitanic mindestens 7000 Juden starben bei den Kämpfen oder im Versteck im Ghetto da sie bei lebendigem Leib verbrannten oder an Rauchvergiftungen starben weitere 7000 wurden von SS und Polizei in das Vernichtungslager Treblinka geschickt für seinen Einsatz während des Aufstandes erhielt lösche das deutsche Kriegsverdienstkreuz das Foto auf dem
Josef Löscher auf den verängstigten kleinen Jungen mit erhobenen Händen zielt ist zu einem der berühmtesten Bilder des Holocaust geworden Josef lösche war noch im Dienst der Gestapo in Warschau als am ersten August 1944 der Warschauer Aufstand begann er wurde von polnischen Widerstandskämpfern umzingelt und eingekesselt bis er nach tagelangen heftigen Kämpfen von deutschen Truppen gerettet werden konnte die polnische Heimat Armee eine nicht kommunistische Widerstandsarmee im Untergrund deren Einheiten im gesamten
von Deutschland besetzten Polen stationiert waren erhob sich gegen die Deutschen Besatzungsbehörden um Warschau zu befreien Auslöser für den Aufstand war das Vorrücken der sowjetischen Streitkräfte am Ostufer der Weichsel die sowjetsgriffen jedoch nicht ein die deutschen schlugen den Aufstand schließlich nieder und machten das Stadtzentrum im Oktober 1944 dem Erdboden gleich Gefangene Kämpfer der Heimatarmee wurden als Kriegsgefangene betrachtet aber tausende von Gefangenen polnischen Zivilisten wurden in Konzentrationslager ins Deutsche Reich
deportiert 166.000 Menschen verloren bei dem Aufstand ihr Leben darunter bis zu 17.000 polnische Juden die entweder in der polnischen Heimatarmee gekämpft hatten oder in Verstecken entdeckt worden waren nachdem lösche Warschau verlassen hatte wurde er in die Slowakei geschickt um den slowakischen nationalaufstand niederzuschlagen doch als er dort ankam war der Aufstand bereits beendet anschließend diente er in den slowakischen Städten levocha und chilina bevor er im Mai 1945 vor der Roten Armee kapitulierte und in sowjetische
Kriegsgefangenschaft gerät er wurde zur Zwangsarbeit verpflichtet und musste in Steinbrüchen und beim Straßenbau Arbeiten anfang 1946 wurde blöche in die Region Ostrau in der Tschechoslowakei überführt wo er weiterhin inhaftiert war bei der Arbeit in einem Kohlebergwerk wurde er im August 1946 von einem herabstürzenden Aufzug getroffen erlitt einen Schädelbruch und schwere Gesichtsverletzungen er wurde in Ostrava ins Krankenhaus eingeliefert und blieb mit einem entstellten Gesicht zurück im Sommer 1947 wurde blasches
Arbeitslager aufgelöst und er wurde freigelassen seine gesichtsnarben schützten ihn vor Entdeckung denn niemand erkannte ihn als einen der SS-Soldaten die auf den offiziellen Fotos der Deutschen aus dem Warschauer Ghetto abgebildet waren er zog nach Urbach in Ostdeutschland lernte eine deutsche Frau namens Hanna Schönstedt kennen eine Mutter und Kriegswitwe und sie bekamen zwei gemeinsame Kinder bevor sie einwilligte ihn zu heiraten sie lebten ein normales Leben Schönstedt sagte später das blöche ein sehr liebevoller Ehemann und Vater war
der sich ständig um jedes Wehwehchen der Kinder kümmerte mit einer Familie und einer geregelten Arbeit ablösche gesellschaftlich völlig integriert und nur wenige Menschen wussten von seinem früheren Leben dennoch entkam er der Justiz nicht im Februar 1961 wurde er durch die Aussage von Heinrich Klostermeier der Mitte in Warschau gedient hatte mit den Gräueltaten in Verbindung gebracht die sie dort während des Krieges begangen hatten blösche wurde aufgespürt und Westdeutschland beantragte seine Auslieferung die jedoch
abgelehnt wurde stattdessen wurde Blöcher am 11 Januar 1967 von der Stasi der Geheimpolizei der DDR verhaftet und den Hohenschönhausen in Ostberlin inhaftiert während seiner zweijährigen haftgestand er zahlreiche Kriegsverbrechen von einzelnen Erschießungen bis hin zu massenexikutionen und der Beteiligung an allen wesentlichen Deportationen aus dem Warschauer Ghetto im April 1969 wurde ihm der Prozess gemacht zahlreiche Zeugen nannten Blöcke einen Sadisten und erinnerten sich an die Verbrechen die er in Warschau begangen
hatte einer von ihnen schilderte wie Löcher am 18 januar 1943 als die Nazis das jüdische Krankenhaus im Warschauer Ghetto liquidierten der Kommandant des Einsatzkommandos war er ging durch alle Stockwerke und Krankenstationen und tötete bettlägerige Patienten auch Säuglinge und Neugeborene Löcher tritt die Vorwürfe nicht ab und unbekannte sich offen zu seiner Schuld er sagte dass er sich nicht an alles erinnern könne das aber die allgemeinen Anschuldigungen wahr sein während des Prozesses befragte der Richter blösche
zu den Ereignissen die auf den berüchtigten Foto des Jungen aus dem Warschauer Ghetto abgebildet sind der Richter fragte ihn sie haben mit einer Maschinenpistole auf einen kleinen Jungen gezielt den sie mit erhobenen Händen aus einem Gebäude herausgezogen haben wie haben die anderen Bewohner in diesen Momenten reagiert lösche antwortete sie waren in große Angst der Richter fragte ihn daraufhin dass spiegelt sich gut in dem kleinen Jungen wieder was haben Sie gedacht worauf lösche antwortete wir haben solche Szenen täglich miterlebt wir konnten
nicht einmal denken am 30 April 1969 wurde Joseph lösche wegen Verbrechen wegen die Menschlichkeit in mindestens 2000 Fällen zum Tode verurteilt drei Monate später wird das Wetter in der Justizanstalt Leipzig vollstreckt lösche wurde durch einen einzigen Schuss in den Nacken hingerichtet er war 57 Jahre alt danach wurde sein Leichnam heimlich auf den nahegelegenen Südfriedhof gebracht eingeäschert und seine Asche in einem nicht gekennzeichneten Grab beigesetzt es wurden keine Tränen für Josef Löcher vergossen
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