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DSDS-Schock: Steht der Sieger mit Menowin Fröhlich längst fest?

Stellen Sie sich vor, das Finale ist noch zwei Wochen entfernt und trotzdem fühlt es sich schon jetzt so an, als wäre alles entschieden. Genau dieses Gefühl liegt aktuell über Deutschland sucht den Superstar und im Zentrum steht ein Name, den viele längst kennen, Menovin Fröhlich. Was ist da gerade los? Ist das Rennen wirklich schon gelaufen, bevor es überhaupt richtig spannend wird? Am Dienstagabend in Köln bei der ersten großen Liveeshow war die Stimmung eindeutig.

 Über Menschen im Studio und plötzlich diese Rufe Zugabe. Zugabe und zwar nur für einen Menovin. Kein anderer Kandidat bekam diese Reaktion. Und ganz ehrlich, das ist mehr als nur Applaus. Das ist ein Statement. Er performt den Klassiker “I’d rather go blind” von James und liefert nicht einfach ab, sondern reißt die Bühne komplett an sich.

 Selbst Dieter Bohlen, der nun wirklich schon alles gesehen hat, ist völlig aus dem Häuschen und sagt sinngemäß: “Ich könnte dich knutschen.” Und später spricht er sogar von anderthalb Superstars an einem Abend. Wenn man Bohlen kennt, weiß man. Solche Worte fallen nicht leichtfertig. Und jetzt mal ehrlich, wenn Jury Publikum und Inszenierung gleichzeitig in dieselbe Richtung zeigen, ist das dann noch ein Wettbewerb oder schon eine Krönung.

 Dabei hat diese Geschichte eine besondere Würze. 2010 stand Menovin schon einmal im Finale und verlor damals knapp gegen Merzart Marashi. Und genau dieser Merzart taucht jetzt wieder auf, läuft ihm backstage über den Weg und statt Drama gibt es eine Umarmung. Kein Groll, kein Streit. Mehrzart sagt sogar ganz klar, der Beste soll gewinnen.

 Das klingt fast schon wie eine symbolische Staffelübergabe, oder? Doch nicht nur auf der Bühne sorgt Menoven für Schlagzeilen. Kurz vor der Show läßt er die nächste Bombe platzen. Er wird zum neunten Mal Vater. Eine Tochter Marvi Solane soll im August zur Welt kommen und plötzlich bekommt diese ganze Geschichte noch eine ganz andere Ebene.

Es geht nicht mehr nur um Karriere sondern auch um Verantwortung. Und da wird es interessantem. Menovin sagt selbst, wenn er gewinnt, wird er viel unterwegs sein, aber er will genug verdienen, um seine Familie einfach mitzunehmen. Das klingt ambitioniert, vielleicht sogar ein bisschen romantisch, aber ist das realistisch im knallharten Musikgeschäft? Oder genau die Motivation, die ihn gerade so stark macht? Man darf auch nicht vergessen, sein Comeback ist nicht unumstritten.

Viele kritisieren, dass jemand, der schon einmal im Finale stand, überhaupt wieder teilnehmen darf. Doch RTL stellt klar: Die Regeln erlauben das. Keine Begrenzung, kein Verbot. Rein formal ist also alles sauber. Aber die eigentliche Frage ist doch eine andere. Fühlt es sich für die Zuschauer fair an? Und genau hier liegt die Spannung dieser Staffel.

Auf der einen Seite ein Kandidat, der wirkt, als hätte er endlich den richtigen Moment erwischt. Auf der anderen Seite die Frage, ob die Show noch offen ist oder ob wir gerade nur zusehen, wie sich ein längst feststehender Sieger seinen Weg ins Finale bahnt. Was denken Sie? Ist Menowin wirklich unschlagbar oder kommt da noch jemand, der das Drehbuch komplett umschreibt? Eins steht fest.

Langweilig wird es bis zum Finale ganz sicher nicht. M.

 

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