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GNTM-Hammer: Wirft eine Finalistin wirklich alles hin? – Ty

GNTM-Beben in Berlin: Wenn der Traum vom Finale freiwillig platzt – Die Hintergründe des dramatischen Ausstiegs

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Kapitel 1: Wenn der Glamour verblasst – Die Dramaturgie des GNTM-Finales und seine Schattenseiten

Es gibt Formate in der deutschen Fernsehlandschaft, die weit mehr sind als bloße Unterhaltung; sie sind gesellschaftliche Phänomene, die über Wochen und Monate hinweg ganze Generationen in ihren Bann ziehen, hitzige Diskussionen auf Pausenhöfen, in den sozialen Netzwerken und am heimischen Abendbrotisch auslösen. An der Spitze dieses medienpsychologischen Kosmos steht unangefochten „Germany’s Next Topmodel“, kurz GNTM. Seit über anderthalb Jahrzehnten prägt die Castingshow um das weltberühmte Supermodel Heidi Klum den Rhythmus der deutschen Medienkultur. Jedes Jahr im Frühjahr beginnt ein beispielloser Run auf Bildschirme, Streams und Magazine, während Millionen von Zuschauern mitfiebern, wenn junge Frauen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum den harten, steinigen Weg von anonymen Casting-Teilnehmerinnen zu international gefragten Laufsteg-Gesichtern beschreiten.

Doch hinter der glitzernden Fassade aus Designer-Roben, hochkarätigen Fotografen, exgten Shootings in Metropolen rund um den Globus und dem allgegenwärtigen Blitzlichtgewitter verbirgt sich eine Realität, die von immensem psychischen und physischen Druck geprägt ist. Die Welt des professionellen Modelns verlangt den jungen Talenten nicht nur körperliche Perfektion und Disziplin ab, sondern fordert vor allem eins: eine eiserne mentale Widerstandskraft. Wer in diesem Haifischbecken bestehen will, muss fähig sein, Kritik wegzustecken, mit ständiger Beobachtung zu leben und den Erwartungen eines Millionenpublikums standzuhalten.

Wenn sich die Türen der Studios langsam für das große, mit Spannung erwartete Finale öffnen, entlädt sich die monatelange Anspannung in einer gewaltigen Liveshow, die in den vergangenen Jahren bevorzugt aus der deutschen Hauptstadt Berlin übertragen wurde. Hier schließt sich der Kreis einer langen Reise. Die letzten verbliebenen Kandidatinnen stehen auf der Bühne, die Scheinwerfer blenden, das Publikum applaudiert, und die Kamera rückt jeden Gesichtsausdruck unerbittlich in den Fokus. Doch genau in diesem finalen Moment, kurz bevor die Entscheidung über Sieg oder Niederlage fällt, passieren in den letzten Jahren immer wieder Dinge, die selbst erfahrene Branchenkenner und Produzenten völlig sprachlos machen. Es sind Momente, in denen der Traum vom Titel plötzlich von der harten Realität eingeholt wird – Momente, in denen Kandidatinnen erkennen, dass der Preis für den Ruhm zu hoch sein könnte.

Dieser Artikel beleuchtet die tiefen Hintergründe eines sich anbahnenden Dramas, das die GNTM-Welt in ihren Grundfesten erschüttert. Wir analysieren die Präzedenzfälle vergangener Jahre, blicken hinter die Kulissen der aktuellen Staffel, beleuchten die brisanten Insider-Informationen über den überraschenden Ausstieg einer Finalistin kurz vor der Live-Show und gehen der Frage nach, ob der freiwillige Rückzug ein Akt von egoistischer Willkür oder die ultimative Form von Selbstfürsorge ist.

Kapitel 2: Der Mythos der großen Liveshow: Berlin als Epizentrum von Traum und Trauma

Die Entscheidungsshow am Ende einer jeden GNTM-Staffel ist das absolute Highlight der Fernseh-Saison. Sie markiert den Höhepunkt einer monatelangen Odyssee, bei der Dutzende von jungen Frauen durch ganz Europa und Übersee gereist sind, sich eisigen Winden, steilen Klippen, schwindelerregenden Höhen und emotionalen Achterbahnfahrten stellen mussten. Die Verheißung, am Ende auf dem Cover der Harper’s Bazaar zu thronen und ein stattliches Preisgeld einzustreichen, zieht jedes Jahr zehntausende Bewerberinnen an.

In den Anfangsjahren der Show fanden diese Finalshows oft in riesigen Arenen statt, begleitet von aufwendigen Live-Performances internationaler Musikstars, spektakulären Bühnensets und einer Choreografie, die jeden Handgriff im Voraus exakt definierte. In den letzten Jahren hat sich der Fokus verstärkt auf urbanere, oft flexiblere Produktionsbedingungen verlegt, wobei Berlin als pulsierendes Zentrum der Kreativität und des deutschen Medienbetriebs eine zentrale Rolle einnimmt. Doch egal, wo die Bühne aufgebaut wird: Die psychologische Last, die auf den Schultern der Finalistinnen lastet, ist astronomisch.

Stellen Sie sich vor: Sie sind eine junge Frau, oft Anfang zwanzig oder sogar noch jünger, und haben bis vor wenigen Monaten ein völlig normales Leben geführt. Plötzlich befinden Sie sich in einem Kokon aus Kameras, ständiger Bewertung, öffentlicher Kritik und sozialem Druck, der durch Millionen von Internetkommentaren noch potenziert wird. Jedes Wort, das Sie sagen, jede mißlungene Pose, jede emotionale Schwäche wird seziert und von einer anonymen Öffentlichkeit bewertet.

Wenn dann das Finale naht, bündelt sich diese Energie zu einem unerträglichen Druck. Für die meisten Kandidatinnen ist es die größte Bühne ihres Lebens. Doch für einige wenige verwandelt sich dieser Traum in einen Albtraum. Die Erkenntnis, dass das Leben nach dem Finale nicht mehr dasselbe sein wird – dass die Privatsphäre für immer der Öffentlichkeit weichen muss und dass der Vertrag mit der Entertainment-Maschinerie Verpflichtungen mit sich bringt, die man womöglich gar nicht tragen möchte –, führt bei manchen zu einer Kernschmelze. Genau in diesem Spannungsfeld entfalten sich jene dramatischen Szenen, die das Format seit einigen Jahren so unberechenbar machen.

Kapitel 3: Ein Blick in die Annalen der Eklats: Die Präzedenzfälle von Vanessa Stan (2019) und Lijana Kaggwa (2020)

Um die aktuelle Brisanz rund um das GNTM-Finale vollständig zu begreifen, lohnt ein historischer Blick in die jüngere Vergangenheit der Show. Denn was sich im Vorfeld neuer Staffeln anbahnt, ist keineswegs ein völlig isoliertes Phänomen, sondern fügt sich nahtlos in eine Reihe von aufsehenerregenden Eklats ein, die das Selbstverständnis der Castingshow nachhaltig erschüttert haben.

Im Jahr 2019 schien alles perfekt für ein glanzvolles Finale vorbereitet zu sein. Doch dann traf die Produktion eine Nachricht wie ein Schlag ins Gesicht: Vanessa Stan, eine der absoluten Top-Favoritinnen der vierzehnten Staffel, zog kurz vor der Live-Show die Notbremse. Sie entschied sich dazu, nicht an der finalen Sendung teilzunehmen und alle bisherigen Anstrengungen hinter sich zu lassen. Der Schock saß tief. Für Heidi Klum und das Team bedeutete dies eine logistische und konzeptionelle Vollkatastrophe, die in Rekordzeit improvisiert werden musste. Damals entschied sich die Produktion gegen das Nachrücken einer bereits ausgeschiedenen Kandidatin – Alicia Lauren, die im Halbfinale knapp gescheitert war, blieb außen vor, und das Finale wurde mit einer reduzierten Anzahl von Finalistinnen durchgezogen.

Doch damit nicht genug: Nur ein Jahr später, in der Staffel des Jahres 2020, steigerte sich das Drama in eine Dimension, die das Fernsehen so noch nicht gesehen hatte. Lijana Kaggwa, eine der umstrittensten und polarisierendsten Kandidatinnen jener Staffel, ging noch einen Schritt weiter. Sie warf das Handtuch nicht etwa im Vorfeld im Stillen, sondern zog mitten im großen Live-Showdown vor einem Millionenpublikum die Reißleine. Vor laufenden Kameras erklärte sie ihren Ausstieg und begründete diesen unter anderem mit dem massiven Hass und den Anfeindungen, denen sie sich und ihre Familie ausgesetzt sah. Es war ein emotionaler Tiefpunkt der Sendungsgeschichte, der eine gesellschaftliche Debatte über Cybermobbing, die Verantwortung von Fernsehproduktionen und den Schutz junger Menschen in den Medien entfachte.

Diese beiden Präzedenzfälle schufen einen Präzedenzfall, der wie ein Damoklesschwert über jeder neuen Staffel schwebt. Die Frage, ob sich ein derartiger Eklat wiederholen könnte, schwingt seitdem in jedem Jahr mit. Und genau diese Befürchtung scheint sich nun in der aktuellen Staffel auf dramatische Weise zu bewahrheiten.

Kapitel 4: Die Top-5-Kandidatinnen 2021: Zwischen Spitzenleistungen, Erwartungsdruck und dem harten Weg nach oben

Um zu verstehen, wer im Zentrum des aktuellen Sturms steht, müssen wir den Blick auf das Teilnehmerinnenfeld der fraglichen Staffel richten. Insider-Informationen, die exklusiv an die Öffentlichkeit drangen, zeichnen das Bild eines extrem starken, aber auch hochkompetitiven Finalfeldes. Entgegen der üblichen Praxis, bei der meist vier Kandidatinnen das Ticket für die Live-Show lösen, sollte es in diesem Jahr eine historische Besonderheit geben: Gleich fünf junge Frauen kämpften sich bis in die absolute Endrunde vor. Eine solche Konstellation hatte es zuletzt im Jahr 2016 gegeben.

Das Quintett, das die Herzen der Zuschauer im Sturm eroberte und sich Woche für Woche gegen dutzende Konkurrentinnen durchsetzte, setzte sich aus beeindruckenden Persönlichkeiten zusammen. Da war zum einen Alex Mariah Peter, deren emotionale und kraftvolle Reise die Zuschauer tief berührte und die mit ihrer Präsenz Maßstäbe setzte. An ihrer Seite standen Soulin Omar, deren Ehrgeiz und Model-Talent von Beginn an unübersehbar waren, Romina Palm, die mit ihrem strahlenden Lächeln und ihrer charmanten Art die Werbe- und Fashionwelt begeisterte, Dascha Carriero, die als Curvy-Model neue Maßstäbe für Diversität und Selbstbewusstsein auf dem Laufsteg setzte, sowie Ashley Megan, eine junge Jurastudentin, die mit Intellekt, Eleganz und Disziplin glänzte.

Jede dieser fünf Frauen hatte im Laufe der monatelangen Dreharbeiten bewiesen, dass sie das Zeug zur Gewinnerin hat. Sie hatten Schmerzen ertragen, sich in Eiseskälte und Gluthitze bewährt, komplexe Choreografien gemeistert und sich den strengen Urteilen von Heidi Klum und wechselnden Gastjuroren gestellt. Doch während die Kameras liefen und die Sendungen wöchentlich über die Bildschirme flimmerten, brodelte hinter den Kulissen ein innerer Konflikt, der für die Zuschauer zunächst unsichtbar blieb. Insbesondere bei einer der Top-Favoritinnen wuchsen die Zweifel an der eigenen Teilnahme im Finale ins Unermessliche. Der Druck, die Verantwortung und die Aussicht auf das Leben als amtierende GNTM-Siegerin führten zu einer emotionalen Zerreißprobe, die in einer folgenschweren Entscheidung gipfeln sollte.

Kapitel 5: Der Paukenschlag: Insider-Berichte über Ashley Megans unerwarteten Rückzug kurz vor der Live-Show

Die Gerüchteküche brodelte gewaltig, als gut unterrichtete Quellen aus dem direkten Umfeld der Produktion durchsickerten ließen, dass sich die Geschichte aus den Jahren 2019 und 2020 tatsächlich ein drittes Mal wiederholen würde. Demnach sollte wieder eine Finalistin kurz vor dem entscheidenden Event alles hinwerfen. Im Fokus der Spekulationen stand dabei vor allem Ashley Megan.

Ashley, die während der gesamten Ausstrahlungszeit der vergangenen Folgen als absolute Top-Anwärterin auf den Sieg gehandelt wurde, schien den harten Anforderungen der Modewelt gewachsen zu sein. Ihre Kombination aus beeindruckendem Aussehen, professioneller Ausstrahlung und ihrem akademischen Hintergrund als Jurastudentin machte sie zu einer faszinierenden Persönlichkeit der Staffel. Doch genau diese intellektuelle Schärfe, gepaart mit einer realistischen Einschätzung der kommenden medialen Verpflichtungen, schien sie zu einer tiefen Einsicht geführt zu haben.

Promiflash-Informationen zufolge soll die Jurastudentin während der finalen Phase der Ausstrahlung einen radikalen Entschluss gefasst haben: Sie tritt als Finalistin zurück. Die Nachricht schlug in der Medienlandschaft ein wie eine Bombe. Wie konnte eine Kandidatin, die so nah am Ziel war – die es unter die letzten fünf geschafft hatte und von der viele Experten glaubten, sie würde den Titel holen –, kurz vor der Ziellinie das Handtuch werfen?

Die Hintergründe dieses Rückzugs sind vielschichtig. Insider berichten von internen Reibungen, dem überwältigenden Druck der Öffentlichkeit und dem persönlichen Wunsch Ashleys, ihr Leben nach eigenen Regeln zu gestalten, fernab des diktierten Terminkalenders einer GNTM-Gewinnerin. Während die Produktionsfirma vor der Herausforderung stand, das Finale kurzfristig umzuplanen, stellten sich Fans und Medien die Frage: Was treibt eine junge Frau dazu, im allerletzten Moment auf den vermeintlich größten Triumph ihrer bisherigen Laufbahn zu verzichten?

Kapitel 6: Zwischen Jura und Laufsteg: Die juristische Studentin und die inneren Konflikte zwischen akademischer Zukunft und Model-Hype

Um die Motivation hinter Ashleys angeblichem Rückzug zu verstehen, lohnt ein genauerer Blick auf ihre persönliche Biografie und den Kontrast zwischen den Welten, in denen sie sich bewegt. Im Gegensatz zu vielen anderen Teilnehmerinnen, deren alleiniger Lebenstraum oft die Welt der Mode und des Boulevardjournalismus ist, verfügte Ashley über einen fundierten Plan B: ihr Jurastudium.

Jura ist eines der anspruchsvollsten und zeitintensivsten Fächer an deutschen Universitäten. Es verlangt analytisches Denken, stundenlanges Lernen, Disziplin und eine enorme psychische Belastbarkeit. Wer sich in dieser Welt behauptet, hat einen klaren Karriereweg vor Augen, der von Seriosität, Struktur und beruflicher Sicherheit geprägt ist. Der Sprung in das Haifischbecken von Germany’s Next Topmodel bedeutete für Ashley einen radikalen Ausbruch aus diesem geordneten akademischen Kosmos.

Plötzlich befand sie sich in einem Strudel aus medialer Aufmerksamkeit, Fotoshootings, Werbeverträgen und dem ständigen Druck, perfekt zu sein. Während die Sendung im Fernsehen lief, stieg ihre Bekanntheit ins Unermessliche. Doch mit jedem Schritt an die Öffentlichkeit schrumpfte auch der Raum für ein normales Leben. Als Jurastudentin wusste Ashley sehr genau, welche rechtlichen und vertraglichen Verpflichtungen mit dem Gewinn oder einer vorderen Finalplatzierung einhergehen. Die Verträge, die Finalistinnen mit der Produktionsfirma und den beteiligten Management-Agenturen schließen müssen, sind langfristig angelegt, restriktiv und verlangen den Kandidatinnen absolute Verfügbarkeit ab.

Die Vorstellung, nach dem Finale jahrelang durch Talkshows gereist zu sein, auf Events zu posieren und den strengen Vorgaben einer kommerziellen Verwertungsmaschinerie zu unterliegen, kollidierte offenbar fundamental mit ihren eigenen Lebenszielen. Die Erkenntnis, dass der Model-Hype zwar verlockend, aber nicht das ist, worauf sie ihr gesamtes Leben aufbauen möchte, führte zu jenem inneren Reifeprozess, der in dem Entschluss gipfelte, lieber rechtzeitig die Reißleine zu ziehen, als sich in eine Rolle zu drängen, die nicht mehr zu ihrem wahren Selbst passt.

Kapitel 7: Ehemalige Teilnehmerinnen packen aus: Johanna im Zoom-Interview über den Wert von Herzensentscheidungen

Die dramatischen Entwicklungen blieben natürlich auch bei den Ehemaligen des Formats nicht unbemerkt. In einem ausführlichen Zoom-Interview äußerte sich Johanna, eine ehemalige Kandidatin aus der 15. Staffel, die den Live-Ausstieg von Lijana Kaggwa im Jahr 2020 hautnah miterlebt hatte, zu den aktuellen Spekulationen und dem Phänomen der freiwilligen Final-Ausstiege.

Johanna brachte in dem Gespräch eine Perspektive ein, die oft von außen übersehen wird: die der inneren Gefühlswelt der Kandidatinnen. Auf die Frage, wie sie zu den Gerüchten um den erneuten Ausstieg stehe, erklärte sie reflektiert: „Also ich weiß nicht, ob es nur ein Gerücht ist oder ob das eine feste Information ist. Ich habe nämlich auch ein Video gesehen, wo es darum ging. Man denkt immer, man hat seine freie Entscheidung, aber wenn man auch seine Gründe klar hat… es ist blöd, es ist vielleicht auch unfair für die Person, die das ausführen würde und stattdessen im Finale gewesen wäre. Aber lieber man steigt aus und ist mit dem Herzen dann allein mit sich und zufrieden damit, als dass man im Finale steht und eigentlich gar nicht möchte und dann total unglücklich ist.“

Diese Worte treffen den Nagel auf den Kopf. Sie verdeutlichen den tiefen inneren Konflikt, dem sich junge Frauen in dieser Ausnahmesituation gegenübersehen. Einerseits spüren sie die Verantwortung gegenüber den Fans, der Produktion und den Mitstreiterinnen, andererseits drängt die eigene Intuition zu einem Stopp. Johannas Aussagen machen deutlich, dass ein Ausstieg kein Zeichen von Schwäche ist, sondern im Gegenteil ein Akt von enormem Mut. Sich gegen den Strom von Erwartungen zu stellen, den Ruhm und die Aufmerksamkeit auszuschlagen, um den eigenen Seelenfrieden zu wahren, erfordert eine charakterliche Reife, die man bei einer so jungen Altersgruppe kaum erwarten würde.

Kapitel 8: Die Fairness-Debatte: Ist ein freiwilliger Ausstieg unfair gegenüber Nachrückerinnen wie Jasmin Ullrich?

Jede Medaille hat zwei Seiten, und so zog der mögliche Ausstieg einer Finalistin wie Ashley Megan sofort eine heftige Debatte über Fairness, Regeln und verpasste Chancen nach sich. Wenn eine Kandidatin kurz vor dem Ziel das Handtuch wirft, stellt sich zwangsläufig die Frage: Was passiert mit dem frei gewordenen Platz? Darf eine ausgeschiedene Teilnehmerin nachrücken?

In der aktuellen Konstellation richtete sich der Blick unweigerlich auf Jasmin Ullrich, jene talentierte Kandidatin, die den Einzug in die offizielle Endrunde extrem knapp verpasst hatte. Für Jasmin und ihre Fans schien der Traum vom Finale in greifbarer Nähe, falls die Produktion beschlossen hätte, den Platz neu zu besetzen. Doch die Erfahrungen der Vergangenheit zeigten ein anderes Bild. Wie bereits im Fall von Vanessa Stan im Jahr 2019, als Heidi Klum sich entschieden hatte, keine Nachrückerin ins Rennen zu schicken und Alicia Lauren draußen bleiben musste, gab es auch in diesem Fall begründete Zweifel an einer spontanen Umbesetzung.

Die Fairness-Debatte spaltete die Fangemeinde. Auf der einen Seite argumentierten Kritiker, dass ein freiwilliger Rückzug unfair gegenüber all jenen sei, die im Halbfinale mit harten Bandagen gekämpft und den Einzug nur um Haaresbreite verpasst hatten. Es wirke wie eine Verschwendung von Plätzen, wenn jemand ins Finale einzieht, nur um dann kurz vor knapp abzuspringen. Auf der anderen Seite verteidigten Befürworter die Entscheidung der Kandidatin: Niemand dürfe gezwungen werden, gegen den eigenen Willen auf einer Bühne zu stehen, die für sie zu einer psychischen Last geworden ist. Die Gesundheit und das seelische Wohlbefinden stünden immer über jeder Fernsehquote.

Kapitel 9: Heidi Klums unerschütterliche Souveränität: Wie die Model-Mama mit Krisen, Ausstiegen und Quotendruck umgeht

Inmitten all dieser Spekulationen, Insider-Berichte, emotionalen Interviews und Fan-Debatten gibt es eine Konstante, die das Format seit über fünfzehn Jahren zusammenhält: Heidi Klum. Die weltberühmte Ikone und geschäftsführende Produzentin der Sendung hat in ihrer langen Karriere alle Höhen und Tiefen des Showbusiness miterlebt. Sie weiß, dass Fernsehen ohne Drama, Überraschungen und unvorhersehbare Wendungen nur die Hälfte wert ist.

Trotz der wiederholten Ausstiege von Finalistinnen – sei es Vanessa Stan, Lijana Kaggwa oder nun Ashley Megan – hat sich Heidi Klum niemals öffentlich aus der Fassung bringen lassen. Sie agiert mit jener unerschütterlichen Souveränität, die eine echte Unternehmerin und Medienprofi auszeichnet. Für sie gilt die eiserne Regel des Showbusiness: The show must go on.

Wenn eine Kandidatin sich entscheidet auszusteigen, dann akzeptiert Heidi diesen Schritt – nicht unbedingt mit Begeisterung, aber mit der professionellen Abgeklärtheit einer Frau, die weiß, dass das Format größer ist als jede einzelne Teilnehmerin. Die Model-Mama lässt sich von solchen Krisen in ihrer Vision nicht beinflussen. Im Gegenteil: Solche Ereignisse verleihen der Sendung eine zusätzliche, fast dokumentarische Authentizität, die das Publikum noch tiefer in den Bann zieht. Am Ende des Tages, so zeigt die Erfahrung, stehen immer noch genug hochkarätige Frauen auf der Bühne, um der Welt zu zeigen, was es bedeutet, Germany’s Next Topmodel zu werden.

Kapitel 10: Der Blick nach vorne: Wie die verbleibenden Finalistinnen das Ruder rumreißen und das Finale 2021 zu einem unvergesslichen Erlebnis machen

Trotz aller Turbulenzen, Schlagzeilen und freiwilliger Abgänge trat die Finalshow des Jahres 2021 vor die Kameras der Nation. Der Schock über den unerwarteten Ausstieg wich schnell der puren Faszination für das, was die verbleibenden Finalistinnen – Alex Mariah Peter, Soulin Omar, Romina Palm und Dascha Carriero – auf die Beine stellten.

Das verbleibende Quartett bewies eine professionelle Reife und einen Ehrgeiz, der jede Skepsis im Keim erstickte. Anstatt sich von den Schlagzeilen ablenken zu lassen, konzentrierten sich die jungen Frauen voll und ganz auf ihre Auftritte, die Laufsteg-Choreografien und die entscheidenden Momente vor den Kameras. Jede von ihnen trug die Last der Situation mit einer bemerkenswerten Eleganz und zeigte, dass der harte Weg durch die Staffel sie zu echten Profis geformt hatte.

Das Finale in Berlin wurde trotz des personellen Aderlasses zu einem Spektakel, das die Zuschauer vor den Bildschirmen fesselte. Es zeigte einmal mehr, dass Krisen im Fernsehen nicht das Ende bedeuten müssen, sondern oft der Katalysator für unerwartete Wendungen sind. Die Geschichte um den erneuten Ausstieg reiht sich ein in die faszinierende Mythologie von Germany’s Next Topmodel – einer Show, die eben nicht nur glatte Perfektion inszeniert, sondern auch die menschlichen Zweifel, den Mut zur Veränderung und die harten, ungefilterten Realitäten des wahren Lebens abbildet.

Disclaimer: This story is fictional and created for entertainment purposes only. Any names, characters, places, or events are fictitious or used fictitiously. No real person or organization is intended to be portrayed.

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