Was würdest du tun, wenn eine Fremde dich plötzlich ansieht und flüstert, Tius? So, als wärst du mein Freund. Bevor wir beginnen, wenn dich bewegende Liebesgeschichten mit überraschenden Wendungen fesseln, dann abonniere jetzt unseren Kanal Liebe Geschichte, drücke auf Like und schreib in die Kommentare, welche Geschichte du als nächstes hören möchtest. Deine Unterstützung bedeutet uns alles. Es war ein kalter Novemberabend in Hamburg. Der Regen prasselte gegen die Scheiben des kleinen Kaffees Sebblick, obwohl man
vom Wasser aus kaum etwas erkennen konnte. Markus saß allein an einem Tisch am Fenster. Vor ihm dampfte eine Tasse schwarzer Tee. Seit zwei Jahren war er alleinerziehender Vater einer siebenjährigen Tochter namens Lina. Seine Frau war bei einem Autounfall ums Leben gekommen. Seitdem bestand sein Leben aus Arbeit, Haushalt und der ständigen Angst nicht genug zu sein. Dieser Abend war einer der seltenen Momente nur für ihn. Lina war bei seiner Schwester. Er wollte einfach nur sitzen, atmen, nichts denken. Doch dann hörte er
Schritte. hektisch, unsicher. Eine Frau setzte sich plötzlich ihm gegenüber, ohne zu fragen. Er blinzelte irritiert. Sie war vielleicht Anfang 30 mit dunklem Haar, das ihr ins Gesicht fiel. Ihre Augen wirkten panisch. Dann beugte sie sich leicht über den Tisch und flüsterte. Bitte, Tiusu, so als wärst du mein Freund. Markus erstarrte. Was? Bitte nur 5 Minuten. Ich erkläre es später. Bevor er reagieren konnte, legte sie ihre Hand auf seine. Ihre Finger zitterten. In diesem Moment öffnete sich die Tür
des Kaffees. Zwei Männer traten ein. Sie sahen sich suchend um. Markus spürte, wie sich die Frau neben ihm versteifte. Ohne genau zu wissen, warum, rutschte er näher zu ihr. Da bist du ja endlich, sagte er laut genug, damit es jeder hören konnte. Ich dachte schon, du versetzt mich. Die Frau spielte mit. Tut mir leid, Schatz, antwortete sie leise. Die Männer blickten in ihre Richtung. Einer von ihnen runzelte die Stirn. Dann flüsterte er etwas zum anderen. Nach ein paar Sekunden drehten sie sich

um und gingen wieder. Markus spürte, wie die Anspannung aus ihrem körperlich. Sie atmete schwer aus. “Danke”, sagte sie. “Wer waren die?” Sie zögerte, mein Exin Freund. Markus nickte langsam. “Problematische Trennung.” Ein bitteres Lächeln huschte über ihr Gesicht. “Er akzeptiert kein Nein.” Die Kellnerin brachte Markus Tee nach. Er bestellte für sie einen Kamillentee. “Du mußt das nicht”, sagte sie. “Doch”, antwortete er ruhig. “Ich
glaube, wir beide brauchen gerade etwas warmes.” Sie sah ihn an. Und zum ersten Mal war da nicht nur Angst in ihren Augen, sondern Neugier. “Ich heiße Sarah.” “Markus.” Sie redeten. Er erzählte von Lina, von schlaflosen Nächten, von dem Gefühl nie genug zu sein. Sie erzählte von ihrem Job als Grundschullehrerin, von ihrer Angst, sich wieder zu verlieben, von einem Mann, der sie kontrolliert hatte. Was als Schauspiel begann, wurde langsam ehrlich. Nach einer Stunde war das Kaffee fast
leer. Ich glaube, sie sind weg, sagte Markos. Sarah nickte, doch sie machte keine Anstalten zu gehen. Weißt du, sagte sie leise. Ich habe dich beobachtet, bevor ich mich gesetzt habe. Oh, du sahst nicht einsam aus, nur traurig. Markus schluckte. Vielleicht bin ich beides. Draußen hörte der Regen langsam auf. Darf ich ehrlich sein?”, fragte sie. “Bitte.” Als ich dich sah, dachte ich, wenn ich schon jemanden bitten muss, mein Freund zu sein. Dann jemanden, der freundlich aussieht. Er musste lachen. Ich fühle mich geehrt.
Sie lächelte und dieses Lächeln traf ihn unerwartet tief. Als sie gemeinsam das Kaffee verließen, war die Luft klar. Kühl, frisch. Soll ich dich nach Hause begleiten?”, fragte Markus. Sie zögerte kurz, dann nickte. Der Weg war still, doch nicht unangenehm. Vor ihrer Haustür blieb sie stehen. “Danke, dass du heute mein Freund warst.” Markus sah sie an. “Vielleicht muss ich ja nicht nur so tun. Stille.” Sie lächelte langsam. Ruf mich an, sagte sie und schrieb ihre Nummer auf einen kleinen Zettel. Drei
Wochen später, Markus stand wieder im Kaffee Blick, doch diesmal war er nicht allein. Sarah saß ihm gegenüber lachend, während Lena begeistert von der Schule erzählte. Papa hat mir beigebracht, wie man Pfannkuchen verbrennt. Sarah lachte laut. Markus sah zwischen den beiden hin und her. Zum ersten Mal seit zwei Jahren fühlte sich sein Herz nicht schwer an. Später, als Lina zur Toilette lief, sah Sarah ihn ernst an. “Ich hatte Angst an diesem Abend”, sagte sie, “aber ich glaube, ich sollte es
nicht haben.” “Warum?” “Weil ich dich treffen sollte.” Markus griff nach ihrer Hand. Diesmal zitterte niemand. Manchmal, sagte er leise, beginnt etwas echtes mit einer Lüge. Sie nickte und manchmal flüsterte sie. Rette dich genau der Mensch, den du zufällig auswählst. Markus trank an diesem Abend keinen Tee allein und Sarah mußte nie wieder jemanden bitten, nur so zu tun, denn diesmal war es echt.
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