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Wahre Verbrechen I Die Tote vom Campingplatz I True Crime Dokumentation – Ty – Part 2

Kurz darauf verkündete der Gouverneur von Louisiana, dass es 500$ Belohnung für jeden Hinweis gebäbe, der zur Ergreifung des Täters führte. Die öffentliche Aufmerksamkeit war so groß, dass die Polizei genötigt war, Erfolge vorzuweisen. Sie mussten den Leuten versichern, dass sie alles unternahmen, um den Mörder Dingfest zu machen.

Der Chief of Detectives, Jim Reynolds erklärte: “Ich bin zutiefst besorgt über den Daily Fall. Dieser Mörder muss gefasst werden. Wir sparen weder an Geld noch an Männern, um diesen Teufel vor Gericht zu bringen. Kurz darauf betraute Chief Reynolds Detectiv John Dantonio mit dem Fall. Er nannte ihn einen Italian Specialist.

Zu den ersten Verdächtigen, die Dantonio ins Visier nahm, gehörte die lokale Mafia. Die Mafiosie waren seit Jahrzehnten in der italienisch-erikanischen Community von New Orleans aktiv. Die Polizei hielt es daher für möglich, dass Joseph Davy das Opfer einer Blutrache geworden war. Es gab jedoch keine Beweise, die eindeutig für organisierte Kriminalität sprachen und Antonio war sich sicher, dass die Mafia effizienter vorgegangen wäre.

Sie hätten Davey an Ort und Stelle getötet und ihn niemals schwer verletzt im Krankenhaus sterben lassen. Die Detectives ging auch der Theorie vom verpatzten Raubüberfall nach, aber auch dafür gab es keine stichhaltigen Beweise. Josephs Mörder hatte den Tatort mit leeren Händen verlassen. Er hatte nicht einmal Marys Schmuck genommen, der offen auf dem Nachtschrank gelegen hatte.

Detectiv Danonio war schnell klar, dass der Clever nicht irgendein dahergelaufener Einbrecher war. Sie hatten es hier mit einem wahren Teufel zu tun. Jemand, dessen Motive nicht finanzieller oder persönlicher Natur waren. Dieser Mensch wurde von einem Drang zu töten getrieben. Nachdem die Polizei in mehrere Richtungen ermittelt hatte und jedes Mal in einer Sackgasse gelandet war, entschieden sich die Detectives zu warten, bis [räuspern] der Cleav erneut zuschlug.

Doch es vergingen Wochen, ohne dass etwas passierte, dann Monate. Der Killer zeigte sich einfach nicht. Nach einer Weile gingen die Leute in New Orleans wieder ihrem gewohnten Tagesablauf nach. Der Cliver verschwand aus den Schlagzeilen und aus den Köpfen. Der mysteriöse Killer schien einfach abgetaucht zu sein.

Es dauerte 7 Jahre, bis der Clever zurückkehrte, allerdings unter einem anderen Namen. Am 22. Mike ging Andrew Magio los, um sich zu betrinken. Der 28-jährige hatte am Morgen seine Einberufung bekommen. Er sollte eingezogen werden und im ersten Weltkrieg kämpfen. Andrew konnte vor Angst keinen klaren Gedanken fassen, also ging er in die Bar um die Ecke, um seine Nerven mit Alkohol zu beruhigen.

Gegen 3 Uhr morgens talkelte Andrew nach Hause. Er wohnte mit seinem großen Bruder Joseph und dessen Frau Katherine zusammen. Die Wohnung der drei war an der Ecke Manolia und Aberl Street. Als er nach Hause kam, fiel er sofort aufs Bett und schlief ein. Gegen 4:30 Uhr wurde Andrew von einem Geräusch geweckt.

Er war immer noch ziemlich betrunken. Das Geräusch kam von der anderen Seite der Wand, die sein Zimmer von Josephs und Katherines trennte. Er hörte genauer hin. Es war ein Echtzen. Selbst durch seinen benebelten Halbschlaf hindurch wusste Andrew, dass etwas nicht stimmte. Doch er brachte es nicht über sich, die Tür zu Josephs und Katherines Schlafzimmer zu öffnen.

Stattdessen rannte er die Straße hinunter zum Haus seines älteren Bruders Jacob. Er erzählte Jacob, was er gehört hatte und bat ihn mit ihm mitzukommen. Als sich die Brüder der Hintertür näherten, blieben sie wie angewurzelt stehen. Die Tür war offen und eine der Holzlatten fehlte. Jemand musste eingebrochen sein.

Andrew und Jacob betraten das Haus und gingen den Flur hinunter, bis sie zu Josephs und Kat Schlafzimmer kamen. Jacob klopfte leise, aber niemand antwortete. Die Brüder machten sich auf das Schlimmste gefasst und öffneten die Tür. Das Zimmer war von einem schweren metallischen Geruch erfüllt und als sich ihre Augen an die Dunkelheit gewöhnt hatten, bot sich den Brüdern einen schrecklicher Anblick.

Ihre Schwägerin Katherine lag auf dem Boden in einer Blutlage. Ihre Kehle war aufgeschnitten. Die Wunde war tief. Sie war fast enthauptet worden. Joseph lag auf dem Bett. Er lebte noch. Andrew und Jacob stürzten zu dem blutgetränkten Bett, auf dem ihr Bruder noch Luft schnappte und verzweifelt um sein Leben rang.

Die Brüder riefen die Polizei und einen Krankenwagen. Doch als die Sanitäter eintrafen, hatte Joseph Magio den Kampf verloren. In den darauffolgenden Tagen durchsuchten die Ermittler das Grundstück nach Beweisen. Eine Mordwaffe fanden sie in der Badewanne. Es war eine blutverschmierte Axt, die Joseph Magio gehörte.

Im Rosenspalier des Nachbarn fanden sie eine zweite Waffe, ein Rasiermesser aus Edelstahl. Mit dem Fund des Rasiermessers richtete die Polizei ihre Aufmerksamkeit sofort auf die beiden Magio Brüder. Andrew Matthew war von Beruf Barbier und das eine der Mordwaffen ein Rasiermesser war, belastete ihn schwer.

Die Detectives fanden es auch sehr verdächtig, dass die Brüder so lange gewartet hatten, bis sie ins Haus gegangen waren, um noch Joseph und Katherine zu sehen. Sie bestellten also beide zur Befragung auf die Wache. Jacob ließen sie schnell wiedergehen. Andrew blieb dagegen in Gewahrsam. Trotz der vielen Parallelen brachte keiner der Detectives den Matthew fall mit den brutalen Überfällen des Cleavers von vor 7 Jahren in Verbindung.

Das hing vor allem mit Veränderungen innerhalb des Police Departments zusammen. Jim Reynolds, der Chief of Detectives von New Orleans, war nur wenige Jahre zuvor getötet worden und John Dantonio, der Italian Specialist war inzwischen im Ruhestand. Ihre Nachfolger Chief Frank T. Mooney und der neue Italian Specialist Arthur Marulo hatten beruflich nie etwas mit den Cliverfällen zu tun gehabt.

Doch schon bald darauf sollte eine seltsame Entdeckung dafür sorgen, dass die Verbindung offensichtlich wurde. Nur einen Block vom Tatort entfernt fanden die Detectives eine kryptische Nachricht, die mit Kreide auf den Bordstein geschrieben war. Die Schrift sah aus wie die eines Kindes. Dort stand: “Mr is going to sit up tonight, just like Mrs. Tony.

” Miss Mattio wird heute Nacht aufbleiben, genau wie Mes Tony. Die Detectives waren verwirrt. Sie wussten nicht, was die Nachricht zu bedeuten hatte. War sie vom Killer selbst oder war es nur ein geschmackloser Streich von jemandem aus der Nachbarschaft? Am Ende war es die Presse, die schnell die richtige Antwort parat hatte. Der Name Miss Tony bezog sich auf die Frau von Tony Skiambra.

Skiambra war ein italienisch-erikanischer Lebensmittelhändler, von dem die Zeitungen behaupteten, dass er 7 Jahre zuvor zu den Opfern des berüchtigten Clevers gehört habe. Nach dieser Enthüllung überschlugen sich die Zeitungen mit Spekulationen. Konnte es wirklich sein, dass der Klever zurück war und nach 7 Jahren wieder durch die Straßen schlich oder war der Killer lediglich ein Nacharmer? Es ist tatsächlich möglich, dass der Mörder der Magius in Wirklichkeit ein weniger bekannter Krimineller war, der sich nur von den Methoden des Clivers

inspirieren ließ. Die Einbrüche waren detailliert in der Presse beschrieben worden. Es war also überall nachzulesen, wie der Cleav damals vorgegangen war. Trotzdem bleibt die Frage, warum ein Nacharmer 7 Jahre hätte warten sollen. Es war fast eine Dekade vergangen, seit der Clever Schlagzeilen gemacht hatte.

Wieso also ausgerechnet jetzt? Es gilt inzwischen als unwahrscheinlich, dass die Magioomorde tatsächlich das Werk eines Nacharmers waren. Man geht eher davon aus, dass der Cliver selbst der Täter war. Heute ist bekannt, dass viele Serienkiller in Zyklen morden. Ein typischer Zyklus besteht aus einer aktiven Phase, gefolgt von einer längeren Phase der Inaktivität und manche Killer sind länger inaktiv als andere.

Die Historikerin Miriam C. Davis hat aber noch eine andere Erklärung. Ihr zufolge könnte es auch sein, dass der Cliver 7 Jahre lang in Haft war. Wahrscheinlich wegen eines weniger schweren Verbrechens wie z.B. Raub. Wenn das tatsächlich der Fall war, hatte eine über fast 10 Jahre angestarte Mordlust den Killer von damals zur Haustür der Magios geführt.

Doch obwohl die Zeitungen standhaft bei ihrer Vermutung blieben, dass der Clever zurück war, ignorierte die Polizei, was die Medien sagten. Sie taten die Berichte als das ab, was sie waren, Vermutungen. Sie hielten es für viel plausibler, dass der 28-jährige Andrew Magio die Morde begangen hatte, nicht irgendein Phantomkiller, der seit Jahren in der Versenkung verschwunden war.

Die Polizei behielt Andrew als wichtigen Zeugen in Gewahrsam, um ihn zu befragen, was damals nicht selten Folter bedeutete. Andrew wurde tagelang in einem kragen und schwülheißen Raum verhört. Die Detectives waren brutal und so sehr Andrew sie auch anflehte, sie weigerten sich ihn zur Beerdigung seines Bruders und seiner Schwägerin gehen zu lassen.

Die Detectives schrien ihn an und beschuldigten ihn, seine eigene Familie abgeschlachtet zu haben. Dann warfen sie ihm die blutgetränkte Kleidung seines Bruders ins Gesicht. Er sollte endlich gestehen. Aber Andrew beharrte auf seiner Unschuld, bis Chief Mooney schließlich befahl, ihn zu entlassen. Das Verhör hatte nichts ergeben.

Andrew Magio war nicht der Mann, den sie suchten und wie zuvor gerieten die Ermittlungen ins Stocken. Doch dann, fast genau einen Monat nach dem Mord an Joseph und Katherine Magio, wurde am 26. Juni 1918 ein weiterer Lebensmittelhändler mit einer Axt angegriffen. Dieses Mal stammte das Opfer jedoch aus Polen.

Es war ein typisch schwühler Sommermorgen in New Orleans, als der Lieferbote John Zanker mit seinem Wagen vor Louis Bumers Lebensmittelgeschäft hielt. Es war ein Routinestopp für Senker. Bissumer war Stammkunde. Als Senker ausstieg, sah er jedoch, dass der Laden noch geschlossen war. Senker stutzte und ging um den Laden herum.

Er klopfte an die Türen und Fenster und rief Bishumers Namen. Da zeigte sich der 60-Jährige plötzlich. Bissumer sah schrecklich aus. Er war blass und erschöpft. Vor allem aber blutete er aus einer frischen Kopfwunde. Doch Bishum tat die Verletzung ab. Er sagte, dass Senker sich keine Sorgen machen solle.

Er habe nur einen kleinen Unfall gehabt. Als Senker Bishum fragte, ob seine Freundin Harriet auch verletzt sei, antwortete Bumer nur beiläufig, dass er es nicht wisse. Senker ging ins Haus, wo er die 29-jährige Harriot Low auf einem Bett fand. Sie lag in einer Blutlache und war kaum noch bei Bewusstsein. Sie hatte eine große Kopfwunde.

Als Senka sich neben Harriet hockte, konnte sie nur flüstern. Als die Polizei kam, sahen sie sofort parallelen zum Magio Fall. Die Tat hatte sich früh morgens ereignet. Nichts war gestohlen worden und die Mordwaffe, eine alte rostige Axt war am Tatort zurückgelassen worden. Die Axt war so stumpf, dass es bis Humor und Low wahrscheinlich das Leben gerettet hatte.

Es gab jedoch mehrere verdächtige Details, die bei Chief Mooney Zweifel aufkommen ließen, ob sie es wirklich mit demselben Killer zu tun hatten. Der Täter hatte sich keinen gewaltsamen Zutritt zum Haus verschafft. Die Nachbarinnen und Nachbarn hatten niemanden schreien hören und es gab keine Anzeichen für einen Kampf.

Hinzuk kam, dass Harriets Verletzungen viel schwerer als die von Leis waren. Lis Bumer hatte lediglich einen langen Schnitt über dem Auge davon getragen. Die Wunde stammte von einem einzigen Schlag. Harriet hatte dagegen mehrere Wunden an den Armen und an der Brust. Außerdem hatte ihr der Täter zweimal auf den Kopf geschlagen, was zu ihrer lebensgefährlichen Verletzung geführt hatte.

Zu der unterschiedlichen Schwere der Verletzungen kamers seltsam teilnahmensloses Verhalten. Als John Senker am Tatort eintraf, schien es Bishum kaum zu interessieren, wie es seiner Lebensgefährtin ging. Das machte Chief Mooney misstrauisch. Er entschied daher, dass Harriot Low befragt werden müsse. Harriot lag mit bandagiertem Kopf und Oberkörper im Charity Hospital.

Ihr ganzes Gesicht war schrecklich entstellt. Sie war auf einem Auge blind, das andere zuckte ständig. Harriots Hirnverletzung und die starken Schmerzmittel sorgten dafür, dass sie alles andere als klar war. Während der Befragung war sie desorientiert und sogar warnh. Sie erinnerte sich nur verschwommen daran, dass ein Mulatoman sie überfallen habe.

Obwohl weder Passumer noch die Nachbarn und Nachbarinnen einen Mann von gemischt ethnischer Herkunft in der Gegend gesehen hatten, ging die Polizei dem Hinweis nach. Kurz darauf verhafteten sie Louis Ubison, einen hellhäutigen schwarzen Verkäufer, der ab und zu in Bisumas Laden aushalf. Ubison wurde mehrere Tage festgehalten, aber die Polizei konnte keine Beweise finden, die ihn mit dem Mord in Verbindung brachten.

Sie ließen ihn also wieder gehen. Ein paar Tage später lenkte Harriet die Detectives in eine neue Richtung. Sie beschuldigte ihren Mann der Spionage. Während sich Harriet Low langsam von ihren Verletzungen erholte, erhob sie schwere Anschuldigungen. Sie erzählte den Detectives, dass Leis Bumer in Wirklichkeit kein polnischer Lebensmittelhändler, sondern ein deutscher Spion sei.

Die Polizei nahm den Vorwurf ernst. Schließlich war der Erste Weltkrieg noch in vollem Gange. Die Zeitungen stürzten sich auf die Geschichte. In der Times Pickun hieß es: “Axtmysterium könnte zu Spionagenetzwerk führen.” Kurz darauf machten Gerüchte über Bissumers angeblich zwielichtige Vergangenheit die Runde. Nachbarinnen und Nachbarn behaupteten, dass Bishum mehr als ein Dutzend Sprachenspreche und ins Geheim sehr wohlhabend sei.

Er sei oft im Ausland und verkaufe seine Waren zu verdächtig niedrigen Preisen. Als die Behauptungen an die Öffentlichkeit gelangten, fanden viele Leute es sehr verdächtig, dass ausgerechnet ein Lebensmittelhändler so viel Reisen und so viele Sprachen beherrschen sollte. Sie fragten sich, ob sein Laden am Ende nur eine Fassade für seine Spionagetätigkeit war.

Die Gerüchte führten zu weiteren Spekulationen in der Presse. War Leis Bumer of Harriot losgegangen, weil sie gedroht hatte, ihn auffliegen zu lassen? Später jedoch, als sich Harriet L Zustand besserte und sie wieder etwas klarer war, nahm sie den Spionagevorwurf zurück. Nach ihrer Entlassung aus dem Krankenhaus verschlechterte sich ihr geistiger Zustand allerdings rapide.

Sie betete stundenlang auf Knien in ihrem Haus und behauptete immer wieder, dass Jesus Christus ihr erschienen sei. Im August 1918 entschieden die Ärzte, dass Harriet eine weitere Operation brauchte, um den Druck von ihrem Gehirn zu nehmen. Die Operation war ein Erfolg, aber Harriet bekam Mening Gittes. Eine Woche später, als sie schon wusste, dass sie auf dem Sterbebett lag, rief Harriet Chief Mooney zu sich, um ihre Anschuldigungen gegen Bishumer zu erneuern.

Sie erzählte Moni, dass Bishumer sie ohne Grund mit der Axt angegriffen habe und dass er splitternackt gewesen sei. 10 Tage später starb Harriot Low. Am Tag vor Harriets Tod wurde Leis Bishumer wegen versuchten Mordes verhaftet. Er wurde jedoch ein paar Monate später aus Mangel an Beweisen freigesprochen.

Zu diesem Zeitpunkt waren sich die Detectives aber sowieso schon sicher, dass er nicht der berüchtigte Clever Killer war. Denn während Louis Bishumer in seiner Gefängniszelle saß, schlug der echte Killer erneut zu. Es passierte in der Nacht vom 4. August 1918. Mary Sneider war allein zu Haus. Sie lebte mit ihrem Mann Ed im Stadtviertel St. Claud.

Die 28-jährige war achten Monat schwanger und das Einschlafen fiel ihr schwer. Nachdem es ihr schließlich doch gelungen war, wurde sie mitten in der Nacht von einem Geräusch im Zimmer geweckt. Als Mary die Augen öffnete, sah sie eine dunkle Gestalt neben dem Bett. Das letzte, woran sie sich erinnerte, war, dass sie geschrienen hat, bevor der Mann auf sie einschlug.

Glücklicherweise hörte Marys Schwester die Schreie und eilte ihr zu Hilfe. Sie wohnte direkt nebenan. Sie fand Mary mit einer Kopfwunde und mehreren ausgeschlagenen Zähnen im Bett. Der Einbrecher war geflohen. Mary wurde ins Krankenhaus gebracht. Sie überlebte und brachte ein paar Tage später ein gesundes Mädchen zur Welt.

Als die Schmerzmittel nachließen, konnte sie der Polizei aber kaum weiterhelfen. Sie hatte nur den dunklen Schatten ihres Angreifers gesehen. Dann war alles schwarz geworden. Die Untersuchung des Tatorts brachte auch keine neuen Erkenntnisse. Es gab zwar ein paar Parallelen zu den anderen Cliverüberfällen, gleichzeitig gab es aber auch genauso deutliche Unterschiede.

Es gab keine Anzeichen für ein gewaltsames Eindringen und anstatt einer Axt hatte der Einbrecher eine kaputte Lampe als Waffe benutzt. Der größte Unterschied war aber, dass Mary Snyider und ihr Mann kein Lebensmittelgeschäft besaßen und keine italienischen Wurzeln hatten. Die Detectives vermuteten zunächst, dass Mary Sneiders Angreifer ein ganz normaler Einbrecher war, der einfach nur Panik bekommen hatte.

Für die Journalisten und Journalistinnen von New Orleans klang das aber ganz und gar nicht überzeugend. Nach dem Überfall auf Mary Sneider gingen viele Zeitungen mit Überschriften raus, die in großen Lettern die Rückkehr des Cleever Killers verkündeten. Dieses Mal hatten sie ihm aber einen neuen Namen gegeben, The Exman.

Die Times Pickun titelte: “Polizei glaubt, X-Man könnte in der Stadt aktiv sein.” Die Leute rissen die Zeitungen geradezu aus den Ständen und innerhalb weniger Tage machten neue Gerüchte in New Orleans die Runde und unabhängig davon, wer Mary Sneider wirklich überfallen hatte, schienen die Zeitungen überzeugt zu sein, dass ein Serienkiller umging.

Und dann, als hätten die Gerüchte es herauf beschworen, trat der X-Man aus dem Schatten. Kaum eine Woche nach dem Überfall auf Mary Snyider brach das Phantom ins nächste Haus ein. Die Schwestern Pauline und Mary Bruno wohnten mit ihrem Onkel Joe Romano in einem kleinen Holzhaus in der Tonty Street. Der 31-jährige Joe arbeitete als Barbier in der Cannel Street, während die 15-jährige Pauline in einer Süßigkeitenfabrik beschäftigt war.

Die 13-jährige Mary kümmerte sich um den kleinen Lebensmittelladen im vorderen Teil des Hauses. Die drei hatten nichts mit den typischen Opfern des X-Men aus der oberen Mittelschicht zu tun. Ihr kleines Lädchen ging kaum als echtes Geschäft durch und die Familie konnte sich geradeso über Wasser halten.

[räuspern] In der Nacht vom 10. August 1918 schien der Killer aber nicht besonders wählerisch zu sein. Gegen Uhr morgens wurde Pauline von einem Geräusch geweckt, das aus dem Nebenzimmer zu kommen schien. Es rumpelte seltsam im Zimmer ihres Onkels Joe, so als würde jemand die Möbel umwerfen. Dann war alles wieder ruhig.

Als Pauline sich im Bett aufsetzte, sah sie einen fremden Mann im Türrahmen stehen. Er war groß, kräftig gebaut und trug einen dunklen Anzug. Pauline schrie. Mary wurde vom Schrei ihrer Schwester aus dem Schlaf gerissen. Sie schaute sich verwirrt um und fing ebenfalls anzuschreien, als sie den Fremden in der Tür sah.

Es stand dort wie angewurzelt und stien die völlig verängstigten Mädchen einfach nur anzuschauen. Dann drehte er sich um und ging. Mary und Pauline sprangen sofort aus dem Bett, um nach ihrem Onkel zu sehen. Joe hatte sich ins Wohnzimmer geschleppt. Er stand unter Schock. Sein ganzer Nacken und seine Hände waren blut bedeckt. Der Angreifer hatte ihm auf den Kopf geschlagen.

Er versuchte die Wunde mit den Händen zuzuhalten. Die Mädchen fassten ihn unter setzten ihn auf einen Stuhl. Er sagte, dass sie einen Krankenwagen rufen sollten. Dann wurde er ohnmächtig. Als die Sanitäter eintrafen, war er wieder bei Bewusstsein und konnte allein zum Krankenwagen gehen. Doch nur zwei Stunden später erlag Joe Romano im Krankenhaus seinen Verletzungen.

Der Mörder hatte Joe mit einem einzigen Schlag attackiert. Sein Arzt ging daher davon aus, dass die Mordwaffe sehr scharf gewesen sein musste. Die Klinge sei direkt zum Gehirn durchgegangen, wie er sagte. Kurze Zeit später fand die Polizei eine blutige Axt in Joes Schlafzimmer. Der Mörder hatte sie einfach auf dem Boden liegen gelassen.

Nach dem Mord an Joe Romano hatte die Polizei keinen Zweifel mehr, dass die Überfälle auf italienische Lebensmittelhändler System hatten. Und in New Orleans machte sich Angstbreit vor allem in der italienisch-erikanischen Community. Manche Lebensmittelhändler und Händlerinnen machten sogar vorläufig ihre Läden zu, um das Schicksal nicht herauszufordern.

Und vielleicht war es genau das, was der X-Man mit seinen Überfällen bezwecken wollte. Unabhängig von den mutmaßlich rassistischen Motiven des X-Men war aber die ganze Stadt in Aufruh. Alle in New Orleans hatten Angst, dass es ihre Familie als nächstes treffen könnte. Die Leute stürmten die Waffenläden und deckten sich mit Pistolen und Gewehren ein.

Sie wollten auf alles vorbereitet sein. Eltern und Ehreleute hielten Nachtwache über ihre Liebsten, während sich andere Bürgerinnen und Bürger in Gruppen zusammentaten. Sie gründeten Nachbarschaftswachen, die in Schichten nach Verdächtigen Ausschau hielten. Es dauerte nicht lange, bis die Leute das dunkle Phantom an jeder Ecke sahen. Jede Person, die abends allein unterwegs war, machte sich automatisch verdächtig.

Dabei waren nicht alle Verdächtigungen unbegründet. In diesem Sommer gab es unzählige Trittbrettfahrer, die in X-Men Manier in Häuser einbrachen. Sie kamen durch die Hintertür, stahlen alles, was sie tragen konnten und ließen eine Axt am Tator zurück, um die Polizei von ihrer Pferte abzulenken. Schon bald konnte sich das New Orleans Police Department vor X-Man Sichtungen kaum noch retten.

Aber wie sollten sie den echten Killer in der Nachamchar ausmachen? Die Stadt drohte im Chaos zu versenken und der Druck auf die Kriminalpolizei stieg. Seit dem Mord an den Magios waren drei Monate vergangen und es war noch nicht ein Verdächtiger verhaftet worden. Die Kritik an Chief Mooney wurde täglich lauter. Der Spätsommer 1918 war ein einziger großer Albtraum für die Stadt.

Die Leute bekamen vor Angst kein Auge zu und auch tagsüber lagen die Nerven blank. Der Ex-Man blieb derweil im Dunkeln, wenn auch nur vorübergehend. Als er wieder auftauchte, schien er endgültig dafür sorgen zu wollen, dass New Orleans ihn nie wieder vergaß. Vielen Dank fürs Zuhören. Mein Name ist Diane Helscher und ich bin Mark Augestat.

Du kannst jetzt eine Bewertung für den Podcast daassen und die Glocke aktivieren, um keine Folge zu verpassen. Serienkiller ist ein Spotify Original von Parcast. Produziert in Zusammenarbeit mit Bosepark Productions. Adaptiert von dem amerikanischen von Max Cutler kreierten Original Serial Killers.

Deutsche Produktion Wieb gechter Winter. Chris Guse, Suholder, Kli Köhler, Fabio Lautenschläger, Simon Uter Kirschei und Daniel Nicolao. Das Originalskript wurde ins Deutsche übersetzt von Klaus Schwartau. Vielen Dank an Julien Guarot. Achtung, in diesem Podcast werden Themen wie Mord, Folter, Tierquellerei, Sexualverbrechen und extreme Gewalt auch gegenüber Minderjährigen behandelt.

Der Inhalt kann deswegen vor allem auf Menschen mit posttraumatischen Belastungsstörungen retraumatisierend wirken. Am Abend des 19. März 1919 war ganz New Orleans mit Musik erfüllt. Die Bars, Tanzlokale und sogar private Wohnzimmer waren voller Leute. Der Jazz vermischte sich mit dem Lachen und Johlolen der Leute und war weithin zu hören.

Die Base Drums und Gitarren wurden eins mit dem sonoren Surren der Zikaden. Doch während die Clubs zum Bersten gefüllt waren, waren die Straßen und Gassen gespenstisch leer. Niemand traute sich allein durch die Stadt zu gehen. Stattdessen blieben die Leute zu Hause oder suchten Schutz in Feiergruppen. Viele tanzten aber nicht unbedingt aus Spaß.

Sie wollten den bösen Geist abwehren, der nachts durch die Straßen schlich. Sie nannten ihn X-Man. Er selbst beschrieb als Feld Demon from Hottest Hell, als grausamen Dämonen aus dem heißesten Winkel der Hölle. Und er hatte sich ein paar Tage zuvor mit einem Vorschlag bei der Presse gemeldet. Er hatte geschrieben, dass Dienstag Nacht jedes Haus, in dem eine Jazzband Spiele, von seiner blutigen Axt verschont bleiben würde.

Die Stadt nahm ihn beim Wort. In dieser Nacht tanzten die Menschen von New Orleans um ihr Leben. Sie verbrachten Stunde um Stunde auf der Tanzfläche, während die Bands ihr gesamtes Repertoire abfeuerten. Als ich die Leute am nächsten Morgen mit schmerzenden Füßen auf den Heimweg machten, hofften sie, dass der jazz verliebte Höllendämon zufrieden war.

Und tatsächlich schiener New Orleans in dieser Nacht verschont zu haben. Niemand kam zu Schaden, was in Wirklichkeit aber nur daran lag, dass der X-Man dieses Mal in einer anderen Stadt gemordet hatte. Hi, ich bin Diane Hilcher und ich bin Mark Augestart. In diesem Podcast beschäftigen wir uns in jeder Folge mit einem berühmten Serienkiller.

Mit seinem Leben, seiner Psyche und seinen Taten. Serienkiller, Mörder und ihre Geschichten. Ein Spotify original von Podcast. Heute geht es noch einmal um den sogenannten X-Men of New Orleans, einen brutalen Mörder, dessen Identität bis heute nicht bekannt ist. In Folge 1 haben wir uns dem ersten Mord des X-Men im Jahr 1911 gewidmet und mit seiner siebenjährigen Ruheuse.

Wir haben uns auch angeschaut, wie die Medien über das mysteriöse Phantom berichteten und wie die Polizei auf die nächtlichen Überfälle reagierte. In dieser Folge geht es darum, wie der X-Man ganz New Orleans terrorisierte, wie sich sein Verhältnis zur Presse entwickelte und welche Strategien die Kriminalbeamten verfolgten, um ihm auf die Spur zu kommen.

Abschließend befassen wir uns mit den letzten bekannten Morden, die der X-Man beging, bevor er 1919 für immer aus Lusiana verschwand. Der 10. August 1918 markierte die vierte Axtattacke in New Orleans innerhalb von 3 Monaten. Das Opfer war der 31-jährige Joe Romano. Sein Mord glich den vorherigen bis ins Detail.

Der Täter war durch die Hintertürs Haus eingebrochen. Er hatte eine blutige Axt am Tatort hinterlassen und wie die anderen Opfer war auch Romano ein italienisch-erikanischer Lebensmittelhändler gewesen. Am Anfang hatten die ermittelnden Beamten noch Zweifel gehabt, dass es eine Verbindung zwischen den Überfällen gab.

Mit dem Mord an Joe Romano waren diese Zweifel aber endgültig ausgeräumt. Jetzt war klar, dass ein und derselbe kaltblütige Killer für die Bluttaten verantwortlich war. Im Sommer 1918 versank die Stadt in einem real gewordenen Albtraum. Mit jedem kuproten Sonnenuntergang kam die Angst als nächstes dran zu sein. Die Menschen schliefen kaum noch und entspannten sich erst, wenn er Morgen kraute.

Es schien für die Leute keine Rolle zu spielen, dass der X-Man es vor allem auf Italoamerikanerinnen und Amerikaner abgesehen hatte und dann auch nur auf solche, die Lebensmittelgeschäfte hatten. Alle fühlten sich gleichermaßen gefährdet. Die erste Reaktion auf die Angst war, sich zu bewaffnen und Wache zu halten.

Die Leute organisierten sich in Nachtschichten und ließen ihre Liebsten keine Sekunde mehr aus den Augen, immer mit der Flinte im Anschlag. Im Zuge des X-Men Terrors verstärkte Superintendent Mooney seine Ermittlungsbemühungen. Er ließ seine Leute nachts durch die Straßen patroulieren und versicherte den Bürgerinnen und Bürgern, dass sie den Killer finden würden.

Koste es was es wolle. Der Presse gegenüber sagte Muni: “Eines verspreche ich Ihnen. Wir werden ihnen kriegen. Ich werde alles in meiner Machtstände tun, um diesen mordenen Wahnsinnigen zur Strecke zu bringen. Wir werden ihn kriegen.” Am Ende waren das aber nur die leeren Versprechungen eines verzweifelten Mannes.

Moenie war dem X-Man kein Stück näher als zu Beginn der Mordserie. Die Ermittlungen waren seit Monaten im Gange und die Ergebnisse waren überaus bescheiden. Nach keinem der Überfälle war es den Detectives gelungen, Hinweise auf den Täter zu finden. Trotz Monis Engagement hielt die panische Stimmung in den Schlagzeilen und der Bevölkerung an.

Der Druck auf die Polizei wurde immer größer und je mehr Zeit verstrich, desto kälter wurde die Spur. Doch schon bald darauf wurde der X-Man von einem ganz anderen Killer in den Schatten gestellt. 1918 fegte die sogenannte spanische Grippe über die USA hinweg, die im September auch New Orleans erreichte. Innerhalb weniger Wochen wurden in der ganzen Stadt mehrere tausend Fälle gemeldet.

Und dann, als die Grippe Anfang November eingedämmt war, konzentrierte sich die Presse vor allem auf Europa und das Ende des Ersten Weltkriegs. In diesen Monaten verschwand der X-Man komplett aus den Schlagzeilen und aus dem Alltag der Leute. Sie schlossen ihre Gewehre weg und schliefen wieder durch. Ihre rastlosen und von Schrecken geplagten Nächte wirkten plötzlich wie ein dunkler, ferner Traum.

Doch während sich die Stadt erholte, wartete der X-Man einfach nur die nächste günstige Gelegenheit ab. 7 Monate blieb es still, dann schlug er erneut zu, nur dass er dafür dieses Mal den Mississippi überquerte. Vor den Toren von New Orleans am anderen Flussufer liegt die Kleinstadt Grettar. 1919 war Gretner noch ein verschlafenes Pendlerstädchen, ein kleiner Vorort jenseits des Großstadttrubels und des Großstadtverbrechens.

Im Gegensatz zu den gewöhnlichen Einbrechern und Einbrecherinnen und Taschendieben und Diebenen aus New Orleans scheute sich der X-Man aber nicht, auch jenseits der Stadtgrenze aktiv zu werden. In den frühen Morgenstunden des 10. März lag Jorlando Giordano halbwach im Bett. Das Einschlafen fiel ihm schwer.

Immer wenn er gerade weggenickt war, holten ihn die schmerzenden Glieder wieder aus seinem Schlummer. Das war nichts Neues. Nach Jahrzehnten im Lebensmittelladen der Familie hatte sich zu Jorlandos krummem Rücken irgendwann auch noch Räumer gesellt. Ein teuflisches Duo, das ihn um manche Nacht brachte. In dieser Nacht war Jorlando einfach zu müde.

Er machte also die Augen zu und versuchte an den Schmerzen vorbei in den Schlaf zu finden. Und dieses Mal klappte es. Ein paar Stunden später wurde Jorlando vom mark erschütternden Schrei einer Frau aus dem Schlaf gerissen. Er saß sofort kerzengrade im Bett. Sein Herz hämmerte in seinen Ohren. Die Frau schrie weiter und jetzt konnte er verstehen, was sie sagte.

Die Cortimilias sind tot. Die Cortimilias sind tot. Sie rief es immer und immer wieder. Jando stand auf und lief die Treppen hinunter. Die Cortimilias waren seine Nachbarn, ein junges italienisch-erikanisches Paar mit einer kleinen Tochter, die Jorlando Grandpa nannte. Die Familien hatten sich immer nah gestanden.

Erst als die Cortimilias ein eigenes Lebensmittelgeschäft eröffneten, wurden sie zu Rivalen. Einmal hatte Jolando sie sogar wegen eines Geschäftsstreits vor Gericht gebracht. Das war aber auch alles. Niemals hätte er ihn den Tod gewünscht. Als Jorlando nach unten kam, war sein Sohn Frank schon da und zog seine Schuhe an.

Seine Haare waren noch ganz durcheinander vom Schlafen. Frank war 17 und schon über 1,80 m groß. Für Jolando war er aber immer noch sein kleiner Junge. Er wollte nicht, dass Frank mitkam. Man wusste ja nicht, was draußen los war. Aber Jolando war inzwischen ein alter Mann und wenn er ehrlich war, brauchte er seinen Sohn. Ohne ein Wort zu sagen, zogen sie also ihre Schuhe an und rannen zur Straße.

Vor dem Haus der Cortimilias hatte sich eine kleine Menschentraube vor der offenen Haustür versammelt. Niemand sagte etwas. Jolando drängte sich mit Frank im Schlepptauer an den Leuten vorbei und ging in das Haus. Als er im Flur stand, verfluchte er sich Frank mitgenommen zu haben. Ein schwerer Geruch lag in der Luft, feucht und metallisch.

Die Wände waren rot bespritzt. Die Cortimilias lagen in ihrem blutgetränkten Bett. Sie waren kaum noch bei Bewusstsein. Charles Cortimilia schnappte nach Luft. Jorlando ging zu ihm und nahm seinen Kopf in seine Arme. Er versuchte vergeblich die Blutung zu stillen. Dann sah er sie. Die zweijährige Mary lag reglos in den Armen ihrer Mutter.

Ihr Nachthemd war voller Blut. Jolando fing an zu weinen. Der Ex-Man war zurückgekehrt und er schien vor nichts mehr zurückzuschrecken. Nicht einmal vor Kindern. Als Jolando den ersten Schock überwunden hatte, riefen er und die Leute vor dem Haus einen Arzt und die Polizei. Charles und Rosy Cottimelia wurden ins nahegelegene Charity Hospital gebracht.

Sie hatten mehrere Schädelbrüche und großes Glück überhaupt noch am Leben zu sein. Für ihre Tochter Mary kam dagegen jede Hilfe zu spät. Kurz darauf fand die Polizei von Gretner die Mordwaffe. Auch dieses Mal war es eine Axt. Der Mörder hatte sie auf der hinteren Veranda liegen lassen, über mit Blut verschmiert.

Und auch dieses Mal war nichts aus dem Haus gestohlen worden. Der Mörder war anscheinend nur eingebrochen, um zu töten. Mit einem normalen Einbruch hatte das nichts zu tun. Als Superintendent Frank Mooney hörte, was in Gretnerna passiert war, schienen ihn die Einzelheiten kaum zu überraschen.

Der Überfall wies alle Anzeichen eines X-Men Mordes auf. Der Täter hatte nichts gestohlen. Er hatte eine Axt benutzt und er hatte ein Stück aus der Tür herausgebrochen, um ins Haus zu kommen. Aber Moni wollte sich nicht in die Angelegenheiten der Polizei von Gretna einmischen. Die Tat hatte sich außerhalb seines Zuständigkeitsbereichs ereignet.

Er blieb also in New Orleans und beschränkte sich darauf, seine Unterstützung anzubieten, sofern man sie denn brauchte. Muni fand jedoch bald heraus, dass das Grnar Police Department die Untersuchung von Anfang an komplett vermasselt hatte. Laut der Historikerin und Autorin Miriam Davis standen überall Nachbarn und Nachbarinnen und Schaulustige herum, als die Polizei am Tatort eintraf.

Sie trampelten über die blutigen Böden und fassten alles an. Danach war es unmöglich zu sagen, welche Spuren vom Täter stammten. Doch damit nicht genug. Peter Leeson, der Polizeichef von Gretner, hob die Türplatte auf, die der Täter herausgebrochen hatte und nagelte sie höchstpersönlich wieder fest. Überall wurden Spuren vernichtet und Beweise übersehen.

Damit war jede Chance, konkrete Anhaltspunkte zu finden dahin. Das war der Polizei von Gretner aber egal, denn sie hatten schon einen Hauptverdächtigen. Tatsächlich hatten sie sogar zwei. Jlando und Frank Giordano. Chief Peter Leason und Sheriff Leis Marero hatten sich von Anfang an auf die Johos eingeschossen.

Schließlich waren sie Konkurrenten der Ctimiliias. Sie hatten sie sogar vor Gericht gezerrt. Das weit verbreitete Klischee von der erbarmungslosen italienischen Van Detetta bestärkte Leason und Morrero in ihrem Glauben zusätzlich. Frank und Jolando mussten einfach die Täter sein. Jetzt musste die Polizei nur noch dafür sorgen, dass auch Charlie und Rosy Cottimilia die Jordanus beschuldigten.

Es gab nur ein Problem. Die Cotimilias hatten den Täter nicht gesehen. Sie hatten tief und fest geschlafen. Und selbst wenn sie halbwegs wach gewesen wären, wäre es im Schlafzimmer viel zu dunkel gewesen, um jemanden zu erkennen. Das hielt die Detectives aber nicht von dem Versuch ab, die Cortimilias zu überzeugen, dass die Giordanos hinter dem Anschlag steckten.

[räuspern] Während sich Charlie und Rosie nur sehr langsam von ihren Verletzungen erholten und mit dem Verlust ihrer Tochter zu kämpfen hatten, drängten die Beamten sie dazu, Aussagen zu machen. Sie wollten Details. Sie fragten die Cotimelias immer wieder, wer sie überfallen habe. Dabei geizten sie nicht mit suggestiven.

Hat Frank Giordano mit einer Axt auf sie eingeschlagen? War Jolando Giordano im Zimmer, als Frank sie angriff? Aber weder Rosie noch Charlie waren in der Lage, den Detectives mehr als ein paar diffuse und unzusammenhängende Antworten zu geben. Sie sagten immer wieder, dass sie es einfach nicht wüssten.

Anstatt zu versuchen, den Opfern krumme Aussagen über irgendwelche vermeintlichen Täter abzunigen, hätte sich die Polizei besser auf das mordende Phantom konzentrieren sollen, das sehr genau zu verfolgen schien, was in Gretnerna passierte. Auf der anderen Flussseite gefiel es dem Ex-Men gar nicht, dass andere die Lorbären für seine Taten einfuhren.

Er wandte sich also an die Presse. Am 14. März 1919, vier Tage nach dem Angriff auf Rosy und Charlie Cortimilia, erhielt die Redaktion des Times Pickelun einen seltsamen Brief. Unter Absender war nur from Hell angegeben. Der erste Brief war in kunstvoller Schrift verfasst. In den ersten Zeilen hieß es: “Verehrter Sterblicher, sie haben mich nicht gefangen und werden es auch nie.

Sie haben mich noch nie gesehen, denn ich bin unsichtbar wie der Äter, der eure Erde umgibt. Ich bin kein Mensch, sondern ein Geist. und ein Dämon aus dem heißesten Winkel der Hölle. Ich bin der, den ihr und eure törichte Polizei den Exman nennt. Der Brief war mehrere Seiten lang. Der Verfasser verhöhnte die Behörden und drohte das Stadt bald wieder zuzuschlagen.

Gleichzeitig betonte er immer wieder kein normaler Mensch, sondern ein Geist zu sein, ein Dämon. Er schrieb: “Wenn ich es für richtig halte, werde ich wiederkommen und weitere Opfer fordern. Wenn ich wollte, könnte ich eurer Stadt jede Nacht einen Besuch abstatten. Ich könnte tausende eurer besten Bürger erschlagen, denn ich stehe in enger Beziehung zum Engel des Todes.

” Überraschenderweise war die Nachricht aber nicht nur eine Drohung, sie enthielt auch eine Aufforderung. Der Ex-Man machte den Leuten einen kleinen Vorschlag, wie er es nannte, dem sie am kommenden Dienstag nachkommen sollten. Er erklärte: “Ich liebe Jazz Musik und schwöre bei allen Teufeln der Unterwelt, dass jeder verschont bleiben soll, in dessen Haus eine Jazz Band es richtig krachen lässt.

Diejenigen who do not jazz it on Tuesday werden die Axt zu spüren bekommen. Die Redakteurinnen und Redakteure des Times Pick Hun waren perplex. Sie überlegten zwei Tage lang, ob es richtig wäre, den Brief zu veröffentlichen. Was, wenn es nur ein geschmackloser Witz war? Würden sie die Leute dann nicht in eine völlig unbegründete Panik stürzen? oder würde die Weigerung die Warnung zu drucken zur Ermordung unschuldiger Menschen führen? Sie entschieden sich schließlich für eine Veröffentlichung und gaben die Nachricht X-Man am 16. März 1919 in

Druck. Die Leute New Orleans reagierten ganz unterschiedlich auf den Brief. Manche waren entsetzt, manche ignorierten ihn komplett und manche fsten ihn als Witz auf. Sie amüsierten sich sogar darüber, wie absurd es war, dass ein musikbegeisterter Dämonstadt zum Jazz spielen aufforderte. Der Historikerin Miriam Davis zufolge ist es unwahrscheinlich, dass der echte X-Man den Brief geschrieben hat, denn schließlich vermutete man, dass es sich bei dem Killer um einen schlecht ausgebildeten Arbeiter handelte.

Die Sprache und der Inhalt des Briefes hatten dagegen fast intellektuelle Züge von erhaben theatralischer Qualität, wie Davis schreibt. Davis hielt es stattdessen für möglich, dass der Brief von einem Musiker und Geschäftsmann aus der Gegend kam. Sein Name war Joseph John oder JJ de Villa. Laut Davis könnte der Brief eine makabere Marketingaktion von The Villa gewesen sein, denn nur ein paar Tage später veröffentlichte er passenderweise einen brandneuen Song, von dem er behauptete, er sei vom Brief des X-Men inspiriert.

Es war ein Rcktime Stück, das er The Mysterious X-Men Jazz nannte. Es verkaufte sich mehrere tausend mal. Doch wer immer den Brief geschrieben hatte, er verfehlte nicht seine Wirkung. Die Leute kamen der Aufforderung nach und am 19. März 1919 wurde die ganze Nacht zu Jazz getanzt, überall in der Stadt. Die Clubs und Caféses waren zum Bärsten gefüllt, sowohl mit Skeptikern und Skeptikerinnen als auch mit Leuten, die die Drohung ernst nahmen.

Andere stellten eigene Bands aus Familienmitgliedern und Freundinnen zusammen und tanzen in ihren Wohnzimmern. Als die Sonne aufging, war schnell klar, dass es tatsächlich keinen Überfall gegeben hatte. Doch während die Leute in New Orleans erleichtert aufatmeten, war die Stimmung in Grattner immer noch extrem angespannt. Seit dem Überfall auf die Cortimilia Familie war über eine Woche vergangen und die Polizei hatte immer noch damit zu tun, Beweise vorzulegen, die eine Anklage gegen Frank und Jollando Giordano rechtfertigten.

Die Bürgerinnen und Bürger von Gretner forderten Gerechtigkeit. Zu diesem Zeitpunkt hatten alle von der alten Rivalität zwischen den Cortimilias und den Giordanos gehört. Tratsch und Gerüchte befeuerten den Glauben der Leute, dass die Giordanos die Cotimelias ermordet hatten, um sich an ihnen zu rächen. Diese Annahme war aber völlig an den Haaren herbeigezogen.

Der 68-jährige Jorlando wäre mit seinem Räumer und seinen schlechten Augen gesundheitlich überhaupt nicht mehr in der Lage gewesen. zwei gesunde Erwachsene mit einer Axt anzugreifen. Und der 100 kg schwere und über 180 große Frank Giordano hätte niemals durch das Loch gepasst, dass der Täter in die Tür geschlagen hatte.

Doch trotz all dieser ziemlich offensichtlichen Umstände waren die Polizei und die Einwohner und Einwohnerinnen von Gretnerna überzeugt, dass die Giordanos für den Überfall verantwortlich waren. Die Detectives hatten nur keine Beweise, um Anklage zu erheben. Sie beschlossen daher einen Augenzeugenbericht einzuholen.

Knapp drei Wochen nach dem Überfall entschied Rosy Cortimilias Arzt, dass es ihr gut genug ging, um aus dem Krankenhaus entlassen zu werden. Charlie Cottimelia musste weiter in Behandlung bleiben. Als Rosie wieder zu Hause war, wurde sie aber sofort von Chief Leason und Sheriff Morero festgenommen. Rosys Festname wurde damit begründet, dass sie eine wichtige Zeugin im Fall sei. Sie kam in Haft.

Rosy durfte keinen Anwalt hinzuziehen und ihre Familie nicht sehen. Die sowieso schon schwer traumatisierte Frau saß in einer Einzelzelle, ohne genau zu wissen, warum man sie festhielt und was als nächstes passieren würde. Die Antwort ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Noch am selben Tag wurde Rosy von Sheriff Morero verhört.

Die Befragung dauerte mehrere Stunden und Mariro versuchte Rosy dazu zu bringen, die Giordanus zu beschuldigen. Er setzte sie mit suggestiv Fragen und Unterstellungen unter Druck, aber sie bete immer und immer wieder, sich nicht erinnern zu können. Davon wollte Mero aber nichts wissen. Stattdessen stellte er unmissverständlich klar, dass sie so lange im Gefängnis bleiben würde, bis sie sich erinnerte.

Es dauerte nicht lange, bis Rosie nachgab. Sie fügte sich den Detectives und gab ihnen eine genaue Chronik des Tathergangs, in der sie Giordanos als Täter nannte. Nachdem sie sich wochenlang an nichts hatte erinnern können, war sie nun plötzlich in der Lage, alles zu Protokoll zu geben, was in der Nacht vom 10.

März geschehen war, bis ins letzte Detail. Laut den Psychologinnen Linda Hankel und Kimberly Koffman sind sowohl Verdächtige als auch Zeuginnen und Zeugen anfällig dafür, falsche Angaben zu machen, wenn sie unter Druck gesetzt werden und suggestiven Verhörttaktiken ausgesetzt sind. Es kommt sogar vor, dass ganze Erinnerungsstränge erfunden werden, um eine bereits internalisierte erzwungene Falschaussage zu untermauern.

Hankel und Koffman erklären, dass verzerrte oder falsche Erinnerungen typischerweise geäußert werden, wenn die verhörenden Personen absichtlich für Verwirrung ermordet zu haben. Die Giordanos waren schockiert. Seit dem Tag, an dem die kleine Mary Cottimelia geboren wurde, hatte die Familie sie wie ihr eigenes Kind behandelt.

Frank Giordano hatte das kleine Mädchen geradezu vergöttert. Er hatte unzählige Abende auf sie aufgepasst, wenn ihre Eltern noch im Laden waren. Und als sie sprechen konnte, hatte sie Jorlando sogar Grandpa genannt. Die Vorstellung, dass Rosy glaubte, sie könnten das kleine Mädchen ermordet haben, war niederschmetternd.

Ungeachtet dessen wurden Frank und Jorlando sowohl wegen des Angriffs auf die Cotimilias als auch wegen des Mordes an der zweijährigen Mary angeklagt. Und im März 1919 wurden zuerst Frank und Dano, dessen Gesundheit bereits angeschlagen war, in eine alte feuchte Zelle geworfen. Dort warteten sie zwei Monate lang auf die Chance, ihre Unschuld zu beweisen.

Als der Prozess am 19. Mai begann, platzte der Saal aus allen Nähten. Die Zuschauer und Zuschauerinnen saßen und standen dicht getränkt. Der Anwalt der Giordanus versuchte, eine Verbindung zwischen dem Cotimilia Fall und den X-Men Morden in New Orleans herzustellen. Er wies auf die vielen Gemeinsamkeiten hin und sagte, dass es durchaus möglich sei, dass ein einziger Killer für alle Überfälle verantwortlich war.

Jede Erwähnung des X-Men wurde von der Anklage aber sofort abgeblockt und schließlich erklärte der Richter das ganze Thema für unzulässig. Die Hypothese, dass Mary Cortimelia einem gesichtslosen Phantomkiller zum Opfer fiel, wurde als schlichtwg unplausibel abgetan. Stattdessen beharrte die Anklage auf dem hochgradige sensationalistischen Narrativ von der blutigen Familienwendetta.

Der Staatsanwalt führte den Geschäftsstreit der beiden Familien als Beweis an und stützte sich auf die erzwungene Aussage von Rosy Cotimilia. Nach einer Woche zog sich die Jury zur Beratung zurück. Als die Geschworenen nach knapp zwei Stunden in den Saal zurückkamen, erklärten sie Jorlando und Frank Giordano für schuldig.

Das Urteil ging wie eine Schockwelle durch den Saal. Der Richter verurteilte den 68-jährigen Jorlando zu lebenslanger Haft. Sein siebzehnjähriger Sohn Frank wurde zum Tod durch Erhängen verurteilt. Die Polizei von Gretner hatte bekommen, was sie wollte. Während in Gretner die falschen Männer hinters Gitter gebracht wurden und dem Tod ins Auge blickten, streifte der wahre Mörder von Mary Cottimilia weiter unbehellig durch die Straßen und die Polizei war kein bisschen schlauer.

Im März 1919 hatte sich der Ex-Man erneut dem Zugriff des Gesetzes entzogen. Er war frei und konnte ungehindert weitermorden. Wo er als nächstes zuschlug und wen genau es traf, ist aber immer noch unklar. Im Sommer und Herbst 1919 verschwand der blutige Pfad des Phantomkillers unter einer Flut aus haltlosen Vermutungen und Gerüchten.

Angefangen beim Fall Sarah Lawman. Am 3. August schreckte die 19-jährige Sarah aus dem Schlaf auf. Ein fremder Mann war im Zimmer. Als sie anfing zu schreien, floh der Unbekannte. Sarah blieb unverletzt, abgesehen von einem kleinen Schnitt hinter dem richten Ohr. Frank Mooney traf am nächsten Morgen am Tatort ein.

Er hoffte, dass dieses Mal wenigstens ein oder zwei brauchbare Spuren dabei sein würden, doch er wurde schnell enttäuscht. Es war klar, dass der Einbruch nicht auf das Konto desen ging. Niemand hatte sich an den Haustüren zu schaffen gemacht und an der Axt, die man auf einem benachbarten Rasenstück fand, war kein einziger Tropfen Blut.

Darüber hinaus pasßte Sarah Lorman nicht ins typische Opferprofil des X-Men. Sie war weder italienisch stämmig noch Lebensmittelhändlerin. Die Detectives vermuteten, dass es sich einfach um einen vermazelten Einbruch handelte, wie bei Mary Snyider im Vorjahr. Und wie schon bei Mary Snyider, war die Presse überzeugt, dass das genaue Gegenteil der Fall war.

Die Lokalzeitungen schrieben den Laan Einbruch sofort dem X-Man zu. Die Laworman Berichterstattung war aber lange nicht so reißerisch wie frühere Artikel und die Aufregung appte schnell wieder ab. Am Ende sollte es noch drei weitere Monate dauern, bis die Zeitungen wieder richtig in die Follen gehen konnten. In den frühen Morgenstunden des 27.

Oktober war ein Officer gerade auf dem Heimweg von seiner Schicht, als ein elfjähriges Mädchen auf ihn zugerannt kam. Sie war völlig aufgelöst und schrie: “Mein Vater ist voller Blut.” Der Polizist ließ sich von dem Mädchen zu ihrem Vater führen. Sie eilten durch den Lebensmittelladen der Familie ins angeschlossene Apartment.

Dort fanden sie den 35-jährigen Mike Peppitone. Er lag reglos auf dem Boden und war entsetzlich zugerichtet. Jemand hatte brutal auf Papitona eingeschlagen. Seine Gesichtszüge waren kaum noch zu erkennen und als er nach Luft schnappte, klang es, als würde er an seinem eigenen Blut ersticken. Er lebte noch, wenn auch nicht mehr lange.

Zwei Stunden später war Mike Peppitone verblutet. Noch vor Sonnenaufgang war der Tatort voll mit Kriminalpolizei. Superintendent Mooney wollte eine schnelle und gründliche Untersuchung des Falls. Dieses Mal war er sicher, dass der X-Man für den Mord verantwortlich war. Seine Hoffnungen wurden aber schon bald wieder gedämpft.

Als die Detectives Mike Papitonus Familie und Bekannte befragten, erfuhren sie, dass Mike und sein Vater fast 10 Jahre zuvor in den Mord an einem italienischen Landsmann verwickelt waren. Nun schien es, als hätte sich die Familie des Ermordeten gerecht. Mike Peppitoneer wurde tatsächlich aus Rache getötet. Aber wieder einmal ignorierten die Zeitungen die Polizeiberichte und veröffentlichten ihre eigenen Theorien, um die X-Men Story am Leben zu halten.

Im Times Pickyun war zu lesen: “Der Fall von Mike Peppitone weist Ähnlichkeiten zum Axtmörder auf.” Nach dem Mord an Peppitona wurde es aber schnell wieder still um den X-Man. Der November verstrich ohne Zwischenfälle und auch der Winter kam und ging ohne Einbruch, Mord und Aufruhr. Doch dann im Februar 1920 musste der Times Pickyun seine nächste große Geschichte gar nicht erst mühsam recherchieren.

Sie spazierte direkt zur Tür rein. Die Monate nach Frank und Jollando Giordanos Verurteilung waren sehr hart gewesen für Rosy Cortimilia. Das Trauma des Mordes an ihrer Tochter belastete die Ehe der Cotimilias schwer. Als es nicht mehr auszuhalten war, ließen sich Rosy und Charlie scheiden. Im Winter 1919 war Rosy ganz allein und sie bereute ihre Entscheidungen.

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Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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